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Canaletto Sold at Auction Prices

Painter, Etcher, b. 1720 - d. 1780

(b 1720; d 1780) Bellotto was a Venetian painter and the nephew and pupil of the renowned artist Canaletto. Known mostly for his townscapes, his clear, realistic, and topographically accurate paintings mimicked the style of his more famous uncle. In fact, it seems he sometimes worked under the name Canaletto when outside of Italy, a source of much confusion. Bellotto left Venice and was appointed court painter in Dresden in 1748. He also spent time in Vienna, Munich, and Warsaw, where he remained for the rest of his life. His later style is characterized by naturalistic renderings of cloudy skies, an influence of the Dutch school of painting. His paintings of Warsaw were so faithful to nature that they were referenced when rebuilding the city after World War II.

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  • BERNARDO BELLOTTO (VENICE 1722-1780 WARSAW). Venice, the Bacino di San Marc
    Jun. 30, 2026

    BERNARDO BELLOTTO (VENICE 1722-1780 WARSAW). Venice, the Bacino di San Marc

    Est: £4,000,000 - £6,000,000

    BERNARDO BELLOTTO (VENICE 1722-1780 WARSAW). Venice, the Bacino di San Marco from the Canale della Giudecca. oil on canvas47 ¾ x 86 1/8 in. (121.3 x 218.5 cm.).

    Christie's
  • Bernardo Bellotto, nach "Prospect der Churfrt. Haupt und Residenz Stat München" - "Prospect des Churfrt. Bairischen Lust Schlosses Nymphenbourg"
    Jun. 23, 2026

    Bernardo Bellotto, nach "Prospect der Churfrt. Haupt und Residenz Stat München" - "Prospect des Churfrt. Bairischen Lust Schlosses Nymphenbourg"

    Est: €50 - €60

    Bernardo Bellotto, nach 1721 Venedig - 1780 Warschau "Prospect der Churfrt. Haupt und Residenz Stat München" - "Prospect des Churfrt. Bairischen Lust Schlosses Nymphenbourg" Image size 51 x 70 cm, 37 x 56 cm / 58.5 x 78.5 cm. "Residenz Stat München" heavily browned, stained. Frames partially with minor damage (59 x 78.5 cm, 51.5 x 70 cm / 65.5 x 85 cm). Not examined out of the frame.

    Neumeister
  • Bernardo Bellotto, gen. Canaletto "Vue de la Place de la Ville-neuve de Dresden, de la grande Allée qui aboutit à la Porte noire...". 1750.
    Jun. 20, 2026

    Bernardo Bellotto, gen. Canaletto "Vue de la Place de la Ville-neuve de Dresden, de la grande Allée qui aboutit à la Porte noire...". 1750.

    Est: €3,200 - €4,000

    Bernardo Bellotto, gen. Canaletto 1720 Venedig – 1780 Warschau Radierung auf Bütten mit Wasserzeichen (nicht aufgelöst). In der Platte unterhalb der Darstellung französisch betitelt "Vue de la Place de la Ville-neuve de Dresden, de la grande Allée qui aboutit à la Porte noire et des deux grandes rues dites Rähnitz-Gasse et Breite Gasse Ou L''on voit aussi la Statue Equestre du Roi Auguste II. de Glorieuse memoire et L'' ancien Hôtel de ville" und u.re. signiert "Peint et Gravé par Bernard Bellotto dit Canaletto Peintre Roial", u.li. bezeichnet und datiert "prise du nouveau Corps de Garde vers L''entrée du Pont 1750". Das Wappen auf die Platte selbst radiert. WVZ De Vesme 14 I (von III); WVZ Kozakiewicz 187 I (von II), erster Zustand, mit dem sichtbaren Plattenschmutz und Nadelproben im Plattenrand. Die berühmten Veduten, die vom gerade an den Dresdner Hof gekommenen Maler Bernardo Bellotto gen. Canaletto geschaffen wurden, dokumentieren auf anschauliche Weise den höfischen Repräsentationswillen von König August III. (1696–1763). Wahrscheinlich waren die Serien von Veduten in einem repräsentativen Saal im Schloss, als Pendants gehängt, untergebracht – ein ähnlich rekonstruierter Saal befindet sich im Warschauer Königsschloss. Die repräsentativen und identitätsstiftenden Gebäude der Augusteischen Zeit, die Bautätigkeit unter August III., aber auch der Wohlstand des Bürgertums wurde auf der Vedutenserie minutiös und lebhaft geschildert. Mit dem Blick vom Blockhaus über den Neustädter Markt nach Norden, dokumentierte Bellotto den Ausbau von Altendresden im Auftrag August des Starken (1670–1733) Anfang der 1730er Jahre. Der Marktplatz wurde vom Brückenkopf aus erweitert, die Straße Richtung Norden (heute Hauptstraße) als Magistrale ausgebaut, mit dem mächtig hervortretenden Dach der Dreikönigskirche. 1736 wurde das Reiterstandbild für August den Starken – Der Goldene Reiter – nach Entwürfen von Jean Joseph Vinache (1996–1754) aufgestellt. Rechts ist das Rathaus von Alten Dresden sichtbar, ein Bau aus dem 16. Jh., welcher in den 1750er Jahren abgerissen wurde. Auch die Bautätigkeit unter August III. wurde mit der Abtragung des Gewandhauses – links gegenüber – festgehalten. An dessen Stelle wurde 1750–54 das neue Rathaus von Johann Christoph Berger (1708–1760), nach einem Entwurf von Johann Gottfried Fehre (1685–1753) und Johann Christoph Knöffel (1686–1752), errichtet. Die noch im selben Jahr wie das Gemälde entstandene Radierung weist minimale Veränderungen in der Staffage auf. So ist den zwei Hunden im Vordergrund li. ein sich nach vorn beugender Junge mit einem Stock beigegeben, bei der Gruppe von Männern re. vor dem Rathaus ist eine Figur mehr dargestellt und auch der Brunnen am re. Bildrand wurde mit zwei weiteren Figuren staffiert. Bernardo Bellotto, gen. Canaletto 1720 Venedig – 1780 Warschau Lehrzeit bei seinem Onkel, dem Vedutenmaler Antonio Canal, gen. Canaletto. Um 1735 in dessen Werkstatt tätig. B. bereiste Rom und Oberitalien. Ein Auftrag des Königshauses von Turin aus dem Jahre 1745 beförderte seine europäische Karriere. Wohl durch den Einfluss P. Guarientis (späterer Direktor der Königl. Gemäldegalerie in Dresden) wurde B. 1746 nach Dresden berufen und siedelte 1747 mit seiner Familie nach Dresden über. 1748 wurde er zum Hofmaler ernannt und schuf eindrucksvolle Veduten von Dresden, Pirna sowie der Festung Königstein, mit denen er die großzügige Baupolitik der Augusteischen Zeit dokumentierte. Die meisten Gemälde wurden von Bellotto radiert, von allen Dresden-Ansichten und acht Pirna-Veduten fertigte er Kopien für den Premierminister Heinrich Graf von Brühl an. Sein Ansehen in Dresden war sehr groß, wovon sein hohes Gehalt von 1750 Talern und die Tatsache zeugten, dass das Ehepaar Brühl Patenschaften für die Kinder des Malers übernahmen. Beim Ausbruch des 7–jährigen Krieges flohen seine Auftraggeber nach Warschau. Bellotto ging nach Wien und arbeitete dort für Maria Theresia. 1761 war er in München tätig und kehrte noch im selben Jahr nach Dresden zurück und dokumentierte die zerstörte Stadt. Nach Ende des 7–jährigen Krieges wurde er nicht erneut als Hofmaler angestellt. 1767 ging Bellotto nach Warschau und wurde ab 1770 Hofmaler des polnischen Königs Stanislaus II. Pontiatowsky. The item is regularly taxed. There is 7% V.A.T. upon the purchase price on top of the premium. (For buyers from outside the European union, V.A.T. does not apply.)

    Schmidt Kunstauktionen Dresden OHG
  • Bernardo Bellotto, gen. Canaletto "Perspective de la Facade de la Roiale Eglise Catolique, avec une part du Palais...". 1748.
    Jun. 20, 2026

    Bernardo Bellotto, gen. Canaletto "Perspective de la Facade de la Roiale Eglise Catolique, avec une part du Palais...". 1748.

    Est: €3,800 - €4,200

    Bernardo Bellotto, gen. Canaletto 1720 Venedig – 1780 Warschau Radierung auf Bütten mit Wasserzeichen (Pinienzapfen?). In der Darstellung u.li. signiert "CANALETTO F.". In der Platte unterhalb der Darstellung französisch betitelt "Perspective de La Facade de La Roïale Eglise Catolique, avec une part du Palais de S. M, et des Environs de Neudorff sur l''Elbe, tirée du Jardin de S. Ell. Mgr, Le comte de Brühl Le Prér. Ministre.". Darunter u.re. signiert und datiert "Peint, dessiné, et gravé par Bernard Belloto dit Canaletto. 1748". Li. davon bezeichnet "Ce Tableau fait par ordre de S. M. Le Roÿ de Pologne et Eléc. de Sax. &: &. &.". Das Wappen von einer separaten Platte gedruckt. WVZ De Vesme 11 I (von V); WVZ Kozakiewicz 153 I (von III), erster Zustand vor der Löschung der Beschriftung "Ce Tableau fait" u.li. und noch mit den Pentimenti des Rades des Wagens u.li., die über die Einfassungslinie reichen. Ein motivgleiches Gemälde wird bewahrt in: Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Gemäldegalerie Alte Meister, InvNr. 608. Bernardo Bellotto, gen. Canaletto 1720 Venedig – 1780 Warschau Lehrzeit bei seinem Onkel, dem Vedutenmaler Antonio Canal, gen. Canaletto. Um 1735 in dessen Werkstatt tätig. B. bereiste Rom und Oberitalien. Ein Auftrag des Königshauses von Turin aus dem Jahre 1745 beförderte seine europäische Karriere. Wohl durch den Einfluss P. Guarientis (späterer Direktor der Königl. Gemäldegalerie in Dresden) wurde B. 1746 nach Dresden berufen und siedelte 1747 mit seiner Familie nach Dresden über. 1748 wurde er zum Hofmaler ernannt und schuf eindrucksvolle Veduten von Dresden, Pirna sowie der Festung Königstein, mit denen er die großzügige Baupolitik der Augusteischen Zeit dokumentierte. Die meisten Gemälde wurden von Bellotto radiert, von allen Dresden-Ansichten und acht Pirna-Veduten fertigte er Kopien für den Premierminister Heinrich Graf von Brühl an. Sein Ansehen in Dresden war sehr groß, wovon sein hohes Gehalt von 1750 Talern und die Tatsache zeugten, dass das Ehepaar Brühl Patenschaften für die Kinder des Malers übernahmen. Beim Ausbruch des 7–jährigen Krieges flohen seine Auftraggeber nach Warschau. Bellotto ging nach Wien und arbeitete dort für Maria Theresia. 1761 war er in München tätig und kehrte noch im selben Jahr nach Dresden zurück und dokumentierte die zerstörte Stadt. Nach Ende des 7–jährigen Krieges wurde er nicht erneut als Hofmaler angestellt. 1767 ging Bellotto nach Warschau und wurde ab 1770 Hofmaler des polnischen Königs Stanislaus II. Pontiatowsky.

    Schmidt Kunstauktionen Dresden OHG
  • Bernardo Bellotto (1722 Venedig - 1780 Warschau)
    Jun. 09, 2026

    Bernardo Bellotto (1722 Venedig - 1780 Warschau)

    Est: -

    Bernardo Bellotto (1722 Venedig - 1780 Warschau) Perspective de la Place de la grande Garde, Radierung, ca. 54 × 82 cm, leicht gewellt, mittig spuren alter Faltung, restauriert Bernardo Bellotto (1722 Venice - 1780 Warsaw) Perspective de la Place de la grande Garde, etching, ca. 54 × 82 cm, slightly wavy, traces of an old central fold, restored

    Wettmann
  • BERNARDO BELLOTTO (VENICE 1721-1780 WARSAW). Venice, The Grand Canal lookin
    Dec. 02, 2025

    BERNARDO BELLOTTO (VENICE 1721-1780 WARSAW). Venice, The Grand Canal lookin

    Est: £1,000,000 - £1,500,000

    BERNARDO BELLOTTO (VENICE 1721-1780 WARSAW). Venice, The Grand Canal looking North from the Rialto Bridge. oil on canvas24 5/8 x 36 7/8 in. (62.5 x 93.7 cm.).

    Christie's
  • Bernardo Bellotto Vue de la ville de Pirne devant la porte nommée Dohnaiszh-Thor, avec la forteresse Sonnenstein,
    Nov. 27, 2025

    Bernardo Bellotto Vue de la ville de Pirne devant la porte nommée Dohnaiszh-Thor, avec la forteresse Sonnenstein,

    Est: €900 - €1,800

    Etching, 415 x 530 mm (plate). Kozakiewicz 204.Fine impression on laid paper. Vertical mark at the top centre. With passe-partout and frame (59 × 71 × 2 cm). The print has not been examined out of the frame.

    Bertolami Fine Art s.r.l.
  • Bellotto, Bernardo: Perspective de la Facade de la Roiale Eglise Catolique, avec une part du Palais ...
    Nov. 26, 2025

    Bellotto, Bernardo: Perspective de la Facade de la Roiale Eglise Catolique, avec une part du Palais ...

    Est: €4,000 - €6,000

    Perspective de la Facade de la Roiale Eglise Catolique, avec une part du Palais ... (Dresden vom linken Elbufer oberhalb des Altstädter Brückenkopfes - Blick vom überhöhten Terrassenufer des Brühlschen Gartens). Radierung. 54,7 x 84 cm. 1748. De Vesme 11 I (von V), Succi (1999) 11 I (von III). Wz. Pinienzapfen. Vor der Löschung der Schrift "Ce Tableau fait" und das Wappen noch von der separaten Platte gedruckt. Prachtvoller, klarer Druck mit Rand, noch mit den Pentimenti des Rades des Wagens unten links, die über die Einfassungslinie reichen. Übliche geglättete und hinterlegte vertikale Mittelfalte, dort mit hinterlegten Einrissen im oberen und unteren Rand sowie drei winzige Papierfehlstellen in der Mitte. Ebenso recto unauffällige horizontale Mittelfalte in der linken Bildhälfte hinterlegt. Der linke Plattenrand teils gebrochen und fachmännisch hinterlegt, kleiner hinterlegter Einriss in der äußersten oberen linken Ecke, kleine Verfärbung an der Einfassungslinie oben links, das Papier verso an den Rändern 1 cm umlaufend etwas verbräunt, wohl aufgrund einer alten Montage, minimal angestaubt, sonst im Gesamteindruck jedoch sehr schön. - Wir bitten darum, Zustandsberichte zu den Losen zu erfragen, da der Erhaltungszustand nur in Ausnahmefällen im Katalog angegeben ist. - Please ask for condition reports for individual lots, as the condition is usually not mentioned in the catalogue.

