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Modern Art

by Hauswedell-Nolte


506 lots

December 2, 2011

Poseldorf Weg 1

D-20148

Hamburg, Germany

Phone: 00 49 40 41 32100

Fax: 00 49 40 41 321010

Email: info@hauswedell-nolte.de

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Lot 1: Johann Albrecht Friedrich Rauscher 1754 - Coburg -

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Description: Johann Albrecht Friedrich Rauscher 1754 - Coburg - 1808 Der Maler mit einem Führer am Wasserfall Deckfarbenmalerei. 1797. 50,1 : 34,2 cm (50,9 : 35,0 cm). In Pinsel signiert und datiert. Sehr schöne und bildmäßig ausgeführte Landschaftsdarstellung. - Der Coburger Künstler hatte an der Düsseldorfer Akademie studiert, bevor er als Hofmaler wieder nach Coburg berufen wurde. - Viele seiner meist in Deckfarbenmalerei ausgeführten Werke entstanden nach Zeichnungen vor der Natur, zumeist in der Umgebung Coburgs. Ob er nordische Landschaften, wie im vorliegenden Blatt, je aus eigener Anschauung kennengelernt hatte, ist nicht bekannt. Der Einfluß von ihm bewunderter und kopierter Künstler wie Waterloo und Ruysdael ist jedoch in manchen seiner Werke spürbar. Daß seine Landschaftsblätter auch von den Zeitgenossen sehr geschätzt wurden, geht daraus hervor, daß J. H. Wilhelm Tischbein, wohl nach seiner Rückkehr aus Neapel dieses wie auch die beiden folgenden Blätter erwarb. Über seine Tochter Conradine gelangten die Blätter auf dem Erbwege zu seiner Urenkelin Anna-Liese Wallroth, der Großmutter des heutigen Eigentümers, die ihm die Blätter 1969 übereignete.Auf Bütten. (697)

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Lot 2: Johann Albrecht Friedrich Rauscher 1754 - Coburg -

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Description: Johann Albrecht Friedrich Rauscher 1754 - Coburg - 1808 Die Wäscherin am Wasserfall Deckfarbenmalerei. 1797. 50,5 : 34,0 cm (51,0 : 34,5 cm). In Pinsel signiert und datiert. Die Gouache war vermutlich als Gegenstück zu der vorangegangenen Katalognummer bestimmt.Nagler nennt auch einige Radierfolgen, die nach Vorlagen des Künstlers entstanden waren, diese sind, soweit datiert, alle früheren Datums. - Das Hochformat, für die Landschaften Rauschers wohl eher die Ausnahme, ergibt sich aus dem Sujet des von einiger Höhe zwischen den Felsen herabstürzenden Wasserfalls. Dem eher rauhen Landschaftscharakter geben die drei Figürchen im Vordergrund etwas Friedvolles, ein Eindruck, der durch das leuchtende Himmelsblau und die sonnenbeschienene Wolke verstärkt wird. Von J. H. Wilhelm Tischbein erworben, siehe auch die Kat Nrn. 1 und 3.Auf Bütten mit Wz. »Bekröntes Wappen mit Schrift«. (697)

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Lot 3: Johann Albrecht Friedrich Rauscher 1754 - Coburg -

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Description: Johann Albrecht Friedrich Rauscher 1754 - Coburg - 1808 Wanderer an einem Fluß mit Wasserfall Deckfarbenmalerei. 50,0 : 34,0 cm (50,8 : 34,6 cm). Die Gouache dürfte zur selben Zeit wie die beiden vorstehenden Katalognummern entstanden sein. Alle drei im gleichen Format und mit ähnlichen Sujets waren wohl als Gruppe konzipiert.J.A.F. Rauscher wurde bereits in jungen Jahren an den Hof des Herzogs Ernst Friedrich von Sachsen-Coburg-Saalfeld berufen. Neben Landschaftsveduten, die die hügelige Mittelgebirgslandschaft um Coburg schildern, entstanden Zimmerausstattungen wie Tapeten und Supraporten, möglicherweise für die herzoglichen Gemächer. - Der in unserem Blatt gezeigte Felsabbruch mit dem verwitterten Gestein zeigt noch hier und da die rötliche Färbung, wie sie für die fränkische Landschaft charakteristisch ist. Von J. H. Wilhelm Tischbein erworben, siehe die beiden vorangegangenen Kat Nrn. 1 und 2.Auf Velin.Dazu: Der J.A.F. Rauscher gewidmete Coburger Kunstkalender 1967 mit 12 Reproduktionen. (697)

