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Auction Description for Koller: Furniture, Sculptures - Part II
Sale Notes:
www.invaluable.com/kollerauktionen

Furniture, Sculptures - Part II

(152 Lots)

by Koller Auctions

Platinum House

152 lots with images

March 27, 2014

Live Auction

Hardturmstrasse 102

Zurich, 8031 Switzerland

Phone: 00 41 44 445 63 63

Fax: 00 41 44 273 19 66

Email: office@kollerauktionen.ch

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BUREAU PLAT, Louis XV and later, in the style of

Lot 1126: BUREAU PLAT, Louis XV and later, in the style of

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Description: BUREAU PLAT, Louis XV and later, in the style of J. DUBOIS (Jacques Dubois, maître 1742), Paris. Tulipwood in veneer. Top covered in dark brown leather. The front with broad central drawer flanked by 1 drawer on each side, and the same but sham arrangement verso. Exceptionally rich, partially replaced and gilt bronze mounts and sabots. 1 leg repaired. 145x81x79 cm. Provenance: private collection, Munich . BUREAU-PLAT, Louis XV und später, in der Art von J. DUBOIS (Jacques Dubois, Meister 1742), Paris. Rosenholz gefriest. Geschweiftes, bastionsförmiges, vorstehendes, mit dunkelbraunem Leder bezogenes und in profiliertem Bronzestab gefasstes Blatt auf wellig ausgeschnittener Zarge mit 'contour à l'arbalète' und geschweiften Beinen. Markant geschweifte Front mit Zentralschublade, flankiert von je 1 Schublade. Gleiche, jedoch blinde Einteilung auf der Rückseite. Ausserordentlich reiche, teils ersetzte und vergoldete Bronzebeschläge und -sabots. 1 Bein repariert. 145x81x79 cm. Provenienz: Privatbesitz, München.

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PAIR OF CANDLE HOLDERS, late Louis XV, with mark

Lot 1127: PAIR OF CANDLE HOLDERS, late Louis XV, with mark

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Description: PAIR OF CANDLE HOLDERS, late Louis XV, with mark 'c couronné', Paris, 19th century. Gilt bronze. H 24 cm. Provenance: from a French collection. Expertise by the Cabinet Dillée, Guillaume Dillée / Simon Pierre Etienne, Paris 2014. 1 PAAR KERZENSTÖCKE, spätes Louis XV, mit Marke 'c couronné' (eine Steuermarke, die zwischen 1745 und 1749 auf allen Legierungen angebracht wurden, welche Kupfer enthielten), Paris, 19. Jh. Vergoldete Bronze. Geschweifter Kartuschenschaft mit Tülle in Form von Blättern und Kartuschen, auf gestuftem und kanneliertem Kartuschensockel. H 24 cm. Provenienz: Aus französischem Besitz. Expertisiert durch das Cabinet Dillée, Guillaume Dillée / Simon Pierre Etienne, Paris 2014.

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LACQUERED NAPOLEON III ENCOIGNURE, Louis XV,

Lot 1128: LACQUERED NAPOLEON III ENCOIGNURE, Louis XV,

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Description: LACQUERED NAPOLEON III ENCOIGNURE, Louis XV, probably by J. DUBOIS (Jacques Dubois, maître 1742), Paris ca. 1760. Wood lacquered black and painted in gold in 'goût chinois'. Gilt bronze mounts. Shaped 'Griotte Rouge' top 80x58x90 cm. 80x58x90. LACK-ENCOIGNURE, Louis XV, wohl von J. DUBOIS (Jacques Dubois, Meister 1742), Paris um 1760. Holz schwarz gelackt und goldfarben bemalt im 'goût chinois'; exotische Vögel in Geäst sowie Blätter und Zierfries. Viertelkreisrunder Korpus mit vorstehenden Eckstollen auf wellig ausgeschnittener Zarge mit kurzen, geschweiften Beinen. Bombierte Front mit inwendig fein eingelegter Doppeltüre. Vergoldete Bronzebeschläge. Profilierte 'Griotte Rouge'-Platte. 80x58x90 cm.

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GUERIDON, so-called 'table en cabaret', Louis XV,

Lot 1129: GUERIDON, so-called 'table en cabaret', Louis XV,

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Description: GUERIDON, so-called 'table en cabaret', Louis XV, attributed to B. VAN RISENBURGH (Bernard II Van Risenburgh, maître 1735), Paris ca. 1750. Purpleheart and satinwood in veneer and inlaid in 'bois de bout' with flowers, leaves, fillets and ornamental frieze. 1 drawer on the side. Exceptionally matte and polished gilt bronze mounts and sabots. Free-standing. 43x33x67 cm. GUERIDON, sog. 'table en cabaret', Louis XV, B. VAN RISENBURGH (Bernard II Van Risenburgh, Meister 1735) zuzuschreiben, Paris um 1750. Veilchen- und Satinholz gefriest sowie 'bois de bout' fein eingelegt mit Blumen, Blättern, Filets und Zierfries. Geschweiftes, vorstehendes und in Bronzestab gefasstes Blatt auf wellig ausgeschnittener Zarge mit durch Zwischentablar verbundenen, geschweiften Beinen. Seitlich 1 Schublade. Ausserordentlich feine, matt- und glanzvergoldete Bronzebeschläge und -sabots. Zum Freistellen. 43x33x67 cm. Hochbedeutendes Guéridon von bestechender Qualität und Eleganz; ein nahezu identisches Guéridon wurde in unserer Juni-Auktion 2004 (Katalognr. 1096) verkauft. Das 'modello' des hier angebotenen Guéridons gehört zu den mehrfach ausgeführten Kleinmöbeln des B. van Risenburgh. Zwei analoge Guéridons waren Bestand der Sammlung Patino und wurden am 1.11.1986 (Katalognr. 107 und 108) bei Sotheby's New York verkauft. Zwei weitere waren Bestand der Sammlungen A. Riahi und wurden bei Christie's New York am 2.12.2000 (Katalognr. 13 und 14) verkauft. Ein analoges Kleinmöbel ist Bestand der Wrightsman Collection in den USA. Weitere, nahezu identische Guéridons wurden 1961 im Palais Galliéra (Katalognr. 99 und 100) verkauft. Im 1756 gemalten Portrait der Marquise de Pompadour von F. Boucher (heute Alte Pinakothek, München) ist rechts von ihr das identische Modell dargestellt. Bernard II Van Risenburgh lernte die Handwerkskunst im Atelier seines Vaters. Das ausserordentliche Talent, stilistische Merkmale der Jahrzehnte 1730-1760 innovativ zu kombinieren und zu entwickeln, die atemberaubende Leichtigkeit der Verwendung verschiedenster Edelhölzer und Lackpanneaux aus Europa und Asien und das bewusste Anwenden von hevorragenden Bronzen allerhöchster Güte machten aus ihm bald den wesentlichsten Pariser Ebenisten jener Zeit. Durch die Zusammenarbeit mit den Händlern Hébert, Darnault und Poirier, die seit den 1730er Jahren japanische und chinesische Lackpanneaux nach Paris importierten oder sie direkt bei Ateliers kauften, die zu dieser Zeit in Paris entstanden und sich auf die Herstellung solcher Panneaux spezialisierten, entstanden die wohl bedeutendsten Kommoden und Bureaux von B. II Van Risenburgh. Die erste quellenmässig gesicherte Lieferung eines solchen Lackmöbels für den 'Garde-Meuble Royal' fand 1737 statt. In den darauf folgenden Jahren erfreuten sich diese Luxusmöbel ausserordentlich grosser Beliebtheit und wurden in die wichtigsten Adelshäuser von Paris und dem Deutschen Reich geliefert; man denke an die Kommoden für Max Emanuel von Bayern (heute ausgestellt im Pavillon von Pagodenburg im Park des Schlosses Nymphenburg bei München) oder an den als Meisterwerk zu bezeichnenden Sekretär 'de pente en lacque européenne', gefertigt für den 'Electeur Charles Albert' von Bayern (heute Bestand des Residenzmuseums in München). Die mit Königsholz marketierten Möbel der Jahrzehnte 1730-50 zeichneten sich vor allem durch das Diamantschliffmuster und das feine Gitterwerk aus. Nach 1740 begann B. II Van Risenburgh mit der für ihn typischen und ausserordentlich feinen Blumenmarketerie. Die ersten Möbel dieser Art, signiert BVRB, wurden von Hébert für die Dauphine und den Dauphin in Versailles geliefert. Als weitere Spezialität, die B. II Van Risenburgh während der letzten Jahre seines Schaffens entwickelte, waren die mit Sèvres-Porzellanplaketten versehenen Gross- und Kleinmöbel, die er in Zusammenarbeit mit Poirier fertigte. Die verschiedenen 'chiffonières' sowie 'tables cabarets' gehörten zu den teuersten Kleinmöbeln der Epoche. Sein Sohn, Bernard III, führte die Werkstatt nach dem Tode seines Vaters weiter und konnte, obwohl er die Meisterwürde nicht erhielt, aufgrund der Rechte seiner Mutter als Meisterwitwe verschiedene klassizistische Möbel für den Pariser Adel fertigen. Lit.: P. Kjellberg, Le mobilier français du XVIIIe siècle, Paris 1989; S. 128-142 (biogr. Angaben). J.N. Ronfort / J.D. Augarde/B. Langer, Nouveaux Aspects de la Vie et de l'Oeuvre de Bernard (II) Vanrisamburgh, in: Estampille/L'Objet d'Art 290 (1995); S. 29-52. A. Pradère, Die Kunst des französischen Möbels, München o.J.; S. 183-199 (biogr. Angaben). F.J.B: Watson, The Wrightsman Collection, New York 1966; I, S. 252 (das erwähnte Guéridon).

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BERGERE, Louis XV, France ca. 1760. Moulded beech

Lot 1130: BERGERE, Louis XV, France ca. 1760. Moulded beech

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Description: BERGERE, Louis XV, France ca. 1760. Moulded beech wood, carved with flowers, leaves and ornamental frieze. Hoof-shaped seat. Wine-red velour cover. Cushion. 73x53x46x99 cm. Provenance: private collection, Munich. BERGERE, Louis XV, Frankreich um 1760. Buche mouluriert sowie beschnitzt mit Blumen, Blättern und Zierfries. Hufförmiger Sitz auf wellig ausgeschnittener Zarge mit geschweiften Beinen. Hohe, eingezogene und bogenförmig abschliessende Rückenlehne mit gepolsterten Armlehnen auf geschweiften -stützen. Bordeauxroter Veloursbezug. Sitzkissen. 73x53x46x99 cm. Provenienz: Privatbesitz, München.

