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Historic Bonds & Shares

by Deutsche Wertpapierauktionen

Platinum House

504 lots with images

January 3, 2013

Live Auction

Salzbergstr. 2

Wolfenbüttel, 38302 Germany

Phone: +49 (0)5331 9755-33

Fax: +49 5331 9755-55

Email: info@dwalive.de

504 Lots
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De Beers Consolidated Mines Limited

Lot 401: De Beers Consolidated Mines Limited

Description: London, 1 pref. share à 2 £ 10 sh 23.12.1930. Zweisprachig englisch/französisch. Wirtschaftshistorisch hochbedeutend. VF. #492653. Gründung am 12.3.1888 mit Cecil Rhodes als Vorsitzendem nach einem vorangegangenen Kampf um die Diamantenfelder zwischen Rhodes und Barney Barnato. Die Gesellschaft besaß am Anfang die gesamte De Beers Mine, drei Viertel der Kimberley MIne und kontrollierte die Bultfontein und Dutoitspan Minen. Cecil Rhodes, Barney Barnato, F.S. Philipson-Stow und Alfred Beit waren ursprünglich die Hauptanteilseigner. 1890 wurde das London Diamond Syndicate gegründet, welches die gesamte Produktion von De Beers aufkaufte. Dieses Syndikat war die Grundlage für die von Ernest Oppenheimer gegründete Diamond Corporation, die später zur "Central Selling Organisation" wurde. De Beers ist heute der größte Diamantenproduzent und -händler der Welt mit Sitz in London und Johannesburg.

Condition Report: VF.

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Erste Brünner Actien-Brauerei und Malzfabrik

Lot 402: Erste Brünner Actien-Brauerei und Malzfabrik

Description: Brünn, Aktie 400 Kr. 1.3.1928 (Auflage 13750). Zweisprachig tschechisch/deutsch. Dekorativ mit schöner Ornament-Umrandung. Doppelblatt. EF. #16392. Gründung 1888, später wurden in rascher Folge viele Konkurrenzunternehmen übernommen und zumeist stillgelegt. Mit einem Ausstoß von 0,2 Mio. hl pro Jahr in den 40er Jahren eine der großen böhmischen Brauereien.

Condition Report: EF.

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Mährisch-Ostrauer Bierbrauerei- und Malzfabriks-AG vormals M. Strassmann

Lot 403: Mährisch-Ostrauer Bierbrauerei- und Malzfabriks-AG vormals M. Strassmann

Description: Mährisch Ostrau, Aktie 400 Kr. = 200 Gulden 6.6.1899. Gründeraktie (Auflage 6250). Sehr schöne Abb. der Brauerei, darüber steht ein Bergmann mit schäumendem Bierhumpen auf einer Pyramide aus Bierfässern. Mit Originalunterschrift des Firmengründers M. Strassmann. Doppelblatt. Äußerst selten. VF. #726. Die AG übernahm die schon seit 42 Jahren bestehende Brauerei von M. Strassmann in Mährisch-Ostrau, Bräuhausgasse 11 mit einer Jahreskapizität von 140.000 hl. Existenzgrundlage der Brauerei war der verständlicherweise besonders große Durst der Bergleute aus den bedeutenden Steinkohlengruben der Umgebung. Als in der Weltwirtschaftskrise 1929/30 kaum noch die Hälfte der Produktionskapazität ausgelastet war, geriet die seit 1900 in Wien börsennotierte AG in's Schlingern. Schließlich übernahmen 1933 die Gläubiger-Banken die Kontrolle, die Familie Strassmann verlor ihren Einfluß. Nach 1945 enteignet.

Condition Report: VF.

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Mühlig-Union Glasindustrie-AG

Lot 404: Mühlig-Union Glasindustrie-AG

Description: Settenz bei Teplitz-Schönau, Aktie 100 x 100 RM 14.3.1940 (Auflage NUR 100 STÜCK, R 11). Toller G&D-Druck, vier Vignetten mit Werksansichten. Extrem seltener höchster Nominalwert. EF. #55201-55300. Gründung 1873 als Österr. Glashütten-Gesellschaft in Aussig, 1919 umbenannt in Union-Glashütten-AG. Bis 1924 erwarb der bedeutende böhmische Glasindustrielle Joseph Max Mühlig die Aktienmehrheit. Er hatte 1890 in Settenz (heute Reterice) eine Glashütte für die Produktion von Flachglas errichtet und zudem 1896 die Maxhütte in Hostomitz und 1902 die Sophienhütte in Klein-Augeszd (heute Ujezdecek) erworben. Seine Unternehmen fusionierte Mühlig 1924 mit der Union-Glashütten-AG zur MÜHLIG-UNION Glashütten AG (später MÜHLIG-UNION Glasindustrie-AG). Die Mühlig-Werke galten stets als die modernsten Flachglashütten in ganz Kontinentaleuropa. An zehn weiteren Glashütten in Deutschland, Böhmen und Ungarn (u.a. der Spiegelglas-Union AG, Fürth i. Bay.) und Rohstoffbetrieben beteiligt. Nach dem 2. WK als Sklo Union bzw. Glavunion weitergeführt, nach dem Fall des Eisernen Vorhangs "Glaverbel Czech", seit neuestem AGC. Heute der größte Flachglashersteller in Mittel- und Osteuropa.

Condition Report: EF.

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Tschechische Republik

Lot 405: Tschechische Republik

Description: Prag, 3 % Teilschuldv. 10.000 Kc. 30.6.1936. Staatliche Unifizierungsanleihe. Inwendig Anleihentext fünfsprachig, u.a. deutsch. Sehr dekorativ mit großer Hermes-Darstellung und Wappen. Doppelblatt. Mit restlichen Kupons. EF. #1683/50.

Condition Report: EF.

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Banque de Salonique S.A. Turque (Selanik Bankasi)

Lot 406: Banque de Salonique S.A. Turque (Selanik Bankasi)

Description: Istanbul, Titre de Dividende Cat. B o.N. 8.4.1934 (D/H TR 1070j, R2). Schöne Umrahmung, die man fast als orientalischen Art-Deko-Stil bezeichnen möchte. Text, zweisprachig türkisch/französisch. Kupons vollständig anhängend. EF. #61147. Gründung 1888 durch jüdische Kaufleute in Saloniki mit Hilfe französischer und österreichisch-ungarischer Finanzinvestoren. Banktätigkeit, Handelsgeschäfte, Finanzierung öffentlicher Ausgaben. Die Bank unterhielt Filialen auch in Syrien und Palästina.

Condition Report: EF.

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Chemin de Fer Soma-Panderma

Lot 407: Chemin de Fer Soma-Panderma

Description: Konstantinopel, 4 % Obl. 22 £ tq. = 500 F 28.3.1911 (D/H TR 2590, R7). Anleihe zur Erweiterung der Eisenbahnstrecke Magnésie-Soma bis nach Panderma. Übergroßes Hochformat mit Säulenumrandung. Restliche Kupons anhängend. VF. #69944. Die Eisenbahnstrecke Soma - Panderma gehörte zur Eigenregie des ottomanischen Kaiserreiches, sie war der asiatische Teil. Streckeneröffnung 1912.

Condition Report: VF.

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Constantinople Telephone Co.

Lot 408: Constantinople Telephone Co.

Description: Constantinople, 1 share 5,50 £ tq. = 5 £ 11.1.1927. Dekorativ, Glocke mit türkischem Halbmond im Unterdruck, dreisprachig französisch/englisch/türkisch (arabische Schrift). EF-VF. #17849. Gründung 1911 zum Betrieb des Telefonnetzes in Konstantinopel (heute Istanbul) und seinen Vorstädten.

Condition Report: EF-VF.

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Gouvernement Impérial Ottoman

Lot 409: Gouvernement Impérial Ottoman

Description: Constantinople, 6 % Obl. 500 F = 20 £ von 1873 (TR 2130a). Zur Finanzierung von Staatsausgaben. Als Sicherheiten sind der Zehnte der Donauprovinz, die Hammelsteuer Anatoliens, Einkünfte aus dem Tabakmonopol und der Zehnte der Provinz Angora angegeben. Dekoratives Großformat, zweisprachig französisch/englisch. Restliche Kupons anhängend. VF. #442206. Die ersten ausländischen Anleihen nahm das ottomanische Reich bereits 1854 während des Krimkrieges auf. Weitere Aufnahmen von Geldern im Ausland forcierten 1875 den Staatsbankrott. Es folgten Sanierungsmaßnahmen, die jedoch 1876 scheiterten, da die Kriegsausgaben des türkisch-russischen Krieges den Staatshaushalt zusätzlich belasteten. Nach dem Berliner Kongress 1878, der den Krieg beendete, blieb die Selbständigkeit des ottomanischem Reiches zwar bestehen, es musste aber seine Finanzhoheit aufgrund weitgehender Kontrollbefugnisse seitens Deutschland, Frankreich, England, Italien, Österreich und Russlands einschränken lassen. In den folgenden Jahrzehnten kam es zu diversen Schuldenregelungen, in denen teilweise die alten Anleihen in neue Emissionen zusammengefasst und konvertiert wurden.

