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Historic Bonds & Shares

by Deutsche Wertpapierauktionen

Platinum House

504 lots with images

January 3, 2013

Live Auction

Salzbergstr. 2

Wolfenbüttel, 38302 Germany

Phone: +49 (0)5331 9755-33

Fax: +49 5331 9755-55

Email: info@dwalive.de

504 Lots
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Harlang & Toksvig Reklamebureau København A/S

Lot 51: Harlang & Toksvig Reklamebureau København A/S

Description: Kopenhagen, Aktie 5.000 dkr Aug. 1954 (Probedruck). Doppelblatt, strichentwertet. EF+.

Condition Report: EF+.

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Hovedstadens Ejendomsselskab

Lot 52: Hovedstadens Ejendomsselskab

Description: Kopenhagen, Aktie 100 dkr Juni 1956. Großformatiges Papier. Doppelblatt. Mit restlichen Kupons. EF. #4119. Immobiliengesellschaft, gegründet im Okt. 1943 in Kopenhagen.

Condition Report: EF.

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Actien-Brauerei Ohligs

Lot 53: Actien-Brauerei Ohligs

Description: Actie 1.000 Mark 27.2.1899. Gründeraktie (Auflage 1000, R 8). Mit Getreideähren und Hopfenranken in der Umrandung. Doppelblatt. NICHT entwertet. EF. #871. Gründung 1899 durch die Brauerei C. Beckmann in Solingen, die für die ersten 10 Jahre auch eine Dividendengarantie abgab. Neben der Brauerei und Mälzerei auch Eisfabrikation, außerdem Wirtschaftsanwesen in Köln, Düsseldorf und Solingen-Ohligs. 1972 Fusion mit der schon 1753 gegründeten Brauerei Beckmann AG in Solingen, 1973 Umfirmierung in Aktien-Brauerei Beckmann AG. 1991 Einstellung des Braubetriebes und erneute Umfirmierung in Beckmann Beteiligungs-AG, 1996 Sitzverlegung nach Düsseldorf. Zuletzt an etwa 10 Autohäusern in Bielefeld, Oberhausen, Duisburg, Ansbach, Gera sowie in Frankreich beteiligt.

Condition Report: EF.

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Actien-Reitbahn zu Plauen

Lot 54: Actien-Reitbahn zu Plauen

Description: Plauen i.V., Actie 100 Thaler 1.7.1875. Gründeraktie (Auflage 109 Stück, R 9). VF-F. #104. Betrieb eines Tattersalls mit Lehrinstitut und Pferdepension. Die Gesellschaft kann sich rühmen, über ein 3/4 Jahrhundert lang mit wahrlich zwergenhaftem Dasein als AG überlebt zu haben: 1941 betrug der Umsatz ganze 1.975,40 RM! Das Kapital blieb in dieser langen Zeit gänzlich unverändert (letzter Nennwert 300 RM), manchmal reichte es sogar für eine Dividende.

Condition Report: VF-F.

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Actien-Zuckerfabrik Marienstuhl

Lot 55: Actien-Zuckerfabrik Marienstuhl

Description: Egeln, Namens-Actie 300 Mark 1.11.1887/15.6.1904 (Auflage 1500, R 8), ausgestellt auf den Gutsbesitzer Gustav Wallstab in Altenweddingen. G&D-Druck mit Originalunterschriften. NICHT lochentwertet! VF+. #1047. Gründung bereits 1847. Einrichtung des Werkes von der Fürstlich Stolberg'sche Maschinen-Fabrik, Umbau 1914.

Condition Report: VF+.

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AG für gemeinnützige Unternehmungen zum Zwecke der Erziehung und Krankenpflege

Lot 56: AG für gemeinnützige Unternehmungen zum Zwecke der Erziehung und Krankenpflege

Description: Aachen, Aktie 1.000 Mark 1.3.1902. Gründeraktie (Auflage NUR 50 Stück, R 9). Sehr schöne Ornament-Umrahmung. Kupons vollständig anhängend. EF. #36. Eine Aachener Besonderheit: In dieser Stadt wurden fast ein halbes Dutzend gemeinnütziger AG's zur Unterstützung hilfsbedürftiger Menschen gegründet! Um die Tätigkeitsbereiche abgrenzen zu können, unterschieden sie sich z.T. sogar im Firmennamen darin, ob sie nun Personen männlichen oder weiblichen Geschlechts betreuten. Vor diesem Überangebot an Wohltätigkeit nahm diese Gesellschaft dann wohl Reißaus und verlegte 1904 ihren Sitz nach Düsseldorf. In Immerath richtete sie ein jahrzehntelang betriebenes Heim für Epileptiker ein. 1950 wurde die Gesellschaft aufgelöst.

Condition Report: EF.

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AG vorm. H. Gladenbeck & Sohn Bildgießerei

Lot 57: AG vorm. H. Gladenbeck & Sohn Bildgießerei

Description: Berlin, Aktie 1.000 Mark Febr. 1921 (Auflage 700, R 12). Nur drei Stücke sind bekannt: Zwei entwertete und eins unentwertet. Mit restlichen Kupons. NICHT entwertet! Einrisse fachgerecht restauriert. VF. #1438. Gründung 1888 unter Übernahme der Bildgießerei H. Gladenbeck & Sohn in Friedrichshagen und deren Bronce- und Zinkgußwarenfabrik sowie des Geschäfts der Firma Alfred Gladenbeck in Berlin. Herstellung von Denkmälern, monumentalen Guss- und Treibarbeiten für Bauten und von Plastiken aus Bronze und Marmor. 1926 Eröffnung des Konkursverfahrens, 1932 von Amts wegen gelöscht. Aus der Bronzegießerei Gladenbecks stammen zahlreiche bedeutende Standbilder und Denkmale, so das von Christian Daniel Rauch entworfene Denkmal des Immanuel Kant für Königsberg oder die Viktoria der Berliner Siegessäule nach dem Entwurf von Friedrich Drake.

Condition Report: VF.

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AG Wilh. Tillmanns'sche Wellblech-Fabrik u. Verzinkerei

Lot 58: AG Wilh. Tillmanns'sche Wellblech-Fabrik u. Verzinkerei

Description: Remscheid, Aktie 1.000 Mark 20.5.1897 (Auflage 354, R 7). Mit Umstempelungen: Tillmanns'sche Eisenbau-AG, Schenck & Liebe-Harkort-AG. Lochentwertet (RB). VF. #994. Gründung 1894 zur Übernahme der seit 1856 bestehenden Tillmanns'schen Werke in Remscheid (Werksgelände 1,78 ha, Produktion: Eisenhoch- und Brückenbau, Wellbleche, Roll- und Schiebetore sowie Schlittschuhe). 1900 Umfirmierung in Tillmanns'sche Eisenbau-AG, im gleichen Jahr Erwerb eines 3,51 ha großen Grundstücks in Düsseldorf-Oberkassel zum Bau eines neuen Werkes. 1913 Übernahme der Schenck & Liebe-Harkort GmbH in Oberkassel (gegr. 1899), deren Name unter gleichzeitiger Sitzverlegung nach Düsseldorf angenommen wurde. Produktion in Oberkassel: Großhebezeuge, Verladeanlagen, Scheren und Pressen. 1958 (die Produktion war inzwischen eingestellt) übernahm die an den Werksanlagen in der Hansa-Allee interessierte SCHIESS AG in Düsseldorf die Aktienmehrheit, 1959 Umwandlung in eine GmbH.

Condition Report: VF.

