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Lot 543: Lyonel Feininger – „Dampfschiff 1840“

Selected Works: Modern Art / Post War and Contemporary Art

by Karl & Faber

December 7, 2016

Munich, Germany

Live Auction

Lyonel Charles Adrian Feininger (1871-1956) Please Register/Login to access your Invaluable Alerts

Sold
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Description: Lyonel Feininger – „Dampfschiff 1840“ Tuschfeder auf leicht strukturiertem Papier. (19)34. Ca. 18 x 28 cm. Signiert unten links, datiert „15.3.34“ unten rechts, betitelt unten mittig.

Condition Report: Am unteren linken Rand bezeichnet „X.L.F.“ Als Lyonel Feininger als Kind im New York der 1880er Jahre erstmals die auf dem Hudson River in New York kreuzenden Schoner, Schaluppen und Barken beobachtete, war eine Leidenschaft geboren, die ihn zeitlebens nicht mehr losließ. Insbesondere faszinierten ihn die Raddampfer, wie die Mary Powell, Albany und Drew, die den Fluss hinauf- und herunterfuhren. 1887 war es dann auch ein Segeldampfer, mit dem Feininger von den USA nach Deutschland fuhr, wo er anschließend fast 50 Jahre seines Lebens verbrachte. In einem Brief an Alfred H. Barr Jr., dem Gründungsdirektor des Museum of Modern Art, erinnert sich Feininger 1944 an diese Überfahrt: „Ich fuhr auf dem alten HAPAG Liniendampfer ‚Gellert’ (weniger als 3000 Tonnen). Sie hatte, wie alle Schiffe ihrer Zeit, Segel; sie war aufgetakelt wie eine Brigg und fuhr die meiste Zeit unter Segel (...).“ Damit war die Gellert nicht unähnlich dem in dieser Tuschezeichnung vom 15. März 1934 dargestellten „Dampfschiff 1840“. In der geometrisch-reduzierten Ausdrucksweise erweckt diese Arbeit Anklänge an Schiffsbaupläne, zeigt zugleich Feiningers technisches Verständnis und Liebe zum Detail und erweckt dennoch die Dynamik eines Schiffes in aufgewühlter See. Auch zahlreiche andere Arbeiten, wie Skizzen aus den Jahren 1913 und 1918, und nicht zuletzt die Gemälde „Raddampfer II“, 1913 (Hess 117, Detroit Institute of Arts), „Raddampfer III“, 1928 (Hess 296, Privatsammlung), zeigen, dass es Feininger von diesem Schiffstyp besonders angetan war. – Im Passepartoutausschnitt leicht gebräunt. Verso am linken Rand Montagespuren. In sehr gutem Zustand.

Notes: 1369.0

Provenance: Achim Moeller, Geschäftsleiter des Lyonel Feininger Project LLC, New York/Berlin, hat die Echtheit dieses Werkes, das im Archiv des Lyonel Feininger Project unter der Nummer 352-07-21-10 registriert ist, bestätigt. Provenienz: Rolf Kersten, London; Privatsammlung, New York.

Exhibited: Drittland

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