    Bassenge Auctions
  • FOLLOWER OF CHRISTIAN WILHELM ERNST DIETRICH (1712–1774)
    Nov. 08, 2025

    FOLLOWER OF CHRISTIAN WILHELM ERNST DIETRICH (1712–1774)

    Est: $6,000 - $8,000

    FOLLOWER OF CHRISTIAN WILHELM ERNST DIETRICH (1712–1774) "Bänkelsänger" (Ballad Singer), c. 1740–1750, oil on canvas, based on the etching of Christian Wilhelm Ernst Dietrich, student of Thiele. Signed "Thiel p." lower left. The suffix "p." abbreviates pinxit, the Latin term meaning "painted by." A partially preserved label affixed to the reverse of the frame identifies the artist's biographical details. The verso of the canvas bears the stamp of McDermott Picture Liner, Broadway, New York, indicating professional relining and conservation performed in the early 20th century. Literature: Linck 74 (etching model).

    Thomaston Place Auction Galleries
  • BERNARDO BELLOTTO Venice, Italy (Known as "Canaletto the Younger" (Venice, January 30, 1721-Warsaw, October 17, 1780) / 1780) "View of Munich"
    Nov. 04, 2025

    BERNARDO BELLOTTO Venice, Italy (Known as "Canaletto the Younger" (Venice, January 30, 1721-Warsaw, October 17, 1780) / 1780) "View of Munich"

    Est: €150 - €200

    Colored engraving. Signed in plate. Measurements: 54 x 75 cm.

    Ansorena
  • Bernardo BELLOTTO dit CANALETTO (1721-1780), peintre du roi, 1750
    Nov. 02, 2025

    Bernardo BELLOTTO dit CANALETTO (1721-1780), peintre du roi, 1750

    Est: €1,000 - €2,000

    Bernardo BELLOTTO dit CANALETTO (1721-1780), peintre du roi, 1750 Vue extérieure de la Porte d'Italie des remparts de la ville de Dresde et de partie des magnifiques Pavillons où sont actuellement la bibliothèque Roïale et le Théâtre de l'Opéra. Eau-forte. Très belle épreuve avec pliures, autres plis, quelques taches, rousseurs. Encadrée sous verre. 58 x 89 cm (à vue)

    Osenat
  • Bernardo Bellotto, genannt „Canaletto", 1721 Venedig – 1780 Warschau
    Sep. 25, 2025

    Bernardo Bellotto, genannt „Canaletto", 1721 Venedig – 1780 Warschau

    Est: €600,000 - €800,000

    VENEDIG – BLICK VON DEN PALAZZI MORO LIN UND FOSCARI ZUR CARITÀ-KIRCHE Öl auf Leinwand. 50,3 x 75,5 cm. Beigegeben eine ausführliche Expertise von Dario Succi, Gorizia, in Kopie. Der Blick führt über die Kanalmitte, vom Standpunkt des Rialto aus, wobei die Ansicht wie ein perspektivischer Bühnenprospekt aufgefasst ist. Damit rahmen die seitlichen Paläste und Häuserreihen das Geschehen auf dem Wasser. In diesem Sinne sind die Boote, Gondeln, Lastkähne – zum Teil durch Sonnensegel abgedeckt – sowie die Staffage, die Hauptakteure der Szenerie. Sie wird gerahmt, links vom verschatteten Palazzo Lin, sowie rechts von der Ca’ Foscari, während der Campanile von Santa Maria della Caritá verschwindend klein im entferntesten zentralen Hintergrund gerade noch erkennbar ist. Der Prototyp dieses Prospekts ist ein Gemälde des Onkel Bellottos, Canaletto, das ins beginnende Jahr 1727 datiert wird. Es ist Teil der Bilderserie von 14 Veduten, die zwischen 1726 und 1734 entstanden sind. Auftraggeber war der englische Kunsthändler und Sammler Joseph Smith, von dem die Serie 1762 an die Royal Collection überging, wo sie im Windsor Castle aufbewahrt wird. Bekanntlich wurden die Veduten 1736 von Visentini in Kupfer gestochen und veröffentlicht als „Prospectus Magni Canalis Ventiarum", 1742 zu 38 Veduten vervollständigt. Dario Succi, Verfasser des Gutachtens, datiert das Gemälde in den Anfang des Jahres 1736 – auch im Formatabgleich von Erstfassung und Wiederholung (50 x 75 bzw. 47 x 78 cm.). Succi hat beim Abgleich des Gemäldes mit dem Stichwerk markante Beobachtungen gemacht, die für die Authentizität des Werkes sprechen – entsprechend der Erkenntnisse und Ergebnisse in seinen Publikationen (siehe Literatur). Das Gemälde wurde seit jeher als ein Werk Bellottos angesehen. Zwischenzeitlich wurde versucht, es als eine Arbeit des Maitre de Lyon (tätig in Venedig 1740 – 50. S. Christie’s Nov. 2024) zuzuschreiben. Inzwischen jedoch hat die Forschung des Experten Dario Succi die Autorschaft wieder nachvollziehbar auf Bellotto zugewiesen. Bellotto, der auch die Städte Dresden, München, Warschau und Wien verewigt hat, wurde 1738 Zunftmitglied in Venedig. Er war zusammen mit Luca Carlevarijs, Antonio Canal (genannt „Canaletto"), Michele Marieschi und Francesco Guardi einer der bedeutendsten Maler der venezianischen Vedutenkunst des 18. Jahrhunderts. Er entstammte einer Familie, aus der bereits zwei weitere Maler bekannt sind. Sein Großvater und dessen Bruder waren Theatermaler, und sein Onkel war der schon seinerzeit berühmte venezianische Vedutist Giovanni Antonio Canal (1697 – 1768), genannt „Canaletto", in dessen Werkstatt Bernardo 1736 wirkte. Die Forschung Succis über Bellottos Tätigkeit als Schöpfer venezianischer Veduten hat es also ermöglicht, das Werk wieder in das Oeuvre des Malers einzuordnen. Literatur: Vgl. Dario Succi, Bernardo Bellotto, Il Canaletto delle corti europee, Ausstellungskatalog, Galleria Comunale d’Arte Moderna, Conegliano, 11. November 2011 – 15, April 2012, Venedig 2011. Vgl. Dario Succi, Bernardo Bellotto detto il Canaletto, Ausstellungskatalog, Villa Morosini, Mirano, 23. Oktober – 19. Dezember 1999, Mailand 1999. Vgl. Dario Succi, Carlevarijs, van Wittel, Venezia (The young Bellotto), in: Luca Carlevarijs e la veduta veneziana del Settecento, Ausstellungskatalog, Palazzo della Ragione, Padua, 25. September – 26. Dezember 1994, Mailand 1994. Vgl. Stefan Kozakiewicz, Bellotto, Bernardo, in: Alberto M. Ghisalberti (Hrsg.): Dizionario Biografico degli Italiani (DBI). Bd 7: Bartolucci-Bellotto. Istituto della Enciclopedia Italiana, Rom 1965. Und 1972; dort Bd. II, Nr. 297, 301. A.R. (1451054) (11) Bernardo Bellotto, also known as "Canaletto", 1721 Venice – 1780 Warsaw VENICE – VIEW OF THE PALAZZI MORO AND FOSCARI TOWARDS THE CHURCH OF LA CARITÀ Oil on canvas. 50.3 x 75.5 cm. Accompanied by an expert’s report by Dario Succi, Gorizia, in copy. This Venetian veduta is based on a prototype by Bellotto’s uncle, Canaletto, dating from early 1727. It is part of a series of 14 vedute created between 1726 and 1734, which were famously engraved in copper by Visentini in 1736 and published as Prospectus Magni Canalis Ventiarum. The series was later expanded to 38 vedute and republished in 1742. In his expert’s report, Dario Succi, dates the painting to early 1736. He compares the dimensions of the original version and the repetition (50 x 75 and 47 x 78 cm, respectively). His close comparison between this work and the corresponding engraving reveals compelling evidence in support of its authenticity. The painting has long been considered a work by Bellotto. Attempts were made to interpret it as a work by the Maître de Lyon (active in Venice 1740 – 50, see Christie’s, November 2024). However, recent research by Succi has conclusively reaffirmed Bellotto’s authorship. Literature: cf. Dario Succi, Bernardo Bellotto, Il Canaletto delle corti europee, exhibition catalogue, Galleria Comunale d’Arte Moderna, Conegliano, 11 November 2011 – 15 April 2012, Venice 2011. cf. Dario Succi, Bernardo Bellotto detto il Canaletto, exhibition catalogue, Villa Morosini, Mirano, 23 October – 19 December 1999, Milan 1999. cf. Dario Succi, Carlevarijs, van Wittel, Venezia (The young Bellotto), in: Luca Carlevarijs e la veduta veneziana del Settecento, exhibition catalogue, Palazzo della Ragione, Padua, 25 September – 26 December 1994, Milan 1994. cf. Stefan Kozakiewicz, Bellotto, Bernardo, in: Alberto M. Ghisalberti (ed.): Dizionario Biografico degli Italiani (DBI), vol. 7: Bartolucci-Bellotto. Istituto della Enciclopedia Italiana, Rome 1965 and 1972; see vol. II, nos. 297, 301.).

    Hampel Fine Art Auctions
  • Bernardo Bellotto, detto il Canaletto: Vue des débris de la Tour de Ste Croix
    Sep. 12, 2025

    Bernardo Bellotto, detto il Canaletto: Vue des débris de la Tour de Ste Croix

    Est: CHF1,500 - CHF2,000

    Bernardo Bellotto, detto il Canaletto (Venedig 1721 - 1780 Warschau) Vue des débris de la Tour de Ste Croix Die Trümmer der 1760 durch preussischen Beschuss zerstörten Kreuzkirche in Dresden Radierung auf Bütten mit Wasserzeichen "RAVENSPURG" / Etching on laid paper with watermark "RAVENSPURG" Um 1765 61x73,5 cm, Blattgrösse / 61x73.5 cm, sheet size Werkverzeichnis / Catalogue Raisonné De Vesme 32/II (v. III) Kozakiewicz II, 300/II (v. III) De Vesme 32/II (of III) Kozakiewicz II, 300/II (of III) Provenienz / Provenance Nicht identifizierter Sammlerstempel "BE", Lugt 358 Nicht identifizierter Sammlerstempel "F mit Krone", Lugt 962 Auktion Galerie Kornfeld, Bern, 21. Juni 1985, Los 22 Unidentified collector's stamp "BE", Lugt 358 Unidentified collector's stamp "F with Krone", Lugt 962 Auction Galerie Kornfeld, Bern, 21 June 1985, lot 22 Zustand / Condition Sehr guter Abdruck. Der breitrandige Papierbogen ist etwas angeschmutzt. Die übliche vertikale Mittelfalte, unten mit alt hinterlegtem Einriss im Rand, der allerdings nur bis zur Plattenkante reicht. Mit leichten Altersspuren im Rand, insgesamt aber ausgezeichnet erhalten Very good impression. The wide-margined sheet is slightly soiled. The usual vertical centre fold, with an old supported tear in the margin at the bottom, which, however, only reaches up to the plate mark. With slight signs of age in the margin, but overall in excellent condition Erläuterungen / Comments Im Verlauf des angesichts der kolonialen Interessen nahezu weltumspannenden Siebenjährigen Krieges (1756-63) kam es zum sogenannten Dritten Schlesischen Krieg, einem Sonderkonflikt zwischen dem preussischen König Friedrich II. und der österreichischen Kaiserin Maria Theresia. Nach dem Sieg über das mit Österreich verbündete sächsische Heer nahmen die preussischen Truppen im September 1756 Dresden ein. In Anbetracht der in der Folgezeit vorrückenden kaiserlichen Armee kam es zur Zerstörung einer Reihe von Vororten. Im September 1759 mussten die Preussen Dresden schliesslich wieder räumen. Im Juli 1760 wurden dann zahlreiche Gebäude der Dresdner Innenstadt durch preussisches Bombardement zerstört, darunter auch die Kreuzkirche. Bellottos fünf Jahre danach entstandene Radierung zeigt die Abtragung der Ruine mit der "Abbruchleiter" des Maurergesellen Künzelmann sowie im Vordergrund die im Juli 1764 begonnenen Arbeiten am Neubau. Die fünfzehn Lose 3075-3089 bieten einen repräsentativen Querschnitt durch das Genre der italienischen Vedute. Erste wirklichkeitsgetreue Ansichten von Landschaften und Städten kommen in der Kunst schon um 1500 vor. Seine Blütezeit erlebt das Genre aber im Italien des ausgehenden 17. und im Verlauf des 18. Jahrhunderts. Der internationale Italien-Tourismus bot dabei einen Absatzmarkt, der in seiner Breite vor allem durch druckgraphische Blätter bedient wurde. Zu nennen sind hier an erster Stelle natürlich die Radierungen von Antonio Canaletto und Giovanni Battista Piranesi. Canalettos Neffe Bernardo Bellotto etablierte das Konzept der höchst naturgetreuen Stadtansicht auch nördlich der Alpen während Piranesi topographische Motive noch um die architektonischen Inventionen der "Carceri" erweiterte. Chronologisch betrachtet machen in der hier angebotenen Auswahl die bei dem römischen Verleger Rossi schon im 17. Jahrhundert erschienenen und von Falda, Specchi und Venturini gestochenen Folgen bedeutender Bauwerke und Brunnen in Rom den Anfang. Den zeitlichen Schlussakkord bildet dann Luigi Rossinis umfangreicher Zyklus von Rom-Ansichten, der Piranesis Grossprojekt der „Vedute di Roma“ bis ins 19. Jahrhundert weiterführt. (Siehe auch die Einzelblätter Piranesis in unserer Online-Auktion, Lose 4088ff. sowie als interessante Beispiele niederländischer Veduten die Folgen von Reinier Nooms und Pieter Schenk, ebendort die Lose 4083 und 4114.) In the course of the almost worldwide Seven Years’ War (1756–63), driven by colonial interests, the so-called Third Silesian War broke out, a special conflict between the Prussian King Frederick II and the Austrian Empress Maria Theresa. After defeating the Saxon army allied with Austria, the Prussian troops occupied Dresden in September 1756. In view of the advancing imperial army in the period that followed, a number of suburbs were destroyed. In September 1759, the Prussians finally had to evacuate Dresden. In July 1760, numerous buildings in Dresden’s city centre were destroyed by Prussian bombardment, including the Kreuzkirche. Bellotto’s etching, created five years later, shows the demolition of the ruins with the "Abbruchleiter" of the mason’s apprentice Künzelmann, as well as, in the foreground, the work on the new building begun in July 1764. The fifteen lots 3075–3089 offer a representative cross-section of the genre of Italian vedute. The first true-to-life views of landscapes and cities appeared in art as early as around 1500. However, the genre experienced its heyday in Italy from the late 17th century and throughout the 18th century. International tourism to Italy provided a market that was served primarily by printed graphic sheets. First and foremost to be mentioned here are, of course, the etchings by Antonio Canaletto and Giovanni Battista Piranesi. Canaletto’s nephew Bernardo Bellotto established the concept of the highly naturalistic city view north of the Alps as well, while Piranesi expanded topographical motifs to include the architectural inventions of the "Carceri". Chronologically, in the selection offered here, the series of important buildings and fountains in Rome published by the Roman publisher Rossi as early as the 17th century and engraved by Falda, Specchi, and Venturini form the starting point. The final chord is struck by Luigi Rossini’s extensive cycle of views of Rome, which continues Piranesi’s major project „Vedute di Roma“ into the 19th century. (See also the individual sheets by Piranesi in our online auction, lots 4088ff., As well as, as interesting examples of Dutch vedute, the series by Reinier Nooms and Pieter Schenk, likewise lots 4083 and 4114.) MWST / VAT Mehrwertsteuer auf dem Zuschlagspreis plus Aufgeld / VAT on hammer price plus buyer's premium Erwartete Ausrufzeit / Estimated Auction Time of Lot (+/- 30min) 12.09.2025; 10:50 h (MEST / CET) For further information visit our website (www.kornfeld.ch) Versandkosten / Shipping cost Schweiz / Switzerland: CHF 170.- Europa / Europe: CHF 270.- Übrige Länder / Other countries: CHF 360.-

