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187 lots with images

May 30, 2014

Live Auction

Erdener Straße 5a

Berlin, 14193 Germany

Phone: +49 - (0)30 - 893 80 29 - 0

Fax: +49 - (0)30 - 891 80 25

Email: a.breitenbach@bassenge.com

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Norditalienisch: um 1460/70. Madonna mit dem Jesuskind, umrahmt von zwei musizierenden Engeln

Lot 6000: Norditalienisch: um 1460/70. Madonna mit dem Jesuskind, umrahmt von zwei musizierenden Engeln

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Description: um 1460/70. Madonna mit dem Jesuskind und zwei musizierenden Engeln. Öl auf Holz, parkettiert. 45,5 x 36 cm.Das Bildmotiv ist eine seltene Abwandlung einer bereits im Trecento in Italien entwickelten Mariendarstellung, in welcher der Christusknabe in den Armen Marias Kirschen isst. Die Früchte kündigen die bevorstehende Passion an, symbolisieren gleichzeitig aber auch das Paradies. Eine der bekanntesten Darstellungen von Jacobello di Antonello von 1480 befindet sich in der Accademia Carrara in Bergamo. In unserer Darstellung hebt das Christuskind die rechte Hand zum Mund und greift mit der linken in eine goldene, scheinbar leere Schale. Es liegt am Betrachter, darin die aufgegessene Frucht oder auch Weihwasser zu sehen - damit oszilliert die Gestik zwischen der Vorahnung der bevorstehenden Passion und dem Segen Christi, der gleichsam das Ende der Passion, die Opfergabe für die Menschheit und die Hoffnung auf die Einkehr ins verlorene Paradies andeutet. Augenfällig ist auch die aufrechte Haltung des Christuskindes sowie die deutliche Modellierung der Muskulatur. Hierfür könnten Reliefs antiker Sarkophage als Modell gedient haben.

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Süddeutsch: 2. Hälfte 16. Jh. Der hl. Laurentius mit Stiftern

Lot 6001: Süddeutsch: 2. Hälfte 16. Jh. Der hl. Laurentius mit Stiftern

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Description: 2. Hälfte 16. Jh. Der hl. Laurentius mit Stiftern, linker Flügel eines Altargemäldes. Öl auf Holz. 95 x 45 cm.

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Süddeutsch: um 1600. Die Heimsuchung

Lot 6002: Süddeutsch: um 1600. Die Heimsuchung

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Description: um 1600. Die Heimsuchung. Öl mit Goldhöhung auf Metall, auf Holz montiert. 16 x 13 cm.

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Flämisch: 17. Jh. Die Beweinung Christi

Lot 6003: Flämisch: 17. Jh. Die Beweinung Christi

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Description: 17. Jh. Die Beweinung Christi. Öl auf Eichenholz. 47,5 x 63 cm.

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Bril, Paul - Nachfolge: Landschaft mit dem hl. Hieronymus bei einem Baum

Lot 6004: Bril, Paul - Nachfolge: Landschaft mit dem hl. Hieronymus bei einem Baum

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Description: Nachfolge. Landschaft mit dem hl. Hieronymus bei einem Baum. Feder in Braun über weißpräparierter Grundierung, auf Holz. 30,5 x 24 cm. Erik Löffler, "Getekend op doek of paneel: het penschilderij", in: Desipientia, Vol. 19, Nr. 1 (2012), S. 23-26, mit Abb. auf S. 25. Das ungewöhnliche, in einer spezifischen Federtechnik ausgeführte Gemälde zählt zu einer im 17. Jh. aufkommenden Gattung, die als pen-wercken oder penschilderijn - Federgemälde - bezeichnet wird. Hierbei handelt es sich im eigentlichen Sinne um Gemälde, die sich jedoch der imitierenden Technik graphischer Vorbilder, also der Zeichnung oder Druckgraphik bedienen. Die Gattung entwickelte sich in der Tradition der von Hendrick Goltzius um 1600 geschaffenen Federkunststücke und erfreute sich im Fortlauf des 17. Jahrhunderts großer Beliebtheit, spielte sie doch mit den Sehgewohnheiten des Betrachters. Vorliegende Arbeit eines anonymen Meisters wohl des 17. Jh. wiederholt eine 1604 datierte Federzeichnung von Paul Bril, die sich heute in der Fondation Custodia, Paris befindet (siehe Karel G. Boon, The Netherlandish and German Drawings, Collection Frits Lugt, 1992, Nr. 28, Abb. 205).

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Flegel, Georg - Umkreis: Stilleben mit Trauben, Flusskrebs und Kapaun

Lot 6005: Flegel, Georg - Umkreis: Stilleben mit Trauben, Flusskrebs und Kapaun

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Description: Umkreis. Stilleben mit Trauben, Flusskrebs und Kapaun. Öl auf Holz. 62 x 42,7 cm.

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Flämisch: 1617. Die Madonna im Gebet

Lot 6006: Flämisch: 1617. Die Madonna im Gebet

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Description: 1616. Die Madonna im Gebet. Öl auf Holz. 50,5 x 39,5 cm. Oben rechts undeutlich monogrammiert und datiert "S.... f 1616".Das Werk geht auf das Gemälde im Tondoformat von Hendrick Goltzius im Speed Art Museum in Louisville, Kentucky zurück, das der Künstler im Jahr 1607 als Pendant zu "Christus als Salvator Mundi" (ebenfalls in Louisville) angefertigt hat. Der Künstler von vorliegendem, in das Jahr 1616 datierten Gemälde dürfte sein Werk direkt nach der Komposition von Goltzius angefertigt haben und somit möglicherweise ein Mitglied von dessen Werkstatt gewesen sein.

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Molenaer, Jan Miense: Beim Dorfchirurg

Lot 6007: Molenaer, Jan Miense: Beim Dorfchirurg

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Description: Beim Dorfchirurg. Öl auf Holz. 44,5 x 34,5 cm. Am Unterrand signiert "J. Molenaer f".

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Beerstraaten, Jan Abrahamsz - Umkreis: Hafenszene mit Galeone

Lot 6008: Beerstraaten, Jan Abrahamsz - Umkreis: Hafenszene mit Galeone

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Description: Umkreis. Capriccio mit einer südlichen Hafenstadt, in der Bucht eine Galeone mit gesetzten Segeln. Öl auf Leinwand. 68,5 x 104 cm. Verso auf dem Keilrahmen ein roter Siegellackstempel "Amor auf einen Anker gestützt".

