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Auction Description for Koller: Modern Art
Viewing Notes:
Sat 24 November to Sun 2 December 2012, daily 10 am to 7 pm.
Sale Notes:
www.invaluable.com/kollerauktionen

Modern Art

by Koller Auctions

Platinum House

58 lots with images

December 7, 2012

Live Auction

Hardturmstrasse 102

Zurich, 8031 Switzerland

Phone: 00 41 44 445 63 63

Fax: 00 41 44 273 19 66

Email: office@kollerauktionen.ch

58 Lots
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VUILLARD, EDOUARD (Cuiseaux 1868 - 1940 La Baule)

Lot 3201: VUILLARD, EDOUARD (Cuiseaux 1868 - 1940 La Baule)

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Description: VUILLARD, EDOUARD (Cuiseaux 1868 - 1940 La Baule) La Prairie aux Clayes. Circa 1932-38. Pastel on paper. Atelier stamp lower right: EV. 26 x 34.5 cm. Provenance: - the artist's atelier. - Amante, Paris. - A. P. Waechter, Vaduz, 1963. - Georg Waechter Memorial Foundation, Vaduz. - Koller Auctions, Zurich, A 141, 28. November 1996, Lot No. 3019. - Private collection Switzerland. Literature: Salomon, Antoine/Cogeval, Guy: Vuillard. The Inexhaustible Glance. Critical Catalogue of Paintings and Pastels, Vol. III, Paris, 2003, No. XII-365 (with ill). German Text VUILLARD, EDOUARD (Cuiseaux 1868 - 1940 La Baule) La Prairie aux Clayes. Um 1932-38. Pastell auf Papier. Mit dem Atelierstempel unten rechts: EV. 26 x 34,5 cm. Provenienz: - Atelier des Künstlers. - Amante, Paris. - A. P. Waechter, Vaduz, 1963. - Georg Waechter Memorial Foundation, Vaduz. - Koller Auktionen, Zürich, A 141, 28. November 1996, Lot Nr. 3019. - Privatbesitz Schweiz. Literatur: Salomon, Antoine/Cogeval, Guy: Vuillard. The Inexhaustible Glance. Critical Catalogue of Paintings and Pastels, Vol. III, Paris, 2003, Nr. XII-365 (mit Abb).

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DAUMIER, HONORÉ (Marseille 1808 - 1879 Valmondois,

Lot 3202: DAUMIER, HONORÉ (Marseille 1808 - 1879 Valmondois,

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Description: DAUMIER, HONORÉ (Marseille 1808 - 1879 Valmondois, Val d'Oise) Ratapoil. Circa 1851. Bronze. 12/20. Cast after 1925. Numbered on upper side of plinth: 12/20. Foundry stamp on back of plinth: ALEXIS RUDIER Fondeur PARIS. Height: 44.5 cm. Provenance: - Henry Bing, Paris. - E. Ruckstuhl (Ruckstuhl-Siegwart collection), Küssnacht a. R. (purchased from H. Bing between 1926 and 1939). - Private collection Switzerland (via inheritance to the current owner). Literatur: - Alexandre, Arsène. Honoré Daumier, L'Homme et l'Oeuvre, Paris 1888, S. 297 (with ill of gesso version). - Gobin, Maurice. Daumier Sculpteur, Avec un catalogue raisonné et illustré de l'oeuvre sculpté, Geneva 1952, p. 294, No. 61 (with ill of gesso version p. 295 and p.297; also ill. of another cast on p. 298-299). - Wassermann, Jeanne. Daumier Sculpture, A Critical and Comparative Study, Cambridge, Massachusetts 1969, p. 163, No. 37c (gesso version and other casts illustrated on p. 162-163 and p. 166). - Millard, Charles W. The Sculpture of Edgar Degas, Princeton 1976, p. xi, No. 25 (with ill. of another cast p. 155). - Passeron, Roger. Daumier, Témoin de son temps, Fribourg 1979, p. 169, No. 100 (with ill. of another cast). - Penny, Nicholas. Catalogue of European Sculpture in the Ashmolean Museum, 1540 to the Present Day, Oxford 1992, vol II. p.34, No. 274 (with ill. of another cast p. 35). German Text DAUMIER, HONORÉ (Marseille 1808 - 1879 Valmondois, Val d'Oise) Ratapoil. Um 1851. Bronze. 12/20. Guss ab 1925. Auf oberer Seite des Sockels nummeriert: 12/20. Auf der Rückseite des Sockels mit dem Giesserstempel: ALEXIS RUDIER Fondeur PARIS. Höhe: 44,5 cm. Provenienz: - Henry Bing, Paris. - E. Ruckstuhl (Sammlung Ruckstuhl-Siegwart), Küssnacht a. R. (Von H. Bing zwischen 1926-1939 gekauft). - Privatbesitz Schweiz (durch Erbschaft an den jetzigen Eigentümer). Literatur: - Alexandre, Arsène. Honoré Daumier, L'Homme et l'Oeuvre, Paris 1888, S. 297 (mit Abb. der Gipsversion). - Gobin, Maurice. Daumier Sculpteur, Avec un catalogue raisonné et illustré de l'oeuvre sculpté, Genf 1952, S. 294, Nr. 61 (mit Abb. der Gipsversion S. 295 und S.297; ausserdem mit Abb. eines anderen Abgusses auf S. 298-299). - Wassermann, Jeanne. Daumier Sculpture, A Critical and Comparative Study, Cambridge, Massachusetts 1969, S. 163, Nr. 37c (Gipsversion und andere Abgüsse abgebildet auf S. 162-163 und S. 166). - Millard, Charles W. The Sculpture of Edgar Degas, Princeton 1976, S. xi, Nr. 25 (mit Abb. eines anderen Abgusses, S. 155). - Passeron, Roger. Daumier, Témoin de son temps, Fribourg 1979, S. 169, Nr. 100 (mit Abb. eines anderen Abgusses). - Penny, Nicholas. Catalogue of European Sculpture in the Ashmolean Museum, 1540 to the Present Day, Oxford 1992, Bd. II. S.34, Nr. 274 (mit Abb. eines anderen Abgusses, S. 35). 'Ah! Vous avez atteint en plein l'ennemi! Voilà l'idée bonapartiste à jamais pilorisée par vous!' (Ah! Sie haben den Feind voll getroffen! Das Inbild des Bonapartismus, von Ihnen auf ewig an den Pranger gestellt!') Es wird berichtet, dass der republikanische Historiker Jules Michelet Honoré Daumier in genau dem Moment kennen gelernt habe, als dieser seinen 'Ratapoil' in Ton modellierte, und dass er dabei diese Worte der Begeisterung ausgerufen haben soll (Arsène Alexandre, Honoré Daumier: L'homme et l'oeuvre, Paris 1888, S. 295). Tatsächlich ist bekannt, dass Honoré Daumier für seine Karikaturen Plastiken aus ungebranntem Ton fertigte, um sie sich dreidimensional zu vergegenwärtigen. Was Michelet in diesem Fall antraf, ist eine hagere Figur mit geierartigem Kopf, spitzer Nase, Spitz- und Zwirbelbart, gekleidet in lange Steghosen, zugeknöpftem, doppelreihigem Gehrock, in welchem der Beutel mit dem Spitzellohn zwischen die Knöpfe halb eingesteckt sichtbar ist. Sie trägt ausserdem einen zerbeulten Zylinder und aufgeplatztes Schuhwerk. Lässig stützt sie sich in den Hüften auf ihren langen Schlagstock. Dadurch präsentiert sie sich in sehr verdrehter und raumgreifender Gebärde. Die Figur des 'Ratapoil' taucht allerdings bereits ab 1850 im Charivari auf, in Daumiers politischen Karikaturen. Sie entsteht in der Zeit des Übergangs von der Zweiten Republik zum Zweiten Kaiserreich. Der Neffe Napoleons I. geht nach gescheiterten Putschversuchen ins Exil nach England. Nach der Februarrevolution von 1848 kehrt er nach Frankreich zurück und schafft es auf demokratischem Wege an die Macht zu kommen: Im Dezember 1848 auf vier Jahre zum Präsidenten der Republik gewählt, erzwingt er sich zwei Jahre später, im Dezember 1851, durch einen Staatsstreich diktatorische Vollmachten. Kurz danach, im Januar 1852, bestätigt eine Verfassungsänderung die Präsidentschaft auf zehn Jahre, und im darauf folgenden November wird das Kaiserreich per Plebiszit mit einer überwältigenden Mehrheit wieder installiert. Honoré Daumiers politische Karikaturen richteten sich zunehmend gegen Louis Napoleon und die seine reaktionäre Politik vorantreibenden Helfershelfer. Der Spottname Ratapoil bedeutet wörtlich 'Hautratte' (rat-à-poil), also eine Ratte ohne Fell, eine nackte Ratte. Der Name ist ausserdem sehr lautmalerisch und ist dem Wort 'rataplan', Trommelwirbel, sehr nahe. Betrachtet man Abbildungen von Napoleon III. fallen einem einige Ähnlichkeiten auf, vor allem die markante Barttracht. Nun kann man annehmen, dass diese Daumier an die Schnauzhaare der angespielten Nagetiere denken liess, weswegen er der Figur nicht nur diesen Namen gab, sondern sie besonders bei der Atelierplastik in einer verdrehten Körperhaltung darstellt, was vielleicht auch von ähnlichen Haltungen stehender Ratten inspiriert ist. Es ist dem Meister der Karikatur mit dieser dreidimensionalen Ausführung der Figur gelungen durch formelle Verzerrungen einen treffenden, kritischen Kommentar zum politischen Zeitgeschehen zu schaffen. Honoré Daumier lässt von seinem Freund Adolphe-Victor Geoffroy-Dechaume einen Gips nach seinem Tonmodell herstellen, wobei die ungebrannte, zerbrechliche Statuette wohl zerstört worden ist. Dieser Gipsabguss der zwar als Karikatur veröffentlichten Figur wird zeitlebens versteckt gehalten. Seit 1954 befindet er sich in der Albright-Knox Art Gallery in Buffalo. Den ersten Guss nach ebendiesem Gipsoriginal stellte Siot-Decauville 1891 im Sandgussverfahren in einer Auflage von mindestens 6 Exemplaren her. 1892 erstellt dieselbe Werkstatt eine zweite Auflage von 20 Exemplaren. Dasselbe Gipsmodell dient auch als Vorlage bei der Rudier-Auflage von 1925, aus der das vorliegende Exemplar stammt. Das Gussverfahren (Sandguss oder Wachsausschmelzverfahren) lässt sich weder anhand der Quellenlage noch der technologischen Befunde mit letzter Sicherheit bestimmen. Von den wohl 21 (nummeriert von 0 bis 20/20) von Henry Bing für die Rudier Giesserei erstellten Bronzeabgüssen befinden sich folgende Versionen in bekannten Museen: Nr. 0 Los Angeles, County Museum of Art; Nr. 7 Hamburger Kunsthalle; Nr. 9 Frankfurt, Städelsches Kunstinstitut; Nr. 13 Kunstmuseum Winterthur. Vorliegendes Exemplar, welches sich lange in Schweizer Privatbesitz befand und direkt bei Bing erworben wurde, ist eine kunsthistorisch bedeutende Rarität.

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ERLER, FRITZ (Frankenstein 1868 - 1940 Munich )

Lot 3203: ERLER, FRITZ (Frankenstein 1868 - 1940 Munich )

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Description: ERLER, FRITZ (Frankenstein 1868 - 1940 Munich ) Woman in a park by a fountain. Circa 1900. Oil on canvas. Signed lower right: Erler. 100 x 119 cm. German Text ERLER, FRITZ (Frankenstein 1868 - 1940 München) Frau im Park am Brunnen. Um 1900. Öl auf Leinwand. Unten rechts signiert: Erler. 100 x 119 cm.

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LEBOURG, ALBERT (Montfort-sur-Risle 1849 - 1928

Lot 3204: LEBOURG, ALBERT (Montfort-sur-Risle 1849 - 1928

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Description: LEBOURG, ALBERT (Montfort-sur-Risle 1849 - 1928 Rouen) By the river bank. 1909. Oil on canvas. Signed and dated lower left: Lebourg 1909. 46 x 76.5 cm. Exhibited: Paris 1923, Exposition Albert Lebourg, 3. - 19. November 1923, Paris (label verso). Provenance: Private collection Switzerland. German Text LEBOURG, ALBERT (Montfort-sur-Risle 1849 - 1928 Rouen) Am Flussufer. 1909. Öl auf Leinwand. Unten links signiert und datiert: Lebourg 1909. 46 x 76,5 cm. Ausstellung: Paris 1923, Exposition Albert Lebourg, 3. - 19. November 1923, Paris (verso mit dem Etikett). Provenienz: Privatsammlung Schweiz.