Condition Report: VF.

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Ittihat Degirmencilik Türk A.S.

Lot 410: Ittihat Degirmencilik Türk A.S.

Description: Istanbul, Aktie 5,5 £ tq. von 1940 (Auflage 30909). Aktientext nur türkisch. Dekorative Vignette mit Fabrikabbildung, im Vordergrund Hafenanlage. Originalsignaturen. Restliche Kupons anhängend. VF. #12017.

Condition Report: VF.

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Kaiserlich Ottomanische Regierung

Lot 411: Kaiserlich Ottomanische Regierung

Description: Konstantinopel, 4 % Obl. 22 £tq. = 500 F = 20 £ = 408 Mark 10.8.1905 (D/H TR 2510a, R 9). Abgesichert durch eine Zuschlagsteuer auf den Zehnten und Verpfändung der Zoll-Einkünfte von Saloniki, Smyrna, Adrianopel, Brousse und Beyrouth. Großformatiges Papier. Restliche Kupons anhängend. VF. #60681. Die ersten ausländischen Anleihen nahm das ottomanische Reich bereits 1854 während des Krimkrieges auf. Weitere Aufnahmen von Geldern im Ausland forcierten 1875 den Staatsbankrott. Es folgten Sanierungsmaßnahmen, die jedoch 1876 scheiterten, da die Kriegsausgaben des türkisch-russischen Krieges den Staatshaushalt zusätzlich belasteten. Nach dem Berliner Kongress 1878, der den Krieg beendete, blieb die Selbständigkeit des ottomanischem Reiches zwar bestehen, es musste aber seine Finanzhoheit aufgrund weitgehender Kontrollbefugnisse seitens Deutschland, Frankreich, England, Italien, Österreich und Russlands einschränken lassen. In den folgenden Jahrzehnten kam es zu diversen Schuldenregelungen, in denen teilweise die alten Anleihen in neue Emissionen zusammengefasst und konvertiert wurden.

Condition Report: VF.

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Kaiserlich Ottomanische Regierung

Lot 412: Kaiserlich Ottomanische Regierung

Description: Constantinopel, 4 % Obl. 500 Fr. = 20 £ = 405 Mark 30.9./13.10.1909 (TR 2560, R7). Zur "Finanzierung von Staatsausgaben" (sprich: Haushaltsdefiziten) ausgegeben. Abgesichert auf verschiedenen Zehnten sowie der Hammelsteuer des Vilajet Aleppo. Viersprachig, auch in deutsch. Großformatig mit Säulenumrandung. Restliche Kupons anhängend. VF. #204513. Die ersten ausländischen Anleihen nahm das ottomanische Reich bereits 1854 während des Krimkrieges auf. Weitere Aufnahmen von Geldern im Ausland forcierten 1875 den Staatsbankrott. Es folgten Sanierungsmaßnahmen, die jedoch 1876 scheiterten, da die Kriegsausgaben des türkisch-russischen Krieges den Staatshaushalt zusätzlich belasteten. Nach dem Berliner Kongress 1878, der den Krieg beendete, blieb die Selbständigkeit des ottomanischem Reiches zwar bestehen, es musste aber seine Finanzhoheit aufgrund weitgehender Kontrollbefugnisse seitens Deutschland, Frankreich, England, Italien, Österreich und Russlands einschränken lassen. In den folgenden Jahrzehnten kam es zu diversen Schuldenregelungen, in denen teilweise die alten Anleihen in neue Emissionen zusammengefasst und konvertiert wurden.

Condition Report: VF.

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Oriental Carpet Manufacturers Ltd.

Lot 413: Oriental Carpet Manufacturers Ltd.

Description: London, 1 share à 5 £ = 125 F = 5,50 £ tq. von 1912. Ein hochdekorativer Textilwert mit ganzflächigen orientalischen Szenen im Unterdruck, außerdem Kamele mit Teppichen beladen und Blick in die Werkstatt mit jungen Frauen beim Teppichknüpfen. Ein Kupon und Talon anhängend. VF+. #147495. Eines der bedeutendsten Unternehmen des Osmanischen Reiches, nur von den Eisenbahngesellschaften an Grösse übertroffen. Gegründet am 16.12.1907 von sechs englischen Kaufleuten mit einem Kapital von 400.000 £. Die Webstühle und die technische Einrichtung der Teppichmanufakturen wurden aus Deutschland und Österreich importiert. Innerhalb kürzester Zeit baute die Gesellschaft sechs Teppichfabriken in den Städten Simav, Gördes, Demirci und Kula auf. Wenige Jahre später wurden bereits in 11 eigenen Fabriken die Teppiche geknüpft. Von den 60000 anatolischen Teppichknüpfern standen 25 % auf den Lohnlisten der Oriental Carpet Manufacturers. Die Gesellschaft entwickelte sich äußerst positiv, die Dividendenzahlungen stiegen von 1908 mit 8 % , 1909 auf 15 % und 1910 auf 20 %. Noch in den 60er Jahren wurden ihre Aktien an der Londoner Börse gehandelt.

Condition Report: VF+.

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Ottoman Company

Lot 414: Ottoman Company

Description: 1 share à 20 £ 1.7.1865 (D/H TR 1030, R8). Herrliche Gestaltung mit Palmen, Kamelen, Beduinen und Frachtstücke. EF. #2418. Das wohlklingende Unternehmen wurde 1865 gegründet, um seine Geschäfte als Provisionshändler, Finanz- und Generalvertreter sowie als Lagerhausbetreiber - und Kaiaufseher im Osmanischen Reich, aufzunehmen. Von den 500.000 £ Gründungskapital, eingeteilt in 25.000 Aktien à 20 £, konnten aber nur 8.500 Aktien platziert werden. Der größte Aktionär war Pierre Topuz aus Smyrna (heute Izmir), einem wichtigen Handelszentrum der Türkei. Die Verwaltung der Gesellschaft befand sich in London, wo im Mai 1866 anlässlich einer Gesellschafterversammlung die freiwillige Auflösung der Gesellschaft diskutiert wurde. Doch bereits im Juni ging die Gesellschaft in Konkurs. Von den 17.000 £ Kapitalzufluss aus Aktienzeichnungen des vergangenen Jahres befand sich bis auf 68 £ nicht mehr in der Kasse. Ein offensichtlich wohl geplanter Anlagebetrug fand sein Ende. Geblieben ist eine stimmungsvolle Aktie mir einer Handelsszene nahöstlicher Gelassenheit, die dem Inhaber Wohlstand und Mehrung seines Kapitals verhieß.

Condition Report: EF.

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Soc. du C.d.F. Ottoman d'Anatolie S.A. (Gesellschaft der Ottomanischen Bahn in Anatolien AG)

Lot 415: Soc. du C.d.F. Ottoman d'Anatolie S.A. (Gesellschaft der Ottomanischen Bahn in Anatolien AG)

Description: Constantinopel, 5 % Obl. 408 Mark = 20 £ = 500 F 3.8.1893 (D/H TR 2320a, R7). Dekoratives Großformat (31,5 x 48,5 cm). Dreisprachig deutsch/englisch/französisch. Mit restlichen Kupons. VF. #60578. Gründung 1889 zum Bau einer Eisenbahn von Ismidt nach Angora im Namen und auf Rechnung der Deutschen Bank. Die Bank ließ sich hier, durchaus nicht ungern, vor den Karren der Machtpolitik des deutschen Kaiserreichs spannen (wie es in Ländern wie England und Frankreich noch selbstverständlicher üblich war). 1918 besetzten Engländer und Franzosen die Anatolische Bahn; aufgrund des Versailler Vertrages wurden die in deutschem Besitz befindlichen Aktien meistbietend versteigert. 1924 wurde die über 1.000 km lange Bahn vom türkischen Staat erworben.

Condition Report: VF.

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Soc. Impériale Ottomane d'Éclairage par le Gaz et l'Électricité S.A.

Lot 416: Soc. Impériale Ottomane d'Éclairage par le Gaz et l'Électricité S.A.