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Coelenbier, Jan - Nachfolge: Niederländische Flusslandschaft mit kleinem Segelboot

Lot 6009: Coelenbier, Jan - Nachfolge: Niederländische Flusslandschaft mit kleinem Segelboot

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Description: Nachfolge (18. Jh.). Niederländische Flusslandschaft mit kleinem Segelboot. Öl auf Holz. 71 x 41 cm.Verso mit dem roten Siegellackstempel des Königlich Baierischen Halloberamtes. - Provenienz: Aus einer adeligen Sammlung "B. v. W." (Klebetikett verso, Monogramm bekrönt und römische Ziffern "LXXXXIII").

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Verschuir, Lieve Pietersz.: Küstenlandschaft mit Segelschiffen bei Sonnenuntergang

Lot 6010: Verschuir, Lieve Pietersz.: Küstenlandschaft mit Segelschiffen bei Sonnenuntergang

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Description: Küstenlandschaft bei Sonnenuntergang. Öl auf Holz. 25,5 x 34,5 cm.

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Niederländisch: 17. Jh. Niederländische Küste

Lot 6011: Niederländisch: 17. Jh. Niederländische Küste

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Description: 17. Jh. Niederländische Küste mit Segelschiff. Öl auf Holz. 36 x 41,5 cm.Verso auf der Holztafel eine alte Zuschreibung an Jan van Goyen.

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Haarlemer Schule: 17. Jh. Rastende Hirten in der Campagna

Lot 6012: Haarlemer Schule: 17. Jh. Rastende Hirten in der Campagna

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Description: 17. Jh. Rastende Hirten in der Campagna. Öl auf Leinwand. 54 x 44 cm.Mit einer alten Zuschreibung an Pieter van Laer (1599-1642).

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Meulen, Adam Franz van der: Reiterscharmützel vor einem Gasthaus

Lot 6013: Meulen, Adam Franz van der: Reiterscharmützel vor einem Gasthaus

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Description: Reiterscharmützel vor einem Gasthaus. Öl auf Kupfer. 24 x 30 cm. Verso in schwarzer Feder von alter Hand Zuschreibung an den Künstler, unter dieser Aufschrift Reste einer älteren handschriftlichen Bezeichnung "....Meulen...".

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Niederländisch: um 1740. Hügelige Landschaft mit Bauerngehöft

Lot 6014: Niederländisch: um 1740. Hügelige Landschaft mit Bauerngehöft

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Description: um 1740. Hügelige Landschaft mit einem Bauerngehöft, im Vordergrund ein Paar mit Hund. Öl auf Leinwand, doubliert. 60,5 x 80 cm.

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Deutsch: 18. Jh. Soldatenzug mit schweren Geschützen

Lot 6015: Deutsch: 18. Jh. Soldatenzug mit schweren Geschützen

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Description: 18. Jh. Soldatenzug mit schweren Geschützen, Nächtliches Gefecht. 2 Ölgemälde auf Leinwand, doubliert. Je ca. 23 x 29 cm.

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Sustermans, Justus: Die Bildnisse von Agostino Chigi und Cosimo III. de Medici

Lot 6016: Sustermans, Justus: Die Bildnisse von Agostino Chigi und Cosimo III. de Medici

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Description: Die Bildnisse von Agostino Chigi I. Principe di Farnese, Herzog von Ariccia, Kastellan von St. Angelo und Gouverneur von Borgo und Cosimo III. de Medici, Grossherzog der Toskana. Zwei Ölgemälde im Oval auf Leinwand, jeweils doubliert. Je ca. 85,5 x 70 cm. Um 1670.Beiliegend eine Expertise von Giovanni Mariacher, Venedig, vom 22. Februar 1958, in der der Kunsthistoriker die Portraits als eigenhändige Werke Sustermanns bestätigt.

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Wouwerman, Philips: zugeschrieben. Mann mit seinem Schimmel an einer Tränke

Lot 6017: Wouwerman, Philips: zugeschrieben. Mann mit seinem Schimmel an einer Tränke

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Description: zugeschrieben. Mann mit seinem Schimmel an einer Tränke. Öl auf Leinwand. 28 x 36,5 cm. Unten rechts undeutlich monogrammiert "P. (?) S. W".

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Fyt, Jan - Nachfolge: Jagdstilleben mit Federwild und Hund

Lot 6018: Fyt, Jan - Nachfolge: Jagdstilleben mit Federwild und Hund

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Description: Nachfolge. Jagdstilleben mit Federwild und Hund. Öl auf Leinwand. 42,5 x 49,5 cm.

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Augsburger Schule - Schule: um 1690. Salomons Götzenopfer

Lot 6019: Augsburger Schule - Schule: um 1690. Salomons Götzenopfer

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Description: um 1690. Salomons Götzenopfer. Öl auf Leinwand, doubliert. 85,5 x 91,5 cm.

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Roos, Johann Heinrich: Porträt des Johann Balthasar Ritter d. J. (1645-1719), Reformprediger in Frankfurt

Lot 6020: Roos, Johann Heinrich: Porträt des Johann Balthasar Ritter d. J. (1645-1719), Reformprediger in Frankfurt

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Description: Porträt des Johann Balthasar Ritter d. J. (1645-1719), Reformprediger in Frankfurt. Öl auf Leinwand. 48 x 36 cm. Unten links signiert und datiert "J. Roos pinxit/ 1681".Es existiert ein 1682 datierter Kupferstich von Elias Hainzelmann (1644-1719, Hollstein 63), der vorliegendes Porträt mit dem Vanitasmotiv mit kleinen Veränderungen im Detail zeigt. So übernahm der Stecher nicht die das Porträt rahmende Kartusche, änderte das Interieur ein wenig und wandelte den mahnenden Zeigegestus zur Uhr in eine Sprachgebärde um. Allein durch das gestochene Bildnis erfahren wir, um welche Person es sich bei dem Porträt handelt und ebenso weitere Informationen über dessen Familienstammbaum.

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Deutsch: um 1780. Joseph und der Engel

Lot 6021: Deutsch: um 1780. Joseph und der Engel

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Description: um 1780. Joseph und der Engel. Öl auf Leinwand. 90 x 71 cm.

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Italienisch: um 1700. Ein Engel leitet einen Apostel

Lot 6022: Italienisch: um 1700. Ein Engel leitet einen Apostel

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Description: um 1700. Ein Engel geleitet einen Apostel. Öl auf Leinwand. 23 x 15 cm.