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Aktien-Zuckerfabrik Munzel-Holtensen

Lot 59: Aktien-Zuckerfabrik Munzel-Holtensen

Description: Gross-Munzel, Namens-Aktie 300 RM 1.6.1928 (Teilblankette, R 9). EF+. #476. Die AG wurde 1883 gegründet, die Zuckerfabrik dann 1884 durch die Sangerhäuser Aktien-Maschinenfabrik errichtet in Groß Munzel, südwestlich von Hannover, heute ein Stadtteil von Barsinghausen. Eine reine "Bauernzuckerfabrik", die 1962 mit den Zuckerfabriken Lehrte, Clauen, Dinklar und Sehnde sowie den anschließend gleich stillgelegten Fabriken Algermissen, Osterlinde und Peine zur "Lehrter Zucker AG" fusioniert. Diese wiederum fusioniert mit der Hannoverschen Zucker-AG Rethen-Weetzen 1986 zur Hannover Zucker AG mit Sitz in Lehrte (dieser Konzentration fallen gleich anschließend die Werke Barum, Dinklar, Sehnde und Weetzen zum Opfer). Schon 1990 schließen sich fünf norddeutsche Zuckererzeuger zum "Zuckerverbund Nord AG" zusammen (geschlossen werden anschließend die Werke Meine, Rethen, Fallersleben und St. Michaelisdonn). Durch das Zusammengehen mit der Zucker-AG Uelzen-Braunschweig wird die nach wie vor bäuerlich beherrschte "Nordzucker Holding AG" 2004 endgültig das alleinige Gegengewicht zur Kapitalmarktorientierten Südzucker AG. Als eines der letzten verbliebenen und bis zuletzt modernisierten Nordzucker-Werke wird die Zuckerfabrik Groß Munzel schließlich 2006 wegen der Neuordnung des EU-Zuckermarktes geschlossen und 2010 abgebrochen. Ein erst 1992 errichtetes Flüssigzuckerwerk ist in Groß Munzel aber bis heute in Betrieb.

Condition Report: EF+.

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Aktienbierbrauerei Wittenberg AG

Lot 60: Aktienbierbrauerei Wittenberg AG

Description: Wittenberg, Namensaktie 200 RM 24.8.1928 (Auflage 1000, R 5). Lochentwertet (RB). Rückseitig Übertragungsvermerk. EF. #2833. Gründung 1902 als Nachfolgegesellschaft der 1875 gegründeten Dominialbrauerei Rothemark, Gustav Kehl. Produktion untergäriger Lagerbiere sowie obergäriges Malz- und Weißbier, Eis und alkoholfreie Getränke. Firma nicht verlagert, aber enteignet, als VEB Brauerei Rothemark weitergeführt. 1959 geschlossen.

Condition Report: EF.

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Allgemeine Baugesellschaft - A. Porr AG

Lot 61: Allgemeine Baugesellschaft - A. Porr AG

Description: Wien, Aktie 100 RM 19.9.1939 (Auflage 39690, R 2). Lochentwertet (RB). EF+. #948. Gründung 1869. Im Gründerkrach 1873 große Verluste, die bis 1914 Jahr für Jahr Grundstücksverkäufe zum Verlustausgleich erforderten. Porr errichtete u.a. zahlreiche bedeutende Bauten an der Wiener Ringstraße und zählt heute mit etwa 6500 Mitarbeitern zu den größten Bauunternehmen Österreichs. 70 % der Umsätze werden in Österreich erzielt, 30 % in Deutschland, der Schweiz und Osteuropa.

Condition Report: EF+.

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Allgemeine Baugesellschaft - A. Porr AG

Lot 62: Allgemeine Baugesellschaft - A. Porr AG

Description: Wien, Aktie 100 RM 16.6.1942 (Auflage 17010, R 2). Lochentwertet (RB). EF+. #53956. Gründung 1869. Im Gründerkrach 1873 große Verluste, die bis 1914 Jahr für Jahr Grundstücksverkäufe zum Verlustausgleich erforderten. Porr errichtete u.a. zahlreiche bedeutende Bauten an der Wiener Ringstraße und zählt heute mit etwa 6500 Mitarbeitern zu den größten Bauunternehmen Österreichs. 70 % der Umsätze werden in Österreich erzielt, 30 % in Deutschland, der Schweiz und Osteuropa.

Condition Report: EF+.

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Allgemeine Lokal- und Strassenbahn-Gesellschaft

Lot 63: Allgemeine Lokal- und Strassenbahn-Gesellschaft

Description: Berlin, Actie 1.000 Mark 21.5.1902 (Auflage 2000, R 10). NICHT lochentwertet! Mit restlichen Kupons. Kleinere Einrisse fachgerecht restauriert. VF. #18513. Der 1880 gegründeten "Deutsche Lokal- und Strassenbahn-Gesellschaft" gelang ein atemberaubender Aufstieg: Alles begann mit der gerade einmal 6 km langen Pferdebahn Mönchengladbach-Rheydt, am Ende war die 1890 in "Allgemeine Lokal- und Strassenbahn-Gesellschaft" umbenannte Firma der größte deutsche Straßenbahn-Konzern. Die Beteiligungen reichten von der Zugspitzbahn bis zu den Verkehrsbetrieben Danzig-Gotenhafen. 1890 übernahm die AEG die Mehrheit, um sich bei der Umstellung der bis dahin pferde- oder dampfbetriebenen Bahnen auf elektrischen Antrieb einen bedeutenden Absatz der eigenen Produkte zu sichern. 1923 Umfirmierung in Allgemeine Lokalbahn- und Kraftwerke AG. Sitzverlegungen 1949 nach Hannover und 1954 nach Frankfurt/Main. 1974 Aufnahme der AG für Verkehrswesen und Verschmelzung zur AGIV, einer Verkehrs-, Bau- und Maschinenbau-Holding, die bis zu ihrer Zerschlagung 2002 mehrheitlich der BHF-Bank gehörte.

Condition Report: VF.

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Allianz AG

Lot 64: Allianz AG

Description: Berlin/München, Aktie 5 DM April 1997. Mit Firmensignet. Rückseitig ungültig gestempelt. EF+. #18435766. Mit dem Gründungsjahr 1890 war die Allianz ein absoluter Nachzügler unter den deutschen Versicherungen. Doch durch Übernahme von Konkurrenzunternehmen fand man schnell Anschluss an die Spitze: Zum Konzern kam die Versicherungs-AG Fides in Berlin (1905), die Süddeutsche Feuerversicherungs-Bank (1906), der Bayerische Lloyd (1909) und die Kölnische Versicherungs-Bank (1920). 1921 war ein besonders expansives Jahr. Übernommen wurden 5 Versicherungen in Berlin, Karlsruhe und Hamburg, außerdem Gründung der "Kraft" Versicherungs-AG des Automobilclubs von Deutschland sowie Übernahme des deutschen Versicherungsbestandes der Schweiz. National-Versicherungs-Gesellschaft in Basel. 1922 Gründung der Allianz Lebensversicherungsbank. Weit nach vorn kam die Allianz 1923 durch den Erwerb der Aktien der "Bayer. Versicherungs-Bank AG" (vormals Versicherungs-Anstalten der Bayerischen Hypotheken- und Wechsel-Bank). 1927 Fusion mit der Stuttgarter Verein Versicherungs-AG, danach von 1927 bis 1940 Firmierung als "Allianz und Stuttgarter Verein Versicherungs-AG". 2006 Übernahme der italienischen RAS und gleichzeitige Umwandlung in eine Europäische AG (SE = lat. Societas Europaea). Dass übrigens Sitz der von Anfang an "urbayerischen" Gründung formell zuerst Berlin war, hatte einen praktischen Grund: So war der Allianz auch die Geschäftstätigkeit im höchst wichtigen Geschäftsgebiet Preußen erlaubt.

Condition Report: EF+.

