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Auction Description for Neumeister: Modern, Post War and Contemporary Art 60
Viewing Notes:
2.12. - 5.12.2016 Daily from 9 am to 5.30 pm Saturday and Sunday 11 am - 5 pm Monday until 8 pm

Modern, Post War and Contemporary Art 60 (242 Lots)

by Neumeister


242 lots with images

December 7, 2016

Live Auction

Munich, Germany

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Mammen, Jeanne

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Description: At the theatre auditorium, circa 1932 Ink and watercolours over pencil on water colour paper Upper right signed in pencil ''J. Mammen'', published by Döpping/Klünner A429. Mammen, Jeanne 1890 Berlin - 1976 ebenda Vor der Theaterkasse. Um 1932 Tuschfeder und Aquarell über Bleistift auf Aquarellpapier 39 x 34,5 (blattgroß) cm Rechts oben mit Bleistift signiert "J. Mammen". Werkverzeichnis: Döpping/Klünner A429 Provenienz: Privatbesitz Norddeutschland / Auktion Ketterer Kunst 27./28.10.2006, Lot 319 / Privatbesitz Süddeutschland Literatur: Simplicissimus, Heft 32, 37. Jg. , November 1932, Farbabb. S. 466 ( bez. "Ersatz"). Ausstellung: Galerie Brockstedt, Hamburg 1971 Danksagung: Wir danken Frau Cornelia Pastelak-Price, Förderverein der Jeanne-Mammen-Stiftung e.V., Berlin, für die freundliche Bestätigung der Authentizität und für die wissenschaftliche Auskunft Jeanne Mammens Darstellung von Menschen, die vor der Theaterkasse anstehen, um Karten für eine Uraufführung zu kaufen, ist mehr als eine beiläufige Skizze - vielmehr zielt sie als Gesellschaftsstudie mitten ins Herz der Goldenen Zwanziger Jahre in Berlin. Die aus einem großbürgerlichen Elternhaus stammende und in Paris, Brüssel und Rom ausgebildete Künstlerin war seit der Verarmung der Familie schon früh gezwungen sich ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen. Ihre Illustrationen von Büchern, Modejournalen und Gesellschaftszeitschriften, ihre Entwürfe für Film- und Werbeplakate und die Zeichnungen für sozialkritische Blätter wie den Simplizissimus waren bald sehr gefragt. Sie führten um die Mitte der 1920er Jahre zum Höhepunkt ihres künstlerischen Erfolgs, der 1930 durch eine erste Einzelausstellung in der renommierten Galerie von Fritz Gurlitt gekrönt wurde. Mit scharfer Beobachtungsgabe widmet sich Jeanne Mammen in einem großen Werkkomplex der großstädtischen Vergnügungswelt der Kleinbürger und Neureichen. Aus der Gruppe der Theaterbesucher stechen zwei modisch gekleidete junge Frauen und ein Mann mit prägnantem Profil hervor, deren Konturen sie mit sicherem Strich erfasst. Ihr Realismus zielt nicht wie bei George Grosz und Otto Dix - den berühmten männlichen Zeitgenossen und Vertretern einer sozialkritischen Kunst - auf die Bloßlegung menschlicher Schwächen und auf deren karikaturistische Überzeichnung. Gleichwohl gelingt es der Künstlerin, die Vergnügungssucht der Zwanziger Jahre als Flucht vor der schleichenden Verschlechterung der ökonomischen und politischen Verhältnisse zu entlarven. Der einzelne Mensch ist getrennt vom anderen, die bürgerliche Fassade wirkt hohl, die maskenhaft-ernsten Gesichter verraten die innere Spannung und lassen auf die tatsächliche Befindlichkeit der Gesellschaft schließen.

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Kirchner, Ernst Ludwig

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Description: The lunch of the farmers, 1920 Wood cut print on Japan paper, in good condition Lower left signed ''E.L.Kirchner'', right annotated ''Eigendruck'' On the reverse lower margin in pencil dedicated ''Herrn Dr. Gerlach herzlichst E.L. Kirchner Okt 20'' Published by Dube H 436/III (von III). Gercken 1210/II von (III), according to the author only nine copies are known. Kirchner, Ernst Ludwig 1880 Aschaffenburg - 1938 Davos Das Mittagessen der Bauern. 1920 Holzschnitt auf Japanpapier 37,5 x 61 cm (41,5 x 65,5 cm) Links unten signiert "E.L.Kirchner", rechts bezeichnet "Eigendruck". Verso am Unterrand vom Künstler mit der eigenhändigen Widmung in Bleistift "Herrn Dr. Gerlach herzlichst E.L. Kirchner Okt 20". Dem Verfasser des Werkverzeichnisses sind nur neun Exemplare bekannt. Schöner tiefschwarzer Druck dieses Holzschnitts auf dem knittrigen Japanpapier in originalem Zustand. Werkverzeichnis: Dube H 436/III (von III). Gercken 1210/II von (III) Echtheitsbestätigung: Ist in dem in Vorbereitung befindlichen 5. Band des Werkverzeichnisses der Graphiken von Ernst Ludwig Kirchner von Prof. Günther Gercken aufgeführt Provenienz: Süddeutsche Privatsammlung Danksagung: Wir danken Herrn Prof. Gercken für die freundliche Hilfe bei der Bearbeitung des Blattes

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Dexel, Walter

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Description: Untitled, 1917 Warercolour over pencil on thin drawing paper Lower right in pencil signed and dated ''WDexel 17''. Dexel, Walter 1890 München - 1973 Braunschweig Ohne Titel. 1917 Aquarell über Bleistift auf dünnem Zeichenkarton 28 x 34 cm Rechts unten mit Bleistift signiert und datiert "WDexel 17". Provenienz: Süddeutsche Privatsammlung

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Utrillo, Maurice

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Description: Tour of Solothurn, 1925 Gouache on laid cardboard Lower right signed ''Maurice Utrillo.V. '' Verso handwritten annotation ''Tourelle à Soleure (Suisse)''. Utrillo, Maurice 1883 Paris - 1955 Dax Le Tour de Soleure. 1925 Gouache auf Büttenkarton 19 x 27,8 cm Rechts unten signiert "Maurice Utrillo.V. ". Verso handschriftlich (eigenhändig?) bezeichnet "Tourelle à Soleure (Suisse)". Rahmen. Provenienz: Auktion Sotheby's London: Impressionist and Modern Drawings and Watercolours. Mittwoch, 1. April 1987 Lot 00357 Ausstellung: Exposition Umelecka Beseda, Prag 1931 (Etikett) Im Tourelle in Soleure (Solothurn) befindet sich heute ein Sternerestaurant (primée avec 15 points Gault-Millau): Hotel Restaurant Roter Turm / La Tourelle, 4500 Soleure. Maurice Utrillos heutiger Ruhm als "Maler vom Montmartre" verdankt sich Gemälden, deren Originalität in der Verbindung von impressionistischem Stil und naiver Herangehensweise liegt. Angeleitet von seiner Mutter, der Malerin Suzanne Valadon (1867-1937), einer Schülerin von Degas, fand der begabte Autodidakt zur Kunst. Seine Motive suchte er zunächst in den Straßen und Häusern von Paris und spezialisierte sich bald auf reizvolle Architekturmotive nach der Vorlage von Postkarten. Die kleine Vedute aus dem Schweizer Ort Solothurn zeigt - ungewöhnlich für Utrillo - Menschen, die an einem heiteren Sommersonntag der Kirche zustreben. Doch sein eigentliches künstlerisches Interesse gilt, entgegen dem anderslautenden Titel, den zwei Türmen, die in der Bildmitte in den blauen Himmel aufragen: Der große Wehrturm der Festungsmauer und der dahinter liegende Kirchturm. Utrillo ging als Mitglied der École de Paris in die Kunstgeschichte ein, doch zugleich auch als einer jener "peintres maudits", verwünschten Maler, deren Erfolg mit der Tragik einer Alkoholsucht einherging. Nachdem er diese erst sehr viel später überwinden konnte, erlebte er die Würdigung seines Lebenswerks durch zahlreiche Ausstellungen.

