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Auction Description for Deutsche Wertpapierauktionen: Historic Bonds & Shares
Sale Notes:
www.dwalive.de

Historic Bonds & Shares

by Deutsche Wertpapierauktionen

Platinum House

504 lots with images

January 3, 2013

Live Auction

Salzbergstr. 2

Wolfenbüttel, 38302 Germany

Phone: +49 (0)5331 9755-33

Fax: +49 5331 9755-55

Email: info@dwalive.de

504 Lots
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HACH AG

Lot 151: HACH AG

Description: Groß-Bieberau, VZ-Aktie 50 DM Sept. 1989 (Auflage 10000, R 7). UNC. #4681. Gründung 1931 als "Füllhalterdreherei Emig + Hach", AG seit 1989. Inzwischen hatte sich das Unternehmen als führender Werbeartikelversender profiliert und war mit 250 Mio. € Jahresumsatz hochprofitabel; 1998 wurde auch noch der Konkurrent Oppermann Versand AG in Neumünster übernommen. Dann ging's rapide bergab, 2003 mußte die HACH AG Konkurs anmelden. Als Nachfolgegesellschaft etablierte sich die Hach GmbH im südbadischen Rheinau.

Condition Report: UNC.

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Hamburg-Bremer Rückversicherungs-AG

Lot 152: Hamburg-Bremer Rückversicherungs-AG

Description: Hamburg, Aktie (Interimsschein) 1.000 Mark 1.10.1908 (Auflage 1000, R 6). Mit 8 Einzahlungsstempeln versehen. Lochentwertet (RB). Doppelblatt, innen viele Übertragungsvermerke. EF-VF. #1229. Gegründet 1906 von der Hamburg-Bremer Feuer als Auffanggesellschaft für die "Hamburg-Bremer Allgemeine Rück", die unter den Folgen der Erdbebenkatastrophe in San Francisco 1906 zusammengebrochen war. Börsennotiz: Freiverkehr Hamburg. 1980 verschmolzen mit der HIR Hamburger Internationale Rückversicherungs-AG (Konzerntochter der früheren Volksfürsorge Lebensversicherung AG); die HIR wurde 1982-84 "zerlegt", teilverkauft; der Restmantel ist heute als HIR eine Chilington-Tochter und im run-off-Bereich tätig.

Condition Report: EF-VF.

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Hamburg-Bremer Rückversicherungs-AG

Lot 153: Hamburg-Bremer Rückversicherungs-AG

Description: Hamburg, Zwischenschein zur Namensaktie 100 RM Okt. 1930 (Auflage 10000, R 5). Lochentwertet (RB). Mit 7 Einzahlungsvermerken. EF. #22939. Gegründet 1906 von der Hamburg-Bremer Feuer als Auffanggesellschaft für die "Hamburg-Bremer Allgemeine Rück", die unter den Folgen der Erdbebenkatastrophe in San Francisco 1906 zusammengebrochen war. Börsennotiz: Freiverkehr Hamburg. 1980 verschmolzen mit der HIR Hamburger Internationale Rückversicherungs-AG (Konzerntochter der früheren Volksfürsorge Lebensversicherung AG); die HIR wurde 1982-84 "zerlegt", teilverkauft; der Restmantel ist heute als HIR eine Chilington-Tochter und im run-off-Bereich tätig.

Condition Report: EF.

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Hamburger Handels-Bank KGaA

Lot 154: Hamburger Handels-Bank KGaA

Description: Hamburg, Aktie 1.000 Mark Sept. 1921 (Auflage 25000, R 8). Faksimile-Unterschrift "von Richthofen" als persönlich haftender Gesellschafter. EF-VF. #51001. Gründung 1910 als "Stader Bank AG" mit Sitz in Stade. Während des 1. Weltkrieges war die Bank geschlossen und stand wegen eines hohen Bilanzverlustes unter Geschäftsaufsicht. 1921 wurde sie von neuen Besitzern (maßgeblich der Familie von Richthofen) übernommen und reaktiviert durch Übernahme der laufenden Geschäfte der Hamburger Bankfirma Alexander Carlebach & Cie. Deren Geschäftsräume Mönckedamm 13/14 wurden beibehalten und die Stader Bank bei dieser Gelegenheit in eine KGaA umgewandelt und in Hamburger Handels-Bank umbenannt. In Berlin bestand im Banken- und Börsenviertel eine Niederlassung (Behrenstraße bzw. Unter den Linden). 1924 in Schwierigkeiten geraten und abgewickelt.

Condition Report: EF-VF.

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Hamburger Privat-Bank von 1860 AG

Lot 155: Hamburger Privat-Bank von 1860 AG

Description: Hamburg, Aktie 1.000 Mark 24.4.1922 (Auflage 10000, R 10). Großes Querformat, hübsche Umrahmung. Vorliegendes Stück wurde offenbar schon beim Aktienumtausch Ende 1924 vergessen. Mit vollständigem Kuponbogen. VF+. #7406. Gründung 1860 als Genossenschaftsbank, AG seit 1921. Bankgeschäfte namentlich für Kreise des Mittelstandes. Unter der Firma "Niedersächsische Handelsbank" wurden neben dem weiteren Hauptsitz Hannover außerdem Geschäftsstellen in Burgwedel, Vahrenwalde, Fallersleben, Gifhorn, Hillerse und Meinersen unterhalten. Im Mai 1924 begab sich die Bank wegen ungenügender Liquidität unter Geschäftsaufsicht, anschließend Zwangsvergleich. Nur wenige Wochen nachdem die Bank saniert schien geriet sie im Sept. 1925 erneut in Schwierigkeiten und stellte die Zahlungen ein. Im Rahmen des erneuten Zwangsvergleichs wurden sämtliche Vermögenswerte einem Treuhänderausschuss überlassen, die Börsennotiz in Hamburg wurde 1926 eingestellt. Doch die Bank wollte einfach noch nicht sterben: 1932 Sanierung durch Kapitalherabsetzung von 500.000 auf 252.000 RM, 1938 Umtausch der 20-RM-Aktien in solche zu 1.000 RM und 1939 Kapitalerhöhung auf 600.000 RM. Aber es half doch nichts: 1941 wurde die Auflösung beschlossen, 1954 nach fast drei Jahrzehnten Siechtum im Handelsregister gelöscht.

Condition Report: VF+.

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Handelsbank AG

Lot 156: Handelsbank AG

Description: Leipzig, Aktie 1.000 RM Nov. 1941 (Auflage 900, R 3). Lochentwertet (RB). EF. #8162. Gründung 1867 als Pfaffendorfer Handelsverein A. Klarner & Co. KG. 1891 Umwandlung in die Leipziger Central-Viehmarkts-Bank AG. 1919 Umbenennung in Leipziger Handels- und Verkehrs-Bank AG, 1941 in Handelsbank AG. Die Bank in Leipzig C 1, Kurprinzstr. 9 beschäftigte zuletzt ca. 130 Mitarbeiter. In Leipzig börsennotiert.

Condition Report: EF.

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Hannoversche Portland-Cementfabrik AG

Lot 157: Hannoversche Portland-Cementfabrik AG

Description: Hannover, Aktie 1.000 Mark 27.6.1884. Gründeraktie (Auflage 750, R 5). Originalunterschriften der Firmengründer Friedrich Kuhlemann als Aufsichtsrath und Albert Meyerstein als Vorstand. Lochentwertet (RB). VF-. #366. 1873 kauften Friedrich Kuhlemann und Albert Meyerstein eine auf den reichen Misburger Mergelvorkommen fußende Kalkbrennerei nördlich der Güterbahn Hannover-Lehrte, 1877 begannen sie auf dem Gelände den Bau der Hannoverschen Portland-Cementfabrik (HPC). Es war die erste der später sechs Zementfabriken im Raum Misburg. 1884 Umwandlung in eine AG. Die Zementfabrik, die durch einen eigenen Stichkanal an den Mittellandkanal angeschlossen war, produzierte mehr als ein Jahrhundert lang. 1988 wurde die Klinkerproduktion eingestellt, der Steinbruch wird seitdem gemeinsam mit der Landeshauptstadt Hannover renaturiert, das Mahlwerk wurde an den Großaktionär Teutonia Zementwerk AG verpachtet. Über Generationen im Familienbesitz, 2004 ging dann die Aktienmehrheit von Teutonia und damit auch von HPC an den HeidelbergCement-Konzern. Ende 2006 squeeze-out der wenigen noch verbliebenen Kleinaktionäre.

