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Auction Description for Deutsche Wertpapierauktionen: Historic Bonds & Shares
Sale Notes:
www.dwalive.de

Historic Bonds & Shares

by Deutsche Wertpapierauktionen

Platinum House

504 lots with images

January 3, 2013

Live Auction

Salzbergstr. 2

Wolfenbüttel, 38302 Germany

Phone: +49 (0)5331 9755-33

Fax: +49 5331 9755-55

Email: info@dwalive.de

504 Lots
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Neu Guinea Compagnie

Lot 201: Neu Guinea Compagnie

Description: Berlin, Anteil 500 Mark 16.2.1914 (Auflage 7000, R 6). Herrlicher Druck der Reichsdruckerei, aufwendige Umrandung mit Blättern und Löwen, im Unterdruck Karte von Papua-Neuguinea. Tintenfleck oben. Mit restlichen Kupons, NICHT lochentwertet. VF. #5263. Gründung 1886, 1899 Umwandlung in eine Deutsche Kolonial-Gesellschaft. Gründer war der Geheime Kommerzienrat Adolph v. Hansemann, die unumstrittene Führungspersönlichkeit der Disconto-Gesellschaft in Berlin, zu der Zeit die bedeutendste Bank im ganzen Deutschen Reich (1929 Fusion zur Deutsche Bank und Disconto-Gesellschaft). Koloniale Angelegenheiten waren die große Leidenschaft des sonst als vorurteilslos, willensstark, ja sogar grob geltenden v. Hansemann (1826-1903), der sogar sein Arbeitszimmer im alten Disconto-Gebäude Unter den Linden 35 ganz mit edlen Hölzern Neu-Guineas täfeln ließ. Die Neu Guinea Compagnie betrieb 42 Pflanzungen (Kokospalmen, Kautschuk, Kakao und Sisalhanf) in Kaiser-Wilhelmsland (heute: Neu-Guinea) und im Bismarck-Archipel, ferner zwei große Handelsniederlassungen und einen eigenen Schifffahrtsbetrieb mit 6 Schiffen. Erst lange nach v. Hansemanns Tod begann sie Gewinne abzuwerfen, doch nach dem für Deutschland verlorenen 1. Weltkrieg wurden die Besitzungen aufgrund des Versailler Vertrages enteignet. Mit den Entschädigungszahlungen des Reichs wurde 1921 die Kaffeepflanzung El Negrito in Venezuela (südlich von Caracas) erworben. Auf Fernado Poo wurde nach spanischem Recht die Drumen S.A. gegründet, die Mehlbananen und Kakao anbaute und an die ein Handelsbetrieb im französischen Mandatsgebiet Kamerun angegliedert war. Der Ausgang des 2. Weltkrieges beraubte die in Hamburg, Berlin und Frankfurt börsennotierte Ges. erneut fast allen Vermögens. Nachdem der Sitz inzwischen nach Hamburg verlegt worden war (Mehrheitsaktionär war zuletzt die Afrikanische Frucht-Compagnie Laeisz & Co. in Hamburg) beschloß eine a.o. HV 1968 die Auflösung.

Condition Report: VF.

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Neue Heimat Gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsgesellschaft der deutschen Arbeitsfront im Gau Mark Brandenburg AG

Lot 202: Neue Heimat Gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsgesellschaft der deutschen Arbeitsfront im Gau Mark Brandenburg AG

Description: Berlin, Namensaktie 1.000 RM April 1939 (Auflage 500, R 4). Lochentwertet (RB). EF. #1307. Gründung 1924 als "Dewog" Deutsche Wohnungsfürsorge AG für Beamte, Angestellte und Arbeiter, ab 1934 "Dewog" Deutsche Wohnungsfürsorge und ab 1939 "Neue Heimat". Zweck war Bau und Betreuung von Kleinwohnungen.1986 verkaufte der DGB das gewerkschaftseigene Wohnungsbauunternehmen zum symbolischen Preis von einer Mark an den Berliner Bäckerei-Unternehmer Horst Schiesser. Der Sanierungsplan Schiessers wurde von den Banken nicht akzeptiert, daher kaufte der DGB die Neue Heimat am 12.11.1986 für eine Mark wieder von Schiesser zurück.

Condition Report: EF.

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OHIM Deutsche Holzimport-AG

Lot 203: OHIM Deutsche Holzimport-AG

Description: Hamburg, Aktie B 1.000 Mark 31.7.1920. Gründeraktie (Auflage 46000, R 9). Mit restlichen Kupons. VF. #21636. Gründung 1920. Import von Holz sowie Handel damit, Betrieb von Schifffahrt auf dem Meer und den Binnengewässern. 1924 fiel der Zusatz OHIM weg. 1926 erloschen.

Condition Report: VF.

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Osnabrücker Aktien-Bierbrauerei

Lot 204: Osnabrücker Aktien-Bierbrauerei

Description: Osnabrück, Aktie 600 DM Sept. 1950 (als 120er Stück der OAB gültige Aktie, Auflage 2230). Mit restlichen Kupons. EF. #10. Gründung als Privatbrauerei 1860, AG seit 1870. In der Brauerei in der Bergstr. 35 wurde neben Bergquell-Pilsener, Osnabrücker Edel-Export und Malzbier auch Pepsi-Cola, Mirinda und Florida Boy Orange hergestellt. Anfang der 70er Jahre hatte Rudolf August Oetker aus Bielefeld seine Beteiligung zu einer Mehrheit ausgebaut, 1983 wurde der Geschäftsbetrieb auf die ebenfalls zu seinem Brauerei-Imperium gehörende Dortmunder Actien-Brauerei übertragen. 1993 umfirmiert in "OAB Osnabrücker Anlagen- und Beteiligungs-AG", nachdem die STEUCON Grundbesitz- und Beteiligungs-AG aus Delmenhorst den Mantel der immer noch in Hannover börsennotierten AG übernommen hatte.

Condition Report: EF.

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Ottweiler Bierbrauerei-Gesellschaft vormals Carl Simon

Lot 205: Ottweiler Bierbrauerei-Gesellschaft vormals Carl Simon

Description: Ottweiler, Aktie 1.000 Mark 1.8.1888. Gründeraktie (Auflage 350, R 7). Sehr dekorativ. Originalunterschriften. Umstellung 1923 auf 600 F und 1936 auf 200 RM. NICHT entwertet. EF-. #257. Gründung 1888. Die kleine Brauerei produzierte jährlich kaum mehr als 20-25.000 hl Bier. Die wechselvolle Geschichte des Saarlandes machte auch sie mit: Erst 1960 konnte das Kapital wieder von 2,8 Mio. ffrs. auf 350.000 DM umgestellt werden. Anschließend erwarb nach und nach die Karlsberg-Brauerei Weber KG aus Homburg (Saar) fast alle Aktien. 1981 in eine GmbH umgewandelt.

Condition Report: EF-.

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Pfälzische Preßhefen- und Spritfabrik

Lot 206: Pfälzische Preßhefen- und Spritfabrik

Description: Ludwigshafen am Rhein, Aktie 1.000 Mark 15.4.1920 (Auflage 1000, R 3). Großformatiges Papier. Breite Umrahmung im Historismus-Stil. Doppelblatt. Lochentwertet (RB). Minimaler Einriss, sonst einwandfrei. VF. #1916. Gründung 1888 unter Übernahme der Fabrik der Fa. S. Lederle (Jägerstr. 21/22). Aller anfallende Sprit wurde von der Reichsmonopolverwaltung für Branntwein abgenommen. Neben der Preßhefe- und Spiritus-Fabrikation auch Betrieb einer Mühle. Ferner beteiligt bei der Ratibor Dampf-Mehlmühlen KG und der Rheinhof Hotel AG in Ludwigshafen. Ab 1955 in Liquidation.

Condition Report: VF.

