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Auction Description for Bassenge: Hans Poelzig: Drawings from his Artistic Estate
Sale Notes:
www.bassenge.com

Hans Poelzig: Drawings from his Artistic Estate

by Galerie Bassenge


125 lots | 124 with images

May 30, 2014

Live Auction

Erdener Straße 5a

Berlin, 14193 Germany

Phone: +49 - (0)30 - 893 80 29 - 0

Fax: +49 - (0)30 - 891 80 25

Email: a.breitenbach@bassenge.com

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Poelzig, Hans: Natur, Kultur, Architektur. Frühe Studien. Zwei frühe Skizzenhefte

Lot 6800: Poelzig, Hans: Natur, Kultur, Architektur. Frühe Studien. Zwei frühe Skizzenhefte

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Description: Natur, Kultur, Architektur. Frühe Studien. Zwei frühe Skizzenhefte 34 und 16 sowie 10 lose Bl. Bleistift bzw. Aquarell und Feder in Schwarz auf Skizzenpapier. 1892. 49 x 34 und 33 x 21 cm. Orig.-Leinenband und Orig.-Broschur. Ein Blatt signiert, zwei datiert, Skizzenheft mit Besitzvermerk.Knorrige, eigenartige Pflanzen und knochige Hände neben kunstvoll behauenen Steinen und fein gearbeiteten Ornamenten - schon hier, in seiner Studienzeit, sucht Poelzig die Symbiose, aber auch die Gegensätzlichkeit von Natur- und Kunstform. Zwischen 1889 und 1895 studiert Hans Poelzig Architektur an der Technischen Hochschule in Berlin, u. a. bei Karl Schäfer; daran schließt er eine zweite Ausbildung als "Regierungsbauführer" an, schlägt also vorerst den Weg eines Baubeamten ein. Die beiden frühen Skizzenbücher aus Poelzigs späterer Studienzeit versammeln Architektur-, Landschafts- und Antikenstudien sowie Ornament- und Porträtskizzen, dazu anatomische Studien. "Ein Blatt sticht besonders hervor. Es ist der Entwurf zu einem 'Dom mit Crematorium im Camposanto'.... Das Thema ist bemerkenswert, stand doch die Feuerbestattung in den Anfängen und wurde gemeinhin als materialistischer Angriff auf die christliche Pietät beargwöhnt... Auffällig gedrungen erhebt sich der Dom hinter der abweisenden Umfriedung des Camposanto... Das Krematorium erscheint als freistehende, ebenfalls steil bedachte Kapelle, deren schwerer, stumpfkegeliger Schlot von vier runden, geböschten Türmen begleitet wird. Hier wie dort sind es schwere Massen, die in üppiger Vegetation zu einem amorphen Ganzen zusammenfinden und deren knorpelige Bauplastik mit der Textur der Zeichnung verschmilzt." (H.-D. Nägelke, in: Pehnt/Schirren, S. 88f.). Lose beiliegend zudem gedruckte Dokumentation zu Poelzigs Wettbewerbsbeitrag für den Schinkelpreis 1898, einem gotischen Rathausentwurf, für den er mit dem ersten Preis ausgezeichnet wurde. - Literatur: Pehnt/Schirren Abb. S. 89

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Poelzig, Hans: Breslauer Skizzen

Lot 6801: Poelzig, Hans: Breslauer Skizzen

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Description: Breslauer Skizzen Acht Zeichnungen. Bleistift, Kohle und Farbkreiden auf verschiedenen Papieren. Um 1900-1905. Ca. 36 x 25 bzw. 29,5 x 41,5 cm.Schon mit 31 Jahren lehrte Hans Poelzig Stilkunde an der Breslauer Kunstakademie. Im Alter von 34 wird er dort 1903 Direktor. Er zählt zur architektonischen Avantgarde und wendet sich neuen Aufgaben zu: Industrie- und Geschäftsbauten, für die er revolutionäre Lösungen findet. Hier eine Sammlung früher Blätter Poelzigs aus der Breslauer Zeit, dabei: Frontansicht großes Wohnhaus, Kirchenentwürfe und Kuppelbauten, Rundbogen- und Figurenstudien, Brückenskizzen sowie Gebäude- und Kirchturmskizzen. Seine Studienblätter aus dieser Zeit zeigen ihn als inspirierten Zeichner, der immer wieder Naturform und Architektur nebeneinanderstellt. Zu den Schülern seiner Klassen und Ateliers zählten Egon Eiermann, Julius Posener und Rudolf Schwarz. Als Lehrer ließ er behutsam jeden seiner Schüler eine eigene Handschrift entwickeln, so dass man kaum von einer "Schule Poelzig" sprechen kann. "Einer (ein Student) hatte eine Mappe mit wunderbar gezeichneten Perspektiven ins Studio gebracht. Poelzig sah jedes Blatt aufmerksam an, schob sie dann in die Mappe zurück, hob die Mappe auf und bewegte sie dreimal herauf und herunter; dann sagte er: 'Warum machste denn det? Det kannste doch!'" (Posener 1994, S. 51).

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Poelzig, Hans: Holzhaus Kunstgewerbeausstellung Breslau

Lot 6802: Poelzig, Hans: Holzhaus Kunstgewerbeausstellung Breslau

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Description: Holzhaus Kunstgewerbeausstellung Breslau Zwei Zeichnungen. Bleistift bzw. Blei- und Farbstift auf dünnem Skizzenpapier. 1904. 28,8 x 27,2 cm.Eines der frühesten Gebäude von Poelzig ist das Einfamilienhaus auf der Kunstgewerbeausstellung Breslau 1904, das sich stilistisch am "neuen englischen Haus" ohne Sockelgeschoss, mit ebenerdigen Gesellschaftsräumen orientiert. Das Auffälligste an Poelzigs Entwurf ist das große, geschwungene Dach. Es überfängt mehrere Stockwerke des Musterhauses für den Breslauer Kunstgewerbeverein. Beide Zeichnungen erfassen das Haus von verschiedenen Seiten und zeigen die ebenfalls mit Dachziegeln verkleideten Giebel sowie den auffallenden Erker mit seinem vieleckigen, steil geschwungenen Dach. "Was ausgedrückt wird, und zwar mit Emphase, ist das Thema Haus, Dach, Schutz, Heimat... Man beginnt zu sehen, warum man Hans Poelzig einen Expressionisten genannt hat. Dieses Haus ist Poelzigs Beitrag zu dem, was man damals den 'modernen Landhausstil' nannte: ein sehr individueller Beitrag." (Posener 1994, S. 40).

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Poelzig, Hans: Landhausentwürfe

Lot 6803: Poelzig, Hans: Landhausentwürfe

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Description: Landhausentwürfe, Ein- und Mehrfamilienhäuser Zehn Zeichnungen. Bleistift bzw. Blei- und Farbstifte auf gelblichem Skizzenpapier. 1908 bis 1920.An Doppelgiebel- oder an Friesenhäuser erinnernde Landhausentwürfe, dabei auch Grundrisse. Die Skizzen und Formstudien zeigen Poelzigs schwungvollen, künstlerischen Ansatz, zugleich mit dem Außen auch das Innen zu gestalten. Es handelt sich durchgehend um frei aus der Hand gezeichnete, lockere Entwürfe, zum Teil mit handschriftlichen Notizen des Künstlers zur Raumaufteilung.

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Poelzig, Hans: Franziskanerkloster Glatz, Loggiaarchitektur

Lot 6804: Poelzig, Hans: Franziskanerkloster Glatz, Loggiaarchitektur

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Description: Franziskanerkloster Glatz, Loggiaarchitektur Zwei Zeichnungen. Kohle auf Skizzenpapier. Um 1915. Ca. 28 x 22 cm.Eines der Blätter eventuell für das Franziskanerkloster in Glatz (Niederschlesien) entstandene, frühe Zeichnung, zudem Ideenskizze für Fassadengestaltung und Turmachitektur mit dicht gereihten Fensteröffnungen und Rundbögen. - Beigegeben: Eine weitere Entwurfszeichnung von Hans Poelzig, Herrenhaus Rückseite, verso Turm/Portal.