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Alois Schmid & Sohn Buchdruckerei / Bayerische Kouvertfabrik Lauingen-Donau Carl Josef Schmid

Lot 65: Alois Schmid & Sohn Buchdruckerei / Bayerische Kouvertfabrik Lauingen-Donau Carl Josef Schmid

Description: Lauingen-Donau, 4,5 % Obligation 200 Mark 1.7.1921 (R 10), ausgestellt auf Herrn Franz Xaver Alber, Landwirt, Lindenberg i. Allg. Großes Hochformat mit dekorativer Tiefdruck-Umrahmung. Doppelblatt (im Knick hälftig getrennt), ansonsten ordentlich und sauber. Mit restlichen Kupons. VF. #283. Diese Gemeinschaftsanleihe der Schmid-Firmen stellt für einen mittelständischen Betrieb eine sehr ungewöhnliche Form der Kapitalbeschaffung dar.

Condition Report: VF.

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Alsfelder Vorschussverein e.G.m.u.H.

Lot 66: Alsfelder Vorschussverein e.G.m.u.H.

Description: Alsfeld, 3,5 % Schuldschein 2.000 Mark 31.1.1921 (R 12). Ausgegeben an Fräulein Emma Weiß, Hergersdorf. Das Darlehen war beiderseits mit einer Frist von sechs Monaten kündbar. Originalunterschriften. Uns ist kein weiteres Stück bekannt. Doppelblatt. VF+. #33.

Condition Report: VF+.

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Andree-Hauschild-Werk AG

Lot 67: Andree-Hauschild-Werk AG

Description: Berlin, Aktie 1.000 Mark Nov. 1923 (Auflage 8000, R 10). NICHT entwertet. EF-. #12154. Gründung 1899 als "Fritz Andree & Co. AG". Zunächst Herstellung von Werkzeugen für die Metallindustrie. 1922 Angliederung der Carl Hauschild GmbH in Stralau (Fabrikation von Außenbordmotoren). 1934 aufgelöst.

Condition Report: EF-.

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Asea Brown Boveri AG

Lot 68: Asea Brown Boveri AG

Description: Mannheim, Aktie 1.000 DM Jan. 1997 (nullgeziffertes Muster, R 10). Mit vollständigem Kuponbogen. Entwertet. EF+. Gründung 1900 durch die Schweizer BBC. Das breite Produktionsprogramm umfasste im Laufe der Geschichte u.a. Dampfturbinen und Verdichter sowie den Bau kompletter Kraftwerke, Hoch- und Niederspannungsschaltanlagen, elektrische Bahnen aller Art (incl. Seil- und Schwebebahnen), Signalanlagen, Triebwagen, Lokomotiven, Oberleitungs-Omnibusse, elektrische Ausrüstungen für Werkzeugmaschinen, Hebezeug- und Transportanlagen, Bagger, Abraum-Förderbrücken sowie Dreh-, Hub- und Klappbrücken. Seit dem Zusammenschluss der Schweizer BBC mit dem schwedischen Asea-Konzern im Jahr 1988 als Asea Brown Boveri AG (ABB) firmierend und innerhalb des Konzerns mit Produktionsstandorten in 9 Ländern (davon 44 allein in Deutschland) die weltweit größte Einzelgesellschaft. Bis heute an sechs deutschen Börsen notiert.

Condition Report: EF+.

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Assecuranz Union von 1865

Lot 69: Assecuranz Union von 1865

Description: Hamburg, Namensaktie 1.000 Mark Juni 1916 (Auflage 4000, R 7). Doppelblatt. NICHT lochentwertet. EF. #6872. Gründung 1865, Übernahme von Assekuranzen gegen jede Art von See-, Fluss-, Revier-, Hafen- und Landtransportgefahr sowie Feuer-Rückversicherung. Die Gesellschaft stand der "Janus" Hamburger Versicherungs-AG und der Neptunus Assecuranz Compagnie nahe. 1931 Konkurs. Börsennotiz: Berlin und Freiverkehr Hamburg.

Condition Report: EF.

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Astrawerke AG

Lot 70: Astrawerke AG

Description: Chemnitz, VZ-Aktie 1.000 RM 23.10.1941 (Auflage 150, R 9). NICHT entwertet! EF. #145. Gründung 1921. Hergestellt wurden Präzisionsmaschinen, vor allem Addier-, Buchungs-, Rechen- und Schreibmaschinen. Börsennotiz im Freiverkehr Leipzig. Nach 1945 wurde das Werk von den Sowjets vollständig demontiert. Leitende Angestellte gründeten daraufhin in Köln die Exacta Büromaschinen GmbH (später Exacta-Continental GmbH), die 1960 von der Wanderer Werke AG übernommen wurde. 1968 Verkauf an den Paderborner Unternehmer Heinz Nixdorf, der aus der Firma die NIXDORF COMPUTER AG formte.

Condition Report: EF.

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Badische Bank

Lot 71: Badische Bank

Description: Mannheim, Actie 350 Gulden = 200 Thaler 1.10.1871. Gründeraktie (Auflage 15000, R 6). Äußerst dekoratives Stück mit allegorischer Umrandung, Originalunterschriften. Doppelblatt. Lochentwertet. VF. #1995. Ursprünglich errichtet 1870 als Badische Bank in Mannheim, eine Privatbank mit Notenbank-Privileg (auf das erst 1931 verzichtet wurde). Seit 1923 Vertrauensbank des Badischen Staates, der 1931 durch Übernahme eines größeren, bis dahin von der Deutschen Bank gehaltenen Aktienpaketes auch Mehrheitsaktionär wurde. 1932 Sitzverlegung nach Karlsruhe, weitere Niederlassungen bestanden in Freiburg i.B. (seit 1937, ehem. Bankgeschäft Carl Trautwein), Pforzheim (seit 1935/36, ehem. Bankhaus Carl Schmitt & Cie. sowie der Pforzheimer Bankverein) und zeitweise Straßburg (Elsaß). 1977 mit der Württembergischen Bank (früher: Württ. Notenbank) und der Handelsbank Heilbronn AG zur Baden-Württembergische Bank AG fusioniert. Auf Betreiben der baden-württembergischen Landesregierung unter Erwin Teufel übernahm die öffentlich-rechtliche Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) 2001 die Aktienmehrheit der BW-Bank. Danach wurden die Kleinaktionäre per Squeeze-out rausgeworfen und die BW-Bank als unselbständige Anstalt ab 1.8.2005 vollständig in die LBBW integriert.

Condition Report: VF.

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Badische Beamten-Genossenschaftsbank eGmbH

Lot 72: Badische Beamten-Genossenschaftsbank eGmbH

Description: Karlsruhe i.B., Anteilschein 200 Mark 27.11.1922, ausgestellt auf Herrn Paul Böhler in Müllheim (Gründeremission, R 10). Sehr hübsche Umrahmung mit badischem Wappen. Kleinformatig ca. 17 x 21 cm. Von dieser frühen Emission sind uns nur zwei weitere Stücke bekannt. EF. #5931. Die Badische Beamten-Genossenschaftsbank wurde am 12.11.1921 als Selbsthilfeeinrichtung für Beamte gegründet und nahm zum 1.1.1922 ihren Geschäftsbetrieb auf. Umbenannt 1934 in "Badische Beamtenbank eGmbH" und 1999 in "BBBank eG". Die Bank hat heute über 330.000 Mitglieder, rd. 1.400 Mitarbeiter und 93 Filialen in acht Bundesländern.

Condition Report: EF.