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RODIN, AUGUSTE (Paris 1840 - 1917 Meudon) Helene

Lot 3205: RODIN, AUGUSTE (Paris 1840 - 1917 Meudon) Helene

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Description: RODIN, AUGUSTE (Paris 1840 - 1917 Meudon) Helene von Nostitz. 1902-08. Bronze. Signed lower right: A. Rodin. Height: 23 cm. The authenticity of this work was confirmed by Alain Beausire, Paris 10. October 2012, (Ref. 0085-ARbs). Provenance: - European private collection. - Private collection Switzerland. German Text RODIN, AUGUSTE (Paris 1840 - 1917 Meudon) Helene von Nostitz. 1902-08. Bronze. Unten rechts signiert: A. Rodin. Höhe: 23 cm. Die Authentizität der Arbeit wurde von Alain Beausire, Paris 10. Oktober 2012, bestätigt (Ref. 0085-ARbs). Provenienz: - Europäische Privatsammlung. - Privatsammlung Schweiz. 1900 ist Helene von Hindenburg zum Zeitpunkt des ersten Treffens mit August Rodin anlässlich dessen Ausstellung im Pavillon de l'Alma 22 Jahre alt. Während der Weltausstellung erhält der im hohen Alter noch amtierende Deutsche Botschafter in Paris, Graf, dann Fürst Münster von Derneburg, Besuch von seiner Tochter Sophie von Beneckendorff und ihrem Mann von Hindenburg, ein Vetter des späteren Generalfeldmarschalls und Reichspräsidenten Paul von Hindenburg, sowie deren Tochter Helene. Sie nimmt vier Jahre später, im Oktober 1904, durch Heirat den Namen Nositz an. Die Damen besichtigen dabei auch den Pavillon mit der Oeuvre-Ausstellung Rodins. Sie sind begeistert von dessen Werken und suchen die Bekanntschaft des Künstlers, treffen ihn mindestens zweimal im Pavillon an. Seit dieser Begegnung pflegen sie zu diesem ein reges und 'passioniert' intellektuelles Verhältnis. Helene ist Musikerin und übersetzt für ihn Sonette von Michelangelo, man empfängt ihn als Gast in der Villa der Mutter in Ardenza in der Toscana. Hier ist es, wo sie im November 1902 akzeptiert für Rodin Modell zu sitzen, woraus die hier vorliegende Büste entsteht. Sie gilt als eine wohl sehr intime Arbeit Rodins. Er selber äussert den Wunsch eine Büste der jungen Helene zu modellieren in einem Brief vom 23. Mai 1902 an sie. Die schwärmerischen Berichte und Briefe von ihr unterrichten uns über diese Tage, die angefüllt waren mit Besichtigungen, Musizieren (vor allem Beethoven), Vorlesungen in Französisch und mit dem Anfertigungen von Skizzen. Während der Sitzungen spielt Helene immer wieder auf Wunsch des Bildhauers Beethoven, Gluck und Mozart.

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MEIFREN Y ROIG, ELISEO (1857 Barcelona 1940)

Lot 3206: MEIFREN Y ROIG, ELISEO (1857 Barcelona 1940)

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Description: MEIFREN Y ROIG, ELISEO (1857 Barcelona 1940) Jardin con Flores. Oil on canvas. Signed lower right: E. Meifren. 60 x 73 cm. German Text MEIFREN Y ROIG, ELISEO (1857 Barçelona 1940) Jardin con Flores. Öl auf Leinwand. Unten rechts signiert: E. Meifren. 60 x 73 cm.

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FRIESZ, ACHILLE EMILE OTHON (Le Havre 1879 - 1949

Lot 3207: FRIESZ, ACHILLE EMILE OTHON (Le Havre 1879 - 1949

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Description: FRIESZ, ACHILLE EMILE OTHON (Le Havre 1879 - 1949 Paris) Paysage. 1909. Oil on canvas. Signed and dated lower right: Othon Friesz 09. 65 x 80 cm. This work will be included in the Catalogue Raisonné, vol II, L'Oeuvre Peint de Emile Othon Friesz, which is currently being prepared by Edition Galerie Aittouarès German Text FRIESZ, ACHILLE EMILE OTHON (Le Havre 1879 - 1949 Paris) Paysage. 1909. Öl auf Leinwand. Unten rechts signiert und datiert: Othon Friesz 09. 65 x 80 cm. Dieses Werk wird in den Catalogue Raisonné, Bd. II, L'Oeuvre Peint de Emile Othon Friesz, aufgenommen, der bei der Edition Galerie Aittouarès in Vorbereitung ist.

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KANELBA, RAJMUND (1897 Warsaw 1960) Portrait of a

Lot 3208: KANELBA, RAJMUND (1897 Warsaw 1960) Portrait of a

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Description: KANELBA, RAJMUND (1897 Warsaw 1960) Portrait of a woman. Oil on canvas. Lower right: Kanelba. 80 x 59 cm. Provenance: - Victor Hartberg, art dealers, Berlin (label verso). - Private collection Switzerland. Exhibited: Bordeaux 1927: Exposition Internationale des Beaux Art de la Ville de Bordeaux, Musée de Bordeaux, June-July 1927. German Text KANELBA, RAJMUND (1897 Warschau 1960) Frauenporträt. Öl auf Leinwand. Unten rechts: Kanelba. 80 x 59 cm. Provenienz: - Kunsthandel Victor Hartberg, Berlin (verso mit Etikett). - Privatbesitz Schweiz. Ausstellung: Bordeaux 1927: Exposition Internationale des Beaux Art de la Ville de Bordeaux, Musée de Bordeaux, Juni-Juli 1927.

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SPADINI, ARMANDO (Poggio a Caiano 1883 - 1925

Lot 3209: SPADINI, ARMANDO (Poggio a Caiano 1883 - 1925

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Description: SPADINI, ARMANDO (Poggio a Caiano 1883 - 1925 Rome) Portrait of mother and child. Oil on canvas. Inscribed verso on canvas: Spadini. 73 x 54 cm. Provenance: Private collection. Literature: see Emilio Cecchi, Adolfo Venturi; Armando Spadini, Milan 1927. German Text SPADINI, ARMANDO (Poggio a Caiano 1883 - 1925 Rom) Bildnis Mutter mit Kind. Öl auf Leinwand Verso auf der Leinwand bezeichnet: Spadini. 73 x 54 cm. Provenienz: Privatsammlung. Literatur: Vgl. Emilio Cecchi, Adolfo Venturi; Armando Spadini, Mailand 1927.

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FEININGER, LYONEL (1871 New York 1956) Still life

Lot 3210: FEININGER, LYONEL (1871 New York 1956) Still life

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Description: FEININGER, LYONEL (1871 New York 1956) Still life with two vases on a pedestal. 1907. Oil on panel. 17.7 x 14 cm. Achim Moeller has confirmed the authenticity of this work. The work is registered at the Lyonel Feininger Project archive, New York - Berlin, under number 1174-10-08-12 and will be included in the first volume of the catalogue raisonné of the paintings of Lyonel Feininger (1871-1956), published by Achim Moeller. Provenance: - collection of the artist, 1907 - ca. 1920s/30s. - Dr. Alois J. Schardt (1889-1955), Halle, ca. 1920s/30s - 1955. - Private collection. - Private collection New York, since 1990. Exhibited: Wuppertal 2006, Von der Heydt-Museum, 'Feininger: Frühe Werke und Freunde', 17. September - 19. November 2006, p. 54 (with ill.) Literature: Hess, Hans. Lyonel Feininger. Stuttgart: Verlag W. Kohlhammer, 1959 [Nachdruck: Stuttgart: Verlag W. Kohlhammer, 1991. English edition: New York: Abrams, 1961], No. 1, p. 249 German Text FEININGER, LYONEL (1871 New York 1956) Stillleben mit zwei Vasen auf Piedestal. 1907. Öl auf Holz. 17,7 x 14 cm. Achim Moeller hat die Echtheit des Werkes bestätigt. Das Werk ist im Archiv des Lyonel Feininger Project, New York - Berlin, mit der Nummer 1174-10-08-12 registriert und wird in den ersten Band des Werkverzeichnisses der Gemälde von Lyonel Feininger (1871-1956), herausgegeben von Achim Moeller, aufgenommen. Provenienz: - Besitz des Künstlers, 1907 - ca. 1920/30er. - Dr. Alois J. Schardt (1889-1955), Halle, ca. 1920/30er - 1955. - Privatsammlung. - Privatsammlung New York, seit 1990. Ausstellungen: Wuppertal 2006, Von der Heydt-Museum, 'Feininger: Frühe Werke und Freunde', 17. September - 19. November 2006, S. 54 (Mit Farbabb.) Literatur: Hess, Hans. Lyonel Feininger. Stuttgart: Verlag W. Kohlhammer, 1959 [Nachdruck: Stuttgart: Verlag W. Kohlhammer, 1991. Englische Ausgabe: New York: Abrams, 1961], Nr. 1, S. 249 (s-w. Abb., Stilleben; Anmerkung: In Paris gemalt, Frühjahr 1907) . Es war der 21. April 1907, als Lyonel Feininger im Alter von 35 Jahrenin seinem Atelier am 242 Boulevard Raspail in Paris den Pinsel griff und sein erstes Gemälde, ein Stillleben in Öl auf Karton, fertigstellte. Von diesem Tag an war er nicht mehr Karikaturist, sondern Maler. Im Innersten hegt er schon seit langem den Wunsch, als freier Künstler tätig zu sein und nicht fortwährend Rechenschaft darüber ablegen zu müssen, 'warum (er) das Wasser - violett und nicht blau' (Brief von Lyonel Feininger an Julia Feininger, vom 7. November 1905) gemalt hat. Es war vor allem seine Lebensgefährtin Julia Berg (geb. Lilienfeld, 1880-1970), die ihn darin bestärkte sowie ein Vertrag mit der Chicago Sunday Tribune, der ihm dank finanzieller Sicherheit zu diesem Schritt ermutigte. 1912 schreibt er dazu an seinen Freund Alfred Kubin (1877-1959), 'Dann, plötzlich kam die Befreiung! Ein Kontract mit Chicago - der mir ermöglichte, nach Paris zu übersiedeln und endlich einmal die Welt der Kunst kennen zu lernen! Ich kam zum ersten Male wieder dazu, überhaupt für mich zu denken und empfinden, und zu arbeiten' (in: Hans Hess, Lyonel Feininger, 1959: S. 38/39). In der Vertrautheit seines Ateliers schafft Feininger kurz darauf zwei weitere Stillleben in Öl, die jeweils Vasen und Gefäße aus seiner Wohnung zeigten. Stillleben mit zwei Vasen auf kleinem Tisch (1907) war sein drittes Ölgemälde. Es zeigt einen bedeckten hölzernen Tisch, auf dem vor einem blauen Vorhang eine graue Vase und ein gelb-gold schimmerndes Gefäß mit Henkel arrangiert sind. In diesem seltenen Kleinod aus der Frühphase des Malers zeigt sich, wie Hans Hess es formulierte, 'eine erstaunliche Reife und Sicherheit. Die Bilder (aus seiner Frühphase) sind kräftig gemalt und räumlich klar organisiert. (...) er hat mit der Unschuld des Anfängers gleich die Materie gemeistert,' (Hess, S. 40).

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FEININGER, LYONEL (1871 New York 1956) Untitled

Lot 3211: FEININGER, LYONEL (1871 New York 1956) Untitled

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Description: FEININGER, LYONEL (1871 New York 1956) Untitled (House with barn, Normandy). 1906. Pencil and coloured pencil on squared paper. Dated lower left: 25. VIII. 06. 13.5 x 21.8 cm. Achim Moeller has confirmed the authenticity of this work. The work is registered at the Lyonel Feininger Project archive, New York - Berlin, under number 1163-09-10-12 . Provenance: - Alois J. Schardt, Halle/Pomona, California. - Private collection New York. German Text FEININGER, LYONEL (1871 New York 1956) Ohne Titel (Haus mit Stall, Normandie). 1906. Bleistift und Buntstift auf kariertem Papier. Unten links datiert: 25. VIII. 06. 13,5 x 21,8 cm. Achim Moeller hat die Echtheit des Werkes bestätigt. Das Werk ist im Archiv des Lyonel Feininger Project, New York - Berlin, mit der Nummer 1163-09-10-12 registriert. Provenienz: - Alois J. Schardt, Halle/Pomona, Kalifornien. - Privatsammlung New York. Im Februar 1906 bekam Lyonel Feininger den Auftrag, zwei Comicserien für die Chicago Sunday Tribune zu entwickeln. Dieser brachte ihm eine gewisse finanzielle Sicherheit und ermöglichte es ihm, nach Paris umzuziehen. Während er die erste Comicserie, die Kin-Der Kids, bereits in Deutschland entwickelte, holte er sich für die zweite Serie, Wee Willie Winkie's World, entscheidende Anregungen bei einer Reise in die Normandie im August und September 1906. Feininger besuchte u.a. Quiberville-sur-Mer, Ouville-la-Rivière und Longueil, und hat dort, im Tal der unteren Saâne, am 25. August 1906 diese Zeichnung angefertigt.

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FEININGER, LYONEL (1871 New York 1956) Road with

Lot 3212: FEININGER, LYONEL (1871 New York 1956) Road with

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Description: FEININGER, LYONEL (1871 New York 1956) Road with trees at the Baltic. 1910. Pencil on paper. Dated upper right: Sep 22 10. 16.3 x 20.7 cm. Achim Moeller has confirmed the authenticity of this work. The work is registered at the Lyonel Feininger Project archive, New York - Berlin, under number 1170-09-10-12. Provenance: - Alois J. Schardt, Halle/Pomona, California. - Private collection New York. German Text FEININGER, LYONEL (1871 New York 1956) Weg mit Bäumen an der Ostsee. 1910. Bleistift auf Papier. Oben rechts datiert: Sep 22 10. 16,3 x 20,7 cm. Achim Moeller hat die Echtheit des Werkes bestätigt. Das Werk ist im Archiv des Lyonel Feininger Project, New York - Berlin, mit der Nummer 1170-09-10-12 registriert. Provenienz: - Alois J. Schardt, Halle/Pomona, Kalifornien. - Privatsammlung New York. Wie so viele Sommer zuvor verbrachte Lyonel Feininger auch den Sommer 1910 an der Ostsee. Kurz nach der Geburt seines dritten Sohnes T. Lux (1910-2011) im Juni fährt er im Juli zunächst nach Heringsdorf und bleibt dann circa einen Monat in Neppermin auf der Insel Usedom. Kurz vor seiner Abreise zurück nach Berlin ist dort diese Zeichnung am 22. September entstanden.