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Pietzsch & Weber Wollwarenfabrik-AG

Lot 207: Pietzsch & Weber Wollwarenfabrik-AG

Description: Erfurt, Aktie 10.000 Mark 1.4.1923. Gründeraktie (Auflage 1400, R 10). Erst 2011 überhaupt bekannt geworden, Einzelstück beim Einlieferer. Zwei kleine Randverletzungen. VF. #1226. Gründung 1923 zwecks Übernahme der Woll- und Wirkwarenfabrik von Pietzsch & Weber. Bereits 1925 wieder in Liquidation getreten, wobei sämtliche Aktiva den Gläubigern zahlungshalber überlassen und an den Grundstücken eine Sicherungshypothek bestellt wurde, so daß es für die Aktionäre nichts mehr zu verteilen gab.

Condition Report: VF.

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Porsche Automobil Holding SE

Lot 208: Porsche Automobil Holding SE

Description: Stuttgart, 1 VZ-Stückaktie Febr. 2008. Gültige Aktie, mit KOMPLETTEM Kuponbogen. Sehr dekorativ, mit großer Abb. eines Porsche 356. Faksimile-Unterschriften von Wolfgang Porsche (AR) und Wendelin Wiedeking (Vorstand). UNC. #483. Der Name Ferdinand Porsche taucht seit der Wende zum 20. Jh. in der Geschichte des Automobils immer wieder auf: bei Lohner, bei Austro-Daimler, bei Daimler und Steyr und schließlich als Konstrukteur des legendären "Volkswagen". Ab 1931 war Porsche mit seinem Konstruktionsbüro (zunächst eine GmbH) in Stuttgart ansässig, während des Krieges verlagerte er die Firma ins österreichische Gmünd. Hier entstand 1948 der erste "Porsche", ein zweisitziger Sportwagen mit Aluminium-Karosserie und einem von VW abgeleiteten luftgekühlten Motor. Die erste Serie von 50 Fahrzeugen wurde in Österreich und teilweise in der Schweiz gebaut. 1950 wurde im Werk Stuttgart-Zuffenhausen die Produktion des Typ 356 aufgenommen. Von Anfang an hatten Porsche-Wagen auch im Motorsport beachtliche Erfolge. Der heute größte Sportwagenhersteller der Welt wurde 1973 in eine AG umgewandelt und ging 1984 mit Vorzugsaktien an die Börse. Die Stammaktien sind nach wie vor vollständig im Besitz der Familien Porsche/Piech. Nach dem fulminanten und Wellen schlagenden Einstieg bei VW 2008 Umwandlung in eine Holding.

Condition Report: UNC.

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Porzellanfabrik C. M. Hutschenreuther AG

Lot 209: Porzellanfabrik C. M. Hutschenreuther AG

Description: Hohenberg a.d. Eger, Aktie 100 RM 1.7.1937 (Auflage 1000, R 4). Lochentwertet (RB). EF. #388. Carl Magnus Hutschenreuther eröffnet 1814 in der Burg Hohenberg einen Porzellandekorbetrieb, 1822 auch eine Porzellanfabrik, AG seit 1904. Sein ältester Sohn Lorenz Hutschenreuther erlangt 1857 die Konzession für eine eigene Porzellanfabrik in Selb (AG seit 1902). Beide AG's expandieren stark, auch durch Übernahme von Konkurrenzbetrieben bis nach Dresden und Schlesien. Erst 1970 vereinigen sich beide Gesellschaften zur Hutschenreuther AG. 1998 (inzwischen besitzt die WMF eine größere Beteiligung) Umfirmierung in BHS tabletop AG. 2000 Verkauf der Sparte Haushaltsporzellan an die Rosenthal AG.

Condition Report: EF.

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Porzellanfabrik Ph. Rosenthal & Co. AG

Lot 210: Porzellanfabrik Ph. Rosenthal & Co. AG

Description: Berlin, Aktie 1.000 Mark 19.7.1923 (Auflage 11000, R 10). Bekannt sind nur 3 weitere Stücke. Restliche Kupons beiliegend. Randverletzungen. VF-. #14178. Gegründet 1879 im oberfränkischen Schloß Erkersreuth als Porzellanmalerei Philipp Rosenthal & Co. oHG, ab 1891 eigene Porzellanfertigung, AG seit 1897. Zunächst Porzellanfabriken nebst Porzellanmalerei in Selb und Kronach. Hergestellt wurden Tafel- und Kaffeeservice, außerdem (eine Tradition bis heute) künstlerische Porzellane. 1910 Gründung der Kunstabteilung für Zierporzellan. Hinzuerworben wurde die Porzellanfabrik Bauer, Rosenthal & Co. KG in Kronach (1901), die Porzellanfabrik Marktredwitz Fritz Thomas (1908), die AG Krister Porzellan-Manufaktur im schlesischen Waldenburg ((1921) und die Porzellanfabrik Thomas & Co. AG in Sophienthal (1937). 1939 Umfirmierung in Rosenthal-Porzellan AG. 1951 Aufnahme der Glasveredelung als Ergänzung zum Porzellan-Programm. 1960 startet Rosenthal mit der Eröffnung des Studio-Hauses in Nürnberg die erste Design-Ladenkette der Welt. 1965 Umfirmierung in Rosenthal AG. 1972 Kauf der Möbelfabrik Espelkamp und Aufbau der Marke "Rosenthal Einrichtung". 1997 erwirbt der irische Porzellan-Konzern Waterford-Wedgwood plc die Aktienmehrheit. 2000 übernimmt Rosenthal die traditionsreiche Porzellanmarke Hutschenreuther. Als der Großaktionär Waterford-Wedgwood 2008 zusammenbricht, muß auch die Rosenthal AG am 2.1.2009 Insolvenz anmelden. 2009 Übernahme von Unternehmen und Marke durch den italienischen Besteckhersteller Sambonet Paderno und Weiterführung in der neu gegründeten Rosenthal GmbH. Mit 1.000 Beschäftigten und Porzellanfertigung in Selb und Speichersdorf bis heute deutscher Marktführer.

Condition Report: VF-.

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Province of Hannover - Harz Water Works

Lot 211: Province of Hannover - Harz Water Works

Description: 6,5 % Gold Bond 500 $ 1.2.1929 (nullgeziffertes Specimen, R 10). Blau/schwarzer Stahlstich mit allegorischer Vignette. Restliche Kupons anhängend, lochentwertet. EF-VF. Schon in alten Zeiten wurde der Wasserreichtum des Harzes von den Bergleuten genutzt, die dazu eine Unzahl von Teichen und kunstvolle Grabensysteme anlegten. In den 20er Jahren beschloß dann der Hannoversche Provinziallandtag die Gründung der Harzwasserwerke, deren Talsperren neben dem Hochwasserschutz des Vorlandes und der Kraftgewinnung in erster Linie der Trinkwasserversorgung dienen sollten (das Versorgungsgebiet erstreckt sich heute bis nach Bremen). Nacheinander entstanden die Sösetalsperre, die Eckertalsperre (wo nach dem Krieg mitten auf der Staumauer die Zonengrenze verlief), die Okertalsperre, die Innerstetalsperre und als letzte 1969 die Granetalsperre.

Condition Report: EF-VF.

