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Lot 3343A: MACK, HEINZ (Lollar 1931 - lives and works in

Contemporary Art

Platinum House

by Koller Auctions

December 7, 2012

Zurich, Switzerland

Live Auction

Heinz Mack (1931) Please Register/Login to access your Invaluable Alerts

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Description: MACK, HEINZ
(Lollar 1931 - lives and works in Mönchengladbach and Ibiza)
Untitled. 1971.
High grade steel, chrome plated zinc and wood. Signature and date verso: Mack 71, also with arrow verso.
132 x 168.5 x 5 cm.

The authenticity of the work has been confirmed by Prof. Heinz Mack. The work will be included in the supplement to the catalogue raisonné currently being prepared by Dieter Honisch under number 773B.

Provenance:

- Galerie Munich.

- Private collection Germany (acquired at the above gallery in the 1980s).


German Text
MACK, HEINZ
(Lollar 1931 - lebt und arbeitet in Mönchengladbach und auf Ibiza)
Ohne Titel. 1971.
Edelstahl, verchromtes Zink und Holz. Verso mit der Signatur und der Datierung: Mack 71, zudem verso mit dem Richtungspfeil versehen.
132 x 168,5 x 5 cm.

Die Authentizität der Arbeit wurde von Prof. Heinz Mack bestätigt. Das Werk wird in den in Vorbereitung befindlichen Nachtrag des Werkverzeichnisses von Dieter Honisch unter der Nummer 773B aufgenommen.

Provenienz:

- Galerie München.

- Privatsammlung Deutschland (bei obiger Galerie Anfang der 80er Jahre erworben).

Anfang der 60er Jahre regen sich breite Widersprüche gegen die tragenden Kräfte der Modernen Kunst, die zeitgenössischen Künstler stellen Komposition und Psychologie als Merkmale der bBildenden Künstler in Frage. Sie wehren sich gehen eine Kunst, die sich über die Biographie des Künstler definiert und auf fast geheimnisvolle Weise immer wieder das Ich zum ursprünglichen Thema des Werkes werden lässt. Sie sehen die Kunst nicht mehr als ein Medium, das die Welt repräsentiert und auch nicht mehr als einen Spiegel, der das Innenleben des Künstlers zeigt, sie suchen vielmehr nach neuen Wegen und neuen Ausdrucksformen. Viele unterschiedliche Ausprägungen dieser Suche entstehen sowohl in Europa als auch in den USA, die jedoch eines gemeinsam haben: weg vom Tafelnbild hin zum Objekt.

Drei wichtige Entwicklungen seien hier genannt: die Minimal Art, deren Purismus die folgenden Jahre prägen wird, der Neue Realismus und die Pop Art, die Objekte des Alltags in ihren Werken vereinen, und als zuletzt die 'Nouvelle Tendance', die sich mit Licht, Bewegung, Rhythmisierung und Luft beschäftigt und sich in Südamerika, England und Frankreichgründen zu ihnen gehört auch die Gruppe 'ZERO' in Düsseldorf.

Heinz Mack, der 1931 im hessischen Lollar geboren ist und Otto Piene gründen 1957 die Gruppe 'ZERO' in Düsseldorf, 1961 kommt Günther Uecker hinzu. Sie wollen die Kunst von dem alten Ballast befreien und eine neue Basis schaffen, einen neuen Ausgangspunkt, so zu sagen alles auf 0 setzen und von vorne beginnen.

'Zero ist die Stille. Zero ist der Anfang. Zero ist rund. Zero ist Zero.' (aus: Ausst.Katalog: Mack-Piene-Uecker, Kestner Gesellschaft, Hannover 1965).

Ihre Plastiken, Bilder, Reliefs und Objekte werden Instrumente zum 'Einfangen, Rhythmisieren, Nuancieren des Lichts, Punkt- und Lochraster oder Nagelstrukturen binden Vibrationen oder optische Energien' (Ruhrberg, Schneckenburg, Frick, Honnef: Kunst 20. Jahrhunderts, Köln 2000, S. 502). Sie arbeiten mit Licht, Bewegung, Rhythmisierung und Luft und schaffen Skulpturen voller vibrierender Strukturen.

Heinz Macks Werke entsprechen vollkommen dieser Beschreibung. Auch nach der Trennung der Gruppe ZERO im Jahr 1966 bleibt er seinem zentralen künstlerischen Thema 'dem Licht' treu. Das Licht ist für Mack ein Werkstoff wie Stahl, Stein oder Metall, es ist ein kompositorisches Element. Er verbindet und bearbeitet die metallischen Oberflächen seiner Skulpturen und Reliefs so, dass sich das Licht darin bricht oder spiegelt. Je nach Betrachterstandpunkt und Lichteinfall hat das Werk eine völlig veränderte optische Aussage.

Das Licht greift in die visuelle Wirkung des Werkes ein, entstofflicht die Materie und hebt sie in eine andere Ebene, in eine vibrierende und rhythmisierende Dreidimensionalität, die nur für einen kurzen Augenblick präsent ist. Das visuelle Erlebnis der Werke von Mack ist flüchtig, dieser eine Anblick wir nur wenige Sekunden möglich sein, doch gibt es in der nächsten Sekunde einen weiteren, möglicherweise einen schöneren oder einen hässlicheren, aber sicher ist, dass es ein anderer sein wird.

Auch bei dem vorliegenden Werk stellt sich diese Veränderung der Oberfläche durch das Licht ein. Die unterschiedliche Beschaffenheit der kleinen, aneinandergefügten Metallplatten, mal glatt mal rau straffviert, brechen das Licht in vollkommener und differenzierte Weise, so dass das Werk in den Raum hineinzuragen scheint. Für Mack ist der Raum, in dem seine Skulpturen oder Reliefs stehen, Teil des Werkes.

'Ich kann den Raum nicht von der Skulptur trennen. Stelle ich eine Skulptur in verschiedenen Räumen auf - sei es ein Innenraum, sei es ein Außenraum - so wird ihre Erscheinung eine jeweils andere sein. Im Idealfall kommt ein bestimmter Raum, ein bestimmtes Licht, eine bestimmte Skulptur und ein bestimmter Betrachter zusammen. Dies scheint selbstverständlich, ist es aber nicht.' (Zitat aus: http://www.mack-kunst.com/skulpturen/reflexionen.)

Meisterlich bring Mack auch bei unserem Werk die Materialien mit dem Licht zusammen und schafft ein Werk von einer vibrierenden Stärke, das den Betrachter in seinen Bann zieht. Das Werk fasziniert den Betrachter, so wie das Licht den Künstler Zeit seines Lebens fasziniert hat 'aber es ist immer das Licht, welches mich fasziniert hat - und - um präzise zu sein - es sind die Träume, die man träumt, wenn das Licht mit der Materie schläft'. (Zitat aus: http://www.mack-kunst.com/skulpturen/reflexionen.)

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