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Adrion, Lucien

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Description: The Seine overlooking the Louvre Museum (bridge, Pont Royal), 1925 Oil on canvas, framed Lower right in red signed and dated ''Adrion 25'' On the reverse of the canvas stamped by the parisian paintings dealer Lucien Lefebvre Foinet. Adrion, Lucien 1889 Straßburg - 1953 Paris Die Seine mit Blick auf den Louvre (Brücke Pont Royal). 1925 Öl auf Leinwand 65,5 x 81 cm Rechts unten in Rot signiert und datiert "Adrion 25". Rückseitig auf der Leinwand mit dem Stempel des Pariser Malmittelhändlers Lucien Lefebvre Foinet. Rahmen. Provenienz: Auktion Lempertz, Köln 28.5. 2009, Kat. Nr. 1. Süddeutsche Privatsammlung

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Dufy, Raoul

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Description: The weight lifter, circa 1930 Oil on canvas, framed. Dufy, Raoul 1877 Le Havre - 1953 Forcalquierca. 1930 Le Rameur Öl auf Leinwand 54 x 24,5 cm nicht signiert. doubliert. Rahmen. Provenienz: Sothebey's London 1998. Seither im süddeutschem Privatbesitz Literatur: Fanny Guillon-Laffaille. Catalogue raisonné de l'oeuvre peint de Raoul Dufy, Supplement Bd. II.. Vgl.: Jaques Lassaigne. Dufy. Paris 1954, S. 60. Danksagung: Wir danken Frau Fanny Guillon-Lafaille, Paris für die freundliche Unterstützung bei der Bearbeitung. Ein Gutachten für diese Arbeit kann in der Galerie jedezeit angefragt werde. Diese vermutlich in den 30er Jahren entstandene Studie zeigt exemplarisch Dufys meisterhaften Umgang mit Licht und Farbe. Mit der strahlenden Kraft der Farbflächen gelingt es dem Maler, die Energie und Lebendigkeit des Dargestellten einzufangen und dem Betrachter zugänglich zu machen. Dufys vom Fauvismus geprägtes Verständnis von Farbigkeit führt dazu, dass auf den ersten Blick unterschiedliche Ebenen der Wirklichkeit auf der Leinwand vereint und in all ihrer Schöhnheit zum Ausdruck gebracht werden.

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Vlaminck, Maurice de

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Description: 'Le Petit Village'' - Landscape with a small village, 1937 Oil on canvas, framed Lower right signed ''Vlaminck'' Verso titled and dated on a small old label, with exhibition label on the stretcher . Vlaminck, Maurice de 1876 Paris - 1958 Rueil- la -Gadelière "Le Petit Village" - Landschaft mit kleinem Dorf. 1937 Öl auf Leinwand 34 x 41,5 cm Rechts unten signiert "Vlaminck". Verso auf einem alten Klebeetikett betitelt und datiert. Verso auf dem Keilrahmen mit Ausstellungsetiketten. Rahmen. Werkverzeichnis: Werkkatalog Nr. Echtheitsbestätigung: Maithé Vallès-Bled und Godeliève de Vlaminck, Paris, 1.10.2001 (liegt bei) Literatur: Wildenstein Institut, Paris (Hg.). Maurice de Vlaminck. 2008. Vgl.: Sauvage, Marcel. Vlaminck. Sa vie et son message. Genève 1956. Provenienz: Galerie Lucien Lefebvre-Foinet, Paris (siehe Klebeetikett) / Um 1950 dort von einem Kölner Sammler, der ehemals in der Montanindustrie tätig war, erworben / Galerie Dr. Riedl München / Dort 2002 vom Vorbesitzer erworben / Privatbesitz Süddeutschland Im Kreis der "Fauves" um Henri Matisse war Maurice de Vlaminck vom Autodidakten, der seinen Lebensunterhalt in den unterschiedlichsten Berufen wie dem des Stehgeigers oder des professionellen Radrennfahrers verdiente, zum anerkannten Maler gereift. Die "Wilden" revolutionierten die Kunst um 1905 durch die Verwendung ungemischter Farben und einen neo-impressionistischen Malstil, mit dem die Künstler ihre radikal vereinfachten Motive erfassten. Wegen seiner Methode, die Farbe direkt aus der Tube auf die Leinwand zu drücken, galt Vlaminck gar als der "barbarischste" unter ihnen. Seine leuchtenden Landschaften und Stillleben lassen im lebhaften Pinselduktus das Vorbild van Goghs erkennen. Auch die später entstandene Darstellung der um den Kirchturm gruppierten Häuser des "Kleinen Dorfs" in der winterlich kargen Landschaft lässt trotz der gedeckten Palette jene malerische Vitalität erahnen, die Vlaminck für sich in Anspruch nahm, als er selbstbewusst verkündete: "Der Fauvismus bin ich!"

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Moll, Oskar

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Description: Still life: flowers with bowl and striped jug, 1936 Gouache over pencil drawing on Fabriano laid paper, framed Lower right signed and dated '' Oskar Moll 36'' (Original signature). Moll, Oskar 1875 Brieg in Schlesien - 1947 Berlin Blumenstillleben mit Schüssel und gestreiftem Krug. 1936 Gouache über Bleistiftzeichnung auf Fabriano Bütten (Wz.) 72 x 52 cm Rechts unten signiert und datiert " Oskar Moll 36" (Originalsignatur nachgezogen). Rahmen. Werkverzeichnis: Wird in das sich in Vorbereitung befindliche Werkzeichnis aufgenommen Echtheitsbestätigung: Mit einem Gutachten von Dr. Gerhard Leistner, 21. August 2016 Oskar Moll, der in München und Berlin unter anderem auch bei Lovis Corinth studiert hatte, ging 1907 nach Paris, wo er den Maler Henri Matisse kennenlernte. Seit 1906 war er mit der Bildhauerin und Malerin Marg Moll verheiratet. Gemeinsam mit Hans Purrmann, seiner Frau Marg und anderen gründete er 1908 die "Académie Matisse", die bis 1911 Bestand hatte. 1918 wurde er Professor an der Staatlichen Akademie für Kunst und Kunstgewerbe in Breslau, nach der Schließung der Akademie 1933 ging er an die Kunstakademie Düsseldorf, wurde aber nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten als "entarteter Künstler" diffamiert und entlassen. "Oskar Moll war in der Klassischen Moderne einer der herausragenden deutschen Maler des Stillebens, der durch die Berührung mit Henri Matisse in Paris dieses Genre seit 1907 nicht nur kultivierte, sondern auch jahrzehntelang in einer unverwechselbaren Bildsprache sublimierte. Das Arrangement eines Stilllebens vollzog sich bei Moll nach ein- und demselben Ritual, indem er die Gegenstände, die ihn im Alltag begleiteten oder die er auf seinen Kunstreisen erworben hatte, spontan auswählte und meist zu einem Blumenstück arrangierte Dieses Stilleben steht in Molls Werkschaffen an einem stilistischen Wendepunkt, was auch der Datierung von 1936 entspricht. Es sind noch wenige, aus der Breslauer Zeit inspirierte kubistische Bildelemente zu sehen.. Oskar Moll setzte Wasserfarben ein, die er mit Deckweiß und anderen Pigmenten zu Gouachefarben bindet. Und er verwendete bei seinen Aquarellen und Gouache gerne ein besonders saugfähiges Papier der Marke Fabriano, was auch bei dem vorliegendem Werk der Fall ist" (Zitiert aus dem Gutachten von Dr. Gerhard Leistner, 2016)

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Purrmann, Hans

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Description: Flower still life, 1949 Oil on canvas, framed Lower right signed ''H.Purrmann'' Published by Hans Purrmann Archiv Nr. 118; Lenz/Billeter 1949/23. Purrmann, Hans 1880 Speyer - 1966 Basel Blumenstillleben. 1949 Öl auf Leinwand 64,5 x 54 cm Rechts unten signiert "H.Purrmann". Rahmen. Werkverzeichnis: Hans Purrmann Archiv Nr. 118; Lenz/Billeter 1949/23 . Laut Archiv (HV) 1949 in Montagnola entstanden. Provenienz: Privatbesitz Zürich; 1993 Galerie Koller, Zürich; 1994 Galerie Ludorff, Düsseldorf; Privatbesitz Süddeutschland Nach dem Kunststudium in München bei Franz von Stuck ließ sich Hans Purrmann 1906 in Paris nieder, wo er Freundschaft mit Henri Matisse schloss. Dessen Vorbild prägte ihn nachhaltig und zeigte sich in seinen frühen Bildern, die ganz dem Fauvismus und seinem Grundsatz vom Eigenwert der Farbe verpflichtet waren. Als verfemter Künstler verbrachte Purrmann die Jahre der nationalsozialistischen Herrschaft als Leiter der Villa Romana in Florenz, bevor er sich 1943 in Montagnola in der Schweiz niederließ, wo das Blumenstillleben entstand. Der formatfüllende Strauß entfaltet seine Farbenpracht im Kontrast von Grün- und Rottönen vor dem flachen, gelbgrünen Hintergrund. Die dekorative Stilisierung einzelner Zweige, die plastische Akzentuierung durch Hell und Dunkel sowie die virtuose Handschrift lassen erkennen, dass der deutsche Matisse-Schüler im späten Werk aus dem Schatten des Meisters herausgetreten ist und seinen eigenen, lyrischen Stil gefunden hat. Die Würdigung von Hans Purrmanns künstlerischem Schaffen erfolgte anlässlich seines 70. Geburtstags im Jahr 1950 im Rahmen einer Einzelausstellung der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen München.