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Rhein-Main-Donau AG

Lot 212: Rhein-Main-Donau AG

Description: 7 % Gold Debenture 1.000 $ 1.9.1925 (R 6). Für die in New York unter Vermittlung der Chase National Bank aufgelegte Anleihe von 6 Mio. US-$ bürgten das Deutsche Reich und der Dreistaat Bayern. Schöner orange/schwarzer Stahlstich der ABNC, allegorische Vignette der Fortuna mit Segelschiff. Restliche Kupons anhängend. Unentwertet. VF+. #3818. Die Idee des Rhein-Main-Donau-Kanals ist viel älter als allgemein bekannt: bereits 1834 erhielt das Frankfurter Bankhaus M.A. von Rothschild & Söhne "mit Allerhöchster genehmigung Seiner Majestät des Königs von Bayern" die Konzession und gründete als Aktiengesellschaft den Ludwig-Donau-Main-Canal. 1836-45 wurde dieser Kanal gebaut, ausgehend von der Donau bei Kehlheim über die Altmühl, dann als neu gegrabener Kanal mit aufsteigend 19 und absteigend 68 (!) Schleusen bis zur Pegnitz unweit Bamberg, 8 km vor der Einmündung in den Main. Trotz der zu geringen Abmessungen (teilweise nur 95 cm tief) und bald darauf folgender Konkurrenz der Eisenbahn wurde dieser Kanal noch bis nach 1900 von über 600 Schiffen jährlich im Durchgangsverkehr benutzt. In ihrer heutigen Form wurde die Großschifffahrtsstraße vom Main bei Aschaffenburg über Bamberg-Nürnberg zur Donau und weiter über Regensburg bis Engelhartszell südlich von Passau von der 1921 gegründeten Rhein-Main-Donau AG konzipiert. Eine wichtige Rolle spielte dabei auch die Nutzung der Wasserkräfte. Erst kurz vor Ausgang des 20. Jh. wurde dieses "Jahrhundertbauwerk" fertig.

Condition Report: VF+.

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Rheinische Stahlwerke

Lot 213: Rheinische Stahlwerke

Description: Duisburg-Meiderich, Aktie 1.000 Mark Juni 1908 (Auflage 5000, R 2). Lochentwertet (RB). EF-. #42420. Gründung 1870 durch deutsche, belgische und französische Aktionäre mit 1 Mio. F Kapital als "S.A. des Aciéries Rhénanes à Meiderich" mit juristischem Sitz in Paris. In Meiderich wurde eine Bessemer-Stahlgießerei und eine Fabrik für feuerfestes Material errichtet. 1872 Sitzverlegung nach Meiderich, 1878 Sanierung und komplette Neuausgabe der Aktien. 1881 Inbetriebnahme eines neuen Schienenwalzwerkes und Ankauf der Eisenerzgrube Lacheberg in Nassau. 1882 gemeinsam mit der Saarbrücker Firma Gebr. Röchling Ankauf umfangreicher Minette-Konzessionen in Lothringen. 1886 Beteiligung an Stahlwerken in Südrussland, endlich 1889 Errichtung des ersten eigenen Hochofens. 1900 mit Übernahme der "Gewerkschaft Centrum" Schaffung einer eigenen Kohlebasis, später Erwerb weiterer großer Bergwerke. 1904 Übernahme der "Duisburger Eisen- und Stahlwerke", 1922 Verschmelzung mit der traditionsreichen, bereits 1856 gegründeten Arenberg'schen AG für Bergbau und Hüttenbetrieb. 1926 wurden die Hütten- und Stahlwerke und die Erzgruben in die Vereinigte Stahlwerke AG eingebracht, nicht aber die Kohlenbergwerke, die erst 1952 im Zuge der alliierten Entflechtungsmaßnahmen in die Arenberg Bergbau-GmbH ausgegliedert wurden. Bis zur kürzlichen Eingliederung in die Thyssen AG firmierte die alte, bis dahin immer noch börsennotierte Rheinstahl zuletzt als Thyssen Industrie AG.

Condition Report: EF-.

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Rheinmetall-Borsig AG

Lot 214: Rheinmetall-Borsig AG

Description: Berlin, 4 % Schuldv. 5.000 RM Mai 1944 (Auflage 2000, R 6). Lochentwertet (RB). VF. #1863. Gründung 1889 als "Rheinische Metallwaaren- und Maschinenfabrik" unter Übernahme der Rather Metallwerke vorm. Ehrhardt & Heise und eines Schießplatzes bei Unterlüß. Anfangs Herstellung kleinkalibriger Geschosse. Nach der Jahrhundertwende in rascher Folge Übernahme benachbarter Munitions- und Maschinenfabriken. Im thüringischen Sömmerda wurde außerdem ein Werk für Schreib- und Rechenmaschinen betrieben. Nach Ende des 1. Weltkriegs Aufnahme des Lokomotiv- und Waggonbaus (1925 stillgelegt, stattdessen Geschütz- und Munitionsfabrikation für Reichswehr und Reichsmarine, Großaktionäre waren zu dieser Zeit Fried. Krupp und die VIAG). 1935 Verschmelzung mit der A. Borsig Maschinenbau-AG in Berlin-Tegel und Umfirmierung in Rheinmetall-Borsig AG. Im 3. Reich in die Reichswerke "Hermann Göring" eingebunden. Nach dem Krieg Ausgliederung des auf Friedensproduktion umgestellten operativen Geschäfts in die Borsig AG in Berlin-Tegel und die Rheinmetall AG in Düsseldorf. Im Zuge der Reprivatisierung verkaufte 1951 die bundeseigene Bank der deutschen Luftfahrt AG i.L. ihre Mehrheitsbeteiligung an die Röchling'sche Eisen- und Stahlwerke GmbH, Völklingen. Gleichzeitig wurde die Borsig AG an die AG für Bergbau- und Hüttenbetriebe, Salzgitter veräußert (später dann an Babcock gegangen). 1956 Umfirmierung in Rheinmetall Berlin AG. Die noch heute börsennotierte Rheinmetall ist jetzt tätig in den Sparten Maschinenbau, Wehrtechnik und Automobilzulieferer (Vergaser von Pierburg).

Condition Report: VF.

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Rodi & Wienenberger AG für Bijouterie- und Kettenfabrikation

Lot 215: Rodi & Wienenberger AG für Bijouterie- und Kettenfabrikation

Description: Pforzheim, Aktie 1.000 Mark Aug. 1899. Gründeraktie (Auflage 500, R 8). Äußerst dekorativ, schöne Umrandung im Historismus-Stil. Originalunterschriften H. Becker und Wilh. Wienenberger. Doppelblatt. NICHT entwertet. Kleine Randverletzung, sonst einwandfrei. VF. #98. Gründung 1885, seit 1899 AG. Mit bis zu 2.000 Beschäftigten Herstellung von Schmuckwaren, Uhrketten, Uhrbändern und Uhrgehäusen. Früher auch drei produzierende Auslandstöchter in Frankreich, Großbritannien und Brasilien, 1975 Produktionsrückverlagerung ins Inland. 1985 Einstellung der Produktion von Gold- und Silberschmuck und Konzentration auf Uhrbänder (auf diesem Gebiet deutscher Marktführer) und Uhrgehäuse. Börsennotiz im Freiverkehr Stuttgart, letzter Großaktionär mit 98% war die Baden-Württembergische Bank AG. 1988 Umwandlung in die ROWI Rodi & Wienenberger GmbH.

Condition Report: VF.

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Röchling'sche Eisen- und Stahlwerke GmbH

Lot 216: Röchling'sche Eisen- und Stahlwerke GmbH

Description: Völklingen (Saar), 4 % Teilschuldv. 500 RM Dez. 1943 (Auflage 10000, R 4). Lochentwertet (RB). EF+. #23009. Gründung 1881 als oHG, seit 1896 GmbH. Betrieb von Hüttenwerken, Stahlproduktion. 1920 mit Ratifizierung des Versailler Vertrages Verlust sämtlicher Besitzungen in Lothringen, u.a. die Carlshütte in Diedenhofen und die Erzgruben in Algringen. Ab 1921 fungierte die Gesellschaft als Holding für die Stahlwerk Völklingen AG (ab 1922 Röchling'sche Eisen- und Stahlwerke AG, Völklingen) und Röchling Völklingen AG (ab 1922 Edelstahlwerk Röchling AG, Völklingen). 1939 Umstellung der Produktion auf Kriegsmaterialien. 1961 Dezentralisation des Familienbesitzes: Übertragung der Beteiligung an der Rheinmetall AG und der Röchling-Buderus AG Wetzlar auf die neu gegründete Industriegesellschaft Röchling. 1971 Fusion der Völklinger Hütte RESW mit der Burbacher Hütte der Luxemburger ARBED zur Stahlwerke Röchling-Burbach GmbH, was den Rückzug der Familie Röchling aus der Stahlindustrie an der Saar besiegelt. 1989 Gründung der Saarstahl AG.

