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Artist or Maker: HERMANN SCHERER (1893-1927)
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Provenance: Nachlass Hermann Scherer
Geschenk der Erben an den Basler Kunstverein, 1927
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Exhibited: Sissach, Schloss Ebenrain, Expressionismus, 27. Mai-25. Juni 1972
Chur, Bündner Kunstmuseum, Expressionismus, 9. Juli-20. August 1972
Trubschachen, Kulturverein, 7. Gemäldeausstellung, 19. Juni-11. Juli 1976
Stuttgart, Württembergischer Kunstverein, Hermann Scherer, Holzskulpturen, 7. Juli-4. September 1988
Zürich, Kunsthaus, Hermann Scherer, Holzskulpturen, 14. Januar-5. März 1989
Chiasso, Sala Diego Chiesa Mendrisio, Museo d'arte Ligornetto, Museo Vela, L'espressionismo Rot-Blau nel Mendrisiotto, 31. März-23. Juni 1996
Chur, Bündner Kunstmuseum, Hermann Scherer, Skulpturen, Gemälde, Holzschnitte, 31. Juli-26. September 1999, Nr. 28
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Literature: Beat Stutzer (Hrsg.), Hermann Scherer, Skulpturen, Gemälde, Holzschnitte, Ausstellungskatalog Bündner Kunstmuseum Chur, Zürich 1999, Nr. 28 S. 91 mit ganzseitiger Farbabbildung
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Notes: AUS DER SAMMLUNG DES BASLER KUNSTVEREINS,
ERLÖS ZU GUNSTEN DER RENOVATION DER KUNSTHALLE BASEL
Hermann Scherer hat im seinem Gesamtoeuvre nur gerade 22 Holzskulpturen geschaffen. Die direkte Bearbeitungsweise mit Axt und Meissel, das Herausschlagen aus einem Baumstamm, war für den gelernten Stein-Bildhauer eine neue Arbeitstechnik, in welche er durch Ernst Ludwig Kirchner eingeführt wurde. Hermann Scherer schrieb an seinen Künstlerfreund Albert Müller in einem undatierten Brief: ' Ich komme da auf ganz neue Sachen durch das direkte Heraushauen aus dem Holzstamm, es ist eine Tätigkeit, die mir viel Freude macht. (...) Durch das Arbeiten im Holz komme ich auch noch auf andere Möglichkeiten. (...) Diese Art zu arbeiten verdanke ich Kirchner, er hat mich auf diese Dinge gebracht, sozusagen verschüttete Brunnen aufgedeckt.'
Die monumentale Skulptur aus Pappelholz, 'Knabe und Mädchen', 1925, zeigt die enge Zusammenarbeit der beiden, während den Aufenthalten Hermann Scherers bei Ernst Ludwig Kirchner in Davos. Die Holzskulptur stellt zwei Figuren dar, ein Knabe und ein Mädchen, leicht seitlich abgewendet, die Hände der beiden greifen in freundschaftlicher Verbundenheit ineinander (aus: Martin Schwander, Zu den Holzskulpturen von Hermann Scherer, in: Beat Stutzer (Hrsg.), Hermann Scherer, Skulpturen, Gemälde, Holzschnitte, Ausstellungskatalog Bündner Kunstmuseum Chur, Zürich 1999).
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