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Poelzig, Hans: Macbeth, Figurenstudien für ein Gemälde

Lot 6805: Poelzig, Hans: Macbeth, Figurenstudien für ein Gemälde

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Description: Macbeth, Figurenstudien für ein Gemälde Sieben Zeichnungen. Kohle auf Skizzenpapier. Um 1916. Ca. 32 x 25,5 cm.Nicht nur begnadeter Architekt, auch Maler war Hans Poelzig - "das ist eine sehr interessante Malerei, so auf der Kippe zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion, das sind flutende Visionen, flutende Gesichter, die da über die Leinwände treiben, und das sind Dinge, die er in Auseinandersetzung mit Kandinsky entwickelt hat und sicherlich auch unter dem Eindruck von Lovis Corinth, da wissen wir auch, dass er dessen Atelier in stummer Ehrfurcht besichtigt hat." (Wolfgang Pehnt, in: Adolf Stock, Kraftvolle Monumentalität, Interview Deutschlandradio Kultur vom 15.10.2007). Zwischen 1916 und 1920 entstand sein Gemälde "Macbeth und die Hexen", ebenfalls 1916 inszenierte Max Reinhardt Macbeth in Berlin. Hans Poelzig zeichnete wohl zu dieser Zeit expressive Figurenstudien zu Shakespeares Drama.

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Poelzig, Hans: Gemäldestudien und Skizzenblätter

Lot 6806: Poelzig, Hans: Gemäldestudien und Skizzenblätter

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Description: Gemäldestudien und Skizzenblätter 26 Zeichnungen und ein Skizzenbuch mit 32 Blatt. Bleistift oder Kreide in Schwarz auf Pergamin bzw. Skizzenpapier. Seit 1916. Ca. 28 x 22 bzw. 32,5 x 25 und 49 x 40 cm.Eine Engelsstudie, von Poelzigs Familie stets "Marlene Dietrich" genannt, eine Prinzessin, dazu christliche Motive wie die Kreuzigung oder die Beweinung, Figurenskizzen, dabei auch das Blatt "Wikingerköpfe" und eine Skizze zu "Macbeth", dann Centauren, Gebäudeskizzen und symbolhafte Antikenstudien von Vasen oder Falken, Tiere und Bäume, teils auch frühe Blätter, zeigen das zeichnerische Talent der Mehrfachbegabung Hans Poelzig, der auch als Maler Anerkennung suchte, jedoch, wohl aus Scheu vor der Kunstkritik und wegen seiner hohen Reputation als Architekt, seine Gemälde nach 1918 nicht mehr ausstellte.

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Poelzig, Hans: Feuerwache Dresden

Lot 6807: Poelzig, Hans: Feuerwache Dresden

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Description: Feuerwache Dresden Sechs Zeichnungen. Kohle auf dünnem Skizzenpapier. 1916/17. Meist ca. 25,5 x 32,5 cm.Mit rauen, grob behauenen Steinen und Rundbögen gestaltet Poelzig die Fassade des Gebäudes. Die Sorgfalt, mit der er die eigenwillige Oberflächenstruktur liebevoll in seinen Skizzen andeutet, erinnert an die schon den frühesten Blättern eigene Feinheit der Beobachtung. Im Jahr 1916 verließ der Architekt seinen Posten als Direktor der Kunstakademie in Breslau und siedelte nach Dresden um, wo er sein Amt als Stadtbaurat antrat. Die neue Dresdener Hauptfeuerwache war in der Wilsdruffer Vorstadt geplant. Es hatte wohl ein ovaler Bau mit großem Innenhof werden sollen. Die Fassade wird von Rundbögen und einer rauen, aus grob behauenen Steinen gestalteten Außenhaut geprägt, die Poelzig detailfreudig in seinen Entwürfen wiedergibt. "Mit diesem Projekt beginnt in Poelzigs Werk etwas, das man phantastische Architektur nennen kann; und das wird eine Reihe von Jahren so bleiben." (Posener 1994, S. 115).

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Poelzig, Hans: Wohnhausentwurf, Studienblatt

Lot 6808: Poelzig, Hans: Wohnhausentwurf, Studienblatt

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Description: Wohnhausentwurf, Studienblatt Bleistift auf gelblichem Skizzenpapier. 1917. 25,3 x 33 cm. Verso datiert.Die suchende Hand des Architekten beim Zeichnen, beim Planen, beim Denken - hier sehen wir ihren Ausdruck. Poelzigs Studien zu Fassadengestaltung und Dachformen eines Wohnhauses stellen Fenster- und Fassadendetails und Dachsilhouetten nebeneinander und spiegeln die Intensität seiner Suche nach der passenden Form.

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Poelzig, Hans: Stadthaus Dresden, Vorentwürfe

Lot 6809: Poelzig, Hans: Stadthaus Dresden, Vorentwürfe

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Description: Stadthaus Dresden, Vorentwürfe Fünf Zeichnungen. Kohle auf dünnem Skizzenpapier. 1918-21. Meist ca. 25,3 x 32,5 cm.Geschwungene, lockere Vorentwürfe, wohl für das geplante Dresdener Stadthaus. Noch vor einer detaillierten Durchgestaltung der Fassade erfasst Poelzig hier in wenigen Strichen stilisiert die Eleganz des Bauwerkes, das bewegt vor- und zurückschwingt. Mit großer Leichtigkeit entwirft er die letztlich nicht realisierte Vision eines zweiten, modernen Stadtzentrums in Dresden, direkt am Ring um die Altstadt. Büros, eine öffentliche Bibliothek und auch Festräume sollte der Bau enthalten und in Verbindung mit dem Gebäude des Dresdner Bankiers Arnhold der Stadt eine ebenso moderne wie monumentale Architekturvision hinzufügen. "Nur langsam konkretisiert sich für das Stadthaus die endgültige Umrissform heraus, in der Poelzig die fein gekurvte Linie asiatischer Baukunst mit der massigen Formwirkung deutscher Backsteinarchitektur verschmolzen wissen wollte." (Hambrock S. 115). Insbesondere die schwingende Linie des Dachabschlusses variiert Poelzig in seinen Zeichnungen, wobei der Architekt wohl stets auch den Dresdner Zwinger vor Augen hatte. - Literatur: Hambrock S. 114ff., S. 139, Abb. 263

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Poelzig, Hans: Dresden Stadthaus, Gebäudeskizzen

Lot 6810: Poelzig, Hans: Dresden Stadthaus, Gebäudeskizzen

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Description: Dresden Stadthaus, Gebäudeskizzen Sieben Zeichnungen. Kohle auf dünnem Skizzenpapier. 1918-21. Meist ca. 25,3 x 32,5 cm."Das Stadthaus ist beides: barock - und Poelzig", schreibt Julius Posener 1994 (S. 117). Studien zur Durchgestaltung und Rhythmisierung der Fassade, deren Dachabschluss und horizontale Gliederung bewegt vor- und zurückschwingt und Poelzigs barocke Formlust, gepaart mit monumentalem Anspruch, spiegelt. Die Grundform des Gebäudes leitet der Künstler aus der Tradition des Theaterbaus ab. Das Stadthaus Dresden wurde damals so nicht gebaut, sondern erst 1921 von Poelzigs Dresdener Mitarbeiter Ludwig Wirth errichtet, der auf Poelzigs Pläne sowohl für das Stadt-, als auch für das Bankhaus zurückgreifen konnte und hier dessen in rhythmische Wellen gelegte Fassadenentwürfe der Bank umsetzte. - Literatur: Hambrock S. 114, Abb. XLIX und S. 140, Abb. 266

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Poelzig, Hans: Bankhaus Dresden, Architekturdetails

Lot 6811: Poelzig, Hans: Bankhaus Dresden, Architekturdetails

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Description: Bankhaus Dresden, Architekturdetails Drei Zeichnungen. Kohle auf Pergamin bzw. Bleistift auf Skizzenpapier. Um 1918-21. 25,5 x 33 und 41,5 x 27 cm.Eine in der Vertikalen gewellte Fassade strebt machtvoll himmelwärts. Mit nur wenigen Linien entwirft Poelzig das Gebäude in seiner Grundidee und Ausstrahlung. Die beiden Fassadenstudien entstanden möglicherweise zum Bauprojekt eines Bankgebäudes für die Allgemeine Deutsche Credit-Anstalt in Dresden. Eine weitere Entwurfszeichnung zeigt Fassadenstudien Poelzigs, wohl ebenfalls zum Dresdner Bankhaus, hier jedoch eine sich nach oben leicht verjüngende Grundform, die eher in der Horizontalen gegliedert ist. Das Bankgebäude wurde nicht realisiert.