Condition Report: EF+.

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Roemerbrunnen

Lot 217: Roemerbrunnen "Romanis" AG

Description: Antwerpen, Action 500 Frs. 19.6.1913 (Auflage 800). Text französisch/deutsch. Originalsignaturen. Rückseitig Auszug aus den Statuten. Kupons vollständig anhängend. EF. #236. Betrieb der Mineralquelle Römerbrunnen in Unterwidderheim bei Schwalheim und Echzell in Hessen. Gegründet 1884 auf 30 Jahre als AG belgischen Rechts, 1913 nochmals belgische Neugründung. 1929 wurde der juristische Sitz zum Betrieb nach Grund-Schwalheim verlegt und das Unternehmen in eine AG nach deutschem Recht mit 50.000 RM Grundkapital umgewandelt. Der Firmenname wurde unverändert (in deutsch) weitergeführt.

Condition Report: EF.

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Roomsch-Katholieke Stichting Fundacja

Lot 218: Roomsch-Katholieke Stichting Fundacja "Zaklady Kornickie"

Description: Kornik bei Posen, 8 % Obl. 100 fl. 1.4.1929 (Auflage 1000). Text in niederländisch, rückseitig Bedingungen. Mit restlichen Kupons. VF+. #1103. Gründung 1925. Römisch-katholische Stiftung in Kornik bei Posen.

Condition Report: VF+.

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Roomsch-Katholieke Stichting Fundacja

Lot 219: Roomsch-Katholieke Stichting Fundacja "Zaklady Kornickie"

Description: Kornik bei Posen, 8 % Obl. 500 fl. 1.4.1929 (Auflage 500). Text in niederländisch, rückseitig Bedingungen Mit restlichen Kupons. EF-. #897. Gründung 1925. Römisch-katholische Stiftung in Kornik bei Posen.

Condition Report: EF-.

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Safata-Samoa-Gesellschaft

Lot 220: Safata-Samoa-Gesellschaft

Description: Berlin, priv. VZ-Anteilschein 100 Mark Sept. 1912 (R 7). Eine Auflagenermittlung ist unmöglich: Ursprünglich sollte das Kapital von 2 Mio. M in 2.000 Stück zu 1.000 M eingeteilt sein, dorch wurden 1906 Anteilscheine zu 100 und 1.000 M begeben. Diese konnten durch eine Zuzahlung von 30 % in VZ-Anteile mit 7 % Dividendenvorzug umgewandelt werden, weitere 20 % Zuzahlung machten daraus privilegierte VZ-Anteile mit einem Vorzug von 125 % bei Liquidationsausschüttungen. Durch Wandlungen wurden so 1911, 1912, 1914 und 1916 VZ-Anteile zu 100 und 500 M ausgegeben, für die ältere Stücke entsprechend eingezogen worden sein müssen. 1928 erfolgte ein Neudruck von Anteilen zu 10, 50 und 100 RM für das jetzt noch 78.090 RM betragende Kapital, ohne daß aber ältere Urkunden vollständig aus dem Umlauf verschwanden. Lochentwertet (RB). VF+. #4457. Gründung 1903 als Deutsche Kolonial-Gesellschaft, was damals (durch Verleihungsbeschluß des Bundesrates) eine eigene Rechtsform war. Die Ges. besaß eine 2.200 ha große Kautschuk-Pflanzung bei Saluafata auf der Südeeinsel Samoa, später größtenteils auf Kakao umgestellt. Beschäftigt waren 120 chinesische Arbeiter und 4 deutsche Aufseher. Die Arbeitsbedingungen der Chinesen waren derart unmenschlich, daß der deutsche Konsul Solf zu einer Untersuchung gezwungen wurde: Der Repräsentant der Samoa-Gesellschaft, Richard Deeken, kam anschließend als schuldig am Tod chinesischer Arbeiter ins Gefängnis. Nach Verlust der südseeischen Besitzungen im 1. Weltkrieg später Erwerb einer Sisal-Pflanzung im ehemaligen Deutsch-Ostafrika, die dann im 2. Weltkrieg verlorenging. Börsennotiz Hamburg. 1952 in Abwicklung getreten.

Condition Report: VF+.

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Safata-Samoa-Gesellschaft

Lot 221: Safata-Samoa-Gesellschaft

Description: Berlin, Anteilschein 100 RM Dez. 1928 (R 6). Eine Auflagenermittlung ist unmöglich: Ursprünglich sollte das Kapital von 2 Mio. M in 2.000 Stück zu 1.000 M eingeteilt sein, dorch wurden 1906 Anteilscheine zu 100 und 1.000 M begeben. Diese konnten durch eine Zuzahlung von 30 % in VZ-Anteile mit 7 % Dividendenvorzug umgewandelt werden, weitere 20 % Zuzahlung machten daraus privilegierte VZ-Anteile mit einem Vorzug von 125 % bei Liquidationsausschüttungen. Durch Wandlungen wurden so 1911, 1912, 1914 und 1916 VZ-Anteile zu 100 und 500 M ausgegeben, für die ältere Stücke entsprechend eingezogen worden sein müssen. 1928 erfolgte ein Neudruck von Anteilen zu 10, 50 und 100 RM für das jetzt noch 78.090 RM betragende Kapital, ohne daß aber ältere Urkunden vollständig aus dem Umlauf verschwanden. Lochentwertet (RB). EF. #5451. Gründung 1903 als Deutsche Kolonial-Gesellschaft, was damals (durch Verleihungsbeschluß des Bundesrates) eine eigene Rechtsform war. Die Ges. besaß eine 2.200 ha große Kautschuk-Pflanzung bei Saluafata auf der Südeeinsel Samoa, später größtenteils auf Kakao umgestellt. Beschäftigt waren 120 chinesische Arbeiter und 4 deutsche Aufseher. Die Arbeitsbedingungen der Chinesen waren derart unmenschlich, daß der deutsche Konsul Solf zu einer Untersuchung gezwungen wurde: Der Repräsentant der Samoa-Gesellschaft, Richard Deeken, kam anschließend als schuldig am Tod chinesischer Arbeiter ins Gefängnis. Nach Verlust der südseeischen Besitzungen im 1. Weltkrieg später Erwerb einer Sisal-Pflanzung im ehemaligen Deutsch-Ostafrika, die dann im 2. Weltkrieg verlorenging. Börsennotiz Hamburg. 1952 in Abwicklung getreten.

Condition Report: EF.

