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Auction 68. Books & Autographs

by Auktionshaus Kaupp GmbH


170 lots with images

December 7, 2012

Castle Sulzburg

Hauptstrasse 62

Sulzburg, 79295 Germany

Phone: +49 (0) 76 34 / 50 38 0

Fax: +49 (0) 76 35 / 50 38 50

Email: auktionen@kaupp.de

Horae B.M.V.: Stundenbuch Paris

Lot 3000: Horae B.M.V.: Stundenbuch Paris

Description: Latin-French Book of hours, Paris. Illuminated, gothic script with 16 medieval miniatures. France, probably Paris, circa 1460. 166 pages. Complete. Single column, 16 lines. Page 19,6 x 13,0 cm. Slightly worn dark blue velvet binding. Very good original condition. Partially minor staining and parchment discolouration. Three pages with minor restoration to margins. Few pages with minor water stains. Last page with very minor worming to margins. Please Note: German Text - Lateinisch-französisches Stundenbuch zum Gebrauch von Paris. Illuminierte, gotische Handschrift mit 16 mittelalterlichen Miniaturen. Frankreich, wohl Paris, um 1460. 166 Blatt. Das Werk ist vollständig. Einspaltig, 16 Zeilen, regliert. Regelmäßige Textura in schwarzer Tinte sowie Hervorhebungen in Rot. Zahlreiche Prachtinitialen in Gold auf Blau und Rot mit feinen weißen Linien- oder Punktmustern. Blattgröße 19,6 x 13,0 cm, Schriftspiegel: 10,5 x 6,5 cm. Kalendarium (1r - 12v), Evangelien-Lesungen (13r - 19v), Marienoffizium mit Litanei (20r - 111v), Heiliggeistoffizium (111v - 117r), Totenoffizium (117r - 130r), lateinische Gebete und Psalmen (130v - 155v), französische Mariengebete (156r - 161v), weitere französische Gebete (162r - 166v). 16 prachtvolle, blattgroße Miniaturen, jeweils von einer dreiseitigen Bordüre umgeben. Unterhalb jeweils mit dreizeiliger Goldgrundinitiale. Ungewöhnlich ist, dass fast alle Textblätter (bis auf 3 Seiten) mit einer breiten floralen Bordüre in Gold und Farben versehen sind. Die großen Miniaturen sind in den Abmessungen 9,5 x 6,5 cm. Die Gesamtgröße mit Bordüre, der Textzeilen und der Goldgrundinitiale beträgt ca. 16,0 x 11,0 cm. Die kunstvollen Malereien zeigen die Evangelisten Lukas (14v), Matthaeus (16v), Markus (18v), Maria mit dem Kind (20v), Mariae Verkündigung (24v), Mariae Heimsuchung (46v), die Geburt Christi (57v), die Verkündigung an die Hirten (63v), die Heiligen Drei Könige (67v), die Flucht nach Ägypten (75v), die Krönung Mariens (83r), David im Tempel (89r), Pfingsten (112r), das Totenoffizium (117v), die Kreuzabnahme (156r) und die Dreifaltigkeit (162r). Die dreiseitigen Bordüren und auch die breiten Randbordüren mit farbigem Akanthus-, Blüten- und Früchten- sowie schwarzem Federwerk und mit vergoldetem Blattwerk. Lateinische Handschrift auf Pergament. Französisches Stundenbuch in klassischer Ausführung und qualitativ hochwertigem Bildschmuck. Stilistisch verweist diese Handschrift auf ein Pariser Meister-Atelier. Ferner enthält das Kalendarium Hervorhebungen der für einen Pariser Gebrauch typischen Feiertage. Etwas abgegriffener und beriebener, dunkelblauer Samteinband. Sehr guter Originalzustand. Teilweise nur gering fleckig oder leichte Pergamentverfärbungen. Drei Blatt im weißen Rand mit kleinen Pergamentausbesserungen. Ein Blatt des Kalendariums mit kleiner Tintenverwischung. Etwa ab Blatt 158 oben ganz leicht wasserrandig. Vereinzelt min. Bereibungen oder Farbabriebe an den Miniaturen. Zwei Blatt am Ende mit Fleck im Schriftspiegel. Letztes Blatt etwas angestaubt und mit kleinen Wurmspuren im weißen Rand. Please Note: Reserve Price €45000