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Süddeutsch: 18. Jh. Die Verkündigung

Lot 6023: Süddeutsch: 18. Jh. Die Verkündigung

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Description: 18. Jh. Die Verkündigung. Öl auf Leinwand. 103,5 x 72 cm.Verso auf einem Klebeetikett typographisch bez. "Geschenkt im Jahr 2000 von Frau Hedwig Hunger, Reutte, langjährige Haushälterin unseres Klosters in Aufhofen, dann Biberach. Kontakt über P. Alfred Schellmann OMI. Aus dem Nachlass ihres Onkels, ehemals Pfarrer in Maselheim".

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Süddeutsch: 18. Jh. Joseph wird von seinen Brüdern verkauft

Lot 6024: Süddeutsch: 18. Jh. Joseph wird von seinen Brüdern verkauft

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Description: 18. Jh. Joseph wird von seinen Brüdern verkauft; Die Königin Atalja (?) wird erstochen. Je Öl auf Leinwand. 2 Supraporten je ca. 32 x 131 cm.

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Florentinisch: 17. Jh. Pilger mit Jakobsmuschel

Lot 6025: Florentinisch: 17. Jh. Pilger mit Jakobsmuschel

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Description: 17. Jh. Pilger mit Jakobsmuschel, auf einem Sockel kniend, die Hand auf die Brust gelegt. Öl auf rotem Stein mit weißen Äderungen (wohl "Diaspro Rosso di Sicilia": roter Jaspis aus Sizilien), auf eine Schieferplatte montiert. 36,5 x 28,5 cm. Wir danken Prof. Detlef Heikamp, Florenz, für seine Hinweise zur Bestimmung des Steins.

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Neapolitanisch: 17. Jh. Cherubsköpfe

Lot 6026: Neapolitanisch: 17. Jh. Cherubsköpfe

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Description: 17. Jh. Cherubsköpfe. Öl auf Leinwand, doubliert. 55 x 75 cm.

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Metz, Johann Martin - zugeschrieben: Christus zeigt sein brennendes Herz

Lot 6027: Metz, Johann Martin - zugeschrieben: Christus zeigt sein brennendes Herz

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Description: zugeschrieben. Christus zeigt sein brennendes Herz. Öl auf Leinwand, randdoubliert. 53 x 38 cm. Unter der Darstellung betitelt "Ecce Frater pro to ardet cor(a)m" sowie unten rechts signiert "J M Metz inv".Johann Marthin Metz machte sich in erster Linie einen Namen als Blumenmaler, so dass dieses Sujet eine Ausnahme in dessen Œuvre bildet. Es ist jedoch denkbar, dass der Maler diese Darstellung Christi speziell im Auftrag für ein Kloster ausführte, wofür insbesondere die Anrede im Titel "Ecce Frater..." spricht.

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Cambiaso, Luca: Vanitasallegorie

Lot 6028: Cambiaso, Luca: Vanitasallegorie

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Description: Vanitasallegorie: Knabe mit Stundenglas und Totenschädel. Öl auf Leinwand. 50 x 62 cm. Im Hinblick auf die kühle Farbpalette, die kontrastierende Wirkung von Hell- und Dunkelwerten sowie dem Typus des mahnenden Knaben geht diese allegorische Darstellung mit anderen Werken des Genueser Künstlers vollkommen konform.

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Venezianisch: letztes Viertel 16. Jh. letztes Viertel 16. Jh. Die hl. Maria Magdalena in der Buße

Lot 6029: Venezianisch: letztes Viertel 16. Jh. letztes Viertel 16. Jh. Die hl. Maria Magdalena in der Buße

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Description: letztes Viertel 16. Jh. Die hl. Maria Magdalena in der Buße. Öl auf Leinwand, doubliert. 69,5 x 84,5 cm. - Provenienz: Aus der Sammlung des Malers Max Rüdiger von der Lage (geb. 1862).

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Testa, Pietro - nach: Caritas in einer Landschaft

Lot 6030: Testa, Pietro - nach: Caritas in einer Landschaft

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Description: nach (17. oder 18. Jh.). Caritas in einer Landschaft mit hohen Bäumen. Öl auf Leinwand. 70 x 51,5 cm.Frühe Wiederholung nach der Radierung Testas (Bartsch 28).

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Giordano, Luca - Werkstatt: Bathseba im Bade

Lot 6031: Giordano, Luca - Werkstatt: Bathseba im Bade

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Description: Werkstatt. Bathseba im Bade. Öl auf Leinwand. 83 x 80 cm. Eine frühe Wiederholung nach dem um 1697/98 entstandenen Gemälde Giordanos im Prado, möglicherweise von der Hand eines Mitarbeiters aus der Werkstatt des Künstlers.

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Saeys, Jakob Ferdinand: Barocke Palastanlage mit Staffage

Lot 6032: Saeys, Jakob Ferdinand: Barocke Palastanlage mit Staffage

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Description: Barocke Palastanlage mit elegantem Paar auf der Freitreppe und Staffage. Öl auf Leinwand. 97 x 133 cm.

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Bellotto, Bernardo - Umkreis: Venezianisches Capriccio mit Säulenportikus

Lot 6033: Bellotto, Bernardo - Umkreis: Venezianisches Capriccio mit Säulenportikus

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Description: Umkreis. Venezianisches Capriccio mit Säulenportikus. Öl auf Leinwand, doubliert. 88 x 125 cm.

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Lampi d. Ä., Johann Baptist: Erzherzog Karl in Rüstung

Lot 6034: Lampi d. Ä., Johann Baptist: Erzherzog Karl in Rüstung

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Description: Erzherzog Karl in Rüstung mit Hermelinumhang. Öl auf Leinwand, im Oval. 61 x 48 cm. Um 1810.Im Vergleich zu anderen Portraits des Erzherzogs Karl besticht dieses Werk durch seine außergewöhnliche physische und emotionale Präsenz. Wahrscheinlich entstand das Bildnis kurz nach der bedeutenden Schlacht bei Aspern im Mai 1809, in der Napoleon seine erste Niederlage erleiden musste. Dieser durch Erzherzog Karl herbeigeführte Sieg war von einer außerordentlich starken Symbolkraft geprägt, da damit die Unbesiegbarkeit Napoleons gebrochen war. Genau diese Kraft, Besonnenheit und Beharrlichkeit des Siegers von Aspern, der hier überzeitlich in einer historischen Rüstung dargestellt ist, drückt dieses außergewöhnliche Bildnis Lampis aus.

