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Santi di Tito Sold at Auction Prices

b. 1536 - d. 1602

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    • Santi di Tito, 1536 Sansepolcro/ Italien – 1603 Florenz, zugeschrieben
      Dec. 07, 2023

      Santi di Tito, 1536 Sansepolcro/ Italien – 1603 Florenz, zugeschrieben

      Est: €80,000 - €120,000

      PORTRAIT EINER ADELIGEN MIT KIND Öl auf Holz. 153,8 x 103,5 cm. In einem Innenraum, der durch eine ockerfarbene Wand, den Fußboden und einen Vorhang als solcher definiert ist und sich rechts zu einer hügeligen italienischen Flusslandschaft durch eine Doppelbalustrade abgrenzt, sitzt auf einem Armlehnstuhl eine junge, reich gekleidete Frau an ihrer Hand ein Kind haltend, das den Wohlstand der mutmaßlichen Mutter in seiner Kleidung reflektiert. Mit großer technischer Virtuosität in der Wiedergabe von Details stellt das Tableau zwei Personen in roten Amarantdamastgewändern dar, die mit einem bestickten Goldgürtel, Einlagen aus Perlen und Edelsteinen, Halsketten und Puffärmeln geschmückt sind. Die Frisur der Adeligen offenbart ihr schönes ovales Gesicht und ihre zarten Züge. Auf ihrem Haar ist ein kostbares Diadem angebracht, das den leichten und greifbaren Schleier zusammenhält. Das Kind hält seine Mutter mit der linken Hand, während es in der rechten Hand einen kleinen Vogel hält. Durch das mit Vorhängen versehene Fenster auf der rechten Seite der Leinwand sieht man eine unbestimmte Landschaft, die von blauen und kalten Farben bestimmt wird. Santi di Tito war eine der einflussreichsten Persönlichkeiten der florentinischen (und toskanischen) Malerei des späten 16. Jahrhunderts. In Florenz wurde er in der Werkstatt von Sebastiano da Montecarlo ausgebildet und stand in direktem Kontakt mit Agnolo Bronzino (1503-1572) und Baccio Bandinelli (1493-1560). Er trat 1554 in die San Luca-Gilde ein, aber über sein frühes Schaffen ist nur wenig bekannt, auch weil sich sein malerischer Charakter erst nach einer Reise nach Rom von 1558 bis 1564 herausbildete, wo er sich dem Klassizismus der Nachfolger Raffaels annäherte. Zu diesem Zeitpunkt begann er, in den wichtigsten dekorativen Unternehmen der Epoche zu arbeiten und nahm Kontakt mit Federico Zuccari (1561-1565) auf, eine grundlegende Begegnung, die zur Ausarbeitung antimanieristischer Reformen führte, die er nach seiner Rückkehr nach Florenz einbrachte. Diese Reformen wurden von dem Künstler mit einer unglaublichen Entschlossenheit vorgeschlagen und hinterließen einen starken Eindruck im lokalen künstlerischen Umfeld der damaligen Zeit. Der Künstler wurde vom Hof der Medici aufgenommen und nahm aktiv am Leben der Akademie von San Luca teil, ein Engagement, das durch seine Arbeit am Beerdigungsapparat für Michelangelo und seine Fresken für den Bau des Salomonischen Tempels in der Kapelle der Gesellschaft Santissima Annunziata veranschaulicht werden kann. Die ersten Werke dieser Phase zeigen typisch römische Formkonventionen, auch wenn der Maler seinen Stil bald vereinfachte und zur kompositorischen Einfachheit und Nüchternheit der florentinischen Malerei des frühen 16. Jahrhunderts zurückkehrte, verbunden mit einer intensiven und frommen Religiosität, die den von der Gegenreformation diktierten Prinzipien folgte. Diese Form des „Purismus“ behielt er während seiner gesamten Karriere und in seinen späteren Werken bei und wurde so zu einem Einflussfaktor der florentinischen Malerei bis zur Ankunft von Pietro da Cortona (1596-1669) in Florenz. Er arbeitete auch im Atelier von Francesco I, wo seine Gemälde stark von dessen formalen Entscheidungen beeinflusst wurden. Santi di Tito lernte in Florenz und zog dann nach Rom, wo er von 1560 bis 1564 blieb, bei den Zuccari-Brüdern Taddeo (1529-1566) und Federico (1539-1609) arbeitete, ein Fresko für den Palazzo Salviati, Rom, ausführte und im Vatikan zu den Fresken im Casino di Pio IV und im Belvedere, Wien, beitrug. Raffaello Borghini notierte 1584, dass in Florenz zahlreiche Portraits, auch von Malern und Bildhauern, aus der Hand von Santi di Tito vorhanden sind. Nach Baldinucci waren die Portraits von Santi di Tito auch am Ende des 17. Jahrhunderts noch sehr kostspielig, aufgrund ihrer lebensnahen Darstellung. (13703110) (13) Santi di Tito, 1536 Sansepolcro/ Italy – 1603 Florence, attributed PORTRAIT OF A NOBLEWOMAN WITH CHILD Oil on panel. 153.8 x 103.5 cm. Santi di Tito was one of the most influential figures in Florentine (and Tuscan) painting of the late 16th century. In Florence he trained in the workshop of Sebastiano da Montecarlo and was in direct contact with Agnolo Bronzino (1503-1572) and Baccio Bandinelli (1493-1560). Santi di Tito trained in Florence and then moved to Rome, where he was active from 1560 to 1564, working for the Zuccari brothers Taddeo (1529-1566) and Federico (1539-1609), created a fresco for the Palazzo Salviati, Rome and contributed to the frescoes in the Casino di Pio IV in the Vatican and in the Belvedere, Vienna. (†)