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Horae: Heures a Lusaige de Baieux

Lot 3001: Horae: Heures a Lusaige de Baieux

Description: Masterly Parisian Book of Hours printed on vellum, from the Bibliothèque Roger Pierre Monmelién. Printed by Simon Vostre, Paris, circa 1514. 120 pages. Complete. Single column. 18,0 x 12,0 x 3,0 cm. Excellent original condition. No damage or losses. Literature: Moreau 1105; Bohatta 31; Lacombe 266. Provenance: Collector's stamp on title page «Col(lection) Monmelien», Blind stamp on endpaper «Bibliothèque Roger Pierre Monmelién». Please Note: German Text - Meisterliches Pariser Stundenbuch auf Pergament gedruckt, aus der Bibliothèque Roger Pierre Monmelién. Druck Simon Vostre, Paris, um 1514. 3 Vorsatzblatt, 1 Titelblatt, 1 Blatt Knochenmann, 6 Blatt Kalendarium, 112 nn. Blatt. Somit 120 von 120 Blatt. Das Werk ist vollständig. Einspaltiger Druck mit umlaufender Bordüre mit eigenem Satzspiegel. Eine große Druckermarke auf dem Titel. 18 ganzseitige Metallschnitte, ein großer Metallschnitt «Totenmann» oder auch «Knochenmann». Hunderte kleine Metallschnitte im Rahmen der Bordüren. Sämtliche Textseiten sind von einer umlaufenden figürlichen und ornamentalen Metallschnittbordüre eingefasst. Hunderte handgeschriebene, goldgehöhte, blau- und rotgrundige Initialen. Dieser prächtige und reich illustrierte Pergamentdruck ist im typischen Stil der Pariser Meister wie Kerver, Vostre und Petit gefertigt. Die kräftigen ganzseitigen Metallschnitte zeigen u.a. den Knochenmann, das Martyrium des Heiligen Johannes, die Gefangennahme Jesu, die Verkündigung, das Pfingstwunder, die Geburt Jesu, die Verkündigung an die Hirten, die Ankunft der Weisen aus dem Morgenland, die Darbringung Jesu im Tempel, die Ermordung der Kinder zu Betlehem, den Tod Mariaes, Lazarus, die Dreieinigkeit. In den Randbordüren ca. 30 interessante Totentanzdarstellungen. Meisterlicher brauner Maroquin-Ledereinband des 19. Jahrhunderts mit goldgeprägtem Rückentitel und Stehkantenvergoldung. Reiche Innenkantenvergoldung sowie Blindprägungen auf Deckel und Rücken. Dreiseitiger Goldschnitt. Abmessungen: 18,0 x 12,0 x 3,0 cm. Ausgezeichneter, originaler Erhaltungszustand. Keine Mängel oder Fehlstellen. Randleiste des Titelblattes etwas knapp beschnitten bzw. teils mit Darstellungsverlust angeschnitten. Die Randleisten der ganzseitigen Metallschnitte wie üblich ebenso knapp beschnitten. Literatur: Moreau 1105; Bohatta 31; Lacombe 266 Provenienz: Sammlerstempel auf Titelblatt «Col(lection) Monmelien» Prägestempel auf Vorsatzblatt «Bibliothèque Roger Pierre Monmelién». Please Note: Reserve Price €12000

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De spiritualibus nuptiis, sive Opusculum super Cantica canticorum