Condition Report: VF-.

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Hans Eitner AG

Lot 158: Hans Eitner AG

Description: Leipzig, Aktie 100 RM Jan. 1934 (Auflage 1200, R 4). Lochentwertet (RB). EF+. #999. Gründung 1866, AG seit 1922. Betrieb einer Spedition mit eigenen Lagerhäusern sowie Möbeltransporte, außerdem Großhandel mit Landesprodukten, Saat- und Speisekartoffeln. Börsen-Notiz: Freiverkehr Leipzig.

Condition Report: EF+.

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HERMANIA AG vormals Königlich Preußische Chemische Fabrik

Lot 159: HERMANIA AG vormals Königlich Preußische Chemische Fabrik

Description: Schönebeck, Aktie 1.000 Mark Aug. 1923 (Auflage 42000, R 8). NICHT lochentwertet! Mit restlichen Kupons. EF. #14357. Als die 1772 gegründete Preußische Seehandlung (später: Preußische Staatsbank) 1795 bis auf den Salzhandel alle Monopole verlor, wurde ihr als Ausgleich gestattet, "allenthalben Comptoire zu errichten". So gründete die Seehandlung bereits 1797 als ÄLTESTE CHEMISCHE FABRIK IN DEUTSCHLAND ÜBERHAUPT in Schönebeck a.E. die Kgl. Preussische chemische Fabrik. In den 40er Jahren des 19. Jh. zwangen liberale Kreise die Seehandlung zum Rückzug aus fast allen ihren industriellen Unternehmungen, die als unzulässige staatliche Konkurrenz zum privaten Unternehmertum begriffen wurden. So gelangte die Fabrik in Schönebeck später in den Besitz des Rittmeisters O. Hermann, wurde 1873 gänzlich neu erbaut und 1877 in eine AG, die Hermania AG umgewandelt. 1927 wurde die Chemische Werke Schönebeck AG zur Übernahme der Werkanlagen der in Konkurs befindlichen Hermania AG vorm. Kgl. Preußische chemische Fabrik gegründet. Das Werk in der Königstraße (nach 1945: Geschwister-Scholl-Straße) Nr. 127 stellte Schwerchemikalien, Metallsalze sowie Farben für die Emaille- und keramische Industrie her. Letzter Großaktionär war der Possehl-Konzern in Lübeck.

Condition Report: EF.

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HOBAG Holzbau-AG

Lot 160: HOBAG Holzbau-AG

Description: Breslau, Namensaktie 1.000 RM Jan. 1942 (Auflage 850, R 7). NICHT lochentwertet. Mit restlichen Kupons. VF+. #271. Gründung 1940. Holzhandel und Holzverarbeitung.

Condition Report: VF+.

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Hoesch AG

Lot 161: Hoesch AG

Description: Dortmund, Aktie 50 DM von 1987 (American Depository Receipt, specimen, R 10). Nur zwei Stück wurden im ABNC-Archiv gefunden. Lochstempel „Specimen" EF. Die Verbindung der Familie Hoesch zur Eisenindustrie reicht bis in das 17. Jh. zurück. Ihre Hammer- und Hüttenbetriebe errichtete die Familie jeweils dort, wo die Standortverhältnisse eine günstige Entwicklung versprachen. Von den alten Betriebsstätten in der Eifel wurden die Werke 1846 angesichts der knapper werdenden Rohstoffe Erz und Holzkohle in die Nähe der Steinkohle nach Eschweiler verlagert. Leopold Hoesch fasste schließlich den Entschluss, den Schwerpunkt seiner industriellen Tätigkeit ins Ruhrgebiet zu verlegen. Zusammen mit Verwandten gründete er 1871 für den Betrieb eines Eisen- und Stahlwerkes in Dortmund eine oHG. Daraus wurde 1873 die Eisen- und Stahlwerk Hoesch AG. 1899 wurde mit dem Erwerb der Gewerkschaft ver. Westphalia in Dortmund auch eine eigene Kohlengrundlage geschaffen. 1930 Verschmelzung mit dem Köln-Neuessener Bergwerksverein (früher Kölner Bergwerksverein), 1938 Umfirmierung in Hoesch AG. 1952 auf alliierte Anordnung zeitweise in die drei Nachfolgegesellschaften Hoesch Werke AG, Altenessener Bergwerks-AG und Industriewerte AG aufgespalten. 1992 in einer spektakulären, nicht gerade freundlichen Aktion vom Erzkonkurrenten Krupp "geschluckt".

Condition Report: EF.

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Hüttenwerke Kayser AG

Lot 162: Hüttenwerke Kayser AG

Description: Berlin, Aktie 100 DM Mai 1951 (Auflage erst 10000, zuletzt noch 2500, R 7). Mit Firmen-Signet. Rückseitig ungültig gestempelt. EF. #4341. Gründung schon 1861 als C. Wilh. Kayser, Ahlemeyer & Co. in Berlin-Moabit als Metallhüttenwerk zur Verhüttung von Gold-, Silber- und Bleirückständen, AG seit 1911. 1906 Errichtung einer neuen Fabrik in Oranienburg (Kupfer-, Blei- und Zinnhütte). 1913-16 Bau einer zweiten Fabrik in Lünen bei Dortmund. 1929 Fusion mit der Hüttenwerk Niederschöneweide AG. 1948/49 entschädigungslose Enteignung der Werke Oranienburg und Niederschöneweide sowie der Aluminiumschmelze in Schönebeck bei Magdeburg. 1955 Sitzverlegung nach Lünen i.W., wo die Ges. eine Sekundär-Kupferhütte betreibt. Bis 2003 börsennotiert, dann drängte der Großaktionär (Norddeutsche Affinerie, Hamburg) den Streubesitz per squeeze-out heraus.

Condition Report: EF.

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Hugo Stinnes AG

Lot 163: Hugo Stinnes AG

Description: Mülheim (Ruhr), Aktie 1.000 DM Sept. 1961 (Auflage 80000, R 8). Lochentwertet im Prägedrucksiegel. EF. #851. Schon 1808, noch zu Napoleons Zeiten, gründete Matthias Stinnes (1790-1845) eine Handels- und Schifffahrtsfirma. Der Handel mit der Ruhrkohle machte ihn reich und mächtig, er wurde zum größten Reeder auf dem Rhein. 1848 wurde das Unternehmen unter dem Druck der Gläubiger in einer Liquiditätskrise als "Mathias Stinnes'sche Handlungs-Actien-Gesellschaft" erstmals AG. Dieser ältere Stinnes-Konzern verlor nach dem 1. Weltkrieg an Bedeutung und ging 1928 in dem von Hugo Stinnes sen. (1870-1924) geschaffenen mittleren Stinnes-Konzern auf. Mit weitgespannten Montan-Interessen, der Gründung des RWE, Reedereien, Werften und Handelsaktivitäten war die 1902 gegründete Hugo Stinnes GmbH seinerzeit der größte deutsche Konzern überhaupt. Nachdem die Söhne von Hugo Stinnes alle väterlichen Weisungen ignorierten und den Konzern damit in weniger als 2 Jahren ruinierten, ging das Vermögen 1926 auf die Hugo Stinnes Corporation in New York über, an der amerikanische Banken zu 50 % beteiligt waren. Erst 1961 wurde die Corporation liquidiert und pro share wurde eine 100-DM-Aktie der neu gegründeten Hugo Stinnes AG ausgegeben. 1965 erwarb die VEBA über 95 %. 1969 konzentrierte man sich ganz auf Handel und Schifffahrt; die Stinnes-Zechen, die Glaswerke Ruhr und das Chemiewerk Ruhröl wurden an die Hibernia abgegeben. 1995 Neugründung der Stinnes AG, 1999 brachte die VEBA einen Teil ihrer Beteiligung an die Börse, 2002 landete Stinnes nach einem entsprechenden Übernahmeangebot bei der Deutschen Bahn.

Condition Report: EF.