    Galerie Kornfeld Auktionen AG
  • Bernardo Bellotto, detto il Canaletto: Vue des remparts de Sonnenstein de la Tour où sont les prisons
    Sep. 12, 2025

    Bernardo Bellotto, detto il Canaletto: Vue des remparts de Sonnenstein de la Tour où sont les prisons

    Est: CHF2,250 - CHF3,000

    Bernardo Bellotto, detto il Canaletto (Venedig 1721 - 1780 Warschau) Vue des remparts de Sonnenstein de la Tour où sont les prisons Radierung auf festem Bütten / Etching on firm laid paper Um 1760-1765 47x65,3 cm, Blattgrösse / 47x65.3 cm, sheet size Werkverzeichnis / Catalogue Raisonné De Vesme 26 II Kozakiewicz II, 229 Succi 26 De Vesme 26 II Kozakiewicz II, 229 Succi 26 Zustand / Condition Sehr guter Abdruck. Unbehandelt und ohne Mittelfalte, mit umlaufendem Rand Very good impression. Untreated and without centre fold, with full margins Erläuterungen / Comments Der Blick geht von der Festung Sonnenstein auf die unter ihr gelegene Stadt Pirna mit der Marienkirche. Bei Bellotto wirkt der Kirchturm schlanker als er tatsächlich ist. Hierin zeigt sich, bei aller Verpflichtung auf die Korrektheit des Vedutisten, eine gewisse Freiheit. Zwischen den Architekturen der Stadt auf der einen und der Festung mit dem mächtigen Rundturm auf der anderen Seite öffnet sich die Sicht über die Elbe in die Landschaft. Ein mächtiger Himmel mit wenigen Wolken spannt sich über die Szenerie. Dieser konstituiert sich wie stets bei Bellotto aus zahlreichen parallelen Strichen und wird im vorliegenden Fall durch Wolken belebt. Die fünfzehn Lose 3075-3089 bieten einen repräsentativen Querschnitt durch das Genre der italienischen Vedute. Erste wirklichkeitsgetreue Ansichten von Landschaften und Städten kommen in der Kunst schon um 1500 vor. Seine Blütezeit erlebt das Genre aber im Italien des ausgehenden 17. und im Verlauf des 18. Jahrhunderts. Der internationale Italien-Tourismus bot dabei einen Absatzmarkt, der in seiner Breite vor allem durch druckgraphische Blätter bedient wurde. Zu nennen sind hier an erster Stelle natürlich die Radierungen von Antonio Canaletto und Giovanni Battista Piranesi. Canalettos Neffe Bernardo Bellotto etablierte das Konzept der höchst naturgetreuen Stadtansicht auch nördlich der Alpen während Piranesi topographische Motive noch um die architektonischen Inventionen der "Carceri" erweiterte. Chronologisch betrachtet machen in der hier angebotenen Auswahl die bei dem römischen Verleger Rossi schon im 17. Jahrhundert erschienenen und von Falda, Specchi und Venturini gestochenen Folgen bedeutender Bauwerke und Brunnen in Rom den Anfang. Den zeitlichen Schlussakkord bildet dann Luigi Rossinis umfangreicher Zyklus von Rom-Ansichten, der Piranesis Grossprojekt der „Vedute di Roma“ bis ins 19. Jahrhundert weiterführt. (Siehe auch die Einzelblätter Piranesis in unserer Online-Auktion, Lose 4088ff. sowie als interessante Beispiele niederländischer Veduten die Folgen von Reinier Nooms und Pieter Schenk, ebendort die Lose 4083 und 4114.) The view extends from the Sonnenstein Fortress to the city of Pirna lying below it, with the Church of St. Mary. In Bellotto’s depiction, the church tower appears slimmer than it actually is. Here, despite the vedutist’s comwithment to accuracy, a certain freedom is evident. Between the city’s architecture on one side and the fortress with its massive round tower on the other, the view opens over the Elbe into the landscape. A vast sky with a few clouds stretches over the scene. As always with Bellotto, this is constructed from numerous parallel lines and, in this case, is enlivened by clouds. The fifteen lots 3075–3089 offer a representative cross-section of the genre of Italian vedute. The first true-to-life views of landscapes and cities appeared in art as early as around 1500. However, the genre experienced its heyday in Italy from the late 17th century and throughout the 18th century. International tourism to Italy provided a market that was served primarily by printed graphic sheets. First and foremost to be mentioned here are, of course, the etchings by Antonio Canaletto and Giovanni Battista Piranesi. Canaletto’s nephew Bernardo Bellotto established the concept of the highly naturalistic city view north of the Alps as well, while Piranesi expanded topographical motifs to include the architectural inventions of the "Carceri". Chronologically, in the selection offered here, the series of important buildings and fountains in Rome published by the Roman publisher Rossi as early as the 17th century and engraved by Falda, Specchi, and Venturini form the starting point. The final chord is struck by Luigi Rossini’s extensive cycle of views of Rome, which continues Piranesi’s major project „Vedute di Roma“ into the 19th century. (See also the individual sheets by Piranesi in our online auction, lots 4088ff., As well as, as interesting examples of Dutch vedute, the series by Reinier Nooms and Pieter Schenk, likewise lots 4083 and 4114.) MWST / VAT Mehrwertsteuer auf dem Zuschlagspreis plus Aufgeld / VAT on hammer price plus buyer's premium Erwartete Ausrufzeit / Estimated Auction Time of Lot (+/- 30min) 12.09.2025; 10:50 h (MEST / CET) For further information visit our website (www.kornfeld.ch) Versandkosten / Shipping cost Schweiz / Switzerland: CHF 170.- Europa / Europe: CHF 270.- Übrige Länder / Other countries: CHF 360.-

    Galerie Kornfeld Auktionen AG
  • Bernardo Bellotto, detto il Canaletto: Perspective de la Place de la grande Garde, aiant d'un / côté le Gewandt=Haus, d'un autre l'Eglise Nôtre Dame, vers les Ecuries de S.M. / La vue a été tirée de la Meren-Strasse. Depeint, dessiné et gravé[...]
    Sep. 12, 2025

    Bernardo Bellotto, detto il Canaletto: Perspective de la Place de la grande Garde, aiant d'un / côté le Gewandt=Haus, d'un autre l'Eglise Nôtre Dame, vers les Ecuries de S.M. / La vue a été tirée de la Meren-Strasse. Depeint, dessiné et gravé[...]

    Est: CHF3,750 - CHF5,000

    Bernardo Bellotto, detto il Canaletto (Venedig 1721 - 1780 Warschau) Perspective de la Place de la grande Garde, aiant d'un / côté le Gewandt=Haus, d'un autre l'Eglise Nôtre Dame, vers les Ecuries de S.M. / La vue a été tirée de la Meren-Strasse. Depeint, dessiné et gravé par Ber: Bellotto dit Canaletto Penre Rle / 1750 Radierung auf kräftigem Bütten mit dem Schriftzug "VAN GEN" und Buchstaben "FA", beides in Kartuschen / Etching on strong laid paper with the inscription "VAN GEN" and the letters "FA", both in cartouches 1750 65x87,5 cm, Blattgrösse / 65x87.5 cm, sheet size Werkverzeichnis / Catalogue Raisonné De Vesme 15/II (v. IV) Kozakiewicz II, 172/I (v. II) De Vesme 15/II (of IV) Kozakiewicz II, 172/I (of II) Provenienz / Provenance Auktion Galerie Kornfeld, Bern, 21. Juni 1985, Los 8 Auktion Galerie Kornfeld, Bern, 17. Juni 2016, Los 10 Auction Galerie Kornfeld, Bern, 21 June 1985, lot 8 Auction Galerie Kornfeld, Bern, 17 June 2016, lot 10 Ausstellungen / Exhibitions Bern 2020, Galerie Kornfeld, 100 Kunstwerke von um 1465 bis 2019, Galerie Kornfeld 100 Jahre in Bern, Kat. Nr. 14 Bern 2020, Galerie Kornfeld, 100 Kunstwerke von um 1465 bis 2019, Galerie Kornfeld 100 Jahre in Bern, cat. no. 14 Zustand / Condition Prachtvoller Frühdruck, noch mit der falschen Bezeichnung "Meren-Strasse" statt "Moritz-Strasse" unten, was sehr bald nach der Publikation des Blattes korrigiert worden ist. Das Wappen war bei dieser Darstellung von Anfang an direkt auf die grosse Platte graviert worden. Mit der üblichen vertikalen Mittelfalte, sonst einwandfrei und gänzlich unbehandelt. Auf allen vier Seiten mit mindestens 1,8 cm Papierrand rings um die Plattenkante Outstanding early impression, still with the incorrect designation "Meren-Strasse" instead of "Moritz-Strasse" below, which was corrected very soon after the publication of the sheet. In this version, the coat of arms was engraved directly onto the large plate from the outset. With the usual vertical centre fold, otherwise flawless and completely untreated. With at least 1.8 cm paper margin on all four sides around the plate mark Erläuterungen / Comments Wie schon das vorige Blatt (siehe Los 3076) eine von Bellottos prominentesten Ansichten der Stadt. Von kleinen Veränderungen in der Staffage abgesehen, beruht die Komposition auf dem wohl 1749 begonnenen, aber erst 1751 fertiggestellten Gemälde Kozakiewicz II, 170. Die Druckplatte wurde 1760 beim Bombardement Dresdens durch die Preussen zerstört. Die fünfzehn Lose 3075-3089 bieten einen repräsentativen Querschnitt durch das Genre der italienischen Vedute. Erste wirklichkeitsgetreue Ansichten von Landschaften und Städten kommen in der Kunst schon um 1500 vor. Seine Blütezeit erlebt das Genre aber im Italien des ausgehenden 17. und im Verlauf des 18. Jahrhunderts. Der internationale Italien-Tourismus bot dabei einen Absatzmarkt, der in seiner Breite vor allem durch druckgraphische Blätter bedient wurde. Zu nennen sind hier an erster Stelle natürlich die Radierungen von Antonio Canaletto und Giovanni Battista Piranesi. Canalettos Neffe Bernardo Bellotto etablierte das Konzept der höchst naturgetreuen Stadtansicht auch nördlich der Alpen während Piranesi topographische Motive noch um die architektonischen Inventionen der "Carceri" erweiterte. Chronologisch betrachtet machen in der hier angebotenen Auswahl die bei dem römischen Verleger Rossi schon im 17. Jahrhundert erschienenen und von Falda, Specchi und Venturini gestochenen Folgen bedeutender Bauwerke und Brunnen in Rom den Anfang. Den zeitlichen Schlussakkord bildet dann Luigi Rossinis umfangreicher Zyklus von Rom-Ansichten, der Piranesis Grossprojekt der „Vedute di Roma“ bis ins 19. Jahrhundert weiterführt. (Siehe auch die Einzelblätter Piranesis in unserer Online-Auktion, Lose 4088ff. sowie als interessante Beispiele niederländischer Veduten die Folgen von Reinier Nooms und Pieter Schenk, ebendort die Lose 4083 und 4114.) As with the previous sheet (see lot 3076), one of Bellotto’s most prominent views of the city. Apart from minor changes in the staffage, the composition is based on the painting Kozakiewicz II, 170, probably begun in 1749 but only completed in 1751. The printing plate was destroyed in 1760 during the bombardment of Dresden by the Prussians. The fifteen lots 3075–3089 offer a representative cross-section of the genre of Italian vedute. The first true-to-life views of landscapes and cities appeared in art as early as around 1500. However, the genre experienced its heyday in Italy from the late 17th century and throughout the 18th century. International tourism to Italy provided a market that was served primarily by printed graphic sheets. First and foremost to be mentioned here are, of course, the etchings by Antonio Canaletto and Giovanni Battista Piranesi. Canaletto’s nephew Bernardo Bellotto established the concept of the highly naturalistic city view north of the Alps as well, while Piranesi expanded topographical motifs to include the architectural inventions of the "Carceri". Chronologically, in the selection offered here, the series of important buildings and fountains in Rome published by the Roman publisher Rossi as early as the 17th century and engraved by Falda, Specchi, and Venturini form the starting point. The final chord is struck by Luigi Rossini’s extensive cycle of views of Rome, which continues Piranesi’s major project „Vedute di Roma“ into the 19th century. (See also the individual sheets by Piranesi in our online auction, lots 4088ff., As well as, as interesting examples of Dutch vedute, the series by Reinier Nooms and Pieter Schenk, likewise lots 4083 and 4114.) MWST / VAT Mehrwertsteuer auf dem Zuschlagspreis plus Aufgeld / VAT on hammer price plus buyer's premium Erwartete Ausrufzeit / Estimated Auction Time of Lot (+/- 30min) 12.09.2025; 10:50 h (MEST / CET) For further information visit our website (www.kornfeld.ch) Versandkosten / Shipping cost Schweiz / Switzerland: CHF 170.- Europa / Europe: CHF 270.- Übrige Länder / Other countries: CHF 360.-

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  • Bernardo Bellotto, detto il Canaletto: Perspective du Pont de Dresde sur l'Elbe, tirée de la veuë du Palais de S.M., dit / d'hollande avec la part Latérale de l'Eglise catolique et batimens contigus. / Ce Tableau fait par ordre de S.M. Le Roy [...]
    Sep. 12, 2025

    Bernardo Bellotto, detto il Canaletto: Perspective du Pont de Dresde sur l'Elbe, tirée de la veuë du Palais de S.M., dit / d'hollande avec la part Latérale de l'Eglise catolique et batimens contigus. / Ce Tableau fait par ordre de S.M. Le Roy [...]

