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Auction Description for Galerie Zacke Vienna: Silent Auction with Charity
Viewing Notes:
7th, 8th, 9th, 10th & 11th January 1pm to 6pm. 12th January 10am to 6pm.
Sale Notes:
www.zacke.at

Silent Auction with Charity

by Galerie Zacke Vienna


779 lots | 736 with images

January 13, 2013

Kohlmarkt 7 Stairway 3/1, 1st Floor

Vienna, 1010 Austria

Phone: 0043-1-53 20 452

Email: office@zacke.at

THREE ORIGINAL WOODBLOCK PRINTS FROM THE MUSTARD SEED GARDEN

Lot 1: THREE ORIGINAL WOODBLOCK PRINTS FROM THE MUSTARD SEED GARDEN

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Description: Original woodblock print. China. SIZE 26,5 x 33,4 CM. English description upon request. Eine prachtvoll erblühte Päonie und zwei seltene Landschaftsdarstellungen aus Teil 5. Provenienz: Sammlung Walter Exner, Museum Bad Wildungen. In den 70er-Jahren aus der alten Sammlung Exner direkt erworben. Die erste Ausstellung mit einer Auswahl schönster Beispiele aus den Werken Zehnbambushalle" und "Senfkorngarten" wurde von der Galerie Zacke 1975 in Wien und im Kongrsshaus Innsbruck präsentiert, zeitgleich mit einer Ausstellung zum selben Thema mit Blättern aus der Sammlung Winzinger in der Albertina, Wien. Eine weitere Ausstellung war dann 1990. Die einzigen bis dato bekannten großen Sammlungen chinesischer Holzschnitte sind die von Exner und Winzinger. "Zehnbambushalle" und "Senfkorngarten" sind Namen von Studios gewesen, die sich mit künstlerischen Drucken in Farben befaßten, damals eine Weltneuheit! Beide Titel sind übrigens Kurzfassungen, komplett lauten sie: SHI-ZHU-ZHAI SHU-HUA-PU, Zehn-Bambus-Halle (getreuer: „Studio") und danach „Kalligraphie (und) Malerei" (Shu-Hua) sowie Pu (Register, Handbuch). Zusammen wird das üblicherweise als „Sammlung von Kalligraphien und Malereien aus der Zehnbambushalle" bezeichnet, was zugleich etwas irreführend sein kann. Der "Senfkorngarten" hat den vollen Titel JIE-ZI-YUAN HUA-ZHUAN. Jie-zi-yuan ist der Senf-korn-garten (in gleicher Abfolge), Hua das gleiche Hua wie in der Zehnbambushalle (Malerei) und Zhuan bedeutet Roman oder „verbreiten". Manche nennen das insgesamt „Lehrbuch der Malerei vom Senfkorngarten". Von beiden Werken hat es mehrere Ausgaben zu verschiedenen Zeiten gegeben. Heute sind sie samt und sonders aufgrund von Bränden und anderen Einwirkungen sehr selten, manche Blätter äußerst selten. Die "Zehnbambushalle" hatte die erste Ausgabe 1633, die erste „große" 1643. Zentraler Kopf dieses Studios war der 1582 geborene Hu Zhengyen, der über 30 Künstler in seinem Studio in Nanjing beschäftigte. Die "Zehnbambushalle" bringt in den Bänden verschiedenste Motivgruppen - Orchideen, Bambus, Pflaumenblüten, runde Fächer, Felsen, Früchte und Vögel. Band 1 ist gemischt. Der "Senfkorngarten" ist ebenfalls in Nanjing entstanden, die ersten Teile ab 1677 und 1679, der letzte nur schwarzweiß gedruckte 1818. Verleger war Shen Xinyou, der aber mit der Durchführung den Maler Wang Gai beauftragt hat. Das Blatt, das ein Nagetier zeigt, stammt beispielsweise aus dem 4. Heft des dritten Teils, das den Titel „Pflanzen, Vögel und ein Nagetier" hat. Der "Senfkorngarten" ist mehr didaktisch, aufgrund seiner lockeren Vielfalt und erzählerischen Weise wurde er sehr beliebt und war für den Verlag ein gutes Geschäft auf lange Zeit. Zwischen beiden Werken zu unterscheiden ist nicht immer ganz leicht, Bindung, Format, Ränder, Kalligraphie und Motive spielen eine Rolle. " Die Wiedergabe der Farben im Internet entspricht nicht immer genau dem Original.