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PAIR OF CONSOLES, Louis XV, Paris, 18th/19th

Lot 1131: PAIR OF CONSOLES, Louis XV, Paris, 18th/19th

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Description: PAIR OF CONSOLES, Louis XV, Paris, 18th/19th century. Pierced wood, richly carved with cartouches, leaves and ornamental frieze and gilding. 'Fleur de Pêche' top. Small losses. 96x42x88 cm. Provenance: private collection, Munich. 1 PAAR KONSOLEN, Louis XV, Paris, 18./19. Jh. Holz durchbrochen und reich beschnitzt mit Kartuschen, Blättern und Zierfries sowie vergoldet. Geschweifte, profilierte und trapezförmige 'Fleur de Pêche'-Platte auf durchbrochener und wellig ausgeschnittener Zarge mit markant geschweiften, durch Kartuschensteg verbundenen Volutenstützen. Kleine Fehlstellen. 96x42x88 cm. Provenienz: Privatbesitz, München.

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PAIR OF IMPORTANT APPLIQUES, Louis XV, Paris, 18th

Lot 1132: PAIR OF IMPORTANT APPLIQUES, Louis XV, Paris, 18th

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Description: PAIR OF IMPORTANT APPLIQUES, Louis XV, Paris, 18th century. Gilt bronze. Light branches of different heights with large, leaf-shaped drip pans and vase-shaped nozzles. Fitted for electricity. H 72 cm. Provenance: private collection, Munich. 1 PAAR PRUNK-APPLIKEN, Louis XV, Paris, 18. Jh. Vergoldete Bronze. Geschweifte schmale Wandplatte mit 3 gedrehten, geschweiften und unterschiedlich hohen Lichtarmen mit grossen, blätterförmigen Tropftellern und vasenförmigen Tüllen. Elektrifizierungslöcher. H 72 cm. Provenienz: Privatbesitz, München.

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BONHEUR DU JOUR, Louis XV, by C. TOPINO (Charles

Lot 1133: BONHEUR DU JOUR, Louis XV, by C. TOPINO (Charles

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Description: BONHEUR DU JOUR, Louis XV, by C. TOPINO (Charles Topino, maître 1773), Paris ca. 1780. Tulipwood and partly tinted precious woods in veneer with exceptionally fine inlays. The front with 1 drawer with hinged writing surface lined with green leather and 2 compartments, 1 pen tray and 2 containers for ink and sand. Recessed upper section with large central compartment above a drawer and flanked on each side by 1 door in front of 2 compartments and 1 small drawer opened by a secret button. Matte and polished gilt bronze mounts and sabots. Freestanding. 107x40x74 cm. Provenance: - from a Paris collection. - Koller Auction Zurich, 3 December 2008 (Lot No. 1192). - private collection, Germany. BONHEUR DU JOUR, Louis XV, von C. TOPINO (Charles Topino, Meister 1773), Paris um 1780. Rosenholz und teils getönte Edelhölzer gefriest sowie ausserordentlich fein eingelegt mit Büchern, Schreibfedern, Briefen, Malpinsel, Blumenbouquets in Vasen, Küchenutensilien, Reserven, Filets und Zierfries. Geschweiftes, rechteckiges, randgefasstes und leicht vorstehendes Blatt auf wellig ausgeschnittener Zarge mit durch entsprechendes Zwischentablar verbundenen, geschweiften Beinen. Front mit 1 Schublade mit aufklappbarer, mit grünem Leder bezogener Schreibplatte und 2 Fächern, 1 Mulde für Schreibzeug und 2 Gefässen für Löschsand und Tinte. Zurückgesetzter Aufsatz mit grossem Zentralfach über Schublade, seitlich je 1 Türe vor 2 Fächern und 1 kleinen, per Geheimknopf zu öffnenden Schublade. Fein geschweifte Abschlussgalerie. Matt- und glanzvergoldete Bronzebeschläge und -sabots. Zum Freistellen. 107x40x74 cm. Provenienz: - Aus einer Pariser Sammlung. - Auktion Koller Zürich, 3.12.2008 (Katalognr. 1192). - Privatbesitz, Deutschland. Ein nahezu identisches Bonheur du Jour, signiert von C. Topino, ist abgebildet in: P. Kjellberg, Le mobilier français du XVIIIe siècle, Paris 1989; S. 843 (Abb. D). Der Autor weist auf die eigenwillige Marketerie von C. Topino hin und betont: 'Les curieuses marqueteries représentant des vases, des théières, des tasses, des jattes, des écritoires et divers utensiles, ou encore des livres, des cartes à jouer constituent l'élément le plus charactéristique de sa manière. Elles s'inspirent probablement des bordures de paravents chinois en laque de Coromandel où l'on rencontre des motifs similaires.' Lit.: P. Kjellberg, Le mobilier français du XVIIIe siècle, Paris 1989; S. 841-848 (biogr. Angaben). J. Nicolay, L'art et la manière des maîtres ébénistes français au XVIIIe siècle, Paris 1976; I, S. 455/456 (biogr. Angaben). Für Angaben zu C. Topino siehe Fussnote der Katalognr. 1110.

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COMMODE, Louis XV, stamped MIGEON (Pierre II

Lot 1134: COMMODE, Louis XV, stamped MIGEON (Pierre II

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Description: COMMODE, Louis XV, stamped MIGEON (Pierre II Migeon, maître 1739), Paris ca. 1760. Tulipwood and rosewood in veneer and finely inlaid with diamond pattern, fillets and ornamental frieze. 2 sans traverse drawers. Gilt bronze mounts and sabots, partially later. Shaped 'Griotte Rouge' top. Alterations to the marquetry. 130x58x89 cm. Provenance: private collection, Suisse romande. KOMMODE, Louis XV, sign. MIGEON (Pierre II Migeon, Meister 1739), Paris um 1760. Rosenholz und Palisander gefriest sowie fein eingelegt mit Rautenmuster, Filets und Zierfries. Geschweifter, trapezförmiger Korpus mit vorstehenden vorderen Eckstollen auf wellig ausgeschnittener Zarge mit geschweiften Beinen. In der Mitte wenig gebauchte Front mit 2 Schubladen ohne Traverse. Teils ersetzte, vergoldete Bronzebeschläge und -sabots. Profilierte 'Griotte Rouge'-Platte. Ergänzungen in der Marketerie. 130x58x89 cm. Provenienz: Privatsammlung, Westschweiz. Für Angaben zu P. Migeon siehe Fussnote der Katalognr. 1107.

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PAIR OF FAUTEUILS 'EN CABRIOLET', Louis XV, Paris

Lot 1135: PAIR OF FAUTEUILS 'EN CABRIOLET', Louis XV, Paris

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Description: PAIR OF FAUTEUILS 'EN CABRIOLET', Louis XV, Paris ca. 1760. Moulded beech wood, shaped. Yellow silk cover with polychrome flowers and leaves. Restorations. 60x45x45x90 cm. Provenance: private collection, Munich. 1 PAAR FAUTEUILS 'EN CABRIOLET', Louis XV, Paris um 1760. Buche mouluriert und profiliert. Abgerundeter Sitz auf wellig ausgeschnittener Zarge mit geschweiften Beinen. Eingezogene, bogenförmig abschliessende Rückenlehne mit gepolsterten Armlehnen auf geschweiften Beinen. Gelber Seidenbezug mit polychromen Blumen und Blättern. Restaurationen. 60x45x45x90 cm. Provenienz: Privatbesitz, München.

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CARTEL CLOCK, Louis XV, the bronze stamped SOLON

Lot 1136: CARTEL CLOCK, Louis XV, the bronze stamped SOLON

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Description: CARTEL CLOCK, Louis XV, the bronze stamped SOLON (Antoine Zacharie Solon, maître 1756), the movement signed and numbered J.B. BAILLON À PARIS NO. 3908 (Jean Baptiste III Baillon, maître 1727), Paris ca. 1760. Gilt bronze. White enamel dial. Anchor escapement striking the 1/2 hours on bell. Requires servicing. H 54 cm. W 27 cm. Provenance: private collection, Suisse romande. CARTEL, Louis XV, die Bronze sign. SOLON (Antoine Zacharie Solon, Meister 1756), das Werk sign. und num. J.B. BAILLON PARIS NO. 3908 (Jean Baptiste III Baillon, Meister 1727), Paris um 1760. Vergoldete Bronze. Kartuschenförmiges Gehäuse mit Blumen- und Blätteraufsatz sowie verziert mit Voluten und Blumen. Emailzifferblatt mit arabischen Stunden- und Minutenzahlen. 2 feine, vergoldete und durchbrochene Zeiger. Ankerwerk mit 1/2-Stundenschlag auf Glocke. Zu revidieren. H 55 cm. B 27 cm. Provenienz: Westschweizer Privatbesitz. J.B. III Baillon war ein sehr bedeutender Uhrmacher der Louis-XV-Epoche und bekannt für eine qualitativ ausgesprochen hochwertige Produktion. Im Unterschied zu vielen Zunftgenossen pflegte er seine Stücke zu nummerieren. Das Inventar von 1772 erwähnt ein Werk mit der Nummer 3808, was darauf hinweist, dass seine Produktion sehr gross gewesen sein muss. J.B. III Baillon erhielt verschiedene bedeutende Titel: 'Valet de Chambre de la Reine', 'Valet de Chambre-Horloger Ordinaire de la Reine' und später 'Premier Valet de Chambre et Valet de Chambre-Horloger Ordinaire de la Dauphine' (Marie-Josephe de Saxe). F. Berthoud, ebenfalls ein bedeutender Uhrmacher aus der gleichen Zeit, hielt in seinem 'Journal Hélvétique' aus dem Jahre 1753 den Besuch bei J.B. III Baillon wie folgt fest: 'Sa maison est un Magasin d'Horlogerie la plus belle et la plus riche. Le Diamant sert non seulement à décorer les Montres, mais même des Pendules; il en a fait dont les Boetes étoient de petits Cartels d'Or, ornés de fleurs de Diamants imitant la Nature... Sa maison de St. Germain est une espèce de Manufacture. Elle est remplie d'Ouvriers continuellement occupés pour lui... puisque lui seul fait une bonne partie de l'Horlogerie.' Lit.: J.D. Augarde, Les ouvriers du temps, Genf 1996; S. 272f. (biogr. Angaben). H.L. Tardy, Dictionnaire des horlogers français, Paris 1972; S. 21 (biogr. Angaben). P. Verlet , Les bronzes dorés du XVIIIe siècle, Paris 1987; S. 430 (kurze biogr. Angaben zu A.Z. Solon).