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Badische Landeselektrizitätsversorgung AG (Badenwerk)

Lot 73: Badische Landeselektrizitätsversorgung AG (Badenwerk)

Description: Karlsruhe, 5 % Schuldv. über den Geldwert von 500 kg Kohle Jan. 1923 (Auflage 37500, R 11). Herrliche, Art-Deko-ähnliche Gestaltung, oben allegorische Darstellungen der Wasserkraft und ihres Nutzens, unten drei Ansichten von Staumauer und Maschinenhaus der Schwarzenbachtalsperre. Lochentwertet (RB). Zuvor unbekannt gewesen, nur 2 Stück wurden im Reichsbankschatz gefunden (das andere bei uns Ende 2009 für 440 € zugeschlagen). Ca. 4 x 7 cm große Fehlstelle am unteren Rand fachgerecht ergänzt. VF. #63159. Gründung 1921 unter Übernahme des Murgwerks (Forbach) vom Land Baden. 1926 Aufnahme des Verbundbetriebes mit der Schweiz im Süden und dem RWE im Norden. 1963 Beginn der Zusammenarbeit mit der Electricité de France (die zuletzt in eine EdF-Beteiligung am Badenwerk mündete). 1987 Fusion mit der EVS in Stuttgart zur Energie Baden-Württemberg AG (EnBW).

Condition Report: VF.

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Badische Motor-Lokomotivwerke AG

Lot 74: Badische Motor-Lokomotivwerke AG

Description: Mosbach / Berlin, Aktie 1.000 Mark 1.10.1921. Gründeraktie (Auflage 10000, R 9). NICHT lochentwertet. Mit Kuponbogen ab Dividendenschein Nr. 2. VF+. #7068. Ursprung ist eine 1913 in Mosbach als Steinmetz & Gmeinder KG begründete Fabrik (ab 1916 Anton Gmeinder & Cie.), die bereits 1919 die ersten Lokomotiven mit Benzol-Motor auslieferte. Hergestellt wurden ferner Motorfahrzeuge und Eisenbahnmaterial aller Art. 1921 Einbringung der Aktivitäten in die neu gegründete Badische Motor-Lokomotivwerke AG. Gemeinsam mit der Maschinenbau-Gesellschaft Karlsruhe und der Motorenwerke Mannheim kommt es zur Gründung der MBG Motor-Lokomotiv-Verkaufs-Ges. Baden mbH. 1925 geht die AG in Konkurs. Nachfolger wird die Gmeinder & Co. GmbH, die Anton Gmeinder mit Unterstützung von Carl und Hermann Kaelble gründet. Die Fertigung von Feldbahn- und Normalspur-Lokomotiven sowie Grubenlokomotiven wird weiter ausgebaut. 1932 wird Gmeinder zum Hauptlieferanten der Standard-Rangierlokomotiven der Deutschen Reichsbahn. Später werden für die Deutsche Bundesbahn Rangierlokomotiven der Baureihe V 60 gebaut, außerdem einige Dieseltriebwagen wie der WEG T 23 und 24. 1996 Neugründung als "Gmeinder Lokomotiven- und Maschinenfabrik GmbH", 2004 Ausgliederung des Lokomotivenbaus in Mosbach an die "Gmeinder Lokomotivenfabrik GmbH", deren alleiniger Gesellschafter heute die LBBW Venture Capital GmbH ist.

Condition Report: VF+.

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Bamberger Beton- & Bau-AG

Lot 75: Bamberger Beton- & Bau-AG

Description: Bamberg, Aktie 10.000 Mark 10.4.1923 (Auflage 2000, R 9). Kompletter Kuponbogen beiliegend. Randverletzungen. VF. #6814. Gründung 1918 in Frankfurt/M. als "Pflanzenfasernverwertungs-AG", 1920 Umfirmierung in "Nassovia AG für Fabrikation und Handel aller Art". 1923 erneute Umfirmierung wie oben und Sitzverlegung nach Bamberg. Zweck: Bauausführungen, Betonwarenfabrikation und Handel mit Bauartikeln. 1924 in Konkurs.

Condition Report: VF.

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Bank für Landwirtschaft AG

Lot 76: Bank für Landwirtschaft AG

Description: Berlin, Aktie 10.000 Mark 5.1.1923 (Auflage 3000, R 11). Mit Getreideähren in der Umrandung. Mit vollständigem Kuponbogen. Weder beim Aktienumtausch 1925 noch beim kpl. Neudruck 1938 eingereicht worden, nur 2 Stücke sind seit Jahren bekannt. VF+. #333844. Eine von der Geschichte her sehr interessante und bis heute bestehende Bank: Gegründet 1908 als "Kaliwerke Ummendorf-Eilsleben AG". 1923 in der ersten großen Kalikrise komplette Umstrukturierung und Umfirmierung wie oben. 1924 dann Übernahme der Potsdamer Creditbank. 1925 wurden 24 Zweigniederlassungen unterhalten. 1950 Neugründung als Westdeutsche Bank für Landwirtschaft AG in Köln (der Zusatz "Westdeutsche" fällt 1958 wieder fort). Nach Fusionen mit der Getreide-Kreditbank AG in Hamburg (1961) und der Kreditbank für Gartenbau und Landwirtschaft KGaA (1963) dann 1970 Umfirmierung in Handels- und Privatbank AG mit Sitz in Köln. 1981 steigt die Amsterdam-Rotterdam Bank N.V. als Aktionär ein, 1986 Umfirmierung in Amro Handelsbank AG (heute ABN-AMRO Bank AG).

Condition Report: VF+.

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Bauernland Agraraktiengesellschaft

Lot 77: Bauernland Agraraktiengesellschaft

Description: Großolbersdorf, Sammelaktie 50 x 50 DM Mai 1993 (nullgeziffertes Muster, R 9). Mit komplettem Kuponbogen. UNC. Gründung 1991 durch Mitglieder der ehemaligen LPG's "Neues Leben" Wolkenstein, "Morgenrot" und "Pflanzenproduktion" Großolbersdorf sowie "Vereinigte Kraft" Krumhermersdorf. Die noch heute bestehende AG (169 Aktionäre, 210 Beschäftigte, www.bauernland-ag.de) bewirtschaftet zwischen Zschopau, Zöblitz und Annaberg-Buchholz im Erzgebirge eine Fläche von 5.636 ha (2/3 Acker, 1/3 Grünland). Tochtergesellschaften: Agrar-GmbH Zschopautal, Agrarprodukte Krumhermersdorf, Bauernland Mutterkuh GmbH und Landgut "Am Dörrhaus" AG). Neben der Produktion von Milch, Rind- und Schweinefleisch (mit Direktvermarktung von Fleisch und Wurst) sowie Getreide auch Betrieb einer Biogasanlage, des Elektrohandwerks und der Wohnungsverwaltung.

Condition Report: UNC.

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Bauernland

Lot 78: Bauernland "Goldene Aue" AG

Description: Urbach, Sammelaktie 20 x 50 DM Sept. 1997 (nullgeziffertes Muster, R 9). Farbige Vignette mit ährenumkränzter Sonne, Getreideähren im Unterdruck. Mit vollständigem Kuponbogen. UNC. Gründung 1991 als Holding für fünf Agrarproduktions- und -handelsgesellschaften im Raum Nordhausen (Görsbach, Windehausen und Urbach). Außerdem an der Helwi Bau GmbH & Co. KG in Ilfeld (Südharz) beteiligt. Aktionäre sind fünf Privatpersonen.

Condition Report: UNC.