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FEININGER, LYONEL (1871 New York 1956) Man with

Lot 3213: FEININGER, LYONEL (1871 New York 1956) Man with

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Description: FEININGER, LYONEL (1871 New York 1956) Man with rope, the Baltic. 1910. Chalk on paper. Dated lower right: Sep. 2 . 10. 21 x 24 cm. Achim Moeller has confirmed the authenticity of this work. The work is registered at the Lyonel Feininger Project archive, New York - Berlin, under number 1165-09-10-12. Provenance: - Alois J. Schardt, Halle/Pomona, California. - Private collection New York. German Text FEININGER, LYONEL (1871 New York 1956) Mann mit Leine, Ostsee. 1910. Kreide auf Papier. Unten rechts datiert: Sep. 2 . 10. 21 x 24 cm. Achim Moeller hat die Echtheit des Werkes bestätigt. Das Werk ist im Archiv des Lyonel Feininger Project, New York - Berlin, mit der Nummer 1165-09-10-12 registriert. Provenienz: - Alois J. Schardt, Halle/Pomona, Kalifornien. - Privatsammlung New York. Wen oder was muss der nach hinten gebeugte Mann mit der Leine, den man in der Bildmitte sieht, zurückhalten? Diese Frage stellt sich dem Betrachter dieser am 2. September 1910 auf Usedom an der Ostsee entstandenen Zeichnung von Lyonel Feininger. Vor dem reetgedeckten Fischerhaus im Bildhintergrund bleibt diese Frage offen, verdeutlicht jedoch den Humor und sicheren Blick des Künstlers und macht den besonderen Charme dieser Zeichnung aus.

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NOLDE, EMIL (Nolde 1867 - 1956 Seebüll) Marsh

Lot 3214: NOLDE, EMIL (Nolde 1867 - 1956 Seebüll) Marsh

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Description: NOLDE, EMIL (Nolde 1867 - 1956 Seebüll) Marsh landscape. 1930s. Watercolour on Japan paper. Signed lower right: Nolde. 36.3 x 47.3 cm. Dr. Manfred Reuther, has confirmed the authenticity of this work: Seebüll, 26. November 2006. The watercolour is registered at the Nolde foundation Seebüll. Provenance: Swiss private collection. German Text NOLDE, EMIL (Nolde 1867 - 1956 Seebüll) Marschlandschaft. 1930er Jahre. Aquarell auf Japanpapier. Unten rechts signiert: Nolde. 36,3 x 47,3 cm. Die Authentizität der Arbeit wurde von Dr. Manfred Reuther, Seebüll, 26. November 2006, bestätigt. Das Aquarell ist in der Nolde Stiftung Seebüll registriert. Provenienz: Schweizer Privatbesitz. 'So sind auch seine Landschaftsbilder - nun ganz im Sinne der romantischen Landschaftskunst eines Caspar David Friedrich - nicht blosse Stimmungsbilder, sondern wahre 'Seelenlandschaften', freier und unmittelbarer Ausdruck des künstlerischen und menschlichen Erlebens' (zit.: Urban, Martin. Emil Nolde. Landschaften. Aquarelle und Zeichnungen, Köln 1969, S. 7). Emil Noldes grossformatige Landschaftsaquarelle gehören zu den herausragenden Werken im Oeuvre des Expressionisten. Das hier angebotene Werk entsteht in den 1930er Jahren und zeigt die Landschaft um Seebüll - Noldes Heimat in Ostfriesland. Eine weite, grüne Wiese erstreckt sich im Vordergrund des Bildes. Am Horizont sieht man einzelne rote, reetgedeckte Bauernhöfe über denen sich blauviolette Wolken erheben. Die untergehende Sonne scheint noch hinter den Wolken zu sein und taucht den Himmel in ein kräftiges Orange. Die leuchtenden, ineinander verschwimmenden Farben ziehen den Blick des Betrachters bis zum Horizont und eröffnen eine einzigartige stimmungsvolle und friedliche Landschaft. In Noldes Gesamtwerk nehmen die Aquarelle einen besonderen Platz ein. Kein anderer Künstler des 20. Jahrhunderts hat sich über Jahrzehnte immer wieder mit dieser Technik auseinandergesetzt, experimentiert und sie bis zur Perfektion weiterentwickelt. Während seines Aufenthalts in der Schweiz zwischen 1892 und 1894 malt er die ersten Aquarelle: typographische, exakte Zeichnungen in realistischen Farben. Um 1895 entsteht plötzlich ein Werk, in dem er Farbe und Stimmung entdeckt, was aber noch für einige Zeit eine Ausnahme bleiben soll, bis Nolde dann um 1904, beeinflusst durch die Spätimpressionisten, zu seinem eigentlichen Ausdrucksmittel findet - Farbe. 'Gelb kann Glück malen und auch Schmerz. Es gibt Feuerrot, Blutrot und Rosenrot. Es gibt Silberblau, Himmelblau und Gewitterblau. Jede Farbe trägt in sich ihre Seele, mich beglückend oder abstossend und anregend. [...] Und sind nicht Träume wie Töne und Töne wie Farben und Farbe wie Musik. Ich liebe die Musik der Farben. [...] Farben war mit ein Glück, und mir war es, als ob sie meine Hände liebten' (zit.: Urban, Martin, ebenda, S. 16). Mit der aufkommenden Farbe und dessen freiem Einsatz in seinem Oeuvre stellt er auch die bisherigen Gestaltungsmittel in Frage. Im Laufe der Zeit treten Perspektive und Gegenstandsbezeichnungen immer mehr in den Hintergrund und einzig durch den Zusammenklang der farbigen, vibrierenden Flächen wird das Bild gestaltet. Beherrschte Konturen und Formen verschwinden hinter den expressiven und kräftigen, ineinander verlaufenden Farbfeldern. Das seit Anfang der 1910er Jahre verwendete Japanpapier dient dieser Entwicklung: es saugt die Farbe schnell auf, wobei die Flächengrenzen aber stärker verlaufen und Formen verändert werden. Indem Emil Nolde 'nass in nass' malt, ist es ihm als Künstler immer noch möglich durch Übermalung stärkere farbliche Akzente zu setzen oder Konturen einzufügen. Die freie Gestaltung dieser herausragenden Aquarelle wird noch dadurch gestützt, dass es keine Vorzeichnungen gibt. Wir erleben beim Betrachten von Noldes Aquarellen eine phantastische, gewaltige und farbenintensive Natur, in der wir zuweilen erst nur die Farbenpracht wahrnehmen, bei genauem Hinsehen aber auch die tiefliegende Komposition erkennen können. Die Form ist für Nolde der Ausdruck seelischer Stimmungen, die er auch in dem vorliegenden Aquarell eindrucksvoll aufzeigt. 'Nolde hat Form nie als etwas Eigenwertiges verstanden. [...] Form ist Äquivalent für seelische Stimmungen, nichts Äusseres, das dem Bild aufgezwungen werden kann, sie muss für jedes Bild neu gefunden werden.' (zit. Urban, Martin, ebenda, S. 20).

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GROSZ, GEORGE (1893 Berlin 1959) Two clowns. Circa

Lot 3215: GROSZ, GEORGE (1893 Berlin 1959) Two clowns. Circa

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Description: GROSZ, GEORGE (1893 Berlin 1959) Two clowns. Circa 1920. India ink on paper. Signed lower right: Grosz. Estate stamp verso 3 9 2, also hand written date in pencil and inventory number 1538. 40.5 x 25.6 cm. Provenance: - Private collection New York. German Text GROSZ, GEORGE (1893 Berlin 1959) Zwei Clowns. Um 1920. Tusche auf Papier. Unten rechts signiert: Grosz. Verso mit dem Nachlassstempel 3 9 2, zudem mit Bleistift handschriftlich datiert und mit der Inv.Nr. 1538 versehen. 40,5 x 25,6 cm. Provenienz: - Privatsammlung New York.

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FEININGER, LYONEL (1871 New York 1956) Man in blue

Lot 3216: FEININGER, LYONEL (1871 New York 1956) Man in blue

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Description: FEININGER, LYONEL (1871 New York 1956) Man in blue suit with hat. Verso man with umbrella. 1912. Pencil and coloured pencil on paper. 14 x 8.4 cm. Achim Moeller has confirmed the authenticity of this work which is registered at the Lyonel Feininger Project archive, New York - Berlin, under number 1169-09-10-12. Provenance: - Alois J. Schardt, Halle/Pomona, California - Private collection New York. German Text FEININGER, LYONEL (1871 New York 1956) Mann im blauen Anzug mit Hut. Verso: Mann mit Regenschirm. 1912. Bleistift und Buntstift auf Papier. 14 x 8,4 cm. Achim Moeller hat die Echtheit des Werkes bestätigt, das im Archiv des Lyonel Feininger Project, New York - Berlin, mit der Nummer 1169-09-10-12 registriert ist. Provenienz: - Alois J. Schardt, Halle/Pomona, Kalifornien. - Privatsammlung New York. Diese Zeichnung ist 1912 in Berlin entstanden und zeigt einen Mann im blauen Anzug mit 'Prinz-Heinrich-Mütze', der mit den Händen in den Taschen und schnellem Schritt seinem Ziel entgegeneilt. Schon in seinen wenigen flüchtigen Strichen zeigt sich die Bravour, zu der es Feininger als Zeichner gebracht hat.

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GROSZ, GEORGE (1893 Berlin 1959) Ick vazeih dia

Lot 3217: GROSZ, GEORGE (1893 Berlin 1959) Ick vazeih dia

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Description: GROSZ, GEORGE (1893 Berlin 1959) Ick vazeih dia allet - mir is so mies. Chalk drawing on paper. Signed lower left: Grosz, also entitled in image. Verso estate stamp, with handwritten inscription 24 159 4' also dated 'ca. 1926'. 59 x 45 cm. German Text GROSZ, GEORGE (1893 Berlin 1959) Ick vazeih dia allet - mir is so mies. Kreidezeichnung auf Papier. Unten links signiert: Grosz, zudem in der Darstellung betitelt. Verso mit dem Nachlassstempel, dort mit der handschriftlichen Bezeichnung 24 159 4' sowie datiert 'ca. 1926'. 59 x 45 cm.

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FEININGER, LYONEL (1871 New York 1956) Departure.

Lot 3218: FEININGER, LYONEL (1871 New York 1956) Departure.

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Description: FEININGER, LYONEL (1871 New York 1956) Departure. 8.8.43. Watercolour and India ink on Japan paper. Signed lower left: Feininger, also dated lower right: 8.8.43. 19.7 x 29.8 cm. Achim Moeller, The Lyonel Feiniger Project LLC, New York, confirmed the authenticity of this work: 15. August 2012. The work is registered at the Lyonel Feininger archive for drawings and watercolours under number 1160-08-15-12. Provenance: - Private collection Connecticut. - Galerie Thomas Munich . - purchased from Galerie Thomas 1991, thence in a Swiss private collection. German Text FEININGER, LYONEL (1871 New York 1956) Departure. 8.8.43. Aquarell und Tusche auf Japanpapier. Unten links signiert: Feininger, zudem unten rechts datiert: 8.8.43. 19,7 x 29, 8 cm. Die Authentizität der Arbeit wurde von Achim Moeller, The Lyonel Feiniger Project LLC, New York, bestätigt, 15. August 2012. Das Werk wird in das Lyonel Feininger Archiv für Zeichnungen und Aquarelle aufgenommen und ist unter der Nummer 1160-08-15-12 dort registriert. Provenienz: - Privatsammlung Connecticut. - Galerie Thomas München. - Kauf bei Galerie Thomas 1991, seitdem in Schweizer Privatbesitz.

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KLIMT, GUSTAV (1862 Vienna 1918) Nude figure bent

Lot 3219: KLIMT, GUSTAV (1862 Vienna 1918) Nude figure bent

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Description: KLIMT, GUSTAV (1862 Vienna 1918) Nude figure bent forwards, partly concealed. 1914. Pencil on paper, laid on board. Signed and dated lower left: Gustav Klimt 1914. 56.5 x 36.5 cm. Frau Dr. Marian Bisanz-Prakken, Albertina Vienna has confirmed the authenticity of this work. She will include it in the supplementary volume of the catalogue raisonné of the drawings of Gustav Klimt. Our thanks to her for her expertise and catalogue text. Provenance: - collection of Alfred Lohner (actor at the Burgtheater Vienna 1918-1928). - via inheritance to the current owners, Switzerland. German Text KLIMT, GUSTAV (1862 Wien 1918) Vorgebeugt sitzende Aktfigur, teilweise verdeckt. 1914. Bleistift auf Papier, auf Karton aufgelegt. Unten links signiert und datiert: Gustav Klimt 1914. 56,5 x 36,5 cm. Die Authentizität der Arbeit wurde von Frau Dr. Marian Bisanz-Prakken, Albertina Wien, bestätigt. Sie wird diese Zeichnung in den Ergänzungsband des Werkverzeichnisses zu den Zeichnungen Gustav Klimts aufnehmen. Wir danken ihr für ihre wissenschaftliche Hilfe und ihren Textbeitrag. Provenienz: - Sammlung Alfred Lohner (Schauspieler am Burgtheater Wien von 1918-1928). - Durch Erbschaft an den heutigen Eigentümer, Schweiz. Gustav Klimt hat seine Zeichnungen mehrmals signiert, aber nur selten datiert. Datierte Blätter sind zumeist von den späten 1870er Jahren bis 1904, vereinzelt bis 1910 anzutreffen. Mit dieser 1914 datierten und signierten Studie einer sitzenden, teilweise verdeckten Aktfigur liegt das bisher späteste Beispiel einer datierten Klimt-Zeichnung vor. Ebenso selten im Bereich der Zeichenkunst ist die Art, in der Klimt Signatur und Datum miteinander verbindet. Unterhalb der übereinander positionierten, blockhaft zusammengefassten Wörter GUSTAV und KLIMT - eine an sich häufig verwendete Signatur - bilden die durch einen Leerraum getrennten Zahlen 19 und 14 gleichsam die Pfeiler für die beiden Querbalken. Ähnliche 'architektonische' Kombinationen von Signatur und Jahreszahl kommen sonst nur bei den Gemälden vor, vor allem im Bereich der Figurenmalerei. In Porträtgemälden wie 'Emilie Flöge' (1902), 'Margarete Stonborough-Wittgenstein', 'Fritza Riedler' (1906) oder 'Adele Bloch-Bauer' (1907) wie auch in 'Salome' (1909) werden Schrift und Datum von einem goldenen Quadrat eingefasst. Obwohl Funktion und Bestimmung der ganz für sich stehenden Zeichnung nicht bekannt sind, hat Klimt dieser Arbeit angesichts der aussergewöhnlichen Art des Signierens und Datierens zweifellos eine besondere Bedeutung zugemessen. Die hagere Sitzgestalt, deren Expressivität an die Figuren von Egon Schiele erinnert, besticht durch die Intensität des Gesichtsausdrucks wie auch durch die heftigen Strichkonzentrationen außerhalb der pulsierenden Körperkonturen. Die scharfen Umrisse der teilweise verdeckten Brust und des linken Oberarms stehen den flüchtigen Linien der Hand und des Umhangs markant gegenüber. Die komplexe Räumlichkeit der vorgebeugt Sitzenden und die zu einem leeren Rechteck reduzierte Sitzgelegenheit halten einander die Waage. Wirkungsvoll setzt Klimt Signatur und Datum in den Leerraum der vorderen Bettkante hinein. In dieser kalligraphischen Insel begegnen sich die Horizontal- und Vertikalachsen der Füße und der Beckenpartie; Signatur und Datum werden so zum dynamischen Element der Komposition.

