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Auction Description for Hauswedell-Nolte: Max Beckmann - Die graphischen Selbstbildnisse #443
Viewing Notes:
30th May 1pm to 6pm. 31st May 10am to 6pm. 1st June 1pm to 6pm. 3rd June 10am to 6pm. 4th June 10am to 5pm.
Sale Notes:
Due to processing reasons, we have been unable to translate the sale details on this occasion and apologise for any inconvenience this may cause you. www.hauswedell-nolte.de

Max Beckmann - Die graphischen Selbstbildnisse #443

by Hauswedell-Nolte


26 lots with images

June 5, 2013

Poseldorf Weg 1

D-20148

Hamburg, Germany

Phone: 00 49 40 41 32100

Fax: 00 49 40 41 321010

Email: info@hauswedell-nolte.de

Max Beckmann Leipzig 1884 - 1950 New York

Lot 1: Max Beckmann Leipzig 1884 - 1950 New York

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Description: Max Beckmann Leipzig 1884 - 1950 New York Selbstbildnis mit Bart Lithographie. Wohl 1903. 17,2 : 10,8 cm (50,0 : 32,3 cm). Hofmaier 5. - Nicht bei Gallwitz. - Nicht bei Glaser. Hervorragend schöner, im Grund tiefschwarzer, in der Zeichnung durchsichtiger Druck. Eines von vier bekannten Exemplaren, Hofmaier kannte 2 Drucke, davon einer in der Hamburger Kunsthalle. Weder dem ersten Verfasser des Werkverzeichnisses, Curt Glaser noch Klaus Gallwitz wurden Exemplare bekannt. - Alle 4 Exemplare blieben unsigniert und wurden auf breitrandiges graugrünes Papier gedruckt.1903 besuchte Max Beckmann noch die Großherzogliche Kunstschule in Weimar, wo er vermutlich auch in die Technik der Lithographie eingewiesen wurde. Mit dieser Lithographie, für die Hofmaier als Datierung »probabely 1903« angibt, steht im Zusammenhang eine 1903 datierte Zeichnung, »Selbstportrait mit Bart« (Wiese 4). Wiese bezeichnet die Zeichnung als Vorlage für eine Radierung (sic!) von 1903. Das schmale Hochformat läßt noch Einflüsse des Jugendstil erkennen. Eine weitere, bereits 1902 entstandene Selbstbildnis-Zeichnung (nicht bei Wiese), bei Uwe M. Schneede »Max Beckmann. Der Maler seiner Zeit« auf S. 15 abgebildet, zeigt ebenfalls ein frontales Selbstbildnis aus dem Dunkel des Hintergrundes hervortretend, hier allerdings bis zu den Augen verdeckt.Max Beckmann hatte nie eine farbige Graphik geschaffen; 373 graphische Blätter, die im Laufe seines Lebens entstanden, wurden, von der ersten 1901 radierten Graphik bis zur letzten Lithographie von 1948 in strengem Schwarz-Weiß komponiert. Während seines Pariser Aufenthaltes im Herbst 1903 hatte Beckmann Manet, den Meister des Schwarz für sich entdeckt, im Louvre Velàzquez. An seinen Freund Caesar Kundwald schrieb er aus Berlin nach Paris »Manet, Manet et encore une fois ... ich singe dieses Lied auf Verlangen jedem 1-10mal vor. Und durch ihn zum großen V...quez. Es ist zwar geschmacklos. Eigentlich, daß man mit der großen Herde mitläuft, denn die beiden besonders den großen -quez hatt jetzt jeder Franz im Munde Aber es kann ihm nichts anhaben. Provenienz: Privatsammlung Berlin. Hommage à Max Beckmann. Eine Privatsammlung. Auktion Galerie Kornfeld, Bern 23. Juni 2000, Kat.-Nr. 1.Von größter Seltenheit.

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Max Beckmann Leipzig 1884 - 1950 New York