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Poelzig, Hans: Entwurf zu einem Phantasiegebäude

Lot 6812: Poelzig, Hans: Entwurf zu einem Phantasiegebäude

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Description: Entwurf zu einem Phantasiegebäude Bleistift auf gelblichem dünnem Velin. Um 1918. 39,5 x 26,8 cm.Visionärer Entwurf für ein modernes "Volkshaus", das als Kultbau einer Volksgemeinschaft, als ein dem Gemeinwohl dienendes Gesamtkunstwerk dienen sollte. Dieser Wunsch und Gedanke zahlreicher Architekten der Zeit, darunter neben Poelzig auch Bruno Taut und Adolf Behne entstand zum Ende des Ersten Weltkrieges - ein zutiefst demokratischer Gedanke, der Kultur einer breiten Masse zugänglich machen wollte. Poelzigs Skizze zeigt mit nur wenigen Linien einen Bau von kompakter Massigkeit in Vorder- und Rückansicht, in der leichten Untersicht überwältigend in seiner Wirkung. - Literatur: Hambrock Abb. S. 104

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Poelzig, Hans: Konzertsaal Dresden oder Salzburg, Wandgliederung

Lot 6813: Poelzig, Hans: Konzertsaal Dresden oder Salzburg, Wandgliederung

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Description: Konzertsaal Dresden oder Salzburg, Wandgliederung Kohlefettstift und farbige Kreiden auf Pergamin. Um 1918-20. 25 x 32,5 cm.Wie Bienenwaben oder wie eine kunstvolle Weberei stehen die Logen mit ihrem Farbrhythmus von Rot und Grün so dicht nebeneinander, dass sich ein dicht geknüpftes Muster ergibt. Poelzigs Pläne für einen Konzertsaal in Dresden bildeten zugleich die Basis der ersten Ideenskizzen für das Salzburger Festspielhaus, so dass sich die Entwürfe gelegentlich nicht eindeutig zuordnen lassen. - Literatur: Hambrock S. 44, Farbabb. XVII

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Poelzig, Hans: Konzertsaal Dresden

Lot 6814: Poelzig, Hans: Konzertsaal Dresden

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Description: Konzertsaal Dresden Drei Zeichnungen. Kohlefettstift bzw. farbige Kreiden auf Pergamin bzw. Skizzenpapier. Um 1918-19. 32,8 x 25,5 bzw. 29 x 22 cm."Einem Lavastrome gleich, von dem Atem eines übermenschlichen Schöpfers emporgestaut und ausgeweitet, fließen die Baumassen und wölben sich um geheimnisvoll gerade eben in Bildung begriffene Hohlräume... Der Musiksaal ist eine von Schöpferlust durchrauschte Orgie künstlerischen Gestaltens" (W. Müller-Wulckow, in: Posener 1970, S. 103). Die Zeichnungen entstanden im Zusammenhang mit Poelzigs Plänen für einen Konzertsaal in Dresden, und zwar in dem für eine Rokokoausstellung im Großen Garten geplanten Mozarttheater. Letztlich wurde das Projekt nicht realisiert, sondern Poelzigs Ideen im ersten Plan für das Salzburger Festspielhaus weitergeführt. Vegetabile Formen erinnern an Knospen oder Blüten und steigern sich zu einer herrlich bunten Architekturphantasie von barocker Leidenschaft und Monumentalität. Zwei weitere Zeichnungen verdeutlichen Poelzigs Ideen zur schwellenden Form der Orgelempore, einem zentralen Motiv seiner Konzertsaalskizzen. "Die Folge der hier veröffentlichten Skizzenblätter erlaubt einen wohl selten in solcher Unmittelbarkeit zu gewinnenden Einblick in den Schaffensprozess einer Künstlerindividualität, in das Werden und Ausreifen eines Baugedankens." (W. Müller-Wulckow, in: Posener 1970, S. 103). - Literatur: Posener 1970, Farbabb. S. 102

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Poelzig, Hans: Architektursilhouetten

Lot 6815: Poelzig, Hans: Architektursilhouetten

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Description: Architektursilhouetten Zwei Zeichnungen. Kohlefettstift auf Skizzenpapier. Um 1918-20. 27 x 19,5 cm.Reduzierte Gebäudesilhouetten, in wenigen, ausschließlich vertikalen Linien erfasst, aus Poelzigs Dresdner Zeit. Die kristallin durchscheinenden Formen, wie sie auch Bruno Taut, Wassily Luckhardt und Hans Scharoun für ihre Festarchitekturen oder Friedensmonumente entwickelten, nimmt Polezig in seinem Schaffen immer wieder auf, sei es in den phantastischen Filmarchitekturen, in der Majolikakapelle oder in seiner Stadt- bzw. Palastsilhouette für König Lear 1923. Ein Blatt mit eigenhändigem Text.

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Poelzig, Hans: Säulenstudien

Lot 6816: Poelzig, Hans: Säulenstudien

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Description: Säulenstudien Drei Zeichnungen. Bleistift auf Skizzenpapier. Um 1918-21. Ca. 22 x 28 cm.Die Fassadenentwürfe mit ornamental gereihten, rundbogig abgeschlossenen Lisenen entstanden wohl im Zusammenhang mit den Dresdner Bauprojekten oder möglicherweise für das Große Schauspielhaus. - Beigegeben: Eine weitere Zeichnung von Hans Poelzig, Säulen und Kapitelle, wohl um 1900.

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Poelzig, Hans: Großes Schauspielhaus Berlin, Erste Vorstudie

Lot 6817: Poelzig, Hans: Großes Schauspielhaus Berlin, Erste Vorstudie

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Description: Großes Schauspielhaus Berlin, Erste Vorstudie Bleistift auf Papierserviette. 1919. 33,5 x 39,5 cm.Eine Inkunabel im Schaffen Hans Poelzigs: Die erste Vorstudie zu seinem ersten großen Bauprojekt, dem "Theater der Fünftausend", wie Max Reinhardt das Berliner Schauspielhaus ursprünglich nennen wollte. Die Skizze entstand beim Essen im Lokal, wo der Architekt für seinen Bauherrn einen ersten Baugedanken auf eine Papierserviette zeichnete. Von den ursprünglich vier Zeichnungen auf der Serviette wurde eine herausgetrennt, die sich heute im Nachlass Max Reinhardts befindet. Die Serviette lag einem Brief Hans Poelzigs an Marlene Moeschke vom 16.1.1920 bei. "Als ich neulich unser Zimmer im Zirkus aufräumte,", so schrieb er, "fand ich noch die innenliegende Skizze, wohl die erste, auf Tischserviette. Du solltest sie aufheben." (zit. nach Hambrock S. 33). Die Zeichnung zeigt drei Varianten der Fassade um den Haupteingang. Diese grundlegende Formidee behielt Poelzig bis zum Abschluß der Planungen bei. Er umbaut die alte Eisenfachwerkkonstruktion des Zirkus Schumann mit einer Art Reliefhaut, die mit ihren Portalen, Blendbögen und Säulen an die monumentalen Fassaden von Tempeln, römischen Basiliken oder mittelalterlichen Kirchen erinnert. Darüber spannt er eine Art Zeltdach mit einem hohen Dreiecksgiebel. Die rhythmisch durchgestaltete Fassade variiert er in den zahlreichen folgenden Entwürfen immer wieder leicht und probiert verschieden gestufte Gebäudeformen durch. Hans Poelzigs erstes Bauprojekt von herausragender Bedeutung und zugleich sein erster beruflicher Kontakt zur Bühne ergab sich 1919 mit dem Auftrag Max Reinhardts, den Berliner Zirkus Schumann binnen eines Jahres in ein Theaterhaus umzubauen. Dieser Bau mit 3500 Plätzen "ist das einzige Projekt der Periode in Poelzigs Werk, die man expressionistisch nennen kann, welches ausgeführt wurde, der einzige Bau Poelzigs, der eine eigene Formensprache verwirklicht. Das wäre ein Grund, es seinen echtesten Bau zu nennen", schreibt Julius Posener (1994, S. 127). Aus dem Zirkusgebäude, dessen Stahlgerüst ursprünglich für eine Markthalle entstanden war, entstand nun eine märchenhafte, farbige "Tropfsteinhöhle", wie das Haus im Volksmund genannt wurde, nämlich wegen der hängenden Zapfen in Kuppel und Zuschauerraum, die die Akustik verbessern sollten (diese Erfindung wollte sich Poelzig patentieren lassen). Während der Planungen für das Schaupielhaus ließ sich der Architekt von seinem Freund, dem Dramatiker Carl Hauptmann und dem Schauspieler Paul Wegener beraten, Hans Poelzigs zukünftige Frau Marlene Moeschke betreute den Entstehungs- und Bauprozess in Berlin, während der Architekt seine Stelle in Dresden nicht verlassen konnte. Seine überwältigende, expressionistische Symbolsprache von Kristall- und Pflanzenformen, Turm- und Höhlenelementen machte das Schauspielhaus zu einem Hauptwerk expressionistischer Architektur. Der Zusammenklang von sich rhythmisch wiederholenden und reihenden Motiven - Spitzbögen, Blüten-, Palmen- und Kelchformen - ließ Fassade, Innenraum und Bühne als ein Gesamtkunstwerk und insbesondere den Zuschauerraum und die Bühne als künstlerische Einheit erscheinen. Zum ersten Mal wurde ein Theater dieser Größenordnung mit einer Farblichtanlage für die Bühne ausgestattet. Dieses Zusammenwirken von Architektur, Farbe und Beleuchtung entsprach Poelzigs ganzheitlichem, expressionistischen Baugedanken und traf exakt Reinhardts Vorstellungen. Sogleich zeichnete der Künstler auch Bühnenbilder, Kostümentwürfe und eine Lichtregie für die ersten beiden Inszenierungen im erneuerten Haus: "Hamlet" und "Faust", fand jedoch hier nicht die Zustimmung Max Reinhardts, der seine Gestaltungskompetenzen gefährdet sah. Bald erwies sich das Haus als unrentabel, so dass weitere Theaterinszenierungen nicht stattfanden. Nach dem Krieg wurde es in "Friedrichstadtpalast" umbenannt, 1988 musste es, nachdem sich beim Bau der Charité der Grundwasserspiegel zu stark verändert hatte, abgerissen werden; dennoch trug das Schauspielhaus mehr als jeder andere Bau zu Poelzigs Popularität bei.- Literatur: Hambrock S. 33, Abb. 47