    Est: CHF3,750 - CHF5,000

    Bernardo Bellotto, detto il Canaletto (Venedig 1721 - 1780 Warschau) Perspective du Pont de Dresde sur l'Elbe, tirée de la veuë du Palais de S.M., dit / d'hollande avec la part Latérale de l'Eglise catolique et batimens contigus. / Ce Tableau fait par ordre de S.M. Le Roy de Pologne et Elec. de Sax. etc. etc. etc. Peint dessiné et gravé par Bernard Bellotto dit Canaletto Pein.Re / 1748 Radierung auf kräftigem Bütten mit Wasserzeichen "VAN GEN" und "FA", beides in Kartuschen / Etching on strong laid paper with watermark "VAN GEN" and "FA", both in cartouches 1748 65x88 cm, Blattgrösse / 65x88 cm, sheet size Werkverzeichnis / Catalogue Raisonné De Vesme 12/II (v. V) Kozakiewicz II, 150/III (v. V) De Vesme 12/II (of V) Kozakiewicz II, 150/III (of V) Provenienz / Provenance Auktion Galerie Kornfeld, Bern, 21. Juni 1985, Los 5 Auktion Galerie Kornfeld, Bern, 17. Juni 2016, Los 9 Auction Galerie Kornfeld, Bern, 21 June 1985, lot 5 Auction Galerie Kornfeld, Bern, 17 June 2016, lot 9 Ausstellungen / Exhibitions Bern 2020, Galerie Kornfeld, 100 Kunstwerke von um 1465 bis 2019, Galerie Kornfeld 100 Jahre in Bern, Kat. Nr. 13 Bern 2020, Galerie Kornfeld, 100 Kunstwerke von um 1465 bis 2019, Galerie Kornfeld 100 Jahre in Bern, cat. no. 13 Zustand / Condition Brillanter Abdruck auf breitrandigem, ausgesprochen gut erhaltenem Bogen. Mit der üblichen vertikalen Mittelfalte und einer kleinen Oberflächenbereibung in der linken unteren Ecke. Mit umlaufend mindestens 2,4 cm Papierrand Brilliant impression on a wide-margined, exceptionally well-preserved sheet. With the usual vertical centre fold and a small surface rubbing in the lower left corner. With at least 2.4 cm paper margin all around Erläuterungen / Comments Die grossartige Ansicht entstand im zweiten Jahr von Bellottos Aufenthalt in Dresden. Frei komponiert, steht sie dennoch in Bezug zu zwei sehr ähnlichen Gemälden (Kozakiewicz 146 und 147), wobei die Hofkirche auf dem einen Bild noch eingerüstet dargestellt ist. Beim Bombardement der Stadt im Juli 1760, dessen Auswirkungen Bellottos Radierung von 1765 zeigt (siehe Losnummer 3079), wurde auch die Druckplatte für dieses Blatt beschädigt. Die Platte konnte zwar wieder hergerichtet werden, allerdings wurde dabei die Schrift unten vollkommen erneuert. Die fünfzehn Lose 3075-3089 bieten einen repräsentativen Querschnitt durch das Genre der italienischen Vedute. Erste wirklichkeitsgetreue Ansichten von Landschaften und Städten kommen in der Kunst schon um 1500 vor. Seine Blütezeit erlebt das Genre aber im Italien des ausgehenden 17. und im Verlauf des 18. Jahrhunderts. Der internationale Italien-Tourismus bot dabei einen Absatzmarkt, der in seiner Breite vor allem durch druckgraphische Blätter bedient wurde. Zu nennen sind hier an erster Stelle natürlich die Radierungen von Antonio Canaletto und Giovanni Battista Piranesi. Canalettos Neffe Bernardo Bellotto etablierte das Konzept der höchst naturgetreuen Stadtansicht auch nördlich der Alpen während Piranesi topographische Motive noch um die architektonischen Inventionen der "Carceri" erweiterte. Chronologisch betrachtet machen in der hier angebotenen Auswahl die bei dem römischen Verleger Rossi schon im 17. Jahrhundert erschienenen und von Falda, Specchi und Venturini gestochenen Folgen bedeutender Bauwerke und Brunnen in Rom den Anfang. Den zeitlichen Schlussakkord bildet dann Luigi Rossinis umfangreicher Zyklus von Rom-Ansichten, der Piranesis Grossprojekt der „Vedute di Roma“ bis ins 19. Jahrhundert weiterführt. (Siehe auch die Einzelblätter Piranesis in unserer Online-Auktion, Lose 4088ff. sowie als interessante Beispiele niederländischer Veduten die Folgen von Reinier Nooms und Pieter Schenk, ebendort die Lose 4083 und 4114.) The magnificent view was created in the second year of Bellotto's stay in Dresden. Freely composed, it nevertheless relates to two very similar paintings (Kozakiewicz 146 and 147), with the Hofkirche still shown under scaffolding in one of them. During the bombardment of the city in July 1760, the effects of which are depicted in Bellotto's etching of 1765 (see lot number 3079), the printing plate for this sheet was also damaged. Although the plate could be restored, the inscription at the bottom was completely renewed in the process. The fifteen lots 3075–3089 offer a representative cross-section of the genre of Italian vedute. The first true-to-life views of landscapes and cities appeared in art as early as around 1500. However, the genre experienced its heyday in Italy in the late 17th and throughout the 18th century. The international tourism to Italy created a market, which was mainly served by printed graphic sheets. Of particular note here are, of course, the etchings by Antonio Canaletto and Giovanni Battista Piranesi. Canaletto's nephew, Bernardo Bellotto, established the concept of highly realistic city views north of the Alps as well, while Piranesi expanded topographical motifs with the architectural inventions of the "Carceri". Chronologically, in the selection offered here, the series of significant buildings and fountains in Rome, published by the Roman publisher Rossi in the 17th century and engraved by Falda, Specchi, and Venturini, form the starting point. The chronological conclusion is marked by Luigi Rossini's extensive cycle of views of Rome, which continues Piranesi's major project „Vedute di Roma“ into the 19th century. (See also the individual sheets by Piranesi in our online auction, lots 4088ff., As well as, as interesting examples of Dutch vedute, the series by Reinier Nooms and Pieter Schenk, also there lots 4083 and 4114.) MWST / VAT Mehrwertsteuer auf dem Zuschlagspreis plus Aufgeld / VAT on hammer price plus buyer's premium Erwartete Ausrufzeit / Estimated Auction Time of Lot (+/- 30min) 12.09.2025; 10:50 h (MEST / CET) For further information visit our website (www.kornfeld.ch) Versandkosten / Shipping cost Schweiz / Switzerland: CHF 170.- Europa / Europe: CHF 270.- Übrige Länder / Other countries: CHF 360.-

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  • Bernardo Bellotto, detto il Canaletto: Landschaft mit einem toten Baum
    Sep. 12, 2025

    Bernardo Bellotto, detto il Canaletto: Landschaft mit einem toten Baum

    Est: CHF1,125 - CHF1,500

    Bernardo Bellotto, detto il Canaletto (Venedig 1721 - 1780 Warschau) Landschaft mit einem toten Baum Radierung auf Bütten / Etching on laid paper 1741-1742 15,9x21,6 cm, Blattgrösse / 15.9x21.6 cm, sheet size Werkverzeichnis / Catalogue Raisonné De Vesme 5 Kozakiewicz II, 44 De Vesme 5 Kozakiewicz II, 44 Zustand / Condition Sehr guter Druck mit umlaufend schmalem Rand. Entlang der Plattenkante etwas angestaubt. In der rechten unteren Ecke schwache, jedoch nur verso erkennbare braune Verfärbung. Unbehandelt Very good impression with a narrow margin all around. Slightly dusty along the plate mark. In the lower right corner a faint brown discoloration, visible only on the verso. Untreated Erläuterungen / Comments Innerhalb einer Stadt, zwischen blockhaften Bauten und einer Kirche, wächst sich behauptend am Wegesrand ein Baum, der im unteren Bereich grünt, im oberen Bereich aber zwei markante abgestorbene Äste aufweist. Bellotto thematisiert hier den stets aktuellen Gegensatz von Stadt und Natur. Die fünfzehn Lose 3075-3089 bieten einen repräsentativen Querschnitt durch das Genre der italienischen Vedute. Erste wirklichkeitsgetreue Ansichten von Landschaften und Städten kommen in der Kunst schon um 1500 vor. Seine Blütezeit erlebt das Genre aber im Italien des ausgehenden 17. und im Verlauf des 18. Jahrhunderts. Der internationale Italien-Tourismus bot dabei einen Absatzmarkt, der in seiner Breite vor allem durch druckgraphische Blätter bedient wurde. Zu nennen sind hier an erster Stelle natürlich die Radierungen von Antonio Canaletto und Giovanni Battista Piranesi. Canalettos Neffe Bernardo Bellotto etablierte das Konzept der höchst naturgetreuen Stadtansicht auch nördlich der Alpen während Piranesi topographische Motive noch um die architektonischen Inventionen der "Carceri" erweiterte. Chronologisch betrachtet machen in der hier angebotenen Auswahl die bei dem römischen Verleger Rossi schon im 17. Jahrhundert erschienenen und von Falda, Specchi und Venturini gestochenen Folgen bedeutender Bauwerke und Brunnen in Rom den Anfang. Den zeitlichen Schlussakkord bildet dann Luigi Rossinis umfangreicher Zyklus von Rom-Ansichten, der Piranesis Grossprojekt der „Vedute di Roma“ bis ins 19. Jahrhundert weiterführt. (Siehe auch die Einzelblätter Piranesis in unserer Online-Auktion, Lose 4088ff. sowie als interessante Beispiele niederländischer Veduten die Folgen von Reinier Nooms und Pieter Schenk, ebendort die Lose 4083 und 4114.) Within a city, between block-like buildings and a church, a tree grows assertively at the edge of the path, green in its lower part but with two striking dead branches in its upper section. Here, Bellotto addresses the ever-relevant contrast between city and nature. The fifteen lots 3075–3089 offer a representative cross-section of the genre of Italian vedute. The first true-to-life views of landscapes and cities appeared in art as early as around 1500. However, the genre experienced its heyday in Italy in the late 17th and throughout the 18th century. The international tourism to Italy created a market, which was mainly served by printed graphic sheets. Of particular note here are, of course, the etchings by Antonio Canaletto and Giovanni Battista Piranesi. Canaletto's nephew, Bernardo Bellotto, established the concept of highly realistic city views north of the Alps as well, while Piranesi expanded topographical motifs with the architectural inventions of the "Carceri". Chronologically, in the selection offered here, the series of significant buildings and fountains in Rome, published by the Roman publisher Rossi in the 17th century and engraved by Falda, Specchi, and Venturini, form the starting point. The chronological conclusion is marked by Luigi Rossini's extensive cycle of views of Rome, which continues Piranesi's major project „Vedute di Roma“ into the 19th century. (See also the individual sheets by Piranesi in our online auction, lots 4088ff., As well as, as interesting examples of Dutch vedute, the series by Reinier Nooms and Pieter Schenk, also there lots 4083 and 4114.) MWST / VAT Mehrwertsteuer auf dem Zuschlagspreis plus Aufgeld / VAT on hammer price plus buyer's premium Erwartete Ausrufzeit / Estimated Auction Time of Lot (+/- 30min) 12.09.2025; 10:50 h (MEST / CET) For further information visit our website (www.kornfeld.ch) Versandkosten / Shipping cost Schweiz / Switzerland: CHF 130.- Europa / Europe: CHF 200.- Übrige Länder / Other countries: CHF 250.-

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  • Bernardo Bellotto gen. Canaletto
    Sep. 06, 2025

    Bernardo Bellotto gen. Canaletto

    Est: €13,000 - €26,000

    (1721/22 Venedig - 1780 Warschau) nach Die Frauenkirche in Dresden 1916 entstandene, künstlerisch qualitätvolle, annähernd in Original-Größe ausgeführte Kopie nach dem berühmten Gemälde Bellottos von 1751/52 in der Gemäldegalerie Alte Meister, Staatl. Kunstsammlungen Dresden (Inv.-Nr. Gal.-Nr. 617). Bellotto stellt in einem ungewöhnlichen Blickwinkel auf der linken Bildseite den nur wenige Jahre zuvor vollendeten, 91 m hohen Kuppelbau der Frauenkirche dar, die 1726-1743 durch George Bähr im Auftrag des Rates der Stadt Dresden geschaffen wurde und zu den bedeutendsten Bauwerken des Barock gehört. Zugleich gibt er auf der rechten Bildseite ein authentisches Bild der Stadt und ihrer Architektur wieder, indem er auch die durch Figurenstaffage belebte Straße zeigt. Unter den herausragenden Künstlern, die in der augusteischen Zeit an den kurfürstlichen Hof in Dresden berufen wurden, gehörte auch der venezianische Vedutenmaler Bellotto. Dieser lernte bei seinem Onkel, dem damals schon berühmten Giovanni Antonio Canal gen. Canaletto (1697 - 1768). Dresden, wo sich der 25-jährige Maler Bellotto 1747 niederließ, war damals nicht nur die Hauptstadt des Kurfürstentums Sachsen, sondern in Person des Kurfürsten Friedrich August II. auch Residenz des polnischen Königs (als August III.). Der Kurfürst und König war ein außergewöhnlicher Kunstkenner, der insbesondere eine Vorliebe für zeitgenössische venezianische Malerei pflegte. Bellotto wurde zum Hofmaler mit einem Jahresgehalt von 1750 Talern ernannt und genoss weitere hohe Wertschätzung. In seiner ersten Dresdner Zeit (1747 - 1758) perfektionierte Bellotto seine Malerei, wandte sein gewachsenes Können in der Anfertigung mehrerer Vedutenzyklen in königlichem Auftrag und des Grafen Heinrich von Brühl an. Ein Hauptzyklus von 14 Dresdner Ansichten, der sich noch heute in der Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden befindet, entstand bis 1754. Diese Ansichten von Dresden ermöglichen es dem heutigen Betrachter eine regelrechte Zeitreise in die Mitte des 18. Jhs. zu unternehmen, wobei Bellotto detaillierte Architekturschilderungen der Residenzstadt mit Szenen des Alltags verband. Öl/Lwd.; Verso bez. "Copie nach No. 617 der Königl. Gemälde-Galerie Dresden 1916". 189 cm x 187 cm. Rahmen. Provenienz: Erworben im Kunstauktionshaus Schloss Ahlden, Auktion Nr. 193, Lot1579 aus der Auflösung einer bedeutenden deutschen Privatsammlung - Teil II. After Bernardo Bellotto (1721/22 - 1780). Copy after the well-known painting by Bellotto in the Staatliche Kunstsammlungen Dresden, executed in 1916. Inscribed and dated on the reverse.