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Baugesellschaft Kaiser Wilhelm-Strasse

Lot 79: Baugesellschaft Kaiser Wilhelm-Strasse

Description: Berlin, Actie 500 Mark 25.3.1885. Gründeraktie (Auflage 12000, R 9). Originalunterschriften. NICHT entwertet, seit vielen Jahren kaum mehr als 10 Stück bekannt. Randverletzungen fachgerecht restauriert. VF. #10754. Die Gesellschaft trat in einen 1884 zwischen der Stadt Berlin und der Berliner Handels-Gesellschaft geschlossenen Vertrag ein. Eine der größten Unternehmungen zur Verbesserung des Straßenverkehrs sowie zur Beseitigung schmutziger und elender Gassen in der Altstadt kam damit in Gang. Es wurde viel entkernt, um mit der Kaiser Wilhelm-Straße eine neue Straßenflucht entstehen zu lassen sowie die Neue Friedrichstraße und die Burgstraße weiterzuentwickeln. Diesem Sanierungsdrang fiel neben vielen alten Gebäuden auch die Kavaliersbrücke zum Opfer, die sog. Sechserbrücke, weil für die Überquerung ein 6er (= 5 Reichspfennig) gezahlt werden mußte. Das Wirken dieser Gesellschaft, die in unmittelbarer Nähe der Börse zeitweise 32 Häuser besaß, ist nach den Bombennächten des II. Weltkrieges und über 40 Jahren sozialistischer Stadtbildreorganisation kaum noch zu erkennen. Börsennotiz Berlin. Ab 1914 in Liquidation, 1923 Firma erloschen.

Condition Report: VF.

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Bayer. Landeshauptstadt München

Lot 80: Bayer. Landeshauptstadt München

Description: München, 8 % Schuldv. Lit. D 100 RM 21.2.1929 (Auflage 7300, R 4). Lochentwertet (RB). Doppelblatt. EF. #2531.

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Bayerische Bierbrauerei-Gesellschaft, vormals H. Schwartz

Lot 81: Bayerische Bierbrauerei-Gesellschaft, vormals H. Schwartz

Description: Speyer, Aktie 1.000 Mark 15.5.1886. Gründeraktie (Auflage 600, R 5). Großformatiges Papier, sehr dekorativ verziert. Lochentwertet (RB). Doppelblatt. VF+. #493. Gründung 1886 als Bayerische Bierbrauerei-Gesellschaft vorm. H. Schwartz in Speyer. 1914 fusionsweise Übernahme der Brauerei zum Storchen AG und Umfirmierung in "Brauerei Schwartz-Storchen AG". Die beiden Braustätten wurden daraufhin durch einen unterirdischen Gang verbunden. 1922 Fusion mit der Brauereigesellschaft zur Sonne vorm. H. Weitz (diese hatte 1908 schon die AG Speyerer Brauhaus vorm. Schultz und 1921 die Löwenbrauerei vorm. I. Busch in Annweiler übernommen). Börsennotiz Mannheim und Frankfurt. 1970 wird die Brauerei stillgelegt und die Produktion der weiter vertriebenen Marke "Storchen" in drei Braustätten der Eichbaum-Gruppe verlagert. 1971 durch Fusion in der Eichbaum-Werger-Brauereien AG aufgegangen.

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Bayerische Hypotheken- und Wechsel-Bank

Lot 82: Bayerische Hypotheken- und Wechsel-Bank

Description: München, Aktie 100 RM 18.2.1928 (Auflage 10000, R 7). Bei Ausgabe dieser Aktie war die Bank mit etwas über 2.000 Mitarbeitern in den Haupt-Niederlassungen München, Nürnberg und Augsburg sowie 135 Zweigniederlassungen noch recht überschaubar. Hübsche Gestaltung mit barocker Umrahmung. Eine der ältesten überhaupt erhältlichen Hypobank-Aktien, in dieser Form (OHNE Lochentwertung) äußerst selten. EF. #14215. Gründung 1835, wobei hier die seltene Kombination von Hypotheken- und Geschäfts-Bank zugelassen war. Auch Versicherungs-Geschäfte wurden zunächst auf eigene Rechnung betrieben (1905 in die "Bayerische Versicherungsbank AG" ausgegliedert, 1923 an Münchener Rück und Allianz verkauft). 1896 Ausdehnung des Geschäftsbereiches über Bayern hinaus auf das ganze Deutsche Reich. 1905 Gründung der Bayer. Disconto- und Wechsel-Bank AG in Nürnberg (deren laufendes Geschäft 1923 übernommen wurde). 1915-20 Übernahme einer Reihe kleinerer Bankgeschäfte. In Österreich aktiv mit der Gründung der Salzburger Kredit- und Wechsel-Bank (1921) und der Kärntner Kredit- und Wechselbank Ehrfeld & Co., Klagenfurt (1922, später die Bank für Kärnten) sowie Beteiligung bei Scherbaum & Co. in Wien (1924). 1998 mit dem früheren Erz-Konkurrenten Bayerische Vereinsbank zur heutigen Bayerischen Hypo- und Vereinsbank AG fusioniert.

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Bayerische Landwirthschaftsbank eGmbH

Lot 83: Bayerische Landwirthschaftsbank eGmbH

Description: München, 6 % Goldpfandbrief 500 Goldmark 15.2.1927 (R 9). Die dekorativsten jemals in Deutschland ausgegebenen Pfandbriefe, gestaltet durch den bekannten Münchener Grafiker Fritz Weinhöppel. Doppelblatt. Mit restlichen Kupons. In dieser Form (unentwertet!) äußerst selten. VF+. #14395. Die genossenschaftliche Hypothekenbank wurde 1896 als gemeinnütziges Unternehmen gegründet. Genossen konnten alle Eigentümer land- und forstwirtschaftlicher Grundstücke werden, ferner ländliche Gemeinden. Der Gesamtumlauf der in München, teils auch Frankfurt börsennotierten Pfandbriefe erreichte bis 1940 rd. 100 Mio. RM. Nach dem Krieg umfirmiert von Bayerische Landwirthschaftsbank eGmbH in Münchener Hypothekenbank e.G.: ein noch heute bedeutendes Realkreditinstitut.

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Bayerische Motoren Werke AG

Lot 84: Bayerische Motoren Werke AG

Description: München, Aktie 1.000 RM April 1927 (Auflage 5000, R 6). Mit BMW-Emblem im Trockensiegel. NICHT lochentwertet. EF. #8080. Ursprung sind die "Gustav Otto Flugmaschinenwerke", deren Gründer ein Sohn des Erfinders des Viertaktmotors Nicolaus August Otto war. Seit 1916 AG als "Bayerische Flugmotorenwerke AG". Nach dem verlorenen Weltkrieg gab es keine Nachfrage nach Flugmotoren mehr, weshalb die BFM anderweitige Betätigung suchten: 1922 Erwerb der Motorenbau-Sparte von der Firma Knorr-Bremse und Umfirmierung in "Bayerische Motoren Werke AG". 1925/1926 gehörte BMW zu den Gründern der Deutschen Luft Hansa. 1928 erwarb BMW von der Gothaer Waggonfabrik die Fahrzeugfabrik Eisenach (Dixi-Werke, gebaut wurde der 3/15-PS-Dixi-Wagen nach einer Lizenz der Austin Motor Co.) Der im 2. Weltkrieg erneut boomende Bau von Flugmotoren brachte die Auto- und Motorrad-Sparte ins Hintertreffen, mit andauernden Folgen nach dem Krieg: 1959 stand BMW vor der Pleite, der Konkurrent Daimler-Benz legte ein Übernahmeangebot vor. Als "Weißer Ritter" stieg damals die Industriellenfamilie Quandt ein. In den folgenden Jahrzehnten blühte BMW zu einem weltweit führenden Premium-Hersteller auf.

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Bayerischer Lloyd Schiffahrts-AG

Lot 85: Bayerischer Lloyd Schiffahrts-AG

Description: Regensburg, Aktie 100 RM Jan. 1931 (Auflage 6000, R 5). Lochentwertet (RB). EF. #21802. Gründung 1913. Nachdem die Süddeutsche Donau-Schiffahrts-Gesellschaft 1911 in österreichischen Besitz übergegangen war, entsprach die Gründung des Bayerischen Lloyd dem Wunsch, wieder eine eigene nationale Schifffahrtsgesellschaft auf der Donau zu betreiben. Ab 1927 Betriebsgemeinschaft mit der Donau-Dampfschiffahrts-Gesellschaft. 1978 übernahm die Rhenus-WTAG die Aktienmehrheit, nennenswerte Anteile liegen noch beim Bund und beim Freistaat Bayern. Börsennotiz München.