Description: Constantinople, Action o.N. von 1906 (Auflage 12000, nicht im Drumm/Henseler-Katalog). Zweisprachig französisch/arabisch. Kupons vollständig anhängend. Äußerst selten. EF. #9190. Gründung mit französischem Kapital für die Gasbeleuchtung der Städte Kadi-Keuy, Scutari sowie weiterer Orte an der asiatischen Schwarzmeerküste. Mit damals 35000 Einwohnern, gelegen am Ausfluss des Bosporus in das Marmarameer, war Kadiköi wegen der bequemen Dampferverbindung mit Konstantinopel ein beliebter Sommeraufenthalt. Der Nachbarort Haidar-Pascha war Ausgangspunkt der bedeutsamen Eisenbahn nach Angora.

Condition Report: EF.

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Erste Militärdienst-Versicherungs-Anstalt, Lebens- und Kinderversicherungs-AG (Elsö Biztositó Intézet Katonai Szolgálat Esetére)

Lot 417: Erste Militärdienst-Versicherungs-Anstalt, Lebens- und Kinderversicherungs-AG (Elsö Biztositó Intézet Katonai Szolgálat Esetére)

Description: Budapest, Anteilschein 200 K 1.4.1895. Gründeranteil (Auflage 1000). Eindrucksvolle Gestaltung mit geflügeltem Engel, Kanone, Gewehr, Säbel und Bombe. Die linke Randvignette zeigt drei junge Infanteristen und einen Soldaten zu Pferde; die rechte Randvignette stellt hochdekorierte, teils kriegsbeschädigte Veteranen dar. Nur drei weitere Stücke bekannt (#524, #532, #533), alle ausgestellt auf die gleiche Person. Offenbar vergaß er seine Anteilscheine 1917 bei der Umwandlung in eine AG umzutauschen. Doppelblatt, restliche Kupons anhängend. EF. #516. Gegründet 1892 als Genossenschaft, zunächst zur Versicherung von Knaben, denen die Versicherungssumme während ihrer Militärdienstzeit ausgezahlt wurde (da Soldaten damals Ausrüstung und Uniformen noch selbst anschaffen mussten, war dieses "Zwecksparen" oft unumgänglich). Zusätzlich Aufnahme der Lebensversicherung in Ungarn und Bosnien (ab 1903) und Österreich (ab 1908). Ebenfalls ab 1908 wurden Kinderversicherungen "behufs Erlangung von Ausstattungskapitalien" und Mädchenversicherungen angeboten. 1917 unter Mitwirkung der Ungar. Bank- und Handels-AG und der Versicherungsgesellschaft Hamburg in eine AG umgewandelt.

Condition Report: EF.

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Király Automobil AG

Lot 418: Király Automobil AG

Description: Budapest, Aktie 200 Kr. März 1920 (Auflage 9900). Die Aktie stammt aus der Kapitalerhöhung von 220.000 Kr. auf 2 Mio. Kr. Aktientext nur ungarisch. Äußerst selten. Restliche Kupons anhängend. VF. #7423. Gründung am 29.10.1917 zwecks Garagenbetrieb, Reparatur und Verpachtung von Personen- und Lastkraftwagen sowie Automobilhandel, nach 1918 auch Produktion von Lastwagenkarosserien. 1920 Übernahme der Budapest-Neupester Personentransport-AG im Wege einer Fusion. 1923 Übernahme der Ungarische Motorenwerke AG. In Zwangsliquidation ab März 1929.

Condition Report: VF.

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Banco del Trabajo Italo Americano (antes Banco Americano)

Lot 419: Banco del Trabajo Italo Americano (antes Banco Americano)

Description: Montevideo, Accion 100 Pesos 5.1.1956. Großformatig, drei alte Segelschiffe im Unterdruck. Originalunterschriften. EF. #18556. Gegründet 1951 als "Banco Americano".

Condition Report: EF.

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Alaska Treadwell Gold Mining Co.

Lot 420: Alaska Treadwell Gold Mining Co.

Description: San Francisco, 20 shares à 25 $ 22.7.1890. Zwei dekorative Vignetten, rechts ein gewaltiges schneebedecktes Gebirgsmassiv, links eine Untertageszene mit drei Minenarbeitern, wovon eine Person dem weiblichen Geschlecht zuzurechnen ist. Aus der Literatur ist bekannt, daß bis zur Jahrhundertwende tausende Frauen in die Goldminenreviere kamen, als Ehefrauen, Schauspielerinnen, Wäscherinnen, Köchinnen und Prostituierte. Doch nur eine einzige Frau wird als Untertagearbeiterin in den den Goldminen erwähnt, wohl die, die auf dieser Aktie verewigt wurde. Unentwertet, mit diversen Stempeln für Liquidationsraten, die nach dem Einsturz der Minen gezahlt wurden, sowie, was für eine US-Aktie äußerst ungewöhnlich ist: Mit einem kompletten angehefteten Dividendenscheinbogen! Äußerst selten. Vollständiger Kuponbogen vorgeklammert. VF+. #4802. Gegründet 1889 von dem berühmten Finanzier Darius Ogden Mills, der die Goldmine von John Treadwell kaufte. Treadwell war 1881 nach Alaska gekommen im Auftrag einer Gruppe Financiers, genannt San Francisco Company, um das gerade entdeckte Goldvorkommen im Gastineau Channel Revier zu untersuchen. Er kaufte zahlreiche claims auf, die von ihren Besitzern unterschätzt wurden. Treadwell installierte die modernste technische Ausrüstung der damaligen Zeit und entwickelte neuartige Grubentechnik (bald von den südafrikanischen Goldmineningenieuren übernommen), gründete zwei Städte, Treadwell und Douglas, die ausschließlich von seinen Minenarbeitern bevölkert wurden. Treadwell führte für seine Arbeiter eine Krankenversicherung ein, damals ein Novum, die Häuser in seinen Städten, die er für 25 $ monatlich an verheiratete Paare vermietete, besaßen alle elektrischen Strom, Dampfheizung und sanitäre Anlagen. In der Zeit 1881 bis 1916 wurden ca. 3 Mio. Unzen Gold (100 Tonnen) aus den Treadwell-Minen gefördert, bevor diese 1917 einstürzten und aufgegeben wurden mußten. Nach dem Verkauf seiner Alaska-Goldminen 1889 für 1,5 Mio. $ an D. O. Mills investierte Treadwell sein Geld auf Anraten seines Bruders James in Kohlenbergwerke in Westalaska. Es war ein betrügerisches Unternehmen, bekannt als "Bear's Nest Swindle", bei dem Treadwell alles verlor. Er starb 1927 völlig verarmt im Alter von 85 Jahren in New York.

Condition Report: VF+.

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American Automobile Manufacturing Co.

Lot 421: American Automobile Manufacturing Co.

Description: Louisville, Kentucky, 10 shares à 5 $ 1.10.1910. Sensationelle Gestaltung mit Abb. riesiger Fabrikanlagen über die ganze obere Breite der Aktie, Umrahmung mit nicht weniger als 24 Abbildungen verschiedenster Automobil-Typen. Nur ein einziges weiteres Stück ist uns bekannt. VF+. #260. Die erste Automobilfabrik der USA wurde 1893 von Charles und Frank Duryea gegründet, weitere folgten danach Schlag auf Schlag. Anders als die Gestaltung der Aktie suggeriert war dieser Ges. kein Erfolg beschieden, ihr kurzes Dasein hatte aber dennoch ungeahnte Folgen. Der auf der Aktie bis zum Horizont reichende Fabrikkomplex war in Wahrheit nur ein viergeschossiger Ziegelbau an der South Third Street in Louisville, Ky. Das Gebäude wurde 1912 von Ford zunächst nur als Verkaufs- und Service-Niederlassung übernommen, doch ab 1916 wurden hier auch jährlich 7.000 Model A sowie Ford-Lastwagen montiert. Im 2. Weltkrieg produzierte die Fabrik Militär-Lastwagen. 1955 wurde der alte Standort in Louisville geschlossen und durch das zu der Zeit modernste Ford-Montagewerk ersetzt. 2010 nahm Ford 600 Mio. $ in die Hand, um aus der Louisville Assembly Plant das weltweit flexibelste Werk für hohe Stückzahlen zu machen. Einschließlich eines LKW-Werkes beschäftigt Ford an diesem Standort heute über 6.000 Leute.

Condition Report: VF+.

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American-Hawaiian Steam Ship Co.

Lot 422: American-Hawaiian Steam Ship Co.