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Poelzig, Hans: Großes Schauspielhaus Berlin, Fassadenaufrißstudien gestuft

Lot 6818: Poelzig, Hans: Großes Schauspielhaus Berlin, Fassadenaufrißstudien gestuft

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Description: Großes Schauspielhaus Berlin, Fassadenaufrißstudien gestuft Zwei Zeichnungen. Kohlefettstift auf Skizzenpapier. 1919. Ca. 19,5 x 27 cm.In seinen Entwürfen variiert Poelzig immer wieder leicht und probiert verschieden gestufte Gebäudeformen durch. Hier zwei Entwürfe der Frontansicht mit Eingangsportal, die Fassade dreifach gestuft. Diesen Entwurf musste Poelzig jedoch verwerfen, weil er durch die beengte Straßensituation nicht die nötigen Blickachsen herstellen konnte. - Literatur: Hambrock S. 35, Abb. 50

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Poelzig, Hans: Großes Schauspielhaus Berlin, Fassadenaufrißstudien Frontansicht

Lot 6819: Poelzig, Hans: Großes Schauspielhaus Berlin, Fassadenaufrißstudien Frontansicht

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Description: Großes Schauspielhaus Berlin, Fassadenaufrißstudien Frontansicht Zwei Zeichnungen. Kohlefettstift auf Pergamin bzw. Skizzenpapier. 1919. 25,5 x 32,5 cm bzw. 40 x 25 cm.Zwei Fassadenaufrisse der Haupteingangsfront, die vertikale Gliederung jeweils durchgehend gezeichnet, jedoch beide Blätter mit verschiedenen Lösungen für Dach und Eingangsportal und unterschiedlich im Grad der Abstufung der einzelnen Gebäudeteile. - Literatur: Hambrock S. 35, Abb. 50

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Poelzig, Hans: Großes Schauspielhaus Berlin, Fassadenstudien Licht und Schatten

Lot 6820: Poelzig, Hans: Großes Schauspielhaus Berlin, Fassadenstudien Licht und Schatten

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Description: Großes Schauspielhaus Berlin, Fassadenstudien Licht und Schatten Zwei Zeichnungen. Kohlefettstift auf Pergamin bzw. Skizzenpapier. 1919. 25,5 x 32,5 cm bzw. 19,4 x 27 cm.Ein Spiel mit Licht und Schatten, mit heller Wand und dunkler Fensteröffnung - zwei Studien Poelzigs zur Fassadengliederung des Theaterhauses.

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Poelzig, Hans: Großes Schauspielhaus Berlin, vertikal gegliederte Fassade

Lot 6821: Poelzig, Hans: Großes Schauspielhaus Berlin, vertikal gegliederte Fassade

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Description: Großes Schauspielhaus Berlin, vertikal gegliederte Fassade Zwei Zeichnungen. Kohlefettstift auf Skizzenpapier. 1919. Ca. 19,4 x 27 cm.Die geplante vertikale Gliederung der Fassade mit Reihen von schmalen Blendbögen und Lisenen veranschaulicht Poelzig in diesen beiden Entwürfen, hier mit einem beinahe geraden, nur leicht konkav gerundeten Dachabschluss. Diese Dachform verwarf er jedoch ebenso wie den vorher in Erwägung gezogenen dreistufigen Aufbau des Gebäudes.

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Poelzig, Hans: Großes Schauspielhaus Berlin, Fassade und Ecklösung

Lot 6822: Poelzig, Hans: Großes Schauspielhaus Berlin, Fassade und Ecklösung

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Description: Großes Schauspielhaus Berlin, Fassade und Ecklösung Kohle auf Pergamin. 1919. 32,7 x 25,5 cm. Blattfüllende Komposition, eine von Poelzig locker gezeichnete Ideenskizze zur Fassadengliederung und Entwurf für die Ecklösung zum Projekt Großes Schauspielhaus.

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Poelzig, Hans: Großes Schauspielhaus, Innenraumentwürfe und Bogenstrukturen

Lot 6823: Poelzig, Hans: Großes Schauspielhaus, Innenraumentwürfe und Bogenstrukturen

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Description: Großes Schauspielhaus, Innenraumentwürfe und Bogenstrukturen Vier Zeichnungen. Kreide in Schwarz bzw. Schwarz und Rot auf Pergamin bzw. Skizzenpapier. Um 1919. Ca. 25,5 x 32,5 cm bzw. 40 x 24,5 cm.Es sind phantastische, sich in der Raumabfolge in ihrer Wirkung steigernde Grotten, die Poelzig im Inneren des Berliner Schauspielhauses erschafft. Sein Formenrepertoire ist der Natur entlehnt. "Im versteinerten Formfeuerwerk aus sich wiederholenden und überschneidenden Bogenreihen, gruppenbildenden Gewölbesystemen, sich perpetuierenden, wachsenden und wandelnden Blatt-, Zapfen- und Kelchformen verschliff sich im Sinneseindruck die Grenze zwischen oben und unten. Poelzig spielte mit der Raumwahrnehmung - mit den Wirkungen - und schickte die Theaterbesucher programmatisch auf eine suggestive Zeitreise in das labyrinthähnliche Formsystem einer ausgeklügelten, naturidentischen Kunstwelt." (Hambrock S. 27). Ob Innen oder Außen, Bühnenbild oder Architektur, das lassen die Entwurfsskizzen Poelzigs oft nur vermuten. - Literatur: Hambrock S., 39, Abb. 61

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Poelzig, Hans: Großes Schauspielhaus, Säulenstudie

Lot 6824: Poelzig, Hans: Großes Schauspielhaus, Säulenstudie

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Description: Großes Schauspielhaus, Säulenstudien Vier Zeichnungen. Bleistift und farbige Kreiden auf Pergamin. 1919. Ca. 32,5 x 25,5 cm.Elegante, reduzierte Entwurfszeichnungen zu den berühmten kelch- und knospenförmigen Lichtsäulen, dem zentralen Element der Innengestaltung. Die phantastischen Gebilde ummantelten die alten Stahlstützen des Zirkus Schumann, die erhalten bleiben mussten. Ihr farbiges Licht erhellte indirekt die Deckengewölbe und verstärkte den Effekt einer Tropfsteinhöhlen- oder Grottenarchitektur. Poelzig nutzt die Kraft der organischen Form, um den Theaterbesucher emotional zu öffnen und ihn für die künstlerischen Inhalte zugänglicher zu machen. Er sollte erleben statt lediglich zu betrachten. - Literatur: Biraghi Farbabb. S. 46