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Purrmann, Hans

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Description: Garden in Sorrento, 1951 Oil on canvas, framed Lower right signed Archive Nr. 140, published by Lenz/Billeter 1951/15. Purrmann, Hans 1880 Speyer - 1966 Basel Garten in Sorrent. 1951 Öl auf Leinwand 50 x 61 cm Rechts unten signiert. Rahmen. Werkverzeichnis: Archiv Nr. 140. Lenz/Billeter1951/15 Echtheitsbestätigung: Mit einer Echtheitsbestätigung des Hans Purrmann Archivs und Dr. Felix Billeter, München 2008 Provenienz: Süddeutsche Privatsammlung. Kauf des Gemäldes 1955 direkt beim Künstler Das Gemälde ist im Werkverzeichnis unter der Archiv Nr. 140 noch ohne Maßangaben und Bezeichnung dokumentiert. Die nachträgliche Signatur, die beim Kauf des Gemäldes 1955 erfolgte, wird in der beiliegenden Echtheitsbestätigung für echt erklärt. Die Faszination für das südliche Flair Italiens ließ Hans Purrmann auch nach seinen Jahren als Leiter der Villa Romana in Florenz nie los. Der Blick in den von hohen Pinien verschatteten Garten einer Villa in Sorrent bietet sich dem Betrachter im leuchtenden Farbkontrast aus Rot und Grün, Gelb und Blau. Unverkennbar bleibt der formale Einfluss seines Freundes Henri Matisse und dessen Bekenntnis zu sinnlicher Lebensfreude.

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Putz, Leo

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Description: At Schleißheimer Park, circa 1906 Oil on canvas, framed Lower right signed ''Leo Putz'' On the reverse of the stretcher annotated ''Putz''. Putz, Leo 1869 Meran - 1940 ebenda Im Schleißheimer Park. Um 1906 Öl auf Leinwand 160 x 160 cm Rechts unten signiert "Leo Putz". Verso auf dem Keilrahmen bezeichnet "Putz". Das Gemälde entstand um 1906 zusammen mit einer Reihe von Gemälden und Entwürfen im Schleißheimer Park. Rahmen. Werkverzeichnis: Nicht bei Putz Echtheitsbestätigung: Wir danken Frau Sigried Putz für die mündliche Bestätigung der Authentizität des Gemäldes Provenienz: Privatbesitz Österreich Die heitere Szene im Schleißheimer Schlosspark zieht uns sofort in ihren Bann: An einem sonnigen Herbsttag suchen die Leute neben dem Brunnen im Schatten der großen Kastanien Zuflucht. Die Dame hat sich auf einem Stuhl niedergelassen, ihre kleine Tochter jagt derweil im vergnügten Spiel dem Reifen hinterher und die Gouvernante pariert einen lauen Windstoß mit einem Griff an den Hut. Der aus Meran stammende und an der Münchner Akademie ausgebildete Leo Putz hatte sich 1903 extra die königliche Erlaubnis für solcherlei Freilichtstudien "unter Verwendung eines weiblichen Modells und eines kleineren Mädchens - beide jedoch in hochgeschlossener Toilette" einholen müssen. Im impressionistischen Stil setzt er die Darstellung aus kleinteiligen Farbtupfern zusammen, die im Kontrast von Rot- und Blautönen das Licht- und Schattenspiel des flirrenden Herbstlichts festhalten. Dem an modernen Kunstströmungen interessierten Maler, der 1899 die fortschrittliche Künstlervereinigung "Die Scholle" mitbegründet hatte, geht es in diesem Bild neben dem Licht auch um die Wiedergabe einer Bewegung: Ihre Variation von der statischen Ruhe der Sitzenden über das diagonal laufende Kind bis zur lebhaften Geste der Stehenden verleiht dem Gemälde eine ausgesprochene Dynamik. Leo Putz gelang noch im selben Jahr 1905 der künstlerische Durchbruch: Seine Werke wurden im Rahmen der Kunstausstellung München mit der Goldmedaille ausgezeichnet, sie waren regelmäßig im Münchner Glaspalast zu sehen, fanden auf internationalen Ausstellungen Beachtung und wurden von großen Museen angekauft.

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Putz, Leo

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Description: 'Gautinger Garten'' (garden), 1920 Oil on canvas, framed Lower right signed ''Putz'', verso on a label titled ''Gautinger Garten'', signed and dated On a label of the Munich New Secession art exhibition signed by Putz himself, handwritten titled ''In the Garten'' and with his Munich-based address. Putz, Leo 1869 Meran - 1940 ebenda "Gautinger Garten" ("Garten"). 1920 Öl auf Leinwand 75 x 68 cm Rechts unten signiert "Putz". Verso auf einem Etikett eigenhändig betitelt "Gautinger Garten" sowie signiert und datiert. Auf einem Etikett der Münchner Kunstausstellung der Neuen Secession von Putz signiert, handschriftlich betitelt " Im Garten" und mit seiner Münchner Adresse. Rahmen. Werkverzeichnis: Vgl. auch Werkverzeichnis Putz Nr. 634, 635 "Grauer Tag I und II" von 1921, diese seitenverkehrt abgebildet Echtheitsbestätigung: Mit einer Echtheitsbestätigung der Galerie Schüller, München 2008 Provenienz: Galerie Schüller, München / Privatbesitz Süddeutschland Nach dem Ersten Weltkrieg versuchte Leo Putz an den künstlerischen Erfolg seiner frühen Jahre anzuknüpfen, wo er als Mitglied der Münchner Künstlervereinigung "Die Scholle" und als "Chiemseemaler" auf dem Höhepunkt seiner Karriere angelangt war und seine Werke weltweit auf Ausstellungen gezeigt wurden. Auch die Münchener Neue Secession, die regelmäßig Ausstellungen ihrer Mitglieder veranstaltete, stellte Werke von Leo Putz aus. Zu Beginn fanden die Ausstellungen der Neuen Secession in den Räumen des Münchner Kunstvereins, 1920 in der Galerie Thannhauser und in den 1920er Jahren im "Kunst- und Industrie-Ausstellungsgebäude der Förderung der Kunst und des Gewerbes" am Königsplatz statt. Der Maler schöner Frauen rückt auch in dem Bild von 1921 eine Frau in den Mittelpunkt: Ganz in Weiß gekleidet steht sie in einem üppig bunten Garten, der den grau-bewölkten Himmel fast vergessen lässt. Sein impressionistischer Malstil ist über die Jahre der künstlerischen Reifung lockerer geworden, die Darstellung der Blumen und der dahinter sich öffnenden Landschaft kühner ins Abstrakte aufgelöst. Eine gewisse Spannung offenbart sich auch in der Haltung der Frau: Ihre verschränkten Arme und der frech in die Rabatte gestellte Fuß verraten die Distanz der Städterin zur Natur. Für Leo Putz ist sie die Verkörperung des melancholischen Gefühls, das die Entfremdung des Menschen von der Natur, aber auch die Erfahrung der Kriegsjahre begleitet.