Description: New Jersey, 105 shares à 100 $ 17.10.1910. Stahlstich der ABNC, tolle Vignette mit Dampfsegler in stürmischer See. VF. #749. Gegründet 1899 zum Betrieb der Linienschifffahrt von New York, San Diego, San Francisco und Puget Sound nach den Hawai-Inseln. Mit über 20 Frachtdampfern und fast 250.000 Bruttoregistertonnen damals die größte Schifffahrtsflotte unter amerikanischer Flagge. Die Schiffe reisten anfänglich um ganz Südamerika herum durch die Magellan-Straße, denn der Panama-Kanal war noch nicht in Betrieb. 1907 kam ein neuer Dienst in Betrieb, der den 189 Meilen breiten Isthmus von Tehuantepec in Mexico bis Salina Cruz auf der Pazifik-Seite auf der Tehuantepec-National-Eisenbahn überquerte, wodurch die Reisezeit nach Hawai von 60 auf 30 Tage verkürzt wurde.

Condition Report: VF.

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AMTRAN Inc.

Lot 423: AMTRAN Inc.

Description: Indiana / Cleveland/Ohio, 1 share o.N. 28.6.2001. Dekorative Gestaltung mit Flugzeug-Abb. NICHT entwertet. EF+. #1622. Gegründet 1973 als Charterfluglinie unter der Firma American Trans Air. Erst nachdem 1981 sie eine Linienzulassung erhielt, kaufte die Ges. eine Boeing 707. 1984 umbenannt zu AMTRAN Inc. 1985 flottete sie mehrere Lockheed L-1011 "TriStar" ein. Während des Golfkrieges transportierte die Ges. 1991 108.000 US-Soldaten im Rahmen der Operation "Desert Storm" an der Persischen Golf. 2003 umbenannt zu ATA Airline Inc. 2008 führte die Ges. alle Aktivitäten ein. Vor der Einstellung des Flugbetriebes bestand die ATA-Flotte aus 28 Flugzeugen.

Condition Report: EF+.

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Army & Navy Co-Operative Co.

Lot 424: Army & Navy Co-Operative Co.

Description: New York, 10 shares à 10 $ 23.3.1915. Ausgestellt auf General James C. Rhea (kommandierte 1917 die 2. Division) Schöner Druck in blau, Goldprägung des Vereins-Emblems. NICHT entwertet. VF+. #5361.

Condition Report: VF+.

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Athletic Club of the Schuylkill Navy

Lot 425: Athletic Club of the Schuylkill Navy

Description: 6 % Bond 25 $ 23.4.1889. Ausgegeben zur Finanzierung des Clubhauses in der Arch Street in Philadelphia (im Unterdruck groß abgebildet). Gedruckt in grün/schwarz/gold, vorderseitig Vignette eines Einers, rückseitig sehr große Abb. Vierer ohne Steuermann. Kupons anhängend. EF. #628.

Condition Report: EF.

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Atlantic & Pacific Railroad

Lot 426: Atlantic & Pacific Railroad

Description: 6 % Gold Bond (Land Grant) 1.000 $ 1.11.1871. Sehr großes Querformat, braun/schwarzer Druck: Zug fährt durch eine tolle Gebirgslandschaft, Lok in Nebenvignette. Mit Originalunterschrift von Uriel Crocker als Präsident. Uriel Crocker (1796-1887) war ein bedeutender Verleger und Eisenbahnpromoter, Mitbegründer der Old Colony RR, leitender Direktor der Northern RR, der Concord RR, der South Pacific RR, der St. Louis & San Francisco RR und Präsident der Atlantic & Pacific Railroad 1870-1874. Das herrliche und bedeutende Papier trägt zusätzlich noch auf der Rückseite die Originalsignatur von Oliver Ames als Trustee. Oliver Ames (1807-1877), Präsident der Union Pacific 1866-77, war verwickelt in den spektakulären Skandal um Credit Mobilier. Die beiden Brüder Oakes und Oliver Ames waren neben Sidney Dillon und Thomas C. Durant die Hauptpromotoren der Union Pacific, des östlichen Teils der grossen Transkontinentalen Eisenbahn. Sie alle waren verwickelt in den Credit Mobilier-Skandal (in dem Oakes Ames als Sündenbock zu Fall gebracht wurde, während Sidney Dillon und Thomas C. Durant ungeschoren davon kamen). Als Entscheider bei der Union Pacific vergaben sie einen 48-Mio.-Dollar-Bauauftrag für die restlichen 667 Meilen der Bahn an die amerikanische Credit Mobilier. Und die wurde zufällig von Oakes Ames kontrolliert, und der Vertrag beinhaltete einen sagenhaften Profit von 20 Mio. $. Kongressabgeordnete, die im Sinne der Bahndirektoren abgestimmt hatten, partizipierten, indem sie als "Belohnung" größere Aktienpakete des Credit Mobilier erhielten. Der Skandal flog auf, als die "New York Sun" 1872 die Machenschaften öffentlich machte. Unentwertet, ohne Kupons. VF+. #547. Konzessioniert 1866 durch einen "Act of Congress" für den Bau einer 2.000 Meilen langen Bahn von Springfield, Missouri zum Pazifik parallel zum 35. Breitengrad. Die Bundesregierung unterstützte den Bahnbau mit umfangreichen Landschenkungen. 1897 in der St. Louis & San Francisco Railway (Central Division) bzw. der Santa Fe Pacific Railway (Western Division) aufgegangen.

Condition Report: VF+.

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Bank der Vereenigde Staten van America

Lot 427: Bank der Vereenigde Staten van America

Description: Amsterdam, Actie 100 $ 21.2.1852. Aufgelegt in Amsterdam von Hope & Comp., Ketwich & Voombergh und Weduwe Willem Borski. Text in niederländisch. Schöne Umrandung. Doppelblatt, mit restlichen Kupons. VF+. #72103. Im Jahr 1816 als Nationalbank gegründet. Das Institut erlangte seine Größe unter Führung von Nikolaus Biddle, der bereits in jungen Jahren zu einer amerikanischen Delegation gehörte, die mit Frankreich über die finanziellen Grundlagen des Verkaufs von Louisiana, das unter französischer Herrschaft stand, an die Vereinigten Staaten verhandelte. Mit 36 Jahren war Biddle einer der fünf Direktoren der Bank of the United States, deren Präsident er nach einigen Jahren wurde. Die Bank war damals nicht nur die größte im Land, sie nahm auch zeitweise Zentralbankfunktion mit Notenausgaberecht wahr. Biddle erreichte eine überragende Machtstellung, die ihm den Beinamen "Zar Nikolaus" einbrachte. Dem damaligen US-Präsidenten Andrew Jackson missfiel der große Einfluss von Biddle. Auf seine Initiative hin wurde deshalb die Konzession der Bank als Staatsbank 1836 durch den amerikanischen Kongress nicht verlängert.

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Bank of the United States of America

Lot 428: Bank of the United States of America

Description: Philadelphia, 25 shares o.N. 18.4.1842. Schöne Vignette mit prächtigem Weißkopfseeadler auf Wappenschild, Allegorie und imposantem Segelschiff. NICHT entwertet. EF. #19170. Im Jahr 1816 als Nationalbank gegründet. Das Institut erlangte seine Größe unter Führung von Nikolaus Biddle, der bereits in jungen Jahren zu einer amerikanischen Delegation gehörte, die mit Frankreich über die finanziellen Grundlagen des Verkaufs von Louisiana, das unter französischer Herrschaft stand, an die Vereinigten Staaten verhandelte. Mit 36 Jahren war Biddle einer der fünf Direktoren der Bank of the United States, deren Präsident er nach einigen Jahren wurde. Die Bank war damals nicht nur die größte im Land, sie nahm auch zeitweise Zentralbankfunktion mit Notenausgaberecht wahr. Biddle erreichte eine überragende Machtstellung, die ihm den Beinamen "Zar Nikolaus" einbrachte. Dem damaligen US-Präsidenten Andrew Jackson missfiel der große Einfluss von Biddle. Auf seine Initiative hin wurde deshalb die Konzession der Bank als Staatsbank 1836 durch den amerikanischen Kongress nicht verlängert.

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Boston Lodge No. 10, Benevolent and Protective Order of Elks

Lot 429: Boston Lodge No. 10, Benevolent and Protective Order of Elks

Description: Boston, Mass., 6 % Gold Bond 500 $ 1.4.1925. Dekorative Vignette mit Gebäudeansicht und Strassenszene mit Automobilen. NICHT entwertet, ohne Kupons. EF-VF. #72. Die Loge widmet sich sich noch heute wohltätigen Zwecken. Ursprünglich 1866 von Schauspielern in New York gegründeter Bund, ursprünglich Jolly Corks genannt, der in Nachahmung freimaurerischen Gebrauchtmus gegenseitige Unterstützung und Geselligkeit pflegte. Seitdem schloßen sich dem Bund mehr als 1 Mio. Amerikaner an. Hauptsitz ist in Chicago, Niederlassungen bestehen in 2100 US-Städten.