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ROUAULT, GEORGES (1871 Paris 1958) Tête d'homme

Lot 3220: ROUAULT, GEORGES (1871 Paris 1958) Tête d'homme

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Description: ROUAULT, GEORGES (1871 Paris 1958) Tête d'homme (profil). 1918. Watercolour and chalk on paper. Dated and signed centre bottom: 1918_G. Rouault_. Verso poem by the artist's hand. 31 x 20.5 cm. Provenance: - John Quinn, New York. - Auction Hotel Drouot 'Tableau Modernes - Aquarelles, Gouaches, Dessins (...) provenant de la Collection John Quinn', Paris, Oktober 1926, Lot No. 1077. - Private collection Paris. - Private collection Switzerland (via inheritance to the current owners). Literature: Dorival, Bernard/Rouault, Isabelle: Rouault, L'oeuvre peint. Monte-Carlo 1988, vol. I, No. 598, p. 170 (with ill.). German Text ROUAULT, GEORGES (1871 Paris 1958) Tête d'homme (profil). 1918. Aquarell und Kreide auf Papier. Unten mittig datiert und signiert: 1918_G. Rouault_. Verso mit eigenhändigem Gedicht. 31 x 20,5 cm. Provenienz: - John Quinn, New York. - Auktion Hotel Drouot 'Tableau Modernes - Aquarelles, Gouaches, Dessins (...) provenant de la Collection John Quinn', Paris, Oktober 1926, Lot Nr. 1077. - Privatsammlung Paris. - Privatsammlung Schweiz (durch Erbschaft an den heutigen Eigentümer). Literatur: Dorival, Bernard/Rouault, Isabelle: Rouault, L'oeuvre peint. Monte-Carlo 1988, Bd. I, Nr. 598, S. 170 (mit Abb.). Die beiden Aquarelle (3220, 3221) waren einst im Besitz des bekannten amerikansichen Sammlers John Quinn. Zusammen mit einem ähnlichen Werk aus der Serie, welches den Namen 'Superhomme' trägt (Dorival, Rouault Nr. 610), wurden sie 1926 in Paris versteigert. Interessant dabei ist, dass auf der Rückseite des vorliegenden Blattes ein eigenhändiges Gedicht von Rouault steht, in dem es um eben diesen 'Superhomme' geht: Superhomme apparaît Joseph Prudhomme disparaît te voilà mort et enterré et combien regretté même par ceux qui t'avaient le plus blagué Superhomme va régner et pour sa baudruche dégonfler tout le genre humain devra s'allier!

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ROUAULT, GEORGES (1871 Paris 1958) Tête de Femme.

Lot 3221: ROUAULT, GEORGES (1871 Paris 1958) Tête de Femme.

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Description: ROUAULT, GEORGES (1871 Paris 1958) Tête de Femme. Profil. 1910-19. Watercolour on paper. 28 x 19 cm. Provenance: - John Quinn, New York. - Hotel Drouot auction 'Tableau Modernes - Aquarelles, Gouaches, Dessins (...) provenant de la Collection John Quinn', Paris, October 1926, Lot No. 1049. - Private collection Paris. - Private collection Switzerland. Literature: Dorival, Bernard/Rouault, Isabelle: Rouault, L'oeuvre peint. Monte-Carlo 1988, vol. I, No. 702, p. 208 (with ill.). German Text ROUAULT, GEORGES (1871 Paris 1958) Tête de Femme. Profil. 1910-19. Aquarell auf Papier. 28 x 19 cm. Provenienz: - John Quinn, New York. - Auktion Hotel Drouot 'Tableau Modernes - Aquarelles, Gouaches, Dessins (...) provenant de la Collection John Quinn', Paris, Oktober 1926, Lot Nr. 1049. - Privatbesitz Paris. - Privatbesitz Schweiz. Literatur: Dorival, Bernard/Rouault, Isabelle: Rouault, L'oeuvre peint. Monte-Carlo 1988, Bd. I, Nr. 702, S. 208 (mit Abb.).

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HESSE, HERMANN (Calw 1877 - 1962 Montagnola)

Lot 3222: HESSE, HERMANN (Calw 1877 - 1962 Montagnola)

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Description: HESSE, HERMANN (Calw 1877 - 1962 Montagnola) Village in Ticino. Circa 1919. Watercolour on paper, owner's stamp on backing board: Bruno Hesse CH-3399 Oschwand, also dated: 1919. 21 x 17 cm. Provenance: - Private collection Bruno Hesse, Oschwand (until 1999). - Frau Rose Berger-Bühlmann (second wife of Bruno Hesse). - Private collection Bern. German Text HESSE, HERMANN (Calw 1877 - 1962 Montagnola) Tessiner Dorf. Um 1919. Aquarell auf Papier Auf dem Unterlagekarton mit dem Besitzerstempel: Bruno Hesse CH-3399 Oschwand, sowie datiert: 1919. 21 x 17 cm. Provenienz: - Privatsammlung Bruno Hesse, Oschwand (bis 1999). - Frau Rosa Berger-Bühlmann (Zweite Frau von Bruno Hesse). - Privatsammlung Bern.

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HESSE, HERMANN (Calw 1877 - 1962 Montagnola) O

Lot 3223: HESSE, HERMANN (Calw 1877 - 1962 Montagnola) O

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Description: HESSE, HERMANN (Calw 1877 - 1962 Montagnola) O Täler weit. 1919. Watercolour and gouache on paper. Signed and dated centre bottom: Hesse 19. Owner's stamp verso Bruno Hesse CH-3399, also inscribed: Hesse O Täler weit 1919. Owner's stamp on backing board: Bruno Hesse CH-3399 Oschwand, also signed and inscribed : H. Hesse O Täler weit. 18 x 14 cm. Provenance: - Private collection Bruno Hesse, Oschwand (until 1999) (stamp verso). - Frau Rose Berger-Bühlmann (second wife of Bruno Hesse). - Private collection Bern. German Text HESSE, HERMANN (Calw 1877 - 1962 Montagnola) O Täler weit. 1919. Aquarell und Gouache auf Papier. Unten mittig signiert und datiert: Hesse 19. Rückseitig mit dem Besitzerstempel Bruno Hesse CH-3399, sowie bezeichnet: Hesse O Täler weit 1919. Auf dem Unterlagkarton mit dem Besitzerstempel: Bruno Hesse CH-3399 Oschwand, sowie signiert und bezeichnet : H. Hesse O Täler weit. 18 x 14 cm. Provenienz: - Privatsammlung Bruno Hesse, Oschwand (bis 1999) (verso mit dem Stempel). - Frau Rosa Berger-Bühlmann (Zweite Frau von Bruno Hesse). - Privatsammlung Bern.

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HESSE, HERMANN (Calw 1877 - 1962 Montagnola)

Lot 3224: HESSE, HERMANN (Calw 1877 - 1962 Montagnola)

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Description: HESSE, HERMANN (Calw 1877 - 1962 Montagnola) Landscape near Montagnola. 1920. Watercolour on paper. Dated lower right: 14.II.1920. Owner's stamp on backing board Bruno Hesse CHF-3339 Oschwand, also entitled and dated by Bruno Hesse: Montagnola 1920. 8.5 x 14 cm. Provenance: - Private collection Bruno Hesse, Oschwand (until 1999). - Frau Rose Berger-Bühlmann (second wife of Bruno Hesse). - Private collection Bern. German Text HESSE, HERMANN (Calw 1877 - 1962 Montagnola) Landschaft bei Montagnola. 1920. Aquarell auf Papier. Von Bruno Hesse unten rechts auf Unterlagekarton datiert: 1920. 8,5 x 14 cm. Provenienz: - Privatsammlung Bruno Hesse, Oschwand (bis 1999). - Frau Rosa Berger-Bühlmann (Zweite Frau von Bruno Hesse). - Privatsammlung Bern.

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HESSE, HERMANN (Calw 1877 - 1962 Montagnola)

Lot 3225: HESSE, HERMANN (Calw 1877 - 1962 Montagnola)

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Description: HESSE, HERMANN (Calw 1877 - 1962 Montagnola) Montagnola. Probably 1920. Watercolour on paper. Dated lower left: 14. VI.20. Owner's stamp on backing board: Bruno Hesse CH-3399 Oschwand and entitled and dated by Bruno Hesse: Montagola 1920. 12 x 16.3 cm. Provenance: - Private collection Bruno Hesse, Oschwand, (until 1999). - Frau Rose Berger-Bühlmann (second wife of Bruno Hesse). - Private collection Bern. German Text HESSE, HERMANN (Calw 1877 - 1962 Montagnola) Montagnola. 1920. Aquarell auf Papier. Unten rechts datiert: 14.VI.20. Auf dem Unterlagekarton mit dem Besitzerstempel: Bruno Hesse CH-3399 Oschwand und von Bruno Hesse betitelt und datiert: Montagola 1920. 12 x 16,3 cm. Provenienz: - Privatsammlung Bruno Hesse, Oschwand, (bis 1999). - Frau Rosa Berger-Bühlmann (Zweite Frau von Bruno Hesse). - Privatsammlung Bern.

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CAMOIN, CHARLES (Marseille 1879 - 1965 Paris)

Lot 3226: CAMOIN, CHARLES (Marseille 1879 - 1965 Paris)

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Description: CAMOIN, CHARLES (Marseille 1879 - 1965 Paris) Gairaut. 1958. Oil on canvas. Signed lower right: Ch Camoin. 60 x 73 cm. This work will be included in the catalogue raisonné currently being prepared by the Archives Camoin. Provenance: - Beda Eberhard, art dealer, Switzerland. - Private collection, Switzerland (acquired from the above dealer in 1961). German Text CAMOIN, CHARLES (Marseille 1879 - 1965 Paris) Gairaut. 1958. Öl auf Leinwand. Unten rechts signiert: Ch Camoin. 60 x 73 cm. Dieses Werk wird in den von den Archives Camoin in Vorbereitung befindlichen Catalogue Raisonné der Gemälde von Charles Camoin aufgenommen. Provenienz: - Kunsthandel Beda Eberhard, Schweiz. - Pivatsammlung Schweiz (bei obigem 1961 erworben).

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SIGNAC, PAUL (1863 Paris 1935) Les Andelys.

Lot 3227: SIGNAC, PAUL (1863 Paris 1935) Les Andelys.