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Italienisch: um 1800. Der Golf von Pozzuoli bei Vollmond

Lot 6035: Italienisch: um 1800. Der Golf von Pozzuoli bei Vollmond

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Description: um 1800. Der Golf von Pozzuoli bei Vollmond. Öl auf Leinwand. 39,5 x 53 cm.Dargestellt ist der halbrund geschwungene Golf von Pozzuoli mit der kleinen Insel Nisida vorne links. Im Hintergrund erkennt man die Silhouette von Ischia, davor liegt das sich weit ins Meer erstreckende Capo Miseno.

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Tischbein, Johann Friedrich August - Umkreis: Bildnis einer jungen Frau

Lot 6036: Tischbein, Johann Friedrich August - Umkreis: Bildnis einer jungen Frau

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Description: Umkreis. Bildnis einer jungen Frau im weißen Empirekleid mit blauem Umhang. Öl auf Leinwand. 38 x 30,5 cm.Verso auf dem Keilrahmen mit Monogramm "J. v. T.".

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Joli, Antonio: Blick auf Neapel

Lot 6037: Joli, Antonio: Blick auf Neapel

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Description: Neapel: Blick auf die Stadt vom Meer. Öl auf Leinwand, doubliert. 67,5 x 175 cm. Um 1740.Leicht vergißt man, dass Neapel einst zu den bedeutendsten Metropolen Europas zählte. "An Größe und Zahl ihrer Bewohner ist Neapel die drittgrößte Stadt Europas, doch von ihrer Lage und ihrem glanzvollen Auftritt könnte sie sehr wohl die Königin des Mittelmeers sein" schrieb John Chetwode Eustace im Jahr 1813. Als königliche Residenzstadt des reichsten der italienischen Staaten durchlebte Neapel zu diesem Zeitpunkt bereits seit knapp 80 Jahren ein goldenes Zeitalter. Diese Aera begann 1734 mit dem Ende der unpopulären österreichischen Vorherrschaft und der Besteigung Karls VII. auf den Thron der Königreiche Neapel und Sizilien, dem ersten der Bourbonischen Herrscher und späteren Carl III. von Spanien. In dieser Periode entstanden das Teatro di San Carlo sowie die Paläste von Caserta, Portici und Capodimonte. Die Entdeckungen von Pompeii und Herculaneum und die Gründung des bedeutenden Museum Archeologico fallen ebenfalls in diese Zeit. Die Musik und die Künste blühten, und die Reisenden, die ihre Grand Tour über Rom hinaus gen Süden führte, wurden für ihren Besuch von Neapel reich belohnt. Bewohner der Stadt wie der englische Gesandte Sir William mit Lady Hamilton empfingen Besucher wie den Kaiser Joseph II, Casanova, Wolfgang Amadeus Mozart, Angelica Kauffmann, Joseph Wright of Derby, Jacques Louis David, Elizabeth Vigée-Lebrun, die die Stadt als "lanterne magique ravissante" beschrieb, und Goethe, der behauptete "niemand der einmal Neapel gesehen hat, kann jemals wirklich unglücklich sein".Das ultimative Portrait Neapels in seiner Glanzzeit schlechthin schuf Antonio Joli. Dessen über mehrere Jahrzehnte hinweg gemalten Ansichten der Stadt machen ihn für Neapel zu dem, was sein (fast exakter) Zeitgenosse Canaletto für Venedig war. Wie die meisten bedeutenden Vedutenmaler dieser Stadt war übrigens auch Joli kein Neapolitaner durch Geburt. Joli stammte ursprünglich aus Modena, einer Stadt, die ungleich Venedig oder Rom nicht unbedingt für ihre Vedutenmaler bekannt war. Nach anfänglichen Studien bei einem lokalen Meister in Modena arbeitete Joli, wie der Historiker Girolamo Tiraboschi (1731-1794) zu berichten weiß, bis 1725 in Rom bei Giovanni Paolo Pannini (1691-1765).i Dabei dürfte er insbesondere mit der Malerei von imaginärer Architektur und Capricci vertraut geworden sein, aber Pannini war gleichzeitig auch der herausragende Ansichtenmaler Roms. Während der folgenden drei Jahrzehnten entwickelte sich Joli zu dem am weit gereistesten italienischen Vedutenmaler des 18. Jahrhunderts. Hierin unterscheidet er sich deutlich von Canaletto, der eine deutliche Abneigung hatte, je seine Geburtsstadt zu verlassen. Ebenfalls im Gegensatz zu Canaletto, der die Ausführung von Bühnenbildern zugunsten der Vedutenmalerei vollkommen aufgab, behielt Joli die Entwurfstätigkeit für das Theater bei, für die er bis zum Ende seiner Laufbahn regelmäßig Aufträge erhielt. So ist Joli zunächst auch als Theatermaler im Jahr 1732 in Venedig dokumentiert, wo er sich bis 1740 aufhielt. Er könnte Dresden besucht haben vor den reichen Schaffensphasen in London 1744-1749 und Madrid 1749-1754. Nach seiner Rückkehr nach Venedig trat er 1756 eine Reise nach Süditalien und Sizilien mit seinem wichtigsten Förderer John Montagu, Lord Brudenell (1735-1770) an. Für Lord Brudenell schuf Joli eine einzigartige Serie von wenigstens 38 Ansichten aus Süditalien, Florenz, Sizilien, Malta und Südfrankreich. Unter diesen befand sich eine Gruppe von Ansichten von Neapel, wo Jolis Aufenthalt