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CONSOLE, Transition, Paris ca. 1770/75. Wood

Lot 1137: CONSOLE, Transition, Paris ca. 1770/75. Wood

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Description: CONSOLE, Transition, Paris ca. 1770/75. Wood pierced and finely engraved with garlands, bow, wave band, leaves and ornamental frieze, and gilding. Shaped 'Griotte Rouge' top. Gilding with minor chipping. 96x48x83.5 cm. Provenance: private collection, Germany. KONSOLE, Transition, Paris um 1770/75. Holz durchbrochen und fein beschnitzt mit Girlanden, Masche, Mäanderband, Blättern und Zierfries sowie vergoldet. Profilierte 'Griotte Rouge'-Platte auf durchbrochener Zarge 'en arbalete' mit durch Steg verbundenen Volutenstützen. Vergoldung wenig bestossen. 96x48x83,5 cm. Provenienz: Privatbesitz, Deutschland.

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PAINTED CLOCK with base, Louis XV, Neuchâtel ca.

Lot 1138: PAINTED CLOCK with base, Louis XV, Neuchâtel ca.

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Description: PAINTED CLOCK with base, Louis XV, Neuchâtel ca. 1760. Wood painted with colourful flowers and a Chinese couple in a boat and gilt bronze. Enamel dial 'en cuvette'. 2 large, pierced hands. Verge escapement with 4/4-strike on 2 bells. Gilt mounts and applications of putto, cartouches, bands and leaves. Paint restored. Requires servicing. 42x23x108 cm. Provenance: private collection, Suisse romande. BEMALTE PENDULE mit Sockel, Louis XV, Neuenburg um 1760. Holz bemalt mit bunten Blumen und einem Chinesenpaar in Boot sowie vergoldete Bronze. Geschweiftes Gehäuse mit Blumen- und Blättervasenaufsatz auf sich verjüngendem Sockel mit Kartuschenabschluss. Emailzifferblatt 'en cuvette' mit römischen Stunden- und arabischen Minutenzahlen. 2 grosse durchbrochene Zeiger. Spindelwerk mit 4/4-Stundenschlag auf 2 Glocken. Vergoldete Beschläge und Applikationen in Form von Putto, Kartuschen, Bändern und Blättern. Bemalung restauriert. Zu revidieren. 42x23x108 cm. Provenienz: Privatsammlung, Westschweiz.

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PAIR OF PAINTED BANQUETTES, Louis XV, stamped P.

Lot 1139: PAIR OF PAINTED BANQUETTES, Louis XV, stamped P.

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Description: PAIR OF PAINTED BANQUETTES, Louis XV, stamped P. REMY (Pierre Rémy, maître 1750), Paris ca. 1755/60. Moulded beech wood, shaped and painted light grey. Red velour cover with flowers and leaves. 215x45x45x94 cm. Provenance: from a French collection. 1 PAAR GEFASSTEN BANQUETTEN, Louis XV, sign. P. REMY (Pierre Rémy, Meister 1750), Paris um 1755/60. Buche mouluriert sowie profiliert und hellgrau gefasst. Leicht geschweifter, trapezförmiger Sitz auf wellig ausgeschnittener Zarge mit geschweiften Beinen. Flache, bogenförmig abschliessende Rückenlehne mit gepolsterten Armlehnen auf geschweiften -stützen. Roter Veloursbezug mit Blumen und Blättern. 215x45x45x94 cm. Provenienz: Aus einer französischen Sammlung. P. Rémys Vater war 'maître menuisier', die Mutter Nichte des berühmten Ebenisten Gilles Joubert. P. Rémy selbst besass eine sehr produktive Werkstatt in der Rue Poissonnière und eine Holzhandelsfirma. Er fertigte fast ausschliesslich Louis-XV-Sitzmöbel - Fauteuils, Bergèren, Stühle und Canapés, aber auch einige 'lits de repos'. Obwohl sein Unternehmen recht bedeutend und sein Werk sehr umfangreich war, zwangen ihn finanzielle Schwierigkeiten, 1780 Konkurs anzumelden und das Geschäft aufzugeben. Lit.: P. Kjellberg, Le mobilier français du XVIIIe siècle, Paris 1989; S. 685f. (biogr. Angaben). J. Nicolay, L'art et la manière des maîtres ébénistes français au XVIIIe siècle, Paris 1976; I, S. 394 (biogr. Angaben).

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HUNTING VERDURE TAPESTRY Louis XV, signed MR

Lot 1140: HUNTING VERDURE TAPESTRY Louis XV, signed MR

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Description: HUNTING VERDURE TAPESTRY Louis XV, signed MR DAUBUSSON (Manufacture Royale d'Aubusson) and DUMONTEIL (Pierre Dumonteil, 1732-1787), Aubusson ca. 1760. H 270 cm, W 360 cm. JAGD-VERDURE, Louis XV, sign. MR DAUBUSSON (Manufacture Royale d'Aubusson) und DUMONTEIL (Pierre Dumonteil, 1732-1787), Aubusson um 1760. Darstellung eines Jagdhundes, der einen Reiher packt, in idealisierter Waldlandschaft mit Gebäuden im Hintergund. Feine Bordüre mit stilisierten Muscheln. H 270 cm. B 360 cm. Zu Beginn des 15. Jahrhunderts richtete man in Felletin erste Ateliers 'de tapisserie de la Marche' ein, die bald darauf durch die 'Manufacture d'Aubusson' ersetzt wurden. Colbert (1619-1683), königlicher Berater am französischen Hof, verlieh dem Unternehmen den Titel 'Manufacture Royale', was zur Folge hatte, dass man die Tapisserien mit einer blauen Webkante versehen durfte, genau wie die Manufakturen von Beauvais und Gobelins. 1884 wurde in Aubusson die 'Ecole Nationale d'Art Décoratif' gegründet.

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PAIR OF WALL APPLIQUES WITH PORCELAIN FLOWERS,

Lot 1141: PAIR OF WALL APPLIQUES WITH PORCELAIN FLOWERS,

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Description: PAIR OF WALL APPLIQUES WITH PORCELAIN FLOWERS, Louis XV, Paris ca. 1760. Green painted metal and finely painted 'pâte tendre' porcelain. With 2 light branches. Some losses. H 28 cm. 1 PAAR APPLIKEN MIT PORZELLANBLUMEN, Louis XV, Paris, 18./19. Jh . Blech grün gefasst und fein bemaltes Porzellan, sog. 'pâte tendre'. Blätterförmige Wandplatte mit 2 geschweiften Lichtarmen mit blätterförmigen Tropftellern und blütenförmigen Tüllen. Fehlstellen. H 28 cm.

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BASKET CHANDELIER, Louis XV, Paris ca. 1760.

Lot 1142: BASKET CHANDELIER, Louis XV, Paris ca. 1760.

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Description: BASKET CHANDELIER, Louis XV, Paris ca. 1760. Partly cut glass and crystal and bronze and brass. Basket-shaped frame with 10 light branches with large drip pans and vase-shaped nozzles. Fitted for electricity. D 77 cm. H 115 cm. Provenance: from a French collection. KORBDECKENLEUCHTER, Louis XV, Paris um 1760. Teils geschliffener Glas- und Kristallbehang sowie Bronze und Messing. Korbförmiges Gestell mit 10 geschweiften Lichtarmen mit grossen Tropftellern und vasenförmigen Tüllen sowie feinem Abschluss 'à montgolfière'. Elektrifiziert. D 77 cm. H 115 cm. Provenienz: Aus einer französischen Sammlung.

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LARGE ORNAMENTAL DISH WITH BRONZE MOUNTS, Louis

Lot 1143: LARGE ORNAMENTAL DISH WITH BRONZE MOUNTS, Louis

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Description: LARGE ORNAMENTAL DISH WITH BRONZE MOUNTS, Louis XV, Meissen porcelain, the painting in the style of J.G. HÖROLDT (Johann Gregorius Höroldt, Jena 1696-1775 Meissen), the bronze Paris, 18th/19th century. Finely painted porcelain depicting a harbour scene. Cartouches, leaves and ornamental frieze and matte and polished gilt bronze. Hair crack. 43x26x25 cm. Provenance: from a French collection. GROSSE SCHALE MIT BRONZEMONTUR, Louis XV, das Porzellan Meissen, die Malerei in der Art von J.G. HÖROLDT (Johann Gregorius Höroldt, Jena 1696-1775 Meissen), die Bronze Paris, 18./19. Jh. Fein bemaltes Porzellan mit Hafenszene und Figurenstaffage in sog. 'Kauffahrteiszenerie', Kartuschen, Blättern und Zierfries sowie matt- und glanzvergoldete Bronze. Ovaler Gefässkörper mit durchbrochenem Rand und 2 Blätterhenkeln mit lachenden Maskaronen auf profiliertem Ring mit markanten Blätterfüssen. Mit Haarriss. 43x26x25 cm. Provenienz: Aus französischem Besitz. In den Jahren um 1740/50 wurden erstmals Porzellan-Objekte mit Einrichtungsgegenständen kombiniert. Der Reiz lag darin, die nahezu 'unzerstörbaren' Bronzen mit fragilen, bemalten Porzellanelementen zu verbinden und durch diesen Kontrast eine neue Dekorationssprache zu finden. Augenfälligstes Merkmal dieser Pendulen, Cartelle und Girandolen war die hochwertige Qualität und ausserordentliche Eleganz. Für diese Entwicklung waren die innovativen 'marchands-merciers' P. Hébert, F. Poirier, L. Daguerre und P. Lazare-Duvaux verantwortlich - sie kauften Porzellanfiguren in Manufakturen, brachten sie den 'bronziers' und liessen daraus nach eigenen Angaben oder den Vorstellungen ihrer Kundschaft neue Prunkobjekte herstellen. Der Vielfalt schienen keine Grenzen gesetzt - an einer einzelnen Pendule können sich Meissner Figuren und Blumen von Vincennes oder Chantilly befinden, als Motive dienten galante Szenen, Personen aus der Commedia dell'Arte, Bauern, Jäger, orientalische und chinesische Edelleute sowie Tiere. Die Kombination dieser Elemente und Sujets verliehen den prunkvollen Pendulen die für das Rokoko so typische Leichtigkeit und Eleganz. Nach der Erfindung des Hartporzellans wurde 1710 die Meissen-Manufaktur gegründet, als 'Königlich-Polnische und Kurfürstlich-Sächsische Porzellan-Manufaktur'. Die Leitung der Manufaktur oblag bis 1731 mehreren vom König selbst eingesetzten, in Dresden ansässigen Kommissionen. Johann Melchior Steinbrück, erster Inspektor der Manufaktur, schlug 1722 die 'Gekreuzten Schwerter' als Emblem des Meissener Porzellans vor, womit die Geschichte eines der weltweit ältesten und bekanntesten Markenzeichen begann. 1733 wurde J.J. Kändler zum Modellmeister der Manufaktur ernannt und durch seine Figuren und Serviceformen im Stil des Spätbarock und Rokoko zum Begründer der europäischen Porzellanplastik. Johann Gregorius Höroldt wurde am 6. August 1696 in Jena/Thüringen geboren. Nach einer Ausbildung als Maler und Tapezierer, ging er 1719 nach Wien zur neu gegründeten Porzellanmanufaktur Du Paquier, wo er die Miniatur- und Emailmalerei erlernte. Als die Meissener Porzellanmanufaktur eine Stelle als Porzellanmaler ausschreibt, bewarb sich Höroldt darauf. Im Mai 1720 kam er nach Meissen, wo er 1724 bereits zum Hofmaler ernannt wurde. Er entwickelte eine ganz spezielle Chinoiseriemalerei, indem er Szenen aus dem chinesischen und japanischen Alltag malte. Diese Porzellan-Dekorationen waren im 18. Jahrhundert für den Mitteleuropäer, der niemals zuvor das 'Reich der Mitte' gesehen hatte, ein ganz neues Erlebnis. Dank seinen Experimenten mit neuen Farbstoffen, konnte er seine Palette von anfangs nur 5 Aufglasurfarben auf 16 neue Farben erweitern. Zahlreiche graphische Arbeiten von Höroldt gingen in Sammlungen ein und er beeinflusste fast alle europäischen Porzellan- und Fayencemanufakturen. Höroldt wurde eine prägende Künstlerpersönlichkeit bei der Entwicklung der Dekore des Meissener Porzellans. Er ging, nach fast 50-jähriger treuer Tätigkeit, 1765 in den Ruhestand und starb am 26. Januar 1775 in Meissen.