    Kunstauktionshaus Schloss Ahlden
  • BELLOTTO BERNARDO (1721 - 1780) - After. View of Dresden
    Jul. 31, 2025

    BELLOTTO BERNARDO (1721 - 1780) - After. View of Dresden

    Est: €1,200 - €1,600

    BELLOTTO BERNARDO (1721 - 1780). After. View of Dresden. 87,50 x 57 cm.

    Capitolium Art
  • BERNARDO BELLOTTO (VENICE 1721-1780 WARSAW). Venice, The Grand Canal lookin
    Jul. 01, 2025

    BERNARDO BELLOTTO (VENICE 1721-1780 WARSAW). Venice, The Grand Canal lookin

    Est: £500,000 - £800,000

    BERNARDO BELLOTTO (VENICE 1721-1780 WARSAW). Venice, The Grand Canal looking South-East from the Palazzo Michiel dalle.... oil on canvas18 3/8 x 30 3/8 in. (46.7 x 77.2 cm.).

    Christie's
  • BERNARDO BELLOTTO (VENICE 1721-1780 WARSAW). The Fishermen’s Village at Pir
    Jul. 01, 2025

    BERNARDO BELLOTTO (VENICE 1721-1780 WARSAW). The Fishermen’s Village at Pir

    Est: £600,000 - £800,000

    BERNARDO BELLOTTO (VENICE 1721-1780 WARSAW). The Fishermen’s Village at Pirna. oil on canvas19 ¼ x 31 5/8 in. (48.9 x 80.4 cm.).

    Christie's
  • Bernardo Bellotto, genannt „Canaletto“, 1721 Venedig – 1780 Warschau
    Jun. 26, 2025

    Bernardo Bellotto, genannt „Canaletto“, 1721 Venedig – 1780 Warschau

    Est: €450,000 - €650,000

    VENEZIANISCHES CAPRICCIO MIT PALÄSTEN UND KIRCHEN Öl auf Leinwand. Doubliert. 64,5 x 81 cm. In Prunkrahmen. Beigegeben drei Expertisen: Gutachten von Dario Succi, Gorizia, Gutachten von Prof. Egidio Martini, sowie von Dr. Filippo Pedrocco, Venedig, 22. Dezember 2002, jeweils in Kopie. Das prachtvolle Gemälde zeigt den mit Gondeln und Booten belebten Canal Grande, gesäumt von bekannten Gebäuden. Von links nach rechts sind zu sehen: der berühmte Dogenpalast, die Gefängnisse, die Basilika der Heiligen Johannes und Paulus, der Glockenturm von San Marco sowie die helle runde Kuppel der Basilika Santa Maria della Salute, allesamt von der Sonne beschienen. Rechts hinter der verschattet liegenden Brücke, die über den Kanal führt, befindet sich die Kirche San Giorgio mit ihrem Glockenturm. Ganz unten rechts ist ein Teil des im Schatten liegenden Gebäudes Fabbriche Nuovo di Rialto zu sehen, gefolgt von einigen typischen venezianischen Häusern. Alle gezeigten Gebäude sind auf den Canal Grande gerichtet, dieser mit mehreren Gondeln und Booten und belebt durch zahlreiche Figuren. Dario Succi ordnet das Werk dem späten vierten Jahrzehnt des 18. Jahrhunderts zu, das sich auszeichnet durch genaue, aber nicht linsenförmige Wiedergabe der von dünnen schwarzen Linien umrissenen architektonischen Strukturen, durch eine perlmuttartige, leuchtende Tönung und durch das intensive Grün des Wassers mit Kräuselungen. Faszinierend auch die Abfolge der wechselnden Farben der Fassaden der Gebäude. Die Bedeutung des vorliegenden Werkes wird insbesondere dadurch erhöht, dass das Capriccio-Thema eine originelle Erfindung von Bernardo Bellotto selbst darstellt, da weder ein ähnliches Gemälde noch eine Zeichnung von seinem Onkel Canaletto bekannt ist. Anmerkung: Bernardo Bellotto entstammte einer Familie, aus der bereits zwei weitere Maler bekannt sind. Sein Großvater und dessen Bruder waren Theatermaler und sein Onkel war der schon seinerzeit berühmte venezianische Vedutist Giovanni Antonio Canal (1697-1768), genannt „Canaletto“, in dessen Werkstatt Bernardo 1736 eintrat. Im Jahr 1738 wurde er Mitglied der Malerzunft, was wohl seine formelle Selbständigkeit markiert. 1741 reiste er gemeinsam mit seinem Onkel durch die Umgebung Venedigs. Die auf dieser Kunstreise entstandenen Zeichnungen dienten dem Maler später als Vorbilder für seine Capricci, wohl auch für das hier vorliegende Gemälde. Im Frühjahr 1742 begab er sich allein über Florenz, Lucca und Livorno nach Rom. Auf dieser Reise hatte Bellotto erstmals die Gelegenheit, die Welt mit eigenen Augen – ohne den Einfluss seines Onkels – zu betrachten und zu zeichnen. 1745 war er für Karl Emanuel III, Herzog von Savoyen und König von Sardinien tätig. 1747 entschloss er sich Venedig zu verlassen. In den Folgejahren war er für diverse Regenten und hochgestellte Persönlichkeiten tätig, unter anderem für Friedrich August II, Fürst Joseph Wenzel von Liechtenstein, Friedrich Christian von Sachsen und den polnischen König Stanislaw II August in Warschau, wo Bellotto 1780 starb. (1440491) (18) Bernardo Bellotto, also known as “Canaletto”, 1721 Venice – 1780 Warsaw CAPRICCIO OF VENICE WITH PALACES AND CHURCHES Oil on canvas. Relined. 64.5 x 81 cm. Accompanied by three expert's reports: by Dario Succi, Gorizia, by Professor Egidio Martini, by Dr Filippo Pedrocco, Venice, 22 December 2002, each in copy. Dario Succi dates the painting to the late 1730s. He highlights its precise, yet non-lenticular, rendering of the architectural structures – outlined by thin black lines – its pearlescent, luminous tones, and the vivid green water with its ripples. The significance of this work is notably enhanced by the fact that the capriccio theme is an original invention of Bernardo Bellotto himself, as no similar painting or drawing is known by his uncle, Canaletto.Notes: Bernardo Bellotto belonged to a family of artists: His grandfather and his brother were theatre painters, while his uncle was the renowned Venetian vedutista Giovanni Antonio Canal (1697 – 1768), known as “Canaletto”. Bernardo entered his workshop in 1736. In 1738, he became a member of the painters' guild, marking his likely formal independence as an artist. In 1741, he accompanied his uncle on a journey through the Venetian region. The drawings produced during this artistic tour later served as models for his capricci, and probably also for the present painting.

    Hampel Fine Art Auctions
  • Bellotto, Bernardo: Vue de la Ville de Pirne devant la porte nommée
    May. 28, 2025

    Bellotto, Bernardo: Vue de la Ville de Pirne devant la porte nommée

    Est: €3,000 - €3,500

    Vue de la Ville de Pirne devant la porte nommée/Dohnaisch Thor avec la fortesse Sonnenstein (Pirna von der Westseite mit dem Dohnaischen Tor). Radierung auf Velin. 41,2 x 52,7 cm. De Vesme 25, Succi 25, Kozaciewicz 204. Wz. Schrift (undeutlich). Prachtvoller Druck mit gleichmäßigem Rand. Der weiße Rand leicht angestaubt und blass stockfleckig, die Eckenspitze oben links ergänzt, kleine Bleistiftannotation unten links, sonst in sehr guter und harmonischer Erhaltung. Aus dem Kupferstich-Kabinett Dresden ausgeschieden (Lugt 1616 und 5490). - Wir bitten darum, Zustandsberichte zu den Losen zu erfragen, da der Erhaltungszustand nur in Ausnahmefällen im Katalog angegeben ist. - Please ask for condition reports for individual lots, as the condition is usually not mentioned in the catalogue.

    Bassenge Auctions
  • Bellotto, Bernardo: Vue de la Grande Place du Vieux Marché
    May. 28, 2025

    Bellotto, Bernardo: Vue de la Grande Place du Vieux Marché

    Est: €4,000 - €4,500

    Vue de la Grande Place du Vieux Marché, du coté de la Rue du Chateau Royal (Der Altmarkt zu Dresden von der Seestraße aus). Radierung. 54 x 83,8 cm. 1752. De Vesme 18, Succi 18, Kozakiewicz 178. Wz. Schriftband. Prachtvoller, tiefschwarzer Druck mit Rand. Geglättete vertikale Mittelfalte, das Papier etwas gebräunt und lichtrandig, Stockflecken, geschlossener Diagonalriss in der Ecke unten links, ebenda ein weiterer geschlossener Riss, eine kleine wieder angefügte Stelle am Unterrand unterhalb des Wappens, weitere kleine Alters- und Gebrauchsspuren, sonst in guter Erhaltung. - Wir bitten darum, Zustandsberichte zu den Losen zu erfragen, da der Erhaltungszustand nur in Ausnahmefällen im Katalog angegeben ist. - Please ask for condition reports for individual lots, as the condition is usually not mentioned in the catalogue.

    Bassenge Auctions
  • Bellotto, Bernardo: Vue de la Place de la ville-neuve de Dresden
    May. 28, 2025

    Bellotto, Bernardo: Vue de la Place de la ville-neuve de Dresden

    Est: €3,000 - €4,000

    [*] Vue de la Place de la ville-neuve de Dresden, de la grande Allée qui aboutit à la porte noire (Ansicht des Platzes der Dresdener Neustadt mit dem Reiterdenkmal König August II.). Radierung. 53,8 x 84,6 cm. 1750. De Vesme 14 I (von III), Succi 14 I (von II), Kozakiewicz 187 I (von II). Wz. Schriftzeile. Prachtvoller Druck, noch mit den Nadelproben unterhalb der Einfassungslinie. Die beeindruckende Radierung entstand im vierten Jahr von Bellottos Aufenthalt in Dresden. Abzüge sind selten, da die Platte bereits im Jahr 1760 zerstört wurde. Prachtvoller, lebendiger Druck mit schmalem Rand um die markant zeichnende Facette, dort mit einigen Nadelproben. Schwache geglättete vertikale Mittelfalte verso, vorwiegend verso leicht angestaubt und fleckig, punktuelle Ausbesserung an der Staffage rechts, im weißen Rand einige unauffällig ausgebesserte und ergänzte Läsuren, unten minimal lichtrandig, weitere Altersspuren, sonst insgesamt in sehr schöner und originaler Erhaltung. - Wir bitten darum, Zustandsberichte zu den Losen zu erfragen, da der Erhaltungszustand nur in Ausnahmefällen im Katalog angegeben ist. - Please ask for condition reports for individual lots, as the condition is usually not mentioned in the catalogue.

    Bassenge Auctions
  • Bellotto, Bernardo: Perspective de la Facade de la Gallerie Roiale
    May. 28, 2025

    Bellotto, Bernardo: Perspective de la Facade de la Gallerie Roiale

    Est: €4,000 - €6,000

    Perspective de la Facade de la Gallerie Roiale avec une partie de l'Eglise nôtre Dame ... (Der Neumarkt zu Dresden vom Jüdenhof aus). Radierung. 54,7 x 83,2 cm. 1749. De Vesme 13, Succi 13 II, Kozakiewicz 169 II. Wz. Schriftband. Prachtvoller, kontrastreicher und effektvoll flirrender Druck unten mit breitem, an den drei anderen Seiten mit schmalem Rand. Umlaufend Spuren von Rotschnitt entlang der Blattkanten, geglättete vertikale Mittelfalte, in den weißen Rändern geringfügig angestaubt und unmerklich fleckig, sonst in vorzüglicher Erhaltung. - Wir bitten darum, Zustandsberichte zu den Losen zu erfragen, da der Erhaltungszustand nur in Ausnahmefällen im Katalog angegeben ist. - Please ask for condition reports for individual lots, as the condition is usually not mentioned in the catalogue.