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Poelzig, Hans: Großes Schauspielhaus Berlin, Säulenstudien

Lot 6825: Poelzig, Hans: Großes Schauspielhaus Berlin, Säulenstudien

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Description: Großes Schauspielhaus Berlin, Säulenstudien Fünf Zeichnungen. Bleistift oder Kreide in Schwarz auf Pergamin bzw. Skizzenpapier. 1919. Meist ca. 25,5 x 32,5 cm bzw. 19,4 x 27 cm.Das innovative Beleuchtungskonzept in Foyer und Gängen des Großen Schauspielhauses zeigt sich in diesen Entwurfszeichnungen zu den Lichtsäulen. Die wesentlichen Züge von Raum und Licht erfasst Poelzig in wenigen, treffenden Linien. gelegentlich notiert er in den Entwürfen seine Farbvorstellungen. - Literatur: Hambrock S. 47, Abb. 80

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Moeschke, Marlene: Drei Skizzenhefte Marlene Moeschke

Lot 6826: Moeschke, Marlene: Drei Skizzenhefte Marlene Moeschke

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Description: Drei Skizzenhefte Marlene Moeschke Ca. 65, 32 und 34 Bl. Bleistift und Aquarell auf Pergamin bzw. Skizzenpapier. Um 1918-22. 21,5 x 12,5, 18 x 20,5 und und 21 x 16 cm. Orig.-Broschuren bzw. Heft.Wie feinsinnig und umfassend Marlene Moeschke den Entwurf und den Bau insbesondere der Innenräume für das Große Schauspielhaus mitgestaltete, bezeugen diese Skizzenbücher mit teils farbigen Entwurfszeichnungen für das große Berliner Projekt: So gestaltete sie z. B. die bei Publikum und Kritik aufsehenerregenden farbigen Säulenkapitelle. Moeschke skizziert hier auch den figürlichen Fassadenschmuck der Bogenfelder über den Mittelportalen, und zwar meist weibliche, an gotische Gewändeskulpturen erinnernde, überlebensgroße und längliche Figurinen, die in farbigen Nischen auf Groteskenköpfen stehen. Zudem zeichnet sie einen Entwurf für das Tunnelrestaurant im Schauspielhaus sowie unter anderem das krönende Akroterion auf der Giebelspitze: "In der Aquarellstudie eines der drei kleinen Skizzenhefte, die sich ihr zuschreiben lassen, züngeln grüne, in strahlendes Gelb übergehende Flammenreihen aus einem dunkelroten Zackenband hervor" (Hambrock S. 35). Neben diesen bedeutenden Zeichnungen finden sich in den Skizzenheften zahlreiche Grabmals- und Ornamententwürfe Moeschkes. - Literatur: Hambrock S. 36f., Abb. 53-57, S. 40, Abb. 65, S. 46ff., Abb. 75, 76, 78 und 81

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Poelzig, Hans: Säulen, Kandelaber und Leuchten

Lot 6827: Poelzig, Hans: Säulen, Kandelaber und Leuchten

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Description: Säulen, Kandelaber und Leuchten Zehn Zeichnungen. Bleistift oder Kreide in Schwarz auf Pergamin bzw. Skizzenpapier. Um 1918-21. Meist ca. 25,5 x 32,5 cm bzw. 19,4 x 27 cm.Meist für das Schauspielhaus in Berlin entworfene Säulen und Kandelaber, möglicherweise dabei auch Studien für das Schauspielhaus Dresden oder das Messepalais Leipzig bzw. für die Volkstedter Porzellanmanufaktur. Ob die Entwurfsskizzen Beleuchtungskörper, Architekturdetail oder Dekoration umreißen, lässt sich häufig kaum feststellen: "alles aus einer Hand, der Gesamtkünstler als Urheber des Gesamtkunstwerks. So entstanden Szenerien, deren einzelne Bestandteile in den jeweiligen Werkphasen vom selben Formengeist durchpulst waren, ob Kandelaber oder Grabmal, Architekturfassade oder Bühnenbild, ob Dresden oder Salzburg, Köln oder Chemnitz. Was aus seinem Atelier kam, trug unverkennbar die Marke Poelzig" (Wolfgang Pehnt, in: Pehnt/Schirren S. 40). - Literatur: Marquart Abb. S. 24 Biraghi S. 138f.

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Poelzig, Hans: Großes Schauspielhaus, Bühnendetails

Lot 6828: Poelzig, Hans: Großes Schauspielhaus, Bühnendetails

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Description: Großes Schauspielhaus, Bühnendetails Zwei Zeichnungen. Pastellkreiden auf dünnem Skizzenpapier. 1919. 33,5 x 25 cm. Verso (von fremder Hand?) datiert.Die Bogenstrukturen leuchten strahlend in Hellorange und Gelb, die Zwischenräume in einem tiefen Meergrün. Bei der Innengestaltung des Schauspielhauses griff Poelzig die frühgotischen Rippenbögen von der Außenfassade wieder auf. Als weiteres Grundmotiv der Innengestaltung findet sich auch hier im Entwurf das Akroterion mit seinen Kelch- und Blütenmotiven. - Beigegeben: Drei weitere Zeichnungen Poelzigs, Bogenstudien, Kohle bzw. Blei- und Farbstift, wohl Bühnenentwürfe zum Großen Schauspielhaus Berlin. - Literatur: Biraghi Farbabb. S. 42 Marquart Farbabb. S. 67

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Poelzig, Hans: Großes Schauspielhaus Berlin, Bühnenbildentwürfe

Lot 6829: Poelzig, Hans: Großes Schauspielhaus Berlin, Bühnenbildentwürfe

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Description: Großes Schauspielhaus Berlin, Bühnenbild- und Innenraumentwürfe 26 Zeichnungen. Kohle, Kohlefettstift, Bleistift oder farbige Kreiden auf verschiedenen Papieren. 1919/20.Farbig leuchtende, wirbelnde Pflanzenformen, wellenförmig strahlende Lichtsäulen, Bogenarchitekturen und vegetabil rankende Ornamente: Gemischte Studienblätter zu Bühnenbildentwürfen und auch zur Farblicht- und Innenraumgestaltung des Schaupielhauses. Die Ornamentik und die Bogenreihen der Innenraumgestaltung nimmt Poelzig in den Bühnenbildentwürfen immer wieder auf, so dass sich hier Zuschauerraum und Bühne miteinander verzahnen und das Publikum räumlich in die Bühnenwelt eingegliedert werden konnte. Der Zuschauer sollte nicht bloß passiv konsumieren, sondern aktiv mitempfinden. Ein Blatt mit handschriftlichen Farbanweisungen. Dabei auch ein eigenhändiger Text Hans Poelzigs zum Schauspielhaus Berlin.- Literatur: Hambrock S. 79, Abb. 146

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Poelzig, Hans: Faust, Dreiszenenbühne

Lot 6830: Poelzig, Hans: Faust, Dreiszenenbühne

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Description: Faust, Dreiszenenbühne Spitzbögen; Stadtkulisse; Farblichtreflexe in gotischen Spitzbögen. Vier Zeichnungen. Farbige Kreiden auf graubraunem Velin. 1919/20. Ca. 24,5 x 34,6 cm.Ende 1919 begann Poelzig mit seinen Entwürfen zu Goethes "Faust" im Schauspielhaus. Der Spitzbogen als Symbol für eine beengende religiöse Welt bildete das Grundmuster des Bühnenaufbaus, nämlich eine "Dreiszenenbühne im Spitzbogenrahmen", van de Veldes im expressionistischen Theater gern genutzte Grundidee (vgl. Hambrock S. 65). Zugleich nimmt der Bühnenentwurf das Grundmotiv der Bogenform aus dem Theaterinnenraum auf, verschränkt also Bühnen- und Zuschauerbereich. Horizontal und vertikal laufen Farbstreifen und -bänder über die Torarchitekturen, ornamental gereihte Bogenformen bilden die Kulisse wie auch, verkleinert, deren Begrenzung. "Immer wieder reduzieren sich Bühnenbilder auf abstrakte Farbhintergründe für atmosphärische Lichtwirkungen. Die Bogenreihen des Bühnenrahmens fungieren als das Stimmungsbild einfassender Raumabschluss" (Hambrock S. 65). In Rot, Blau und einem leuchtenden Gelb sind die Rippenarchitekturen und auch die enge Stadtkulisse gezeichnet. - Beigegeben: Sieben weitere Zeichnungen, dabei vier Skizzenbuchseiten, mit Zeichnungen Poelzigs zu "Faust", 1919/20. - Literatur: Biraghi Farbabb. S. 52 und 69 Hambrock S. 71, Abb. 130 Marquart S. 69, zwei farbige Abb.