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I.G. Farbenindustrie AG

Lot 164: I.G. Farbenindustrie AG

Description: Frankfurt a.M., Aktie Lit. B 200 RM März 1940 (R 5). Mit restlichen Kupons. NICHT lochentwertet. VF+. #1405277. Gegründet wurde die I.G. Farben 1925 als Zusammenschluß der Branchenriesen BASF (pro forma aufnehmende Gesellschaft), Bayer, Hoechst, AG für Anilin-Fabrikation, Griesheim-Elektron und Chem. Fabrik vorm. Weiler-Ter Meer. Als Dr. Carl Duisberg erster Aufsichtsratsvorsitzender wurde, konnte er noch nicht ahnen, wie tief sich diese AG später im System der Nazis verstricken würde.

Condition Report: VF+.

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IDEAL Lederwerke AG

Lot 165: IDEAL Lederwerke AG

Description: Wilz (Luxemburg), Aktie 1.000 RM 28.2.1942 (Auflage 250, R 5). Lochentwertet (RB). EF+. #1975. Gründung 1912 durch Fritz Rexroth und Ludwig Kiessel, Saarbrücken. 1940 wurde der Betrieb von den Deutschen unter Zwangsverwaltung gestellt und 1942 an Theodor Roth aus Wiesbaden verkauft. 15 % des Kapitals der Ideal Lederwerke gingen an die Norddeutschen Lederwerke AG. Von 1940-44 produzierte in Teilen der Werksgebäude die Maschinenfabrik Zimmermann. Am 31.8.1942 wehrten sich die Arbeiter gegen Einberufungen in die deutsche Wehrmacht mit Streiks. Diese Arbeitsniederlegungen gaben das Signal für eine damals international beachtete, jedoch von der deutschen Besatzungsmacht brutal niedergeschlagenen Streikwelle in ganz Luxemburg. Im Eingangsbereich des Werks gibt es heute eine Erinnerungstafel. Nach 1945 Tannerie de cuir IDEAL, Wiltz. 1948 wurden 1200 Menschen beschäftigt. 1961 wurde der Betrieb aufgrund des Strukturwandels in der Lederindustrie stillgelegt. 1963 nimmt auf dem Gelände die Firma Eurofloor die Produktion von Bodenbelägen auf.

Condition Report: EF+.

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Isar-Amperwerke AG

Lot 166: Isar-Amperwerke AG

Description: München, Aktie 50 DM Juli 1981. Faksimile-Unterschrift August von Finck. Rückseitiger Wertlos-Vermerk. EF+. #4088037. I. Amperwerke AG: Gründung 1908 unter Übernahme der "Industrielle Unternehmungen GmbH" und der "Süddeutsche Wasserwerke AG". Zwei Wasserkaftwerke und ein Dampfkraftwerk versorgten damals 24 Ortschaften mit rd. 3.000 Stromkunden. 1909/10 Inbetriebnahme der Wasserkraftwerke Unterbruck und Kranzberg, 1923 Gründung der "Neue Amperkraftwerke AG, München" zum Bau des Wasserkraftwerks Haag. Diese AG ging 1932 ebenso wie die "Bayerische Überlandzentrale AG, München" durch Fusion in den Amperwerken auf, deren Großaktionär die Gesellschaft für elektrische Unternehmungen (Gesfürel) in Berlin war. II. Isarwerke AG: Gründung 1921 als Tochterfirma der Isarwerke GmbH (gegr. 1894 unter maßgeblicher Beteiligung der Bankiersfamilie von Finck) zum Bau des Wasserkraftwerks Mühltal. 1952 übernahm die AG das gesamte Stromgeschäft der fortan nur noch als Holding tätigen GmbH, dessen Anfang in der 1894 in Betrieb gegangenen Wasserkraftanlage Höllriegelskreuth lag. Später war hier ein Dampfkraftwerk hinzugekommen und außerdem 1902-04 in Pullach an der Isar ein zweites Wasserkraftwerk errichtet worden. III. Isar-Amperwerke AG: 1955 fusionierten die Amperwerke AG und die Isarwerke AG. 1954-56 Ausbau der Dampfkraftwerke Höllriegelskreuth und Zolling-Anglberg. Ferner gingen in Betrieb das Dampfkraftwerk Irsching (1969), das Kernkraftwerk Essenbach bei Landshut (1977, mit Partner Bayernwerk) das Kernkraftwerk Isar I (1979) und das Kernkraftwerk Isar II (1988). Zunächst über 3/4, später noch knapp 50 % des Kapitals der Isar-Amperwerke hielten die Isarwerke GmbH (die wiederum zu 45 % dem Bankhaus Merck, Finck & Co. in München, zu 25 % dem RWE und zu 10 % der Allianz-Versicherung gehörten). Im Jahr 2000 fusionierten das Bayernwerk und die PreußenElektra zur E.ON Energie AG. Diese besaß nun direkt und indirekt eine Dreiviertelmehrheit der Isar-Amperwerke AG, die 2001 in E.ON Bayern AG umbenannt wurde. Gleichzeitig wurden die bisherigen großen Bayernwerk-Beteiligungen (u.a. Überlandwerk Unterfranken, Energieversorgung Ostbayern, Energieversorgung Oberfranken, Großkraftwerk Nürnberg u.a.) in die E.ON Bayern AG eingebracht. Bis heute börsennotiert.

Condition Report: EF+.

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Israelitische Gemeinde

Lot 167: Israelitische Gemeinde

Description: Frankfurt a.M., 7 % Schuldv. Lit. B 500 RM = 500/2790 kg Feingold 1.4.1928 (Auflage 600, R 6). Teil einer Anleihe von 1 Mio. Goldmark, die die Direktion der Disconto-Gesellschaft vermittelte. Zwei Originalunterschriften für den Vorstand der Israelitischen Gemeinde. Lochentwertet (RB). Doppelblatt. EF-. #1115. Seit dem Erlass der Judenordnung der Stadt Frankfurt im Jahr 1360 blieb die Israelitische Gemeinde mit einer kurzen Unterbrechung während des Fettmilch-Aufstandes (1614-16) bis zu ihrer Auflösung durch die Nazis fast 600 Jahre lang bestehen. Die Gemeinde wurde 1945 wieder aufgebaut, seit 1949 ist sie eine Körperschaft des Öffentlichen Rechts.

Condition Report: EF-.

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JENOPTIK AG

Lot 168: JENOPTIK AG

Description: Jena, Sammelaktie 10 x 5 DM Juni 1998 (nullgeziffertes Muster, R 10). Große mehrfarbige Abb. mit symbolhafter Darstellung von Weltraumfahrt und Forschung. Faksimile-Unterschrift von "Cleverle" Lothar Späth (früherer Ministerpräsident von Baden-Württemberg) als Vorstandsvorsitzender. UNC. Gründung 1991 als GmbH (Nachfolger des Kombinats VEB Carl Zeiss Jena), seit 1995 AG. 1998 eine der "heißesten" Neu-Emissionen an der Börse. Tätig auf den Gebieten Reinraumtechnologie (für Chip-, Pharma- und Biotechnologie-Produktion), Elektro-Optik, Sensorik und Lasertechnik sowie bis 2002 (über die traditionsreiche Tochter DEWB Deutsche Effecten- und Wechsel-Beteiligungsges. AG in Frankfurt/M.) auch Venture Capital für junge Unternehmen der Hochtechnologie.

Condition Report: UNC.

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Karlsruher Brauerei-Gesellschaft vormals K. Schrempp

Lot 169: Karlsruher Brauerei-Gesellschaft vormals K. Schrempp

Description: Karlsruhe, Actie 1.000 Mark 1.9.1893. Gründeremission (Auflage 1800, R 7). Originalunterschrift Karl Schrempp. Doppelblatt. NICHT entwertet. EF-VF. #59. Gründung 1889 zur Übernahme der Brauerei von Karl Schrempp (vormalige Brauerei Schuberg in der Karlstr. 65). Mit über 100.000 hl Jahresausstoß damals eine der großen Brauereien. 1920 Fusion mit der Brauerei A. Printz, 1933 Umfirmierung in "Brauerei Schrempp-Printz AG" (der Zusatz Printz fiel 1964 fort). 1968 Stillegung der eigenen Mälzerei. Mehrheitsaktionär war zuletzt über die Bank für Brau-Industrie und die Binding-Brauerei der Oetker-Konzern. 1972 auf die Binding-Tochter Mainzer Aktien-Bierbrauerei verschmolzen.

Condition Report: EF-VF.

