WELCOME TO INVALUABLE
Be the first to know about
the latest online auctions.
Please enter a valid email address (name@host.com)
Sign Up »
PS: We value your privacy
Thank you!
 
 
Want to learn more
about online auctions?
Take a Quick Tour »
 
Invaluable cannot guarantee the accuracy of translations through Google Translate and disclaims any responsibility for inaccurate translations.
Show translation options

Lot 6211: Ehejubiläumsmedaille zur eisernen Hochzeit, im Verleihungsetui

Orders and International Collectibles

by Hermann Historica GmbH

November 2, 2016

Munich, Bavaria, Germany

Live Auction
Past Lot
  • Ehejubiläumsmedaille zur eisernen Hochzeit, im Verleihungsetui
  • Ehejubiläumsmedaille zur eisernen Hochzeit, im Verleihungsetui
  • Ehejubiläumsmedaille zur eisernen Hochzeit, im Verleihungsetui
  • Ehejubiläumsmedaille zur eisernen Hochzeit, im Verleihungsetui
Looking for the realized and estimated price?

Description: Feuervergoldete und ziselierte Bronzeplatte, etwa 56 x 87 mm, mit eingesetzter Silbermedaille, darüber Kaiserkrone, darunter Jubiläumszahl "65". Der Zierrahmen, in den die Silbermedaille zur goldenen Hochzeit eingesetzt ist, wurde von Professor Emil Döpler d. J. gestaltet, die handwerkliche Ausführung übernahm der Ziseleur und Professor an der Schule des Kgl. Kunstgewerbemuseums Otto Rohloff. Dazu das rechteckige Verleihungsetui mit goldener Zierleiste und – bei den Plaketten grundsätzlich – aufgedruckter Kaiserkrone, innen altweiß in Samt und Seide. Die Medaille zur eisernen Hochzeit, von der lediglich 42 Exemplare gefertigt wurden, wird erstmals 2010 bei Tewes – dort nur anhand ausgewerteter Archivalien – erwähnt. Es scheint sich um das bislang einzige als Realie bekannt gewordene Exemplar zu handeln – somit von allergrößter Seltenheit! Ehejubiläumsmedaillen wurden in Preußen (und auch in den Reichslanden Elsass-Lothringen) ab 1881 an Jubelpaare mit "sittlich reinem, friedlich frommen Wandel" vergeben. Regelmäßig waren die Medaillen in Silber geprägt, goldene waren dem Herrscherhaus besonders nahestehenden Personen vorbehalten. Empfänger aus den Reichslanden erhielten die Medaillen in Etuis, deren Monogrammaufdruck mit der Kaiser- statt der Königskrone überhöht war. Wilhelm II. setzte den Brauch fort, Medaillen mit seinem Portrait standen ab 1889 zur Verfügung. Dieser erste Stempel jedoch enthielt einen Schreibfehler im Namen der Königin, er wurde Ende 1890 durch einen korrigierten ersetzt. Wegen vermehrten Anfragen wurden ab 1899 Plaketten zur diamantenen, eisernen und sogar steinernen Hochzeit geschaffen. Die Vergaben endeten mit dem Ende der Monarchie im November 1918. Vgl.: Bannicke, Elke und Lothar Tewes, Königlich preußische Staatsmedaillen für besondere Ehejubiläen. In: Beiträge zur Brandenburgisch/Preußischen Numismatik. Numismatisches Heft 18 (2010), S. 106 - 127.

Condition Report: II

Notes: Preußen

Lot title
$0 (starting bid)
Lot title
$0 (starting bid)
Lot title
$0 (starting bid)
 
Lot title
$0 (starting bid)
Lot title
$0 (starting bid)
Lot title
$0 (starting bid)
 
Lot title
$0 (starting bid)
Lot title
$0 (starting bid)
Lot title
$0 (starting bid)