Lot 422: Gebr. Niendorf Pianofortefabrik AG

Deutsche Wertpapierauktionen

November 3, 2016, 2:00 PM CET
Wolfenbüttel, Germany
0 saved

More About this Item


Description: Luckenwalde, Aktie 1.000 Mark 19.7.1922 (Auflage 7000, R 9)
Großes Querformat, grafisch interessante Gestaltung mit ockerfarbenem Wellenunterdruck und breiter geometrisch gestalteter Bordüre. Lochentwertet (RB).
EF-VF #1991. (14)

Gründung Ende 1921 in Potsdam als Musikinstrumenten-AG, im März 1922 Umfirmierung wie oben und Sitzverlegung nach Luckenwalde (Treuenbrietzener Str. 78). In der Weltwirtschaftskrise suchen etliche Klavierhersteller ihr Heil in einer Großfusion: Mit der Gebr. Niendorf Pianofortefabrik AG als aufnehmender Gesellschaft fusionieren Ende 1929 die Firmen Zeitter & Winkelmann, Braunschweig; Richard Goetze KG, Berlin; Wilhelm Schimmel, Leipzig; Ritmüller & Sohn, Göttingen; Ernst Rosenkranz, Dresden; Rheinische Pianofortefabrik AG vorm. D. Mand, Koblenz. Damit waren rd. 10 % der damals noch völlig zersplitterten deutschen Pianoproduktion vereint. Anschließend umfirmiert in Deutsche Pianowerke AG und Sitzverlegung nach Braunschweig. Fortgeführt wurden lediglich die Betriebe von Zeitter & Winkelmann in Braunschweig (Fabrikate der teueren Preisklassen, heute Wilhelm Schimmel Pianofortefabrik GmbH) und Gebr. Niendorf in Luckenwalde (Marken der billigeren Preisklassen). Treibende Kraft bei der Fusion waren die Klavierfabrikanten Wilhelm Schimmel sen. in Leipzig und Wilhelm Schimmel jun. in Braunschweig, die anschließend in Aufsichtsrat bzw. Vorstand der Deutsche Pianowerke AG einzogen. Gut 7 Monate nach der Fusion stellte diese aber schon die Zahlungen ein und ging Ende 1930 in Liquidation (im HR gelöscht 1934). Die Braunschweiger Fabrik blieb unter der Leitung von Wilhelm Schimmel erhalten und entwickelte sich bis Ende der 1950er Jahre zur meistverkauften Pianomarke aus deutscher Produktion. In den 1970er Jahren kompletter Neubau des Werkes, mit Instrumenten wie einem gläsernen Flügel für Udo Jürgens macht Schimmel Furore. 2006 übernimmt die 4. Generation - 2009 insolvent. Aber das gab’s 1930 ja schon mal ...
Condition Report: EF-VF
Provenance: Deutschland
Notes: Archivbild. Das oben angebotene Papier kann vom dargestellten Papier abweichen.
Request more information

Payment

Accepted forms of payment: COD (cash on delivery), MasterCard, Personal Check, Visa, Wire Transfer
Shipping: Auction House will ship, at Buyer's expense
Buyer's Premium
26.0%
From: To: Increment:
€0 €19 €1
€20 €49 €2
€50 €99 €5
€100 €199 €10
€200 €499 €20
€500 €999 €50
€1,000 €1,999 €100
€2,000 €4,999 €200
€5,000 €9,999 €500
€10,000 €19,999 €1,000
€20,000 €49,999 €2,000
€50,000+ €5,000
Shipping Terms: Auction House will ship, at Buyer's expense
Live Bidding Fee: Please note that you will not be charged the 3% Live Bidding Fee at the point of invoice. On this occasion it will be waived by the auction house for all online bidders.

Bitte beachten Sie, dass Ihnen die aufgeführte 3% "Live Bidding Fee" nicht in Rechnung gestellt wird. In diesem Fall übernimmt das Auktionshaus diesen Betrag für alle Online-Bieter.
Payment: 8. Ownership of the property is transferred to the purchaser following payment in full of the purchase price. However, transfer of all liability for damage to the lot is made with the awarding of the lot. Payment of the purchase price is to be made in cash, or by Euro cheque or by payment transfer into the bank account of Deutsche Wertpapierauktionen GmbH within a ten day period (21 days outside of Europe), or by credit card (4% additional charge upon the total amount, VISA or MasterCard only).
View full terms and conditions