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Description: SIGNAC, PAUL (1863 Paris 1935) Les Andelys. Château-Gaillard. 1921. Oil on canvas. Signed lower left: P. Signac. 65 x 92 cm. Provenance: - Georges Lévy, Paris (April 1922). - Gleizes, Paris (Feb 1926). - Gérard Frère, (Jan 1928). - Galerie Rodriguès Henriques, Paris (1930). - Gaston Lévy, Paris. - Drouot Paris, Auction, 17. November 1932, Cat.No. 110 (with ill.). - Maurice Bernheim. - Private collection, Paris (via inheritance). - Private collection. Exhibited: - Paris,1922: Salon des Independants, No. 3226, Paris 1922. - Brussels 1923: Galerie Giroux, Brussels 1923. - Cologne 1997: Pointillismus auf den Spuren von Georges Seurat, Wallraf-Richartz-Museum, Cologne, 6. September - 10. November 1997. - Hiroshima 2003/2004: Monet and Renoir: Two Great Impressionist Trends, Prefectural Art Museum, 1. November 1 2003 - 15. January 2004, no.38, S.71 (with ill). Wanderausstellung: Tokyo, The Bunkamura Museum of Art, 7. Feb - 9. May 2004. Literature: - Chavance, René. 'Le Salon des Indépendants', La Liberté, 28. Jan 1922, p. 2. - Hébert, P.'Le Salon des Indépendants', La Justice, 6. Feb 1922, p. 2. - 'Enquête. Tableaux de chevalet ou peinture décorative' in Le Bulletin de la vie artistique, 15. Feb 1922, p. 77 (with ill.). - Chavance, René. 'Le Salon des Indépendants', L'Explorateur Français, 20. Feb 1922, p.582. - Kahn, Gustave. 'Exposition des Indépendants', Mercure de France, 1. March 1922, p.487. - Roger-Marx, Claude. 'Le 33e Salon des Indépendants', Art et Décoration March 1922, p.66. - Cachin, Françoise. Signac - Catalogue Raisonné de l'oeuvre peint, Gallimard, Paris 2000, No. 547, p. 316 (with ill.), size different from catalogue raisonné. German Text SIGNAC, PAUL (1863 Paris 1935) Les Andelys. Château-Gaillard. 1921. Öl auf Leinwand. Unten links signiert: P. Signac. 65 x 92 cm. Provenienz: - Georges Lévy, Paris (April 1922). - Gleizes, Paris (Februar 1926). - Gérard Frère, (Januar 1928). - Galerie Rodriguès Henriques, Paris (1930). - Gaston Lévy, Paris. - Drouot Paris, Auktion, 17. November 1932, Kat.Nr. 110 (mit Abb.). - Maurice Bernheim. - Privatsammlung, Paris (durch Erbschaft). - Privatsammlung. Ausstellung: - Paris,1922: Salon des Independants, Nr. 3226, Paris 1922. - Brüssel 1923: Galerie Giroux, Brüssel 1923. - Köln 1997: Pointillismus auf den Spuren von Georges Seurat, Wallraf-Richartz-Museum, Köln, 6. September - 10. November 1997. - Hiroshima 2003/2004: Monet and Renoir: Two Great Impressionist Trends, Prefectural Art Museum, 1. November 1 2003 - 15. January 2004, no.38, S.71 (mit Abb.). Wanderausstellung: Tokyo, The Bunkamura Museum of Art, 7. Februar - 9. Mai 2004. Literatur: - Chavance, René. 'Le Salon des Indépendants', La Liberté, 28. Januar 1922, S. 2. - Hébert, P.'Le Salon des Indépendants', La Justice, 6. Februar 1922, S. 2. - 'Enquête. Tableaux de chevalet ou peinture décorative' in Le Bulletin de la vie artistique, 15. Februar 1922, S. 77 (mit Abb.). - Chavance, René. 'Le Salon des Indépendants', L'Explorateur Français, 20. Februar 1922, S.582. - Kahn, Gustave. 'Exposition des Indépendants', Mercure de France, 1. März 1922, S.487. - Roger-Marx, Claude. 'Le 33e Salon des Indépendants', Art et Décoration März 1922, S.66. - Cachin, Françoise. Signac - Catalogue Raisonné de l'oeuvre peint, Gallimard, Paris 2000, Nr. 547, S. 316 (mit Abb.), Masse im Werkverzeichnis abweichend. Paul Signac gehört zu den einflussreichsten Künstlern des auslaufenden 19. Jahrhunderts, der mit der Erfindung des sogenannten Pointillismus die Türen für viele moderne Kunstströmungen geöffnet hat. 1884 treffen Paul Signac und Georges Seurat zusammen und entwickeln gemeinsam den divisionistischen Malstil, der als Post-Impressionismus oder Pointillimus in die Kunstgeschichte eingeht. Durch Seurats frühen Tod im Jahr 1891 wird Signac zum Wortführer dieser Kunstrichtung. Seine Farbtheorie legt er 1899 in dem Standardwerk 'D'Eugène Delacroix au Néo-Impressionisme' fest; untermauert wird dieses Traktat durch den Kritiker Felix Fénéon und den Naturwissenschaftler Charles Henry. Signac hält sich konsequent an seine Theorie und setzt sie auch in unserem Gemälde eindrücklich um. Anders als sein grosses Vorbild Claude Monet mischt er die Farben nicht mehr auf seiner Palette, sondern nutzt die neu aufgekommene Farbenlehre und setzt die Pigmente auf den Gemälden nebeneinander. Auf diese Weise bleiben die verwendeten Farben rein, kräftig und strahlend und das Auge des Betrachters übernimmt selbst die 'Vermischung der Farben'. Erst direkt vor dem Bild erkennen wir, dass es sich um einzelne, aneinander gesetzte Farbpunkte handelt; von Weitem erschliesst sich dem Betrachter ein einheitliches Gemälde. Dieser revolutionäre Einsatz von Farben macht es notwendig, den Werken eine klare Komposition zu Grunde zu legen, damit diese einzigartige Wirkung in Kraft tritt. Signac führt aber mit dem Pointillismus nicht nur eine neue Kunstgattung im ausgehenden 19. Jahrhundert ein, sondern die 'formal abstrahierende pointillistische Technik' legt den Grundstein für die 'gegenstands - und raumauflösenden Tendenzen des 20. Jahrhunderts' (zit.: art Directory). Am Ufer der Seine stehend blickt der Betrachter auf das kleine Dorf Les Andelys und die sich darüber erhebenden Ruinen des geschichtsträchtigen Château-Gaillard. 1194 kehrt Richard Löwenherz, König von England, von seinem Dritten Kreuzzug zurück und will die englische Oberherrschaft an der Ostgrenze der Normandie festigen. Aus diesem Grund nutzt er den vom Papst auferlegten Frieden nach der Schlacht von Vêndome, um in nur zwei Jahren die gewaltige Grenzfestung Château-Gaillard mit Blick über das Seinetal, ca. 100 Kilometer von Paris entfernt, zu errichten. Unter Richards Bruder und Nachfolger Johann Ohneland wird die Festung zu Beginn des 13. Jahrhunderts von den Franzosen erfolgreich belagert, so dass 1204 die Normandie an Frankreich fällt. Im 14. Jahrhundert werden hier historische Persönlichkeiten wie Margarete von Burgund oder Karl II. von Navarra eingekerkert. Im 15. Jahrhundert folgen zahlreiche Belagerungen und die Burg fällt zwischendurch wieder an die Franzosen. Zuletzt wird sie durch Heinrich von Navarra belagert, geschliffen und an die Mönche von Les Andelys übergeben. 1611 beginnen die Abrissarbeiten, die nach kurzer Unterbrechung durch Richelieu fortgesetzt werden. 1852 werden die Ruinen in die Liste der monument historiques aufgenommen. Die Bäume am Ufer scheinen die Ruinen fast einzurahmen und lenken, auch durch ihre dunkleren Farben, den Blick des Betrachters direkt auf die hellen, in Gelb-, Rosa- und Weisstönen gehaltenen Ruinen. Darüber hinaus setzt Sigac die Spiegelung der Burg in der Seine effektvoll ein - fast hat man den Eindruck, sie würde bis zu unserem Ufer reichen. Pyramidenförmig läuft die Spiegelung auf uns zu und zieht unsere Aufmerksamkeit voll und ganz zu dem historischen Monument. Die überwiegend hellen, aber kräftigen Farben sind typisch für Signacs Farbpalette und erzeugen die für ihn so charakteristische, warme Atmosphäre. Bereits 1886, zwei Jahre nach seinem ersten Zusammentreffen mit Georges Seurat, hält sich Paul Signac mehrere Monate in Les Andelys, im Norden der Normandie, auf; es entstehen zahlreiche Werke, die die Umgebung wiedergeben (siehe: Francoise Cachin, Signac. Catalogue raisonné, Nr. 119 - 128). Unter diesen Werken befindet sich auch eine Ansicht des Château-Gaillard (Abb. 1). 1921 reist er erneut nach Les Andelys und schafft u.a. eine zweite Version der Ansicht des Château Gaillard, die eindrucksvoll seine künstlerische Entwicklung darlegt. Die Version von 1886, heute im Nelson-Atkins Museum of Art in Kansas, ist Signacs Frühwerk zuzuordnen. Der Bildaufbau ist sehr streng und akademisch: im Vordergrund erstrecken sich Bäume, dahinter das Dorf, angedeutet durch die Häuser, und über allem erhebt sich die Burgruine. Die Punkte sind noch sehr klein, beschreiben aber exakte Farbflächen ohne dass es zu einer Vermischung kommt. Obwohl man den Weg in die Moderne und die neue Kunstrichtung sieht, spürt man doch noch die Unsicherheit des Künstlers. Ganz anderes in unserem Werk, das 25 Jahre später entsteht. Dieses Werk zeigt eindrucksvoll das Können des Künstlers, der seinen neuen Stil gefunden hat und ihn selbstsicher und qualitätsvoll umsetzt. Die Punkte sind freier und grösser geworden, die Farbflächen begrenzen sich nicht mehr gegenseitig, sondern fliessen zum Teil ineinander über, so dass die Komposition mehr Tiefe erhält. Gleichzeitig wird die Farbpalette reicher und vielseitiger. Auch der Bildaufbau zeigt einen reifen, erfahrenen Künstler. Das Augenmerk des Betrachters wird immer noch auf die Burg gezogen, aber Signac benötigt keine klassische Komposition mehr, sondern schafft mit subtilen Mitteln wie dem Einsatz der Farbe, der Spiegelung und auch der Positionierung des Betrachterstandpunktes am Ufer, unseren Blick zu lenken.

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FOUJITA, LÉONARD TSUGUHARU (Tokio 1886 - 1968

Lot 3228: FOUJITA, LÉONARD TSUGUHARU (Tokio 1886 - 1968

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Description: FOUJITA, LÉONARD TSUGUHARU (Tokio 1886 - 1968 Zurich) Reclining nude, head and shoulders. (Portrait de Femme en Buste). 1924. India ink and pencil on paper. Signed lower left in Japanese, also signed and dated in Arabic: Foujita 1924. 29.5 x 39 cm. Gilbert Pétridès has confirmed the authenticity of this work: Paris 24. May 1984. The work is included in his archive under number 17.632 German Text FOUJITA, LÉONARD TSUGUHARU (Tokio 1886 - 1968 Zürich) Liegender Akt, Brustporträt. (Portrait de Femme en Buste). 1924. Tusche und Bleistift auf Papier. Unten links japanisch signiert, zudem arabisch signiert und datiert: Foujita 1924. 29,5 x 39 cm. Die Authentizität der Arbeit wurde von Gilbert Pétridès bestätigt, Paris 24. Mai 1984. Das Werk ist in seinem Archiv unter der Nummer 17.632 registriert.

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BAUMEISTER, WILLI (1889 Stuttgart 1955) Seated

Lot 3229: BAUMEISTER, WILLI (1889 Stuttgart 1955) Seated

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Description: BAUMEISTER, WILLI (1889 Stuttgart 1955) Seated nude. Circa 1912. Oil tempera on board. Verso inscribed on label: W. Baumeister Sitzender Akt, 1670. 58 x 74 cm. The work will be included in the supplement to the catalogue of paintings under number 83A Provenance: - Beda Eberhard, art dealer, Switzerland. - Private collection Switzerland. German Text BAUMEISTER, WILLI (1889 Stuttgart 1955) Sitzender Akt. Um 1912. Öltempera auf Karton. Verso auf Klebezettel bezeichnet: W. Baumeister Sitzender Akt, 1670. 58 x 74 cm. Das Werk wird in den in Vorbereitung befindlichen Nachtrag des Werkkatalogs der Gemälde von Peter Beye und Felicitas Baumeister unter der Nummer 83A aufgenommen. Provenienz: - Kunsthandel Beda Eberhard, Schweiz. - Privatsammlung Schweiz.

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HOFER, KARL (Karlsruhe 1989 - 1955 Berlin) Die

Lot 3230: HOFER, KARL (Karlsruhe 1989 - 1955 Berlin) Die

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Description: HOFER, KARL (Karlsruhe 1989 - 1955 Berlin) Die grüne Fahne (Mädchen mit Fahne) (the green flag - girl with flag). 1934. Oil on canvas. Monogrammed and dated lower left: CH 34. 137.5 x 82 cm. Provenance: - The artist's estate. - via Luis Trenker to Marianne Hold, 1959. - Collection of Marianne Hold, Munich /Switzerland. - via inheritance to the current owners. Exhibited: - Cologne 1935: Karl Hofer, Kölnischer Kunstverein, Cologne 1935. - Museum of Modern Art, New York. (label verso). - Berlin/Karlsruhe 1956/57: Gedächtnisausstellung: Karl Hofer, Cat.No. 73, Berlin 1956/57 (label verso). - Rome 1957/58: Arte tedesca dal 1905 ad oggi, p. 43, No. 108 (with ill.), (label verso). Literature: - Brües, O. Die Tragödie des Geschmacks, in: Kölnische Ztg., No.36, Cologne 16.02.1935. - Der Maler C.H., in: Freiheit (Düsseldorf), 9.5.1947. - McGraw-Hill Dictionary of art, Bd. 3, London 1969, p. 108 (with ill.). - Wohlert, Karl Bernhard. Karl Hofer: Catalogue raisonné der Gemälde, Cologne 2007, vol. II, p. 208, Cat.No. 1068 (with ill.). German Text HOFER, KARL (Karlsruhe 1989 - 1955 Berlin) Die grüne Fahne (Mädchen mit Fahne). 1934. Öl auf Leinwand. Unten links monogrammiert und datiert: CH 34. 137,5 x 82 cm. Provenienz: - Nachlass des Künstlers. - Über Luis Trenker an Marianne Hold, 1959. - Sammlung Marianne Hold, München/Schweiz. - Durch Erbschaft an den heutigen Eigentümer. Ausstellung: - Köln 1935: Karl Hofer, Kölnischer Kunstverein, Köln 1935. - Museum of Modern Art, New York. (verso mit dem Aufkleber). - Berlin/Karlsruhe 1956/57: Gedächtnisausstellung: Karl Hofer, Kat.Nr. 73, Berlin 1956/57 (verso mit dem Aufkleber). - Rom 1957/58: Arte tedesca dal 1905 ad oggi, S. 43, Nr. 108 (mit Abb.), (verso mit dem Aufkleber). Literatur: - Brües, O. Die Tragödie des Geschmacks, in: Kölnische Ztg., Nr.36, Köln 16.02.1935. - Der Maler C.H., in: Freiheit (Düsseldorf), 9.5.1947. - McGraw-Hill Dictionary of art, Bd. 3, London 1969, S. 108 (mit Abb.). - Wohlert, Karl Bernhard. Karl Hofer: Werkverzeichnis der Gemälde, Köln 2007, Bd. II, S. 208, Kat.Nr. 1068 (mit Abb.). 'Und wenn die Hysteriker Krämpfe kriegen, das Zentralproblem der bildenden Kunst ist und bleibt der Mensch und das Menschliche, das ewige Drama' (zit. Karl Hofer, www.karl-hofer.de) Karl Hofer wird 1878 als Sohn eines Militärmusikers in Karlsruhe geboren. Nach einer kaufmännischen Lehre beginnt er 1897 bei Leopold von Kalckreuth und Hans Thoma sein Studium an der Grossherzoglichen Badischen Akademie der Bildenden Künste in seiner Heimatstadt. Sein Mäzen, der Schweizer Kaufmann Theodor Reinhart, ermöglicht ihm einen mehrjährigen Aufenthalt in Rom, der grossen Einfluss auf seine künstlerische Entwicklung haben soll. In Rom setzt er sich, auf Anraten Julius Meier-Graefes, mit der Kunst des Deutsch-Römers Hans von Marées auseinander. Bisher ist Hofer geprägt durch die Kunst des Symbolismus, die sich ebenso wie die Historienmalerei, durch inhaltliche und narrative Aspekte definiert. Hofer beginnt in Rom sich von dieser Vorstellung zu lösen und gibt wie sein Vorbild Marées, Form und Farbgebung den Vorzug. 1908 zieht er nach Paris und lernt die Werke Cézannes, Picassos, Braques und El Grecos kennen. Mit seiner Internierung kurz nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges verändert sich sein Leben grundlegend. Er kehrt erst 1919, nach einem Schweiz-Aufenthalt, nach Deutschland zurück. In Berlin entwickelt Karl Hofer seinen unverkennbaren expressiven Stil und seine typische Farbpalette. Verträge mit der Kunsthandlung Cassirer sowie Ausstellungen in der Galerie Flechtheim Berlin, Galerie Caspari München und der Städtischen Kunsthalle Mannheim führen in der frühen Weimarer Republik zu seinem künstlerischen Durchbruch. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 verliert er umgehend seine Professur an der Akademie der Künste in Berlin und gehört 1937 zu den Künstlern, die in der Ausstellung 'Entartete Kunst' in München diffamiert werden. Im Krieg wird durch einen Bombenangriff sein Atelier und somit ein Grossteil seines Werkes zerstört. Nach dem Zweiten Weltkrieg ernennt man Hofer zum Direktor der Akademie der Bildenden Künste. In dieser Funktion setzt er sich besonders für die kulturpolitische Arbeit ein. Als einer der bedeutensten Vertreter der figürlichen Malerei in Deutschland wehrt er sich vehement gegen die zunehmende Strömung Abstrakter Kunst in Deutschland. 1955 stirbt Karl Hofer in Berlin. 'Die grüne Fahne' malt Hofer 1934, als er von den neuen Machthabern bereits diffamiert und seines Postens an der Akademie enthoben worden ist. Eine junge Frau mit leuchtend gelbem Kleid steht im Mittelpunkt des Werkes und hält eine an einem Stock befestigte Fahne vor sich. Nichts lenkt den Blick des Betrachters von der Frau ab. Das gelbe Kleid hebt sich effektvoll vom bräunlichen Hintergrund ab. Ihr fester Griff und die selbstbewusste Haltung strahlen Kraft und Selbstsicherheit aus, die aber durch den ausweichenden, in sich gekehrten und für Hofer so typischen Blick leicht revidiert werden. Sie wirkt sehr einsam, zwar selbstbewusst, aber nicht bereit, mit ihrer Fahne in den Kampf zu ziehen. Immer wieder wird Karl Hofer die Fähigkeit zugeschrieben, in seinen Werken die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen vorauszusehen. Ist es auch in unserem Bild der Fall? Deutet er hier die Notwendigkeit und gleichzeitige Sinnlosigkeit des Kampfes des Einzelnen gegen das neue Regime an? Hofer verwendet dieses Motiv in seinem Oeuvre vier Mal - die früheste Darstellung stammt aus dem Jahr 1921 (Wohlert 452), zwei spätere Versionen von 1943 (Wohlert 1671) und von 1952 (Wohlert 2456) sowie unsere Version von 1934. Der Vergleich der vier Versionen zeigt immer denselben Bildaufbau, allein an den Figuren erkennt man, dass es sich bei unserem vorliegenden Werk um den reifen Stil des Künstlers der 30er Jahre handelt. Die Körperhaltung ist frei und dynamisch, wogegen sie in anderen Versionen eher statisch wirkt. Auch die Kopfform hat nicht mehr eine etwas unbeholfene, runde Form, sondern vermittelt durch ihre ovale Form dem Betrachter das Gefühl von Harmonie und Schönheit. Karl Hofer gehört in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu den bedeutendsten Künstlern in Deutschland. Er wird beeinflusst durch die Kunst der Zeit, hält aber immer an seinem eigenen Stil fest.

