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Lot 908: Richard Artschwager – Ohne Titel

Selected Works: Modern Art / Post War and Contemporary Art

by Karl & Faber

December 7, 2016

Munich, Germany

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Richard Artschwager (1924-2013) Please Register/Login to access your Invaluable Alerts

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Description: Richard Artschwager – Ohne Titel Acryl auf Celotex. 1969. Ca. 48 x 32 cm. Verso auf dem Künstlerrahmen signiert und datiert.

Condition Report: Anfang der 1960er Jahre begann Richard Artschwager, Möbel aus Formica zu bauen. Nur kurze Zeit später entstanden auch Bilder aus Kunststoff. Er übernahm Motive von gefundenen Fotografien oder aus dem Immobilienteil der Zeitung und malte sie vergrößert als Schwarz-Weiß Abbildungen auf Celotex, einer festen Faserplatte aus Zuckerrohrabfällen mit Mineralfasern. Celotex wird neben Formica der wichtigste Rohstoff für Artschwager, der gerne mit der Materialität experimentiert. Er nutzt nicht die glatte Seite der Platte, sondern die strukturierte Rückseite. Durch die raue Beschaffenheit der Oberfläche erzielt er einen dreidimensionalen Effekt, die seine Gemälde fast haptisch erscheinen lassen, die Motive werden verfremdet und bekommen etwas Surreales. Durch diese Verschränkung von Zwei- und Dreidimensionalität, von Bild- und Objekthaftigkeit wird der Realitätssinn des Betrachters verwirrt. Artschwager hat zeit seines Lebens über das Wesen der Dinge und ihre Beziehung zum Betrachter nachgedacht. Er hat Möbel als Kunst präsentiert, funktionales Interieur als funktionslose Kunst und Kunst als Möbel. Artschwager ging es um die Ambiguität der Wahrnehmung. So auch bei dieser Arbeit, die von Nahem betrachtet wie ein Stillleben, eine Birne oder eine Amöbe wirkt, aus der Ferne betrachtet scheint es der Zugang zu etwas Verborgenem zu sein. Letztendlich will der Künstler die Aufmerksamkeit für die Dinge um uns herum schärfen. Er irritiert den Blick, um Raum zu schaffen für weitere Betrachtungen.

Notes: 1398.0

Provenance: Ausstellung: Richard Artschwager: Bilder, Zeichnungen, Objekte 1960 - 2002, Kunstmuseum Winterthur, Kunstmuseum Krefeld, 2003, verso auf der Rahmenrückwand mit dem Etikett. Provenienz: Sprüth Magers Projekte, München; Privatsammlung, Schweiz.

Exhibited: Drittland

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