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Klein, Schanzlin & Becker AG

Lot 170: Klein, Schanzlin & Becker AG

Description: Frankenthal, Aktie 100 RM Mai 1928 (Auflage 5600, R 9). NICHT lochentwertet, in dieser Form erst 3 x (zuletzt 1996!) im GET notiert. VF+. #6980. Gründung 1871 als Armaturenfabrik. In den folgenden Jahren wurde das Produktionsprogramm um Dampfmaschinen, Pumpen, Filterpressen und Kompressoren ergänzt. Seit 1887 AG. 1924-34 Übernahme von Zweigbetrieben in Homburg/Saar, Nürnberg, Pegnitz, Oschersleben/Bode, Bremen und Leipzig. 1988 Umfirmierung in KSB AG. Mit 35 Produktionsstätten in 19 Ländern heute einer der größten Pumpenhersteller der Welt.

Condition Report: VF+.

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Klein, Schanzlin & Becker AG

Lot 171: Klein, Schanzlin & Becker AG

Description: Frankenthal, 4,5 % Schuldv. 1.000 RM Nov. 1943 (Auflage 3600; R 2). Lochentwertet (RB). EF. #187. Gründung 1871 als Armaturenfabrik. In den folgenden Jahren wurde das Produktionsprogramm um Dampfmaschinen, Pumpen, Filterpressen und Kompressoren ergänzt. Seit 1887 AG. 1924-34 Übernahme von Zweigbetrieben in Homburg/Saar, Nürnberg, Pegnitz, Oschersleben/Bode, Bremen und Leipzig. 1988 Umfirmierung in KSB AG. Mit 35 Produktionsstätten in 19 Ländern heute einer der größten Pumpenhersteller der Welt.

Condition Report: EF.

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Königlich Bayerische Grundrenten-Ablösungs-Kasse

Lot 172: Königlich Bayerische Grundrenten-Ablösungs-Kasse

Description: München, 4 % Obl. 25 Gulden 1.4.1849 (R 9). Ein hochinteressantes Dokument zur Abschaffung der Leibeigenschaft. Sehr dekorative Gestaltung mit Bavaria und Löwen. Mit restlichen Kupons. Randverletzungen. VF-. #133702. Die Grundrenten-Ablösung-Kasse hat ihren Ursprung im unter Herzog Maximilian II. erlassenen "Gesetz über die Aufhebung der standes- und gutsherrlichen Gerichtsbarkeit, dann die Aufhebung, Fixierung und Ablösung von Grundlagen" vom 4.6.1848. Die wesentlichen Bestimmungen lauteten: Art. 1 "Die standes- und gutsherrliche Gerichtsbarkeit und Polizeigewalt geht mit dem 1.10.1848 auf den Staat über." Art. 2 "Alle Natural-Frohndienste ... werden vom 1.1.1849 an ohne Entschädigung der Berechtigten aufgehoben." Unter bestimmten Bedingungen waren die bisherigen Grundherren entschädigungsberechtigt. Die Staatskasse vergütete dann für alle von ihr übernommenen Grund-Abgaben den zwanzigfachen Betrag der fixen Rente in 4 %igen Ablösungsschuldbriefen des Staates. Die Ablösungs-Schuldbriefe konnten auf Namen oder Inhaber lauten, sie waren in runden Summen von 1.000 fl., 500 fl., 100 fl. und 25 fl. ausgestellt. Dagegen gingen die Ansprüche gegen die Pflichtigen auf den Staat über, die ihrer Pflichten nach einer Zahlungsdauer von 34 resp. 43 Jahren los und ledig waren. Durch Gesetz von 1910 wurde die Grundentlastung beendet und die Ablösungskasse nach Art. 37 aufgelöst.

Condition Report: VF-.

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Königreich Bayern, Eisenbahn-Anlehen

Lot 173: Königreich Bayern, Eisenbahn-Anlehen

Description: München, 3,5 % Schuldv. 1.000 Mark 1.5.1886 (R 9). Dekorativ, mit prächtigem umkränzten Wappen. Doppelblatt, mit restlichen Kupons. EF. #59. Mit der Verstaatlichung der 62 km langen (1839/40 eröffneten) München-Augsburger Eisenbahn beginnt in Bayern 1844 die Staatsbahnzeit. Im gleichen Jahr wird mit dem Bau der 548 km langen Ludwig-Süd-Nord-Bahn begonnen (Strecke: Hof-Nürnberg-Kempten-Lindau). Diese Bahn war das mit Abstand größte Bauprojekt seiner Art in ganz Deutschland. Es folgen 1852 die 205 km lange Ludwigs-Westbahn (Strecke: Bamberg-Schweinfurt-Würzburg-Aschaffenburg) und 1853 die Bayerische Maximiliansbahn (Strecke Ulm-Augsburg-München-Rosenheim-Kufstein, die 1860 einen wichtigen Abzweig nach Salzburg erhält). 1876 wird mit der Kgl. priv. AG der bayerischen Ostbahnen (gegr. 1856, Großaktionär war das Fürstenhaus Thurn und Taxis in Regensburg) die größte Privatbahn des Landes verstaatlicht, deren 900 km langes Streckennetz fast ebenso groß ist wie das bisherige Netz der Staatsbahn. Bis dahin hing Bayern der Entwicklung im restlichen Deutschland hinterher. Ab 1886 erfolgten dann, finanziert durch umfangreiche Eisenbahn-Anleihen, massive Investitionen in die Staatseisenbahn mit unzähligen Streckenneubauten. Als die Bayerische Staatseisenbahn 1920 in der Deutschen Reichbahn aufgeht, ist sie mit einem Streckennetz von 8.526 km nach Preußen die zweitgrößte Länderbahn in Deutschland.

Condition Report: EF.

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Königreich Bayern, Eisenbahn-Anlehen

Lot 174: Königreich Bayern, Eisenbahn-Anlehen

Description: München, 3,5 % Schuldv. 2.000 Mark 1.8.1902 (R 10). Äußerst dekorative Gestaltung mit Bavaria und Feldherrenhalle im Unterdruck. Faksimile-Unterschrift Ritter von Maffei für den Landtag. Doppelblatt. Mit Erneuerungsschein. VF+. #7330/183230. Mit der Verstaatlichung der 62 km langen (1839/40 eröffneten) München-Augsburger Eisenbahn beginnt in Bayern 1844 die Staatsbahnzeit. Im gleichen Jahr wird mit dem Bau der 548 km langen Ludwig-Süd-Nord-Bahn begonnen (Strecke: Hof-Nürnberg-Kempten-Lindau). Diese Bahn war das mit Abstand größte Bauprojekt seiner Art in ganz Deutschland. Es folgen 1852 die 205 km lange Ludwigs-Westbahn (Strecke: Bamberg-Schweinfurt-Würzburg-Aschaffenburg) und 1853 die Bayerische Maximiliansbahn (Strecke Ulm-Augsburg-München-Rosenheim-Kufstein, die 1860 einen wichtigen Abzweig nach Salzburg erhält). 1876 wird mit der Kgl. priv. AG der bayerischen Ostbahnen (gegr. 1856, Großaktionär war das Fürstenhaus Thurn und Taxis in Regensburg) die größte Privatbahn des Landes verstaatlicht, deren 900 km langes Streckennetz fast ebenso groß ist wie das bisherige Netz der Staatsbahn. Bis dahin hing Bayern der Entwicklung im restlichen Deutschland hinterher. Ab 1886 erfolgten dann, finanziert durch umfangreiche Eisenbahn-Anleihen, massive Investitionen in die Staatseisenbahn mit unzähligen Streckenneubauten. Als die Bayerische Staatseisenbahn 1920 in der Deutschen Reichbahn aufgeht, ist sie mit einem Streckennetz von 8.526 km nach Preußen die zweitgrößte Länderbahn in Deutschland.

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Kronenbrauerei AG Offenburg (Baden)

Lot 175: Kronenbrauerei AG Offenburg (Baden)

Description: Offenburg (Baden), Aktie 1.000 RM Jan. 1935 (Auflage 1120, kpl. Aktienneudruck, R 8). NICHT lochentwertet. EF. #201. Gründung 1847 als Brauerei Theodor Braun in Oberkirch, seit 1898 AG als "Brauerei vorm. M. Armbruster & Cie. AG", 1928 Umfirmierung wie oben. 1907 Ankauf der Brauerei Gebr. Wickersheim in Offenburg. 1929 Aufnahme der Lahrer Brauhaus AG durch Fusion. 1971 Umwandlung in die Kronenbrauerei Offenburg GmbH.