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DIMAI, RUDOLF (Innsbruck 1899 - 1986 Salzburg)

Lot 3231: DIMAI, RUDOLF (Innsbruck 1899 - 1986 Salzburg)

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Description: DIMAI, RUDOLF (Innsbruck 1899 - 1986 Salzburg) View of Salzburg. 1953. Watercolour on thick paper. Signed and dated lower right: Dimai 1953. 62 x 86 cm. Provenance: - Collection of Marianne Hold, Munich / Switzerland. - via inheritance to the current owners German Text DIMAI, RUDOLF (Innsbruck 1899 - 1986 Salzburg) Blick auf Salzburg. 1953. Aquarell auf dickem Papier. Unten rechts signiert und datiert: Dimai 1953. 62 x 86 cm. Provenienz: - Sammlung Marianne Hold, München / Schweiz. - Durch Erbschaft an den heutigen Eigentümer.

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HOFER, KARL (Karlsruhe 1989 - 1955 Berlin)

Lot 3232: HOFER, KARL (Karlsruhe 1989 - 1955 Berlin)

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Description: HOFER, KARL (Karlsruhe 1989 - 1955 Berlin) Atalante (Cupid with bow and arrow) Circa 1940. Oil on board. Monogrammed lower right : CH. 55 x 37.5 cm. Karl Bernhard Wohlert has confirmed authenticity of this work: Dortmund, 25. September 2008. The work will be included in the catalogue raisonné currently being prepared, under number 2910. Provenance: - The artist's estate. - collection of Marianne Hold, Switzerland. - via inheritance to the current owners. Literature: - see Wohlert, Karl Bernhard. Karl Hofer: Catalogue raisonné der Gemälde, vol. II, Cat.No. 817, 1789, 1790 (A - C). German Text HOFER, KARL (Karlsruhe 1989 - 1955 Berlin) Atalante (Amor mit Pfeil und Bogen). Um 1940. Öl auf Malkarton. Unten rechts monogrammiert: CH. 55 x 37,5 cm. Die Authentizität des Werkes wurde von Karl Bernhard Wohlert bestätigt, Dortmund, 25. September 2008. Das Werk wird in den in Vorbereitung befindlichen Nachtrag zu dem Werkverzeichnis der Gemälde unter der Nummer 2910 aufgenommen. Provenienz: - Nachlass des Künstlers. - Sammlung Marianne Hold, Schweiz. - Durch Erbschaft an den heutigen Eigentümer. Literatur: - Vgl. Wohlert, Karl Bernhard. Karl Hofer: Werkverzeichnis der Gemälde, Bd. II, Kat.Nr. 817, 1789, 1790 (A - C).

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MAIRE, ANDRÉ (1898 Paris 1984) Landscape with

Lot 3233: MAIRE, ANDRÉ (1898 Paris 1984) Landscape with

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Description: MAIRE, ANDRÉ (1898 Paris 1984) Landscape with figures. 1957. Gouache on paper. Signed and dated lower right: André Maire 1957. 50 x 65.3 cm. Provenance: - collection of Marianne Hold, Munich/ Switzerland. - via inheritance to the current owners. German Text MAIRE, ANDRÉ (1898 Paris 1984) Landschaft mit Figuren. 1957. Gouache auf Papier. Unten rechts signiert und datiert: André Maire 1957. 50 x 65,3 cm. Provenienz: - Sammlung Marianne Hold, München / Schweiz. - Durch Erbschaft an den heutigen Eigentümer.

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NOVATI, MARCO (1895 Venice 1975) Dalle Zattere -

Lot 3234: NOVATI, MARCO (1895 Venice 1975) Dalle Zattere -

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Description: NOVATI, MARCO (1895 Venice 1975) Dalle Zattere - Mattino. (Venice). 1956. Oil on panel. Signed lower left: MARCONOVATI. 35 x 49.5 cm. Provenance: - collection of Marianne Hold, Munich/ Switzerland. - via inheritance to the current owners. German Text NOVATI, MARCO (1895 Venedig 1975) Dalle Zattere - Mattino. (Venedig). 1956. Öl auf Holz. Unten links signiert: MARCONOVATI. 35 x 49,5 cm. Provenienz: - Sammlung Marianne Hold, München / Schweiz. - Durch Erbschaft an den heutigen Eigentümer.

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NOVATI, MARCO (1895 Venice 1975) City view. Oil on

Lot 3235: NOVATI, MARCO (1895 Venice 1975) City view. Oil on

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Description: NOVATI, MARCO (1895 Venice 1975) City view. Oil on Pavatex. Signed lower right: MARCONOVATI. 51 x 72 cm. Provenance: - collection of Marianne Hold, Munich/ Switzerland. - via inheritance to the current owners. German Text NOVATI, MARCO (1895 Venedig 1975) Stadtansicht. Öl auf Pavatex. Unten rechts signiert: MARCONOVATI. 51 x 72 cm. Provenienz: - Sammlung Marianne Hold, München / Schweiz. - Durch Erbschaft an den heutigen Eigentümer.

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DALÍ, SALVADOR (1904 Figueras 1989) Profil d'Homme

Lot 3236: DALÍ, SALVADOR (1904 Figueras 1989) Profil d'Homme

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Description: DALÍ, SALVADOR (1904 Figueras 1989) Profil d'Homme avec Étoile. 1934. Pencil on paper. 25.2 x 19.5 cm. Robert Descharnes has confirmed the authenticity of this drawing. The buyer may request a certificate. Provenance: - Private collection Georges Hugnet. - Daniel Filipacchi Paris. - Christie's London, Auction 21. October 2005. - Private collection Germany German Text DALÍ, SALVADOR (1904 Figueras 1989) Profil d'Homme avec Étoile. 1934. Bleistift auf Papier. 25,2 x 19,5 cm. Robert Descharnes hat die Authentizität der Zeichnung bestätigt. Ein Zertifikat kann vom Käufer bei ihm angefordert werden. Provenienz: - Privatsammlung Georges Hugnet. - Daniel Filipacchi Paris. - Christie's London, Auktion 21. Oktober 2005. - Privatsammlung Deutschland.

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DALÍ, SALVADOR (1904 Figueras 1989) Benvenuto

Lot 3237: DALÍ, SALVADOR (1904 Figueras 1989) Benvenuto

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Description: DALÍ, SALVADOR (1904 Figueras 1989) Benvenuto Cellini and Jupiter. 1945. Watercolour, pencil and ink on fine board. Signed and dated lower left: Dalí 1945. Also inscribed by Gala on the lower margin, outside the image: volume 2ieme page 42 'j'allumai m'a torche et comme elle se trouvait un peu au dessus de la tête du Jupiter, ... produisaient un effet merveilleux.' 18.8 x 10.8 cm. Nicolas Descharnes has confirmed the authenticity of this work: May 2012. The certificate is signed by Robert, Nicolas and Oliver Descharnes. Provenance: - Galerie du Dragon, Paris. - Christie's London, 5. December 1978, Lot 170 (with ill). German Text DALÍ, SALVADOR (1904 Figueras 1989) Benvenuto Cellini und Jupiter. 1945. Aquarell, Bleistift und Tinte auf feinem Karton. Unten links signiert und datiert: Dalí 1945. Zudem am unteren Rand, ausserhalb der Darstellung von Gala bezeichnet: volume 2ieme page 42 'j'allumai m'a torche et comme elle se trouvait un peu au dessus de la tête du Jupiter, ... produisaient un effet merveilleux.' 18,8 x 10,8 cm. Die Authentizität des Werkes wurde von Nicolas Descharnes bestätigt, Mai 2012, das Zertifikat ist von Robert, Nicolas und Oliver Descharnes unterschrieben. Provenienz: - Galerie du Dragon, Paris. - Christie's London, 5. Dezember 1978, Los 170 (mit Abb). - Privatsammlung Deutschland, an obiger Auktion erworben.

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DALÍ, SALVADOR (1904 Figueras 1989) Paysage du