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THREE ORIGINAL WOODBLOCK PRINTS FROM THE MUSTARD SEED GARDEN

Lot 2: THREE ORIGINAL WOODBLOCK PRINTS FROM THE MUSTARD SEED GARDEN

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Description: Original woodblock print. China. SIZE 26 x 28,5 CM. English description upon request. Ein Blumenarrangement aus der Serie der Fächerbilder sowie zwei weitere Blätter aus Teil 5 des Senfkorngarten. Provenienz: Sammlung Walter Exner, Museum Bad Wildungen. In den 70er-Jahren aus der alten Sammlung Exner direkt erworben. Die erste Ausstellung mit einer Auswahl schönster Beispiele aus den Werken Zehnbambushalle" und "Senfkorngarten" wurde von der Galerie Zacke 1975 in Wien und im Kongrsshaus Innsbruck präsentiert, zeitgleich mit einer Ausstellung zum selben Thema mit Blättern aus der Sammlung Winzinger in der Albertina, Wien. Eine weitere Ausstellung war dann 1990. Die einzigen bis dato bekannten großen Sammlungen chinesischer Holzschnitte sind die von Exner und Winzinger. "Zehnbambushalle" und "Senfkorngarten" sind Namen von Studios gewesen, die sich mit künstlerischen Drucken in Farben befaßten, damals eine Weltneuheit! Beide Titel sind übrigens Kurzfassungen, komplett lauten sie: SHI-ZHU-ZHAI SHU-HUA-PU, Zehn-Bambus-Halle (getreuer: „Studio") und danach „Kalligraphie (und) Malerei" (Shu-Hua) sowie Pu (Register, Handbuch). Zusammen wird das üblicherweise als „Sammlung von Kalligraphien und Malereien aus der Zehnbambushalle" bezeichnet, was zugleich etwas irreführend sein kann. Der "Senfkorngarten" hat den vollen Titel JIE-ZI-YUAN HUA-ZHUAN. Jie-zi-yuan ist der Senf-korn-garten (in gleicher Abfolge), Hua das gleiche Hua wie in der Zehnbambushalle (Malerei) und Zhuan bedeutet Roman oder „verbreiten". Manche nennen das insgesamt „Lehrbuch der Malerei vom Senfkorngarten". Von beiden Werken hat es mehrere Ausgaben zu verschiedenen Zeiten gegeben. Heute sind sie samt und sonders aufgrund von Bränden und anderen Einwirkungen sehr selten, manche Blätter äußerst selten. Die "Zehnbambushalle" hatte die erste Ausgabe 1633, die erste „große" 1643. Zentraler Kopf dieses Studios war der 1582 geborene Hu Zhengyen, der über 30 Künstler in seinem Studio in Nanjing beschäftigte. Die "Zehnbambushalle" bringt in den Bänden verschiedenste Motivgruppen - Orchideen, Bambus, Pflaumenblüten, runde Fächer, Felsen, Früchte und Vögel. Band 1 ist gemischt. Der "Senfkorngarten" ist ebenfalls in Nanjing entstanden, die ersten Teile ab 1677 und 1679, der letzte nur schwarzweiß gedruckte 1818. Verleger war Shen Xinyou, der aber mit der Durchführung den Maler Wang Gai beauftragt hat. Das Blatt, das ein Nagetier zeigt, stammt beispielsweise aus dem 4. Heft des dritten Teils, das den Titel „Pflanzen, Vögel und ein Nagetier" hat. Der "Senfkorngarten" ist mehr didaktisch, aufgrund seiner lockeren Vielfalt und erzählerischen Weise wurde er sehr beliebt und war für den Verlag ein gutes Geschäft auf lange Zeit. Zwischen beiden Werken zu unterscheiden ist nicht immer ganz leicht, Bindung, Format, Ränder, Kalligraphie und Motive spielen eine Rolle." Die Wiedergabe der Farben im Internet entspricht nicht immer genau dem Original.