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Benz & Cie. Rheinische Automobil- und Motorenfabrik AG

Lot 86: Benz & Cie. Rheinische Automobil- und Motorenfabrik AG

Description: Mannheim, 5 % Teilschuldv. 1.000 M März 1920 (Auflage 10000, R 8). Mit dieser Anleihe wurde der Bau der Fabrik für Nutzfahrzeuge in Gaggenau finanziert. Sehr dekoratives Stück mit dem Benz-Emblem in allen vier Ecken, ebenso großes Benz-Emblem. Im Unterduck erscheint das im Mannheimer Werk seit 1919 produzierte Sportmodell 6/18 mit 4-Zylinder-Motor und 1.570 ccm Hubraum. Doppelblatt. Mit restlichen Kupons. VF+. #157. Gründung des Unternehmens 1883 durch Carl Benz (im gleichen Jahr konstruiert Gottlieb Daimler den ersten Fahrzeugmotor und erhält auf diesen schnelllaufenden Verbrennungsmotor ein Patent). 1885 entsteht mit dem Benz-Wagen das erste praktisch brauchbare und entwicklungsfähige Automobil der Welt. 1888 erhält Carl Benz für seinen Motorwagen auf der Gewerbe- und Industrie-Ausstellung in München die Goldene Medaille. 1889 sieht man Benz- und Daimler-Wagen auf der Weltausstellung in Paris. 1899 wandelt Carl Benz sein Unternehmen in eine Aktiengesellschaft um. Zur Jahrhundertwende ist Benz der größte Automobilhersteller der Welt. 1901 gibt es eine dramatische Wende: Bis dahin lag der Benz-Absatz beim 10-fachen der von Daimler erreichten Stückzahl. Als die Daimler-Motoren-Gesellschaft den von Maibach konstruierten Mercedes herausbrachte, kehrte sich dieses Verhältnis nahezu um. Aufgrund der dann folgenden Querelen um die Produktpolitik quittierte Carl Benz 1903 den aktiven Dienst. 1906 entsteht in Mannheim-Waldhof eine neue Fabrik für Luxus-Wagen. 1920 wird in Gaggenau eine Fabrik für Nutzfahrzeuge gebaut. 1924 kommt es zu einer Interessengemeinschaft mit der Daimler-Motoren-Gesellschaft, 1926 werden beide Unternehmen zur Daimler-Benz AG fusioniert (wobei übrigens schon damals die Deutsche Bank die treibende Kraft war).

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Berliner Handels-Gesellschaft

Lot 87: Berliner Handels-Gesellschaft

Description: Berlin, Antheils-Schein Lit. A 500 Mark 1.1.1879 (Auflage 60000, R 9). Faksimile-Unterschriften der Geschäftsinhaber Wm. Conrad, Fried. Gelpcke jun. und Seifert. Restliche Kupons anbei. Ohne Lochentwertung, aber mit Abheftlochung. VF. #19364. Gründung 1856. 1883 trat Carl Fürstenberg als Geschäftsinhaber in die Firma ein. Unter seiner Leitung wurde sie zu einer der wichtigsten Emissionsbanken im Berlin der Kaiserzeit. Es wurden die Fundamente des internationalen Anleihegeschäftes, der Eisenbahnfinanzierung und des großen Industriegeschäftes gelegt. Heute, nach Fusion mit der Frankfurter Bank, die BHF-Bank. Zwischenzeitlich zur niederländischen ING Group, dann zu Sal. Oppenheim gehörend und schließlich 2009 zusammen mit "Sal Opp" zur Deutschen Bank gekommen.

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Bohrisch Brauerei AG

Lot 88: Bohrisch Brauerei AG

Description: Stettin, Aktie 1.000 RM März 1939 (Auflage 1395, R 4). Lochentwertet (RB). EF. #1451. Gründung 1862, AG seit 1904 als "J. Bohrisch, Bairische Bierbrauerei AG". 1920 Fusion mit der Wilh. Conrad AG für Brauerei und Kornbrennerei. 1922 Übernahme der Stettiner Union-Brauerei und Beteiligung bei der Vereinigten Grenzmark-Brauereien AG in Schneidemühl und der Kösliner Aktien-Bierbrauerei. Börsennotiz Berlin, Dresden/Leipzig, Stettin. Mehrheitsaktionär war zuletzt der Rückforth-Konzern. 1948 verlagert nach Kiel, ab 1957 GmbH.

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Brauerei Ganter AG

Lot 89: Brauerei Ganter AG

Description: Freiburg i.B., Aktie 1.000 RM 30.4.1935 (Auflage 2000, R 9). Außergewöhnliche Gestaltung in kräftigem schwarz und rot, großer heraldischer Adlerkopf (bis heute das Markenzeichen der Brauerei) im Unterdruck. Mit der obligatorischer Entwertung durch Abschnitt der linken unteren Ecke. Entwertung durch Eckabschnitt. EF. #7147. Gründung 1886 als Ganter'sche Brauerei-Gesellschaft AG zur Übernahme der früher Ludwig Ganter'schen Brauerei in der Schwarzwaldstr. 37. Hauptsächlich wurden untergärige Biere hergestellt, daneben auch Malz, Eis und alkoholfreie Getränke (Ganter Nährtrunk). Bis 1934 in Mannheim börsennotiert, 1943 in eine GmbH umgewandelt. 1980 wurde die ebenfalls in Freiburg ansässige Löwenbrauerei vollständig übernommen. Noch heute regional sehr erfolgreiche Brauerei.

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Brauerei Henninger-Kempff-Stern AG

Lot 90: Brauerei Henninger-Kempff-Stern AG

Description: Frankfurt am Main, Aktie 1.000 Mark 15.4.1921 (Auflage 650, R 5). Ausgegeben für den Erwerb der Brauerei J. G. Henrich in Frankfurt. Lochentwertet (RB). VF. #4184. Gründung 1881 unter Übernahme der seit 1869 bestehenden Henninger'schen Brauerei in Sachsenhausen. Wegen Kapitalzusammenlegung 1888 Neuausgabe der Aktienurkunden. 1920 nach Fusion Umfirmierung in Brauerei Henninger-Kempff-Stern AG, seit 1935 Henninger-Bräu AG. Weiter übernommen wurden die Cerveceria Bieckert S.A. in Buenos Aires (1958), die Cerveceria Schneider S.A. im argentinischen Santa Fé (1959), die Brauhaus Nürnberg J. G. Reif AG (1960), die Kreuznacher Brauhaus Ph. Nicolay KG (1961), die Union-Brauerei in Groß-Gerau und die Engelbräu Heidelberg (1966), die Aktienbrauerei-Bürgerbräu AG in Ludwigshafen (1968), die Eichbaum-Werger-Brauereien AG in Worms (1970) und die Germania-Brauerei AG in Wiesbaden (1972 von Binding). Mit einem Jahresausstoß von über 2 Mio. hl die größte Braustätte Deutschlands.

Condition Report: VF.

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Brauerei

Lot 91: Brauerei "Zur Eiche" vorm. Schwensen & Fehrs

Description: Kiel, Aktie 100 RM Nov. 1943 (Auflage 714, R 8). NICHT lochentwertet. EF+. #2215. Gründung 1888 unter Übernahme der 1871 gegründeten Brauerei Schwensen & Fehrs in Kiel, Prüne 17/19. Hinzuerworben wurden 1917 das Braukontingent der Kieler Aktien-Brauerei (Scheibel), 1919/20 die Malzkontingente der Sternbrauerei AG in Kiel-Gaarden mit den Kontingenten der Brauerei Hans Horn in Kiel und der Brauerei Chr. Nissen in Schleswig und 1922/23 (gemeinsam mit der Schloß-Schifferer Brauerei) das Braukontingent der Brauerei Dornbräu in Kiel-Hassee. 1930 Fusion mit der Kieler Actien-Brauerei vorm. Scheibel. 1956 Markteinführung des neuen Fruchtsaftgetränkes "Olympia". Börsennotiert in Hamburg, bis 1934/35 auch in Dresden, Leipzig und Frankfurt/Main. 1971 Verschmelzung auf die Berliner Kindl Brauerei (Oetker-Konzern).