Lot 3002: De spiritualibus nuptiis, sive Opusculum super Cantica canticorum

Description: One of the earliest Nuremberg incunabula - Misprint of the Sensenschmidt Press. Author Johannes Gerson, 1363 - 1429. Printer Johann Sensenschmidt, Nuremberg 1470. 39 unnumbered pages, last white page missing. Single column, 37 lines in gothic type. 1920's dark green/brown Maroquin binding, signed «Rivière & Son». 26,8 x 19,0 x 1,0 cm. Very good condition. Minor restoration, minor signs of use and minor water stains. Last pages slightly wormed. Literature: Hain 7715; GW 10727; Goff G-272; Proctor 1943; Pellechet 5232; BSB-Ink G-195; IGI 4261; ISTC ig00272000. Please Note: German Text - Eine der frühesten Nürnberger Inkunabeln - Fehldruck der Sensenschmidtpresse. Autor Johannes Gerson, 1363 - 1429. Druck Johann Sensenschmidt, Nürnberg, 1470. 39 nn. Blatt. Das Werk ist bis auf das fehlende letzte weiße Blatt vollständig. Einspaltiger, 37-zeiliger Druck in gotischer Type. Satzspiegel: 21,0 x 13,0 cm. 1 große Federwerksinitiale in Blau mit auslaufendem roten Federwerk sowie 55 gemalte große und kleine Lombarden Rot. Rubrizierung und Kapitalstrichelung. Die fälschlicherweise unbedruckten Seiten in schöner gotischer Verlagshandschrift. Dieser äußerst frühe Inkunabeldruck des Nürnbergers Johann Sensenschmidt ist einer der beiden ersten seiner wohl 1469/1470 zusammen mit Heinrich Kefer und dem Unternehmer Heinrich Rumel gegründeten Offizin und gehört damit zu den ersten datierten Nürnberger Drucken überhaupt. Vorliegendes Exemplar ist ein drucktechnisches Kuriosum: Blatt 2 recto (a2r) und Blatt 9 recto (a9r) blieben unbedruckt, nur verso sind sie mit dem richtigen Text bedruckt. Der Rubrikator hat dann den Text sehr sauber und den Druck recht überzeugend nachahmend mit brauner Tinte und den entsprechenden roten Lombarden «A» ersetzt. Offensichtlich ist dieser «Druckfehler» in der Phase des Einrichtens von Sensenschmidts neuer Presse entstanden, als die Routine der Verarbeitung noch fehlte. Wir haben unser Exemplar mit dem in der BSB München digitalisierten Exemplar verglichen. Dort sind sämtliche Seiten bedruckt. Möglicherweise ist dieses Exemplar eines der ersten Exemplare, welche auf der ersten Presse von Sensenschmidt überhaupt gedruckt wurden. Erste Ausgabe eines der schönsten Werke des französischen Mystikers und Kanzlers der Sorbonne in Paris Jean le Charlier de Gerson (1363 - 1429) über die «Nuptiae spirituals», zu den sicherlich auch weltlich zu interpretierenden Versen des Hohelieds Salomonis: «Incipit opusculum Magistri Johannis de gersona Cancellarij parisiensis super Cantica canticorum ad carthusienses». Kunstvoller, im zeitgenössischen Stil gold- und blindgeprägter dunkelgrün-/brauner Maroquinledereinband um 1920. Signiert «Rivière & Son». Vorderdeckel mit goldgeprägten gotischen großen Lettern. Stehkantenvergoldung. Rücken mit goldgeprägtem Titel, Bundlinien und Blumen. Dreiseitiger, schwerer Goldschnitt. Fünf Bünde. Folio: 26,8 x 19,0 x 1,0 cm. Sehr guter Erhaltungszustand. Neubindung im 20. Jahrhundert. Buchblock, Gelenke und Bindung fest und stabil. Deckel nur leicht berieben und bekratzt.Guter Erhaltungszustand. Breitrandiges Exemplar. Durchgehend oben und unten leicht wasserfleckig. Die ersten und letzten Blätter im unteren Rand mit restaurierten Ausbrüchen. Hierbei die Serifen teils zeitgenössisch handschriftlich ergänzt, was auf einen zeitgenössischen Wasserschaden hindeutet. Partiell in den Rändern oben und unten leicht braunfleckig, insgesamt jedoch sauber. Letzte Blätter mit kleinem Wurmgang im Bug, letzte beide Blatt mit Wurmlöchern. Literatur: Hain 7715; GW 10727; Goff G-272; Proctor 1943; Pellechet 5232; BSB-Ink G-195; IGI 4261; ISTC ig00272000. Please Note: Reserve Price €12000