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Salzdetfurth AG

Lot 222: Salzdetfurth AG

Description: Berlin, Aktie 1.000 RM Dez. 1937 (Auflage 16000, R 9). Mit Restkupon. NICHT lochentwertet. VF+. #98228. Gründung 1889 als "AG für Bergbau und Tiefbohrungen" zu Goslar/Harz. 1899 Umfirmierung in Kaliwerke Salzdetfurth AG. 1937 wesentliche Umstrukturierung durch Beseitigung der verschachtelten Konzernstruktur, dabei Verschmelzung mit den Überkreuzbeteiligungen Kaliwerke Aschersleben und Consolidierte Alkaliwerke Westeregeln zur Salzdetfurth AG. Börsennotiert in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Leipzig und Wien. Großaktionäre waren Deutsche Bank, Commerzbank, Dresdner Bank, Delbrück Schickler & Co., die ADCA und die Deutsche Solvay-Werke in Bernburg (Saale). Ebenfalls 1937 wurde mit dem Aufbau einer Beteiligung an der Mansfeld AG begonnen, die 1940 dann 98 % erreichte. Die Freude währte nur kurz: Nach Ende des 2. Weltkrieges verloren gegangen wie der gesamte restliche Besitz in der Ostzone. Danach neben dem eigenen Kalibergwerk in Salzdetfurth wesentliche Beteiligungen an den Gewerkschaften Lichtenberg (Kreis Wolfenbüttel, heute Ortsteil von Salzgitter), Süllberg (in der braunschweigischen Gemarkung Oestrum) und Braunschweig-Lüneburg (Grasleben, Kreis Helmstedt, noch heute als K+S-Werk in Förderung). 1972 Übernahme der Steinsalz-Aktivitäten der Wintershall AG und Umfirmierung in Kali + Salz AG. Das noch heute in Kassel ansässige Unternehmen gehörte jahrzehntelang zum Konzern der BASF, die aber ihre Beteiligung gegen Ende der 1990er Jahre abschmolz. Das tat der erfolgreichen Entwicklung von K + S aber keinen Abbruch, im Gegenteil: 2008 in den elitären Kreis der DAX-Unternehmen gekommen!

Condition Report: VF+.

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Samlandbahn-AG

Lot 223: Samlandbahn-AG

Description: Königsberg i.Pr., Aktie 1.000 Mark 1.10.1899. Gründeraktie (Auflage 1500, R 7). NICHT lochentwertet. VF+. #674. Gründung 1899 durch Lenz & Co. Die 45 km lange Strecke Königsberg-Marienhof-Neukuhren-Rauschen-Warnicken in Ostpreußen ist noch heute in Betrieb.

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Sarotti AG

Lot 224: Sarotti AG

Description: Berlin-Tempelhof, Aktie 1.000 RM April 1940 (Auflage 3510, R 4). Lochentwertet (RB). EF+. #17541. In der Berliner Mohrenstrasse (was später zur Erfindung des berühmten "Sarotti-Mohrs" inspiriert, eines der bekanntesten Warenzeichen der Markenartikelgeschichte) eröffnet Hugo Hoffmann 1868 einen Handwerksbetrieb mit 10 Beschäftigten für die Herstellung feiner Pralinen, Fondants und Fruchtpasten. 1872 erwirbt er zusätzlich die Confiseur-Waaren-Handlung Felix & Sarotti in der Friedrichstrasse. 1883 tritt Paul Tiede als Teilhaber ein, 1889 beschäftigen das Fabrikations- und das Verkaufsgeschäft bereits 90 Mitarbeiter, deren Zahl rapide auf über 1.000 gestiegen ist, als das Unternehmen 1903 in einen Fabrikneubau in der Belle-Alliance-Strasse 83 umzieht und in die "SAROTTI Chocoladen- & Cacao-Industrie AG" umgewandelt wird. Als der Betrieb 1913 in die neu gebaute Fabrik in Tempelhof verlegt wird, liegt die Zahl der Beschäftigten bereits über 2.000. Im Jahr 1918 wird der "SAROTTI-Mohr" gestaltet und in der Werbung verwendet. 1929 entsteht die Verbindung zum Schweizer Nestlé-Konzern, dessen Marken zusätzlich in Lizenz gefertigt werden, nachdem Sarotti im Wege einer Sachkapitalerhöhung die Hattersheimer Schokoladenfabrik der Deutsche AG für Nestlé-Erzeugnisse übernommen hat. 1945 Demontage des Tempelhofer Werkes durch die Besatzungmächte, 1949 Verlegung des Firmensitzes nach Hattersheim (Main). 1962 bei Einweihung des großen Auslieferungslagers in Gladbeck/Westf. hat Sarotti über 4.000 Beschäftigte. 1964/65 Bau einer neuen Fabrik für Schokoladenmassen und Tafelware in Hattersheim, in Folge dessen spezialisiert sich das Tempelhofer Werk 1969 auf Pralinen. Bis 1970 börsennotiert, danach 1971 Übertragung des operativen Geschäfts auf den Großaktionär Deutsche NESTLÉ GmbH und Umfirmierung in "SAROTTI Vermögensverwaltungs-AG".

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Saxon-Austrian Braunkohlen-Bergbaugesellschaft

Lot 225: Saxon-Austrian Braunkohlen-Bergbaugesellschaft

Description: Dresden, Actie 100 Thaler = 150 Gulden 25.4.1872. Gründeraktie (R 8). Im krassen Gegensatz zum wirtschaftlichen Misserfolg die Aufmachung der Aktie: ein äußerst dekorativer Druck von G&D mit drei Vignetten von Bergleuten. Originalunterschriften. VF+. #2267. Eine typische Schöpfung der an Anleger-Betrug überreichen Gründerzeit, hier ausgeführt vom Bankhaus A. L. Mende in Dresden unter Emil Quellmalz (der die Aktie auch original unterschrieb). Schon nach kurzer Zeit hatten sich die Vermögenswerte verflüchtigt, die gutgläubigen Aktionäre verloren ihr Geld.

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Schäfer & Montanus AG

Lot 226: Schäfer & Montanus AG

Description: Frankfurt a.M., Aktie 10.000 Mark 15.9.1923 (R 10). Mit restlichen Kupons. EF. #837. Gegründet im Febr. 1923 zur Übernahme der alteingesessenen, schon seit 1878 bestehenden elektrotechnischen Großhandels- und Fabrikationsfirma Schäfer & Montanus. Dabei brachte der Firmeninhaber Ing. Heinrich Montanus wohl den Geschäftsbetrieb ein, behielt aber Immobilien und Maschinenpark im Privateigentum und vermietete sie an die AG. Dies war den vielen regionalen Kleinaktionären nicht bekannt, die die von der Handels- und Gewerbebank in breiten Mittelstandskreisen platzierten Aktien freudig als Sachwert zeichneten, ebenso wie auch Kunden, Mitarbeiter und Lieferanten der traditionsreichen Firma. Die sogleich im Frankfurter Freiverkehr eingeführten Aktien entwickelten sich dort zu einem der Publikumsrenner. Schon im Sept. 1924 beschloß eine a.o. Gen.-vers. die Auflösung der substanzlosen, inzwischen in Schwierigkeiten geratenen AG und Ing. Heinrich Montanus übernahm den Geschäftsbetrieb wieder selbst. Die ganzen Vorgänge führten zu einem solchen Streit zwischen AG-Gründer und Kleinaktionären, daß die Sache am Ende der Staatsanwaltschaft übergeben wurde.

Condition Report: EF.

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Schleicher & Co. International AG

Lot 227: Schleicher & Co. International AG

Description: Markdorf/Bodensee, Aktie 50 DM Okt. 1989 (nullgeziffertes Muster). UNC. Gründung 1956 als Feinwerktechnik Schleicher, Ziegler, Städele für die Fertigung feinmechanischer Teile. 1987/88 Umwandlung in eine AG, 1989 Gang an die Börse. Hergestellt werden Produkte der Büro- und Kommunikationstechnik (insbesondere Aktenvernichter).

Condition Report: UNC.

