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Lot 924: Ed Ruscha – Cheese Mold Standard with Olive

Selected Works: Modern Art / Post War and Contemporary Art

by Karl & Faber

December 7, 2016

Munich, Germany

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Description: Ed Ruscha – Cheese Mold Standard with Olive Farbige Serigraphie auf Velin. 1969. Ca. 50 x 94 cm (Blattgröße ca. 65,5 x 102 cm). Eines von 150 nummerierten Exemplaren. Signiert und datiert unten links.

Condition Report: Schon in seinem ersten Fotobuch „Twentysix Gasoline Stations“ von 1963 experimentiert Ed Ruscha mit dem Motiv der Tankstelle. Das Buch zeigt eine Serie von 26 Aufnahmen von Tankstellen entlang der Route 66 zwischen Los Angeles und Ruschas‘ Heimatstadt Oklahoma City. Zunächst irritierte das Buch aufgrund der Banalität der Motive und der Vernachlässigung traditioneller Regeln der ästhetischen Bildkomposition, sodass der Künstler es im Eigenverlag publizierte. Nun, mehr als 50 Jahre später, genießen die „Twentysix Gasoline Stations“ den Ruf, das erste moderne Künstlerbuch zu sein, und Ed Ruschas‘ Tankstellen sind Ikonen der Kunst des 20. Jahrhunderts. Obwohl Ruscha viel mit Fotografie experimentiert, ist er in seinem Selbstverständnis in erster Linie Maler, und so werden die Tankstellen bald zum Motiv seiner Malerei. Damit sehr eng verknüpft ist das graphische Œuvre, es macht einen wesentlichen Bestandteil seines künstlerischen Schaffens aus. Das Sujet wechselt noch einmal das Medium und die Standard Oil Tankstelle aus dem Fotobuch wird zur Serigraphie. In der streng rechtwinkligen Darstellung mit flächigen Farbfeldern und einer dynamisch von links unten nach rechts oben strebenden Perspektive zelebriert Ed Ruscha ein Stück Alltagskultur in charakteristischer amerikanischer Landschaft. Somit ist das Motiv auch Sinnbild des „American way of life“. Die unendlichen Weiten im Land der unbegrenzten Möglichkeiten sind unmittelbar verknüpft mit der Vorstellung von selbstbestimmter Mobilität, dem Auto, und dieses benötigt unweigerlich Kraftstoff. – In allgemein gutem Zustand.

Notes: 1489.0

Provenance: Engberg 31. Provenienz: Galerie Fred Jahn, München; Privatsammlung, München.

Exhibited: Privat

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