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Jawlensky, Alexej von

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Description: Gladiolas, 1915 Oil on canvas-laminated cardboard, framed Lower right signed and dated ''A.Jawlensky 15'' Published by M. Jawlensky, L. Pieroni-Jawlensky & A. Jawlensky Bianconi, Alexej von Jawlenskly, Catalogue Raisonné of the Oil Paintings, Bd. II, S. 111, Nr. 728, Farbabb. S. 70. Jawlensky, Alexej von 1864 Torschok - 1941 Wiesbaden Gladiolen. 1915 Öl auf Leinwandkaschiertem Karton 69,5 x 54 cm Rechts unten signiert und datiert "A.Jawlensky 15". Rahmen. Werkverzeichnis: M. Jawlensky, L. Pieroni-Jawlensky & A. Jawlensky Bianconi, Alexej von Jawlenskly, Catalogue Raisonné of the Oil Paintings, Bd. II, S. 111, Nr. 728, Farbabb. S. 70 Provenienz: Gerta Hirsch Berlin; Privatsammlung Deutschland; Sotheby´s London, 31. März 1982 Lot 95 (Abb.); Galerie Neher, Essen; Villa Grisebach Berlin, 29. 11. 1991, Lot 41; Privatbesitz Süddeutschland Ausstellung: 1987, Essen Galerie Neher, "Deutsche Kunst im 20.Jh." Farbabb. S. 41; 1989 Essen Galerie Neher "Moderne mit Tradition", S. 13 Farbabb., 1991 Essen Galerie Neher "Alexej von Jawlensky und sein Kreis" S. 33; Galerie Salis & Vertes Salzburg 2003 Alexej von Jawlensky gehörte nach seiner Umsiedlung von Russland nach München zum engen Kreis der 1911 von Wassily Kandinsky und Franz Marc gegründeten Künstlergruppe Der Blaue Reiter. Sein in Frankreich an den Fauves geschulter Stil erhielt beim gemeinsamen Malen im oberbayerischen Murnau die entscheidende Prägung zum Expressionistischen. Nach dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs war der Russe Jawlensky gezwungen, Deutschland zu verlassen und ließ sich in St. Prex am Genfer See nieder. Dort setzte er die Arbeit an Landschaft und Stillleben zunächst fort, bevor er sich auf die Darstellung des Gesichts konzentrierte. Das Gladiolen-Arrangement von 1915 markiert den Übergang in eine andere Periode seines Schaffens, indem es das alte Thema aufgreift und zugleich dessen frühere, strenge Komposition sprengt. Vor dem leuchtend blauen Grund entfaltet sich der rote Strauß in einer außergewöhnlich freien Handschrift aus lebhaften Pinselstrichen. Die geometrisch stilisierten Blüten mit dem dunkleren Stempel fügen sich zu einem abstrakten Muster, in dem das gegenständliche Motiv einem sinnlichen Farbenrausch Platz macht.

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Helnwein, Gottfried

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Description: The Immaculate Conception, 1986 Coloured pencil drawing on laminated paperboard, framed Lower right margin signed and dated ''Helnwein 86'' and left titled, right signed again in pencil On the reverse signed, dated ''1987'' and dedicated with two custom-stamps. Helnwein, Gottfried 1948 Wien - lebt in Irland "Die unbefleckte Empfängnis". 1986 Farbstiftzeichnung auf kaschiertem Zeichenkarton 87,5 x 63 cm Am Unterrand rechts signiert und datiert "Helnwein 86" sowie links betitelt. Rechts mit Bleistift nochmals signiert. Auf der Rückseite signiert, datiert "1987" und mit Widmung. Zwei Zollstempel. Rahmen. Gottfried Helnwein zählt zu den bekanntesten, aber auch umstrittensten österreichischen Künstlern der Moderne. Im Zentrum seiner Arbeit stehen vor allem seine hyperrealistischen Kinderdarstellungungen von verwundeten und bandagierten Kindern. In seinem gesamten Schaffen setzt er sich mit den Themen Schmerz, Verletzung und Gewalt auseinander, und berührt dabei auch Tabu- und Reizthemen.

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Klimt, Gustav

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Description: Sitting lady from the front, upper left repeated in small letters Study for the portrait of Adele Bloch-Bauer, 1907 Black chalk and purple pastel drawing, heightened with white chalk on brown packaging paper, framed Verso with the export stamp of the Federal Office: authorised by the Federal Office for export Published by Strobl 3525. Klimt, Gustav 1862 Baumgarten bei Wien - 1918 Wien Sitzende Dame von vorne, links oben Wiederholung in klein Studie für das Bildnis Adele Bloch-Bauer. 1907. Schwarze Kreide, violette Pastellkreide, weiß gehöht auf (zweiseitig gefranztem, gerissenen) bräunlichem Packpapier 45,1 x 31,4 cm Verso mit dem Ausfuhrstempel des Bundesdenkmalamtes: Vom Bundesdenkmalamt zur Ausfuhr freigegeben. Rahmen. Werkverzeichnis: Strobl 3525 Provenienz: Auktion: Sotheby´s, London 3.12.1986, Nr. 441 (Abb.) Süddeutsche Privatsammlung Aus einer Folge von Vorzeichnungen zu dem berühmten 1907 entstandenem Gemälde von Klimt "Bildnis Adele Bloch-Bauer" (Novotny-Dobai Nr. 150). Weitere Studien vergleiche auch Strobl 3520-3524, 3526i-p, 3527-3536. Das Thema "Klimt und die Frauen" beschäftigt bis heute die Nachwelt. Als Gründer der Wiener Secession war der Künstler um 1905 auf dem Höhepunkt seines Erfolgs angelangt und vor allem mit Frauenbildnissen zum wichtigsten Vertreter des Jugendstils geworden. In den Reigen der Schönen, die ihm Modell, Muse und mehr waren, fügt sich auch Adele Bloch-Bauer (1881-1925). Die Frau eines Großindustriellen betrieb einen Salon als Treffpunkt der Intellektuellen Wiens und trat als Sammlerin seiner Werke in Erscheinung. Ihr Porträt von 1907 gilt als eines der wichtigsten Bilder Gustav Klimts, ja als Schlüsselwerk der "Goldenen Periode". Seit 1903 löst der Maler die Darstellung unter einem flächigen Ornamentgewebe aus Gold und Farbe auf, zu dem er sich durch die Mosaiken von Ravenna inspirieren ließ. Das Bildnis Adele Bloch-Bauer besticht durch den Kontrast zwischen dem lebensnah gemalten Kopf und dem geometrisch stilisierten Gewand, zwischen Naturalismus und Abstraktion. Die dekorativen Elemente verselbständigen sich in der Opulenz des ornamentalen Musters. Und das Gold als Symbol für Licht, Schönheit und das Heilige dient dem Maler dazu, die Frau zur Ikone einer unnahbaren, "göttlichen" Weiblichkeit zu idealisieren. Die vorbereitende Studie Klimts zum Porträt Adele Bloch-Bauer macht den Abstraktionsprozess deutlich. Die Kreidezeichnung zeigt die sitzende Frau in ein reich plissiertes Kleid gehüllt, das Gesicht nur angedeutet, der Kopf vom Bildrand überschnitten. Den Maler beschäftigt die gegenläufige Bewegung der herabfallenden Stofffülle und des Oberkörpers, ja er akzentuiert die Dynamik zusätzlich durch wenige weiße Kreidestriche. Im kleineren "Bild im Bild" dagegen betont er die Kontur und die Räumlichkeit der Form. Losgelöst vom ornamentalen Prunk des goldenen Gemäldes wird deutlich, dass Gustav Klimt in der Zeichnung die Auflösung der Gestalt in abstrakten Liniengebilden zum eigentlichen Bildthema macht. Lit.: Marian Bisanz-Prakken. Gustav Klimt. Die Zeichnungen. Ausst.Kat. Wien/Albertina, 2012

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Bach, Michael

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Description: From above (Potsdamer Square), 2003 Oil on canvas On the reverse of the canvas signed, dated and titled. Bach, Michael 1953 Sehma - lebt in Düsseldorf "Von oben" (Potsdamer Platz). 2003 Öl auf Leinwand 170 x 130 cm Verso auf der Leinwand signiert, datiert und betitelt. Provenienz: Sammlung Frieder Burda (Etikett verso auf dem Keilrahmen) Michael Bach studierte an der Düsseldorfer Kunstakademie und war dort von 1979 bis 1983 Meisterschüler bei Gerhard Richter. Mit Richter verbindet ihn auch die realistische Malerei, wobei er jedoch nicht wie dieser mit Unschärfe arbeitet. Seine Werke beindrucken durch eine beinahe fotografische Genauigkeit.