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Schlesische Elektricitäts- und Gas-AG

Lot 228: Schlesische Elektricitäts- und Gas-AG

Description: Breslau, Actie Lit. A 1.200 Mark 31.5.1902 (Auflage 875, zuletzt nur noch 431 Stück, R 7). Sehr hübsche Umrahmung mit Blumen-Rankwerk. Mit Lieferbarkeitsbescheinigung. Aktie OHNE Lochentwertung. VF+. #4417. Gründung 1872 als Schlesische Gas-AG, 1898 umfirmiert wie oben. Stromlieferant für die oberschlesischen Berg- und Hüttenwerke und Bahnhöfe sowie die Städte und Kreise Beuthen, Hindenburg, Gleiwitz und Schönwald. Bis 1922 versorgte die Ges. aus ihren beiden Kraftwerken Chorzow und Zaborze das gesamte Industriegebiet Oberschlesiens im Dreieck Beuthen-Gleiwitz-Myslowitz. Nach dem 1. Weltkrieg kamen Teile Oberschlesiens zu Polen, weshalb die Anlagen im nun polnischen Teil des Versorgungsgebietes (die für ca. 70 % des Stromabsatzes standen) 1922 auf die "Oberschlesische Kraftwerke Sp.A." in Kattowitz übertragen wurden (die eine 100 %ige Tochter blieb), gleichzeitig Sitzverlegung nach Gleiwitz. Börsennotiert in Berlin und Breslau, Großaktionäre waren zuletzt mit je 25 % die A.E.G. und die Bergwerksverwaltung Oberschlesien GmbH der Reichswerke Hermann Göring. 1964 verlagert nach Berlin (West) und in Liquidation gegangen, 1968 nach Abwicklung gelöscht.

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Schlesische Landschaft

Lot 229: Schlesische Landschaft

Description: Breslau, 3 % priv. Pfandbrief Lit. A 100 Mark 24.6.1896 (R 10). Ungewöhnliches Querformat, herrliche florale Randgestaltung mit Wappen. VF+. #10385. Die Schlesische Landschaft ist das älteste deutsche Realkreditinstitut, ins Leben gerufen 1770 durch Kabinettsorder Friedrich des Großen. Sie bestand ursprünglich aus neun autonomen Körperschaften, den sogenannten Fürstentumslandschaften. Diese gingen erst durch preußisches Gesetz vom 12.11.1933 auf die Schlesische Landschaft als Gesamtheit über. Die Funktionen im Geschäftsverkehr vor Ort nahmen danach fünf Geschäftsstellen wahr. 1849 dehnte die Landschaft ihre Beleihungstätigkeit auch auf den bäuerlichen (vorher ausschließlich adligen) Besitz aus, doch wurden die beliehenen bäuerlichen Grundeigentümer noch bis 1934 dadurch nicht Mitglieder der Kreditvereinigung. Behaftet mit derlei Relikten aus der Gründungszeit, aber dennoch äußerst erfolgreich und effizient tätig, wurde dem ältesten deutschen Realkreditinstitut erst durch die Folgen des 2. Weltkrieges ein Ende bereitet. Die Überreste der Schlesischen Landschaft landeten bei der heutigen DePfa Deutsche Pfandbriefbank AG, Wiesbaden (1922 als Preußische Landespfandbriefbank gegründet).

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Schütte-Lanz-Werke AG

Lot 230: Schütte-Lanz-Werke AG

Description: Zeesen (Mark), Aktie 1.000 Mark 11.8.1923 (Auflage 100000, R 9). Kleinformatig ca. 22,5 x 15 cm. Mit restlichen Kupons. EF+. #86635. Gründung 1923 durch Prof. Dr. Johann Schütte, August Röchling, Ernst Röchling (die Mannheimer Lanz-Werke gehörten inzwischen zum Röchling-Konzern) und die Schütte-Lanz Kleinautomobil GmbH in Zeesen (bei Königs Wusterhausen). Die Firma war ein Zweigbetrieb der 1909 in Brühl bei Mannheim von den Fabrikanten Karl Lanz und Johann Schütte gegründeten "Luftschiffbau Schütte-Lanz", damals im Starrluftschiffbau der größte Konkurrent des Grafen Zeppelin. Ab 1915 baute Schütte-Lanz im Werk Zeesen neben Luftschiffen auch rd. 500 Jagdflugzeuge und Bomber. Die Produktion von Luftschiffen und Flugzeugen musste nach den Bestimmungen des Versailler Vertrages 1922 eingestellt werden, weshalb man sich nach anderen Produktionszweigen umsehen musste. In Zeesen wurden danach 1920-24 neben Karosserien auch komplette Automobile gebaut, vor allem ein hübscher kleiner Sportwagen. 1925 in Liquidation gegangen.

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Siemens Schuckert-Industria Eléctrica S.A.

Lot 231: Siemens Schuckert-Industria Eléctrica S.A.

Description: Madrid, Accion 500 pesetas 21.7.1910. Gründeraktie (Auflage 9000). Lediglich 4 Stücke wurden 2007 gefunden. EF-. #8994. Die spanische Siemens-Schuckert-Tochter wurde im Juli 1910 gegründet.

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Spar- & Waisenkasse Ueberlingen

Lot 232: Spar- & Waisenkasse Ueberlingen

Description: Überlingen, Schreiben wg. Hypothek auf ein Grundstück 26.01.1878. Doppelblatt. VF+. Heute die Volksbank Überlingen am Bodensee.

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St. Kamillushaus GmbH

Lot 233: St. Kamillushaus GmbH

Description: Essen-Heidhausen, 5 % Schuldv. 100 RM 2.1.1938 (Auflage 283, R 7). Lochentwertet (RB). Minimaler Randeinriss, sonst einwandfrei. VF. #703. Eine Einrichtung der deutschen Ordensprovinz der Kamillianer. Heute Fachklinik Kamillushaus GmbH in Essen-Heidhausen, eine Fachklinik für Suchtkrankenbehandlung.

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Staat Bremen

Lot 234: Staat Bremen

Description: Bremen, Schuldv. 50 RM 1.11.1926 (R 5). Anleiheablösungsschuld. Aus der Reichsbank stammend, jedoch NICHT lochentwertet! Doppelblatt. VF+. #3695. Bremen, 782 erstmals genannt, wurde unter Karl dem Großen von Bischof Willehad 787 zum Bistum erhoben. Die Zerstörung des 831 gegründeten Erzbistums Hamburg durch die Normannen 845 gab den Anlass, den erzbischöflichen Sitz 847 von dort nach Bremen zu verlegen und beide Diöcesen zu vereinigen. Damit übernahm Bremen die Aufgabe der Missionierung des skandinavischen Nordens, der sich besonders die Erzbischöfe Ansgar, Rimbert, Unni und Unwan mit Erfolg widmeten. Die glänzendste Erscheinung in der Reihe der Erzbischöfe war Adalbert (1043-1072), der den kirchlichen Einflussbereich Bremens bis Island, Grönland und Finnland ausdehnte, ohne das geplante Patriarchat des Nordens zu erreichen. 965 erhielt Bremen Marktrechte. Die nordischen Sufraganbistümer verlor Bremen an das 1104 gegründete Erzbistum Lund. Das weltliche Territorium der Erzbischöfe beschränkte sich auf das Gebiet zwischen Weser- und Elbmündung (Grafschaft Stade). Gegen den Widerstand der beiden letzten katholischen Erzbischöfe Christoph und Georg von Braunschweig setzte sich die Reformation durch. 1186 wurde Bremen als eigenständige Stadtgemeinde von Kaiser Friedrich I anerkannt und erkämpfte unter dem zuerst 1225 erwähnten Rat die Unabhängigkeit vom erzbischöflichen Stadtherrn. Die 1646 errungene Reichsfreiheit konnte nur unter großen Opfern gegen Schweden und später gegen Hannover verteidigt und erst 1741 erneut gewonnen werden, nachdem das Erzstift Bremen im Westfälischen Frieden 1648 als weltliches Herzogtum den Schweden zugesprochen wurde und 1712 an Dänemark sowie 1720 an Hannover überging. Seit 1806 ist Bremen Freie Hansestadt.

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Stadt Dortmund

Lot 235: Stadt Dortmund

Description: Dortmund, 5 % Schuldv. 10.000 Mark 1.7.1922 (R 9). Gesamtanleihe in Höhe von 200 Mio. Mark. Rückseitig auch in englisch. Äußerst dekorativ mit fast ganzflächiger Abb. rauchender Schlote, Eisenbahnen, Radkranz mit Hammer und Schlegel. Äußerst selten. EF. #1416.