Lot 2: Max Beckmann Leipzig 1884 - 1950 New York

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Description: Max Beckmann Leipzig 1884 - 1950 New York Selbstbildnis Radierung mit Kaltnadelarbeiten. 1904. 22,6 : 17,8 cm (50,6 : 32,5 cm). Signiert, datiert und mit »Selbstportrait« betitelt. Hofmaier 6 II (von II). - Gallwitz 2. - Nicht bei Glaser. Prachtvoller Handabzug dieser frühen Selbstbildnisradierung, der lediglich das Kaltnadelblatt »Selbstbildnis mit geöffnetem Mund« von 1901 vorausging. Glaser ist die Radierung gar nicht und Gallwitz lediglich das vorliegende Exemplar bekannt geworden. Hofmaier unterscheidet zwei Plattenzustände, für die je ein Exemplar angegeben ist. Das Exemplar des ersten Zustandes befindet sich in der Sammlung EG (Erhard Göpel). Der zweite Zustand weist die zusätzliche Kopfkontur oben auf, die schattierenden Strichlagen an der Fliege und eine Andeutung von Nasenspitze und Schatten auf der Oberlippe mittels Vernis-Mou. Für diesen Zustand gibt Hofmaier »1 proof, location unknown, formerly Collection Reinhard Piper« an. Dieses Exemplar wurde innerhalb unserer Auktion 282, Moderne Kunst am 8. Juni 1990, Kat.-Nr. 5 (mit ganzs. farb. Abb.) vom heutigen Eigentümer ersteigert und befindet sich seither in Privatbesitz. Auf geripptem gelblichem Papier. Der bereits erwähnten ersten Radierung, dem »Selbstbildnis mit geöffnetem Mund« folgten bis 1904 drei weitere graphische Blätter, darunter eine Selbstbildnislithographie (s. Kat.-Nr. 1), bis bereits in Berlin diese kühne Darstellung des frontal gesehenen Kopfes entstand, der von links beleuchtet, dort keinerlei Kontur sondern lediglich Auge und Augenbraue zeigt, jedoch als vollständiger Kopf wahrgenommen wird. Die Kunstschule in Weimar hatte Beckmann 1903 verlassen. Reisen nach Paris, an die Nordsee und nach Amsterdam schlossen sich an, bevor er im Herbst 1904 in Berlin ansässig wurde. Er selbst bezeichnete diese Zeit als seine »dunkelste und wildeste«.Soweit bekannt, einer von zwei Drucken dieser Radierung und der einzige Druck des endgültigen Zustandes.Im Gesamtwerk Beckmanns und insbesondere innerhalb seines graphischen Schaffens einzigartiges Dokument. Provenienz: Reinhard Piper, München. Hauswedell & Nolte, Auktion Juni 1990.

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Max Beckmann Leipzig 1884 - 1950 New York

Lot 3: Max Beckmann Leipzig 1884 - 1950 New York

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Description: Max Beckmann Leipzig 1884 - 1950 New York Selbstbildnis Lithographie. 1911. 24,9 : 18,5 cm (43,5 : 35,7 cm). Signiert, im Stein datiert. Hofmaier 25 B b (von B b). - Gallwitz 12. - Glaser 18. Hervorragend schöner, transparenter und in den Schatten tiefschwarzer Druck. - Exemplar 11/40 der zweiten, von I. B. Neumann 1917 veranstalteten Auflage auf Bütten von »J.W.Zanders«. Die erste Auflage in 20 Exemplaren auf Japan erschien 1911 noch bei E. W. Tieffenbach, Berlin. Die frühen Lithographien hatte E. W. Tieffenbach in seiner Officina Serpentis in Berlin herausgegeben, ab etwa 1917 ließ Beckmann die Graphik von I. B. Neumann edieren, später kam Reinhard Piper hinzu.Selbstbildnis des 27-Jährigen und viertes graphisches Selbstportrait Beckmanns, zu dem Curt Glaser, der erste Verfasser des graphischen Werkes bemerkt: »Der jugendliche Künstler hat sich selbst im Jahre 1911 portraitiert, indem er die eigenen Züge benutzte, um an den von unten belichteten Formen das Spiel von Hell und Dunkel im flackernden Schein einer Kerze zu beobachten. Er hat in diesem Selbstbildnis deutlich gezeigt, was ihn zu jener Zeit vor allem an der Erscheinung interessierte, daß es nicht die Dinge selbst waren, sondern ihre wechselnde Form« (München 1924, S. 15). »Beim Selbstbildnis von 1911 hat der Beleuchtungseffekt etwas Theatralisches. Geradezu dramatisch tritt der Kopf mit den unverwandt blickenden Augen aus der Dunkelheit hervor, der er eigentlich anzugehören scheint. Ein Selbstbildnis von Munch, um 1895 gemalt, läßt auf eine weitere Façette an Bedeutung beim Selbstbildnis von Max Beckmann schließen, denn das Gemälde des Norwegers trägt einen zweiten Titel: In der Hölle. Ohne daß man diese Ortsangabe für Beckmann einfach übernehmen könnte, liegt doch der Sinn der Darstellung auch darin, daß sich dem Künstler >die Unterwelt auftuteinen Hauch von DämonieDie Hölle< geschaffen. Auch bei dem Gedenkblatt für den gefallenen Schwager Martin Tube deutet die Art der Beleuchtung einerseits auf Geschützfeuer und andererseits darauf hin, daß sich dem Hauptmann die Erde aufgetan hat, um ihn zu sich zu nehmen« (Christian Lenz. Sachlichkeit den inneren Gesichten, in: Max Beckmann. Selbstbildnisse. Ausstellungskat. München, Neue Pinakothek 2000-01 u. Braunschweig, Herzog Anton Ulrich-Museum 2001, S. 104).