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Lot 4: Friedrich Olivier 1791 - Dessau - 1859 Einzug

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Description: Friedrich Olivier 1791 - Dessau - 1859 Einzug Noahs und seiner Familie in die Arche Aquarell, Gouache, Feder und Bleistift. 1818. 94,8 : 48,0 cm. Vorliegender Karton ist ein Fragment des annähernd größengleichen, bisher nur in der Literatur bekannten Entwurfs für das Gemäldes »Einzug Noahs und seiner Familie in die Arche«, ehemals Nationalgalerie Berlin, mit der Darstellung der titelgebenden Figurengruppe der Gesamtkomposition. Die Anfang des Jahres 1818 in Wien wiederentdeckten farbigen Kartons (heute Kunsthistorisches Museum, Wien), die Jan Cornelisz. Vermeyen (1500 - 1559) als Vorlagen für Gobelins mit Darstellungen des Zuges Kaiser Karl V. nach Tunis anfertigte, beeindruckte die seit dem Vorjahr dem Lukasbund angehörenden Gebrüder Olivier nachhaltig: Ferdinand verfaßte eine ausführliche Besprechung, Friedrich kopierte die Kartons ausschnittweise. Die dabei gewonnen Kompositionserfahrungen flossen in den gleichzeitig entstandenen vorliegenden Entwurf ein. Als Friedrich Olivier im Novemb 1818 nach Rom aufbrach, führte er diesen Karton mit sich, um sich einerseits damit den dortigen Mitgliedern des Lukasbundes vorzustellen und andererseits das Gemälde auszuführen. Nach Luwig Grote (Die Brüder Olivier und die deutsche Romantik. Berlin 1938. S. 246) stellte Olivier den Karton anläßlich der Ausstellung deutscher Künstler zu Ehren des Besuchs des österreichischen Kaisers in Rom im Palazzo Caffarelli 1819 aus, Johann David Passavant führt in seiner Liste des ausgestellten Werke (Ansichten über die bildenden Künste und Darstellung des Ganges derselben in der Toscana. Heidelberg u. Speyer 1820. S. 209) allerdings das Ölgemälde auf. Olivier selbst war war mit dem ausgeführten Gemälde nicht zufrieden, rollte es zusammen und steckte es in die Dachrinne des Palazzo Caffarelli. Johann Friedrich Overbeck, der es »... immer noch für ein sehr ausgezeichnetes [Werk], jener merkwürdigen Epoche der wiedererwachten deutschen Kunst« (Grote S. 248) hielt, nahm es in seine Obhut. Es gelangte schließlich in die Nationalgalerie Berlin und ist seit seiner Auslagerung in den Flakturm Zoo 1945 verschollen. Der vorliegende Karton stimmt in der Gesamtkomposition mit dem Gemälde überein, weicht aber in einigen Details ab und verdeutlicht so den Bildfindungsprozeß: das Gewand Noahs etwa ist reicher ornamentiert, die Handhaltung und das Gewand des bereits in der Arche stehenden Sohnes variiert, sowie weitere kleinere Abweichungen. Besonders deutlich wird die Bildgenese anhand der zentralen weiblichen Rückenfigur, die in einem Korrekturprozess in die Komposition eingeklebt wurde.Wir danken Professor Dr. Michael Thimann, Passau u. Dr. Alexander Bastek, Museum Behnhaus-Drägerhaus, Lübeck für freundliche Auskünfte.Auf 2 Bögen Bütten, alt auf Karton aufgelegt. - Teils restaurierte Erhaltungsmängel. Provenienz: Wohl seit Beginn des 20. Jahrhunderts in Familienbesitz. (678)

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Lot 5: Julius Schnorr von Carolsfeld Leipzig 1794 - 1872