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Stadt Hamm

Lot 236: Stadt Hamm

Description: Hamm (Westf.), 5 % Schuldv. 10.000 Mark 1.10.1922 (R 8). Hochdekorativ, mit fotografischer Stadtansicht von Hamm, ganzflächige Art-Deko-Gestaltung, Ansicht von Fabriken und Bergwerken im Unterdruck, Stadtwappen in Gold gedruckt. Zweisprachig deutsch/englisch. Kleinere Randverletzungen, sonst einwandfrei. VF. #1207.

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Stadt Rosenheim

Lot 237: Stadt Rosenheim

Description: Rosenheim, 8 % Schuldv. 50.000 Mark 17.1.1923 (Auflage 260, R 12). Anleihe über 40 Mio. Mark für allgemeine und Wohnungsbauzwecke. Doppelblatt. Mit Kuponbogen (ab Kupon #2). EF-. #45.

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Stargarder Gasbeleuchtungs-AG

Lot 238: Stargarder Gasbeleuchtungs-AG

Description: Stargard in Pommern, Actie 100 Thaler 1.6.1858. Gründeraktie (Auflage 750, R 7). Die Aktie ist ausgestellt auf die Kommune zu Stargard, die ihr Interesse an dem Unternehmen durch eine entsprechende Beteiligung zeigte. Hochdekoratives Großformat mit Wappen, allegorischer Darstellung der Gasbeleuchtung und Abb. der Gasanstalt. Doppelblatt, mit restlichen Kupons. EF-. #665. Zweck: Erleuchtung der öffentlichen Straßen, Plätze und Gebäude der Stadt Stargard in Pommern mittels Röhrengas und Errichtung der erforderlichen Gasanstalt.

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Steinkohlenbergwerk Deutscher Kronprinz

Lot 239: Steinkohlenbergwerk Deutscher Kronprinz

Description: Recklinghausen, Kuxschein 1 Kuxe 28.6.1888 (Auflage 1000, R 10). Feine Umrandung. Mit Originalunterschriften. Schlitzentwertet. VF+. #449. Den ersten Schacht Kronprinz teufte Franz Haniel ab. In Förderung gekommen 1839, doch bereits 1842 wegen großer Schwierigkeiten in der Wasserhaltung und Wetterführung wieder stillgelegt, in der Folge blieb das Feld unverritzt. Die Berechtsame umfasste 2 Normalfelder von 4.378.000 qm Größe. Im Grubenvorstand war u.a. August Thyssen. 1900 übernahm die Bergwerksgesellschaft Hibernia 380 Kuxe im Tausch gegen 133 eigene Aktien, 1904 erlangte dieser später im Mehrheitsbesitz des Preußischen Staates befindliche Bergwerkskonzern nach weiteren Zukäufen die Dreiviertelmehrheit.

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Steirische Wasserkraft- und Elektrizitäts-AG

Lot 240: Steirische Wasserkraft- und Elektrizitäts-AG

Description: Graz, Aktie 100 RM Aug. 1939 (Auflage 222000, R 3). Lochentwertet (RB). EF. #4961. Gründung 1921 zwecks Ausbau der steirischen Wasserkräfte. Im Laufe der Jahrzehnte wurden über 20 Wasserkraftwerke an der Teigitsch, der Mur und der Enns errichtet, außerdem ab 1958 die Dampfkraftwerke Pernegg und Neudorf-Werndorf sowie ab 1963 das Fernheizkraftwerk Graz. Börsennotiert in Wien, 1947 verstaatlicht. Die STEWEAG versorgt noch heute den größten Teil der Steiermark mit Strom.

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Steirische Wasserkraft- und Elektrizitäts-AG

Lot 241: Steirische Wasserkraft- und Elektrizitäts-AG

Description: Graz, 4,5 % Schuldv. 1.325 RM Dez. 1939 (R 7). Ausgegeben zum Umtausch eines 500-$-Bonds der 1929er-Dollaranleihe. Lochentwertet (RB). Doppelblatt. EF. #433. Gründung 1921 zwecks Ausbau der steirischen Wasserkräfte. Im Laufe der Jahrzehnte wurden über 20 Wasserkraftwerke an der Teigitsch, der Mur und der Enns errichtet, außerdem ab 1958 die Dampfkraftwerke Pernegg und Neudorf-Werndorf sowie ab 1963 das Fernheizkraftwerk Graz. Börsennotiert in Wien, 1947 verstaatlicht. Die STEWEAG versorgt noch heute den größten Teil der Steiermark mit Strom.

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Steirische Wasserkraft- und Elektrizitäts-AG

Lot 242: Steirische Wasserkraft- und Elektrizitäts-AG

Description: Graz, 4,5 % Schuldv. 265 RM Dez. 1939 (Auflage 10000, R 5). Ausgegeben zum Umtausch eines 100-$-Bonds der 1929er-Dollaranleihe. Lochentwertet (RB). Doppelblatt. EF. #2539. Gründung 1921 zwecks Ausbau der steirischen Wasserkräfte. Im Laufe der Jahrzehnte wurden über 20 Wasserkraftwerke an der Teigitsch, der Mur und der Enns errichtet, außerdem ab 1958 die Dampfkraftwerke Pernegg und Neudorf-Werndorf sowie ab 1963 das Fernheizkraftwerk Graz. Börsennotiert in Wien, 1947 verstaatlicht. Die STEWEAG versorgt noch heute den größten Teil der Steiermark mit Strom.

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Stettiner Brauerei-AG

Lot 243: Stettiner Brauerei-AG "Elysium"

Description: Stettin, Aktie 1.000 RM 22.4.1942 (vollständiger Aktienneudruck nach Verzweieinhalbfachung des Aktienkapitals aus Gesellschaftsmitteln, Auflage 974, R 4). Gedruckt auf eigenem Mäander-Wasserzeichen-Papier. Lochentwertet (RB). EF+. #1325. Gründung 1871. Die Brauerei in Stettin (Elysiumstr. 14) mit eigener Mälzerei und Trinkbranntweinfabrikation hatte einen jährlichen Ausstoß von ca. 60.000 hl Bier. 1930 wurde hinter der Oder in Mecklenburg die Friedländer Brauhaus- und Malzfabrik GmbH erworben (die Brauerei dort wurde stillgelegt, die Mälzerei aber weiterbetrieben). Börsennotiz Stettin/Berlin, Mehrheitsaktionär war die Ferd. Rückforth Nachflg. AG. 1945 wurde die Brauerei zerstört und nicht wieder aufgebaut. Das Brauerei-Areal ist heute von Trümmern geräumt, aber nicht neu bebaut.

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Strausberg-Herzfelder Kleinbahn-AG

Lot 244: Strausberg-Herzfelder Kleinbahn-AG

Description: Berlin, Aktie 1.000 Mark 1.10.1906. Gründeraktie (Auflage 1000, R 3). Großformatig, sehr dekorativ mit geflügeltem Rad und einer ornamental verzierten Umrandung. Lochentwertet (RB). VF+. #538. Gründung am 18.11.1905 als Brandenburgische Kleinbahn-AG, schon einen Monat später wurde die Umbenennung wie oben beschlossen. Als Privateisenbahn hatte die Teilstrecke Strausberg Reichsbahnhof-Hennickendorf-Herzfelde die Firma Lenz & Co. bereits 1896 gebaut: In Herzfelde befand sich die Hauptwerkstatt für alle von Lenz & Co. betriebenen Bahnen. Einschließlich der 1932 eröffneten Verlängerung Herzfelde-Möllensee Hafen war die normalspurige Hauptbahn 12,9 km lang, dazu kam der 1913 eröffnete Abzweig Hennickendorf-Stienitzsee. Von der Hauptbahn zweigten zahlreiche Industriegeleise zu mehr als einem Dutzend Ziegeleien und anderen Industriebetrieben ab - sie hatten insgesamt mehr als die doppelte Länge wie die Hauptbahn selbst. Großaktionär war dann lange die AG für Verkehrswesen, zuletzt der Ziegeleibesitzer Gustav Mann.