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CHEST OF DRAWERS, Louis XV, stamped M. CRIAERD

Lot 1144: CHEST OF DRAWERS, Louis XV, stamped M. CRIAERD

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Description: CHEST OF DRAWERS, Louis XV, stamped M. CRIAERD (Mathieu Criaerd, maître 1738), Paris ca. 1745/55. Tulipwood, purpleheart and rosewood in veneer. Finely inlaid with diamond pattern and ornamental frieze. 2 sans traverse drawers. Exceptionally fine matte and polished gilt bronze mounts and sabots. Shaped 'Griotte Rouge' top, repaired. 115x54x88 cm. Provenance: - from a French collection. - Koller Auction, Zurich, 22 June 2006 (Lot No. 1162). - private collection, Switzerland. KOMMODE, Louis XV, sign. M. CRIAERD (Mathieu Criaerd, Meister 1738), Paris um 1745/55. Rosen- und Veilchenholz sowie Palisander gefriest. Allseitig ausserordentlich fein eingelegt mit Rautenmuster, Diamantspitz und Zierfries. Geschweifter, trapezförmiger Korpus mit vorstehenden vorderen Eckstollen auf wellig ausgeschnittener Zarge mit geschweiften Beinen. Front mit 2 Schubladen ohne Traverse. Ausserordentlich feine, matt- und glanzvergoldete Bronzebeschläge und -sabots. Profilierte, reparierte 'Griotte Rouge'-Platte. 115x54x88 cm. Provenienz: - Aus einer französischen Sammlung. - Auktion Koller Zürich, 22.6.2006 (Katalognr. 1162). - Privatbesitz, Schweiz. Feine Kommode von bestechender Qualität, die typischen Merkmale des M. Criaerd offenbarend; elegante Formgebung, die akkurate Marketerie mit Diamantspitzen sowie die ausserordentlich feinen Bronzebeschläge. M. Criaerd war einer der bedeutendsten Ebenisten seiner Zeit und bekannt für die Herstellung exquisiter Lackmöbel. Er wurde etwa 1689 als Sohn von Jean Criaerd geboren und stammte ursprünglich aus Brüssel. Der genaue Zeitpunkt seiner Ankunft in Paris ist nicht bekannt. Der Ehevertrag mit der aus einer Ebenistenfamilie stammenden Jacqueline Godelart belegt aber M. Criaerds Tätigkeit als Möbelhersteller in Paris. Das Paar hatte zwei Söhne, die ebenfalls im Atelier ihres Vaters arbeiteten. 1783 erhielt M. Criaerd die Meisterwürde und wurde aufgrund seines exzellenten Rufes als innovativer Hersteller von qualitativ hochwertigen Möbeln einer der wesentlichsten Ebenisten der Jahre zwischen 1740 und 1760. Die Zusammenarbeit mit dem 'marchand-mercier' Hébert brachte ihm Aufträge der königlichen Residenzen ein. Zahlreiche Prunkmöbel dieser Paläste tragen seinen Stempel. 1742/43 lieferte er eine Lack-Encoignure (heute Bestand der Sammlungen des Musée du Louvre in Paris), für das Appartement in Choisy, später auch einen (heute verschollenen) Lackschreibtisch. Fünf Jahre später lieferte er eine Kommode mit Gitter- und Rhomben-Marketerie für das Cabinet du Dauphin in Versailles, wo sie heute noch steht. Zudem belieferte M. Criaerd, wie im 17. und 18. Jahrhundert üblich, die wichtigsten Kollegen wie A. Gaudreaux oder B. Van Risenburgh. 1770 zog sich M. Criaerd aus dem Geschäft zurück und verkaufte seinem jüngeren Sohn Möbellager und Werkzeug für eine Leibrente von 500 L. Sechs Jahre später starb er im hohen Alter von 87 Jahren in Paris. Lit.: P. Kjellberg, Le mobilier français du XVIIIe siècle, Paris 1989; S. 214-220 (biogr. Angaben). J. Nicolay, L'art et la manière des maîtres ébénistes français au XVIIIe siècle, Paris 1976; I, S. 53/54 (biogr. Angaben).

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PAIR OF CANDLE HOLDERS WITH MATCHING CANDELABRA

Lot 1145: PAIR OF CANDLE HOLDERS WITH MATCHING CANDELABRA

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Description: PAIR OF CANDLE HOLDERS WITH MATCHING CANDELABRA TOP, Louis XV, probably Italy, 18th/19th century. Gilt bronze. Baluster-shaped shaft with 2 later light branches with cartouches and flower-shaped nozzles, base decorated with shells, leaves and flowers. Partly rubbed. H 42.5 cm. Provenance: private collection, Munich. 1 PAAR KERZENSTÖCKE MIT ASSORTIERTEM GIRANDOLENAUFSATZ, Louis XV, wohl Italien, 18./19. Jh. Vergoldete Bronze. Balusterförmiger Schaft mit 2 späteren, gedrehten Lichtarmen in Form von Kartuschen und blumenförmigen Tüllen, auf konischem, mit Muscheln, Blättern und Blumen verziertem Rundfuss. Teils berieben. H 42,5 cm. Provenienz: Privatbesitz, München.

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SMALL CHEST OF DRAWERS, Louis XV, with illegible

Lot 1146: SMALL CHEST OF DRAWERS, Louis XV, with illegible

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Description: SMALL CHEST OF DRAWERS, Louis XV, with illegible signature, guild stamp, Paris ca. 1760. Tulipwood and rosewood in veneer, inlaid with reserves and ornamental frieze. 2 drawers. Gilt bronze mounts and sabots. Shaped 'Brèche d'Alep' top. Alterations. 80x42x85 cm. Provenance: private collection, Munich. KLEINE KOMMODE, Louis XV, mit unleserlicher Signatur, Innungsstempel, Paris um 1760. Rosenholz und Palisander gefriest sowie mit Reserven und Zierfries eingelegt. Geschweifter, trapezförmiger Korpus mit vorstehenden vorderen Eckstollen auf wellig ausgeschnittener Zarge mit geschweiften Beinen. In der Mitte gebauchte Front mit 2 Schubladen. Vergoldete Bronzebeschläge und -sabots. Profilierte 'Brèche d'Alep'-Platte. Ergänzungen. 80x42x85 cm. Provenienz: Privatbesitz, München.

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LONG CASE CLOCK, Louis XV, the housing stamped B.

Lot 1147: LONG CASE CLOCK, Louis XV, the housing stamped B.

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Description: LONG CASE CLOCK, Louis XV, the housing stamped B. LIEUTAUD (Balthazar Lieutaud, maître 1749), the dial signed J. GOFFIN A ANGERS (Eloy Goffin, maître 1778), Paris ca. 1760/80. Tulipwood and amaranth in veneer, finely inlaid 'en papillon' and with fillets and ornamental frieze. Enamel dial with hours in Roman numerals and minutes in Arabic numerals. 3 fine, partly gilt hands. Verge escapement 'à tête de poupée' and 1/2-hour striking on bell. Exceptionally fine, matte and polished gilt bronze mounts and applications. Alterations. 51x29x203 cm. Provenance: from a French collection. STANDUHR, Louis XV, das Gehäuse sign. B. LIEUTAUD (Balthazar Lieutaud, Meister 1749), das Zifferblatt sign. J. GOFFIN A ANGERS (Eloy Goffin, Meister 1778), Paris um 1760/80. Rosenholz und Amarant gefriest und fein eingelegt 'en papillon' sowie mit Filets und Zierfries. Violinenförmiges Gehäuse mit jochförmigem Kranz, Pendelsichtfenster und profiliertem Rechtecksockel. Emailzifferblatt mit römischen Stunden- und arabischen Minutenzahlen. 3 feine, teils vergoldete Zeiger. Spindelwerk 'à tête de poupée' mit 1/2-Stundenschlag auf Glocke. Ausserordentlich feine, matt- und glanzvergoldete Bronzebeschläge und -applikationen. Ergänzungen. 51x29x203 cm. Provenienz: Aus französischem Besitz. Eine nahezu identische Standuhr ist abgebildet in: P. Kjellberg, Le mobilier français du XVIIIe siècle, Paris 2002; S. 580 (Abb. C). B. Lieutaud stammte aus einer Ebenisten-Dynastie, war in der Rue de la Pelleterie tätig und Cousin des gleichnamigen Uhrmachers. Man findet seine Signatur vor allem auf zahlreichen luxuriösen Standuhr-Gehäusen von höchster Qualität, die seine Spezialität waren, aber auch auf einigen hervorragenden Kommoden, Sekretären und Encoignuren. Lieutaud arbeitete mit den bedeutendsten 'bronziers' seiner Zeit zusammen, wie z.B. mit C. Grimpelle, E. Roye und Caffieri Jeune. P. Kjellberg hält Folgendes fest: 'On peut remarquer que ces meubles de luxe par leur forme et leur décor, représent la quintessence des styles auxquels ils appartiennent, du rocaille le plus échevelé au néo-classicisme le plus rigoureux'. Lit.: P. Kjellberg, Le mobilier français du XVIIIe siècle, Paris 1989; S. 532 (biogr. Angaben). J. Nicolay, L'art et la manière des maîtres ébénistes français au XVIIIe siècle, Paris 1976; I, S. 293 (biogr. Angaben). H.L. Tardy, Dictionnaire des horlogers français, Paris 1972; S. 263 (kurze biogr. Angaben).