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Central National Bank of Washington City

Lot 430: Central National Bank of Washington City

Description: Washington, D.C., 4 shares à 100 $ 31.12.1897. Vignette mit Ansicht des Kapitols. NICHT entwertet. VF+. #288.

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Charles River Street Railway

Lot 431: Charles River Street Railway

Description: Cambrigdeport , 25 shares à 100 $ 3.1.1884. Sehr schöne Vignette mit vollbesetzter Pferde-Straßenbahn. Äußerst selten. EF-VF. Gründung 1881. Die Gesellschaft besaß 6 Linien in Boston mit einer Länge von etwas über 14 Meilen und nutzte noch 5 Meilen von anderen Gesellschaften.

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Cherokee Gold Mining Co.

Lot 432: Cherokee Gold Mining Co.

Description: New York, 100 shares à 10 $ 15.2.1881. Herrlicher blau/schwarzer Druck mit Vignette einer Erzaufbereitungsanlage. Kleine Fehlstelle in der Umrandung, sonst einwandfrei. NICHT entwertet! VF. #1883. Goldmine in Greenville, Plumas Co. in Kalifornien.

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Cleveland & Pittsburgh Railroad

Lot 433: Cleveland & Pittsburgh Railroad

Description: Cleveland, Ohio, 8 shares à 50 $ 2.9.1870. Die Pennsylvania Railroad als Pächter der Bahn garantierte den Aktionären 7 % Dividende. Hauptvignette mit Bogenbrücke und zwei Personenzügen auf zweigleisiger Hauptstrecke, zwei Nebenvignetten mit den Wappen von Pennsylvania und Ohio. Div. handschriftliche Strichentwertungen. VF+. #11804. Gründung bereits 1836 als "Cleveland, Warren & Pittsburgh Railroad" zum Bau der 124 Meilen langen Hauptstrecke von Rochester, Pa. nach Cleveland, O. Anfängliche finanzielle Schwierigkeiten erzwangen 1845 die Reorganisation unter obigem Namen und 1847 eine in einer Volksabstimmung genehmigte Subvention der Stadt Cleveland von 200.000 $. 1852 endlich konnte die Bahn eröffnet werden, in dem Eröffnungszug reisten der Bürgermeister und der gesamte Stadtrat von Cleveland mit und die Feierlichkeiten dauerten drei Tage lang. Die Strecke wurde bald auf 999 Jahre an die Pennsylvania Railroad verpachtet. Sie ist noch heute eine der am stärksten befahrenen Eisenbahnlinien der USA, transportiert wird vor allem Eisenerz von den Großen Seen zu den Stahlwerken in Pittsburgh.

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Colorado Central Railroad

Lot 434: Colorado Central Railroad

Description: New York (überschrieben Golden, Col.), 500 shares à 100 $ 23.12.1879. Die herrliche große Vignette zeigt das Fortschreiten der Bahn nach Westen, mit Bauzug, Gleisarbeitern, Treckwagen, Indianern, Bisons, alles vor der Kulisse der Rocky Mountains. Eine eisenbahngeschichtlich hochbedeutende Rarität (hier zudem ungewöhnlich hohe Aktienzahl, 50.000 $ war damals ein echtes Vermögen). Bei uns erst 2 x versteigert worden (2001 mit 1.250 € und 2006 mit 1.300 € zugeschlagen). VF+. #865. Konzessioniert 1865, zunächst nur eine 3-Fuß-Schmalspurbahn (eröffnet 1870). Im Laufe der Zeit entstand ein recht bedeutendes 318 Meilen langes Netz, teils wegen der Überschneidung von Schmal- und Normalspur dreischienig. Wichtig war vor allem die Strecke Denver Junction - La Salle als Teil der Hauptlinie der berühmten Union Pacific Railway, unter deren Einfluss die Colorado Central 1880 schließlich kam.

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Columbus Zoological Company

Lot 435: Columbus Zoological Company

Description: Columbus, Ohio, 1 share à 5 $ 29.10.1903. Firmenname und Nennwert ganz in Gold gedruckt, ausgestellt auf H. W. Penn. Laut Schmitz/Metzger sind weltweit weniger als 10 Stücke bekannt. NICHT entwertet! Randverletzungen in Knickfalzen, sonst sehr ordentlich. VF. #4105. Gegründet wurde die Zoogesellschaft am 16.2.1895 durch Geschäftsmänner aus Columbus, Ohio. Mit dem Gesellschaftskapital von 60.000 $ wurde zunächst ein etwa 85 ha großes Gelände gekauft, das heute im Osten von der Indianola Ave., im Norden von der Morse Rd., im Westen von der High St. und im Süden von der Beaumont Rd. umschlossen wird. Erst im April 1902 wurde mit dem Bau der ersten Tiergehege begonnen, wenige Monate später hatte der Zoo einige Bären, Vögel und einen Löwen aufzuweisen, dazu wurden ihm Hirsche, Wölfe und eine Klapperschlange geschenkt. Selbst der amerikanische Präsident Theodore Roosevelt bot dem Zoo von Columbia an, ihm von seiner nächsten Jagdexpedition Tiere mitzubringen. Erst am 28.5.1905 konnte der Zoo eröffnet werden. Zu spät: Schon 1903 war wenige Meilen südlich der "Olentangy Park" mit einem Theater, einem "Laughing House" und einem kleinen Zoo eröffnet worden und zog das Hauptinteresse des Publikums auf sich. Zudem öffnete nur einen Monat nach dem Columbus Zoo ganz in der Nähe der "Indianola Park" mit ausgedehnten neuen Attraktionen und einem Schwimmbad. Vergeblich versuchte die Columbus Zoological Company, durch Konzerte, Tanz- und Sportveranstaltungen (auch Baseballspiele) genügend Besucher anzuziehen. Schon im Juli 1905, nur zwei Monate nach der offiziellen Eröffnung, zeichnete sich das Konkursverfahren ab und 1908 waren alle Vermögenswerte liquidiert. An den Zoo erinnern heute nur noch das original erhalten gebliebene steinerne Eingangstor an der Kreuzung Riverview Park Drive / North High Street sowie Stallungen und Pferche auf heute privaten Anwesen.

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Confederate States of America, Cr. 044 (R7) - Ball 116 (R5)

Lot 436: Confederate States of America, Cr. 044 (R7) - Ball 116 (R5)