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Kujawischer Bote Druckerei und Verlag GmbH

Lot 176: Kujawischer Bote Druckerei und Verlag GmbH

Description: Inowrazlaw (Hohensalza), Anteilschein 1.000 Mark 1.7.1897 (R 12)., ausgestellt auf den Königl. Oberförster Heym, Mirau. Originalunterschriften Robert Hensel und Ed. Holke. Lochentwertet (RB). Randbeschädigungen fachgerecht restauriert. Zuvor völlig unbekannt gewesen, ein UNIKAT aus dem Reichsbankschatz, VF. Heinrich Olawski (1840-1922), Drucker und Buchhändler deutscher Nationalität, gab in Inowrazlaw (Hohensalza) seit 1874 eine deutsche Tageszeitung heraus, den "Kujawischen Boten", das erste Tageblatt in Inowrazlaw. 1896 wurde die GmbH gegründet. Die Regierungs- und Kreisstadt Hohensalza (wie Inowrazlaw seit 1905 hieß), liegt 30 km südwestlich von Thorn, im Schnitt der Eisenbahnlinien Posen-Thorn und Hohensalza-Bromberg, im kujawischen Lande, dem fruchtbarsten Gebiet des Warthelandes. Am 13.9.1772 ging die Stadt in preußischen Besitz über, in dem sie bis 1918 verblieb. Von 1939 (in der Stadt lebten noch etwa 600 Deutsche) bis 1945 gehörte das Gebiet zum Reichsgau Wartheland. Der "Kujawische Bote" hieß ab 1940 "Hohensalzaer Zeitung". 1945 wurde Hohensalza von der Roten Armee eingenommen und ist seitdem wieder unter dem alten Namen Inowroclaw polnisch.

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Kunert AG

Lot 177: Kunert AG

Description: Immenstadt, Aktie 50 DM Juni 1988. Mit restlichen Kupons. EF+. #8833. 1907 meldete Maria Kunert, geborene Worms im sudetenländischen Warnsdorf eine Strickerei an. 1924 wurde die Firma J. Kunert & Söhne in Warnsdorf gegründet. 1946 Neubeginn der Kunert-Werke in Blaichach, 1947 Umzug nach Immenstadt. 1978 Übernahme der HUDSON-Gruppe in Stuttgart. 1980 Gründung der Kunert GmbH, ab 1988 Kunert AG. 1990 Erwerb der Lizenz an der Marke Burlington.

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Laberkraftwerk-Bau-AG

Lot 178: Laberkraftwerk-Bau-AG

Description: Dietfurt/Altmühl, Aktie 1.000 Mark 25.8.1923. Gründeraktie (Auflage 50000, R 9). Vollständig anhängende Kupons. EF. #124082. Gegründet im April 1923 als Laberkraftwerk-Bau AG zwecks Ausbau der Wasserkräfte der Laber zur Versorgung der Umgebung von Dietfurt mit elektrischer Energie. Im Sept. 1923 umbenannt in Laberkraftwerk-AG. Das an der Stadtlaber kurz vor Einmündung der Laber in die Altmühl (heute: Rhein-Main-Donau-Kanal) gelegene Wasserkraftwerk existiert heute noch, die AG dagegen ging bereits am 29.11.1924 wieder in Liquidation.

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Laberkraftwerk-Bau-AG

Lot 179: Laberkraftwerk-Bau-AG

Description: Dietfurt/Altmühl, Aktie 5.000 Mark 25.8.1923. Gründeraktie (Auflage 40000, R 8). Kupons vollständig anhängend. VF+. #108035. Gegründet im April 1923 als Laberkraftwerk-Bau AG zwecks Ausbau der Wasserkräfte der Laber zur Versorgung der Umgebung von Dietfurt mit elektrischer Energie. Im Sept. 1923 umbenannt in Laberkraftwerk-AG. Das an der Stadtlaber kurz vor Einmündung der Laber in die Altmühl (heute: Rhein-Main-Donau-Kanal) gelegene Wasserkraftwerk existiert heute noch, die AG dagegen ging bereits am 29.11.1924 wieder in Liquidation.

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Landesbank und Girozentrale für das Sudetenland

Lot 180: Landesbank und Girozentrale für das Sudetenland

Description: Reichenberg, 3,5 % Schuldv. 200 RM 16.3.1941. Sehr großes Sudetenland-Wappen im Unterdruck. Lochentwertet. EF. #11430. Errichtet als Körperschaft des öffentlichen Rechts durch Verordnung vom 27.3.1939. Gewährträger waren der Sparkassen- und Giroverband für das Sudetenland und der Reichsgau Sudetenland. Zweiganstalt in Troppau.

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Lausitzer Eisenbahngesellschaft

Lot 181: Lausitzer Eisenbahngesellschaft

Description: Sommerfeld, 4 % Genußschein 50 RM 15.3.1926 (R 5). Lochentwertet (RB). VF+. #35. Gründung 1896 zwecks Bau und Betrieb der vollspurigen Nebenbahnen von Muskau nach Sommerfeld, von Rauscha nach Freiwaldau und von Hansdorf nach Priebus. 1939 übernommen durch die Deutsche Reichsbahn.

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Leder-AG

Lot 182: Leder-AG

Description: Frankfurt a.M., Aktie 1.000 RM 7.5.1935 (Auflage 500, R 5). Lochentwertet (RB). EF+. #1091. Gründung 1923. Produktion von Bodenleder.

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Leipziger Luftschiffhafen- und Flugplatz-AG

Lot 183: Leipziger Luftschiffhafen- und Flugplatz-AG

Description: Leipzig, Aktie 1.000 Mark 25.3.1913. Gründeraktie (Auflage 1200, R 3). Hochdekorativ, große Abb. des Luftschiffes "Sachsen" im Unterdruck. Lochentwertet (RB). Ein Klassiker der Luftschiffahrt! EF. #683. Zur Errichtung eines Luftschiffhafens mit Luftschiffhalle wurde der Gesellschaft von der Stadt Leipzig ein großes Areal in Mockau überlassen. Die feierliche Eröffnung fand am 22.6.1913 mit einem Eröffnungsflug des Luftschiffs "Sachsen" statt, bei dem auch der König von Sachsen an Bord war. Im 1. Weltkrieg wurde der Flugplatz vom Militär genutzt und erst 1919 wieder freigegeben. Der Leipziger Luftschiffhafen wurde zum größten der Welt. Ein Teil der verfügbaren Schuppen war später an die Germania-Flugzeugwerke GmbH verpachtet. 1924 übernahm die Stadt Leipzig die Aktienmehrheit und reichte einen Teil der Beteiligung über die Sächsische Flughäfen-Betriebs-GmbH an den Freistaat Sachsen weiter, Mitte der 1930er Jahre besaß die Stadt dann wieder 93 % der Aktien. Die Anlage besteht noch heute als Flughafen Leipzig-Mockau.

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Linotype AG

Lot 184: Linotype AG

Description: Eschborn, Aktie 50 DM Aug. 1987 (R 7). Sehr dekorativ, mit Porträt des deutschstämmigen Setzmaschinen-Erfinders Ottmar Mergenthaler, Abb. einer Setzmaschine, dazu aus Lettern zusammengesetzte Kontinente. Rückseitig ungültig gestempelt. EF. #7432. Gegründet 1887 als "Mergenthaler Setzmaschinen-Fabrik GmbH". 1990 Fusion mit der zum Siemens-Konzern gehörenden "Dr.-Ing. Rudolf Hell GmbH" in Kiel, die im Bereich Belichtungsgeräte und Druckvorstufe eine starke Stellung hatte. Anschließend Umfirmierung in Linotype-Hell AG und Konzentration der gesamten Produktion im Werk Kiel-Suchsdorf. 1998 durch Verschmelzung in der "Heidelberger Druckmaschinen AG" aufgegangen.