Condition Report: VF+.

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Stuttgarter Hofbräu AG

Lot 245: Stuttgarter Hofbräu AG

Description: Stuttgart, Aktie 50 DM Juni 1977 (Auflage 6500, R 9). Als 10er-Urkunde gültige Aktie! Mit restlichen Kupons Nr. 35-40. EF. #12455. Gründung 1872 als Württembergisch-Hohenzollernsche Brauereiges. in Stuttgart, ab 1935/36 Stuttgarter Hofbräu AG. Übernommen wurden die Brauerei Marquardt in Tübingen (1925), die Brauerei "Zur Sonne" in Kirchheim-Teck (1926), die Elsässersche Brauerei Kochendorf in Bad Friedrichshall (1930), die Lammbrauerei Kienle in Mangstadt (1971), die Gambrinus-Brauerei in Villingen-Schwenningen, die Brauerei Schorle in Odenheim, die Dreikönigsbrauerei Carl Linder in Schwäbisch-Hall (alle 1973), die Lammbrauerei Speidel in Hohenstein (1977) und die Waldhornbrauerei Ernst Hagen in Spaichingen. Zum Konzern gehört auch die Brauerei Moninger AG sowie die heute im Immobilienbereich tätige Sinner AG in Karlsruhe. Mit 10,1 % an der Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG beteiligt. 2003 Ausgliederung und später Verkauf des Brauereibetriebes und Umfirmierung erst in SHB Stuttgarter Finanz- und Beteiligungs-AG, später in STINAG Stuttgart Invest AG.

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Südmilch AG

Lot 246: Südmilch AG

Description: Stuttgart, VZ-Aktie 1.000 DM Juni 1972 (Auflage 600, R 7). Lochentwertet im Prägedrucksiegel. EF. #252. Gründung 1930 als Württembergische Milchverwertung AG durch die regionalen Milcherzeuger, die jahrzehntelang auch über 80 % der Aktien hielten. 1972 Verschmelzung mit der Milchversorgung Heilbronn GmbH und Umfirmierung in SÜDMILCH AG. 1990 öffnete sich die AG der Börse, geriet aber durch Steueraffären des Vorstandsvorsitzenden (der sich am Ende nach Paraguay absetzte) in die Schlagzeilen und wurde 1996 durch den holländischen Konkurrenten Campina Melkunie übernommen (zugleich Umfirmierung in Campina AG, 1998 Sitzverlegung nach Heilbronn, inzwischen in eine GmbH & Co. KG umgewandelt).

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Tanner Hütte Eisengußwaren-AG

Lot 247: Tanner Hütte Eisengußwaren-AG

Description: Tanne im Harz, Namensaktie 200 RM 1.5.1930 (Auflage 210, R 9). Lochentwertet (RB). Nur 2 Stück lagen im Reichsbankschatz. VF. #156. Bereits seit 1835 war die Hütte in Betrieb, 1873 Umwandlung in eine AG. Mit 140 Arbeitern Herstellung von Eisengußwaren, Achsenfabrikation, Vernickelungsarbeiten und Emaillierwerk. 1922 Verkauf des Werkes an die Rheinisch-Westfälischen Gusswerke Eberhardt & Co. in Köln, die für jede 150-Mark-Aktie 8.610 M zahlten. Zugleich übernahm Eberhardt die mit der Tanner Hütte in Interessengemeinschaft stehende Wiedaer Hütte AG; beide Werke wurden in Verbindung mit der Fabrik in Wernigerode bedeutend erweitert. Anfang 1929 wegen der Weltwirtschaftskrise in Konkurs gegangen. 1930 gründeten die Mitarbeiter mit Unterstützung der öffentlichen Hand (Braunschweigische Staatsbank, heute NORD/LB) zur Erhaltung der Arbeitsplätze im strukturschwachen Oberharz eine gleichnamige Auffanggesellschaft.

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Teutoburger Wald-Eisenbahn-Gesellschaft

Lot 248: Teutoburger Wald-Eisenbahn-Gesellschaft

Description: Tecklenburg, Actie A 1.000 Mark 1.11.1900. Gründeraktie (Auflage 2500, R 7). Sehr dekorativ mit Flügelrad. NICHT entwertet. EF. #120. Gründung 1899. Strecke Ibbenbüren-Brochterbeck-Lengerich-Versmold-Gütersloh-Hövelhof (94 km) mit 7 km langem Abzweig zum Dortmund-Ems-Kanal. Sitz der Gesellschaft bis 1909 in Tecklenburg, bis 1925 in Gütersloh, danach in Berlin. 1916 übernahm die Allgemeine Deutsche Eisenbahn-Betriebsgesellschaft (ADEBG, später ADEG) die Betriebsführung. 1945 wechselte die Betriebsführung an die in Frankfurt ansässige Deutsche Eisenbahn-Gesellschaft (DEG). 1997 Übernahme der DEG durch den französischen Mischkonzern Vivendi, seither wird die TWE als Tochtergesellschaft der Connex geführt. Eine der letzten noch heute börsennotierten Bahngesellschaften.

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Textilwerke Krusche & Ender AG

Lot 249: Textilwerke Krusche & Ender AG

Description: Pabianice (Wartheland), Aktie 1.000 RM Dez. 1942 (Auflage 17000, R 2). Lochentwertet (RB). EF. #9216. 1826 gegründet durch den deutschen, aus Sachsen stammenden Tuchmacher Gottfried Krusche. Aufgrund des Vorhandenseins von Wasserläufen, günstigen Verkehrswegen und Holzreichtum erschien Pabianice geeignet für die Ansiedlung von Tuchmachern und Webern. Die polnische Regierung schickte Werber in die deutschen Textilgebiete, vor allem Sachsen, Schlesien, Preußen und in das Sudetenland. 1826 befanden sich in Pabianice bereits 30 aus Deutschland stammende Tuchmacher. Bis 1874 Firmierung unter Krusche, dann Krusche & Ender, seit 1899 AG der Pabianicer Baumwoll-Manufaktur Krusche & Ender mit einem Stammkapital von 3.500.000 Rubel. Ein Jahr später bekam das Unternehmen eine Goldmedaille auf der Pariser Ausstellung. Die AG hatte Konten in der Warschauer Handelsbank, der Lodzer Handelsbank, der Warschauer Diskontbank, der Berliner Handels- und Industriebank und der Berliner Deutschen Bank. 1869 etablierte Benjamin Krusche die erste Krankenkasse für Arbeiter. 1882 begann man mit dem Bau der Arbeiterhäuser, 1895 wurde ein Gebäude errichtet, in dem die Elementarschule ihren Platz fand. Eine Fabrikbibliothek, eine kostenlose Badeanstalt für die Arbeiter, ein Fabrikkrankenhaus wurden eingerichtet. 1911 beschäftigte die Firma 4.303 Arbeiter und produzierte 20.569.371 Meter Stoff jährlich. 1941 Umfirmierung in Textilwerke Krusche & Ender AG, die Satzung wurde dem deutschen Aktiengesetz angepasst.

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Trachenberger Zuckersiederei

Lot 250: Trachenberger Zuckersiederei

Description: Trachenberg, Aktie 100 RM Dez. 1936 (Auflage 2700, R 3). Lochentwertet (RB). EF+. #2360. Gründung 1885. Verarbeitet wurden nur Kaufrüben. 1889 außerdem Erwerb der Zuckerfabrik Michelsdorf im Kreis Schweidnitz. Firmensitz bis 1914 in Breslau, danach in Trachenberg. Börsennotiz Breslau.

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