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Poelzig, Hans: Faust, Bühnenaufbau

Lot 6831: Poelzig, Hans: Faust, Bühnenaufbau

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Description: Faust, Bühnenaufbau Farbige Kreiden auf grauem Velin. 1919/20. 24,5 x 34,6 cm.Die von großzügigen Bogenformen geprägte Bühne hier in der Gesamtansicht gezeichnet, und zwar in mehreren Varianten. Dieser durch Spitzbögen und Pfeiler räumlich gestaffelte Bühnenaufbau hätte mehrere simultane Auftritte nebeneinander erlaubt. Dramatisch stehen sich die architektonische Konstruktion in Schwarz und der leuchtend farbige, abstrakte Hintergrund in einem strahlenden Gelb gegenüber. "Für einige Schauplätze hatte Poelzig assoziativ einen vordergründig flächig strukturierten, goldgewirkten Hintergrund vorgesehen, vor dem Faust als 'Farbkörper' oder Schattenriss wie auf einem mittelalterlichen Tafelbild agiert hätte" (Hambrock S. 66). Zu diesem Aspekt sagte Rudolf Steiner 1921 hinsichtlich der alten Maler: "Machten sie einen Goldgrund, wie Cimabue, dann gaben sie dem Geistigen Wohnung auf der Erde, dann hatten sie im Bilde gewissermaßen das Himmlische vergegenwärtigt. Und die Gestalten durften herauskommen aus dem Goldgrunde, durften sich entwickeln auf dem Goldgrunde als dasjenige, was Geschöpf ist des Geistigen." (Rudolf Steiner, Das Wesen der Farben. Grundzüge einer geisteswissenschaftlichen Farbenlehre für das künstlerische Schaffen. 3 Vorträge, Dornach 8. Mai 1921, S. 34).

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Poelzig, Hans: Hamlet, Bühnenentwurf: Terrasse vor dem Schloss

Lot 6832: Poelzig, Hans: Hamlet, Bühnenentwurf: Terrasse vor dem Schloss

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Description: Hamlet, Bühnenentwurf: Terrasse vor dem Schloss Pastellkreiden auf dunkelgrauem Velin. 1919/20. 34 x 56,5 cm.Hier sollte eine weitere Verschränkung von Bühne und Zuschauerraum stattfinden: Für sein Hamlet-Bühnenbild bezieht Poelzig den Gewölbehimmel im Schauspielhaus mit in die Bühnengestaltung ein: Die Stalaktiten der Kuppel finden im wabernden Nordlicht des Himmels ihre Fortsetzung. Die hervorblitzenden Sterne dürfen als eine Anspielung auf Schinkels berühmtes Bühnenbild zu Mozarts Zauberflöte gesehen werden. - Literatur: Marquart, S. 71 (mit Abb.)

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Poelzig, Hans: Hamlet, Bühnenentwurf: Terrasse vor dem Schloss

Lot 6833: Poelzig, Hans: Hamlet, Bühnenentwurf: Terrasse vor dem Schloss

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Description: Hamlet, Bühnenentwurf: Terrasse vor dem Schloss Pastellkreiden auf bräunlichgrauem Velin. 1919/20. 24,6 x 34,8 cm.Wasser und Himmel, Wellen und Nordlicht gehen ineinander über und verschränken sich zu einer rhythmisch durchgestalteten Ornamentik. Das Bühnenbild scheint allein von den Naturgewalten beherrscht. Es scheint mithilfe der neuen Lichttechnik atmosphärisch aufgeladen zu sein - ein Stilelement, das Rudolf Steiner ebenfalls verwendete. "Ab 1917 entwickelte er mit dem Physikstudenten Ehrenfried Pfeiffer ein ausgeklügeltes Beleuchtungssystem... Steiners Beleuchtungskonzepte ermöglichten eine gleichmäßige Lichtgebung durch weit gestreutes Licht der farbigen Glühbirnen, die subtile und diffuse Farbübergänge schaffen." (Julia Althaus, in: Rudolf Steiner_Die Alchemie des Alltags. Katalog Wolfsburg und Stuttgart 2010, S. 60f.). Poelzig selber hatte die Beleuchtungssysteme im Großen Schauspielhaus mit konzipiert. Die gekrümmte Bühnenwand und das Spiel mit Farblichtern ermöglichten ihm in seinen Entwürfen für "Hamlet" nun ganz neue Licht- und Raumwirkungen, die eine Einfühlung der Zuschauer in die Emotionen der Helden und in die Dramatik des Stückes beinahe unvermeidlich machen sollte. - Literatur: Marquart, S. 71 (mit Abb.)

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Poelzig, Hans: Hamlet, Figurinen

Lot 6834: Poelzig, Hans: Hamlet, Figurinen

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Description: Hamlet, Figurinen Fünf Zeichnungen. Pastellkreiden auf bräunlichgrauem Velin. 1919/20. 24,5 x 34,6 bis 33 x 50,5 cm. Teils verso numeriert.Der Farbklang der Figurinen auf der Bühne - das ist es, was Poelzig in seinen Kostümskizzen zu "Hamlet" interessiert. So gestaltet er die Inszenierung bis ins Detail durch und plant jeden farbigen Wirbel, jeden Kontrast. Mit den Bewegungen auf der Bühne möchte er zugleich die emotionale Bewegung der Zuschauer steuern. In weichen, fließenden Linien zeichnet Hans Polezig die Figurinen in strahlenden Farben, die auf dem grauen Papier herrlich leuchten. - Literatur: Pehnt/Schirren S. 135 (mit farb. Abb.)

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Poelzig, Hans: Hamlet, Ornamente: Wellen

Lot 6835: Poelzig, Hans: Hamlet, Ornamente: Wellen

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Description: Hamlet, Ornamente: Wellen Ca. 29 Zeichnungen. Kohle oder Kohlefettstift auf Pergamin. 1919/20. Meist ca. 32,5 x 25,5 cm.Wellenformen, zu rhythmisch gereihten Bändern und Mustern angeordnet, zeichnete Poelzig in zahlreichen Varianten für die Nachtszenen in "Hamlet". "Welche ornamentale Phantastik und künstlerische Abstraktionskraft in den Bühnenideen lag, verdeutlichen weniger die allgemein bekannten Pastelle, sondern vielmehr die schnell hingeworfenen, in Serie gefertigten Ideenskizzen. Sie weichen im Entwicklungsprozess des Bildmotivs mitunter nur in Nuancen voneinander ab" (Hambrock S. 64). Poelzig selber schrieb dazu im Juli 1919 an Marlene Moeschke: "Über den Decorationen habe ich noch etwas gearbeitet. Besonders über dem Meer in Hamlet. Ich glaube, dass es zu kriegen ist." (zit. nach Hambrock, S. 64). Hier neben Einzelblättern auch fünf zusammenhängende Seiten eines Skizzenbuches. - Literatur: Hambrock S. 68, Abb. 122

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Poelzig, Hans: Skizzenheft mit Werkbundrede

