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Moderne Kunst Teil I

by Hauswedell-Nolte


82 lots

June 11, 2010

Poseldorf Weg 1

D-20148

Hamburg, Germany

Phone: 00 49 40 41 32100

Fax: 00 49 40 41 321010

Email: info@hauswedell-nolte.de

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Lot 1: FRANCISCO JOSÉ DE GOYA Y LUCIENTES Fuentetodos

Description: FRANCISCO JOSÉ DE GOYA Y LUCIENTES Fuentetodos 1746 - 1828 Bordeaux LA TAUROMAQUIA 40 Aquatintaradierungen. Um 1815/1876 31,0 : 47,0 cm. (20.000.-) Harris 204 - 243 III, 3 (von 7). - Delteil 224 - 263. - Hofmann 83 - 122. Die dritte Ausgabe, 1876 in Paris erschienen. Sehr kräftige Drucke in Sepia mit wirkungsvollem Aquatintaton. - Erst der dritten, wie allen folgenden Ausgaben wurden die 7 zusätzlichen von A-G numerierten Aquatintaradierungen beigegeben. - 1876 bei Loizelet in Paris unter dem Titel »La Tauromachie« erschienen. Mit den beiden zweifarbig gedruckten Blatt Titel und Inhaltsverzeichnis, der Titel mit einem von Loizelet radierten Portrait Goyas in Kartusche. Auf Bütten von »Arches«. In handgebundenem rotem Lederband mit goldgeprägtem Titel (Ernst Schweighauser, Berlin, um 1900). - Insgesamt von sehr guter Erhaltung. Selten, wie auch die beiden vorangegangenen Auflagen: »The edition appears to have been small« (Harris). Die Tauromaquia als die dritte der vier graphischen Folgen entstand wohl in recht kurzer Zeit; 3 der Blätter sind mit 1815 datiert. Nach Ende des panisch-französischen Krieges setzte in Spanien die Restauration ein, so daß sich die weitere Publikation der zuvor erschienenen »Desastres de la Guerra« verbot und Goya das Stierkampf- Thema aufgriff, das ihn lebenslang beschäftigt hatte. Aus der Anzeige, die Goya vor Erscheinen im Diario de Madrid aufgegeben hatte, geht hervor, daß nicht einfach der Verlaufes eines Stierkampfes gezeigt werden sollte, sondern dessen historische Entwicklung: »Die Blattanordnung läßt folgende thematische Gliederung erkennen: 1. Der Anfang des freien Kampfes mit dem Stier bei den Hirtenvölkern des alten Spanien. 2. Die Hereinnahme von Geschicklichkeit und physischer Kraft in den Kampf durch die Mauren. 3. Die Aneignung des Stierkampfes in turnierähnlicher Form durch den spanischen Adel, womit sich die historischen Gestalten wie El Cid oder Karl V. erklären. 4. Der Stierkampf wird zur Sache des spanischen Volkes, jedem Menschen, gleich welcher Herkunft die Möglichkeit bietend, sich zu höchster Leistung zu qualifizieren« (Margret Stuffmann). - Im Gegensatz zu früheren Publikationen, die die Regeln des Stierkampfes darstellten »gibt Goya - gleichgültig, ob es sich um die Darstellung einer historischen Szene oder einer der Gegenwart handelt - immer das Geschehen selbst, den Einsatz aller Beteiligten in atemloser Spannung ... Der Toreador wirkt umso mehr als einzelner, weil Goya die Gegenwart eines Publikums gibt, das von ihm weit abrückt, ihn mit dem gefährlichen Gegner allein läßt, jedoch jeden seiner Schritte mit gespannter Aufmerksamkeit verfolgt. Sowohl die animalische Kraft des Stieres als auch das Geschick, der Mut und die physische Eleganz der Stierkämpfer sind bei Goya so intensiv beschrieben, daß fast mit jedem Blatt aus einer artistischen Vorführung die Darstellung eines Kampfes auf Leben und Tod wird« (Margret Stuffmann).

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Lot 2: ODILON REDON Bordeaux 1840 - 1916 Paris LA PEUR