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Description: Julius Schnorr von Carolsfeld Leipzig 1794 - 1872 Dresden Die Erschaffung Adams Feder in Grau, grau laviert über Bleistiftvorzeichnung. 1807. 27,5 : 54,7 cm (reine Zeichnung), 29,0 : 56,0 cm (Blattformat), 44,3 : 58,5 cm (Unterlagepapier). Im Rand in brauner Feder mit »nach Michelangelo« und »1807« bezeichnet, auf dem Unterlagepapier mit »Julius Schnorr v. K. gez. alt 12 1/2 Jahr.« bezeichnet. Julius Schnorr von Carolsfeld erhielt bereits während seiner Schulzeit an der Leipziger Thomasschule, ebenso wie sein älterer Bruder, vom Vater, der Professor an der Kunstakademie in Leipzig war, Zeichenunterricht. Zu der 1804 bei Göschen erschienenen Ausgabe »Flaxmanns Umrisse zu Homers Iliade« hatten beide Söhne gemeinsam mit dem Vater Radierungen nach dem englischen Original beigesteuert. Und 1806, als Zwölfjähriger war Julius Schnorr erstmals an der Akademieausstellung in Dresden mit einem eigenen Werk »Huons Kampf mit dem Löwen« vertreten. - »Beteiligt war er auch an den Ausstellungen der Jahre 1807, 1808, 1810 und 1811, damals u.a. mit einer Federzeichnung zur >Sündflutnach Michelangelo. 1807< dokumentiert, daß es sich um die ursprüngliche historische Montierung handelt ... Beide Beschriftungen wurden wohl bereits im Hinblick auf die Einreichung zur Dresdner Akademieausstellung so ausführlich angebracht. Gerade Michelangelo war neben Carstens das von Vater Johann Veit am meisten propagierte Vorbild für Kunstschüler. Die Fresken Michelangelos in der Sixtinischen Kapelle wurden seit ihrer Entstehung durch alle Epochen hindurch von Künstlern studiert, kopiert bzw. in Druckgraphik übertragen. Es ist anzunehmen, daß Schnorr nach einer druckgraphischen Vorlage, wahrscheinlich jener von Domenico Cunego (1726-1803) arbeitete. ... Cunegos graphische Interpretation des zentralen Bildfeldes an der Decke der Sixtinischen Kapelle stimmt in allen wesentlichen Zügen mit der Zeichnung Schnorrs überein und steht auch zeitlich der Entstehung der Schnorr'schen Interpretation nahe ... Beeindruckend an dieser frühen Zeichnung ist das enorme künstlerische Talent Schnorrs, das sich - über das bloße Kopieren hinausgehend - in ganz persönlichen Zügen der Interpretation vor allem in den Gesichtern der Gott Vater umgebenden Engel äußert. Hier finden sich bereits jene Gesichtstypen, die in Schnorrs selbständigen frühen Zeichnungen wiederkehren. Besonders hervorzuheben ist auch die detaillierte Schilderung der Pflanzen links im Vordergrund, die in der spezifischen Ausführung ebenfalls schon ganz bezeichnende Züge der späteren Schnorr'schen Zeichenkunst zeigen. Überzeugend ist auch die Virtuosität in der Verteilung der hellen und dunklen Lavierungen über den sorgsam gezeichneten Umrißlinien in Feder über Bleistift« (Cornelia Reiter, Wien in ihrer Expertise September 2010).Über Julius Schnorr von Carolsfeld herausragenden Rang als Zeichner bestand früh Einigkeit, Carl Georg Heise nannte ihn »einen der Besten des 19. Jahrhunderts überhaupt. Nicht zu Unrecht hat man ihn mit Ingres verglichen«, oder Bernhard Maaz (Ein weltbürgerliches Band - Idee Europa, S. 52, in: Blick auf Europa. 2007) »Sein Bestes aber gab er in der Zeichenkunst und in einigen frühen Gemälden, die voller Gläubigkeit sind, voller Glauben an die Lauterkeit der Kunst. Von der Luzidität der italienischen Renaissance inspiriert, von der Simplizität der altdeutschen Malerei überhaupt, suchte er eine Harmonisierung dieser Anregungen«.Mit einer Echtheitsbestätigung von Dr. Cornelia Reiter, Wien vom September 2010. (657)

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