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De antiquitate Judaica

Lot 3003: De antiquitate Judaica

Description: Judaicum - translated from the Greek by Tyrannius Rufinus Aquileiensis. The first incunabula from the Lübeck Offizin by Lucas Brandis in monumental Gothic original binding. Author Josephus Flavius. Printer Lucas Brandis, Lübeck, circa 1475. 396 of 397 pages, white page g8 is missing. Double column, 48 lines in gothic type. Rubricated. Original, blind stamped calfleather binding on wooden boards, signs of age, restored. 41,0 x 30,0 x 11,0 cm. Good to very good condition. Literature: GW M15150; ISTC ij00483000; Hain 9450; Pell-Pol 6713. Provenance: Probably German first ownership, early owner entry in Latin to last page. Library stamp and blind stamp of Ampleforth Abbey Library. Please Note: German Text - De antiquitate Judaica. Übersetzt auf Veranlassung von Flavius Magnus Aurelius Cassiodorus. De bello Judaico. Judaicum - aus dem Griechischen übersetzt von Tyrannius Rufinus Aquileiensis. Die erste Inkunabel aus der Lübecker Offizin von Lucas Brandis im monumentalen, gotischen Originaleinband aus dem Besitz der Ampleforth Abbey Library. Autor Josephus Flavius. Druck Lucas Brandis, Lübeck, um 1475. 396 von 397 Blatt, es fehlt lediglich das weiße Blatt g8, im Text vollständiges Exemplar. Zweispaltiger, 48-zeiliger Druck in gotischer Type. Rubriziert. Satzspiegel: 29,0 x 19,0 cm. Die zwei Titelblätter mit kunstvollem und einzigartigem Buchschmuck und außergewöhnlichem Satzspiegel im Stile der mittelalterlichen Buchmalerei mittels Holzschnitten nachempfunden. Oben, rechts und unten prunkvolle Bordüren, Titel 1 links mit großer figürlicher Holzschnitt-Initiale «J» (23 cm) sowie bei beiden mittig Trennungsschmuckstab für die Spalten des Satzspiegels. Die rechte Spalte des 1. Titels beginnt mit einer großen Initiale «H» (9,5 x 7,5 cm), welche Josephus Flavius beim Schreiben eines Buches zeigt. Rechts neben der Initiale verläuft von oben nach unten (H) «ISTORIAM». Von diesen großen Holzschnitt-Initialen befinden sich ca. 20 weitere als Kapitelanfang im Werk. In den Initialen eines Schreibers am Schreibtisch, Kampfszenen bzw. die Wappen von Lübeck. Andere Kapitel beginnen mit großen handgemalten Initialen in Rot. Blatt 11 mit 13-zeiliger handgemalter Prachtinitiale in Rot und Blau. Außergewöhnlich auch die großen Blattüberschriften mittels Holzschnitt. Dieses Verfahren war offensichtlich sehr aufwändig. Die ersten Bücher (LiberI - IV) hält Brandis fehlerfrei durch. Danach kommt es zu Verwechslungen und Fehlbezeichnungen. Ab Liber VII hat Brandis dann die Blattüberschriften bzw. Kapitelbezeichnungen weggelassen. Ab Liber VIII erfolgt dann die Blattüberschrift teilweise mittels der Type des normalen Satzspiegels, danach aber wieder mittels Holzschnitt. Dieser Wechsel zieht sich durch das gesamte Buch. Diese «Versuche» sind ein eindrucksvolles Zeugnis der Entwicklungen des frühen Buchdruckes. Ferner finden sich Hunderte Holzschnitt-Initialen sowie auch handgemalte Initialen in Rot. Durch diese Symbiose der