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Beksinski, Zdzislaw

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Description: Untitled (landscape), 1978 Oil on hardboard, framed On the reverse of the board signed and dated ''Bekinski 1978''. Beksinski, Zdzislaw 1929 Sanok (Polen) - 2005 Warschau Ohne Titel (Landschaft). 1978 Öl auf Hartfaser 90 x 75 cm Verso auf der Holzplatte signiert und datiert "Bekinski 1978". Rahmen. Der polnische Künstler Zdzislaw Beksinski versuchte sich zunächst an der Schwarz-Weiß-Fotographie und an Skulpturen, bevor er sich der Malerei zuwandte. Zu seinen Hauptmotiven zählen dabei fantastische Landschaften, die dem Betrachter oft einen düsteren und abschreckenden Eindruck vermitteln. Mit derartigen Gemälden konnte Beksinski die ersten Ausstellungserfolge feiern und sie machten ihn ab den 80er Jahren auch im Ausland bekannt. Seine Werke beließ der Künstler dabei stets ohne Titel, da er die Interpretation des Dargestellten allein dem Betrachter überlassen möchte. Auf der Suche nach neuen Wegen, sich auszudrücken, experimentierte er in späteren Jahren auch mit Kunst, die er mit Hilfe von Computern und Kopierern anfertigte. In den 90er Jahren waren seine Bilder vor allem in einer eigens dem Künstler gewidmeten Galerie in Paris zu sehen, aber auch in internationalen Ausstellungen, etwa im Kunstmuseum der Europäischen Ostländer in Osaka, Japan. Beksinski wurde 2005 in seiner Wohnung in Warschau von einem Bekannten der Familie ermordet. Heute befindet sich die größte Sammlung seiner Werke im Historischen Museum seiner Heimatstadt Sanok.

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Chung-Sang, Hwa

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Description: Untitled, 1978 Graphite over ink on cut and torn cardboard, framed On the reverse signed, dated and with Chinese characters annotated, on a label numbered ''No.19''. Chung-Sang, Hwa 1932 Kyung-Buk Korea - lebt in Paris Ohne Titel. 1978 Graphit über Tusche, zum Teil geritzt und wieder überarbeitet auf geschnittenem und gerissenen Karton 65 x 50 cm Verso auf dem Karton signiert, datiert und mit chinesischen Schriftzeichen bezeichnet. Auf einem Etikett bezeichnet "No.19". Rahmen. Provenienz: Vom Eigentümer in der u.a. Ausstellung erworben Ausstellung: Chung-Sang Hwa Gemälde Zeichnungen. Kunstfreunde im Erftkreis. Rhein-Erftkreis 1980.

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Chung, Sanghwa

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Description: Untitled, 1979 Ink washed on cut and partly cracked cardboard Lower right signed and dated in pencil On the reverse signed and dated in ink as well as annotated possibly in Korean. Chung, Sanghwa 1932 Kyung-Buk Korea - lebt in Paris Ohne Titel. 1979 Tusche laviert auf geschnittenem und zum Teil gerissenem Karton 65 x 50 cm Rechts unten mit Bleistift signiert und datiert. Verso auf dem Karton in Tusche signiert und datiert sowie koreanisch (?) bezeichnet. Rahmen. Provenienz: Vom Einlieferer 1980 in der Ausstellung erworben Ausstellung: Chung-Sang Hwa Gemälde Zeichnungen. Kunstfreunde im Erftkreis. Rhein-Erftkreis 1980. Chung Sanghwa ist ein koreanischer Minimalist und gilt als der Meister des "Dansaekhwa", der koreanischen monochromatischen Kunstbewegung. "Die Werke Chungs erscheinen auf den ersten Blick als Malerei in Schwarz und Weiß. Es handelt sich aber nicht um eine monochrome Malerei einheitlich kolorierter Oberflächen, sondern die Wirkung der Farbe wird im einzelnen Strukturelement soweit reduziert, dass der Untergrund sichtbar wird, anderseits mehrschichtig übereinandergelegt sodass ein pulsierendes Strukturelement (Passivität, Aktivität) entsteht und damit ein mosaikartiges Ordnungselement erkennbar wird". (zitiert nach O.G. Altena, siehe Ausstellungskatalog 1980)

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Corpora, Antonio

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Description: Untitled, 1958 Oil and material mixture, framed Lower left signed and dated ''Corpora 85''. Corpora, Antonio 1909 Tunis - 2004 Rom Ohne Titel. 1958 Öl und Materialbeimischung auf Leinwand 75,5 x 50,5 cm Links unten signiert und datiert "Corpora 58". Rahmen. Der in Tunis geborene, jedoch vor allem in Italien lebende Maler Antonio Corpora wandte sich schon am Ende der 1940er Jahre dem Abstrakten Expressionismus und in den 1950er und 1960er Jahren dem Informel zu. Von 1948 bis 1956 nahm er vier Mal an der Biennale von Venedig teil und war auch bei der documenta 1 1955 und der documenta II im Jahr 1959 in Kassel vertreten. Im Jahr 1968 erhielt er bei der Biennale in Rom Auszeichnungen.

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Helnwein, Gottfried

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Description: Boulevard of Broken Dreams - Marilyn Monroe, 1981 Oil and acrylic on canvas, metal frame Lower right signed ''HELNWEIN''. Helnwein, Gottfried 1948 Wien - lebt in Irland Boulevard of Broken Dreams - Marilyn Monroe. 1981 Öl und Acryl auf Leinwand 196 x 117 cm Links unten signiert "HELNWEIN". Metallrahmen. Provenienz: Privatbesitz Süddeutschland

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Helnwein, Gottfried

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Description: Boulevard of Broken Dreams - James Dean, 1981 Oil and acrylic on canvas, metal frame Lower right signed ''HELNWEIN''. Helnwein, Gottfried 1948 Wien - lebt in Irland Boulevard of Broken Dreams - James Dean. 1981 Öl und Acryl auf Leinwand 169 x 117 cm Rechts unten signiert "HELNWEIN". Metallrahmen. Das Ausreizen der bürgerlichen Geschmacksgrenzen war Gottfried Helnwein quasi in die Wiege gelegt. Wie viele österreichische Künstler seiner Generation rebellierte der Wiener gegen die engstirnige Gesellschaft der Nachkriegszeit. Nach dem Studium an der Akademie der Bildenden Künste setzte er sich seit den 1970er Jahren in fotorealistisch gemalten Bildern von misshandelten Kindern und bandagierten Körpern mit dem Thema Gewalt auseinander. Als Metaphern für die dunklen Seiten der menschlichen Zivilisation begründeten sie seine internationale Berühmtheit. In einer Werkserie widmet sich Gottfried Helnwein um 1980 den Idolen des 20. Jahrhunderts, charismatischen Persönlichkeiten wie Elvis und Mick Jagger, die er als Helden einer aufbegehrenden Jugend verehrt. Auch in den Hollywood-Ikonen James Dean und Marilyn Monroe sieht er die unangepassten Rebellen, die für ihren Ruhm mit einem frühen Tod bezahlten. Der Künstler benutzt Fotografien von charakteristischen Posen der Stars als Ausgangsmaterial seiner Gemälde: James Dean auf dem verregneten Times Square in New York und Marilyn Monroe über dem Luftschacht aus Billy Wilders Film "Das verflixte siebte Jahr" (beide 1955). Wie zuvor schon die Künstler der Pop Art und insbesondere Andy Warhol, reflektiert der österreichische Künstler ihre massenmediale Vermarktung und wertet sie durch die Übertragung von der Fotografie in die Malerei auf. Zum Anlass der 50. Wiederkehr seines Geburtstags verewigt er James Dean im Alter von 24 Jahren und kurz vor seinem tragischen Unfalltod in einer rosa schimmernden Lichthülle, in der "diese ganz bestimmte Traurigkeit, Verlorenheit und Verzweiflung des Rebellentums, nirgends dazuzugehören" Ausdruck findet. Bei Marilyn dient ihm der scharfe Kontrast von Licht und Dunkel über dem Gesicht als Hinweis auf die Schattenwelt hinter dem schönen Schein. Beide Stars werden bei Helnwein zu "Engeln aus dem Zwischenreich" auf dem Boulevard der zerbrochenen Träume. Lit.: Malerei muss sein wie Rockmusik. Gottfried Helnwein im Gespräch mit Andreas Mäckler. Beck'sche Reihe, 1992. S. 159

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Fassianos, Alecos

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Description: Red Rider Oil on canvas, framed Upper right signed in Cyrillic. Fassianos, Alecos 1935 Athen Cavalier rouge Öl auf Leinwand 72 x 48,5 cm 74 x 49,5 cm Links oben kyrillisch signiert. Rahmen.