Lot 6836: Poelzig, Hans: Skizzenheft mit Werkbundrede

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Description: Skizzenheft mit Werkbundrede Ca. 31 Bl. Manuskript und 26 Zeichnungen, Bleistift, farbige Kreiden oder Kohlefettstift auf Pergamin. 1919. 33 x 25 cm. Orig.-Kartoneinband.1919/20 wurde Poelzig Vorsitzender des Deutschen Werkbundes, zudem Mitglied der Novembergruppe und des Arbeitsrats für Kunst. Das hier angebotene bedeutende Dokument seines Schaffens enthält Poelzigs eigenhändigen Entwurf zu der Rede, die er 1919 als Präsident des Werkbundes in Stuttgart hielt. Dieser berühmte Vortrag war dem Verhältnis von Kunst, Handwerk und Industrie gewidmet: "Kunst und Handwerk sind die beiden Fundamente, auf denen die Arbeit des Werkbundes zu fußen hat. Sie sind im Grunde ihrer Gesinnung eins... Unter Handwerk will ich hierbei etwas ganz und gar Geistiges verstanden wissen, eine seelische Grundstimmung, nicht die technische Vollendung in irgend einem gewerblichen Zweig. Das, was wir unter Handwerk verstehen müssen, und das mit künstlerischer Tätigkeit eigentlich völlig identisch ist, ist der Wille, mit größter Versenkung und Liebe Formen zu schaffen, eine Tätigkeit, bei der an die wirtschaftliche Ausnutzung eigentlich gar nicht oder nur allerletzten Sinnes gedacht wird.... Kunst und Handwerk schaffen Dinge, die, wenn sie vollendet sind, ewige Geltung haben und nicht ohne Schaden vernichtet werden können. Der Künstler und Handwerker, der nicht Ewigkeitswerte schaffen will, ist keiner. Die Grenzgebiete nach der Industrie hin sind die Arbeiten, in denen in erster Linie der Geschmack eine Rolle spielt. Der Geschmack folgt aber Gesetzen, die erst durch künstlerische Leistungen höherer Art festgestellt sind. Er folgt Formeln, die als bequem und leicht anwendbar erkannt worden sind. Ein kunsthandwerkliches Erzeugnis von starkem Ausdruck wehrt sich dagegen mit Erfolg, überhaupt geschmackvoll genannt zu werden." (zit. nach Posener 1994, Dokument 12, S. 138f). Der Werkbund soll Poelzig gemäß eher eine geistige denn eine wirtschaftlich orientierte Bewegung sein - eine Haltung, die natürlich nicht den Beifall der Industrie fand. Mit seiner Wahl zum Vorsitzenden fand sich Poelzig in seiner Rolle als führender Architekt bestätigt und sah es, wie viele seiner Kollegen, als vornehmste Aufgabe an, für die junge Republik moderne, symbolhafte Festbauten mit alle Sinne ansprechenden "Stimmungsräumen" zu schaffen. Weiterhin enthält das Skizzenbuch Studien zur Innenraumgestaltung für das Große Schauspielhaus, auch expressive farbige Zeichnungen zu Bühnenbildideen, sowie Grabmalentwürfe.

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Poelzig, Hans: Architekturvisionen und Denkmäler. Skizzenheft

Lot 6837: Poelzig, Hans: Architekturvisionen und Denkmäler. Skizzenheft

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Description: Architekturvisionen und Denkmäler. Skizzenheft Ca. 44 Bl. Bleistift bzw. Kreide und Farbstifte auf Pergamin. 1920-22. 27 x 19 cm. Genieteter Orig.-Kartoneinband.Phantasievolle Zeichnungen nehmen immer wieder Naturformen auf und verwandeln sie in Bauformen, -ornamente oder Architektur- und Theatervisionen. Das Skizzenbuch enthält auch Studien zum Gefallenendenkmal in Berlin-Siemensstadt, zudem Gebäudestudien zur Majolikakapelle und Innenraumentwürfe. - Literatur: Hambrock S. 19, Abb. 23, S. 46, Abb. 77 und S. 116, Abb. 218, 219 und 220

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Poelzig, Hans: Festbauten und Phantasiegebäude. Zwei Skizzenhefte

Lot 6838: Poelzig, Hans: Festbauten und Phantasiegebäude. Zwei Skizzenhefte

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Description: Festbauten und Phantasiegebäude. Zwei Skizzenhefte 26 und 58 Bl. Bleistift bzw. Farbstifte auf Skizzenpapier bzw. Pergamin. Um 1919-21. 14,5 x 22 und 27 x 19,5 cm. Orig.-Pappbände.Phantastische Entwurfszeichnungen und Ideenskizzen für Festarchitektur: wellenförmige Bauten mit schwingender Silhouette, vertikal gestaffelte Fassaden, Zeichnungen für Phantasiegebäude, Detailstudien geschweifter Ornamente und Kapellen, zudem Möbelentwürfe. Teils Zeichnungen von fremder Hand, wohl von Marlene Moeschke oder Ateliermitarbeitern, einige Seiten leer. - Literatur: Hambrock S. 17, Abb. 17, S. 38, Abb. 59, S. 86, Abb. 158, S. 88, Abb. 162, S. 110, Abb. 207 und 111, Abb. 211

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Poelzig, Hans: Park Hellbrunn, Bauplatz für den Festbau

Lot 6839: Poelzig, Hans: Park Hellbrunn, Bauplatz für den Festbau

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Description: Park Hellbrunn, Bauplatz für den Festbau Neun Zeichnungen. Bleistift auf Skizzenpapier. 1919-23. Ca. 22,5 x 28,5 cm.Poelzig sucht einen fließenden Übergang zwischen Gebäuden und Landschaft, eine Einheit von Natur und Achitektur. Also erkundet er zeichnerisch gründlich das Baugelände: Park, Wiese, Bach, Teich und Bäume bezeichnet er liebevoll handschriftlich in den Skizzen ("Große Erle", "2 Fichten"), dazu notiert er die Blickrichtung ("Oben nach Westen", "Unten, nach Osten"), und er weist bereits die Positionen künftiger Gebäude aus, so notiert er gelegentlich: "Platz f. Kl. Theater". Poelzig spürt in diesen locker gezeichneten Blättern den natürlichen Gegebenheiten seines Baugrundes nach und formuliert für sich die Idee der "Naturbühne" in der Kulturlandschaft des Parks von Hellbrunn. - Literatur: Hambrock S. 52, Abb. 93 und 94

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Poelzig, Hans: Festspielhaus Salzburg, Gebäude- und Geländestudien

Lot 6840: Poelzig, Hans: Festspielhaus Salzburg, Gebäude- und Geländestudien

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Description: Festspielhaus Salzburg, Gebäude- und Geländestudien Vier Zeichnungen. Kohle bzw. Bleistift auf Pergamin. 1919-23. 19,5 x 27 cm und 30 x 21 cm.Wie sehr sich Natur und Architektur im Salzburg-Projekt durchdringen sollten, zeigen diese ausdrucksvollen Landschafts- und Gebäudeskizzen: "Die Bauformen scheinen aus der Bodenwelle herauszuwachsen oder sich gleichsam in 'Wolkenformationen' zu verdichten. Die Erhabenheit der Natur sollte nach der Übertragung dieses 'Gefühls' in eine neue künstlerische Form umgegossen werden" (Hambrock S. 48). - Literatur: Hambrock S. 51, Abb. 91

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Poelzig, Hans: Festspielhaus Salzburg, Pyramidenform im Gelände

Lot 6841: Poelzig, Hans: Festspielhaus Salzburg, Pyramidenform im Gelände

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Description: Festspielhaus Salzburg, Pyramidenform im Gelände Kohle auf Skizzenpapier. 1919-25. 19,5 x 27 cm. Verso datiert.Im Salzburg-Projekt zeigt sich Poelzig als Meister der organischen Architektur. Diese schnell und sicher gezeichnete Skizze für das Haupthaus - entstanden wohl für Poelzigs ersten Entwurf - zeigt einen Bau von pyramidenähnlicher Form, eine Art terrassierten Kegel oder gebauten Hügel im Parkgelände, daneben einen zweiten, kleineren Kegel. Natur und Architektur sind kaum zu trennen. "Der erste Salzburger Entwurf war sein entschiedenster Vorstoß ins Reich der Phantasie" (Posener 1994, S. 166). - Literatur: Hambrock S. 50, Abb. 89 und 90 Pehnt/Schirren Abb. S. 136 Katalog Centre Pompidou, Abb. S. 5

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Poelzig, Hans: Großes Festhaus Salzburg, farbige Gebäudeskizze

Lot 6842: Poelzig, Hans: Großes Festhaus Salzburg, farbige Gebäudeskizze

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Description: Großes Festhaus Salzburg, farbige Gebäudeskizze Pastellkreiden auf dunkelgrauem Velin. 1919-23. 24,7 x 34,6 cm. Die leuchtende Pastellzeichnung entwirft einen "lichtglühenden, pflanzlich wirkenden Terrassenbau" (Hambrock S. 48) und zeigt die kraftvolle Musikalität in Hans Poelzigs zeichnerischem Werk, die ausgewogene Harmonie und Rhythmik seiner Kompositionen. So schreibt er 1922 über den Architekten: "... beim Aufbau seiner Harmonie muss er immer von der Gesamtform ausgehen und über die rhythmische Reihung der Pfeiler und Öffnungen langsam zu den Einzelformen weiterschreiten" (Hans Poelzig, Vom Bauen unserer Zeit, zit. nach Posener 1970, S. 182). - Literatur: Biraghi Abb. S. 62 Hambrock S. 48, Abb. S. 44

