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Lot 3418: HECKEL, ERICH(Döbeln 1883 - 1970 Radolfzell)Weisse

Modern Prints

Platinum House

by Koller Auctions

December 7, 2012

Zurich, Switzerland

Live Auction

Erich Heckel (1883-1970) Please Register/Login to access your Invaluable Alerts

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Description: HECKEL, ERICH
(Döbeln 1883 - 1970 Radolfzell)
Weisse Pferde. 1912.
Farbholzschnitt. Vor der Auflage von 80. Unten rechts signiert und datiert: Erich Heckel 1912. Darstellung 30,8 x 31,2 cm auf Maschinenjapan 53 x 48 cm.





Werkverzeichnis: Dube, Nr. 242 b 1 III.



Zwei Schimmel werden von zwei Menschen einen Weg entlanggeführt, an der Weggabelung läuft ein Dritter auf sie zu. Die Bäume im Hintergrund scheinen durch den Wind nach rechts gebogen zu werden, und die Pferde kämpfen mit ihren Reitern gegen diesen Wind an.
Eindrucksvoll gelingt es Erich Heckel in dem vorliegenden Blatt die Atmosphäre einer rauen, windigen Landschaft darzustellen. Besonders beim hinteren Pferd erkennt der Betrachter durch den zurückgenommen Kopf das Ankämpfen gegen den Wind. Das harmonische Zusammenspiel von malerischen und graphischen Elementen macht die herausragende Qualität dieses Farbholzschnittes aus. Die unregelmässigen Ränder und die leichte Verjüngung nach oben ist typisch für seine Graphik dieser Zeit und steht in engem Zusammenhang mit der Stimmung des Werkes.


Im Herbst 1911 zieht Erich Heckel wie seine Malerkollegen der 'Brücke' von Dresden nach Berlin. In Berlin stösst er auf ein interessiertes Publikum, hat vermehrt Ausstellungen und erfährt langsam, aber stetig wachsende Anerkennung für sein Werk. Trotz der Faszination der Metropole hängt auch Erich Heckel immer noch an der Vorstellung eines Landschaftsidylls, wie die 'Brücke'-Künstler es in Dresden erlebt haben. Er entdeckt seine Liebe für die raue Landschaft der Ostsee, zunächst auf Hiddensee und Fehmarn, dann in Osterholz an der Flensburger Förde. In dieser Landschaft ist der vorliegende Holzschnitt entstanden.



Die Jahre von 1910 bis zum Ersten Weltkrieg sind für die Avantgarde prägend: nicht nur werden ihre Vertreter mit zunehmender Präsenz und Anerkennung vom Gesellschaftsfeind und Querulant zu einer unüberhörbaren, ernstzunehmenden Stimme in der Gesellschaft, gleichzeitig werden auch die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der verschiedenen Kunstrichtungen offensichtlich, wodurch der eigene Stellenwert, z.B. der 'Brücke', in der europäischen Kunstentwicklung eingenommen werden kann.

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