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PAIR OF FAUTEUILS 'A LA REINE', Louis XV, Paris

Lot 1148: PAIR OF FAUTEUILS 'A LA REINE', Louis XV, Paris

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Description: PAIR OF FAUTEUILS 'A LA REINE', Louis XV, Paris ca. 1760. Moulded beech wood, finely carved with flowers, leaves and ornamental frieze. Light yellow silk cover with flowers and leaves. 68x65x45x97 cm. Provenance: private collection, Munich. 1 PAAR FAUTEUILS 'A LA REINE', Louis XV, Paris um 1760. Buche mouluriert und fein beschnitzt mit Blumen, Blättern und Zierfries. Geschweifter, trapezförmiger Sitz auf wellig ausgeschnittener Zarge mit geschweiften Beinen. Flache, jochförmig abschliessende Rückenlehne mit gepolsterten Armlehnen auf geschweiften -stützen. Hellgelber Seidenbezug mit Blumen und Blättern. 68x65x45x97 cm. Provenienz: Privatbesitz, München.

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SMALL COMMODE, Louis XV, Paris ca. 1760. Tulipwood

Lot 1149: SMALL COMMODE, Louis XV, Paris ca. 1760. Tulipwood

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Description: SMALL COMMODE, Louis XV, Paris ca. 1760. Tulipwood and rosewood in veneer, inlaid with reserves and fillets. The front with 2 drawers. Gilt bronze mounts and sabots. Shaped 'Gris St. Anne' top. 75x44.5x82 cm. KLEINE KOMMODE, Louis XV, Paris um 1760. Rosenholz und Palisander gefriest sowie mit Reserven und Filets eingelegt. Geschweifter, trapezförmiger Sitz auf wellig ausgeschnittener Zarge mit geschweiften Beinen. In der Mitte gebauchte Front mit 2 Schubladen. Vergoldete Bronzebeschläge und -sabots. Profilierte 'Gris St. Anne'-Platte. 75x44,5x82 cm.

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ENCOIGNURE, Louis XV, monogrammed DF (Jean

Lot 1150: ENCOIGNURE, Louis XV, monogrammed DF (Jean

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Description: ENCOIGNURE, Louis XV, monogrammed DF (Jean Desforges, maître ca. 1730), Paris ca. 1740/45. Tulipwood and rosewood in veneer, inlaid with reserves and ornamental frieze. Exceptionally fine, gilt bronze mounts and sabots. Shaped 'Brèche D'Alep' top. 72x55x84 cm. Provenance: - private collection, Munich. - Sotheby's Auction Zurich, 8 June 1999 (Lot No. 271). - Swiss private collection. ENCOIGNURE, Louis XV, monogr. DF (Jean Desforges, Meister um 1730), Paris um 1740/45. Rosenholz und Palisander gefriest sowie mit Reserven und Zierfries eingelegt. Viertelkreisrunder Korpus mit vorstehenden Eckstollen auf wellig ausgeschnittener Zarge mit kurzen, geschweiften Beinen. Fein gebauchte Front mit Doppeltüre. Ausserordentlich feine, vergoldete Bronzebeschläge und -sabots. Profilierte 'Brèche D'Alep'-Platte. 72x55x84 cm. Provenienz: - Privatsammlung, München. - Auktion Sotheby's Zürich, 8.6.1999 (Katalognr. 271). - Schweizer Privatbesitz. J. Desforges war Sohn des Ebenisten Michel Desforges, Schwager des Ebenisten A. Pottier und des 'Peintre et vernisseur du Roi' G. Martin und arbeitete in der Rue du Faubourg-Saint-Antoine in Paris. Seine Vorliebe für exquisite Lackmöbel lässt sich vor allem mit der Beziehung zu G. Martin erklären. Ein weiterer Verwandter, G. Desforges, Neffe von Jean, war für ihn als 'bronzier' tätig. Die Luxusmöbel von J. Desforges wurden ausschliesslich für den französischen Hof und den Pariser Hochadel gefertigt. Wie die meisten seiner 'confrères' arbeitete J. Desforges mit anderen Kunsthandwerkern zusammen, dadurch wurden auch verschiedene Ideen und Formensprachen weiterentwickelt und adaptiert. An gewissen Möbeln findet sich beispielsweise seine Signatur mit derjenigen von M. Criaerd oder B. II Van Risenburgh. Letzterer war ein wichtiger Impuls für das Werk von Desforges. Während die frühen Stücke mit ausserordentlich reicher Bronzemontur ganz im Zeichen der prunkvollen Régence standen, nahm J. Desforges die seit den 1730er Jahren sehr beliebten und als Luxusmöbel 'par excellence' geltenden Lackmöbel in seine Produktion auf und machte auch sie zu seinem Markenzeichen. J. Nicolay hält Folgendes fest: '...on ne connaît de lui que des oeuvres magnifiques sachant concilier la richesse et le goût...' in: L'art et la manière des maîtres ébénistes français au XVIIIe siècle, Paris 1976; I, S. 76. Lit.: C. Demetrescu, D.F., un ébéniste identifié, in: L'Estampille - l'Objet d'Art - 262 (1992); S. 64-81 (Abb. 9, eine Kommode aus der Sammlung de Richelieu mit vergleichbarem Bronzezierat). A. Pradère, Les ébénistes français de Louis XIV à la Révolution, Paris 1989; S. 177-178. Salverte, Les ébéniste du XVIIIe siècle, Paris 1934; S. 92f. (biogr. Angaben). P. Kjellberg, Le mobilier français du XVIIIe siècle, Paris 1989; S. 256 (biogr. Angaben).

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PAIR OF CANDELABRAS 'AU LAPIN', late Louis XV,

Lot 1151: PAIR OF CANDELABRAS 'AU LAPIN', late Louis XV,

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Description: PAIR OF CANDELABRAS 'AU LAPIN', late Louis XV, ceramics probably from France, the bronze Paris, 19th century. Turquoise glazed ceramic and matte and polished gilt bronze. H 41 cm. Provenance: from a Swiss private collection. 1 PAAR GIRANDOLEN 'AU LAPIN', spätes Louis XV, die Keramik wohl Frankreich, die Bronze Paris, 19. Jh. Türkisblau glasierte Keramik sowie matt- und glanzvergoldete Bronze. Auf den Hinterpfoten sitzendes, fressendes Kaninchen vor 3 markant geschweiften Lichtarmen mit blätterförmigem Tropfteller und blütenförmiger Tülle, auf reich durchbrochenem Volutensockel. H 41 cm. Provenienz: Aus einer Schweizer Privatsammlung.

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GREEN PAINTED HORN CLOCK with base, Louis XV, the

Lot 1152: GREEN PAINTED HORN CLOCK with base, Louis XV, the

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Description: GREEN PAINTED HORN CLOCK with base, Louis XV, the movement signed ET. NE LE NOIR A PARIS (Etienne II Le Noir, maître 1717), dial later, signed FRERE A PARIS, Paris ca. 1760. Painted horn and gilt bronze. 2 finely engraved hands. Verge escapement with 1/2-hour striking on bell. Gilt mounts and applications in the form of dragons, leaves, volutes and cartouches. The horn painted later. Requires servicing. 34x17x83 cm. Provenance: private collection, Suisse romande . GRÜNE BEMALTE HORNPENDULE mit Sockel, Louis XV, das Werk sign. ET. NE LE NOIR A PARIS (Etienne II Le Noir, Meister 1717), das ersetzte Zifferblatt sign. FRERE A PARIS, Paris um 1760. Bemaltes Horn und vergoldete Bronze. Geschweiftes Gehäuse mit Aufsatz in Form von Rocaille, Kartuschen, Voluten, Blättern und Knospen mit kurzen geschweiften Füssen, auf sich verjüngendem Sockel. Emailzifferblatt mit römischen Stunden- und arabischen Minutenzahlen. 2 feine gravierte Zeiger. Ankerwerk mit 1/2-Stundenschlag auf Glocke. Vergoldete Beschläge und Applikationen in Form von Drachen, Blättern, Voluten und Kartuschen. Das Horn später übermalt. Zu revidieren. 34x17x83 cm. Provenienz: Privatsammlung, Westschweiz. Für Angaben zu E. Le Noir siehe Fussnote der Katalognr. 1201.

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BUREAU-FAUTEUIL, Louis XV, by NOGARET A LYON

Lot 1153: BUREAU-FAUTEUIL, Louis XV, by NOGARET A LYON

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Description: BUREAU-FAUTEUIL, Louis XV, by NOGARET A LYON (Pierre Nogaret, maître 1745), Lyon ca. 1755. Moulded walnut, finely carved with flowers, leaves, cartouches and ornamental frieze. Mustard yellow leather cover with decorative nailwork. 67x51x48x84 cm. Provenance: from a French castle. Expertise by the Cabinet Dillée, Guillaume Dillée / Simon Pierre Etienne, Paris 2014. BUREAU-FAUTEUIL, Louis XV, von NOGARET A LYON (Pierre Nogaret, Meister 1745), Lyon um 1755. Nussbaum mouluriert sowie fein beschnitzt mit Blumen, Blättern, Kartuschen und Zierfries. Geschweifter, markant abgerundeter Sitz auf wellig ausgeschnittener Zarge mit geschweiften Beinen. Eingezogene, bogenförmig abschliessende Rückenlehne, direkt in die gepolsterten Armlehnen auf geschweiften -sützen übergehend. Senfgelber Lederbezug mit dekorativem Nagelbeschlag. 67x51x48x84 cm. Provenienz: Aus französischem Schlossbesitz. Expertisiert durch das Cabinet Dillée, Guillaume Dillée / Simon Pierre Etienne, Paris 2014. P. Nogaret ist einer der wichtigsten Sitzmöbelhersteller, die nicht in Paris tätig waren. Er wurde in Paris geboren, verbrachte dort seine Lehrzeit und ging 1743 nach Lyon, wo er wenig später zusammen mit François Girard ein Atelier führte. Kurze Zeit darauf eröffnete er eine eigene Werkstatt; seine Sitzmöbel fanden rasch höchste Anerkennung. Seine Arbeiten waren gekennzeichnet durch eine innovative Formensprache, hohe Qualität und markante Blattwerk-Schnitzerei und standen jenen aus der französischen Metropole in nichts nach. Lit.: P. Kjellberg, Le mobilier français du XVIIIe siècle, Paris 1989; S. 603-607 (biogr. Angaben). J. Nicolay, L'art et la manière des maîtres ébénistes français au XVIIIe siècle, Paris 1976; I, S. 335/336 (biogr. Angaben). B.G.B. Pallot, Le mobilier du Musée du Louvre, Dijon 1993; II, S. 197 (biogr. Angaben).