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THREE ORIGINAL WOODBLOCK PRINTS FROM THE MUSTARD SEED GARDEN

Lot 3: THREE ORIGINAL WOODBLOCK PRINTS FROM THE MUSTARD SEED GARDEN

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Description: Original woodblock print. China. SIZE 24,2 x 28,5 CM. English description upon request. Szene mit Schmetterling und Wassserplanzen aus der Serie der Fächerbilder sowie zwei weitere Blätter aus Teil 5 des Senfkorngarten. Provenienz: Sammlung Walter Exner, Museum Bad Wildungen. In den 70er-Jahren aus der alten Sammlung Exner direkt erworben. Die erste Ausstellung mit einer Auswahl schönster Beispiele aus den Werken Zehnbambushalle" und "Senfkorngarten" wurde von der Galerie Zacke 1975 in Wien und im Kongrsshaus Innsbruck präsentiert, zeitgleich mit einer Ausstellung zum selben Thema mit Blättern aus der Sammlung Winzinger in der Albertina, Wien. Eine weitere Ausstellung war dann 1990. Die einzigen bis dato bekannten großen Sammlungen chinesischer Holzschnitte sind die von Exner und Winzinger. "Zehnbambushalle" und "Senfkorngarten" sind Namen von Studios gewesen, die sich mit künstlerischen Drucken in Farben befaßten, damals eine Weltneuheit! Beide Titel sind übrigens Kurzfassungen, komplett lauten sie: SHI-ZHU-ZHAI SHU-HUA-PU, Zehn-Bambus-Halle (getreuer: „Studio") und danach „Kalligraphie (und) Malerei" (Shu-Hua) sowie Pu (Register, Handbuch). Zusammen wird das üblicherweise als „Sammlung von Kalligraphien und Malereien aus der Zehnbambushalle" bezeichnet, was zugleich etwas irreführend sein kann. Der "Senfkorngarten" hat den vollen Titel JIE-ZI-YUAN HUA-ZHUAN. Jie-zi-yuan ist der Senf-korn-garten (in gleicher Abfolge), Hua das gleiche Hua wie in der Zehnbambushalle (Malerei) und Zhuan bedeutet Roman oder „verbreiten". Manche nennen das insgesamt „Lehrbuch der Malerei vom Senfkorngarten". Von beiden Werken hat es mehrere Ausgaben zu verschiedenen Zeiten gegeben. Heute sind sie samt und sonders aufgrund von Bränden und anderen Einwirkungen sehr selten, manche Blätter äußerst selten. Die "Zehnbambushalle" hatte die erste Ausgabe 1633, die erste „große" 1643. Zentraler Kopf dieses Studios war der 1582 geborene Hu Zhengyen, der über 30 Künstler in seinem Studio in Nanjing beschäftigte. Die "Zehnbambushalle" bringt in den Bänden verschiedenste Motivgruppen - Orchideen, Bambus, Pflaumenblüten, runde Fächer, Felsen, Früchte und Vögel. Band 1 ist gemischt. Der "Senfkorngarten" ist ebenfalls in Nanjing entstanden, die ersten Teile ab 1677 und 1679, der letzte nur schwarzweiß gedruckte 1818. Verleger war Shen Xinyou, der aber mit der Durchführung den Maler Wang Gai beauftragt hat. Das Blatt, das ein Nagetier zeigt, stammt beispielsweise aus dem 4. Heft des dritten Teils, das den Titel „Pflanzen, Vögel und ein Nagetier" hat. Der "Senfkorngarten" ist mehr didaktisch, aufgrund seiner lockeren Vielfalt und erzählerischen Weise wurde er sehr beliebt und war für den Verlag ein gutes Geschäft auf lange Zeit. Zwischen beiden Werken zu unterscheiden ist nicht immer ganz leicht, Bindung, Format, Ränder, Kalligraphie und Motive spielen eine Rolle." Die Wiedergabe der Farben im Internet entspricht nicht immer genau dem Original.