das erste Mal für den 21. April 1759 dokumentiert ist.ii Von einem kurzen Besuch in Venedig am 28. Dezember 1761 abgesehen, hielt sich Joli fortan in Neapel auf.Tatsächlich musste Joli lang vor seinem ersten in den Archivalien dokumentierten Aufenthalt mit Neapel vertraut gewesen sein. Er wird sogar in den Inventaren des bedeutenden venezianischen Kunstsammlers Feldmarschall Johann Matthias von der Schulenburg seit 1738 als "napoletano" apostrophiert.iii Einer der ersten Hinweise auf Joli als Maler von Veduten datiert vom 30. Mai 1736, als Schulenburg dem Künstler 16 zecchini für eine Neapel-Ansicht zahlte.iv Dieses Gemälde verblieb im Besitz der Familie Schulenburg in Berlin und später in Hehlen bevor es am 28. Februar 1990 bei Sotheby's, London (Los 85) versteigert wurde.v Obwohl nicht in perfekter Erhaltung dokumentiert dieses genau datierbare Werk die herausragenden Fähigkeiten Jolis bereits zu diesem frühen Zeitpunkt seiner Laufbahn als Vedutenmaler. In späteren Werken ist die Qualität der Ausführung oft durch die Heranziehung von Werkstattmitarbeitern beeinträchtigt wie insbesondere an den zahlreichen Versionen mit der Darstellung des Campo Vaccino deutlich wird. Vorliegendes, erst kürzlich in Privatbesitz wieder entdecktes Werk steht der Version aus der Sammlung Schulenberg sehr nahe, wenngleich es weit eindrucksvoller im Format als auch in der Erhaltung ist.vi Während die Ansammlung der Schiffe eine völlig andere ist, stimmt die Wiedergabe der Topographie bis hin zur Flagge auf dem äußersten rechten Turm mit dem schwarzen Doppelkopfadler des Heiligen Römischen Reiches (passend nur bis 1734) bei beiden Werken überein. Zeitlich dürfte unser Gemälde daher nicht weit von der Schulenburg Version entfernt sein. Das Werk ist eines der wirklichen Meisterwerke des Künstlers aus seiner frühen Schaffensphase, das die Bemerkung des Grafen Carl Gustav Tessin in einem Brief aus Wien vom 16. Juni 1736 "Joli fait assés bien les vües et l'architecture" mehr als nur rechtfertigt.viiEs ist die herrliche Lage Neapels in der geschwungenen Bucht, im Schatten des Vesuv, die dieser Komposition ihren einzigartigen Charakter verleiht, und es ist überraschend, dass Joli diese großartigste aller Neapelansichten, nämlich von Seeseite aus, nicht öfter gemalt hat. Diese Ansicht findet sich als Hintergrund bei den drei Darstellungen des "Aufbruchs von Karl VII von Neapel vom Meer aus gesehen"viii, eine weitere, etwas uninspirierte Version mit Werkstattbeteiligung aus den königlich bourbonischen Sammlung befindet sich in Caserta.ix Nur eine einzige weitere, eng verwandte Fassung ist bekannt: Sie wurde bei Sotheby's, London, am 7. Dezember 1988 (Los 142) versteigert und befindet sich jetzt in einer neapolitanischen Privatsammlung. Das Format ist nicht ganz so horizontal gestreckt und am rechten Rand ist die Komposition verkürzt.x Es gibt einen auffälligen topographischen Unterschied bei dem Wappen über dem Darsena links vom Castel Nuovo. In der Forschung wird dieses Werk deutlich später datiert, die Entstehung dürfte nach 1754 liegen.Leider gibt es keine Hinweise zu der frühen Provenienz dieses Gemäldes oder dem von Vanvitelli (siehe die folgende Losnummer), die beide seit den 1920er Jahren vereint waren. Beide Werke zeigen bedeutende Häfen Süditaliens von der Seeseite und sie entsprechen einander vollkommen im Format. Obwohl es denkbar ist, dass ein späterer Sammler beide Gemälde unabhängig voneinander erworben und zu einem Paar ergänzt hat, sollte die Möglichkeit, dass Joli sein Gemälde als Ergänzung zu der bereits bestehenden Ansicht von Vanvitelli gemalt hat, nicht ausgeschlossen werden. Weitere Recherchen in frühen Sammlungsinventaren könnten darüber Aufschluß geben.Charles Beddingtoni. G. Tiraboschi, Notizie de'Pittori, Scultori, Inciscori e Architetti nati negli stati dell'S.mo signor Duca di Modena, Modena 1786. ii. R. Toledano, Antonio Joli, Turin 2006, Nrn. N.VI.7, N.VIII-XIV, N.XIX.1, N.XX.1, N.XXIV und N.XXVII.6-7, sämtlich mit Abbildungen. iii. A. Binion, La Galleria scomparsa del maresciallo von der Schulenburg: Un mecanate nella Venezia del Settecento, Mailand 1990, S. 211. iv Binion 1990, S. 150. v Toledano 2006, S. 298, Nr. N.I.1 mit Abb. vi Das Gemälde der Schulenburg Sammlung misst 64 x 167 cm. vii zit. bei Toledano 2006, S. 26. viii Toledano 2006, S. 343-345, Nrn. N.XVI.1-3, sämtlich mit Abbildungen. ix Toledano 2006, S. 300, no. N.I.3 mit Abbildung. x Toledano 2006, S. 299, no. N.I.2 mit Abbildung. Die Maße sind 82,5 x 175 cm. - Provenienz: Auktion, Jacob Hecht, Berlin, zwischen 1925 und 1929 (gedrucktes Auktionsetikett verso auf dem Keilrahmen; das Auktionshaus Jacob Hecht existierte lediglich für fünf Jahre). Wohl auf der Auktion von der Familie der jetzigen Besitzer erworben.