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PAIR OF APPLIQUES, late Louis XV, Paris, 19th

Lot 1154: PAIR OF APPLIQUES, late Louis XV, Paris, 19th

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Description: PAIR OF APPLIQUES, late Louis XV, Paris, 19th century. Gilt bronze. Fitted for electricity. H 36 cm. Provenance: from a French collection. 1 PAAR APPLIKEN, spätes Louis XV, Paris, 19. Jh. Vergoldete Bronze. Geschweifte Wandplatte mit 2 geschweiften, unterschiedlich hohen Lichtarmen mit blätterförmigen Tropftellern und blütenförmigen Tüllen. Elektrifiziert. H 36 cm. Provenienz: Aus einer französischen Sammlung.

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MIRROR, late Louis XV, France, 19th century.

Lot 1155: MIRROR, late Louis XV, France, 19th century.

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Description: MIRROR, late Louis XV, France, 19th century. Pierced wood, finely carved with pear, flowers, leaves, cartouches and ornamental frieze, and gilding. Mirror glass, later. Some losses in the gilding. H 132 cm. W 69 cm. Provenance: private collection, Munich. SPIEGEL, spätes Louis XV, Frankreich, 19. Jh. Holz durchbrochen sowie fein beschnitzt mit Birne, Blumen, Blättern, Kartuschen und Zierfries sowie vergoldet. Rechteckiger, geschweifter Rahmen mit durchbrochenem Kartuschenaufsatz. Spiegelglas später. Wenige Fehlstellen in der Vergoldung. H 132 cm. B 69 cm. Provenienz: Privatbesitz, München.

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FAUTEUIL 'EN CABRIOLET', Louis XV, France ca.

Lot 1156: FAUTEUIL 'EN CABRIOLET', Louis XV, France ca.

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Description: FAUTEUIL 'EN CABRIOLET', Louis XV, France ca. 1760. Moulded beech wood, finely carved with flowers, leaves and ornamental frieze. Blue/green silk cover with floral pattern. Support cushion. 60x46x44x85 cm. Provenance: - private collection, Paris. - Koller Auction, Zurich, 7 December 2006 (Lot No. 1093). - Swiss private collection. FAUTEUIL 'EN CABRIOLET', Louis XV, Frankreich um 1760. Buche mouluriert sowie fein beschnitzt mit Blumen, Blättern und Zierfries. Hufförmiger Sitz auf wellig ausgeschnittener Zarge mit geschweiften Beinen. Eingezogene, jochförmig abschliessende Rückenlehne mit gepolsterten Armlehnen auf geschweiften -stützen. Blau/grüner Seidenbezug mit Blumenmuster. Stützkissen. 60x46x44x85 cm. Provenienz: - Privatbesitz, Paris. - Auktion Koller Zürich, 7.12.2006 (Katalognr. 1093). - Schweizer Privatbesitz.

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NARROW CANAPE, Louis XV, stamped TILLIARD

Lot 1157: NARROW CANAPE, Louis XV, stamped TILLIARD

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Description: NARROW CANAPE, Louis XV, stamped TILLIARD (Jean-Baptiste Tillaird, maître 1752), Paris ca. 1760. Moulded beech wood, finely carved with flowers, leaves and ornamental frieze. Gold/yellow striped fabric cover. 170x45x41x87 cm. Provenance: from a French collection. SCHMALES CANAPE, Louis XV, mit Sign. TILLIARD (Jean-Baptiste Tillaird, Meister 1752), Paris um 1760. Buche mouluriert und fein beschnitzt mit Blumen, Blättern und Zierfries. Geschweifter, trapezförmiger Sitz auf wellig ausgeschnittener Zarge mit geschweiften Beinen. Flache, mehrfach geschweifte Rückenlehne mit seitlichen Ohren, direkt in die Armlehnen auf geschweiften Stützen übergehend. Gold/gelb gestreifter Stoffbezug. 170x45x41x87 cm. Provenienz: Aus französischem Besitz. Lit.: P. Kjellberg, Le mobilier français du XVIIIe siècle, Paris 1989; S. 832ff. (biogr. Angaben). J. Nicolay, L'art et la manière des maîtres ébénistes français au XVIIIe siècle, Paris 1976; I, S. 454f. (biogr. Angaben). B.G.B. Pallot, Le mobilier du Musée du Louvre, Dijon 1993; II, S. 201 (biogr. Angaben). Für Angaben zu J.B. Tilliard siehe Fussnote der Katalognr. 1103.

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LADY'S DESK, Louis XV, probably by P. MIGEON

Lot 1158: LADY'S DESK, Louis XV, probably by P. MIGEON

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Description: LADY'S DESK, Louis XV, probably by P. MIGEON (Pierre II Migeon, maître 1739), Paris ca. 1750/60. Purpleheart and rosewood in veneer and inlaid 'en papillon' and with reserves. Secret compartment. Bronze mounts and sabots. Free-standing. Some of the inside drawers missing. 95x52x(open 82)x102 cm. Provenance: from a French collection. DAMENBUREAU, Louis XV, wohl von P. MIGEON (Pierre II Migeon, Meister 1739), Paris um 1750/60. Veilchenholz und Palisander gefriest sowie 'en papillon' und mit Reserven eingelegt. Rechteckiger Korpus auf wellig ausgeschnittener Zarge mit geschweiften Beinen. Schräge, aufklappbare und mit schwarzem Leder bezogene Schreibplatte über Beinaussparung, flankiert von je 1 Schublade über Türe. Inneneinteilung mit 3 grossen Zentralfächern, flankiert von 3 Fächern über 1 Schublade. Geheimfach. Bronzebeschläge und -sabots. Zum Freistellen. Einige Schubladen der Inneneinteilung fehlen. 95x52x(offen 82)x102 cm. Provenienz: Aus einer französischen Sammlung. Für Angaben zu P. Migeon siehe die Fussnote der Katalognr. 1107.

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SMALL 'TABLE A ECRIRE', Louis XV, Paris ca. 1760.

Lot 1159: SMALL 'TABLE A ECRIRE', Louis XV, Paris ca. 1760.

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Description: SMALL 'TABLE A ECRIRE', Louis XV, Paris ca. 1760. Tulipwood in veneer and inlaid with reserves and fillets. Hinged cover can be positioned upright, 3 compartments and brass containers for sand and pens. Bronze mounts and sabots. Free-standing. 46x33.5x69 cm. Provenance: - from a French collection. - Koller Auction, Zurich, 23 June 2010 (Lot No. 1210). - private collection, Zurich. KLEINE 'TABLE A ECRIRE', Louis XV, Paris um 1760. Rosenholz gefriest sowie mit Reserven und Filets eingelegt. Prismierter Korpus mit leicht vorstehendem Blatt auf wellig ausgeschnittener Zarge mit geschweiften Beinen. Front mit 1 Schublade mit lederbezogenem, aufklappbarem und schrägstellbarem Blatt sowie 3 Fächern und 2 Messingbehältern für Löschsand und Federhalter. Bronzebeschläge und -sabots. Zum Freistellen. 46x33,5x69 cm. Provenienz: - Aus einer französischen Sammlung. - Auktion Koller Zürich, 23.6.2010 (Katalognr. 1210). - Privatbesitz, Zürich.

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FAUTEUIL 'A LA REINE', Louis XV, Paris ca. 1740.

Lot 1160: FAUTEUIL 'A LA REINE', Louis XV, Paris ca. 1740.

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Description: FAUTEUIL 'A LA REINE', Louis XV, Paris ca. 1740. Moulded walnut, finely carved with flower, leaves, cartouches and ornamental frieze. Caned. Brown/violet cushion with diamond pattern. 67x48x46x96cm. Provenance: private collection, Munich. FAUTEUIL 'A LA REINE', Louis XV, Paris um 1740. Nussbaum mouluriert sowie fein beschnitzt mit Blume, Blättern, Kartuschen und Zierfries. Geschweifter, trapezförmiger Sitz auf wellig ausgeschnittener Zarge mit geschweiften Beinen. Flache, jochförmig abschliessende Rückenlehne mit gepolsterten Armlehnen auf geschweiften -stützen. Jonc-Geflecht. Braun/violettes Sitzkissen mit Rautenmuster. 67x48x46x96cm. Provenienz: Privatbesitz, München.

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PAIR OF FAUTEUILS 'EN CABRIOLET', Louis XV, France

Lot 1161: PAIR OF FAUTEUILS 'EN CABRIOLET', Louis XV, France

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Description: PAIR OF FAUTEUILS 'EN CABRIOLET', Louis XV, France ca. 1760. Moulded beech wood, carved with flowers, leaves and ornamental frieze. Light green silk cover. 67x52x46x88 cm. Provenance: private collection, Munich. 1 PAAR FAUTEUILS 'EN CABRIOLET', Louis XV, Frankreich um 1760. Buche mouluriert sowie beschnitzt mit Blumen, Blättern und Zierfries. Hufförmiger Sitz auf wellig ausgeschnittener Zarge mit geschweiften Beinen. Eingezogene, jochförmig abschliessende Rückenlehne mit gepolsterten Armlehnen auf geschweiften -stützen. Hellgrüner Seidenbezug. 67x52x46x88 cm. Provenienz: Privatbesitz, München.

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LADY'S DESK, Louis XV, probably West German or

Lot 1162: LADY'S DESK, Louis XV, probably West German or

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Description: LADY'S DESK, Louis XV, probably West German or France ca. 1760. Cherry wood, rosewood and various precious woods in veneer and inlaid with dancing Chinese, fillets and ornamental frieze. Hinged writing surface with 2 adjacent drawers. Interior fitted with drawers and compartments. Gilt bronze mounts and sabots. Veneer alterations. Free-standing. 85x48x(open 72)x102 cm. Provenance: private collection, Munich. DAMENBUREAU, Louis XV, wohl westdeutsch oder Frankreich um 1760. Kirsche, Palisander und diverse Edelhölzer gefriest sowie eingelegt mit tanzenden Chinesen, Filets und Zierfries. Geschweifter, rechteckiger Korpus auf wellig ausgeschnittener Zarge mit geschweiften Beinen. Schräge, aufklappbare Schreibplatte über 2 nebeneinander liegenden Schubladen. Inneneinteilung mit Zentralschublade über Fach, flankiert von je 2 Schubladen unter grossem Fach. Vergoldete Bronzebeschläge und -sabots. Furnierergänzungen. Zum Freistellen. 85x48x(offen 72)x102 cm. Provenienz: Privatbesitz, München.