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THREE ORIGINAL WOODBLOCK PRINTS FROM THE

Lot 4: THREE ORIGINAL WOODBLOCK PRINTS FROM THE "MUSTARD SEED GARDEN" AND "TEN BAMBOO HALL"

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Description: Original woodblock print. China. SIZE 24 x 28,5 CM. English description upon request. Ein Pfirsichast (Symbol für langes Leben) aus der Serie der Fächerbilder aus dem Senfkorngarten. Ein ausgehölter Zierstein aus der Zehnbambushalle (sehr früher Druck, vermutl. 17./ frühes 18. Jh.). Dazu ein Schwarz-Reliefdruck mit der Darstellung eines Gelehrten. Provenienz: Sammlung Walter Exner, Museum Bad Wildungen. In den 70er-Jahren aus der alten Sammlung Exner direkt erworben. Die erste Ausstellung mit einer Auswahl schönster Beispiele aus den Werken Zehnbambushalle" und "Senfkorngarten" wurde von der Galerie Zacke 1975 in Wien und im Kongrsshaus Innsbruck präsentiert, zeitgleich mit einer Ausstellung zum selben Thema mit Blättern aus der Sammlung Winzinger in der Albertina, Wien. Eine weitere Ausstellung war dann 1990. Die einzigen bis dato bekannten großen Sammlungen chinesischer Holzschnitte sind die von Exner und Winzinger. "Zehnbambushalle" und "Senfkorngarten" sind Namen von Studios gewesen, die sich mit künstlerischen Drucken in Farben befaßten, damals eine Weltneuheit! Beide Titel sind übrigens Kurzfassungen, komplett lauten sie: SHI-ZHU-ZHAI SHU-HUA-PU, Zehn-Bambus-Halle (getreuer: „Studio") und danach „Kalligraphie (und) Malerei" (Shu-Hua) sowie Pu (Register, Handbuch). Zusammen wird das üblicherweise als „Sammlung von Kalligraphien und Malereien aus der Zehnbambushalle" bezeichnet, was zugleich etwas irreführend sein kann. Der "Senfkorngarten" hat den vollen Titel JIE-ZI-YUAN HUA-ZHUAN. Jie-zi-yuan ist der Senf-korn-garten (in gleicher Abfolge), Hua das gleiche Hua wie in der Zehnbambushalle (Malerei) und Zhuan bedeutet Roman oder „verbreiten". Manche nennen das insgesamt „Lehrbuch der Malerei vom Senfkorngarten". Von beiden Werken hat es mehrere Ausgaben zu verschiedenen Zeiten gegeben. Heute sind sie samt und sonders aufgrund von Bränden und anderen Einwirkungen sehr selten, manche Blätter äußerst selten. Die "Zehnbambushalle" hatte die erste Ausgabe 1633, die erste „große" 1643. Zentraler Kopf dieses Studios war der 1582 geborene Hu Zhengyen, der über 30 Künstler in seinem Studio in Nanjing beschäftigte. Die "Zehnbambushalle" bringt in den Bänden verschiedenste Motivgruppen - Orchideen, Bambus, Pflaumenblüten, runde Fächer, Felsen, Früchte und Vögel. Band 1 ist gemischt. Der "Senfkorngarten" ist ebenfalls in Nanjing entstanden, die ersten Teile ab 1677 und 1679, der letzte nur schwarzweiß gedruckte 1818. Verleger war Shen Xinyou, der aber mit der Durchführung den Maler Wang Gai beauftragt hat. Das Blatt, das ein Nagetier zeigt, stammt beispielsweise aus dem 4. Heft des dritten Teils, das den Titel „Pflanzen, Vögel und ein Nagetier" hat. Der "Senfkorngarten" ist mehr didaktisch, aufgrund seiner lockeren Vielfalt und erzählerischen Weise wurde er sehr beliebt und war für den Verlag ein gutes Geschäft auf lange Zeit. Zwischen beiden Werken zu unterscheiden ist nicht immer ganz leicht, Bindung, Format, Ränder, Kalligraphie und Motive spielen eine Rolle." Die Wiedergabe der Farben im Internet entspricht nicht immer genau dem Original.