Description: 8 % Bond 100 $ 10.12.1862 (Auflage 1615). Originalunterschrift Tyler. Porträt-Vignette von Thomas Bragg. Restliche Kupons anhängend. VF. #584. Die Anleihen der Konföderierten Staaten von Amerika, ausgegeben zur Finanzierung des Sezessionskrieges mit den Nordstaaten, sind ein abgeschlossenes Sammelgebiet. Auch wegen der excellenten Katalogisierung sind sie nicht nur in den USA, sondern auch in Europa eines der beliebtesten Spezial-Sammelgebiete. Der Pionier auf diesem Gebiet ist unbestritten Colonel Grover C. Criswell, der in Florida lebte und leider 1999 viel zu früh verstarb. Sein bereits 1961 erschienener Katalog "Confederate and Southern State Bonds" ist u.W. das älteste Standardwerk auf dem Gebiet der Historischen Wertpapiere überhaupt. Die 1980 erschienene 2. Auflage und eine einfachere, 1997 erschienene 3. Auflage gelten vielen Sammlern bis heute als "der" Katalog schlechthin. 1998 brachte der "Comprehensive Catalog and History of Confederate Bonds" von Douglas B. Ball eine weitere Bereicherung um viele neue Aspekte und Facetten, vor allem auch eine Aktualisierung der Bewertungen. Sowohl die Cr. und Ball-Katalognummern wie auch die in beiden Werken auf einer Skala von 1 bis 11 dargestellte Seltenheit (Rarity, abgekürzt R1 bis R11) sind Bestandteil unserer Beschreibungen. Der Ausgabe der Anleihen lagen Spezialgesetze der Konföderierten Staaten von Amerika zugrunde. Die Anleihen unter dem ersten dieser Gesetze (Act of February 28, 1861) tragen als Ausstellungsort Montgomery, Alabama; alle späteren Ausgaben nach dem Umzug der CSA-Regierung dann Richmond, Virginia. Eine Angabe des Ausstellungsortes in unseren Beschreibungen erübrigt sich wegen dieser zwingenden Hauptstadt-Logik. Sehr wohl erwähnt als besondere Varianten sind demgegenüber die sogenannten "Trans-Mississippi overprints" in roter Farbe (This bond not to be valid, until endorsed by the Depositary ...): Diesen Überdruck bekamen Bonds, die weit in den Westen der Staaten geliefert wurden, um eine mißbräuchliche Verwendung zu verhindern, falls sie auf dem Transport in feindliche Hände gerieten. Alle CSA-Bonds tragen Original-Unterschriften! Haben alle Bonds einer Emission die gleiche Unterschrift, erwähnen wir das nicht extra. Die Unterschriften sind dann aus den Abbildungen im Criswell-Katalog bzw. den Angaben im Ball-Katalog ersichtlich. Nur wenn ein und dieselbe Emission von verschiedenen CSA-Repräsentanten unterschrieben sein konnte, geben wir für besonders spezialisierte Sammler, die auch auf Varianten achten, die Unterschrift in unseren Beschreibungen mit an. Folgende Signaturen als "Register of the Treasury" können vorkommen: Alexander Clitheral (im Amt von Februar bis Juli 1861). Clitheral mochte den Umzug der CSA-Regierung von Alabama nach Richmond, Va. nicht mitmachen und schied deshalb bereits am 24.7.1861 wieder aus dem Amt. Charles T. Jones (Febr. 1861 bis April 1865), Acting Register. Jones war früher Chief Clerk des Treasury-Registers der US-Regierung in Washington. Als er Anfang 1861 das gleiche Amt bei der CSA-Regierung antrat, brachte er aus Washington einen Riesen-Stapel Formulare mit und begründete damit eine unschätzbare Kontinuität der Ministerialbürokratie gleich welcher Couleur. Als "Acting Register" konnte Jones nur zeichnen, wenn der Chef-Register abwesend war. Robert Tyler (13.8.1861 bis Kriegsende), die am meisten verbreitete Signatur. Tyler (1816-1877) war ein Sohn aus der ersten Ehe des US-Präsidenten John Tyler. Er war Parteivorsitzender der Demokraten in Pennsylvania und ein enger Freund von US-Präsident James Buchanan, bevor er zu den Konföderierten floh. Die Unmenge zu unterschreibender Finanzdokumente konnte Tyler nicht bewältigen. 1863 geriet er deswegen in heftigen Streit mit Finanzminister Memminger, der Tyler vorwarf, wertvolle Zeit mit Spaziergängen auf den Bürofluren des Ministeriums zu vergeuden. Nach einer Intervention von Präsident Davis wurden vom Kongreß zur Entlastung von Tyler zwei "Assistant Registers" bestellt: Charles A. Rose, ein 53jähriger Notar aus Richmond und E. Apperson, der fast alle Emissionen des Jahres 1864 unterschrieb. Ein bezeichnendes Licht auf die Selbstherrlichkeit der Amerikaner im Umgang mit dem Rest der Welt wirft übrigens die "Schulden-Regelung" für die CSA-Anleihen nach der Kapitulation der Konföderierten: Um südstaatenfreundliche europäische Anleger (die einen Großteil der CSA-Anleihen gezeichnet hatten) abzustrafen, fügten die Sieger in die Verfassung der Vereinigten Staaten einfach einen Passus ein, wonach den Südstaaten jedwede Bedienung ihrer Schulden verboten wurde. Bis heute hat kein Anleger aus Europa sein damals investiertes Geld wiedergesehen. Da das amerikanische Recht keine Verjährungsfristen kennt, wird über eventuelle Rückzahlungsansprüche, insbesondere der "Mississippi Bonds", übrigens nach über 150 Jahren noch heute vor US-Gerichten prozessiert!

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Confederate States of America, Cr. 093 (R6) - Ball 95 (R4)

Lot 437: Confederate States of America, Cr. 093 (R6) - Ball 95 (R4)

Description: 8 % Bond 1.000 $ 24.10.1862 (Auflage 2176). Vignette mit Liberty, Konföderierten-Flagge im Wappenschild und Schiffen. Restliche Kupons anhängend. VF+. #630. Die Anleihen der Konföderierten Staaten von Amerika, ausgegeben zur Finanzierung des Sezessionskrieges mit den Nordstaaten, sind ein abgeschlossenes Sammelgebiet. Auch wegen der excellenten Katalogisierung sind sie nicht nur in den USA, sondern auch in Europa eines der beliebtesten Spezial-Sammelgebiete. Der Pionier auf diesem Gebiet ist unbestritten Colonel Grover C. Criswell, der in Florida lebte und leider 1999 viel zu früh verstarb. Sein bereits 1961 erschienener Katalog "Confederate and Southern State Bonds" ist u.W. das älteste Standardwerk auf dem Gebiet der Historischen Wertpapiere überhaupt. Die 1980 erschienene 2. Auflage und eine einfachere, 1997 erschienene 3. Auflage gelten vielen Sammlern bis heute als "der" Katalog schlechthin. 1998 brachte der "Comprehensive Catalog and History of Confederate Bonds" von Douglas B. Ball eine weitere Bereicherung um viele neue Aspekte und Facetten, vor allem auch eine Aktualisierung der Bewertungen. Sowohl die Cr. und Ball-Katalognummern wie auch die in beiden Werken auf einer Skala von 1 bis 11 dargestellte Seltenheit (Rarity, abgekürzt R1 bis R11) sind Bestandteil unserer Beschreibungen. Der Ausgabe der Anleihen lagen Spezialgesetze der Konföderierten Staaten von Amerika zugrunde. Die Anleihen unter dem ersten dieser Gesetze (Act of February 28, 1861) tragen als Ausstellungsort Montgomery, Alabama; alle späteren Ausgaben nach dem Umzug der CSA-Regierung dann Richmond, Virginia. Eine Angabe des Ausstellungsortes in unseren Beschreibungen erübrigt sich wegen dieser zwingenden Hauptstadt-Logik. Sehr wohl erwähnt als besondere Varianten sind demgegenüber die sogenannten "Trans-Mississippi overprints" in roter Farbe (This bond not to be valid, until endorsed by the Depositary ...): Diesen Überdruck bekamen Bonds, die weit in den Westen der Staaten geliefert wurden, um eine mißbräuchliche Verwendung zu verhindern, falls sie auf dem Transport in feindliche Hände gerieten. Alle CSA-Bonds tragen Original-Unterschriften! Haben alle Bonds einer Emission die gleiche Unterschrift, erwähnen wir das nicht extra. Die Unterschriften sind dann aus den Abbildungen im Criswell-Katalog bzw. den Angaben im Ball-Katalog ersichtlich. Nur wenn ein und dieselbe Emission von verschiedenen CSA-Repräsentanten unterschrieben sein konnte, geben wir für besonders spezialisierte Sammler, die auch auf Varianten achten, die Unterschrift in unseren Beschreibungen mit an. Folgende Signaturen als "Register of the Treasury" können vorkommen: Alexander Clitheral (im Amt von Februar bis Juli 1861). Clitheral mochte den Umzug der CSA-Regierung von Alabama nach Richmond, Va. nicht mitmachen und schied deshalb bereits am 24.7.1861 wieder aus dem Amt. Charles T. Jones (Febr. 1861 bis April 1865), Acting Register. Jones war früher Chief Clerk des Treasury-Registers der US-Regierung in Washington. Als er Anfang 1861 das gleiche Amt bei der CSA-Regierung antrat, brachte er aus Washington einen Riesen-Stapel Formulare mit und begründete damit eine unschätzbare Kontinuität der Ministerialbürokratie gleich welcher Couleur. Als "Acting Register" konnte Jones nur zeichnen, wenn der Chef-Register abwesend war. Robert Tyler (13.8.1861 bis Kriegsende), die am meisten verbreitete Signatur. Tyler (1816-1877) war ein Sohn aus der ersten Ehe des US-Präsidenten John Tyler. Er war Parteivorsitzender der Demokraten in Pennsylvania und ein enger Freund von US-Präsident James Buchanan, bevor er zu den Konföderierten floh. Die Unmenge zu unterschreibender Finanzdokumente konnte Tyler nicht bewältigen. 1863 geriet er deswegen in heftigen Streit mit Finanzminister Memminger, der Tyler vorwarf, wertvolle Zeit mit Spaziergängen auf den Bürofluren des Ministeriums zu vergeuden. Nach einer Intervention von Präsident Davis wurden vom Kongreß zur Entlastung von Tyler zwei "Assistant Registers" bestellt: Charles A. Rose, ein 53jähriger Notar aus Richmond und E. Apperson, der fast alle Emissionen des Jahres 1864 unterschrieb. Ein bezeichnendes Licht auf die Selbstherrlichkeit der Amerikaner im Umgang mit dem Rest der Welt wirft übrigens die "Schulden-Regelung" für die CSA-Anleihen nach der Kapitulation der Konföderierten: Um südstaatenfreundliche europäische Anleger (die einen Großteil der CSA-Anleihen gezeichnet hatten) abzustrafen, fügten die Sieger in die Verfassung der Vereinigten Staaten einfach einen Passus ein, wonach den Südstaaten jedwede Bedienung ihrer Schulden verboten wurde. Bis heute hat kein Anleger aus Europa sein damals investiertes Geld wiedergesehen. Da das amerikanische Recht keine Verjährungsfristen kennt, wird über eventuelle Rückzahlungsansprüche, insbesondere der "Mississippi Bonds", übrigens nach über 150 Jahren noch heute vor US-Gerichten prozessiert!