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Toulouse-Lautrec, Henri de

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Description: Female heads, small lodge (verso), circa 1897 Both sides pencil drawings on vellum, framed Lower left red stamp-signature (Lugt 1338). Toulouse-Lautrec, Henri de 1864 Albi - 1901 Malromé Têtes de femmes. Verso: La petite loge. Um 1897. Vorder- und rückseitige Bleistiftzeichnung auf Velin (Wz.: A.llongé ?) 11,3 x 18,8 cm Links unten mit dem roten Signaturstempel (Lugt 1338). Aus einem Notizblock. Rahmen. Werkverzeichnis: Dortu, Tome IV, Nos. 4365 und 4366 Provenienz: Charles de Tolnay (1899-1981), Florenz. - Privatbesitz, Rheinland. - Privatsammlung Süddeutschland Die rückseitige Zeichnung ist eine Vorarbeit für die 1897 edierte Farblithographie "La petite loge" (vgl. Adriani 212; Wittrock 182; Delteil 209).

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Unbekannt

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Description: Three Graces and an old Beau with Parrot Watercolour over pencil drawing on cardboard, framed. Unbekannt um 1900 Drei Grazien und ein alter Galan mit Papagei Aquarell über Bleistiftzeichnung auf Zeichenkarton 38 x 48 cm unsigniert. Rahmen.

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Müller, Richard

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Description: Auf Freiersfüßen, 1914 Etching on Japan paper Lower right in pencil signed, lower left on the plate signed and dated. Müller, Richard 1874 Tschirnitz - 1954 Dresden-Loschwitz Auf Freiersfüßen. 1914 Radierung auf Japan 40 x 29 cm (49,5 x 43,5 cm) Rechts unten mit Bleistift signiert. Links unten in der Platte signiert und datiert. Provenienz: FKA Huelsmann Kunsthandel Hamburg (erworben 1993)

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Nolde, Emil

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Description: Man and young woman, 1918 Aquatint etching with cauterization on heavy copper printing paper Lower right signed, lower middle titled and left numbered ''II.3'' Published by Schiefler, 190 II (von II), one of at least 8 copies with a differentiated tone etching, in very good condition. Nolde, Emil 1867 Nolde/Kreis Tondern - 1956 Seebüll "Mann und junges Weib". 1918 Aquatintaradierung mit Ätzung auf schwerem Kupferdruckpapier (WZ: Van Gelder Zonen) 30,5 x 22,5 cm (60 x 45,5 cm) Rechts unten signiert. Mitte unten eigenhändig (?) betitelt. Links nummeriert "II.3". Lt. Werkverzeichnis Schiefler eines von mindestens 8 Exemplaren des 2. Zustandes mit der differenzierten Tonätzung, in sehr gutem Zustand. Werkverzeichnis: Schiefler, 190 II (von II)

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Corinth, Lovis

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Description: Dancing on the beach, Lion Bridge, 1917, 1919 (respectively) Set of two etchings on laid and copper plate printing paper One sheet signed on the lower edge and annotated ''Pr.'' Published by Schwarz 308 IV, 365. Corinth, Lovis 1858 Tapiau - 1925 Zandvoort Tanzende am Strand. Löwenbrücke. 1917, 1919 Zwei Blatt Radierungen auf Bütten (Wz) und Kupferdruckpapier 30 x 30 cm und 20 x 16,5 cm (42 x 38 cm und 37 x 31 cm) Ein Blatt am Unterrand signiert und bezeichnet "Pr.". Probedruck außerhalb der bei Gurlitt verlegten Auflage. Werkverzeichnis: Schwarz 308 IV, 365

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Kubin, Alfred

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Description: '5. Nacht 18. Jhdt.'' (a night of the eighteenth century), 1913 Pen and ink drawing on land register paper Lower right signed in pencil ''Kubin'', left titled and at lower right margin numbered '' 84'' Published by Vgl. Alfred Marks Nr. 409 Preliminary sketch for the tale of Oscar Schmitz ''Eine night of the eighteenth Jahrhunderts'' from the book of ''Haschisch'', short stories with thirteen drawings by Alfred Kubin, published by Georg Müller 1913. Kubin, Alfred 1877 Leitmeritz/Böhmen - 1959 Wernstein/Inn "5. Nacht 18. Jhdt." (Eine Nacht des achtzehnten Jahrhunderts). 1913 Federzeichnung auf Katasterpapier 14,5 x 19 cm (31,8 x 25,5 cm) Rechts unten mit Bleistift signiert "Kubin". Links betitelt. Rechts am Unterrand nummeriert " 84". Vorzeichnung zu der Erzählung von Oscar Schmitz "Eine Nacht des achtzehnten Jahrhunderts" aus dem Buch "Haschisch". Erzählungen. Mit dreizehn Zeichnungen von Alfred Kubin. Verlag Georg Müller 1913. Werkverzeichnis: Vgl. Alfred Marks Nr. 409 Provenienz: Süddeutsche Privatsammlung Ausstellung: Verso mit dem Stempel: Galerie Stangl, München. Berichtigung / Correction: Die Maße sind 24,5 x 18,7 cm und 31,5 x 25,6 cm

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Kubin, Alfred

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Description: Forest spirits leave the destroyed forest, circa 1915-20 Watercolour and ink drawing on paper Lower right signed with ink and lower left titled in pencil. Kubin, Alfred 1877 Leitmeritz/Böhmen - 1959 Wernstein/Inn "Waldgeister verlassen den geschlagenen Wald". Um 1915-1920 Aquarell und Tuschfederzeichnung auf Katasterpapier 24 x 13,7 cm (31,4 x 19 cm) Rechts unten mit Feder signiert "Kubin". Links unten mit Bleistift betitelt. Rahmen. Provenienz: Galerie Kornfeld, 18.6.2004, Teil I, Kat. Nr. 106. Privatbesitz Süddeutschland

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Morgner, Wilhelm

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Description: Man with peaked cap, circa 1910 Woodcut in blue-black on Japan paper with full margins Lower right signed and lower left annotated ''Orig.Holzschnitt Handdruck'' One of the few signed copies, in addition to a posthumous release of 50 prints Time staining otherwise in good condition and of greatest rarity Published by Witte H 1; Tappert (Nachlassliste) H 8. Morgner, Wilhelm 1891 Soest - 1917 bei Langemark (Westflandern) Mann mit Schirmmütze (Krankenhauskaspar). Um 1910 Holzschnitt in Blauschwarz auf Japan mit vollem Rand. 24,8 x 18 cm (56 x 47,5 cm) Rechts unten signiert und links unten bezeichnet "Orig.Holzschnitt Handdruck". Eines von wenigen handsignierten Exemplaren, darüber hinaus entstand eine posthume Auflage von 50 Exemplaren, die einen horizontalen Riss im Stock zeigt. Gebräunt, stockfleckig, Unterrand mit 1 cm Einriss, Rand mit wenigen Knicken; verso teils auf Untersatzpapier fixiert. - Von großer Seltenheit. Werkverzeichnis: Witte H 1; Tappert (Nachlassliste) H 8

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Felixmüller, Conrad

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Description: Two female heads, 1915 Wood engraving on brown laid paper At the bottom margin signed and dated in pencil ''Felixmüller 1915'' as well as titled and annotated ''Holzschnitt'' One of the 15 hand prints mentioned in catalogue Published by Söhn 76. Felixmüller, Conrad 1897 Dresden - 1977 Berlin "Zwei Frauenköpfe". 1915 Holzschnitt auf bräunlichem Bütten (ohne Wz) 50 x 40 cm (53,5 x 43 cm) Am Unterrand mit Bleistift signiert und datiert "Felixmüller 1915" sowie betitelt und bezeichnet "Holzschnitt". Eines von ca. 15 im Werkverzeichnis erwähnten Handabzügen. Werkverzeichnis: Söhn 76