Lot 3238: DALÍ, SALVADOR (1904 Figueras 1989) Paysage du

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Description: DALÍ, SALVADOR (1904 Figueras 1989) Paysage du Port Lligat avec anges familiers et pêcheurs. 1950. Oil on canvas. Signed and dated centre bottom: Dali 1950. 61 x 61 cm. Provenance: - collection of Albert D. and Mary Lasker, New York. - Private collection. Exhibited: - Tokyo, 1964: Salvador Dalí: Exhibition Japan 1964, Tokyo Prince Hotel Gallery, Tokyo, 1964, Exh. Cat. p. 85. - Rotterdam, 1970: Dalí, Museum Boymans-van Beuningen, 1970, Exh. Cat. No. 79. - Baden-Baden, 1971: Dalí: Gemälde, Zeichnungen, Objekte, Schmuck, Staatliche Kunsthalle, Baden-Baden, 1971, Exh. Cat. No. 65. Literature: - Exh. Cat.: 'The Albert D. Lasker Collection', mit einem Vorwort von Alfred Frankfurter, New York 1957, p. 97 (with ill.). - Dopangne, J. Dalí, Fernand Hazen, Paris, 1974, p. 70 (with ill. detail). - Romero, L. Tout Dalí en un visage, Chêne, Paris, 1975, p. 130. - Chartwell Books, Hommage a Dalí, Secaucus, New Jersey, 1980, p. 83. - I Dalí d'oro di Salvador Dalí, Museo di Storia della Scienza, Florence 1984. - Alexandrian, S.; Dalí, Fernand Hazen, Paris, 1985, p. 70 (with ill, detail). - Feldman, Habsburg. The Art of Dalí: paintings watercolours and drawings, Geneva, 1989, p. 38. - Capua, M.di. Dalí, Librairie Gründ, Paris, 1994, p. 232. - Descharnes, Robert / Néret, G. Salvador Dalí, l'oeuvre peint 1946-1989, Cologne 1993/94, vol II, p. 434, No. 956 (with ill.). - Fundació Gala-Salvador Dalí, Salvador Dalí, Catalogue Raisonné of Paintings, No. 654, www.salvador-dali.org. German Text DALÍ, SALVADOR (1904 Figueras 1989) Paysage du Port Lligat avec anges familiers et pêcheurs. 1950. Öl auf Leinwand. Unten mittig signiert und datiert: Dali 1950. 61 x 61 cm. Provenienz: - Sammlung Albert D. und Mary Lasker, New York. - Privatsammlung. Ausstellung: - Tokyo, 1964: Salvador Dalí: Exhibition Japan 1964, Tokyo Prince Hotel Gallery, Tokyo, 1964, Ausst.Kat. S. 85. - Rotterdam, 1970: Dalí, Museum Boymans-van Beuningen, 1970, Ausst.Kat. Nr. 79. - Baden-Baden, 1971: Dalí: Gemälde, Zeichnungen, Objekte, Schmuck, Staatliche Kunsthalle, Baden-Baden, 1971, Ausst.Kat. Nr. 65. Literatur: - Ausst.Kat.: 'The Albert D. Lasker Collection', mit einem Vorwort von Alfred Frankfurter, New York 1957, S. 97 (mit Abb.). - Dopangne, J. Dalí, Fernand Hazen, Paris, 1974, S. 70 (mit Abb., Detail). - Romero, L. Tout Dalí en un visage, Chêne, Paris, 1975, S. 130. - Chartwell Books, Hommage a Dalí, Secaucus, New Jersey, 1980, S. 83. - I Dalí d'oro di Salvador Dalí, Museo di Storia della Scienza, Florenz 1984. - Alexandrian, S.; Dalí, Fernand Hazen, Paris, 1985, S. 70 (mit Abb., Detail). - Feldman, Habsburg. The Art of Dalí: paintings watercolours and drawings, Genf, 1989, S. 38. - Capua, M.di. Dalí, Librairie Gründ, Paris, 1994, S. 232. - Descharnes, Robert / Néret, G. Salvador Dalí, l'oeuvre peint 1946-1989, Köln 1993/94, Bd. II, S. 434, Nr. 956 (mit Abb.). - Fundació Gala-Salvador Dalí, Salvador Dalí, Catalogue Raisonné of Paintings, Nr. 654, www.salvador-dali.org. Salvador Dalí ist Katalane durch und durch. Der Küstenlandschaft bei Cadaqués, einem Küstendorf an der Costa Brava in Katalonien, ist er zeitlebens verbunden. Hier hat seine Familie ein eigenes Sommerhaus besessen. Mit seiner späteren Ehefrau Gala kauft er 1930 in Port Lligat, das an einer schmalen Bucht an der Halbinsel Cap de Creus nahe Cadaqués liegt, mehrere kleine Fischerhäuschen und baut sie später zu einem Wohnsitz um, der heute das Museum Casa-Museu Salvador Dalí beherbergt. Die Landschaft von Port Lligat inspiriert Dalí zu vielen seiner berühmtesten Gemälde. Um 1949-51 wird das Örtchen mit der eigentümlich terrassierten Erhebung, die auf unserem Werk rechts oben gut erkennbar ist, gleich für mehrere Bilder namensgebend. Dazu zählen zwei Versionen der berühmten 'Madonna von Port Lligat', die im Haggerty Museum of Art at Marquette University in Milwaukee, USA (Fassung von 1949) und im japanischen Fukuoka Art Museum (1950), zu finden sind. Ein Grund für die gehäufte Darstellung dieser Landschaft Ende der 1940er und Anfang der 1950er Jahre könnte in Dalís Heimkehr aus den USA liegen, wo der Künstler und Gala zwischen 1940 und 1948 gelebt haben. Der spanische Bürgerkrieg und der Zweite Weltkrieg hat das Paar zunächst zu zahlreichen Ortswechseln, dann zur Ausreise nach Übersee getrieben. Dalí beschäftigt sich in den Jahren nach ihrer Rückkehr intensiv mit Mystizismus und der katholischen Lehre, auch davon zeugt die oben erwähnte 'Madonna von Port Lligat', deren erste Fassung der Maler gar von Papst Pius XII im Wortsinne 'absegnen' lässt. Dalí ist auch Co-Autor des Bandes 'Magie des extrêmes', der 1952 in einer Studienreihe des Karmeliterordens erscheint. Pater Bruno de Jesús Maria (bürgerlicher Name Jacques Froissart, 1892 -1962), ein Spezialist für die Spiritualität des Karmeliterordens und ebenfalls Co-Autor dieses Buchs, erinnert sich: 'Salvador Dalí hat mir gesagt, dass ihn nichts so sehr stimuliert wie die Idee des Engels. Dalí wollte den Himmel malen, in das Himmelsgewölbe eindringen, um mit Gott zu kommunizieren. Gott ist für ihn eine unfaßbare Idee, unmöglich zu konkretisieren.' (zitiert nach: Robert Descharnes & Gilles Néret: Salvador Dalí. 1904-1989, Köln, 1994, Bd. II, S. 423). Unmöglich zu konkretisieren - aber vielleicht anzudeuten mithilfe jener alten Formel in der Kunst, die den Allmächtigen als göttliches Licht darstellt. Auf Dalís 'Ankunft' brechen gleissende Sonnenstrahlen durch die Wolken und spiegeln sich auf den kleinen Wellen der Meeresbucht von Port Lligat. Die gelben und blauen Strahlen finden ihre farbliche Entsprechung in den beiden Engeln rechts unten. Sie scheinen sich voller Freude mit erhobenen Armen entgegen zu laufen. Die langen Schleppen ihrer Gewänder, die sich durch die Bewegung kräuseln, und die schmalen, hoch aufragenden Flügel erinnern an die Engel der Renaissance. Auch die auf der linken Seite ankernde Barke kann als Zitat - oder ironische Anspielung, gar als Persiflage eines berühmten Vorbilds gelesen werden, nämlich Antoine Watteaus 'Einschiffung nach Kythera', auf der eine vornehme Gesellschaft in einem prächtigen, saftig-grünen Garten darauf wartet, zu einer sagenumwobenen Liebesinsel übersetzt zu werden. Ausgedörrt, kahl und leer, bevölkert von seltsam substanzlosen, fast durchscheinenden Gestalten ist die Bucht von Port Lligat aber kein Paradies, sondern erscheint als geheimnisvoller Ort eines Traums, der von einem mystischen Licht durchdrungen wird. Visionen ganz anderer Art hatte der US-amerikanische Unternehmer Albert D. Lasker (1880-1952), in dessen Sammlung sich das Werk einst befand. Er gilt als Erfinder der modernen Werbung. Seine legendären Werbekampagnen u.a. für Zigaretten, Seife und Orangensaft revolutionierten die gesamte Werbeindustrie und sind aus der Popkultur heute nicht mehr wegzudenken. Sie machten ihn zum vermögenden Mann mit exzellenten Beziehungen in die höchsten Kreise der US-Wirtschaft, Finanzen und Politik. Lasker war dreimal verheiratet. Seine dritte Ehefrau, Mary Woodard Lasker, die er 1940 heiratete, besass einen Abschluss in Kunstgeschichte vom renommierten Radcliffe College (das später mit der Harvard University verschmolz), hatte in einer Galerie gearbeitet und war erfolgreiche Designerin. Ihr Impuls war es, der dem damals bereits 64jährigen im Jahr 1944 die Augen öffnete und bei ihm die Leidenschaft für die Kunst entfachte. In nur neun Jahren bis zu seinem Krebstod 1952 trug er eine exquisite Sammlung von fast 100 Gemälden zusammen. Corot, Renoir, van Goghs 'Weisse Rosen', die heute im Metropolitan Museum New York hängen, Picasso, Dalí: es musste die 'Crème de la Crème' sein. Die Sammlung wurde weithin berühmt. Seine Witwe Mary Woodard Lasker, die in den USA wegen ihres unermüdlichen Kampfes für das amerikanische Gesundheitssystem und die medizinische Forschung selbst bis heute als bedeutende Amerikanerin gewürdigt wird, liess die - heute zerstreute - Sammlung in dem prächtigen, in herausragender Qualität bebilderten Band 'The Albert D. Lasker Collection: Renoir to Matisse' (mit einer Einführung des bekannten Kunsthistorikers Alfred Frankfurter; New York: Simon and Schuster, 1957) unsterblich werden. Neben zwei Aquarellen ist unsere 'Ankunft' dort das Glanzstück der kleinen Dalí-Werkgruppe.

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LANSKOY, ANDRÉ (Moscow 1902 - 1976 Paris) Portrait

Lot 3239: LANSKOY, ANDRÉ (Moscow 1902 - 1976 Paris) Portrait

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Description: LANSKOY, ANDRÉ (Moscow 1902 - 1976 Paris) Portrait d'un jeune homme. Oil on canvas. Signed upper right: Lanskoy. 80 x 60 cm. André Schoeller, Paris, has confirmed the authenticity of this work. The buyer can request a certificate from him. Provenance: - the artist's studion, Paris. - Private collection Paris (acquired directly from the artist). - Private collection Switzerland (via inheritance to the current owners). German Text LANSKOY, ANDRÉ (Moskau 1902 - 1976 Paris) Portrait d'un jeune homme. Öl auf Leinwand. Oben rechts signiert: Lanskoy. 80 x 60 cm. André Schoeller, Paris, bestätigt die Authentizität des Werkes. Dem Käufer kann auf Wunsch ein Zertifikat ausgestellt werden. Provenienz: - Atelier des Künstlers, Paris. - Privatbesitz Paris (direkt vom Künstler erworben). - Privatbesitz Schweiz (durch Erbschaft an den jetzigen Eigentümer).

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LANSKOY, ANDRÉ (Moscow 1902 - 1976 Paris)

Lot 3240: LANSKOY, ANDRÉ (Moscow 1902 - 1976 Paris)

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Description: LANSKOY, ANDRÉ (Moscow 1902 - 1976 Paris) Intérieur au Piano. Oil on canvas. Signed upper right: Lanskoy. 53 x 80 cm. André Schoeller, Paris, has confirmed the authenticity of this work. The buyer can request a certificate from him. Provenance: - the artist's studion, Paris. - Private collection Paris (acquired directly from the artist). - Private collection Switzerland (via inheritance to the current owners). German Text LANSKOY, ANDRÉ (Moskau 1902 - 1976 Paris) Intérieur au Piano. Öl auf Leinwand. Oben rechts signiert: Lanskoy. 53 x 80 cm. André Schoeller, Paris, bestätigt die Authentizität des Werkes. Dem Käufer kann auf Wunsch ein Zertifikat ausgestellt werden. Provenienz: - Atelier des Künstlers, Paris. - Privatbesitz Paris (direkt vom Künstler erworben). - Privatbesitz Schweiz (durch Erbschaft an den jetzigen Eigentümer).

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BISSIER, JULIUS (Freiburg im Breisgau 1893 - 1965

Lot 3241: BISSIER, JULIUS (Freiburg im Breisgau 1893 - 1965

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Description: BISSIER, JULIUS (Freiburg im Breisgau 1893 - 1965 Ascona) Still life with Springerli and haselnuts. 1935. Oil on gesso, on fibre cement board. Monogrammed and dated upper left: 1935, also entitled by the artist. 15 x 18.5 cm. Listed in the Archivio Bissier, Ascona under reference 'Tarnbild/'Kinderköpfchen u. Haselnüsse' 1953/Ekta N° 785 . Provenance: received directly from the artist as a gift to the parents of the consignor. German Text BISSIER, JULIUS (Freiburg im Breisgau 1893 - 1965 Ascona) Stillleben mit Springerli und Haselnüssen. 1935. Öl auf Gips, auf Eternitplatte. Oben links monogrammiert und datiert: 1935, zudem verso eigenhändig betitelt. 15 x 18,5 cm. Das Werk ist im Archivio Bissier, Ascona unter folgender Referenz 'Tarnbild/'Kinderköpfchen u. Haselnüsse' 1953/Ekta N° 785 verzeichnet. Provenienz: Direkt vom Künstler erhalten, als Geschenk an die Eltern des Einlieferers.

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KLEE, PAUL (Münchenbuchsee/Bern 1879 - 1940