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THREE ORIGINAL WOODBLOCK PRINTS. TWO SHEETS FROM

Lot 5: THREE ORIGINAL WOODBLOCK PRINTS. TWO SHEETS FROM "THE MUSTARD SEED GARDEN".

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Description: Original woodblock print. China. SIZE 26 x 31,5 CM. English description upon request. Chrysanthemen und Zikade sowie eine Landschaftsszenerie aus dem Senfkorngarten. Dazu ein Schwarz-Reliefdruck mit der Darstellung eines Gelehrten. Provenienz: Sammlung Walter Exner, Museum Bad Wildungen. In den 70er-Jahren aus der alten Sammlung Exner direkt erworben. Die erste Ausstellung mit einer Auswahl schönster Beispiele aus den Werken Zehnbambushalle" und "Senfkorngarten" wurde von der Galerie Zacke 1975 in Wien und im Kongrsshaus Innsbruck präsentiert, zeitgleich mit einer Ausstellung zum selben Thema mit Blättern aus der Sammlung Winzinger in der Albertina, Wien. Eine weitere Ausstellung war dann 1990. Die einzigen bis dato bekannten großen Sammlungen chinesischer Holzschnitte sind die von Exner und Winzinger. "Zehnbambushalle" und "Senfkorngarten" sind Namen von Studios gewesen, die sich mit künstlerischen Drucken in Farben befaßten, damals eine Weltneuheit! Beide Titel sind übrigens Kurzfassungen, komplett lauten sie: SHI-ZHU-ZHAI SHU-HUA-PU, Zehn-Bambus-Halle (getreuer: „Studio") und danach „Kalligraphie (und) Malerei" (Shu-Hua) sowie Pu (Register, Handbuch). Zusammen wird das üblicherweise als „Sammlung von Kalligraphien und Malereien aus der Zehnbambushalle" bezeichnet, was zugleich etwas irreführend sein kann. Der "Senfkorngarten" hat den vollen Titel JIE-ZI-YUAN HUA-ZHUAN. Jie-zi-yuan ist der Senf-korn-garten (in gleicher Abfolge), Hua das gleiche Hua wie in der Zehnbambushalle (Malerei) und Zhuan bedeutet Roman oder „verbreiten". Manche nennen das insgesamt „Lehrbuch der Malerei vom Senfkorngarten". Von beiden Werken hat es mehrere Ausgaben zu verschiedenen Zeiten gegeben. Heute sind sie samt und sonders aufgrund von Bränden und anderen Einwirkungen sehr selten, manche Blätter äußerst selten. Die "Zehnbambushalle" hatte die erste Ausgabe 1633, die erste „große" 1643. Zentraler Kopf dieses Studios war der 1582 geborene Hu Zhengyen, der über 30 Künstler in seinem Studio in Nanjing beschäftigte. Die "Zehnbambushalle" bringt in den Bänden verschiedenste Motivgruppen - Orchideen, Bambus, Pflaumenblüten, runde Fächer, Felsen, Früchte und Vögel. Band 1 ist gemischt. Der "Senfkorngarten" ist ebenfalls in Nanjing entstanden, die ersten Teile ab 1677 und 1679, der letzte nur schwarzweiß gedruckte 1818. Verleger war Shen Xinyou, der aber mit der Durchführung den Maler Wang Gai beauftragt hat. Das Blatt, das ein Nagetier zeigt, stammt beispielsweise aus dem 4. Heft des dritten Teils, das den Titel „Pflanzen, Vögel und ein Nagetier" hat. Der "Senfkorngarten" ist mehr didaktisch, aufgrund seiner lockeren Vielfalt und erzählerischen Weise wurde er sehr beliebt und war für den Verlag ein gutes Geschäft auf lange Zeit. Zwischen beiden Werken zu unterscheiden ist nicht immer ganz leicht, Bindung, Format, Ränder, Kalligraphie und Motive spielen eine Rolle." Die Wiedergabe der Farben im Internet entspricht nicht immer genau dem Original.

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