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Poelzig, Hans: Festspielhaus Salzburg, Rundbogenarkaden

Lot 6843: Poelzig, Hans: Festspielhaus Salzburg, Rundbogenarkaden

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Description: Festspielhaus Salzburg, Rundbogenarkaden Drei Zeichnungen. Bleistift und Kohle auf Skizzenpapier. 1919-23. Ca. 19,5 x 27 bzw. 45 x 27 cm.Zahlreiche Stufen von Rundbogenarkaden sind wabenartig übereinander zu einem hohen Kegel gestaffelt. Poelzig erzielt so in der Skizze für das Haupthaus mit dem Zuschauerraum eine grottenähnliche Wirkung. Das Gebäude verlagert sich terrassiert in die Landschaft hinein, der Architekt scheint damit die Landschaft zu komponieren, aus Gebäuden und Umgebung eine Skulptur zu formen. Seine Formensprache ist hier dem späten Barock verwandt. "Schon, dass Poelzig sich dem Barock zuwendet, hebt sein visionäres Werk aus dem der Zeitgenossen heraus. Ihm allein ist eine Synthese gelungen, welche damals Hoffnungen erregte, weil sie räumlich weiter zu führen versprach. Klar in Form gefasst, 'gebaut' - wenn auch im Einzelnen nicht realisierbar - ist dieses Werk der sehr poelzigsche Versuch, aus Geschichte und Zukunft eine Quintessenz zu schaffen: Raum, welcher klingt." (Posener 1994, S. 166). Die hier angebotenen Blätter zeigen einen Entwurf für das Haupthaus mit Fassadenstudien, dazu zwei Bühnenraumentwürfe. - Literatur: Hambrock S. 50, Abb. 89 Pehnt/Schirren Abb. S. 136

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Poelzig, Hans: Festspielhaus Salzburg, Fassadenstudie

Lot 6844: Poelzig, Hans: Festspielhaus Salzburg, Fassadenstudie

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Description: Festspielhaus Salzburg, Fassadenstudie Kohlefettstift auf Skizzenpapier. 1919-23. 19,5 x 27 cm.Die dunklen Fensteröffungen der Rundbogenarkaden wirken mit dem strukturierten Mauerwerk wie Eingänge zu einer Grottenarchitektur. Mit der dichten Reihung und Staffelung erzielt Poelzig eine wabenartige Wirkung. - Literatur: Hambrock S. 50, Abb. 90

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Poelzig, Hans: Fassadenstudien für einen Festbau

Lot 6845: Poelzig, Hans: Fassadenstudien für einen Festbau

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Description: Fassadenstudien für einen Festbau Zwei Zeichnungen. Bleistift bzw. Feder in Blau, Bleistift und farbige Kreiden auf Skizzenpapier bzw. Pergamin. Um 1920/22. 28,8 x 22 und 30,5 x 21 cm.Möglicherweise im Umfeld des Salzburger Festbaus oder aber für das Dresdener Bankgebäude entstandene Fassadenstudien, die Fensteröffnungen in ihrer rundlichen Form und der Reihung von ornamentaler Wirkung.

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Poelzig, Hans: Salzburg-Projekt sowie Porzellanentwürfe. Zwei Skizzenhefte

Lot 6846: Poelzig, Hans: Salzburg-Projekt sowie Porzellanentwürfe. Zwei Skizzenhefte

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Description: Salzburg-Projekt sowie Porzellanentwürfe. Zwei Skizzenhefte 64 und 34 Bl. Bleistift auf Skizzenpapier bzw. Pergamin. Um 1919-21. 16 x 12,5 und 20 x 13 cm. Orig.-Broschur bzw. lose Blätter.Es sind hochsymbolische Grundideen für die phantastische Anlage seines Festspielkomplexes in Salzburg, die Poelzig in diesen frühen Skizzen entwickelt. So findet sich hier eine Folge von drei Zeichnungen, eine betitelt "Die 3 Tempel", eine weitere bezeichnet "Die Pyramide". Die Entwürfe zeigen Poelzigs Bauideen "in geschickt gewählter Untersicht schraffiert, um das vertikale Streben zu betonen. Das urmythische Bild des als Annäherung und Sinnbild für die (verlorene) Verbindung zwischen Himmel und Erde gebauten Berges... zeigt sich in Form der 'Pyramide' auf dem ersten Blatt." (Hambrock S. 47). Neben diesen frühen Ideenskizzen für das Salzburg-Projekt finden sich Porzellanentwürfe für Volkstedt. - Literatur: Hambrock S. 48f., Abb. 83ff.

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Poelzig, Hans: Salzburg und Berlin, Ideen und Denkmäler. Zwei Skizzenhefte

Lot 6847: Poelzig, Hans: Salzburg und Berlin, Ideen und Denkmäler. Zwei Skizzenhefte

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Description: Salzburg und Berlin, Ideen und Denkmäler. Zwei Skizzenhefte Ca. 39 und ca. 24 Bl. Zeichnungen. Bleistift bzw. Kohle auf Pergamin. 1919-22. 39,8 x 25 und 25,5 x 33 cm. Genietete Orig.-Kartoneinbände.Lockere Ideenskizzen, Form- und Detailstudien aus dem Umfeld des Großen Schauspielhauses und des Salzburger Projektes sowie zum Gefallenendenkmal Siemensstadt und Grabmalentwürfe. - Literatur: Hambrock S. 113, Abb. 217

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Poelzig, Hans: Skizzenheft mit Golem-Madonna und Salzburger Rede

Lot 6848: Poelzig, Hans: Skizzenheft mit Golem-Madonna und Salzburger Rede

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Description: Skizzenheft mit Golem-Madonna und Salzburger Rede Ca. 50 Bl. Bleistift auf Skizzenpapier. 1919/20. 13,5 x 20 cm. Bedeutendes Skizzenbuch Poelzigs, mit der Entwurfszeichnung für seine Golem-Madonna, einer umfassenden, frühen Skizzenfolge zum Salzburger "Naturtheater", der schönen Zeichnung eines an das Istanbuler Haus der Freundschaft erinnernden Terrassenbaus und dem handschriftlichen Vorentwurf zu Poelzigs Salzburger Rede. In diesem Vortrag, in dem er sein Projekt vorstellte, sagte Poelzig, der Architekt werde "von selbst geradezu in die Phantastik gedrängt, die über der ganzen Gegend und über ihren Schöpfungen lagert. Und wenn er Mirabell und Hellbrunn gesehen hat, wenn er das steinerne Naturtheater vor Augen hat, gerät er zunächst in eine mehr oder minder gelinde Raserei, die ihn an nichts anderes denken lässt, als wie er dieser Formenwelt Wesensgleiches, ja noch eine Steigerung zufügen kann" (zit. nach Posener 1994, S. 148). - Beigegeben: Ein weiteres Skizzenheft von Hans Poelzig, 1920-22, mit Ideenskizzen zum Salzburger Projekt, zu Grabmalentwürfen, Kapellen und Pavillongrundrissen und -aufrissen für Leipzig und Dresden. - Literatur: Hambrock S. 17, Abb. 18, S. 18, Abb. 20, S. 61, Abb. 111 und S. 91, Abb. 169

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Poelzig, Hans: Der Golem - Wie er in die Welt kam, Figurenstudien

Lot 6849: Poelzig, Hans: Der Golem - Wie er in die Welt kam, Figurenstudien

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Description: Der Golem - Wie er in die Welt kam, Figurenstudien Zwei Zeichnungen. Kohle auf Pergamin. 1920. 32,5 x 25,5 cm.Poelzig plant und baut nicht nur die Kulissen für den Film, er entwirft auch in Grundzügen das entscheidende Gesicht des Golem. Hier angeboten zwei Entwurfsskizzen für die Figur des Golem mit seinem maskenhaft starren Gesicht und dem angedeuteten, charakteristischen Haarschopf, in wenigen reduzierten, expressiven Linien dargestellt.

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