    Bassenge Auctions
  • Bernardo Bellotto gen. Canaletto
    May. 11, 2025

    Bernardo Bellotto gen. Canaletto

    Est: €15,000 - €30,000

    1721/22 Venedig - 1780 Warschau) nach Die Frauenkirche in Dresden 1916 entstandene, künstlerisch qualitätvolle, annähernd in Original-Größe ausgeführte Kopie nach dem berühmten Gemälde Bellottos von 1751/52 in der Gemäldegalerie Alte Meister, Staatl. Kunstsammlungen Dresden (Inv.-Nr. Gal.-Nr. 617). Bellotto stellt in einem ungewöhnlichen Blickwinkel auf der linken Bildseite den nur wenige Jahre zuvor vollendeten, 91 m hohen Kuppelbau der Frauenkirche dar, die 1726-1743 durch George Bähr im Auftrag des Rates der Stadt Dresden geschaffen wurde und zu den bedeutendsten Bauwerken des Barock gehört. Zugleich gibt er auf der rechten Bildseite ein authentisches Bild der Stadt und ihrer Architektur wieder, indem er auch die durch Figurenstaffage belebte Straße zeigt. Unter den herausragenden Künstlern, die in der augusteischen Zeit an den kurfürstlichen Hof in Dresden berufen wurden, gehörte auch der venezianische Vedutenmaler Bellotto. Dieser lernte bei seinem Onkel, dem damals schon berühmten Giovanni Antonio Canal gen. Canaletto (1697 - 1768). Dresden, wo sich der 25-jährige Maler Bellotto 1747 niederließ, war damals nicht nur die Hauptstadt des Kurfürstentums Sachsen, sondern in Person des Kurfürsten Friedrich August II. auch Residenz des polnischen Königs (als August III.). Der Kurfürst und König war ein außergewöhnlicher Kunstkenner, der insbesondere eine Vorliebe für zeitgenössische venezianische Malerei pflegte. Bellotto wurde zum Hofmaler mit einem Jahresgehalt von 1750 Talern ernannt und genoss weitere hohe Wertschätzung. In seiner ersten Dresdner Zeit (1747 - 1758) perfektionierte Bellotto seine Malerei, wandte sein gewachsenes Können in der Anfertigung mehrerer Vedutenzyklen in königlichem Auftrag und des Grafen Heinrich von Brühl an. Ein Hauptzyklus von 14 Dresdner Ansichten, der sich noch heute in der Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden befindet, entstand bis 1754. Diese Ansichten von Dresden ermöglichen es dem heutigen Betrachter eine regelrechte Zeitreise in die Mitte des 18. Jhs. zu unternehmen, wobei Bellotto detaillierte Architekturschilderungen der Residenzstadt mit Szenen des Alltags verband. Öl/Lwd.; Verso bez. "Copie nach No. 617 der Königl; Gemälde-Galerie Dresden 1916". 189 cm x 187 cm. Rahmen. Provenienz: Auflösung einer bedeutenden deutschen Privatsammlung - Teil I. After Bernardo Bellotto (1721/22 - 1780). Copy after the well-known painting by Bellotto in the Staatliche Kunstsammlungen Dresden, executed in 1916. Inscribed and dated on the reverse.

    Kunstauktionshaus Schloss Ahlden
  • Bernardo Belotto detto Canaletto Vue de la Place de la Villeneuve de Dresden
    Apr. 16, 2025

    Bernardo Belotto detto Canaletto Vue de la Place de la Villeneuve de Dresden

    Est: €3,000 - €6,000

    Etching, approx. 540 x 850 mm. 1st state of 3, before cleaning the margins. De Vesme 14. Fine and fresh impression on laid paper. In very good condition, except for traces of the usual central fold, a light stain in the upper right corner, three stains on the left side and a light browning of the paper. With walnut frame (79 × 109 × 2 cm). The print has not been examined outside the frame.

    Bertolami Fine Art s.r.l.
  • BERNARDO BELLOTO called CANALETTO
    Mar. 28, 2025

    BERNARDO BELLOTO called CANALETTO

    Est: CHF1,000 - CHF1,500

    BERNARDO BELLOTO called CANALETTO (Venice 1721–1780 Warsaw) Perspective de la Facade de la Roiale Eglise Catolique, avec une part du Palais ..., 1748. Etching on laid paper. Signed and dated on the lower edge of the sheet to the right. Sheet size: 54.2 x 83.5 cm. De Vesme 11 wohl II (von V); Succi 1999 11 II (von III, mit der gelöschten, noch ganz schwach sichtbaren Schrift "Ce Tableau fait", aber das Wappen noch von der separaten Platte gedruckt. Mit dem Pentimenti des Rades des Wagens unten links, die über die Einfassungslinie reichen). - Schöner, kräftiger, gleichmässiger und klarer Druck mit Rand um die Einfassungslinie. Im rechten und linken Rand jeweils mittig mit hinterlegten kleineren Einrissen. Die vertikale Mittelfalte ist schwach sichtbar. Stelleweise vereinzelte Stockfleckchen und mit wenigen Gebrauchs- und Altersspuren. Insgesamt in guter Erhaltung. ------------------------------------------------- BERNARDO BELLOTO gen. CANALETTO (Venedig 1721–1780 Warschau) Perspective de la Facade de la Roiale Eglise Catolique, avec une part du Palais ..., 1748. Radierung auf Bütten. Im unteren Blattrand rechts gestochen signiert und datiert. Blattgrösse: 54,2 x 83,5 cm. De Vesme 11 wohl II (von V); Succi 1999 11 II (von III, mit der gelöschten, noch ganz schwach sichtbaren Schrift "Ce Tableau fait", aber das Wappen noch von der separaten Platte gedruckt. Mit dem Pentimenti des Rades des Wagens unten links, die über die Einfassungslinie reichen). - Schöner, kräftiger, gleichmässiger und klarer Druck mit Rand um die Einfassungslinie. Im rechten und linken Rand jeweils mittig mit hinterlegten kleineren Einrissen. Die vertikale Mittelfalte ist schwach sichtbar. Stelleweise vereinzelte Stockfleckchen und mit wenigen Gebrauchs- und Altersspuren. Insgesamt in guter Erhaltung.

    Koller Auctions
  • Antique Engraving, "Perspective de la Facade de la Roiale" Church, Bernardo Bellotto, 1748
    Jan. 11, 2025

    Antique Engraving, "Perspective de la Facade de la Roiale" Church, Bernardo Bellotto, 1748

    Est: $200 - $400

    Very Large Engraving, "Perspective de la Facade de la Roiale" Church, Bernardo Bellotto, 1748. Architectural engraving of a Catholic church by Bernardo Bellotto (Italian, 1722-1780) with the title or caption in French at bottom. The engraving is dated 1748. Unframed. This is the third of six lots in this auction featuring similar engravings or etchings. Dimensions are 23 in h x 35.5 in w. Condition is good with heavy discoloration throughout, foxing and wear along the edges, some creasing evident in the paper. Please call or email for a detailed condition report.

    Public Sale Auction House
  • Antique Engraving of "Perspective de la galerie et du Jardin" by Bernardo Bellotto, 1747
    Jan. 11, 2025

    Antique Engraving of "Perspective de la galerie et du Jardin" by Bernardo Bellotto, 1747

    Est: $200 - $400

    Very Large Engraving of "Perspective de la galerie et du Jardin de son Excellence Monseigneur le Comte de Bruhl" by Bernardo Bellotto. Architectural engraving by Bernardo Bellotto (Italian, 1722-1780) with the title or caption in French at bottom. The engraving is dated 1747. Unframed. This is the second of six lots in this auction featuring similar engravings or etchings. Dimensions are 23 in h x 35 in w. Condition is good with discoloration throughout, a tear along right side, some staining spots and wear to edges throughout. Please call or email for a detailed condition report.

    Public Sale Auction House
  • Bernardo Bellotto, genannt „Canaletto“, 1721 Venedig – 1780 Warschau
    Dec. 05, 2024

    Bernardo Bellotto, genannt „Canaletto“, 1721 Venedig – 1780 Warschau

    Est: €500,000 - €700,000

    ANSICHT DER KARLSKIRCHE Öl auf Leinwand. 48,3 x 79,9 cm. Auf dieser Ansicht sieht man die Kirche Sant Karl Borromäus vom Ufer des Wienflusses aus in Richtung Osten. Im Vordergrund, teilweise von Bäumen verdeckt, sind die Dächer und Schornsteine einer kleinen Gebäudegruppe zu sehen, die als „Bärenmühle“ bekannt ist. Die Westfront der großen Fischer-von-Erlach-Kirche wird von der kühnen Kombination eines Säulenportikus mit zwei Säulen und der großen Barockkuppel dahinter beherrscht. Rechts daneben befindet sich die kleine Augustinuskapelle, die Friedhofskapelle des städtischen Krankenhauses. Links von der Kirche sind in der Ferne ein Flügel des Palais Schwarzenberg und die Kuppel der Gardekirche zu erkennen, und ganz links die berühmte Steinerne Brücke über den Wienfluss. Die Komposition kann sicher auf 1760 oder das folgende Jahr datiert werden, da das Dach der Bärenmühle einen terminus post quem darstellt: Es wurde nach dem Brand im Juni 1759 gemalt. Provenienz: Frans Josef Honig (1877-1930), Wien, ab 1926. Karl Haberstock, Berlin, ab 1929. Galerie Caspari, München, 1930. Max Emden (1874-1940), Hamburg. Karl Haberstock, Berlin. Reichskanzlei, Berlin. Auf Lager, Alt Ausee, Österreich. Zentrale Sammelstelle München (Nummer 1411), 15. Januar 1946. Übertragen auf den Ministerpräsidenten, 10. Juni 1949. Eigentum der Bundesrepublik Deutschland, 1966. Rückgabe an die Erben von Max Emden, 2019. Literatur: H. Tietze, Alt-Wien in Wort und Bild vom Ausgang des Mittelalters bis zum Ende des XVIII. Jahrhunderts, Wien 1926, Abb. Taf. 104. H.A. Fritzsche, Bernardo Bellotto genannt Canaletto, Burg bei Magdeburg 1936, S. 115, Nr. VG 114. A. Trost, Canalettos Wiener Ansichten, S. 19 und 23, Nr. 9, Abb. 9. H. Aurenhammer, in: Johann Bernhard Fischer von Erlach, Ausst.kat. Wien, Graz und Salzburg 1956, S. 169, 53, Abb. 12. H. Sedlmayer, in Johann Bernhard Fischer von Erlach, Wien und Monaco, 1956, S. 134, Abb. 165. S. Kozakiewicz, „Ein fast unbekannter Maler, Lorenzo Bellotto, Sohn von Bernardo und eine Reihe von Bellottischen Ansichten von Rom“, in Venedig und Polen in den Jahrhunderten vom XVII. bis zum XIX. Jahrhundert, Venedig und Rom 1965, S. 98, Abb. 61; G. Heinz, in Bernardo Bellotto gennant Canaletto, Ausstellungskatalog Wien 1965, S. 59, Nr. 46. K. Haberstock, Hundert Bilder aus der Galerie Haberstock Berlin, München 1967, Nr. 67. S. Kozakiewicz, Bernardo Bellotto, London 1972, Vol. I, S. 114 und 127, Vol. II, S. 198, und 200-01, Nr. 258, Abb. 258. M.J. Knofler, Das Theresianische Wien. Der Alltag in den Bildern Canalettos, Wien, Köln und Graz 1979, S. 22, Abb. 3. A. Rizzi, „Promenades bellottiane per Vienna e dintorni“, in Ateneo Veneto, Bd. CLXXIX, 1992, S. 274-75. A. Rizzi, Bernardo Bellotto. Dresden Wien München 1747-1766, Venedig 1996, S. 104, Nr. 86. W. Seipel (Hrsg.), Bernardo Bellotto gennant Canaletto. Europäische Veduten, Ausstellungskat. Wien 2005, S. 111, unter Nr. 17, Abb. 1. Ausstellung: München, Galerie Caspari, Italienische Malerei, Venezianer des 16. bis 18. Jahrhunderts, 1930, Nr. 4. München, Technische Hochschule, Architekturausstellung der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen München, Settembre-Ottobre 1954. Düsseldorf, Kunstmuseum, in prestito dal 1966. Warschau, Das Königliche Schlossmuseum, Bernardo Bellotto. Anlässlich des 300. Geburtstages des Malers, 23 Settembre 2022 – 10 Gennaio 2023. (14012513) (10) Bernardo Bellotto, also known as “Canaletto”, 1721 Venice – 1780 Warsaw VIEW OF THE CHURCH OF ST CHARLES Oil on canvas. 48.3 x 79.9 cm. Framed. Provenance: Frans Josef Honig (1877-1930), Vienna, from 1926. Karl Haberstock, Berlin, from 1929. Caspari Gallery, Munich, 1930. Max Emden (1874-1940), Hamburg. Karl Haberstock, Berlin. Reich Chancellery, Berlin. In stock, Alt Ausee, Austria. Central Collection Point Munich (number 1411), 15 January 1946. Transferred to the Prime Minister, 10 June 1949. Property of the Federal Republic of Germany, 1966. Returned to the heirs of Max Emden, 2019. Literature: H. Tietze, Alt-Wien in Wort und Bild vom Ausgang des Mittelalters bis zum Ende des XVIII. Jahrhunderts, Vienna 1926, ill. plate 104. H.A. Fritzsche, Bernardo Bellotto genannt Canaletto, Burg bei Magdeburg 1936, p. 115, no. VG 114. A. Trost, Canaletto’s Views of Vienna, pp. 19 and 23, no. 9, fig. 9 H. Aurenhammer, in: Johann Bernhard Fischer von Erlach, exhib. cat. Vienna, Graz and Salzburg 1956, pp. 169, 53, fig. 12. H. Sedlmayer, in Johann Bernhard Fischer von Erlach, Vienna and Monaco, 1956, p. 134, ill. 165. S. Kozakiewicz, ’An almost unknown painter, Lorenzo Bellotto, son of Bernardo and a series of Bellottian views of Rome’, in Venice and Poland in the Centuries from the XVIIth to the XIXth Century, Venice and Rome 1965, p. 98, fig. 61; G. Heinz, in Bernardo Bellotto gennant Canaletto, exhibition catalogue Vienna 1965, p. 59, no. 46. K. Haberstock, Hundert Bilder aus der Galerie Haberstock Berlin, Munich 1967, no. 67. S. Kozakiewicz, Bernardo Bellotto, London 1972, Vol. I, pp. 114 and 127, Vol. II, p. 198, and 200-01, no. 258, ill. 258. M.J. Knofler, Das Theresianische Wien. Der Alltag in den Bildern Canalettos, Vienna, Cologne and Graz 1979, p. 22, fig. 3. A. Rizzi, ’Promenades bellottiane per Vienna e dintorni’, in Ateneo Veneto, vol. CLXXIX, 1992, pp. 274-75. A. Rizzi, Bernardo Bellotto. Dresden Vienna Munich 1747-1766, Venice 1996, p. 104, no. 86. W. Seipel (ed.), Bernardo Bellotto gennant Canaletto. Europäische Veduten, exhib. cat. Vienna 2005, p. 111, under no. 17, fig. 1. Exhibition: Munich, Caspari Gallery, Italian Painting, Venetians of the 16th to 18th centuries, 1930, no. 4. Munich, Technische Hochschule, Architecture Exhibition of the Bavarian State Painting Collections Munich, Settembre-Ottobre 1954. Düsseldorf, Kunstmuseum, in prestito dal 1966. Warsaw, The Royal Castle Museum, Bernardo Bellotto. On the occasion of the 300th anniversary of the painter’s birth, 23 Settembre 2022 – 10 Gennaio 2023. (†)

    Hampel Fine Art Auctions
  • Bernardo Bellotto, genannt „Canaletto“, 1721 – 1780
    Dec. 05, 2024