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Wittel, Gaspar Adriaensz. van: Blick auf Messina vom Meer aus, mit der Kirche Santa Maria della Grotta

Lot 6038: Wittel, Gaspar Adriaensz. van: Blick auf Messina vom Meer aus, mit der Kirche Santa Maria della Grotta

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Description: Messina vom Meer aus gesehen, mit der Kirche Santa Maria della Grotta. Öl auf Leinwand, doubliert. 66,5 x 173,3 cm. Um 1720.Gaspare Vanvitelli ist der eigentliche Begründer der italienischen Vedutenmalerei, die besonders im 18. Jahrhundert blühte. Durch ihn gelangte eine niederländisch geprägte Formensprache nach Italien, die die Vedutenmaler der nachfolgenden Generation nachhaltig beeinflusst und inspiriert hat, unter diesen vornehmlich Canaletto und Joli. Vanvitelli wurde als Caspar Adriaensz. van Wittel in Amersfoort bei Utrecht geboren. Er lernte bei Matthias Withoos, einem Landschafts- und Stillebenmaler, der auch eine Reihe von Stadtpanoramen anfertigte.i Wie viele holländische Künstler dieser Epoche hat auch Withoos seine Ausbildung mit einer Italienreise abgerundet (1648-1652). An diesem Vorbild orientierte sich van Wittel und erreichte seinerseits Rom am 3. Januar 1675. Drei in den Jahren 1683 und 1685 publizierte Kupferstiche mit Ansichten Roms gehen auf Zeichnungen Vanvitellis zurück, die dieser um 1678 angefertigt hat. Sie sind die ersten Zeugnisse von Vanvitellis Tätigkeit als Vedutist. Hier kommen zum ersten Mal seine herausragenden Fähigkeiten als Zeichner, seine Beherrschung der Perspektive und sein Gespür für effektvolle Kompositionen zum Ausdruck.Vanvitelli fertigte von erfolgreichen Kompositionen oft zahlreiche Versionen an, wobei er meist nur winzige Details wie etwa die Figuren variierte. Obwohl er bereits um 1682 einzelne Gemälde anfertigte, war die Gouache sein zunächst am meisten geschätztes Medium: nur sechs von insgesamt 28 datierten Ansichten aus der Zeit von 1680 bis 1685 sind in Öl ausgeführt. Erst ab 1686 übersteigen die datierten Ölgemälde die Zahl der Gouachen und anschließend widmet sich Vanvitelli fast ausschließlich nur noch der Malerei. All seine Werke zeichnen sich durch eine helle Farbpalette, eine harmonische Lichtregie und einer äußerst genauen Technik aus. Hierin entsprechen sie den gleichzeitig entstandenen Ansichten nordischer Städte von Künstlern wie etwa Jan van der Heyden und Gerrit Berckheyde. Im Œuvre Vanvitellis zeigen sich keine großen stilistischen Veränderungen, obwohl die Erkrankung des Malers am grauen Star - seit 1696 trug er seiner dicken Brillengläser wegen den Beinamen "Gaspare dagli Occhiali" - sicherlich einen Einfluss auf die Ausführung der Werke gehabt haben dürfte. Mehr als die Hälfte seines Werkes besteht aus Ansichten Roms und Orten in der römischen Campagna wie Tivoli. Bis zum Ende des 17. Jahrhunderts hatte er das Repertoire an Romansichten geschaffen, das ihn für den Rest seines Lebens in seiner Wahlheimat das Auskommen sichern sollte und die folgende Künstlergeneration bei ihren Ansichten der Stadt prägte. Seine Portraits der Stadt brachten ihm schließlich auch die akademische Anerkennung ein, so dass er 1711 Mitglied bei der Accademia di San Luca wurde. Vanvitelli war erfolgreicher als jeder andere Vedutenmaler der Stadt darin, Auftraggeber aus den Kreisen des italienischen Adels an sich zu binden. Die Förderung durch römische Familien wie die Colonna, die bereits seit den 1680er Jahren Werke des Künstlers kauften und deren gedruckter Sammlungskatalog von 1783 nicht weniger als hundert Gemälde von ihm verzeichnet, bedeutete, dass Vanvitelli nicht auf zufällige Romreisende als Kundschaft angewiesen war.ii Vanvitellis bedeutendster ausländischer Mäzen war der Spanier Don Luis de la Cerda, 9. Duque de Medinaceli, der bei ihm nicht weniger als 37 Ansichten bestellte, obwohl er als Vizekönig von Neapel wohl eher als Einheimischer denn als Besucher betrachtet werden sollte.Veduten aus anderen Teilen Italiens bereicherten Vanvitellis Repertoire seit 1690. Detaillierte, sorgfältig ausgeführte Studien nach der Natur dienten als Vorzeichnungen für die Gemälde, die oft später an einem anderen Ort ausgeführt wurden. Vanvitellis Aufenthalte in Neapel, von denen einer mehr als zwei Jahre von 1699 bis 1702 währte und während dem auch sein Sohn Luigi, der spätere Architekt, im Jahr 1700 das Licht der Welt erblickte, waren außergewöhnlich fruchtbar. Eine Reise in die Lombardei an den Lago Maggiore und Vaprio d'Adda wohl um 1690/91 und eine weitere um 1694/95 nach Norditalien mit Aufenthalten in Florenz, Bologna, Verona und Venedig brachten weitere neue Motive für den Künstler.Insgesamt sieben Ansichten von Messina sind von Vanvitelli bisher bekannt. Zwei von ihnen zeigen die Stadt von der Seeseite aus mit der 1622-1639 errichteten Kirche Santa Maria della Grotta des Architekten Simone Gullì am rechten Bildrand sowie unser bislang unpubliziertes Gemälde. Die kleinere dieser beiden Fassungen, die signiert und ins Jahr 1712 datiert ist, befindet sich im Musée des Beaux-Arts, Toulon.iii Die zweite, mit unserem Werk fast formatgleiche Version befindet sich mit ihrem 1720 datierten Gegenstück, das ebenfalls eine Ansicht von Messina darstellt, in einer Prager Privatsammlung.iv Aus stilistischen Gründen dürfte auch unser Werk in die Zeit um 1720 datieren. Die Mittelmeerstadt Messina stellt eine Ausnahme im Motivrepertoire Vanvitellis dar, da es keinen Nachweis gibt, dass sich der Künstler dort jemals aufgehalten hätte, noch dass er seine Reisen je auf das Gebiet südlich von Neapel ausgedehnt hätte. Es wurde vorgeschlagen, dass Vanvitelli für die Veduten Messinas (aufgenommen aus fünf unterschiedlichen Blickwinkeln) Zeichnungen des Architekten Filippo Juvarra (1678 Messina - 1736 Madrid), mit dem er bekannt war, als Vorlage genommen haben könnte. Eine Zeichnung Juvarras mit der Darstellung Messinas aus dergleichen Perspektive wie unser Gemälde aus der Sammlung Cruchet wurde am 29. November 2008 bei Pillet, Lyons-la-Foret angeboten. Es ist sicherlich Vanvitellis herausragenden Fähigkeiten zu verdanken, dass es ihm gelang, Leben in die nach eigenen Zeichnungen entstandenen Gemälde zu hauchen. Ob es ihm möglich war, Gleiches auch bei Gemälden nach Studien anderer Künstler von Orten, die ihm unbekannt waren, zu bewirken, ist unbeantwortet und angesichts der feinen Details auf unserer Ansicht und auf den Prager Veduten fraglich.v Die jüngere Forschung zweifelt eher daran, dass die relativ flüchtigen Zeichnungen Juvarras die Grundlage für Vanvitellis sensationellen und herrlich lebendigen Panorama-Ansichten sizilianischer Häfen sein sollen.viiCharles Beddingtoni Unter diesen ist besonders sein riesiges Panorama von Amersfoort (1671, im Rathaus Amersfoort) erwähnenswert. ii Viele von diesen Gemälde befinden sich noch immer in der Sammlung Colonna. iii G. Briganti, Gaspar van Wittel, ed. L. Laureati und L. Trezzani, Mailand 1996, S. 280-281, Nr. 405 mit Abb. Die Maße sind 49 x 130 cm. iv Briganti 1996, S. 280, Nr. 405. v Das Format dieser Pendants entspricht den größten für Medinaceli gemalten Ansichten, wie etwa die beiden Neapel Veduten, die bei Sotheby's, London, am 13. Dezember 2001 (Lose 85 und 86) angeboten wurden. vi Siehe L. Trezzani in Briganti 1996, S. 278. - Provenienz: Auktion, Jacob Hecht, Berlin, zwischen 1925 und 1929 (gedrucktes Auktionsetikett verso auf dem Keilrahmen; das Auktionshaus Jacob Hecht existierte lediglich für fünf Jahre). Wohl auf der Auktion von der Familie der jetzigen Besitzer erworben.