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Max Beckmann Leipzig 1884 - 1950 New York

Lot 4: Max Beckmann Leipzig 1884 - 1950 New York

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Description: Max Beckmann Leipzig 1884 - 1950 New York Lesender Mann I (Selbstportrait) Lithographie. 1912. 20,9 : 15,4 cm (38,2 : 25,6 cm). Signiert und datiert. Hofmaier 49 I A (von II). - Gallwitz 30. - Glaser 41 und 42 (Katalogumschläge für Piper). Das frühe Selbstbildnis in einem ausgezeichneten, höchst transparenten Frühdruck vor der kleinen Auflage und vor Verwendung als Einbandillustration nach Entfernung der oberen Textbegrenzung. - Hofmaier nennt lediglich drei Probedrucke des ersten Zustandes vor der kleinen, vermutlich unsignierten Auflage mit abweichenden Papiermaßen und einen weiteren Probedruck nach Entfernung der oberen Texteinfassung. Abzug auf breitrandigem Japan mit deutlichem Eindruck der Zinkplatte, auf die der Künstler gezeichnet hatte. Für den Almanach seines Verlages hatte Reinhard Piper den Künstler um ein Selbstbildnis gebeten. Beckmann übersandte Piper zur Auswahl zwei Lithographien: die vorliegende mit dem markanten Profil des Künstlers und eine weitere, die den Künstler über ein Buch gestützt zeigt (H. 50) s. die folgende Kat.-Nr. Piper entschied sich für das Profilbildnis, das auch Beckmann bevorzugt hatte: »Mir persönlich gefällt das Profil besser. Auch glaube ich dass es noch intensiver ist« (in einem Brief an Reinhard Piper vom 14. 9. 1912). Beckmann schätzte Zinkplatten nicht nur aufgrund ihrer Handlichkeit höher als den Lithographenstein, wie er in dem oben zitierten Brief ausführte »Man kann übrigens die Zeichnung absolut als Lithographie bezeichnen, da es genau dasselbe Verfahren wie beim Stein ist und ganz anders wie auf Umdruckpapier. Es ist sogar noch etwas schwieriger wie auf Stein da fast keine Retouschirungsmöglichkeiten vorhanden sind. Ich liebe nur das Zink noch mehr wie Stein da es dem Strich noch mehr Glut giebt.« Ehemals Sammlung Reinhard Piper, München. In unserer Auktion 359, Moderne Kunst am 9. Juni 2001 unter Kat.-Nr. 1037 versteigert und seither in Privatbesitz. Von größter Seltenheit; bis auf einzelne Probedrucke sind keine signierten Abzüge des frühen emblematischen Selbstbildnisses vorgekommen.

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Max Beckmann Leipzig 1884 - 1950 New York

Lot 5: Max Beckmann Leipzig 1884 - 1950 New York

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Description: Max Beckmann Leipzig 1884 - 1950 New York Lesender Mann II (Selbstbildnis) Lithographie. 1912. 21,1 : 15,2 cm (39,0 : 26,7 cm). Signiert und datiert. Hofmaier 50 I (von II). - Gallwitz 31. - Glaser 41 und 42 (Katalogumschläge für Piper). Hervorragend schöner, in den Grauabstufungen bis zum tiefen Schwarz nuancenreicher und sehr transparenter Druck. Der erste Zustand mit dem Rahmenfeld oben. Der Rand der Zinkplatte druckt noch außerhalb der Darstellung mit. - Für beide Zustände zusammen gibt Hofmaier 3 Drucke an, einer davon der vorliegende. Auf breitrandigem Japan. Max Beckmann hatte für einen Verlagskatalog des Piper-Verlages zur Auswahl zwei Umschlagillustrationen geschaffen, s. die vorige Kat.-Nr. Während der erste Entwurf die Absicht der Verlagswerbung direkter zum Ausdruck bringt und auch als Umschlagillustration ausgewählt wurde, ist die vorliegende Lithographie graphisch reicher und in der Darstellung interessanter. - Ein Abzug, der früher den Freunden Ugi und Fridel Battenberg gehört hatte, trägt die handschriftliche Bezeichnung Beckmanns »To bee or not to bee/That is the question« und ist auf den »10.11.18« datiert, den Tag vor Beendigung des Ersten Weltkriegs. Ehemals Reinhard Piper, München. Von allergrößter Seltenheit, es sind nicht mehr als 3 Abzüge bekannt.

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