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Exhibited: Solothurn, Kunstmuseum, Otto Morach zum 100. Geburtstag, 1987, S. 40, Nr. 18, abgebildet (ganzseitig)
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Literature: Marie-Louise Schaller, Otto Morach 1887-1973, Zürich 1983, S. 143, Nr. 95, abgebildet
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Notes: Gemalt um 1915. Der erste Weltkrieg verunmöglichte zahlreichen Schweizer Künstlern einen Studienaufenthalt im Ausland. Das Leben in der Schweiz, hinter der Front, lief bis 1916/17 wenig gestört weiter, so dass selbst Kunstzeitschriften wie der "Sturm" ungehindert erscheinen konnten. Die Entwicklungen des internationalen Kunstschaffens wie Kubismus oder Futurismus waren in der Schweiz weitgehend nur in Reproduktionen zugänglich. Trotz der Isolation schuf Otto Morach in den Jahren zwischen 1914 und 1918 eine Anzahl hervorragender Bilder von internationalem Format. Das vorliegende Gemälde zählt zu den wohl bedeutensten Werken aus dieser Schaffenszeit. Die kubistische Seh- und Darstellungsweise verbindet sich mit dem spannungsvollen Motiv eines Hochseilaktes vor der Kulisse der St. Ursen-Kathedrale in Solothurn.