Condition Report: EF+.

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Brauhaus Nürnberg

Lot 92: Brauhaus Nürnberg

Description: Nürnberg, Aktie 500 RM 15.3.1930 (Auflage 2000, R 4). Lochentwertet (RB). EF-. #6379. Die AG wurde 1889 gegründet durch Zusammenlegung der Liebelschen und der Bernreutherschen Brauerei, zu denen im Jahr 1897 die Konrad Denksche Brauerei, im Jahr 1905 die Brauereien Liedel in Feucht und Dummet in Nürnberg und im Laufe der Jahre noch viele weitere Brauereien hinzukamen. 1931 trat die Gesellschaft mit der seit 1520 bestehenden Brauerei J.G. Reif, Nürnberg (alleinige Herstellerin des Weltruf genießenden "Siechen-Bieres") in enge Beziehungen, gründete mit ihr die "Brauerei J.G. Reif AG" und beteiligte sich maßgeblich (74 %) an dieser. 1959/60 fusionierten beide Gesellschaften zur "Brauhaus Nürnberg J.G. Reif AG". 1966 anläßlich der Verschmelzung mit der "Freiherrlich von Tucher'sche Brauerei AG" erneute Umfirmierung in BRAU-AG Nürnberg. Großaktionär war nun die Gruppe Henninger-Reemtsma. Weiter übernommen wurden die Hürnerbräu AG in Ansbach und die Exportbierbrauerei Löwenbräu in Hof und Naila (1972) sowie die Hubmann-Brauerei Herzogenaurach KG und die Joseph Beugler Brauhaus Rothenburg o.T. (1973/74). Schließlich 1985 letzte Umfirmierung in TUCHER BRÄU AG. Noch heute in Berlin, Frankfurt und München börsennotiert.

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Braunschweigische Kohlen-Bergwerke

Lot 93: Braunschweigische Kohlen-Bergwerke

Description: Helmstedt, 5 % Teilschuldv. Lit. A 1.000 Mark Mai 1922 (Auflage 26000, R 10). Originalunterschriften. Doppelblatt, mit restlichen Kupons. VF+. #18231. Gründung 1873 zum Erwerb der früher braunschweigisch-fiskalischen Braunkohlengruben "Prinz Wilhelm", "Trendelbusch" und "Treue". 1895/96 wurden die Kohlenfelder "Joseph" und "Otto" sowie "Glück auf" und "Friedrich" hinzuerworben. Langfristige Verträge mit der "Ueberland-Zentrale Helmstedt AG" (ÜZH) führten 1913 zum Erwerb des gesamten ÜZH-Aktienkapitals durch die BKB. 1928 Erwerb der Kuxe der Jacobsgrube bei Stassfurt. Zunächst als Pächterin betrieben die BKB auch die Gruben- und Brikettfabrikbetriebe der Harbker Kohlenwerke AG und der Norddeutschen Braunkohlenwerke; 1936 wurden diese Gesellschaften auf die BKB verschmolzen. Mitten durch diese Grubenfelder hindurch ging nach 1945 die Zonengrenze und führte später zu so kuriosen Dingen wie einer zwischenstaatlichen deutsch-deutschen Vereinbarung über den Abbau der "Grenzpfeilerkohle". 1954 wurde das Kraftwerk Offleben in Betrieb genommen und immer weiter ausgebaut, ab 1963 der Tagebau Alversdorf aufgeschlossen, stillgelegt wurden die Tagebaue Wulfersdorf und Victoria (1952), die Brikettfabrik Trendelbusch (1959), das Schwelwerk Offleben (1967) und die Ziegelei Alversdorf (1968). In eine existenzbedrohende Krise geriet das Unternehmen in den 80er Jahren durch die Auseinandersetzungen um das neue Kraftwerk Buschhaus. Heute ist das Auslaufen der Braunkohleförderung absehbar, statt dessen suchen die BKB neben der Stromversorgung neue Standbeine in der Entsorgungswirtschaft (Müllverbrennung) etc. Aufgrund historisch gewachsener Strukturen lagen jahrzehntelang je 49,86 % des Kapitals bei der PreußenElektra (später VEBA) und der Elektrowerke AG (später VIAG). Heute ist die e.on AG Alleinaktionärin, nachdem die letzte Handvoll freier Aktionäre 2002 per squeeze-out herausgedrängt wurde.

Condition Report: VF+.

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Bürger-Ressource-Gesellschaft

Lot 94: Bürger-Ressource-Gesellschaft

Description: Hof, Actie 25 Gulden 1.5.1805 (Auflage NUR 20 Stück, R 9). Die Mittel aus der Ausgabe von 300 Aktien á 25 Gulden im Nov. 1804 reichten am Ende zur Finanzierung des Bauvorhabens nicht ganz aus, weshalb im Mai 1805 eine weitere Emission von lediglich 20 Aktien bei zahlungskräftigen Vereinsmitgliedern untergebracht wurde. Mit rotem Lacksiegel und Originalunterschriften. Schon wegen der geringen Auflage äußerst selten. VF. #317. Die Bürger-Ressource Hof wurde am 13.11.1799 durch elf angesehene Bürger von Hof gegründet. Mit der Aktienemission 1804 (und späteren kleinen Nachfinanzierungen) wurde der Bau eines Versammlungshaus finanziert; es befand sich an der Stelle, wo heute die Stadtpost steht. Für den selbständigen Mittelstand der Stadt Hof diente es als Zentrum des gesellschaftlichen Lebens. Die Einrichtung entsprang vor allem dem Wunsch, sich ungestört von napoleonischen Spitzeln unterhalten zu können. Einen heftigen Streit gab es 1845, als das Grundstück dem Staat für Eisenbahnzwecke abgetreten werden musste: die dafür herausgeschlagene Entschädigung von 30.000 Gulden war bedeutend mehr, als in die Immobilie investiert worden war. Am Ende wurde der Mehrerlös nicht unter allen Vereinsmitgliedern, sondern nur unter den Aktienbesitzern verteilt. Kurz darauf wurde das neue, bis jetzt genutzte Vereinsgebäude an der Poststraße errichtet. Noch heute ist die Bürgergesellschaft (zu Beginn des 20. Jh. in einen eingetragenen Verein umgewandelt) einer der größten Vereine am Ort und pflegt jetzt vor allem das gesellige Leben.

Condition Report: VF.