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GUERIDON 'table de chevet', Louis XV, stamped L.

Lot 1163: GUERIDON 'table de chevet', Louis XV, stamped L.

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Description: GUERIDON 'table de chevet', Louis XV, stamped L. BOUDIN (Léonard Boudin, maître 1761), Paris ca. 1760. Tulipwood in veneer. Rectangular body with 'Sarrancolin' top. Front with large compartment, with marble plate. 1 drawer on the side. Bronze mounts and sabots. Free-standing. 38x32x82 cm. Provenance: Swiss private collection. GUERIDON, sog. 'table de chevet', Louis XV, sign. L. BOUDIN (Léonard Boudin, Meister 1761), Paris um 1760. Rosenholz gefriest. Rechteckiger Korpus mit vertiefter und randgefasster 'Sarrancolin'-Platte auf wellig ausgeschnittener Zarge mit geschweiften Beinen. Front mit grossem Fach, mit entsprechendem Marmor belegt. Seitlich 1 Schublade. Bronzebeschläge und -sabots. Seitlich je 1 herzförmige Griffaussparung. Zum Freistellen. 38x32x82 cm. Provenienz: Schweizer Privatbesitz. Ein nahezu identisches Guéridon, sign. J.L. Cosson, wurde in unserer Dezember-Auktion 2012 (Katalognr. 1121) verkauft. L. Boudin führte sein Atelier in der Rue Traversière in Paris, wo er anfangs für den berühmten P. Migeon arbeitete. Die Quellen weisen vor allem auf Kommoden und Schminkmöbel mit Blumenmarketerie und Lackpanneaux hin. Der ab ca. 1760 immer grösser werdende Kundenkreis führte zu einer Steigerung des Auftragsvolumens, das Boudin nur in Zusammenarbeit mit bedeutenden 'confrères' bewältigen konnte, wie zum Beispiel mit C. Topino, P. Denizot, P. Evald oder F. Gilbert. Dadurch wurden die Möbel oft mit zwei oder gar keinen Signaturen versehen. Einige unsignierte Stücke erlauben dennoch eine Zuschreibung an L. Boudin: Perfekte Verarbeitung, die Ausgewogenheit der Proportionen, ausserordentlich feine Bronzebeschläge und -sabots und zeitlose Eleganz sind Markenzeichen dieses berühmten Ebenisten. Auch die meisterhafte Verbindung der reich eingelegten Front mit bewusst zurückhaltend marketierten Seiten findet sich mehrfach im Werk von L. Boudin. Lit.: P. Kjellberg, Le mobilier français du XVIIIe siècle, Paris 1989; S. 86-98 (biogr. Angaben). D. Ledoux-Lebard, Le mobilier français du XIXe siècle, Paris 1989; S. 95 (biogr. Angaben). J. Nicolay, L'art et la manière des maîtres ébénistes français au XVIIIe siècle, Paris 1976; I, S. 23/24 (biogr. Angaben).

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PAIR OF APPLIQUES, Louis XV, Paris 18th/19th

Lot 1164: PAIR OF APPLIQUES, Louis XV, Paris 18th/19th

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Description: PAIR OF APPLIQUES, Louis XV, Paris 18th/19th century. Gilt bronze. Light branches of different heights with leave-shaped drip pans and blossom-shaped nozzles. H 40 cm. Provenance: Swiss private collection. 1 PAAR APPLIKEN, Louis XV, Paris 18./19. Jh. Vergoldete Bronze. Geschweifte Wandplatte mit 2 gedrehten, geschweiften und leicht unterschiedlich hohen Lichtarmen mit blätterförmigen Tropftellern und blütenförmigen Tüllen. H 40 cm. Provenienz: Schweizer Privatbesitz.

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SECRETAIRE 'A ABATTANT', Louis XVI, stamped F.

Lot 1165: SECRETAIRE 'A ABATTANT', Louis XVI, stamped F.

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Description: SECRETAIRE 'A ABATTANT', Louis XVI, stamped F. BAYER (François Bayer, maître 1764), guild stamp, Paris ca. 1765/70. Tulipwood and rosewood in veneer, finely inlaid 'en papillon', with reserves and ornamental frieze. Fall-front writing surface lined inside with brown leather. Fitted interior of drawers and compartments. Gilt bronze mounts and sabots. Shaped 'Campan Rouge' top. 81x35x(open 69)x142 cm. Provenance: - private collection, Suisse romande. - Koller Auction, Zurich, 20 September 2012 (Lot No. 1118). - private collection, Geneva. SEKRETÄR 'A ABATTANT', Louis XV, sign. F. BAYER (François Bayer, Meister 1764), Innungsstempel, Paris um 1765/70. Rosenholz und Palisander gefriest sowie fein eingelegt 'en papillon', mit Reserven und Zierfries. Prismierter Korpus auf wellig ausgeschnittener Zarge mit kurzen, geschweiften Beinen. Front mit abklappbarer, innen mit braunem Leder bezogener Schreibplatte zwischen Kopfschublade und Doppeltüre. Inneneinteilung mit Zentralfach, flankiert von je 2 Schubladen unter 3 grossen Fächern auf 2 Reihen. Vergoldete Bronzebeschläge und -sabots. Profilierte 'Campan Rouge'-Platte. 81x35x(offen 69)x142 cm. Provenienz: - Privatbesitz, Westschweiz. - Auktion Koller Zürich, 20.9.2012 (Katalognr. 1118). - Privatsammlung, Genf. F. Bayer war, wie viele seiner Pariser Berufskollegen, gebürtiger Deutscher und führte ein Atelier in der Rue Saint-Honoré, später im Faubourg-Saint-Germain. Seine wichtigsten Werke fertigte er im 'style Transition'. Lit.: P. Kjellberg, Le mobilier français du XVIIIe siècle, Paris 1989; S. 49 (biogr. Angaben). J. Nicolay, L'art et la manière des maîtres ébénistes français au XVIIIe siècle, Paris 1976; I, S. 18 (biogr. Angaben).

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GUERIDON 'A FLEURS', Louis XV, stamped DELORME

Lot 1166: GUERIDON 'A FLEURS', Louis XV, stamped DELORME

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Description: GUERIDON 'A FLEURS', Louis XV, stamped DELORME (Adrien Delorme, maître 1748), guild stamp, Paris ca. 1760. Tulipwood, rosewood and partially tinted precious woods in veneer, inlaid with flowers, leaves, fillets and ornamental frieze. Front with drawer and closure 'en fausse bibliothèque'. Recessed 'Brèche Violette' top. Bronze mounts and sabots. Free-standing. 47x30x74 cm. Provenance: - private collection, Germany. - Koller Auction, Zurich, 12 May 1977 (Lot No. 1738). - private collection, Munich. GUERIDON 'A FLEURS', Louis XV, sign. DELORME (Adrien Delorme, Meister 1748), Innungsstempel, Paris um 1760. Rosenholz, Palisander und teils getönte Edelhölzer gefriest sowie fein eingelegt mit Blumen, Blättern, Filets und Zierfries. Rechteckiger Korpus auf wellig ausgeschnittener Zarge mit geschweiften Beinen. Leicht gebauchte Front mit Schublade über Fach mit Lamellenverschluss 'en fausse bibliothèque'. Randgefasste und vertiefte 'Brèche Violette'-Platte. Bronzebeschläge und -sabots. Zum Freistellen. 47x30x74 cm. Provenienz: - Privatbesitz, Deutschland. - Auktion Koller Zürich, 12.5.1977 (Katalognr. 1738). - Privatbesitz, München. A. Delorme, der seine Möbel nur mit dem Nachnamen zu signieren pflegte, entstammte einer Ebenisten-Dynastie und gehörte Mitte des 18. Jahrhunderts zu den bedeutendsten Vertretern seines Berufes. Als Sohn des berühmten Ebenisten François Delorme (Meister vor 1735) lernte Adrien das Kunsthandwerk im Atelier seines Vaters in Paris. Später, in der Rue du Temple, schuf er sich in kürzester Zeit einen hervorragenden Namen als Ebenist und Händler und belieferte die wichtigsten Adelsfamilien der französischen Metropole. Zu seinen Markenzeichen gehörten die Marketerie 'aux rinceaux', perfekte Ausführung und zeitlose Eleganz; zudem verstand er es, die gefertigten Möbel mit prachtvollen und das Gesamtbild in perfekter Weise komplettierenden Bronzen zu versehen. 1768 wurde A. Delorme zum 'juré' seiner Zunft gewählt und fertigte bis 1783 eine Vielzahl von Luxusmöbeln wie Kommoden, Encoignuren, Gueridons und Bureau-Plats. Lit.: P. Kjellberg, Le mobilier français du XVIIIe siècle, Paris 1989; S. 243-247 (biogr. Angaben). J. Nicolay, L'art et la manière des ébénistes français au XVIIIe siècle, Paris 1976; S. 74f. (biogr. Angaben).

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LADY'S DESK, Louis XV, Paris ca. 1760/70.

Lot 1167: LADY'S DESK, Louis XV, Paris ca. 1760/70.

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Description: LADY'S DESK, Louis XV, Paris ca. 1760/70. Tulipwood and rosewood in veneer, inlaid with partly tinted precious wood fillets. Hinged writing surface lined with wine-red leather above 2 drawers, the top drawer divided into 2. Fitted interior of drawers and compartments, bronze mounts. 99x46x(open 96)x90 cm. Provenance: - from a German collection. - Koller Auction, Zurich, 18 March 2013 (Lot No. 1172). - from a Swiss collection. DAMENBUREAU, Louis XV, Paris um 1760/70. Rosenholz und Palisander gefriest sowie mit teils getönten Edelholzfilets eingelegt. Rechteckiger Korpus mit wellig ausgeschnittener Zarge auf hohen, geschweiften Beinen. Schräge, innen mit bordeauxrotem Leder bezogene Schreibplatte über 2 Schubladen, die obere zweigeteilt. Inneneinteilung mit Zentralfach, flankiert von je 2 stufenförmig angeordneten Schubladen über Fach. Bronzebeschläge. 99x46x(offen 96)x90 cm. Provenienz: - Aus einer deutschen Sammlung. - Auktion Koller Zürich, 18.3.2013 (Katalognr. 1172). - Aus Schweizer Besitz.

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PAIR OF APPLIQUES, late Louis XV, Paris, 19th

Lot 1168: PAIR OF APPLIQUES, late Louis XV, Paris, 19th

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Description: PAIR OF APPLIQUES, late Louis XV, Paris, 19th century. Gilt bronze. Fitted for electricity. H 52 cm. Provenance: private collection, Munich. 1 PAAR APPLIKEN, spätes Louis XV, Paris, 19. Jh. Vergoldete Bronze. Geschweifte Wandplatte mit 2 gedrehten, geschweiften und unterschiedlich hohen Lichtarmen mit blätterförmigen Tropftellern und blütenförmigen Tüllen. Elektrifiziert. H 52 cm. Provenienz: Privatbesitz, München.