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Lippische Werke AG

Lot 185: Lippische Werke AG

Description: Detmold, Aktie 1.000 Mark 1.4.1923 (Auflage 36000, R 8). Dekorativ, mit Firmensignet LWD in allen vier Ecken. Mit restlichen Kupons. EF. #44665. Bei ihrer Gründung 1916 mitten im 1. Weltkrieg als "Fürstlich Lippische Staatswerkstätten AG" wurden in dieser Ges. zur Rationalisierung der Kriegsproduktion mehrere Metallverarbeitungsbetriebe im damals (und noch bis zur Integration in NRW nach dem 2. Weltkrieg) selbständigen Fürstentum Schaumburg-Lippe zusammengefasst. Treibende Kraft war dabei der Textilmaschinen-Industrielle Walter Kellner aus (Wuppertal-)Barmen, der im AR neben anderen Lokalgrößen saß wie Durchl. Prinz Bernhard zur Lippe, Staatsminister Frhr. Biedenweg und Landesbankdirektor Otto Thörner aus Detmold. Die Firma war auf nichts besonderes spezialisiert, sondern ein Gemischtwarenladen zur Herstellung von Maschinen und Metallwaren aller Art mit den Abteilungen Maschinenfabrik, Möbelfabrik und Waggonwerk. Wegen der großen Heeresaufträge reichte es in den Anfangsjahren aber dennoch zu Dividenden von damals üppigen 10 %. Umfirmiert 1920 in "Lippische Werkstätten AG" und 1922 schließlich wie oben. 1921 wurde dazu noch die Herstellung von Lastautomobilen, Motorrädern, Lastanhängewagen und Holzbearbeitungsmaschinen aufgenommen. Das 1923-24 produzierte Motorrad L.W.D. mit 2 PS-Viertakt-Motor und 69 ccm Hubraum wurde über die "Lippische Motorfahrzeuge Verkaufs-AG" in Berlin vertrieben und konnte (als Vorläufer unserer Mofas) ohne Kennzeichen und Führerschein gefahren werden. Bis zum Konkurs 1926 (bei dem die J. F. Schröder Bank in Bremen neben den Finanzbehörden der Hauptgläubiger war) in Berlin amtlich börsennotiert.

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Localbahn-AG

Lot 186: Localbahn-AG

Description: München, 4 % Schuldv. 1.000 Mark 30.3.1894 (Auflage 10000, R 10). Sehr dekorativ, aufwendige Umrahmung mit Abb. eines geflügelten Rades. Faksimile-Unterschrift des Lokomotivfabrikanten Georg Krauß (1826-1906) als AR-Vorsitzender. Doppelblatt, zweite Seite abgetrennt. NICHT lochentwertet. VF-. #18687. In die 1887 gegründete Gesellschaft brachte die Lokomotivfabrik Krauss & Co. ein die am 22.6.1879 eröffnete Feldabahn (im früheren Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach, die Strecke Salzungen-Kaltennordheim mit Abzweig Dorndorf-Vacha war die erste Meterspurstrecke für öffentlichen Verkehr in Deutschland, 1904 durch Kauf in den Besitz des Preussischen Staates übergegangen, ab 1906 nach Entdeckung großer Kalivorkommen im Werra- und Feldatal tlw. auf Normalspur umgebaut, Betriebseinstellung erst 1994/97 nach der "Wende"). Neben vielen kleineren Strecken kamen bei der Localbahn noch hinzu: die Isartalbahn München-Wolfratshausen-Bichl (51 km), Marktoberdorf-Füssen (31 km), die Walhallabahn Stadtamhof-Donaustauf (24 km), Murnau-Kohlgrub-Oberammergau (24 km), Sonthofen-Oberstdorf (14 km) sowie fünf weitere kleinere Bahnlinien. Von der Gesamtstreckenlänge waren 161 km normalspurig und 31 km schmalspurig. Die weitgehend elektrifizierten Linien wurden aus eigenen Wasserkraftwerken versorgt (davon die beiden großen Elektrizitätswerke Tettnang und Murnau 1926 verkauft). Außerdem zunächst im Eigenbetrieb, dann nach Ausgründung beteiligt mit 86,7 % an der Lausitzer Eisenbahn AG und der Salzkammergut-Localbahn (1930 verkauft). Eine weitere Beteiligung bestand mit 60,9 % an der 1927 neu gegründeten Nebelhornbahn AG, wo der Betrieb der 1930 eröffneten Seilschwebebahn in den ersten drei Jahren ebenfalls von der Localbahn-AG geführt wurde. Die Zahl der beförderten Personen (6 Mio.) und Güter (1 Mio. t) halbierte sich in der Weltwirtschaftskrise 1929/30, worauf die Ges., die vordem fast 1.000 Mitarbeiter beschäftigte, sanierungsbedürftig wurde und nur mit Hilfe der Reichsbahn, des Landes Bayern und der Großgläubiger überlebte. Durch Reichsgesetz vom 16.6.1938 als Teil des Sondervermögens "Deutsche Reichsbahn" auf das Deutsche Reich übergegangen. Die bis dahin in Berlin und München börsennotierten Aktien wurden zu 90 % des Nennwertes eingelöst.

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Loebau-Zittauer Eisenbahn-Gesellschaft

Lot 187: Loebau-Zittauer Eisenbahn-Gesellschaft

Description: Zittau, Actie Lit. B 25 Thaler 31.12.1847 (Auflage 20000, R 8). Mit restlichen Kupons. VF. #936. Die Bahn war nur 4 1/2 Meilen lang. Die imensen Baukosten, die für diese Strecke ein Kapital von 2,25 Mio. Thalern erforderten, erklären sich aus den für den Bahnbau äußerst schwierigen Geländeverhältnissen. Ihre überragende Bedeutung erlangte die Bahn als Teil der kürzesten Verbindung Hamburg-Berlin-Görlitz-Wien-Triest, wobei sich Österreich 1853 verpflichtete, einen anderen Bahnanschluß der Stadt Reichenberg an die Sächsischen und Preußischen Bahnen nicht zu gestatten. 1860 kam die Loebau-Zittauer Bahn über einen Betriebsvertrag mit der Zittau-Reichenberger Bahn unter die Verwaltung der Staatsbahn-Direction Dresden. Im Zuge der späteren Verstaatlichung wurden die Aktien in 4%ige Schuldforderungen an die Staatskasse umgewandelt. Neue Urkunden wurden aber nicht ausgegeben. Die Aktien erhielten lediglich einen Stempelaufdruck und es wurden neue Zinsscheinbögen der Sächsischen Staatsschuldenverwaltung beigegeben. Fortan Notiz an den Börsen Leipzig und Dresden als separate sächsische Staatsanleihen. Mit dem Übergang der sächsischen Staats-Eisenbahnen auf die neu gegründete Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft wurde die Schuld 1920 vom Reich übernommen.

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Löwenbräu München

Lot 188: Löwenbräu München

Description: München, Aktie 1.000 RM März 1942 (Auflage 19400, R 3). Mit Löwen im Unterdruck. Lochentwertet (RB). EF+. #16493. Die Braustätte selbst, urkundlich seit 1383 nachgewiesen, ist eine der überhaupt ältesten Brauereien der Welt. Gründung der AG 1872 unter Übernahme der Ludw. Brey'schen Bierbrauerei zum Löwenbräu (Nymphenburger Str. 4). Übernommen wurden später auch die Aktienbrauerei zum Bayer. Löwen vorm. A. Mathäser (1907), die Unionsbrauerei Schülein & Co. AG sowie das Bürgerliche Brauhaus München (1921), die Weinmiller'sche Brauerei in Aichach (1926), die Tölzer Aktienbrauerei AG (1927) und die Gräfl. Toerring'sche Brauerei in Inning (1928). Außerdem besaß der Löwenbräu über 300 Wirtschafts- und Restaurations-Anwesen sowie ein Torfwerk in Feilnbach. Ab 1922 Interessengemeinschaft mit der Spaten-Franziskaner-Leistbräu AG. 1982 wurde der nicht betriebsnotwendige Grundbesitz in die "Monachia Grundstücks-AG" ausgegründet (später ein Gemeinschaftsunternehmen von Hochtief und der Allianz-Versicherung). Jahrzehntelang war die Familie von Finck Großaktionär gewesen; in den 90er Jahren ging die Aktienmehrheit dann an die Gabriel Sedlmayr Spaten-Franziskaner-Bräu KGaA die den letzten freien Aktionären des Löwenbräu ein Abfindungsangebot machte.