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Bildnis Karl Johann Friedrich Reichsgraf von Medem, Brustbild im Oval

Lot 6039: Bildnis Karl Johann Friedrich Reichsgraf von Medem, Brustbild im Oval

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Description: Bildnis Karl Johann Friedrich Reichsgraf von Medem, Brustbild im Oval. Öl auf Leinwand, doubliert. 70,5 x 57 cm. Verso auf der Leinwand von späterer Hand bez. "A Graff pinx. 1787" (wohl die Übertragung auf die Doublierung nach der originalen Aufschrift Anton Graffs auf der ursprünglichen Leinwandrückseite). Karl Johann Friedrich von Medem (1763 Mesothen - 1827 Mitau) war Angehöriger des baltischen Adels. Prof. Helmut Börsch-Supan, Berlin, bestätigte nach Begutachtung des Originals, dass es sich bei diesem Gemälde um ein eigenhändiges Werk von Anton Graff handelt (mdl. am 1. April 2014), wofür wir an dieser Stelle vielmals danken. - Provenienz: Dr. Alfred Schilf, Karlsruhe-Rüppurr (erworben ca. 1930). Seither in Familienbesitz. - Literatur: Ekhart Berckenhagen: "Anton Graff: Nachträge zum AEuvre". In: Zeitschrift des Deutschen Vereins für Kunstwissenschaft, Bd. 43, Heft 2 (1989), S. 18, Nr. 985.

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Graff, Anton: Portrait der Henriette von Carlowitz

Lot 6040: Graff, Anton: Portrait der Henriette von Carlowitz

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Description: Portrait der Henriette Caroline von Carlowitz, geb. von Rechenberg. Öl auf Leinwand, doubliert. 84,5 x 68 cm. Verso auf der Leinwand von späterer Hand bez. "Henriette Caroline geb. von Rechenberg pag. 125." und "Gemalt von A. Graff in Dresden 1772" (wohl die Übertragung auf die Doublierung nach der originalen Aufschrift von der Hand Anton Graffs auf der ursprünglichen Leinwandrückseite).Das Bildnis stellt die 21-jährige Henriette Caroline von Carlowitz (1751 Wendisch-Paulsdorf - 1823 Dresden) als Halbfigur mit imposanter Hochsteckfrisur in einem festlichen, mit grünen Schleifen und Spitze verzierten Hofkleid dar. Graff folgt in der feinmalerischen Behandlung der modischen Kleidung der Konvention des barocken Standesportraits, zugleich portraitiert er die junge Frau in lebensvoller Nahsicht. Vor zwei Jahren hatte die Dargestellte Georg Heinrich von Carlowitz in Pulsnitz in der Nähe von Dresden geheiratet. Graff zeigt in diesem Portrait die junge Frau mit wachem, auf den Betrachter gerichteten Blick, die sich ihres Standes vollkommen bewusst ist. Stilistisch und in der Auffassung entspricht vorliegendes Gemälde dem nur ein Jahr später entstandenen Gruppenbildnis der Töchter von Johann Julius von Vieth und Golssenau (Karlsruhe, Staatliche Kunsthalle), das ebenfalls durch die nahsichtige Darstellung der Frauen en face in äußerst eleganter Kleidung besticht (s. Ausst. Kat. Anton Graff, Gesichter einer Epoche. Berlin und Winterthur 2013/2014, S. 112, Nr. 31 mit Abb.). - Prof. Helmut Börsch-Supan, Berlin, bestätigte nach Begutachtung des Originals, dass es sich bei diesem Gemälde um ein eigenhändiges Werk von Anton Graff handelt (mdl. am 1. April 2014), wofür wir an dieser Stelle vielmals danken. - Provenienz: Dr. Alfred Schilf, Karlsruhe-Rüppurr (erworben ca. 1930). Seither in Familienbesitz. - Literatur: Ekhart Berckenhagen:"Anton Graff: Nachträge zum Œuvre". In: Zeitschrift des Deutschen Vereins für Kunstwissenschaft, Bd. 43, Heft 2 (1989), S. 15, Nr. 155 E mit Abb. S. 9.

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Niederländisch: um 1800. Segelschiffe in stürmischer See vor einem Hafen

Lot 6041: Niederländisch: um 1800. Segelschiffe in stürmischer See vor einem Hafen

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Description: um 1800. Segelschiffe in stürmischer See vor einem Hafen. Öl auf Leinwand. 85 x 107 cm.

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Vernet, Claude Joseph: Nachfolge. Gekenterter Dreimaster in stürmischer See vor einem Hafen

Lot 6042: Vernet, Claude Joseph: Nachfolge. Gekenterter Dreimaster in stürmischer See vor einem Hafen

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Description: Nachfolge (spätes 18. oder frühes 19. Jh.) Gekenterter Dreimaster in stürmischer See vor einem Hafen. Öl auf Leinwand, doubliert. 40,5 x 56 cm.