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MANTEL CLOCK, Louis XV and later, the dial signed

Lot 1169: MANTEL CLOCK, Louis XV and later, the dial signed

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Description: MANTEL CLOCK, Louis XV and later, the dial signed CLM GILLE A PARIS (Clément Gilles, maître 1740), Paris. Gilt bronze and grey marble. Enamel dial with hours in Roman numerals and minutes in Arabic numerals. 2 fine, gilt and engraved hands. Anchor escapement striking the 1/2-hours on bell. Requires servicing. 33x16x55 (with base). Provenance: from a French collection. KAMINPENDULE, Louis XV und später, das Zifferblatt sign. CLM GILLE A PARIS (Clément Gilles, Meister 1740), Paris. Vergoldete Bronze und grauer Marmor. Stark geschweiftes, mit Blumen und Blättern verziertes Gehäuse mit Aufsatz in Form eines Hirtenjungen mit Hund, auf hohen geschweiften Volutenbeinen mit Kartuschensockel auf assortierter, rechteckiger Platte. Emailzifferblatt mit römischen Stunden- und arabischen Minutenzahlen. 2 feine, vergoldete und gravierte Zeiger. Ankerwerk mit 1/2-Stundenschlag auf Glocke. Zu revidieren. 33x16x55 (mit Sockel). Provenienz: Aus einer französischen Sammlung. Lit.: H.L. Tardy, Dictionnaire des horlogers français, Paris 1972; S. 256 (kurze biogr. Angaben).

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FAUTEUIL 'A LA REINE', Régence , Paris ca. 1730.

Lot 1170: FAUTEUIL 'A LA REINE', Régence , Paris ca. 1730.

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Description: FAUTEUIL 'A LA REINE', Régence , Paris ca. 1730. Moulded beech wood, finely carved with leaves, shells and ornamental frieze. Blue/green silk cover with flowers and leaves. 66x52x45x98 cm. Provenance: - private collection, Belgium. - Koller Auction, Zurich, 28 March 2011 (Lot No. 1080). - Swiss private collection. FAUTEUIL 'A LA REINE', Régence, Paris um 1730. Buche profiliert sowie fein beschnitzt mit Blättern, Muscheln und Zierfries. Geschweifter, trapezförmiger Sitz auf wellig ausgeschnittener Zarge mit geschweiften Beinen. Flache, jochförmig abschliessende Rückenlehne mit gepolsterten Armlehnen auf geschweiften -stützen. Blau/grüner Seidenbezug mit Blumen und Blättern. 66x52x45x98 cm. Provenienz: - Privatbesitz, Belgien. - Auktion Koller Zürich, 28.3.2011 (Katalognr. 1080). - Schweizer Privatbesitz.

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WING BACK CHAIR, Louis XV, Paris ca. 1760. Moulded

Lot 1171: WING BACK CHAIR, Louis XV, Paris ca. 1760. Moulded

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Description: WING BACK CHAIR, Louis XV, Paris ca. 1760. Moulded beech wood, finely carved with flowers, leaves and ornamental frieze. Blue/green silk cover with flowers and leaves. Cushion. 76x55x46x92 cm. Provenance: - private collection, Germany. - Koller Auction, Zurich, 7 December 2006 (Lot No. 1097). - Swiss private collection. OHRENBERGERE, Louis XV, Paris um 1760. Buche mouluriert sowie fein beschnitzt mit Blumen, Blättern und Zierfries. Geschweifter, trapezförmiger Sitz auf wellig ausgeschnittener Zarge mit geschweiften Beinen. Hohe, eingezogene und jochförmig abschliessende Rückenlehne mit seitlichen Ohren, direkt in die geschweiften Armlehnen und -stützen übergehend. Blau/grüner Seidenbezug mit Blumen und Blättern. Stützkissen. 76x55x46x92 cm. Provenienz: - Privatbesitz, Deutschland. - Auktion Koller Zürich, 7.12.2006 (Katalognr. 1097). - Schweizer Privatbesitz.

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OVAL GUERIDON, Transition, stamped P. DEFRICHE

Lot 1171A: OVAL GUERIDON, Transition, stamped P. DEFRICHE

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Description: OVAL GUERIDON, Transition, stamped P. DEFRICHE (Pierre Defriche, maître 1766) Paris ca. 1770. Tulipwood and precious woods in veneer, inlaid with fillets and reserves. 'Carrara' top. Bronze front with 3 drawers. Bronze knobs and sabots. 40x35x76 cm. Provenance: - Arts et Décor, Zurich. - Swiss private collection, acquired 1991. OVALES GUERIDON, Transition, sign. P. DEFRICHE (Pierre Defriche, Meister 1766) Paris um 1770. Rosenholz und Edelhölzer gefriest sowie mit Filets und Reserven eingelegt. In durchbrochene Messinggalerie gefasste 'Carrara'-Platte auf gerader Zarge mit geschweiften, durch Nierentablar verbundenen Beinen. Front mit 3 Schubladen. Bronzeknöpfe und -sabots. 40x35x76 cm. Provenienz: - Arts et Décor, Zürich. - Schweizer Privatbesitz, erworben 1991. Bis zum Vorabend der Französischen Revolution stellte P. Defriche seine Möbel im Stil Louis XV, Transition und Louis XVI in der Rue Sainte-Marguerite her. Seine Vorliebe galt der Verarbeitung von Rosenholz mit Amarant oder Veilchenholz in allen Variationen der Einlegekunst. Über den Umfang seiner Produktion ist wenig bekannt; er soll für einen Händler namens Turin in der Rue Saint-Honoré gearbeitet haben, der die Werke dem lokalen Adel verkaufte. Lit.: P. Kjellberg, Le mobilier français du XVIIIe siècle, Paris 1989; S. 226/227 (biogr. Angaben). J. Nicolay, L'art et la manière des maîtres ébénistes français au XVIIIe siècle, Paris 1976; I, S. 55/56 (biogr. Angaben).

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BERGERE, Louis XV, stamped L. POUSSIEE (Louis

Lot 1171B: BERGERE, Louis XV, stamped L. POUSSIEE (Louis

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Description: BERGERE, Louis XV, stamped L. POUSSIEE (Louis Poussiée, maître prior to 1737), Paris ca. 1745. Moulded walnut, finely carved with flowers, leaves and ornamental frieze. Green silk velour cover with flowers and leaves. Cushion. 68x73x45x96 cm. Provenance: from a German collection. TIEFE BERGERE, Louis XV, sign. L. POUSSIEE (Louis Poussiée, Meister vor 1737), Paris um 1745. Nussbaum mouluriert sowie fein beschnitzt mit Blumen, Blättern und Zierfries. Hufförmiger Sitz auf wellig ausgeschnittener Zarge mit geschweiften Beinen. Eingezogene, bogenförmig abschliessende Rückenlehne mit gepolsterten Armlehnen auf geschweiften -stützen. Grüner Seidenveloursbezug mit Blumen und Blättern. Sitzkissen. 68x73x45x96 cm. Provenienz: Aus deutschem Besitz. L. Poussiée arbeitete während Jahrzenten mit dem Bildhauer und Sitzmöbelhersteller E. Staint-Georges zusammen und fertigte nahezu ausschliesslich Möbel im 'goût Louis XV' her, stark beeinflusst von der Formensprache der Régence. Lit.: P. Kjellberg, Le mobilier français du XVIIIe siècle, Paris 1998; S. 673 (biogr. Angaben).

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OVAL GUERIDON, Transition, stamped J.P. DUSAUTOY

Lot 1171C: OVAL GUERIDON, Transition, stamped J.P. DUSAUTOY

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Description: OVAL GUERIDON, Transition, stamped J.P. DUSAUTOY (Jean Pierre Dusautoy, maître 1779), Paris ca. 1770. Tulipwood and partially tinted precious woods in veneer, exceptionally finely inlaid with rosettes, diamond pattern and ornamental frieze. 'Carrara' top. Front with 1 drawer with leather-covered tablet and compartments for writing utensils. 1 small drawer on the side. Fine, gilt bronze mounts and sabots. Restorations. 47.5x39x5x73 cm. Provenance: from a French collection. OVALES GUERIDON, Transition, sign. J.P. DUSAUTOY (Jean Pierre Dusautoy, Meister 1779), Paris um 1770. Rosenholz und teils getönte Edelhölzer gefriest sowie ausserordentlich fein eingelegt mit Rosetten, Rautenmuster und Zierfries. In durchbrochene Messinggalerie gefasste 'Carrara'-Platte auf bogenförmig ausgeschnittener Zarge mit geschweiften, durch Nierentablar verbundenen Beinen. Front mit 1 Schublade mit lederbezogenem Tablett und Kompartimenten für das Schreibzeug. Seitlich 1 kleine Schublade. Feine, vergoldete Bronzebeschläge und -sabots. Restaurationen. 47,5x39x5x73 cm. Provenienz: Aus französischem Besitz. J.P. Dusautoy führte sein Atelier in der Rue de Charenton. Anfangs stellte er Möbel im 'style Louis XV' und Transition her, später im Stil Louis XVI. Sein Werk bestach vor allem durch die elegante Formensprache. In den Aufzeichnungen des 'tapissiers' Bonnemain, heute im Besitz der 'Archives de Paris', werden mehrere Möbel in Mahagoni oder Rosenholz mit feinen Einlegearbeiten erwähnt. Lit.: P. Kjellberg, Le mobilier français du XVIIIe siècle, Paris 1989; S. 291-293 (biogr. Angaben).

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COMMODE, Louis XV, in the style of F. MONDON

Lot 1171D: COMMODE, Louis XV, in the style of F. MONDON

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Description: COMMODE, Louis XV, in the style of F. MONDON (François Mondon, 1694-1770), Paris ca. 1750. Purpleheart and tulipwood in veneer. Gilt bronze mounts and sabots. Shaped 'Campan' top. Requires some restoration. 112x52x83 cm. Provenance: private collection, Munich. KOMMODE, Louis XV, in der Art von F. MONDON (François Mondon, 1694-1770), Paris um 1750. Veilchenholz und Palisander gefriest. Geschweifter, trapezförmiger Korpus mit vorstehenden vorderen Eckstollen auf wellig ausgeschnittener Zarge mit kurzen, geschweiften Beinen. In der Mitte gebauchte Front mit 3 Schubladen, die oberste zweigeteilt. Vergoldete Bronzebeschläge und -sabots. Profilierte 'Campan'-Platte. Etwas zu überholen. 112x52x83 cm. Provenienz: Privatbesitz, München.

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