Lot 3242: KLEE, PAUL (Münchenbuchsee/Bern 1879 - 1940

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Description: KLEE, PAUL (Münchenbuchsee/Bern 1879 - 1940 Muralto) Gebirgs-Gärtlein. 1939. Watercolour with kleister colour ground on paper, laid on board. Signed lower left: Klee. Inscribed centre bottom on board with margin: 1939 M 10 Gebirgs-Gärtlein. 26.5 x 21 cm. Provenance: - Lily Klee, Bern (1940-1946). - Klee-society, Bern (from 1946). - Galerie Feilchenfeldt, Zurich. - Galerie Beyeler, Basel (until 1957). - Galerie Beyeler, Basel (1969-1973) (label verso). - Private collection Basel (1973 acquired at the above gallery). Exhibited: - Zurich 1940: Paul Klee. Neue Werke. Kunsthaus Zurich, 16. Feb - 25. March 1940, No. 82. - Basel / London 1972: Gegenstandslose Welt 1939-1955. Annely Juda Fine Art, London, 6. July 1972 - 8. September 1972, Cat. No. 94 (label verso) / Galerie Liatowitsch, Basel, 19. September 1972 - 26. October 1972 (label verso). - Riehen / Hanover 2003/2004: Paul Klee - Die Erfüllung im Spätwerk, Galerie Beyeler, Basel, No. 63. Literature: Paul Klee Stiftung (Hrsg.). Catalogue Raisonné Paul Klee. Bern 2004, vol. 8, p. 82, No. 7834 (with ill.). German Text KLEE, PAUL (Münchenbuchsee/Bern 1879 - 1940 Muralto) Gebirgs-Gärtlein. 1939. Aquarell mit Kleistergrund auf Papier, auf Karton aufgelegt. Unten links signiert: Klee. Auf dem Karton mit Randleiste unten mittig bezeichnet: 1939 M 10 Gebirgs-Gärtlein. 26,5 x 21 cm. Provenienz: - Lily Klee, Bern (1940-1946). - Klee-Gesellschaft, Bern (ab 1946). - Galerie Feilchenfeldt, Zürich. - Galerie Beyeler, Basel (bis 1957). - Galerie Beyeler, Basel (1969-1973) (verso mit Etikett). - Privatbesitz Basel (1973 bei obiger Galerie erworben). Ausstellungen: - Zürich 1940: Paul Klee. Neue Werke. Kunsthaus Zürich, 16. Februar - 25. März 1940, Nr. 82. - Basel / London 1972: Gegenstandslose Welt 1939-1955. Annely Juda Fine Art, London, 6. Juli 1972 - 8. September 1972, Kat. Nr. 94 (verso mit Etikett) / Galerie Liatowitsch, Basel, 19. September 1972 - 26. Oktober 1972 (Verso mit Etikett). - Riehen / Hannover 2003/2004: Paul Klee - Die Erfüllung im Spätwerk, Galerie Beyeler, Basel, Nr. 63. Literatur: Paul Klee Stiftung (Hrsg.). Catalogue Raisonné Paul Klee. Bern 2004, Bd. 8, S. 82, Nr. 7834 (mit Abb.). Nach der langen Lehrtätigkeit am Bauhaus in Dessau wird Klee 1931 als Professor an die Düsseldorfer Staatliche Kunstakademie berufen. Hier entwickelt er seinen berühmten 'pointillistischen' Stil mit dem unverkennbaren hellen, farbenprächtigen Kolorit. Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten wird Klee 1933 mit sofortiger Wirkung beurlaubt und emigriert in seine Heimatstadt Bern. Sein Stil verändert sich stark, aus den pulsierenden Farbflächen werden eingeschränkt wirkende eher grafische Arbeiten, die seinen inneren Bruch dokumentieren. Im Jahr 1935 erkrankt Klee an einer unheilbaren Krankheit. Diese zusammen mit seiner schon schweren politischen Lebenslage, lassen seine Schöpferkraft völlig erlöschen. Fast zwei Jahre lang produziert Klee sehr wenig und sein Interesse an Form und Farbe scheint vollkommen verschwunden zu sein. Erst 1937 stabilisiert sich sein Gesundheitszustand etwas und ein Gefühl einer neuen künstlerischen Freiheit kehrt zurück, zwar zerbrechlich, aber dennoch ein Motor für eine neue Produktivität. Vor allem im darauffolgenden Jahr 1938 erlebt Klees Arbeit einen ein ungeahnten Aufschwung, Klee malt mehrere grossformatige Gemälde, darunter die grössten und kapitalsten Werke seines Spätwerkes wie zum Beispiel die 'Wald-Hexen' (Fondation Beyeler, Basel) oder 'Reicher Hafen' (Kunstmuseum Basel). Das Jahr 1939, aus dem auch das vorliegende Werk stammt, ist mehr von einer starken zeichnerischen Produktivität geprägt. Sein zeichnerisches Repertoire ist reduziert und bekommt fast archaische Züge. Das 'Gebirgs-Gärtlein' besteht aus zerklüfteten, kalligraphischen Linien, die sich leicht vertieft in den braunweissen Untergrund einfügen. Mit beeindruckender Präzision und gekonnter Platzierung komponiert Klee die Linien in den Untergrund, seien es die Mauern eines Labyrinthes, das Labyrinth des Lebens ohne Ausweg oder doch die Mauern, die die Terrassen eines Gebirgsgarten begrenzen, eines Gartenes des Lebens, der Leben, Sein und Vergehen im ewigen Wandel der Jahreszeiten spiegelt. Die Deutung des Werkes bleibt dem Betrachter jedoch weitgehend verschlossen, sind die dunklen Linien auf farbigem Untergrund wirklich Versatzstücke einer Landschaft oder vielmehr reine abstrakte Formen oder doch Hinweise auf Zeichen und Symbole. Klee lässt die Deutung offen, nur der Titel gibt dem Betrachter einen Anhaltspunkt. Er schafft es meisterlich in dem Werk eine enorme Spannung zu erzeugen, zwischen der einfachen Deutung des Bildes unterstützt durch den Titel und der für den Intellekt nicht greifbaren Ebene einer abstrakten Darstellung, im übertragenen Sinne der Existenz des Werkes und im weiteren Sinne der Menschen. Die Arbeiten des Spätwerkes von Klee offenbaren sich 'als Vollendung seines Schaffens im Sinne von Erweiterung und Transformation' (Paul Klee Stiftung (Hrsg.). Catalogue Raisonné Paul Klee. Bern 2004, S.1).

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KOKOSCHKA, OSKAR (Pöchlarn 1886 - 1980 Montreux)

Lot 3243: KOKOSCHKA, OSKAR (Pöchlarn 1886 - 1980 Montreux)

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Description: KOKOSCHKA, OSKAR (Pöchlarn 1886 - 1980 Montreux) Elrig (Scotland). 1942/44. Coloured chalk on paper. Monogrammed and dated lower left: Ok 44. Also inscribed and dated verso lower left: Elrig, Aug 1942. 25.1 x 35.5 cm. Provenance. - Galerie Welz, Salzburg. - Private collection Switzerland. - Private collection Switzerland (acquired from the above collection at the beginning of the 1990s) German Text KOKOSCHKA, OSKAR (Pöchlarn 1886 - 1980 Montreux) Elrig (Schottland). 1942/44. Farbkreide auf Papier. Unten links monogrammiert und datiert: Ok 44. Sowie verso unten links bezeichnet und datiert: Elrig, Aug 1942. 25,1 x 35,5 cm. Provenienz. - Galerie Welz, Salzburg. - Privatbesitz Schweiz. - Privatbesitz Schweiz (von Obigem Anfang der 90er Jahre privat erworben).

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KOKOSCHKA, OSKAR (Pöchlarn 1886 - 1980 Montreux)

Lot 3244: KOKOSCHKA, OSKAR (Pöchlarn 1886 - 1980 Montreux)

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Description: KOKOSCHKA, OSKAR (Pöchlarn 1886 - 1980 Montreux) Ullapool (Scotland). 1944. Coloured chalk on paper. Signed and dated lower right: OKokoschka 44. Also inscribed and dated verso lower left: Ullapool July 44. 25.1 x 35.5 cm. Provenance. - Galerie Welz, Salzburg. - Private collection Switzerland. - Private collection Switzerland (acquired from the above collection at the beginning of the 1990s) German Text KOKOSCHKA, OSKAR (Pöchlarn 1886 - 1980 Montreux) Ullapool (Schottland). 1944. Farbkreide auf Papier. Unten rechts signiert und datiert: OKokoschka 44. Zudem verso unten links bezeichnet und datiert: Ullapool July 44. 25,1 x 35,5 cm. Provenienz. - Galerie Welz, Salzburg. - Privatbesitz Schweiz. - Privatbesitz Schweiz (von Obigem Anfang der 90er Jahre privat erworben).

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ROSAI, OTTONE (Florence 1895 - 1957

Lot 3245: ROSAI, OTTONE (Florence 1895 - 1957

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Description: ROSAI, OTTONE (Florence 1895 - 1957 Ivrea/Piedmont) Strada. Circa 1956. Oil on canvas. Signed lower right: O. Rosai. 60.5 x 45.1 cm. Prof. Luigi Cavallo has confirmed the authenticity of this work, Milan 22. July 2012. The work is listed in his archive. Provenance: Private collection Switzerland. German Text ROSAI, OTTONE (Florenz 1895 - 1957 Ivrea/Piemont) Strada. Um 1956. Öl auf Leinwand. Unten rechts signiert: O. Rosai. 60,5 x 45,1 cm. Die Authentizität der Arbeit wurde von Prof. Luigi Cavallo bestätigt, Mailand, 22. Juli 2012. Das Werk ist in seinem Archiv registriert. Provenienz: Privatsammlung Schweiz.

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BORÈS, FRANCISCO (Madrid 1898 - 1972 Paris) Still

Lot 3246: BORÈS, FRANCISCO (Madrid 1898 - 1972 Paris) Still

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Description: BORÈS, FRANCISCO (Madrid 1898 - 1972 Paris) Still life. 1953. Watercolour and gouache on paper. Signed and dated lower right: BORÈS 53. 32 x 35 cm. Provenance: - Galerie D'Eent, Amsterdam. - Private collection, The Netherlands. Exhibited: - Basel 1981: Art Basel, Galerie d'Eent, Basel June 1981. German Text BORÈS, FRANCISCO (Madrid 1898 - 1972 Paris) Stillleben. 1953. Aquarell und Gouache auf Papier. Unten rechts signiert und datiert: BORÈS 53. 32 x 35 cm. Provenienz: - Galerie D'Eent, Amsterdam. - Privatsammlung Niederlande. Ausstellung: - Basel 1981: Art Basel, Galerie d'Eent, Basel Juni 1981.

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BRIANCHON, MAURICE (Fresnay-sur-Sarthe 1899 - 1979

Lot 3247: BRIANCHON, MAURICE (Fresnay-sur-Sarthe 1899 - 1979

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Description: BRIANCHON, MAURICE (Fresnay-sur-Sarthe 1899 - 1979 Paris) Sunflowers and peach. Oil on canvas. Signed lower right: Brianchon. 62 x 38 cm. German Text BRIANCHON, MAURICE (Fresnay-sur-Sarthe 1899 - 1979 Paris) Sonnenblumen und Pfirsich. Öl auf Leinwand. Unten rechts signiert: Brianchon. 62 x 38 cm.

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BONNARD, PIERRE (Fontenay-aux-Roses 1867 - 1947 Le

Lot 3248: BONNARD, PIERRE (Fontenay-aux-Roses 1867 - 1947 Le

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Description: BONNARD, PIERRE (Fontenay-aux-Roses 1867 - 1947 Le Cannet) Panier de Fruits. Circa 1935. Gouache on paper, laid on canvas. Signed centre bottom: Bonnard. 31 x 23 cm. Provenance: - Galerie Beyeler, Basel. - Private collection Basel (1974 acquired at the above gallery). Exhibited: - Rome 1971/72: Galleria Nazionale D'Arte Moderna, Pierre Bonnard, 18. November 1971 - 23. Jan 1972, Rome, No. 31. - Turin 1972: Bonnard (1867 - 1947). Galleria Civica d'Arte Moderna, Turin, 31. Jan 1972 - 27. Feb1972. - Winterthur 2004: Kunstmuseum Winterthur: Bonnard - Gemälde und Zeichnungen, Werke aus Schweizer Sammlungen, 28. March 2004 - 20. June 2004, No. 242, p.250 (with ill, p. 156). German Text BONNARD, PIERRE (Fontenay-aux-Roses 1867 - 1947 Le Cannet) Panier de Fruits. Um 1935. Gouache auf Papier, auf Leinwand aufgelegt. Unten mittig signiert: Bonnard. 31 x 23 cm. Provenienz: - Galerie Beyeler, Basel. - Privatbesitz Basel (1974 bei obiger Galerie erworben). Ausstellungen: - Rom 1971/72: Galleria Nazionale D'Arte Moderna, Pierre Bonnard, 18. November 1971 - 23. Januar 1972, Rom, Nr. 31. - Turin 1972: Bonnard (1867 - 1947). Galleria Civica d'Arte Moderna, Turin, 31. Januar 1972 - 27. Februar 1972. - Winterthur 2004: Kunstmuseum Winterthur: Bonnard - Gemälde und Zeichnungen, Werke aus Schweizer Sammlungen, 28. März 2004 - 20. Juni 2004, Nr. 242, S.250 (mit Abb., S. 156). Durch die Wertschätzung des einfachen, häuslichen Lebens, wo das scheinbar Unbedeutende zum Bedeutenden wird, erprobt Bonnard gerade am Stillleben als einer der ältesten Gattungen der Malerei seine nie ermüdende Bereitschaft, Objekte immer wieder von Neuem zu sehen. Nach 1930 beginnt Bonnard die Wirklichkeit nur noch am Zusammenhang der Farben zu messen. Lokalton des Gegenstandes und die konventionelle Zeichnung der Form verlieren sich zusehends. Das vorliegende Werk ist ein sehr schönes Beispiel, an dem diese Entwicklung ersichtlich wird. Mehr als eine Skizze sind die Farbflächen sehr ausgearbeitet und wirken probend auf eine Harmonie hintastend gewählt. Typisch für Bonnards Stillleben ist die Umgebung des im Atelier arrangierten Korbes nur andeutungsweise ersichtlich.

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DUFY, RAOUL (Le Havre 1877 - 1953 Forcalquier)

Lot 3249: DUFY, RAOUL (Le Havre 1877 - 1953 Forcalquier)

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Description: DUFY, RAOUL (Le Havre 1877 - 1953 Forcalquier) Semis de Roses bleues et jaunes. 1930. Gouache on paper. Inscribed: 53053. 49.7 x 37 cm. Fanny Guillon-Laffaille has confirmed the authenticity of this work, Paris, 2. June 2001. The work will be included in the 'Catalogue Raisonné des projets de tissus de Raoul Duffy' currently being prepared, under number T01-1399 German Text DUFY, RAOUL (Le Havre 1877 - 1953 Forcalquier) Semis de Roses bleues et jaunes. 1930. Gouache auf Papier. Bezeichnet: 53053. 49,7 x 37 cm. Die Authentizität des Werkes wurde von Fanny Guillon-Laffaille bestätigt, Paris, 2. Juni 2001. Das Werk wird in den in Vorbereitung befindlichen 'Catalogue Raisonné des projets de tissus de Raoul Duffy' unter der Nummer T01-1399 aufgenommen.

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DUFY, RAOUL (Le Havre 1877 - 1953 Forcalquier)

Lot 3250: DUFY, RAOUL (Le Havre 1877 - 1953 Forcalquier)

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Description: DUFY, RAOUL (Le Havre 1877 - 1953 Forcalquier) Paysage de Méditerrannée. Circa 1926/28. Pencil on paper. Estate stamp lower right: Atelier Rauol Dufy. Also colour description written by hand lower left. 41 x 54 cm. German Text DUFY, RAOUL (Le Havre 1877 - 1953 Forcalquier) Paysage de Méditerrannée. Um 1926/28. Bleistift auf Papier. Unten rechts mit dem Nachlassstempel: Atelier Rauol Dufy. Zudem unten links mit der Farbbeschreibung handschriftlich bezeichnet. 41 x 54 cm.

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