beiden Technologien wird der Übergang von gemalten in gedruckte Initialen eindrucksvoll deutlich. Frühe dritte Ausgabe der bedeutenden Schriften über den Jüdischen Krieg und die Jüdischen Altertümer und wahrscheinlich das erste Werk aus der Lübecker Offizin von Brandis. Es ist bis heute allerdings unklar, ob das am 5. August 1475 gedruckte «Rudimentum novitiorum» oder das vorliegende Werk zuerst entstand. Der in sieben Bücher gegliederte «Jüdische Krieg (De bello Iudaico)» gilt als das erste Werk von Josephus Flavius. Hier berichtet er nach einer ausführlichen Vorgeschichte von dessen Verlauf und Ergebnis, um die nationale Katastrophe dieses Krieges zu bewältigen und um dazu beizutragen, seine Wiederholung ein für alle Mal zu verhindern. Nach dem «Jüdischen Krieg» schrieb Josephus sein umfangreichstes Werk, die «Jüdischen Altertümer» («Antiquitates Iudaicae»). In diesen stellte er, ganz im Stil der zeitgenössischen kaiserzeitlichen historischen Schriftsteller und geprägt von Motiven aus der stoischen Philosophie, anhand einer ausführlichen Nacherzählung der hebräischen Heiligen Schriften und zahlreicher weiterer Quellen, in 20 Büchern dar, wie sich das Judentum im Verlauf seiner langen und bewegten Geschichte von der Erschaffung der Welt bis zum Ausbruch des Jüdischen Krieges im Jahre 66 n. Chr. entwickelte, wie seine Gesetze und Sitten beschaffen sind und auf wen diese zurückgehen. Originaler, blindgeprägter Kalbsledereinband der Zeit über massiven Holzdeckeln. Ornamentale Stempelprägungen und Streicheisenlinien. Einband unter Verwendung der originalen Deckelbezüge restauriert, Rücken erneuert. Sechs echte Bünde. Schließen und Buckel fehlen. Goldgeprägte Titelschilder auf dem Rücken. Großfolio 41,0 x 30,0 x 11,0 cm. Buchblock und Bindung fest und stabil. Deckel bestoßen und berieben und mit kleinen Fehlstellen. Einige Wurmlöcher auf den Deckeln. Neue Vorsatzblätter. Bei einer alten Restaurierung im Kloster offenbar versehentlich verkehrt herum eingebunden. Guter, größtenteils sehr guter Erhaltungszustand. Festes Büttenpapier, kräftiger, fühlbarer Druck. Erstes Titelblatt mit Wurmlöchern und zwei Löchern, am rechten Rand mit Läsuren. Einige Blätter mit kleinen Schabknittern am äußeren rechten Rand. Partiell fingerfleckig und in den äußeren Rändern etwas stockfleckig. Äußerer oberer Rand teilweise angestaubt. Vorn und in der Mitte einige wenige Eintragungen und Kommentare mit Bleistift. Ca. 10 Blatt mit kleineren Randeinrissen, 1 Blatt mit oberem Eckabriss. Die letzten 20 Blatt zunehmend braunrandig. Die letzten 7 Blatt mit altrestaurierten Ausbrüchen am unteren Seitenrand. Letztes Blatt mit stärkeren Läsuren und Randschäden sowie einigen Wurmlöchern. Literatur: GW M15150; ISTC ij00483000; Hain 9450; Pell-Pol 6713. Provenienz: Wohl aus deutschem Erstbesitz. Früher handschriftlicher lat. Besitzereintrag auf dem letzten Blatt. Aus dem Besitz der Ampleforth Abbey Library (ExLibris, Bibliotheksstempel und im Text Prägestempel). Offensichtlich wurde die Inkunabel auch hier restauriert. Please Note: Reserve Price €60000