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Burbach-Kaliwerke AG

Lot 95: Burbach-Kaliwerke AG

Description: Magdeburg, Aktie 1.000 RM April 1941 (Auflage 9000, R 10). NICHT lochentwertet. VF+. #49663. Gründung 1905 als Kaliwerke Krügershall AG mit Sitz in Halle an der Saale. 1928 umbenannt in Burbach-Kaliwerke AG. Im Burbach-Konzern gingen 28 selbständige Kali-Bergwerke auf. Als Folge der Weltwirtschaftskrise gelang dem verhaßten Konkurrenten Wintershall AG 1934 der Erwerb von über 45 % der Burbach-Aktien. Mit der Teilung Deutschlands verlor der überwiegend in der späteren SBZ tätige Burbach-Kali-Konzern 80 % seiner Vermögenswerte durch Enteignung. Sitzverlegungen erfolgten daraufhin 1946 nach Wittmar (an der Asse) und 1951 nach Wolfenbüttel. 1955 erreichte die Wintershall AG die Aktienmehrheit, indem sie den Burbach-Gläubigern die Bankschulden abkaufte (auch das ist also lange schon einmal dagewesen), gleich anschließend Sitzverlegung nach Kassel in die Hauptverwaltung von Wintershall / Kali und Salz. Zu den in der Nachkriegszeit von den Burbach-Kaliwerken betriebenen Kalibergwerken gehörte auch die inzwischen bundesweit als Atommülllager zu trauriger Berühmtheit gelangte Schachtanlage Asse bei Wolfenbüttel. 1988 kippte Wintershall (Kali und Salz) die wenigen freien Burbach-Aktionäre fast alle mit einem drastischen Kapitalschnitt heraus. Ganze sieben Kleinaktionäre blieben danach übrig (darunter ein gewisser Jörg Benecke), mit denen man sich nach mehreren familiären und sehr (feucht-)fröhlichen Hauptversammlungen schließlich auch in Freundschaft einigte. Wie das genau gelaufen ist, da fragen Sie Herrn Benecke am besten selbst.

Condition Report: VF+.

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Chr. Adt. Kupferberg & Co. KGaA

Lot 96: Chr. Adt. Kupferberg & Co. KGaA

Description: Mainz, Namensaktie 300 RM 2.1.1937 (Auflage 4700, R 7). Rückseitig mehrere Übertragungsvorgänge. NICHT lochentwertet. EF. #3145. Gründung 1872 zur Übernahme der schon seit 1850 bestehenden Sektkellerei. Eine der bekanntesten deutschen Sektmarken. Erst nach über 1 1/4 Jahrhunderten wurde dem Börsendasein dieser Aktie im Jahr 2002 durch Squeeze-Out des Großaktionärs ein Ende bereitet.

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Cöln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft

Lot 97: Cöln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft

Description: Hamburg, Prämien-Antheil 100 Thaler 3.2.1871 (R 7). Diese Anleihe wurde begeben zur Finanzierung der alten Elbbrücken in Hamburg. Doppelblatt, Tintenfleck oben, Einrisse hinterklebt. VF. #3028/151400. Mit der Konzession von 1843 gehört die Cöln-Mindener zu den ältesten deutschen Fernbahnen. Die ersten Strecken waren Köln-Minden-Oberhausen-Emmerich (48 Meilen) und Köln-Gießen mit Betzdorf-Siegen (24 Meilen). Ende der 60er Jahre begann man mit der Strecke Venlo-Münster-Osnabrück-Bremen-Hamburg als Teil der Paris-Hamburger Verbindungsbahn.

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Concordia Spinnerei und Weberei zu Marklissa und Bunzlau

Lot 98: Concordia Spinnerei und Weberei zu Marklissa und Bunzlau

Description: Marklissa, Aktie 100 RM Jan. 1934 (Auflage 7270, R 5). Lochentwertet (RB). VF+. #3100. Gründung 1888 unter Übernahme der Firma Gebr. Woller in Marklissa und Bunzlau. In den Werken Marklissa, Bunzlau und Friedersdorf wurden Web-, Strick-, Handarbeits- und Fantasiegarne sowie Stoffe aus Kunstseide, Zellwolle und Wolle für Damen- und Herrenkleidung, Futter und Wäsche hergestellt. Beteiligungen bestanden u.a. an: Schlesische Zellwolle Hirschberg, Thüringische Zellwolle Schwarza, Zellwolle und Zellue Küstrin, Spinnstofffabrik Zehlendorf Berlin, Wotirag Berlin. 1950 verlagert nach Wassenberg bei Aachen, 1995 nach Berlin und umfirmiert in Concordia Industrie Holding AG. Seit 2001 als Valarte Group AG tätig, Produktion von hochwertiger Damenmode (ST. EMILE).

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Concordia Spinnerei und Weberei zu Marklissa und Bunzlau

Lot 99: Concordia Spinnerei und Weberei zu Marklissa und Bunzlau

Description: Marklissa, 5 % Teilschuldv. 1.000 RM Mai 1939 (Auflage 1000, R 5). Lochentwertet (RB). Doppelblatt. EF. #594. Gründung 1888 unter Übernahme der Firma Gebr. Woller in Marklissa und Bunzlau. In den Werken Marklissa, Bunzlau und Friedersdorf wurden Web-, Strick-, Handarbeits- und Fantasiegarne sowie Stoffe aus Kunstseide, Zellwolle und Wolle für Damen- und Herrenkleidung, Futter und Wäsche hergestellt. Beteiligungen bestanden u.a. an: Schlesische Zellwolle Hirschberg, Thüringische Zellwolle Schwarza, Zellwolle und Zellue Küstrin, Spinnstofffabrik Zehlendorf Berlin, Wotirag Berlin. 1950 verlagert nach Wassenberg bei Aachen, 1995 nach Berlin und umfirmiert in Concordia Industrie Holding AG. Seit 2001 als Valarte Group AG tätig, Produktion von hochwertiger Damenmode (ST. EMILE).

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Crimmitschauer Tricotagen-Fabrik GmbH

Lot 100: Crimmitschauer Tricotagen-Fabrik GmbH

Description: Leitelshain, Anteil-Schein 5.000 Mark 1.8.1901. Gründeranteil (Auflage NUR 48 STÜCK, R 8), ausgestellt auf Hermann Fiedler in Leitelshain (einer der beiden Geschäftsführer). Mit Umstellungsvermerk in roter Tinte für zusammen 7 Anteilscheine auf 26.250 Goldmark. Hochdekorative Umrahmung im Historismus-Stil mit Putten. Originalunterschriften Schönherr und Fiedler. Lochentwertet (RB). Nur 2 Stück lagen im Reichsbankschatz. VF. Gegründet 1901 in Crimmitschau, damals mit fast 100 Textilbetrieben eine der Hochburgen der deutschen Textilindustrie. Denkwürdiges spielte sich zu dieser Zeit hier ab: 1899 beantragte die Arbeiterschaft beim Spinner- und Fabrikanten-Verein Crimmitschau die Herabsetzung der täglichen Arbeitszeit von 12 auf 10 Stunden. Als dies 1901/02 in Meerane und Forst/Lausitz erreicht war, die Crimmitschauer Fabrikanten aber weiter ablehnten, kam es zu einem gewaltigen Arbeitskampf, der 1903 in der Aufforderung des Fabrikantenverbandes an seine Mitglieder gipfelte, sämtlichen Arbeitern zu kündigen. Dies zu tun weigerte sich die Tricotagen-Fabrik, die ohnehin nur 10 Stunden/Tag arbeiten ließ, woraufhin ihr der Verband eine Klage wegen nicht statutengerechten Verhaltens androhte. Im August/September werden 7.000 Arbeiter gekündigt, es kommt zu Streiks und Massenaussperrungen, Clara Zetkin ruft im Odeum zur (tatsächlich dann europaweiten) Unterstützung der Streikenden auf. Am 10.12.1903 hält August Bebel zum Crimmitschauer Streik und der Behördenwillkür eine große Rede im Reichstag. So hat der Große Streik ungeahnte Folgen: Zwar brach er am 17.1.1904 zusammen, doch im Ergebnis sah sich die Reichsregierung veranlaßt, die Arbeitszeit gesetzlich zu regeln. Das entsprechende Gesetz trat am 1.1.1908 in Kraft. 1925 sind von 27.000 Einwohnern in Crimmitschau immer noch 12.000 in der Textilindustrie beschäftigt. Ihr fortschrittliches Verhalten im Streik nützte der Trikotagenfabrik (Betrieb: Leitelshain, Amselstr. 19) später nichts: Nach 1945 wie fast alle anderen Betriebe der Stadt auch in Volkseigentum überführt.

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