Description: ODILON REDON Bordeaux 1840 - 1916 Paris LA PEUR Radierung. 1866 14,0 : 22,2 cm (27,0 : 36,0 cm) Innerhalb des unteren Plattenrandes links mit Bleistift signiert, in der Platte monogrammiert. (12.000.-) Mellerio 6. - Harrison 7 III (von III). Die frühe Radierung in einem prachtvollen, tiefschwarzen Abdruck, der die wenigen weißen Partien sehr wirkungsvoll hervortreten läßt. Eines von 30 Exemplaren, die laut Mellerio noch im Jahr der Entstehung gedruckt wurden. Der endgültige Zustand nach Entfernung von Signatur und Datierung in der Platte. Der junge Redon begann seine Laufbahn um 1862 im Atelier des 15 Jahre älteren Rodolphe Bresdin in Bordeaux. Zu dieser Zeit erlebte die Radierung in Frankreich eine Renaissance, die schließlich in der Bewegung der »Peintres-Graveurs« ihren Ausdruck fand. Bresdin machte seinen Schüler mit den verschiedenen Gravier- und Ätztechniken vertraut und so entstanden seit 1865 eine Reihe von Radierungen, in denen Redon in direkter Anlehnung seinem Lehrmeister nachzueifern versuchte. Sowohl in der Wahl der Motive, meist Pferde und Reiter, als auch in der graphischen Struktur der Blätter wird dies deutlich. »Der kleinteilig erarbeitete Aufbau der Bergmassive, die dadurch erzielte präzise Gliederung in plastische Einzelelemente, der bewegte Wechsel von hellen und dunklen Partien, bewirkt durch den Wechsel von dichten und offenen Schraffuren - all das findet sein direktes Vorbild bei Bresdin.« (Jürgen Schultze). - Anders als bei Bresdin sind die Motive Redons jedoch vielschichtiger. So auch bei dem vorliegenden Blatt mit dem Titel »La Peur«, das einen einsamen, durch eine verlassene Gebirgslandschaft sprengenden Reiter zeigt. Erst bei genauem Hinsehen wird ein Kind im Arm des Reiters sichtbar, wodurch sich die Vermutung bestätigt, daß Goethes »Erlkönig«, der nicht zuletzt durch Franz Schuberts Vertonung berühmt wurde, als Inspirationsquelle zu dem Blatt gedient hat. In der Ballade verliert der Reiter seinen Sohn, weil er die Präsenz des unsichtbaren Erlkönigs zu spät erkennt, der seinem Kind das Leben nimmt. Die Identifikation Redons mit der Geschichte wird deutlich durch sein Monogramm auf dem wehenden Mantel des Reiters. Auf crèmefarbenem Bütten von »MBM« mit vollem, breitem Rand. Drucke der frühen Radierung von derartiger Qualität sind äußerst selten.

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Lot 3: CASPAR DAVID FRIEDRICH Greifswald 1774 - 1840

Description: CASPAR DAVID FRIEDRICH Greifswald 1774 - 1840 Dresden SELBSTBILDNIS IM PROFIL NACH RECHTS Holzschnitt von Christian Friedrich nach Caspar David Friedrich. Um 1801-03. 13,6 : 8,9 cm (21,5 : 14,0 cm). (15.000.-) Börsch-Supan/Jähnig 74. - Sumowski S. 136-138. - Bernhard 338. Der berühmte Holzschnitt nach der um 1802 entstandenen Zeichnung Caspar Davids Friedrichs (heute: Kunsthalle Hamburg), von seinem Bruder Christian geschnitten. Prachtvoller Abzug mit rückseitig deutlich sichtbarem, unverpreßtem Relief auf bräunlichem Velin, wie B.-S./J. zufolge auch die Exemplare in den Kupferstichsammlungen in Basel, Dresden und München. Friedrichs graphisches OEuvre ist klein; neben 18 Radierungen entstanden 4 Holzschnitte, alle von seinem Bruder Christian Friedrich (1779-1834), einem Holzschnitzer nach seinen Zeichnungen geschnitten. »None of the etchings seems ever to have been formaly published: a few prints only were printed for friends. Likewise the woodcuts are known only in a handfull of impressions« (German Printmaking in the Age of Goethe. S. 206). »Leider ist nichts Sicheres darüber zu entnehmen, in welchen Fällen Caspar David Friedrich die Zeichnung selbst auf den Stock gebracht hat, welche in den Hauptblättern führende Linien vermeidet, eher aus Bändern und Fragmenten davon besteht und unter Mitwirkung weißgelassener Zwischenräume auf einen tonigen Zusammenhang ausgeht. Es ist seltsam wie die unreguläre und beinah etwas unbeholfene Technik nicht nur ein gehemnisvolles Licht, sondern auch die feinsten und tiefsten Nuancen einer wunderbaren Seelenbewegung hervorzuzaubern« (Theodor Musper. Der Holzschnitt in fünf Jahrhunderten). Auf bräunlichem Velin, unten und rechts mit Büttenrand. Provenienz: C. G. Boerner 1993. Neue Lagerliste 101, Chodowiecki bis Klinger, Graphik und Zeichnungen. Kat.-Nr. 17 (mit ganzs. Abb.). Sammlung A. Struve, Dresden.