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Hansen, Constantin: Odysseus schenkt dem Polyphem Wein ein

Lot 6043: Hansen, Constantin: Odysseus schenkt dem Polyphem Wein ein

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Description: Odysseus schenkt dem Polyphem Wein ein. Öl auf Leinwand. 56 x 69 cm. Unten rechts monogrammiert und signiert "C.H. 1835."Vorliegendes 1835 entstandenes Gemälde von Constantin Hansen beschreibt die Szene in Homers Odyssee, in der Odysseus dem Zyklopen Polyphem starken Wein einschenkt, um gemeinsam mit seinen Gefährten aus der Höhle des menschenfressenden Riesen zu entkommen. Nicht häufig wurde in der bildenden Kunst dieses Thema dargestellt. Etwa 23 Jahre zuvor hatte Hansens Lehrer Christoffer Wilhelm Eckersberg während seines Studien-Aufenthaltes bei Jacques-Louis David in Paris ein Ölgemälde mit dem aus der Höhle fliehenden Odysseus geschaffen (Öl auf Leinwand, 80 x 63,5 cm, Princeton University Art Museum). Deutlicher als sein Lehrer nimmt Hansen in seinem Gemälde Bezug auf die Odyssee Serie von John Flaxman (1755-1826). Die nach Flaxmans Zeichnungen radierten 30 Blätter von Tommaso Piroli wurden 1793 veröffentlicht und wurden für viele - auch für die dänischen - Künstler zu einer sehr geschätzten Quelle der Inspiration. Flaxmans Illustrationen greifen das Verständnis von griechischer Vasenmalerei am Ende des 18. Jahrhunderts auf und waren in ihrer Wirkung damals archaisch und geradezu revolutionär. Flaxman illustriert in Blatt 13 der Serie ebenfalls die Szene, in der Odysseus dem Polyphem Wein einschenkt. In Flaxmans Radierung sowie in Hansen Komposition findet sich - anders als bei Eckersberg - ein ähnliches proportionales Größenverhältnis zwischen Odysseus und dem Riesen. Durch die Frontalansicht des Zyklopen, die Hansen dem Betrachter bietet, erscheint der Polyphem anders als bei Flaxman furchteinflößender, da seine Einäugigkeit deutlicher zu erkennen ist. Hansen ordnet zwar Odysseus nicht wie bei Flaxman links sondern rechts von dem Zyklopen an, aber der Widder und die Gefährtengruppe im Hintergrund links scheinen bei Hansen direkt von Flaxmans Komposition übernommen. Unser Gemälde entstand 1835, als Hansen dank eines Staatsstipendiums nach Rom ging. Er gehörte zum festen Kreis um Bertel Thorvaldsen, der im ehemaligen Atelier von Flaxman in der Via del Babuino im Viertel um die Piazza di Spagna lebte. Unser Gemälde verdeutlicht, dass Hansen Thorvaldsens Begeisterung für Flaxmans Serien nach Homer, Aischylos und Dante in Rom teilte. Hansen, der überwiegend Ansichten von römischer antiker Architektur schuf, greift in vorliegender Komposition die Bildgattung des Historiengemäldes auf. Seine Komposition reflektiert und ehrt die akademisch klassizistische Kunstauffassung der Jahre zuvor. Auch in dem Leopardenfell, auf dem der Zyklop ruht, nimmt Hansen augenfällig Bezug auf das 1774/75 in Rom geschaffene Hauptwerk des Mitbegründers der dänischen Akademie, auf Nicolai Abildgaards Gemälde „Der verwundete Philoktet" (Öl auf Leinwand, 123 x 175,5 cm, Statens Museum, Kopenhagen).

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Scheffer, Ary: Bildnis von Louis de Latte

Lot 6044: Scheffer, Ary: Bildnis von Louis de Latte

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Description: Bildnis von Louis de Latte am Schreibtisch mit Büchern und Graphik. Öl auf Leinwand. 48,5 x 38 cm. Unten rechts signiert "Ary. Scheffer", verso undeutlich auf der Leinwand von fremder Hand in französischer Sprache bez. "Louis de Latte, né a Aix-la-Chapelle, le 28 9bre 1799, decidé à Cologne le .... 1811...".

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Pian, Antonio de: Innenansicht eines gotischen Kirchenraums

Lot 6045: Pian, Antonio de: Innenansicht eines gotischen Kirchenraums

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Description: Das Innere eines gotischen Kirchenraums. Öl auf Holz. 65 x 51,5 cm. Auf der Plinthe des Grabmals vorne rechts signiert "de Pian".

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François, Pierre Joseph Celestins: Maria Amabilis

Lot 6046: François, Pierre Joseph Celestins: Maria Amabilis

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Description: Maria Amabilis - Die Madonna den Jesusknaben liebkosend. Öl auf Holz. 26,5 x 35,4 cm. Rechts auf dem Saum der roten Decke signiert "François", auf der Rückseite betitelt "Maria Amabilis". Um 1820.

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Niederländisch: 19. Jh. Das Rathaus von Amsterdam, Stadttor bei Amsterdam

Lot 6047: Niederländisch: 19. Jh. Das Rathaus von Amsterdam, Stadttor bei Amsterdam

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Description: 19. Jh. Das Rathaus von Amsterdam, Stadttor bei Amsterdam. 2 Gemälde, je Öl auf Metall. Je ca. 10,5 x 15 cm.

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Deutsch: um 1810/20. Blick auf Coburg mit St. Moritz und Schloss Ehrenburg

Lot 6048: Deutsch: um 1810/20. Blick auf Coburg mit St. Moritz und Schloss Ehrenburg

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Description: um 1810/20. Blick auf Coburg mit der St. Moritzkirche und dem Schloss Ehrenburg, im Hintergrund die Veste. Öl auf Leinwand. 32,5 x 38,5 cm.Diese charmante Ansicht von Coburg mit den Wahrzeichen der Stadt dürfte kurz nach 1810 entstanden sein. In diesem Jahr erhielt das aus dem 16. Jahrhundert stammende Schloss Ehrenburg seine auf Karl Friedrich Schinkel zurückgehende neugotische Umgestaltung. - Möglicherweise stammt der Künstler aus der direkten Nachfolge des Coburger Malers und Zeichners Johann Albrecht Friedrich Rauscher (1754 - 1808), der für seine stimmungsvollen Landschaften und naturgetreuen Veduten seiner Heimatstadt bei seinen Zeitgenossen sehr geschätzt war.

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Weindauer, Carl: Bildnis des preußischen Staatskanzler Karl August von Hardenberg

Lot 6049: Weindauer, Carl: Bildnis des preußischen Staatskanzler Karl August von Hardenberg

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Description: Bildnis des preußischen Staatskanzlers Karl August Freiherr von Hardenberg in seinem Arbeitszimmer. Öl auf Leinwand. 20 x 14 cm. Um 1816.Verso auf dem Keilrahmen in englischer Sprache betitelt und bez. als "By Weindauer 1816", ferner mit Klebeetikett mit der Transkription des Textes auf dem Keilrahmen. - Provenienz: Englischer Adelsbesitz.

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