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Löwenbräu München

Lot 189: Löwenbräu München

Description: München, Aktie 100 DM März 1954 (Auflage 20600, R 7). Schönes Löwen-Wappen im Unterdruck. Die Löwenbräu-Aktien aus den 50er Jahren sind vom Markt so gut wie verschwunden. Lochentwertet im Prägedrucksiegel. EF. #7029. Die Braustätte selbst, urkundlich seit 1383 nachgewiesen, ist eine der überhaupt ältesten Brauereien der Welt. Gründung der AG 1872 unter Übernahme der Ludw. Brey'schen Bierbrauerei zum Löwenbräu (Nymphenburger Str. 4). Übernommen wurden später auch die Aktienbrauerei zum Bayer. Löwen vorm. A. Mathäser (1907), die Unionsbrauerei Schülein & Co. AG sowie das Bürgerliche Brauhaus München (1921), die Weinmiller'sche Brauerei in Aichach (1926), die Tölzer Aktienbrauerei AG (1927) und die Gräfl. Toerring'sche Brauerei in Inning (1928). Außerdem besaß der Löwenbräu über 300 Wirtschafts- und Restaurations-Anwesen sowie ein Torfwerk in Feilnbach. Ab 1922 Interessengemeinschaft mit der Spaten-Franziskaner-Leistbräu AG. 1982 wurde der nicht betriebsnotwendige Grundbesitz in die "Monachia Grundstücks-AG" ausgegründet (später ein Gemeinschaftsunternehmen von Hochtief und der Allianz-Versicherung). Jahrzehntelang war die Familie von Finck Großaktionär gewesen; in den 90er Jahren ging die Aktienmehrheit dann an die Gabriel Sedlmayr Spaten-Franziskaner-Bräu KGaA die den letzten freien Aktionären des Löwenbräu ein Abfindungsangebot machte.

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Märkisch-Schlesische Maschinenbau- und Hütten-AG vormals F. A. Egells

Lot 190: Märkisch-Schlesische Maschinenbau- und Hütten-AG vormals F. A. Egells

Description: Berlin, Actie 200 Thaler 15.9.1871. Gründeraktie (Auflage 11500, R 8). Großformatig und sehr dekorativ, mit schöner Umrahmung und allegorischer Vignette. Nur 14 Stück wurden schon Ende der 70er Jahren gefunden, weitere Stücke sind später nie mehr aufgetaucht. VF. #8849. Bei der Gründung wurden in die Ges. eingebracht die frühere Egells'sche Maschinenfabrik in Berlin-Tegel, die Fabrik Chausseestr. 2-3 (die sich zuvor besonders mit der Lieferung von Schiffsmaschinen für die Kaiserliche Marine einen Namen gemacht hatte) und die Eintrachthütte im schlesischen Schwientochlowitz mit Hochofen, Giesserei, Kesselschmiede und Erzgruben bei Beuthen und Tarnowitz. 1880 wurde noch die Schiffswerft der in Konkurs geratenen Norddeutsche Schiffbau-AG in Gaarden bei Kiel mit 1.000 m Uferfront hinzuerworben. Von Anfang an im Strudel des Gründerkrachs eine einzige Pleite: Selbst die in den ersten drei Jahren deklarierten magersüchtigen Dividenden von gerade mal 1 4/5 bzw. 1 1/4 % konnte die Ges. nicht in bar zahlen, sondern gab dafür erst Jahre später 1879 eigene Obligationen aus. Der Aktienkurs sank kontinuierlich bis unter 10 %, und der Chronist des Gründungsschwindels 1871/72, Otto Glagau, wird entsprechend deutlich: "Die Besitzer, Commerzienrath Hermann Egells und Carl Egells, verkauften zweimal. Der Prospekt enthielt große Unrichtigkeiten und falsche Angaben. Er trug keine Unterschrift, die war allerdings laut Aktiengesetz auch nicht gefordert. Er war von einem "Börsen-Literaten" abgefaßt, der sich partout nicht an den Auftraggeber erinnern konnte. Die Staatsanwaltschaft wurde mehrfach angerufen, es kam aber nie zu einer Anklage. Eine Dividende gab es nie, dagegen bewilligte der Aufsichtsrat sich und dem Beamtenpersonal eine Renumeration von 2.500 Thalern!" Nach dem Konkurs im März 1885 übernahm die Schiff- und Maschinenbau-AG "Germania" die Maschinenfabrik in Tegel und die Schiffswerft in Gaarden, für die 1889 ein weiteres Terrain gegenüber der Mündung des Nordostseekanals am Kieler Hafen erworben wurde. Gebaut wurden Kriegs- und Handelsschiffe, Torpedoboote sowie Schiffs- und Bergwerksmaschinen. 1896 Abschluß eines Beherrschungsvertrages mit der Fa. Fried. Krupp in Essen, die die Germaniawerft erst einmal vereinnahmte, aber 1923 als Fried. Krupp Germaniawerft AG wieder verselbständigte (nach 1945 in Liquidation getreten und 1963 erneut vollständig in die Fried. Krupp eingegliedert). Im Zuge der Konzentration der großen deutschen Werften in Hamburg und Kiel schließlich ein Teil der HDW (Howaldtswerke Deutsche Werft AG) geworden.

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Märkisches Elektricitätswerk AG

Lot 191: Märkisches Elektricitätswerk AG

Description: Berlin, Namens-Aktie 10.000 RM Dez. 1931 (Auflage 1500, R 4). Lochentwertet (RB). Ausgestellt auf den Freistaat Mecklenburg-Schwerin. EF+. #11206. Gründung 1900 durch die A.E.G. als erstes Überlandwerk in der Provinz Brandenburg, wo es etwa 100 örtliche Elektrizitätswerke gab. In Finow bei Eberswalde wurde am Hohenzollernkanal nach Plänen von Prof. Klingenberg ein Steinkohlen-Kraftwerk errichtet. 1916 erwarb die Provinz Brandenburg die Aktienmehrheit. 1931 brachte der Freistaat Mecklenburg-Schwerin seine Landeselektrizitätswerke ein. 1934 schließlich wurde die Ueberlandzentrale Pommern eingegliedert. Damit versorgte das MEW 6.412 Städte und Gemeinden in ganz Brandenburg, Mecklenburg und Pommern sowie den Kreis Lüneburg rechts der Elbe.

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MARMORA Diamant-Gesellschaft mbH

Lot 192: MARMORA Diamant-Gesellschaft mbH

Description: Lüderitzbucht, Anteil-Schein 500 Mark ca. 1909. Gründeranteil o.U. (Auflage 320, R 9). Druck auf beigem Leinenpapier, mit Jugendstilelementen, zweisprachig deutsch/englisch. Dabei fünf teils mehrseitige fotokopierte Dokumente zum Diamantenbergbau in Deutsch-Südwest, u.a. der Schürfschein der Kaiserlichen Bergbehörde in Windhuk für die Marmora-Felder. EF+. #107. Gegründet zur Zeit des Diamantenfiebers in Deutsch-Südwestafrika. Die Gesellschaft erwarb fünf Edelmineral-Schürffelder bei Conceptionbucht, Bezirk Swakopmund. Initiator war Fritz Kapps, Gastwirt und Bewirtschafter der Farm "Zukunft" in Windhuk.

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Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg AG

Lot 193: Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg AG

Description: Augsburg, 4 % Teilschuldv. 1.000 RM Juli 1943 (Auflage 17000, R 8). Nicht lochentwertet! EF. #8198. Gründung 1898 unter Vereinigung der Maschinenfabrik Augsburg (gegr. 1840) und der Maschinenbau Nürnberg (gegr. 1841). 1915 Übernahme der LKW-Produktion von Saurer/Lindau. 1986 Verschmelzung der MAN Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg AG auf die Gutehoffnungshütte Aktienverein AG und Umfirmierung in MAN AG. Noch heute einer der bedeutendsten Konzerne im Maschinen-, Anlagen- und Fahrzeugbau. Zwischenzeitlich auch in der Luft- und Raumfahrttechnik tätig, jedoch wurde die Tochter MAN-Technologie verkauft und in MT Aerospace AG umfirmiert (wichtiger Zulieferer für die europäische Ariane-5-Rakete). Mehr und mehr konzentriert sich MAN heute auf den LKW-Bau, angetrieben vom Großaktionär VW, der seine Beteiligungen beim Konkurrenten Scania und bei MAN bald unter ein Dach bringen will. Einer der 30 DAX-Werte.