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Lot 4: CASPAR DAVID FRIEDRICH Greifswald 1774 - 1840

Description: CASPAR DAVID FRIEDRICH Greifswald 1774 - 1840 Dresden QUARANTE CLICHÉS-GLACE DE J.B.C. COROT - C. DAUBIGNY - E. DELACROIX - J.F. MILLET - TH. ROUSSEAU 40 Clichés-verres auf 36 Platten mit zusätzlicher Suite. Um 1860 Mappenformat: 48,0 : 39,0 cm In den Platten teils signiert (30.000.-) Exemplar 100/150 mit der zusätzlichen Suite von Probedrucken bzw. seitenverkehrten Abzügen, darüber hinaus wurden 5 Exemplare mit zweifacher Suite verlegt. Die vollständige Folge, von den Platten der Collection M. Cuvelier gedruckt und 1921 bei Maurice le Garrec, Paris erschienen. - Drucke in Schwarz und Braun auf kräftigerem Papier. - Lose Blätter in Orig.-Passepartouts mit 2 Doppelbll. Inhalt,Titel und Druckvermerk sowie 1 Doppelbl. Subskriptionsbeilage. - In Orig.-Leinenmappe. - Jeweils rückseitig numeriert, mit dem Stempel »SL« des Verlegers Le Garrec-Sagot (Lugt 1766 a). - Aus Sammlung Jung, Freiburg (rückseitig mit dem roten Stempel). Enthalten sind: 15 Bll. Camille Corot. Delteil 41 - 43, 45, 46, 49, 50, 52-56 (auf 1 Platte), 57-60, 65, 66 u. 73. 16 Bll. Charles-Francois aubigny. D. 133 - 147 u. 149. 1 Bl. Eugène Delacroix. D. 131. 2 Bll. Jean-François Millet. D. 27 u. 28. 2 Bll.Théodore Rousseau. D. 5 u. 6. Die Folge mit der Suite enthält insgesamt 72 Blatt. Im Anschluß an diese Auflage wurde ein Großteil der Platten an verschiedene Museen überwiegend in Frankreich und den USA übergeben. »Il s'agit de dessiner sur une plaque de verre rendue sensible et qui sera ensuite tirée comme un negatif photographique ... On prend une plaque de verre ou de glace mince recouverte, ordinairement, de collodion sur laquelle on produit, non pas à l'aide de la chambre noir, mais à la main un dessin. Simplement griffe avec une pointe de métal ou de bois taille, tamponne avec une brosse ou un pinceau dur, le verre laisse apparaître le dessin original qui, par les transparences et les opacités, devient analogue a un negatif verre ...« (aus: Gazette des Beaux-Arts, November 1903). Die Technik des »Cliché-verre« wurde von dem Maler Constant Dutilleux und einem seiner Schwiegersöhne Charles Desavary, dem Zeichenprofessor Louis Grandguillaume und Adalbert Cuvelier, einem Farbenhersteller, entwickelt. Durch eine Reise nach Arras zur Hochzeit von Albert Robaut und Elisa Dutilleux am 16. April 1853 erfuhr Camille Corot von dieser neuen künstlerischen Technik, die Photographie und Malerei vereinte. Corot war auch der erste unter den Impressionisten, der eine Serie von Motiven als Cliché-verre ausführte.

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Lot 5: HENRI DE TOULOUSE-LAUTREC Albi 1864 - 1901 Schloß

Description: HENRI DE TOULOUSE-LAUTREC Albi 1864 - 1901 Schloß Malromé DIVAN JAPONAIS Farbige Lithographie. 1893 78,8 : 60,3 cm (79,9 : 61,1 cm) Im Stein signiert und bezeichnet (15.000.-) Wittrock P 11. - Delteil 341. - Adhémar 11. Schöner Abzug des bedeutenden, frühen Plakates. Wittrock nennt 39 Exemplare in öffentlichem Besitz. - Auftragsarbeit für Edouard Fournier. In Gelb, hellem Rot, Olivgrau und Schwarz, teils übereinander gedruckt, so daß sich weitere Farbtöne ergeben. - Mit der Adresse des Druckers Ancourt, Paris und den Paßkreuzen für die Farbsteine. »Das Cabaret Divan Japonais wurde Ende 1892 von Edouard Fournier im Keller eines Hauses, das Jean Sarrazin gehörte, eröffnet. Neue feuerpolizeiliche Vorschriften machten einen Umbau nötig und führten während der nächsten zwei Jahre zu häufigen Schließungen. Das Divan Japonais war für das Publikum nur wenige Wochen geöffnet: von Ende 1892 bis Februar 1893 und von Oktober 1893 bis Februar 1894. Nach dem Februar 1894 verkaufte Fournier das Divan Japonais; aus ihm wurde das Concert Lisabonne. Dargestellt sind Jane Avril, der Musikkritiker Edouard Dujardin und auf der Bühne Yvette Guilbert, die jedoch seit 1892 nicht mehr aufgetreten war« (Wolfgang Wittrock). Auf dünnem Velin, nicht aufgezogen, wie meist üblich. Eines der schönsten Plakate des Künstlers. - Selten.

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