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Heckel, Erich

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Description: Acrobat (Handstand), 1916 Lithography on brown smooth paper with full print margins in good condition Lower right signed ''Heckel'', left dated and by Heckel annotated ''Gent 16'', at the lower margin annotated ''Handdruck'' and titled ''- Akrobat -'' Published by Dube 230 III, rare print not included in the edition of ''Die Schaffenden''. Heckel, Erich 1883 Döbeln/Sachsen - 1970 Rudolfzell "Akrobat" (Handstand). 1916 Lithographie auf braunem glatten Papier 27,9 x 20,1 cm (38,6 x 27 cm) Rechts unten signiert "Heckel". Links datiert und von Heckel bezeichnet "Gent 16". Am Unterrand bezeichnet "Handdruck" und betitelt "- Akrobat -". Seltener Abzug außerhalb der Auflage in "Die Schaffenden". Nach Dube eigentlich der III. Zustand, mit den hell geschliffenen und schwarz konturierten Flächen des Schattens. Jedoch von Heckel datiert. "Gent 16". Mit ungereinigten, zum Teil gedruckten Kanten des Lithosteins. Sehr kräftiger Druck mit breitem Rand und in schöner Erhaltung. Werkverzeichnis: Dube 230 III Provenienz: Süddeutsche Privatsammlung Ausstellung: Verso mit dem Stempel: Galerie Stangl, München

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Heckel, Erich

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Description: Dancing men, 1917 Lithography on simili-Japan paper Lower right signed ''EHeckel'', left ''Probedruck'', at lower margin annotated ''Tanzende Matrosen'' Published by Dube L 243. Heckel, Erich 1883 Döbeln/Sachsen - 1970 Rudolfzell Tanzende Männer. 1917 Lithographie auf Similijapan 27,4 x 33 cm (35 x 43,8 cm) Rechts unten signiert "EHeckel". Links "Probedruck". Am Unterrand von fremder Hand bezeichnet "Tanzende Matrosen". Werkverzeichnis: Dube L 243 Provenienz: Süddeutsche Privatsammlung Verso mit Klebeetikett und Stempel: Nierendorf Köln Neue Kunst Gürzenichstr. 16. Dort handschriftlich nummeriert "20". Sowie mit dem Stempel: Galerie Stangl, München. Rückseitig mehrere unterschiedliche Nummerierungen. Seltenes Exemplar dieser frühen Lithographie, in gutem Zustand

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Heckel, Erich

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Description: At the beach, 1923 Wood cut print on vellum paper Lower right signed ''Erich Heckel'' Published Dube H 336 III B - Söhn HDO 335-6 42nd print of the Marées-Society, Munich 1923, in an edition of 300 copies, lower right stamped. Heckel, Erich 1883 Döbeln/Sachsen - 1970 Rudolfzell Am Strand. 1923 Holzschnitt auf Velin 40,6 x cm (49,5 x 35,7 cm) Rechts unten signiert "Erich Heckel". Erschienen als Originalgrafik in: Kunst der Gegenwart, 42. Druck der Marées-Gesellschaft, München 1923, in einer Auflage von 300 Exemplaren. Mit dem Trockenstempel der Marées-Gesellschaft rechts unten. Werkverzeichnis: Dube H 336 III B - Söhn HDO 335-6 Provenienz: Süddeutsche Privatsammlung Ausstellung: Verso mit dem Stempel: Galerie Stangl, München

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Münter, Gabriele

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Description: Poster for the Gabriele-Münter exhibition in Copenhagen, 1918 Coloured lithography on machine-paper mounted on cardboard Printed by Chr. Caro in Copenhagen, with the label lower left Published by Hoberg 57 III (von IV), Helms 57. Münter, Gabriele 1877 Berlin - 1962 Murnau/Oberbayern Plakat für die Gabriele-Münter-Ausstellung Kopenhagen. 1918 Farblithographie auf Maschinenpapier, auf dünnem Karton aufgezogen 87 x 62 cm (89,3 x 65 cm) Gedruckt bei Chr. Caro, Kopenhagen, mit der Bezeichnung im Stein links unten. Exemplar ohne die Schrift. Werkverzeichnis: Hoberg 57 III (von IV), Helms 57 Provenienz: Privatsammlung Süddeutschland "Im Winter 1917 war Gabriele Münter von Stockholm in die dänische Hauptstadt Kopenhagen gezogen. Hier erhielt sie im März 1918 ihre bisher größte Einzelausstellung...Für das Plakat verwendete sie erstmals die Technik der Lithographie und schuf verschiedene Farbvarianten, in denen Gelb und Schwarz vorherrschen. Diese Farbkombination verstärkt möglicherweise den Eindruck von Melancholie, der über der Szene mit der gleichsam wartend im Vordergrund sitzenden Frau und der schwarzen eleganten Figur des Geigers liegt. Elemente des Hintergrundes wie der Keramikhund, das Meer, aber auch spitze Berge am jenseitigen Ufer wirken wie Reminiszenzen an die Murnauer und schwedische Zeit" (Hoberg, Annegret. Gabriele Münter. Das druckgraphische Werk. Prestel Verlag München 2000. S. 166).

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Radziwill, Franz

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Description: Village landscape, 1919 Linocut on laid paper Lower edge signed, dated and annotated ''Handabzug'' Handwritten signature, dedicated from 1972, numbered 50/17. Radziwill, Franz 1895 Strohausen bei Rodenkirchen - 1983 Wilhelmshaven Dorflandschaft. 1919 Linolschnitt auf Bütten 20 x 28 cm (36,5 x 34 cm cm) Am Unterrand signiert, datiert, bezeichnet "Handabzug" und mit handschriftlicher Signatur und Widmung von 1972. Exemplar 50/17 eines wohl späteren Abzugs. Dabei: Handsigniertes und mit Widmung versehenes Farboffset: Invasion

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Pechstein, Hermann Max

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Description: Seated nude, circa 1910 Ink drawing on paper Lower left initialed ''HMP''. Pechstein, Hermann Max 1881 Zwickau - 1955 Berlin Sitzender Akt. Um 1910 Tuschzeichnung auf Zeichenpapier 16,7 x 18 cm (17 x 21,5 cm) Links unten monogrammiert "HMP". Provenienz: Ehemals Sammlung Stangl, München; Süddeutsche Privatsammlung

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Felixmüller, Conrad

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Description: Nude female, 1922 Drawing in pencil, on brown laid paper Signed lower left and dated ''Felixmüller 1922'', on the back titled and numbered ''232''. Felixmüller, Conrad 1897 Dresden - 1977 Berlin "Ruhende Frau". Liegender Frauenakt. 1922 Bleistiftzeichnung auf bräunlichem Bütten 32 x 46,5 cm Links unten signiert und datiert "Felixmüller 1922". Verso wohl eigenhändig betitelt und nummeriert "232". Provenienz: Galerie Brockstedt, Hamburg (dort erworben November 1999)

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Hubbuch, Karl

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Description: Lying wearing a red dress, circa 1920-25 Watercolour and ink drawing, on laid cardborad Lower right signed in pencil ''Hubbuch'', numbered on the back ''658''. Hubbuch, Karl 1891 Karlsruhe - 1979 ebenda Liegende im roten Kleid. Um 1920-1925 Aquarell und Bleistiftzeichnung auf Büttenkarton. 37,5 x 54 cm Rechts unten mit Bleistift signiert "Hubbuch". Verso nummeriert "658". Provenienz: Galerie Brockstedt, Hamburg (dort erworben Juni 1992). Süddeutsche Privatsammlung

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Dix, Otto

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Description: Frieda, 1923 Lithography on Johann-Wilhelm laid paper Lower right signed and dated ''Dix 23'', published by Karsch 65, numbered 30/36 Slightly creased, occasional brown stains, sheet margins slightly trimmed with small tears. Dix, Otto 1891 Untermhaus - 1969 Singen Frieda. 1923 Lithographie auf Johann-Wilhelm-Bütten (Wz) 51,5 x 43,5 cm (62 x 48,5 cm) Rechts unten signiert und datiert "Dix 23". Exemplar 30/36. Werkverzeichnis: Karsch 65

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Hubbuch, Karl

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Description: Moulin Rouge, circa 1920 Black and red ink drawing, on chamois coloured paper mounted on cardboard Lower right signed in pencil ''Hubbuch''. Hubbuch, Karl 1891 Karlsruhe - 1979 ebenda "Moulin Rouge". Um 1920 Tuschfederzeichnung in Schwarz und Rot auf chamoisfarbenem Zeichenpapier. Auf Karton aufgezogen 32,5 x 32 cm Rechts unten mit Bleistift signiert "Hubbuch". In der Darstellung bezeichnet.

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Hubbuch, Karl

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Description: Thinking girl Ink drawing on drawing paper Lower right in pencil signed ''Hubbuch'', left in red numbered ''16'' On the verso ink drawing seated, inscribed Hubbuch. Hubbuch, Karl 1891 Karlsruhe - 1979 ebenda Nachdenkliches Mädchen. Federzeichnung auf Zeichenpapier 26 x 24 cm (32 x 28 cm) Rechts unten mit Bleistift signiert "Hubbuch". Links in Rot nummeriert "16". Verso: Sitzende. Federzeichnung. Bezeichnet: Hubbuch.

