Lot 7: KANO EITOKU (ASSIGNED): KANZAN AND JITTOKU (HANSHAN AND SHIDE).

Galerie Zacke Vienna

February 9, 2014, 8:00 PM CET
Vienna, Austria
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Description: Ink painting. Japan, 16th century. SIZE PICTURE 50 x 70, 5 CM; SIZE PASSE-PARTOUT 120 x 91 CM.
A very important painting. Here the artist dedicated himself to a Chinese theme: Kanzan and Jittoku (Chines: Hanshan und Shide with fitting (寒山 拾) amidst a landscape with hilly mountains.A painting offering masterly depicted details and expression with a fine sense of humor. The clothes perferctly executed with very strong strokes. Sealed Kano Eitoku 狩野 永徳, mounted on a passé-partout From a German collection Note: In our last exhibition on Japanese Painting in Novermber 2011 we presented an excellent painting of a falcon (Catalogue no. 4, p. 19) by Kano Eitoku and another one Falcon and Quail" (p.21) executed by his father Kano Shoei."

English description apon request. Eine bedeutende Malerei! Kano Eitoku 狩野 永徳 (geb. 1543 in Kyoto und lebte bis 1590) war der Enkel von Kano Motonobu, der Hofmaler am Ashikaga-Shogunat war. Eitoku malte für die großen Feldherren Oda Nobunaga und Toyotomi Hideyoshi. Das war auch sein Pech, denn aufgrund der kriegerischen Verhältnisse wurde viel von seinem Werk zerstört. Weshalb seine Werke heute selten sind. Kanzan und Jittoku sind ein ganz chinesisches Thema, in China werden sie Hanshan und Shide (寒山 拾得) genannt, die Schriftzeichen für sie sind in beiden Fällen gleich. Das Kanzan" bedeutet wörtl. "Kalter Berg" und "Jittoku" "Findling". Beide lebten auf dem Berg Hanshan (in Jiangxi) im Kloster Guoqing. Kanzan wurde vor allem als Dichter bekannt (seine Sammlung an Gedichten ist teils erhalten und sogar ins Deutsche übersetzt), Shide dagegen war in der Klosterküche tätig. Beide gelten im Daoismus als irgendwie "Heilige". Ikonografisch liest Kanzan aus einer Schriftrolle (hier Buch) dem Jittoku vor, der neben sich einen Besen liegen hat. Die Malerei gibt die beiden mit feinem Witz, feinen Details und meisterlicher Ausdruckskraft wieder. Wunderbar der Gegensatz zwischen der sensiblen psycholgischen Gesichtsbildung und den so kraftvollen, bestens hingesetzten Pinselstrichen für die Darstellung der Gewänder. Die beiden amüsieren sich, aufgrund ihrer neugierigen Blicke und dem erhobenen Zeigefinger des Jittoku sehen sie was, vielleicht einen Vogel. Hinter ihnen ein Berghang. Links unten in der Ecke das rote Topfsiegel von Eitoku. Die Malerei ist in großem Passepartout (mit Rückwand und Aufhängung) montiert."
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