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Margarita Davitica, seu expositio psalmorum

Lot 3004: Margarita Davitica, seu expositio psalmorum

Description: The beads of David - early print. Printer Günther Zainer, Augsburg, 1474/1476. 124 unnumbered pages. Complete. Single column, 34 lines in gothic type. Later dark green Maroquin binding circa 1890. 28,5 x 21,0 x 3,0 cm. Very good condition. Few contemporary comments in brown ink. No tears or losses. Literature: Hain/Copinger 10754; BMC II, 323; Goff M 262; BSB-Ink M171; Pell. 7552; Polain 2611; ISTC im00262000. Provenance: several old owner entries to first blank page, probably from the Franciscan convent «Inglfing» (Dingolfing), probably circa 1550. Further «Comparanit Joannes Lanngnis (Johannes Lang?)». One of the flyleaves with coat-of-arms-Exlibris of Melchior Thumb from 1689. Please Note: German Text - Die Perlen Davids - Augsburger Frühdruck aus der Offizin von Günther Zainer aus dem Besitz des Franziskanerkonvents Dingolfing. Druck Günther Zainer, Augsburg, 1474/1476. 124 nn. Blatt. Das Werk ist vollständig. Die beiden eigentlich an den Schluss gehörenden Indexblätter sind hier am Anfang eingebunden. Einspaltiger, 34-zeiliger Druck in gotischer Type. Satzspiegel: 20,5 x 12,5 cm. Eine kunstvolle, zwölfzeilige Holzschnitt-Initiale «P» mit eingeflochtener Randleiste, welche über die gesamte Satzhöhe ausläuft. Für Zainer typischer Buchschmuck. 1 große Zierinitiale «I» sowie Hunderte kleinere Holzschnitt-Initiale und Lombarden. Erste und einzige Ausgabe der Perlen Davids, einer populären Psalmenauslegung, deren Verfasser bisher von der Wissenschaft noch nicht ermittelt werden konnte. Prachtvoller, dunkelgrüner, meisterhafter Maroquineinband um 1890 (Riviere & Son) mit reichhaltiger Rücken- und Deckelvergoldung. Goldgeprägte Steh- und Innenkantenfilete sowie florale Zierelemente. Blindgeprägte Rahmen auf den Deckeln. Dreiseitiger schwerer Goldschnitt. Folioformat: 28,5 x 21,0 x 3,0 cm. Buchblock und Bindung fest. Ecken, Kanten und Gelenke etwas beschabt, Goldschnitt geringfügig berieben. Sehr guter Zustand. Kräftiger Druck und festes Bütten. Äußerst breitrandiges und original erhaltenes, sauberes und nahezu druckfrisches Exemplar. Einige zeitgenössische handschriftliche Einträge in brauner Tinte sowie «Hand». Vereinzelt in den Rändern min. wurmstichig, Satzspiegel nicht betroffen. Keine Risse, Ausrisse oder Fehlstellen. Literatur: Hain/Copinger 10754; BMC II, 323; Goff M 262; BSB-Ink M171; Pell. 7552; Polain 2611; ISTC im00262000. Provenienz: Die weiße Anfangsseite mit mehreren alten Besitzvermerken, wohl aus dem Franziskaner-Convent «Inglfing» (Dingolfing), wohl um 1550. Ferner «Comparanit Joannes Lanngnis (Johannes Lang?)». Eines der weißen Vorsatzblätter mit Wappenholzschnitt-Exlibris von Melchior Thumb von 1689. Melchior Thumb war Dekan und Pfarrer in Frontenhausen. Please Note: Reserve Price €8000

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