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Hubbuch, Karl

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Description: The artist, circa 1925 Black crayon drawing on drawing paper Lower margin initialed ''K.H.''. Hubbuch, Karl 1891 Karlsruhe - 1979 ebenda Der Zeichner. Um 1925 Schwarze Kreidezeichnung auf Zeichenpapier 31 x 27 cm Am Unterrand monogrammiert "K.H.". Dabei. Miriam. Holzschnitt auf Velin. Um 1950. 56 x 42 cm (63 x 42 cm). Mit dem Signaturstempel und handschriftlicher Widmung

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Nesch, Rolf

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Description: Aunt Hilde, Self portrait, Musicians, 1923 Three sheets, one watercoloured pencil drawing and two etchings, on laid and vellum paper All sheets lower right signed, one dedicated with ''Meiner lieben Tante Hilde'' and dated, another sheet with preliminary sketch on the back side Numbered 17/25 and 18/25. Nesch, Rolf 1893 Oberesslingen - 1975 Oslo Tante Hilde. Selbstporträt. Musikanten. 1923 Drei Blätter. Eine aquarellierte Bleistiftzeichnung auf Karton und zwei Radierungen auf Bütten und Velin Bis 37 x 26 cm (Bis 42 x 33,5 cm) Alle Blätter rechts unten mit Bleistift signiert, eines mit Widmung "Meiner lieben Tante Hilde" und Datierung. Ein Blatt verso mit Vorskizze. Ex. 17/25 und 18/25. Dabei: Mappe "Kriegsbilder aus Ost und West". Mappe mit 11 Drucken nach Zeichnungen von Rolf Nesch. Verlag Bruno Wiehr, Dresden Der deutsch-norwegische Maler und Graphiker Rolf Nesch wurde 1893 in Oberesslingen am Neckar geboren. Nesch absolvierte zunächst eine Lehre als Dekorationsmaler in Hildesheim, bevor er ab dem Jahr 1909 für drei Jahre die Stuttgarter Kunstgewerbeschule besuchte. Anschließend war Nesch als Malergeselle in Dresden tätig und nahm ebendort an der Akademie ein Studium auf, welches durch den ersten Weltkrieg und eine englische Kriegsgefangenschaft ein jähes Ende fand und von dem jungen Künstler erst im Jahr 1919 wieder aufgenommen werden konnte. Einer seiner Professoren war zu dieser Zeit der bedeutende Vertreter des Expressionismus und der Wiener Moderne Oskar Kokoschka. Prägenden Einfluss auf Nesch hatte auch der Maler Ernst Ludwig Kirchner, bei dem er im Jahr 1923 für mehrere Wochen in Frauenkirch lebte und von ihm in Druckgrafik unterwiesen wurde. Ab dem Jahr 1929 lebte Nesch in Hamburg und wurde Mitglied der Freien Secession. Seine Druckgrafischen Arbeiten sind von großer Experimentierfreude geprägt. So setzt er zum Beispiel die Lichteffekte, die bei Durchätzung einer Radierplatte im Druck entstehen, bewusst als künstlerisches Mittel ein. Zudem entwickelte Nesch eine neue Technik des Metalldrucks bei der die Platten zum Teil in einzelne Schablonen zersägt wurden, ein Verfahren zu dem ihn Edvard Munchs Holzschnitte inspiriert hatten. Nesch emigrierte 1933 nach Norwegen, wo er zahlreiche großformatige Metalldruck realisierte. In den Jahren von 1939 bis 1943 lebte er in Helvik auf Nesodden im Oslo-Fjord und widmete sich Serien mit landschaftlichen und christlichen Motiven. Seine Werke waren Bestandteil internationaler Ausstellungen, so zum Beispiel 1949 in New York. 1972 widmet die Nationalgalerie Oslo dem Künstler eine umfassende Retrospektive. Rolf Nesch verstarb 1975 in Oslo. Provenienz: Privatbesitz Süddeutschland

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Grosz, George

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Description: In discussion Ink und pen drawing on brown chamois-coloured printing paper Lower right with signature stamp, left annotated ''Notiz''. Grosz, George 1893 Berlin - 1959 ebenda Im Gespräch Tuschfederzeichnung auf dünnem chamoisfarbenen Werkdruckpapier 39 x 28 cm (43,5 x 30,5 cm) Rechts unten mit dem Signaturstempel. Links eigenhändig? bezeichnet "Notiz". Provenienz: Süddeutsche Privatsammlung Ausstellung: Rückseitig mit dem Stempel: Galerie Stangl, München

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Grosz, George

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Description: Serenade, Exit, 1921/22 Set of two photolithographs on vellum paper Both sheets dated and signed in pencil, lower left with the typographically printed sheet number One of 50 copies of the Special Edition Published by Dückers, S I, 70, 81 A von (D). Grosz, George 1893 Berlin - 1959 ebenda Ständchen. Ausgang. 1921/22 Zwei Blatt Fotolithographien jeweils auf Velin (Jeweils Blattgröße ca. 35,5 : 25,5 cm) Beide Blätter unten rechts mit Bleistift signiert. Unten links mit der typographisch gedruckten Blattnummer. Jeweils eines von 50 Exemplaren der Vorzugsausgabe. Blatt 70 und 81 aus der Folge "Ecce Homo" 100 Offsetlithographien, erschienen im Malik-Verlag, Berlin 1922/23. Werkverzeichnis: Dückers, S I, 70, 81 A von (D) Provenienz: F.K.A. Huelsmann, Buch- und Kunsthandel Hamburg, 1994. Auktionshaus Heuser & Grethe, Hamburg. 1993

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Schlichter (Udor Rétyl), Rudolf

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Description: At Café, 1920 charcoal drawing, on drawing paper Lower right signed and left dated, on the reverse titled study of figures, stamped and annotated ''E 20''. Schlichter (Udor Rétyl), Rudolf 1890 Calw - 1955 München Im Kaffeehaus. Tischrunde. Um 1920 Kohlezeichnung auf Zeichenpapier 50 x 66 cm Rechts unten signiert "Rudolf Schlichter". Links datiert "20". Verso: Figurenstudie und mit dem (gebleichten) Nachlassstempel. Dort bezeichnet "E 20". Provenienz: Auktion 172 Ketterer Moderne Kunst, München 1992 Kat. Nr. 1109 A. Galerie Brockstedt Hamburg (dort erworben Oktober 1999)

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Schlichter (Udor Rétyl), Rudolf

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Description: Young girl in shirt and stockings, circa 1923/24 Charcoal drawing, stamped signature and inscribed B 233 on the vesro. Schlichter (Udor Rétyl), Rudolf 1890 Calw - 1955 München Junges Mädchen in Hemd und Strümpfen. Ca. 1923/24 Kohlezeichnung auf Werkdruckpapier 43 x 37 cm (45 x 44,5 cm) Verso Nachlaßstempel und dort bezeichnet: B 233. Provenienz: Nachlass des Künstlers, Galleria del Levante, München- Mailand, Galerie Michael Hasenclever, München (dort erworben April 2000)

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Schlichter (Udor Rétyl), Rudolf

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Description: In the countryside, Rural idyll, circa 1930 Ink on brown drawing paper Lower left and right signed in pencil (bleached) ''R. Schlichter'' and left titled ''Auf dem Lande'' On the reverse sketch in ink, farmer with cows, 23 x 40 cm, titled ''Ländliche Idylle'' and numbered ''8016''. Schlichter (Udor Rétyl), Rudolf 1890 Calw - 1955 München "Auf dem Lande". "Ländliche Idylle". Um 1930 Tuschfederzeichnung auf bräunlichem Zeichenpapier 40,8 x 52,5 cm Rechts und links unten (gebleicht) mit Bleistift signiert "R. Schlichter" links betitelt "Auf dem Lande". Verso. Bäuerin mit Kuh. Federskizze. 28 x 40 cm. am Oberrand betitelt " "Ländliche Idylle" und nummeriert " "8016". Rechts unten mit Tusche "- 57" (Nachlassstempel?). Aus einem Skizzenblock. Provenienz: Galerie Brockstedt, Hamburg (dort erworben Oktober 2008)

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