    Bernardo Bellotto, genannt „Canaletto“, 1721 – 1780

    Est: €600,000 - €800,000

    DER PIER MIT DEM DOGENPALAST UND DEN GEFÄNGNISSEN NACH WESTEN Öl auf Leinwand. Doubliert. 62 x 96 cm. Beigegeben eine Expertise von Dario Succi, Gorizia, 2024, in Kopie. Über den Canal Grande mit zahlreichen Gondeln und Booten mit dahinter liegender Molo, flankiert vom prachtvollen Dogenpalast, den beiden Säulen mit dem Markuslöwen und dem Heiligen Todaro mit Drachen sowie dem Campanile - und alles in der von Bellotto gewohnten feinen vedutenhaften Feinheit nicht ohne die Dynamik des Moments vermissen zu lassen. Der Prototyp für diese Ansicht wurde von Canaletto geschaffen (59 x 93 cm) und ist Teil einer vierteiligen Serie, die in Venedig durch Charles Powlett, Third Duke of Bolton (1658-1754) erworben wurde. Erstmals wurde die Serie von George Knox 1993 in einem Artikel im Apollo publiziert und in die 1730er Jahre datiert, die Zuschreibung wurde dann in J.G. Links, Canaletto Giovanni Antonio Canal (1697-1768), 1998, S. 9-10 bestätigt. Vom Prototyp Canaletto‘s, der Der Pier mit dem Dogenpalast und den Gefängnissen nach Westen darstellt und um 1735 datierbar ist, leitete der sehr junge Bellotto die Zeichnung ab, die Teil der Werkstatt-Sammlung war: Sie wurde von seiner Familie vererbt, als er in Wilno lebte, und gelangte nach einigen Zwischenstationen 1829 in den Besitz des Hessischen Landesmuseums in Darmstadt. Die Zeichnung wurde erstmals detailliert von H.A. Fritsche im Band „Bernardo Bellotto genannt Canaletto“ (Burg bei Magdeburg, 1936) beschrieben: „Die Uferpromenade vom Münzgebäude bis zu den Gefängnissen, gesehen vom Becken aus: Alle horizontalen Linien sind mit dem Lineal gemacht, sehr unsicher und unbefriedigend. Aus einem fremden Modell.“ Zwischen 1938 und 1941 wurde die Zeichnung zusammen mit anderen Arbeiten von Bellotto aus dem Museum aussortiert und, nach einer Versteigerung mit Zuschreibung an Canaletto, bei Fischer in Luzern (2. Juni 1945, Los Nr. 9) verkauft, wobei die Spuren verloren gingen. Bis heute waren bereits zwei Gemälde von Bellotto bekannt, die auf der Zeichnung basieren: Das erste, datierbar auf 1736-1737, wurde von Constable, Links mit Zuschreibung an Canaletto (Hg. 1989; I, Tafel 191, Nr. 85; I, S. 226, Nr. 85) katalogisiert und reproduziert. Es stammte aus der Sammlung von J.H.H. V. Lane, Kings‘ Bromley Manor, Lichfield, und wurde 1912 bei Christie‘s (14. Dezember, Los Nr. 122) als J.B. Canaletto an Ascher Wertheimer verkauft, der es an Adolph Hirsch (+1862) weiterverkaufte, von dem es an seinen Neffen George Pinto (1929-2018) vererbt wurde. Ein Jahr nach dessen Tod wurde die Ansicht mit korrekter Zuschreibung an Bellotto bei Christie‘s in London (4. Juli 2019, Los Nr. 40; 60,8 x 97,5 cm) versteigert. Das Gemälde, das 1736-1737 ausgeführt wurde und ohne Abweichung von der Zeichnung stammt, zeigt Bellottos Versuch, Canaletto‘s sonnige Leuchtkraft nachzuahmen, die präzise Beschreibung des architektonischen Gefüges und die Typologie der Staffagefiguren. Das zweite Gemälde, fast identisch in der Größe, datiert auf 1737-1738, gehörte zum Nachlass des Kunsthändlers Giancarlo Baroni und wurde bei Sotheby‘s in New York (29.-30. Januar 2013, Los Nr. 30; 61,2 x 97,8 cm) als Bellotto versteigert. Die Ansicht zeigt im Vergleich zur ersten eine stilistische und chromatische Variation, die die fortschreitende Entwicklung von Bellottos Kunst dokumentiert, insbesondere in der Betonung der Chiaroscuro-Kontraste auf der Erhebung der Bibliothek, an den Seitenfassaden des Dogenpalastes und der Gefängnisse, sowie in der Hinzufügung von Schattierungen über den Fenstern der Gefängnisse, die einen scharfen Kontrast zum Weiß des istrischen Steinverkleidung bilden. Weitere Änderungen umfassen das Entfernen einiger Boote und zahlreicher Spritzer auf dem Pier, während die Wolken, die zuvor einen horizontalen Verlauf wie in der Zeichnung hatten, nun nach oben in den Himmel expandieren, der mit einem intensiven und fast eisigen Blau getönt ist. Die Staffagefiguren im Vordergrund zeigen eine bemerkenswerte Neigung zum karikaturistischen Realismus, der völlig fremd zur Praxis Canaletto‘s war. Diese erzählerische Tendenz wurde erstmals von Terisio Pignatti (Gli inizi di Bernardo Bellotto, in: Arte Veneta, XX, 1966, S. 226) festgestellt, der dazu anregte, die Unterschiede in den Endergebnissen der beiden Künstler zu betrachten: „Niemand würde den arricciolaten Chinoiserie-Stil von Canaletto‘s Malweise in einem Gemälde der 1760er Jahre, wie etwa in der Darstellung der Procuratie in der National Gallery in London, mit den scharfen Karikaturen Bellottos in der fast gleichzeitigen Ansicht der Kreuzkirche in Dresden verwechseln. Und wir wissen, dass Bellotto gegen Ende seiner Karriere in Warschau sogar große Figuren und lebensechte Porträts in seine Landschafts- oder Architekturansichten einfügte.“ Das hier angebotene außergewöhnliche, bislang unveröffentlichte Gemälde, datierbar auf etwa 1736 folgt der vorbereitenden Zeichnung in architektonischen Details und in der Verteilung der Staffagefiguren, wobei es die Ansicht in das typische sonnige, von Canaletto abgeleitete goldene Licht taucht, das für Bellottos frühe Phase charakteristisch ist. Besonders im rechten Himmel sind die kratzigen diagonalen Streifen in der Grundvorbereitung sichtbar, die die eigenhändigen Arbeiten von Canaletto und seinem Neffen kennzeichnen. Die prächtige Ansicht stellt, auch aus wissenschaftlicher Sicht, ein außergewöhnliches Dokument der Kunst Bellottos dar, dessen Lehre in der Werkstatt seines Onkels 1735 begann, als er dreizehn Jahre alt war: Es war damals weit verbreitet, dass ein angehender Maler früh als Lehrling in die Dienste des Meisters trat, um sich mit der Zubereitung von Pigmenten vertraut zu machen, und dann versuchte, die Rolle des Helfers zu übernehmen. Der künstlerische Werdegang des jungen Bellotto entwickelte sich als kontinuierlicher Balanceakt zwischen den Einflüssen von Canaletto‘s Manier und eigenen, geniale innovativen Ideen: Die ikonografischen Modelle des Meisters waren natürlich seine Favoriten, aber obwohl sie fast wörtlich übernommen wurden, tendierten sie dazu, sich zu immer stärker charakterisierten Ausdrucksformen zu entwickeln. Da Bellotto das Glück hatte, Zugang zu den Geheimnissen der Werkstatt zu erhalten, versuchte er, den strahlenden Ansichten so nahe wie möglich zu kommen, was auch dadurch belegt wird, dass die am meisten replizierten Gemälde zunächst jene waren, die Canaletto für den Patron und Sammler Joseph Smith ausgeführt hatte, und die von Antonio Visentini auf Kupfer übertragen und erstmals in der 1735 erschienenen Sammlung von Kupferstichen Prospectus Magni Canalis Venetiarum veröffentlicht wurden, die 1742 mit einer vollständigen Ausgabe von achtunddreißig Ansichten fortgesetzt wurde. Das Problem, das mit den Ansichts-Gemälden von Bellotto von seinen Anfängen bis zu seiner endgültigen Trennung von seinem Onkel 1743 zusammenhängt, wurde in den Katalogen der Ausstellungen behandelt: Bernardo Bellotto detto il Canaletto (Mirano, Villa Morosini, 1999) und Bernardo Bellotto, il Canaletto delle Corti Europee (Conegliano, Palazzo Sarcinelli, Marsilio 2011). Die frühesten Ansichten stammen sicherlich aus der Zeit vor 1738, als Bellottos Name im Verzeichnis der Zunft der venezianischen Maler erschien: Ein Faktum, das auf den Erwerb einer gewissen beruflichen Autonomie hinweist. In dieser Phase, die bis etwa 1740 dauerte, unterschied sich die Ausdrucksweise des Schülers von der Canaletto‘s durch ein Licht, das sich allmählich von der warmen Sonneneinstrahlung hin zu einer dünneren, silbrigen Transparenz entwickelte. Ab den 1740er Jahren nahm sein Stil markante Züge an, die sich in der prägnanten Solidität der architektonischen Elemente, die mit dünnen schwarzen Linien profiliert sind, der allgemeinen silbrigen Helligkeit und den starken Schattierungen, die sich entschieden von den schattigen Bereichen abheben, zusammenfassen lassen. Die erfolgreiche Vertiefung des Wissens verschiedener Gelehrter über Bellottos Tätigkeit als Schöpfer venezianischer Veduten ermöglicht es – wie im Fall des hier angebotenen Gemäldes – diese Werke leicht in den künstlerischen Werdegang des Malers einzuordnen, der als Protagonist einer glänzenden Karriere, die ihn in seinen frühen Zwanzigern in den Dienst der europäischen Größen führte, tätig war: Turin, Dresden, Wien, München, Warschau. Bellotto, der einer der großen Maler der venezianischen Vedutenkunst des 18. Jahrhunderts zusammen mit Luca Carlevarijs, Antonio Canal genannt „Canaletto“, Michele Marieschi und Francesco Guardi war, entstammte einer Familie, aus der bereits zwei weitere Maler bekannt sind. Sein Großvater und dessen Bruder waren Theatermaler und sein Onkel war der schon seinerzeit berühmte venezianische Vedutist Giovanni Antonio Canal (1697-1768), genannt „Canaletto“, in dessen Werkstatt Bernardo 1736 eintrat. Da über die folgenden Jahre bis 1742 nur wenig über Bellotto bekannt ist, außer hunderte erhaltener Zeichnungen und nur wenige ihm zuordenbare Veduten, ist es ein Glücksfall, dass wir das vorliegende Gemälde anbieten können. Durch sein weiteres Werk, das ihn als Schöpfer von Veduten so zahlreicher Städte wie München, Wien, Turin, Pirna, Dresden oder Warschau bekannt gemacht hat, gilt er bis heute als einer der bedeutensten Vedutisten des 18. Jahrhunderts. Literatur Vgl. Dario Succi, Bernardo Bellotto detto il Canaletto, Ausstellungskatalog, Villa Morosini, Mirano, 23. Oktober - 19. Dezember 1999, Mailand 1999. Vgl. Dario Succi, Bernardo Bellotto. Il Canaletto delle corti europee, Ausstellungskatalog, Galleria Comunale d‘Arte Moderna, Conegliano, 11. November 2011-15. April 2012, Venedig 2011. Vgl. Dario Succi, Carlevarijs, van Wittel, Venezia (The young Bellotto), in: Luca Carlevarijs e la veduta veneziana del Settecento, Ausstellungskatalog, Palazzo della Ragione, Padua, 25. September-26. Dezember 1994, Mailand 1994. (1421605) (13) Bernardo Bellotto, also known as “Canaletto”, 1721 – 1780 THE JETTY WITH THE DOGE’S PALACE AND THE PRISONS TO THE WEST Oil on canvas. Relined. 62 x 96 cm. Accompanied by an expert’s report by Dario Succi, Gorizia, 2024, in copy. Literature: cf. Dario Succi, Bernardo Bellotto detto il Canaletto, exhibition catalogue, Villa Morosini, Mirano, 23 October - 19 December 1999, Milan 1999. cf. Dario Succi, Bernardo Bellotto. Il Canaletto delle corti europee, exhibition catalogue, Galleria Comunale d’Arte Moderna, Conegliano, 11 November 2011 - 15 April 2012, Venice 2011. cf. Dario Succi, Carlevarijs, van Wittel, Venezia (The young Bellotto), in: Luca Carlevarijs e la veduta veneziana del Settecento, exhibition catalogue, Palazzo della Ragione, Padua, 25 September - 26 December 1994, Milan 1994.

    Hampel Fine Art Auctions
  • Bellotto Bernardo
    Nov. 30, 2024

    Bellotto Bernardo

    Est: CHF1,600 - CHF2,000

    Vue extérieure de la porte Wilsche Thor des remparts de la Ville de Dresden..., (1750) Succi 2013 Bd. 1, S.334, Nr. 16 II Ungerahmt Ausrufdatum: 30.11.2024 Ungefähre Ausrufzeit: 17:59

    Auktionshaus Zofingen
  • Bellotto Bernardo
    Nov. 30, 2024

    Bellotto Bernardo

    Est: CHF1,600 - CHF2,000

    Perspective de la Facade de la Roiale Eglise Catolique, avec une part du palais (1748) De Vesme 11. - Succi (1999) 11, II (von 3). Ungerahmt Ausrufdatum: 30.11.2024 Ungefähre Ausrufzeit: 17:58

    Auktionshaus Zofingen
  • Bellotto, Bernardo: Vue de la Place de la ville-neuve de Dresden
    Nov. 27, 2024

    Bellotto, Bernardo: Vue de la Place de la ville-neuve de Dresden

    Est: €3,000 - €4,000

    Vue de la Place de la ville-neuve de Dresden, de la grande Allée qui aboutit à la porte noire (Ansicht des Platzes der Dresdener Neustadt mit dem Reiterdenkmal König August II.). Radierung. 52,8 x 82,4 cm. 1750. De Vesme 14 I (von III), Kozakiewicz 187 I (von II), Succi 14 I (von II). Die beeindruckende Radierung entstand im vierten Jahr von Bellottos Aufenthalt in Dresden. Abzüge sind selten, da die Platte bereits im Jahr 1760 zerstört wurde. Ganz ausgezeichneter, kontrastreicher Druck mit schmalem Rand. Stellenweise schwach fleckig und minimal lichtrandig, drei kleine Risschen im oberen Rand rechts, weitere kleine Randläsuren, sonst schön. - Wir bitten darum, Zustandsberichte zu den Losen zu erfragen, da der Erhaltungszustand nur in Ausnahmefällen im Katalog angegeben ist. - Please ask for condition reports for individual lots, as the condition is usually not mentioned in the catalogue.