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Confederate States of America, Cr. 130 A (R4) - Ball 265 (R3+)

Lot 438: Confederate States of America, Cr. 130 A (R4) - Ball 265 (R3+)

Description: 6 % Bond 1.000 $ 1.4.1863. Große Vignette des "Old Custom House" in der Konföderierten-Hauptstadt Richmond. Restliche Kupons anhängend. EF-VF. #5096. Die Anleihen der Konföderierten Staaten von Amerika, ausgegeben zur Finanzierung des Sezessionskrieges mit den Nordstaaten, sind ein abgeschlossenes Sammelgebiet. Auch wegen der excellenten Katalogisierung sind sie nicht nur in den USA, sondern auch in Europa eines der beliebtesten Spezial-Sammelgebiete. Der Pionier auf diesem Gebiet ist unbestritten Colonel Grover C. Criswell, der in Florida lebte und leider 1999 viel zu früh verstarb. Sein bereits 1961 erschienener Katalog "Confederate and Southern State Bonds" ist u.W. das älteste Standardwerk auf dem Gebiet der Historischen Wertpapiere überhaupt. Die 1980 erschienene 2. Auflage und eine einfachere, 1997 erschienene 3. Auflage gelten vielen Sammlern bis heute als "der" Katalog schlechthin. 1998 brachte der "Comprehensive Catalog and History of Confederate Bonds" von Douglas B. Ball eine weitere Bereicherung um viele neue Aspekte und Facetten, vor allem auch eine Aktualisierung der Bewertungen. Sowohl die Cr. und Ball-Katalognummern wie auch die in beiden Werken auf einer Skala von 1 bis 11 dargestellte Seltenheit (Rarity, abgekürzt R1 bis R11) sind Bestandteil unserer Beschreibungen. Der Ausgabe der Anleihen lagen Spezialgesetze der Konföderierten Staaten von Amerika zugrunde. Die Anleihen unter dem ersten dieser Gesetze (Act of February 28, 1861) tragen als Ausstellungsort Montgomery, Alabama; alle späteren Ausgaben nach dem Umzug der CSA-Regierung dann Richmond, Virginia. Eine Angabe des Ausstellungsortes in unseren Beschreibungen erübrigt sich wegen dieser zwingenden Hauptstadt-Logik. Sehr wohl erwähnt als besondere Varianten sind demgegenüber die sogenannten "Trans-Mississippi overprints" in roter Farbe (This bond not to be valid, until endorsed by the Depositary ...): Diesen Überdruck bekamen Bonds, die weit in den Westen der Staaten geliefert wurden, um eine mißbräuchliche Verwendung zu verhindern, falls sie auf dem Transport in feindliche Hände gerieten. Alle CSA-Bonds tragen Original-Unterschriften! Haben alle Bonds einer Emission die gleiche Unterschrift, erwähnen wir das nicht extra. Die Unterschriften sind dann aus den Abbildungen im Criswell-Katalog bzw. den Angaben im Ball-Katalog ersichtlich. Nur wenn ein und dieselbe Emission von verschiedenen CSA-Repräsentanten unterschrieben sein konnte, geben wir für besonders spezialisierte Sammler, die auch auf Varianten achten, die Unterschrift in unseren Beschreibungen mit an. Folgende Signaturen als "Register of the Treasury" können vorkommen: Alexander Clitheral (im Amt von Februar bis Juli 1861). Clitheral mochte den Umzug der CSA-Regierung von Alabama nach Richmond, Va. nicht mitmachen und schied deshalb bereits am 24.7.1861 wieder aus dem Amt. Charles T. Jones (Febr. 1861 bis April 1865), Acting Register. Jones war früher Chief Clerk des Treasury-Registers der US-Regierung in Washington. Als er Anfang 1861 das gleiche Amt bei der CSA-Regierung antrat, brachte er aus Washington einen Riesen-Stapel Formulare mit und begründete damit eine unschätzbare Kontinuität der Ministerialbürokratie gleich welcher Couleur. Als "Acting Register" konnte Jones nur zeichnen, wenn der Chef-Register abwesend war. Robert Tyler (13.8.1861 bis Kriegsende), die am meisten verbreitete Signatur. Tyler (1816-1877) war ein Sohn aus der ersten Ehe des US-Präsidenten John Tyler. Er war Parteivorsitzender der Demokraten in Pennsylvania und ein enger Freund von US-Präsident James Buchanan, bevor er zu den Konföderierten floh. Die Unmenge zu unterschreibender Finanzdokumente konnte Tyler nicht bewältigen. 1863 geriet er deswegen in heftigen Streit mit Finanzminister Memminger, der Tyler vorwarf, wertvolle Zeit mit Spaziergängen auf den Bürofluren des Ministeriums zu vergeuden. Nach einer Intervention von Präsident Davis wurden vom Kongreß zur Entlastung von Tyler zwei "Assistant Registers" bestellt: Charles A. Rose, ein 53jähriger Notar aus Richmond und E. Apperson, der fast alle Emissionen des Jahres 1864 unterschrieb. Ein bezeichnendes Licht auf die Selbstherrlichkeit der Amerikaner im Umgang mit dem Rest der Welt wirft übrigens die "Schulden-Regelung" für die CSA-Anleihen nach der Kapitulation der Konföderierten: Um südstaatenfreundliche europäische Anleger (die einen Großteil der CSA-Anleihen gezeichnet hatten) abzustrafen, fügten die Sieger in die Verfassung der Vereinigten Staaten einfach einen Passus ein, wonach den Südstaaten jedwede Bedienung ihrer Schulden verboten wurde. Bis heute hat kein Anleger aus Europa sein damals investiertes Geld wiedergesehen. Da das amerikanische Recht keine Verjährungsfristen kennt, wird über eventuelle Rückzahlungsansprüche, insbesondere der "Mississippi Bonds", übrigens nach über 150 Jahren noch heute vor US-Gerichten prozessiert!

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Cranberry Coal Company

Lot 439: Cranberry Coal Company

Description: Pennsylvania, 7 % Bond 500 $ 1.2.1869 (Auflage 100). Tolle Gestaltung mit großer Siedlung am Fluß, Eisenbahn, Dampfschiffen. Großes Format ca. 41 x 29 cm. Restliche Kupons anhängend. Äußerst selten. VF. #98. Kohlenbergwerke im County of Venango im Staat Pennsylvania.

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Danville, Mocksville & Southwestern Railroad

Lot 440: Danville, Mocksville & Southwestern Railroad

Description: North Carolina, 3 shares à 100 $ 3.2.1899. Sehr dekorativ mit Adler und zwei Eisenbahnvignetten. NICHT entwertet! EF. #19. Die Bahn wurde kontrolliert durch die Southern Ry., handelte aber eigenständig. Am 1.3.1899 verschmolzen mit der Danville & New River RR zur Danville & Western Ry., 75 Meilen lange Strecke Danville-Stuart, Va.

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Danville & Western Railway

Lot 441: Danville & Western Railway

Description: 1 shares à 100 $ 30.5.1906 Äußerst seltener Titel aus dem Southern-Ry.-Archiv. VF+. #25. 1891 Reorganisation der 1873 gegründeten Danville & New River RR. 1899 wurde die Danville, Mocksville & Southwestern Ry hinzuerworben. Strecke Stokesland - Stuart, Va. (70 Meilen) und Leaksville Junct. - Leaksville, N.C. (8 Meilen). Kontrolliert durch die Southern Railway und in ihr aufgegangen.

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Detroit, Pontiac, Lapeer & Northern Railway

Lot 442: Detroit, Pontiac, Lapeer & Northern Railway

Description: Michigan, 5 % Gold Bond 1.000 $ 7.9.1901. Grün/schwarzer Druck mit imposanter Eisenbahn-Vignette, goldgedecktes Prägesiegel. Zwei Kuponbögen anhängend. NICHT entwertet! EF-VF. #851. Die Bahn ist in keinem Handbuch verzeichnet: Es ist anzunehmen, dass sie noch im Projektstadium einging.

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Du Pont Motors, Inc.