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Mechanische Weberei zu Linden

Lot 194: Mechanische Weberei zu Linden

Description: Hannover-Linden, 8 % Teilschuldv. 1.000 RM 1.4.1926 (Auflage 3000, R 11). Teil einer Anleihe von 4 Mio. RM auf Feingoldbasis, platziert durch das Bankhaus Ephraim Meyer & Sohn und die Direction der Disconto-Gesellschaft, Filiale Hannover. Mit Originalunterschrift. Doppelblatt, mit restlichen Kupons. Nach Kapitalherabsetzungen 1931 und 1933 ungültig geworden und schon damals vergessen, deshalb eine absolute Rarität. NICHT lochentwertet! EF. #2077. Gründung 1858 unter Übernahme der seit 1837 bestehenden Mechanischen Weberei zu Linden. Produziert wurden: Im Werk Linden Velvets, insbesondere "Lindener Samt", Velveton, "Lindener Leder", Rippensamt und Cords; im Werk Oggersheim Rohgewebe, deren Weiterbearbeitung durch das Werk Linden erfolgte. Beteiligungen an Rheinische Velvetfabrik AG Hannover, Zellwolle Lenzing AG Lenzing, Thüringische Zellwolle AG Schwarza. 1954 in Konkurs gegangen.

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Memeler Aktien-Brauerei & Destillation

Lot 195: Memeler Aktien-Brauerei & Destillation

Description: Memel, Aktie 100 Thaler 15.9.1871. Gründeraktie (Auflage 1500, R 5). NICHT lochentwertet. VF. #59. Die 1871 gegründete AG führte die seit 1784 bestehende Reincke'sche Brauerei und das Destillationsgeschäft sowie die Preuss'sche Brauerei fort. Dazu heißt es auf der Erklärtafel vor der Brauerei in der Mühlendammstr. 23/25: "Die älteste litauische Brauerei Svyturys (= Leuchttum) wurde 1784 gegründet. Der Gründer, der Memeler Kaufmann J. W. Reincke, wollte den Menschen in der Küstenregion ein Bier anbieten, das sie mit Stolz sowohl ihren Gästen ausschenken, wie auch selbst genießen konnten." Das der Destillation angegliederte kleine Weingeschäft wurde 1914 zu einer Groß-Weinkellerei erweitert. 1923 nach der Annektion des Memellandes durch Litauen Umstellung des Nennwertes auf 30 Litas. Noch in den 1930er Jahren setzte die Brauerei nicht mehr als 20.000 hl Bier jährlich ab und hatte zudem jüdische Großaktionäre, so daß uns bisher nach der 1940 erfolgten Übertragung des Betriebes auf die Memeler Ostquell-Brauerei GmbH die Firmengeschichte zu Ende zu sein schien. Umso größer war unsere Überraschuung im Frühjahr 2006, als wir bei einem Rundgang durch das frühere Memel (heute Klaipeda) vor der Svyturis-Brauerei standen, die ausweislich einer großen Hinweistafel mit geschichtlichen Details frühere die Memeler Aktien-Brauerei war! Svyturis (= Leuchtturm) ist heute die größte Brauerei in Litauen mit 10 Biersorten und braut als einzige Brauerei des Landes auch in westlicher Lizenz (Carlsberg).

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Memeler Spritwerke AG

Lot 196: Memeler Spritwerke AG

Description: Memel, Aktie 2.500 Lit. = 250 $ 1.4.1932 (Auflage NUR 100 STÜCK, R 7). Originalunterschriften. Mit vollständigem Kuponbogen. EF. #38. Urspünglich gegründet 1920 als Sprit-AG. Wegen bedeutender Spritimporte wurde zunächst keine eigene Spritfabrik errichtet, stattdessen Einrichtung einer Likörfabrik unter teilweiser Benutzung der Räumlichkeiten der AG Böhmisches Brauhaus, Memel, bei der man die Aktienmehrheit erworben hatte. 1922 Fusion zur "Vereinigte Sprit- & Brauhaus AG". 1932 Neugründung unter obigem Namen.

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Mosbacher Actienbrauerei

Lot 197: Mosbacher Actienbrauerei

Description: Mosbach, Actie 1.000 Mark 27.6.1896. Gründeraktie (Auflage 750, R 8). Sehr dekoratives Großformat mit hübscher Umrandung im Historismus-Stil. Mit farbigem Prospekt zum 100. jährigen Firmenjubiläum. Doppelblatt. Mit restlichen Kupons, Auszug aus Aktienhandbuch 1902 sowie Farbprospekt der Brauerei zum 100 jährigen Jubiläum (u.a. Chronologie) innenliegend. EF-. #330. Anfang des 19. Jahrhunderts Gründung der Brauerei Heller, 1878 Kauf dieser Brauerei durch Heinrich Hübner. 1896 Fusionen mit anderen Brauereien und Umfirmierung in Mosbacher Actienbrauerei. Herstellung und Verkauf von Bier in eigenen und Pachtbetrieben. 1928 Umfirmierung in Brauerei Hübner AG. 1936 Umwandlung in eine KG. 1951 Übernahme einer Coca-Cola-Konzession.

Condition Report: EF-.

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Münchener Wohnungsfürsorge AG

Lot 198: Münchener Wohnungsfürsorge AG

Description: München, Aktie Lit. B 200 RM 1.7.1931 (Auflage 375, R 4). Lochentwertet (RB). Rückseitig durch Gerneralversammlungsbeschluss vom 19.5.1932 in Namens-Aktie umgewandelt, lautend auf die Aktienbrauerei zum Löwenbräu in München. Außerdem weiterer Übertragungsvermerk. EF. #904. Gründung Dez. 1924 durch Baugenossenschaften und Gewerkschaften. Bis 1930: Münchener Wohnungsfürsorge und Baubank AG, bis 1938: Münchener Wohnungsfürsorge AG, bis 1939: Müwag Münchener Wohnungsfürsorge AG, danach "Neue Heimat" Gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsgesellschaft der DAF im Gau München-Oberbayern, AG. 1955 Eingliederung der Neuen Heimat in den Neue Heimat-Konzern. 1986 verkaufte der DGB das gewerkschaftseigene Wohnungsbauunternehmen zum symbolischen Preis von einer Mark an den Berliner Bäckerei-Unternehmer Horst Schiesser. Der Sanierungsplan Schiessers wurde von den Banken nicht akzeptiert, daher kaufte der DGB die Neue Heimat am 12.11.1986 für eine Mark von Schiesser zurück.

Condition Report: EF.

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National-Bank AG

Lot 199: National-Bank AG

Description: Essen, Aktie 50 DM Juli 1969 (Auflage 3000, R 7). Lochentwertet im Prägedrucksiegel. EF. #28148. Gründung 1921 als Vereinsbank für Deutsche Arbeit AG mit Sitz in Berlin. 1922 Umfirmierung in Deutsche Volksbank AG und Sitzverlegung nach Essen. 1933 Umfirmierung in National-Bank AG. Übernommen wurde 1942 der Duisburger Bankverein AG und 1957 die Oberhausener Bank AG. Mit 11 Niederlassungen im Ruhrgebiet heute eine der letzten noch selbständigen Regionalbanken. Größter Einzelaktionär war früher die Industriekreditbank AG, Düsseldorf; heute ist es mit ca. 26 % die Signal-Iduna-Versicherung.

Condition Report: EF.

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Naturella Südsaft AG

Lot 200: Naturella Südsaft AG

Description: Winnenden bei Stuttgart, Namens-Aktie 200 DM Dez.1962 (Auflage 1000, R 7). EF. #2261. Gründung 1961 unter Mitwirkung der Württembergischen Landesgenossenschaftsbank zur Übernahme der Obstverwertungsbetriebe der Württembergischen landwirtschaftlichen Zentralgenossenschaft-Raiffeisen eGmbH in Stuttgart (WLZ). Die WLZ hielt anschließend 51 % der Aktien, der Rest lag bei Obstbauern der Region. 1963 außerdem Erwerb eines Süßmostbetriebes der Großmarktgesellschaft mbH Heidelberg-Handschuhsheim. 1982 in eine GmbH umgewandelt, 1983 von der Riha-Gruppe übernommen worden, einem der größten Erfrischungsgetränkehersteller in Europa. Heute in Öhringen ansässig.

Condition Report: EF.

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