    Bassenge Auctions
  • Bellotto, Bernardo: Perspective de la Facade de la Roiale Eglise Catolique, avec une part du Palais ...
    Nov. 27, 2024

    Bellotto, Bernardo: Perspective de la Facade de la Roiale Eglise Catolique, avec une part du Palais ...

    Est: €5,000 - €7,500

    Perspective de la Facade de la Roiale Eglise Catolique, avec une part du Palais ... (Dresden vom linken Elbufer oberhalb des Altstädter Brückenkopfes - Blick vom überhöhten Terrassenufer des Brühlschen Gartens). Radierung. 54,7 x 84 cm. 1748. De Vesme 11 I (von V), Succi (1999) 11 I (von III). Wz. Pinienzapfen. Vor der Löschung der Schrift "Ce Tableau fait" und das Wappen noch von der separaten Platte gedruckt. Prachtvoller, klarer Druck mit Rand, noch mit den Pentimenti des Rades des Wagens unten links, die über die Einfassungslinie reichen. Übliche geglättete und hinterlegte vertikale Mittelfalte, dort mit hinterlegten Einrissen im oberen und unteren Rand sowie drei winzige Papierfehlstellen in der Mitte. Ebenso recto unauffällige horizontale Mittelfalte in der linken Bildhälfte hinterlegt. Der linke Plattenrand teils gebrochen und fachmännisch hinterlegt, kleiner hinterlegter Einriss in der äußersten oberen linken Ecke, kleine Verfärbung an der Einfassungslinie oben links, das Papier verso an den Rändern 1 cm umlaufend etwas wohl aufgrund einer alten Montage, minimal angestaubt, sonst im Gesamteindruck jedoch sehr schön. - Wir bitten darum, Zustandsberichte zu den Losen zu erfragen, da der Erhaltungszustand nur in Ausnahmefällen im Katalog angegeben ist. - Please ask for condition reports for individual lots, as the condition is usually not mentioned in the catalogue.

    Bassenge Auctions
  • Bernardo Bellotto, gen. Canaletto
    Nov. 16, 2024

    Bernardo Bellotto, gen. Canaletto

    Est: -

    i.d.Pl.sig., Venedig 1720/21 - 1780 Warschau, 'Vue de la Ville de Pirne devant la porte nommée Ober-Thor', Radierung, 41 x 53 cm (Darstellung), 47,5 x 63,5 cm (Blatt), restauriert, knittrig, fleckig, Wurmlöcher, gebräunt, unbedruckter Rand abgerissen, o.R.

    Auktionshaus Arnold
  • Bernardo Bellotto, gen. Canaletto
    Nov. 16, 2024

    Bernardo Bellotto, gen. Canaletto

    Est: -

    i.d.Pl.sig., Venedig 1720/21 - 1780 Warschau, 'Vue de la Ville de Pirne devant la porte nommée Ober-Thor', Radierung, 41 x 53 cm (Darstellung), gebräunt

    Auktionshaus Arnold
  • Bernardo Bellotto, gen. Canaletto
    Nov. 16, 2024

    Bernardo Bellotto, gen. Canaletto

    Est: -

    i.d.Pl.sig., Venedig 1720/21 - 1780 Warschau, 'Vue de la Forteresse de Sonnenstein', Radierung, 42 x 55 cm (Darstellung)

    Auktionshaus Arnold
  • Bernardo Bellotto, gen. Canaletto
    Nov. 16, 2024

    Bernardo Bellotto, gen. Canaletto

    Est: -

    i.d.Pl.sig., Venedig 1720/21 - 1780 Warschau, 'Vue de la Ville de Pirne devant la porte nommée Dohnaiszh Thor', Radierung, 42 x 53 cm (Darstellung), restauriert

    Auktionshaus Arnold
  • Bernardo Bellotto, gen. Canaletto
    Nov. 16, 2024

    Bernardo Bellotto, gen. Canaletto

    Est: -

    i.d.Pl.sig., dat. 1749, Venedig 1720/21 - 1780 Warschau, 'Perspective de la Facade de la Gallerie Roiale', Radierung, 54 x 83 cm (Darstellung), gebräunt

    Auktionshaus Arnold
  • Bernardo Bellotto, gen. Canaletto
    Nov. 16, 2024

    Bernardo Bellotto, gen. Canaletto

    Est: -

    i.d.Pl.sig., dat. 1752, Venedig 1720/21 - 1780 Warschau, 'Vue de la Grande Place du Vieux Marché', Radierung, 54 x 83 cm (Darstellung), restauriert, fleckig, gebräunt, knittrig

    Auktionshaus Arnold
  • Bernardo Bellotto, gen. Canaletto
    Nov. 16, 2024

    Bernardo Bellotto, gen. Canaletto

    Est: -

    i.d.Pl.sig., dat. 1748, Venedig 1720/21 - 1780 Warschau, 'Perspective de la Facade de la Roiale Eglise Catolique', Radierung, 55 x 84 cm (Darstellung), gebräunt

    Auktionshaus Arnold
  • BERNARDO BELLOTTO (1721-1780), CI
    Nov. 15, 2024

    BERNARDO BELLOTTO (1721-1780), CI

    Est: -

    Bernardo Bellotto (1721-1780), Circumference, Study of a Water Bearer, oil on canvas over cardboard, 10 x 7 cm, framed 12 x 9.5 cm

    Historia Auctionata
  • BERNARDO BELLOTTO (1721-1780). Vue de la Grande Place du Vieux Marché du Co
    Oct. 23, 2024

    BERNARDO BELLOTTO (1721-1780). Vue de la Grande Place du Vieux Marché du Co

    Est: $4,000 - $6,000

    BERNARDO BELLOTTO (1721-1780). Vue de la Grande Place du Vieux Marché du Coté de l'Eglise de la Sainte Croix.... Plate: 21 3⁄8 x 33 ¼ in. (542 x 843 mm.) Sheet: 25 5⁄8 x 34 5⁄8 in. (652 x 878 mm.).

    Christie's
  • BERNARDO BELLOTTO (1721-1780). Vue de la Grande Place du Vieux Marché du Co
    Jul. 02, 2024

    BERNARDO BELLOTTO (1721-1780). Vue de la Grande Place du Vieux Marché du Co

    Est: - £7,000

    BERNARDO BELLOTTO (1721-1780). Vue de la Grande Place du Vieux Marché du Coté de l'Eglise de la Sainte Croix.... Plate 540 x 844 mm. Sheet 567 x 865 mm..

    Christie's
  • Bernardo Bellotto, genannt „Canaletto“, 1721 Venedig – 1780 Warschau
    Jun. 27, 2024

    Bernardo Bellotto, genannt „Canaletto“, 1721 Venedig – 1780 Warschau

    Est: €600,000 - €800,000

    ANSICHT DER KARLSKIRCHE Öl auf Leinwand. 48,3 x 79,9 cm. Auf dieser Ansicht sieht man die Kirche Sant Karl Borromäus vom Ufer des Wienflusses aus in Richtung Osten. Im Vordergrund, teilweise von Bäumen verdeckt, sind die Dächer und Schornsteine einer kleinen Gebäudegruppe zu sehen, die als „Bärenmühle“ bekannt ist. Die Westfront der großen Fischer-von-Erlach-Kirche wird von der kühnen Kombination eines Säulenportikus mit zwei Säulen und der großen Barockkuppel dahinter beherrscht. Rechts daneben befindet sich die kleine Augustinuskapelle, die Friedhofskapelle des städtischen Krankenhauses. Links von der Kirche sind in der Ferne ein Flügel des Palais Schwarzenberg und die Kuppel der Gardekirche zu erkennen, und ganz links die berühmte Steinerne Brücke über den Wienfluss. Die Komposition kann sicher auf 1760 oder das folgende Jahr datiert werden, da das Dach der Bärenmühle einen terminus post quem darstellt: Es wurde nach dem Brand im Juni 1759 gemalt. Provenienz: Frans Josef Honig (1877-1930), Wien, ab 1926. Karl Haberstock, Berlin, ab 1929. Galerie Caspari, München, 1930. Max Emden (1874-1940), Hamburg. Karl Haberstock, Berlin. Reichskanzlei, Berlin. Auf Lager, Alt Ausee, Österreich. Zentrale Sammelstelle München (Nummer 1411), 15. Januar 1946. Übertragen auf den Ministerpräsidenten, 10. Juni 1949. Eigentum der Bundesrepublik Deutschland, 1966. Rückgabe an die Erben von Max Emden, 2019. Literatur: H. Tietze, Alt-Wien in Wort und Bild vom Ausgang des Mittelalters bis zum Ende des XVIII. Jahrhunderts, Wien 1926, Abb. Taf. 104. H.A. Fritzsche, Bernardo Bellotto genannt Canaletto, Burg bei Magdeburg 1936, S. 115, Nr. VG 114. A. Trost, Canalettos Wiener Ansichten, S. 19 und 23, Nr. 9, Abb. 9 H. Aurenhammer, in: Johann Bernhard Fischer von Erlach, Ausst.kat. Wien, Graz und Salzburg 1956, S. 169, 53, Abb. 12. H. Sedlmayer, in Johann Bernhard Fischer von Erlach, Wien und Monaco, 1956, S. 134, Abb. 165. S. Kozakiewicz, „Ein fast unbekannter Maler, Lorenzo Bellotto, Sohn von Bernardo und eine Reihe von Bellottischen Ansichten von Rom“, in Venedig und Polen in den Jahrhunderten vom XVII. bis zum XIX. Jahrhundert, Venedig und Rom 1965, S. 98, Abb. 61; G. Heinz, in Bernardo Bellotto gennant Canaletto, Ausstellungskatalog Wien 1965, S. 59, Nr. 46. K. Haberstock, Hundert Bilder aus der Galerie Haberstock Berlin, München 1967, Nr. 67. S. Kozakiewicz, Bernardo Bellotto, London 1972, Vol. I, S. 114 und 127, Vol. II, S. 198, und 200-01, Nr. 258, Abb. 258. M.J. Knofler, Das Theresianische Wien. Der Alltag in den Bildern Canalettos, Wien, Köln und Graz 1979, S. 22, Abb. 3. A. Rizzi, „Promenades bellottiane per Vienna e dintorni“, in Ateneo Veneto, Bd. CLXXIX, 1992, S. 274-75. A. Rizzi, Bernardo Bellotto. Dresden Wien München 1747-1766, Venedig 1996, S. 104, Nr. 86. W. Seipel (Hrsg.), Bernardo Bellotto gennant Canaletto. Europäische Veduten, Ausstellungskat. Wien 2005, S. 111, unter Nr. 17, Abb. 1. Ausstellung: München, Galerie Caspari, Italienische Malerei, Venezianer des 16. bis 18. Jahrhunderts, 1930, Nr.4. München, Technische Hochschule, Architekturausstellung der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen München, Settembre-Ottobre 1954. Düsseldorf, Kunstmuseum, in prestito dal 1966. Warschau, Das Königliche Schlossmuseum, Bernardo Bellotto. Anlässlich des 300. Geburtstages des Malers, 23 Settembre 2022 - 10 Gennaio 2023. (14012513) Bernardo Bellotto, also known as „Canaletto“, 1721 Venice – 1780 Warsaw VIEW OF THE CHURCH OF ST CHARLES Oil on canvas. 48.3 x 79.9 cm. Framed. Provenance: Frans Josef Honig (1877-1930), Vienna, from 1926. Karl Haberstock, Berlin, from 1929. Caspari Gallery, Munich, 1930. Max Emden (1874-1940), Hamburg. Karl Haberstock, Berlin. Reich Chancellery, Berlin. In stock, Alt Ausee, Austria. Central Collection Point Munich (number 1411), 15 January 1946. Transferred to the Prime Minister, 10 June 1949. Property of the Federal Republic of Germany, 1966. Returned to the heirs of Max Emden, 2019. Literature: H. Tietze, Alt-Wien in Wort und Bild vom Ausgang des Mittelalters bis zum Ende des XVIII. Jahrhunderts, Vienna 1926, ill. plate 104. H.A. Fritzsche, Bernardo Bellotto genannt Canaletto, Burg bei Magdeburg 1936, p. 115, no. VG 114. A. Trost, Canaletto’s Views of Vienna, pp. 19 and 23, no. 9, fig. 9 H. Aurenhammer, in: Johann Bernhard Fischer von Erlach, exhib. cat. Vienna, Graz and Salzburg 1956, pp. 169, 53, fig. 12. H. Sedlmayer, in Johann Bernhard Fischer von Erlach, Vienna and Monaco, 1956, p. 134, ill. 165. S. Kozakiewicz, ‘An almost unknown painter, Lorenzo Bellotto, son of Bernardo and a series of Bellottian views of Rome’, in Venice and Poland in the Centuries from the XVIIth to the XIXth Century, Venice and Rome 1965, p. 98, fig. 61; G. Heinz, in Bernardo Bellotto gennant Canaletto, exhibition catalogue Vienna 1965, p. 59, no. 46. K. Haberstock, Hundert Bilder aus der Galerie Haberstock Berlin, Munich 1967, no. 67. S. Kozakiewicz, Bernardo Bellotto, London 1972, Vol. I, pp. 114 and 127, Vol. II, p. 198, and 200-01, no. 258, ill. 258. M.J. Knofler, Das Theresianische Wien. Der Alltag in den Bildern Canalettos, Vienna, Cologne and Graz 1979, p. 22, fig. 3. A. Rizzi, ‘Promenades bellottiane per Vienna e dintorni’, in Ateneo Veneto, vol. CLXXIX, 1992, pp. 274-75. A. Rizzi, Bernardo Bellotto. Dresden Vienna Munich 1747-1766, Venice 1996, p. 104, no. 86. W. Seipel (ed.), Bernardo Bellotto gennant Canaletto. Europäische Veduten, exhib. cat. Vienna 2005, p. 111, under no. 17, fig. 1. Exhibition: Munich, Caspari Gallery, Italian Painting, Venetians of the 16th to 18th centuries, 1930, no. 4. Munich, Technische Hochschule, Architecture Exhibition of the Bavarian State Painting Collections Munich, Settembre-Ottobre 1954. Düsseldorf, Kunstmuseum, in prestito dal 1966. Warsaw, The Royal Castle Museum, Bernardo Bellotto. On the occasion of the 300th anniversary of the painter’s birth, 23 Settembre 2022 – 10 Gennaio 2023. (†)

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