Lot 443: Du Pont Motors, Inc.

Description: Delaware, 100 shares 7.5.1923. Mit Originalunterschrift Paul Du Pont als President und Francis Du Pont als Treasurer. Francis Du Pont (1873-1942) war amerikanischer Chemiker und Manager der E.I. du Pont de Nemours Company. Ein äußerst interessanter Auto- und Autographentitel. NICHT entwertet! VF. #842. Paul du Pont, Sproß der Familie Du Pont und Miterbe eines der größten Chemiekonzerne der Welt, startete 1920 in Wilmington, Delaware, aus Liebhaberei die Herstellung von Automobilen im Betrieb der Spinx Motor Car Co., die zuvor Pleite gemacht hatte. Du Pont kam es in erster Linie auf Qualität an. Der Ausstoß blieb gering, denn die zum Teil mit Kompressor bestückten und elegant karossierten Autos waren individuelle Einzelstücke und somit auch teuer. 1931/32 wurden die letzten Wagen in der Motorradfabrik in Springfield montiert; mangels Rentabilität ließ Paul du Pont aber letztlich davon ab, die Fabrikation fortzusetzen.

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Engel Aeroplane & Motor Co.

Lot 444: Engel Aeroplane & Motor Co.

Description: Buffalo, N.Y., 1 share à 100 $ 1.6.1916. Adler-Vignette, teilweise Golddruck. Original signiert von Albert J. Engel (1879-1979) als Vizepräsident. Dabei: Farbkopien mit englischsprachigen Informationen über Al J. Engel. VF+. #18. Gegründet 1916 von dem Luftfahrtpionieren Albert J. Engel, der seine Erfahrungen zusammen mit Glenn Hammond Curtiss sammelte. In seiner Fabrik baute Engel Flugzeuge für die U.S. Army Signal Corps.

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Ensley Southern Railway

Lot 445: Ensley Southern Railway

Description: Alabama, 4 % Gold Bond 25.000 $ 4.10.1900. Dekoratives Querformat mit Dampflok-Vignette. Selten, stammt aus dem Southern-Railway-Archiv. EF. #17. Kontrolliert von der Southern RR.

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Fernandina & Jacksonville Railroad

Lot 446: Fernandina & Jacksonville Railroad

Description: New York, 7 % Bond 1.000 $ 11.8.1880 (Auflage nur 300 Stück). Stahlstich der ABNC mit toller Eisenbahn-Vignette. Originalunterschrift E. H. Harriman als Trustee rückseitig. Edward Henry Harriman (1848-1909) war einer der großen amerikanischen Eisenbahnkönige. Er begann seine Karriere mit 14 Jahren als Bürobote an der New Yorker Wallstreet. Bald darauf betrieb er ein kleines Transportschiff, das zwischen New York und Newburgh unterwegs war. Seine Spezialität war, bankrotte Linien wieder ertragreich aufzubauen. Seine Eisenbahninteressen mündeten in einer starken Einflussnahme auf die Illinois Central, später kontrollierte er auch die Union Pacific. Uns sind nur zwei Stücke bekannt. Kupons vollständig anhängend, NICHT entwertet! EF. #225. Konzessioniert 1880, eröffnet 1881. Strecke Jacksonville - Hart's Road, Fla. (22 Meilen). Gehörte den Herren Bayard Cutting, Bayard Brown und E. H. Harriman, wurde befahren durch die Florida Transit & Peninsula RR.

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First National Bank of Clinton

Lot 447: First National Bank of Clinton

Description: Clinton, N.J., 4 2/3 shares à 100 $ 14.11.1914. Allegorische Vignette "Liberty & Prosperity", Nebenvignette mit Hund auf einer Schatzkiste. Seit vielen Jahren nur drei Stücke bekannt: jeweils ein Stück von 1913, 1914 und von 1931 (mit der #599). VF. #498. Die kleine, mit einem Kapital von nur 50.000 $ ausgestattet gewesene Regionalbank gibt es längst nicht mehr. Witzig aber ist: In genau diesem Nest in New Jersey unterhalten wir unser Bankkonto für unsere amerikanischen Kunden, weil unser US-Repräsentant Richard Urmston dort wohnt.

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Florida East Coast Industries Inc.

Lot 448: Florida East Coast Industries Inc.

Description: Florida, 100 shares à 6.25 $ 31.7.1985. Schöne allegorische Vignette mit Frontalansicht einer E-Lok, blau/schwarz. EF-VF. #1269. Gründung 1983 zur Leitung der zwei 100 %igen Töchter Flagler Development Co. und Florida East Coast Railway. Letztere wurde 1892 gegründet und verbindet Jacksonville, St. Augustine, Titusville, West Palm Beach, Miami und Florida City (351 Meilen), es ist die einzige Bahnverbindung zu den Häfen Palm Beach, Port Everglades (Ft. Lauderdale) und Miami. Flagler Development besitzt 6,9 Mio. square feet Gewerbefläche zur Erschließung, Verwaltung und Verpachtung.

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Galveston Bay & Texas Land Co.

Lot 449: Galveston Bay & Texas Land Co.

Description: New York, Scrip for one Labor = 177 136/1000 English Acres 16.10.1830. Hochinteressantes Dokument aus der Entstehungsgeschichte des Staates Texas. Sehr dekorativer Druck auf handgeschöpftem Büttenpapier, mit detaillierter Karte der Ländereien und allegorischer Landwirtschafts-Vignette. Originalunterschriften. Eine Rarität, nur ca. 10 Stück sind seit vielen Jahren bekannt. Dabei Farbkopien mit englischsprachigen Informationen zu den Inititatoren Burnet, Vehlein und Zavala. EF-VF. #9483. 1819 wurde nach langen Streitigkeiten der Sabine River als Grenze zwischen dem 1803 von Frankreich an die USA verkauften Louisiana und Texas festgelegt. 1821 riß sich Mexico von Spanien los und Texas wurde ein Teil der neuen Republik. Gleichzeitig begann eine starke Einwanderung aus den Vereinigten Staaten von Amerika. Dies ist der geschichtliche Hintergrund für dieses Unternehmen: In der Gesellschaft bündelten Lorenzo de Zavala, Joseph Vehlein (ein deutscher Unternehmer aus Mexico City) und David G. Burnet die texanischen Landkonzessionen, die ihnen 1826-29 von den Vereinigten Staaten von Mexico und den Staaten Coahuila und Texas verliehen worden waren. Zuvor hatten sie jeder für sich zunächst ohne Erfolg versucht, 300 bzw. 500 Familien auf ihrem Konzessionsland anzusiedeln. Bei dem Land handelte es sich um eine riesige Fläche im Osten von Texas, deren östliche Grenze zu Louisiana der Sabine River und deren südliche Grenze der Golf von Mexico bildete. In der Breite bis zu 100 Meilen erstreckte sich das Gebiet bis an die Grenzen der heutigen Hauptstadt Houston an der Galveston Bay und von dort rd. 125 Meilen nach Nordwesten, wobei im wesentlichen der Trinity River die Westgrenze bildete. Diese riesige Fläche teilten die Landkonzessionäre in "Labor" genannte Einheiten, die sie vorzugsweise in den Ostküstenstaaten der USA an interessierte Siedler verkauften. Die Siedler konnten dann vor Ort ihre Farm von Landvermessern einmessen lassen und das Land gegen Rückgabe des Scrip in Besitz nehmen. Die starke Zuwanderung aus den USA führte in Texas zu Bestrebungen, sich von Mexico loszureißen, deren Höhepunkt am 2.3.1836 die Unabhängigkeitserklärung war. Die darauf folgenden kriegerischen Auseinandersetzungen mit Mexico endeten am 21.4. mit einem Sieg der Texaner unter Samuel Houston am San Jacintofluß (der zufällig auch die Westgrenze des riesigen Landbesitzes dieser Gesellschaft bildete). 1845 trat Texas nach fast 10-jähriger Unabhängigkeit den Vereinigten Staaten von Amerika bei.

Condition Report: EF-VF.

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Georgia & Florida Railway

Lot 450: Georgia & Florida Railway

Description: Georgia, 66 pref. shares à 100 $ 19.5.1919. Grün/schwarzer Stahlstich der ABNC mit drei tollen Vignetten. EF. #1270. Die Gesellschaft wurde 1906 als Georgia & Florida Railway konzessioniert, 1907 mit 6 anderen Bahnen verschmolzen. Hauptstrecken: Keysville - Swainsboro (48 Meilen), Millen - Vidalia (53 Meilen) und Hazlehurst - Madison (122 Meilen). 1926 nach Konkurs reorganisiert zu Georgia & Florida Railroad.

Condition Report: EF.

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