      Hampel Fine Art Auctions
    • Santi di Tito,  - Study for an altarpiece: Confirmation of the Order of Saint F…
      Nov. 22, 2023

      Santi di Tito,  - Study for an altarpiece: Confirmation of the Order of Saint F…

      Est: £1,500 - £2,000

      Santi di Tito,  Italian 1536-1603-  Study for an altarpiece: Confirmation of the Order of Saint Francis;  black chalk, pen and brown ink and wash on laid paper, bears number '10' (lower right), with a description of the scene in Italian and a black chalk sketch of a church interior both verso, 27.3 x 19.6 cm.  Provenance:  Anon. sale, Christie's, Rome, 12 November 1974, lot 25.  Note:  Di Tito studied under Bronzino (1503-1572) and Alessandro Allori (1535-1607) and was one of the founders of the Accademia del Disegno in Florence in 1563. He is often described as a Proto-Baroque painter, with his approach revealing something of a departure from the more stylised and exaggerated forms of the Mannerist movement. His pupils also went on to become prominent early proponents of the Baroque style, including Ludovico Cardi (1559-1613), known as 'Cigoli', and the sculptor Francesco Mochi (1580-1654). Di Tito's other pupils Domenico Passignano (1559-1638) and Gregorio Pagani (1559 -1605) each painted compositions that appear to closely relate to the present drawing, notably Pagani's 'lunette' fresco of Pope Honorius III approving the Order of St Dominic at the church of Santa Maria Novella, Florence, which shows the lasting influence of Di Tito's style on the works of the next generation of artists.  Di Tito completed a number of significant commissions including two altarpieces for the Santa Croce in Florence, and works for the Studiolo of Francesco I in the Palazzo Vecchio, also in Florence. The present work, a design for an altar reredos, appears to depict the moment in which Pope Innocent III (1161-1216) approved the statutes of the Order of the Franciscans, presented by Saint Francis (c.1181-1226), leading to the foundation of the Franciscan Order in 1210. The fluidly drawn figures and simple, confidently rendered architecture recall further drawings by Di Tito, such as a preparatory sketch for his 'Nebuchadnezzar' fresco cycle (illustrated S. L. Giovannoni and M. Collareta, 'Disegni di Santi di Tito', 1985, no.7734F. Fig.1), which Di Tito painted at the Palazzetto del Belvedere of Innocent VIII Cibo, now the Gregorian Etruscan Museum, Vatican City.  Another drawing which shows distinct similarities to the present lot, particularly in terms of the handling of the 'agitated' draperies as well as the treatment of the hands and the facial features, is Di Tito's study of the 'Agony in the Garden' which was published in W. M. Griswold and L. Wolk-Simon, 'Sixteenth Century Italian Drawings in New York Collections', Metropolitan Museum of Art, NYC, 1994, cat.31, p.36.  We are grateful to Professor Elizabeth Pilliod for her assistance with the cataloguing of this lot. 

      Roseberys
    • DI TITO SANTI (1536 - 1603) Atelier of. Holy Family with angels
      Dec. 13, 2022

      DI TITO SANTI (1536 - 1603) Atelier of. Holy Family with angels

      Est: €6,000 - €8,000

      DI TITO SANTI (1536 - 1603). Atelier of. Holy Family with angels. Cm 91,00 x 117,00.

      Capitolium Art
    • Santi di Tito, 1536 Sansepolcro/ Arezzo – 1603 Florenz
      Sep. 22, 2022

      Santi di Tito, 1536 Sansepolcro/ Arezzo – 1603 Florenz

      Est: €70,000 - €90,000

      Portrait wohl des Bartolomeo Panciatichi (1507 – 1582) Öl auf Holz. 110,5 x 85,5 cm. In vergoldetem reliefiertem Rahmen. Es ist selten, dass ein und dieselbe Person in einem Abstand von 30 Jahren von unterschiedlichen Künstlern gemalt wird und so ist das hier vorgestellte Gemälde zu den Ausnahmen im Kunsthandel zu zählen. Unser Gemälde wurde 1574 im 66. Lebensjahr des Dargestellten gefertigt, so nennt es der Brief in der Hand des Dargestellten. Ungefähr dreißig Jahre zuvor malte Bronzino (1503-1572) den gleichen Mannes wird in den Uffizien in Florenz verwahrt. Sehr ähnlich sind die beiden Gesichter im Vergleich, die Barttracht hat sich nur in seiner Farbe geändert. Vor uns steht als Dreiviertelfigur ein Mann von geradem Körperwuchs, leicht nach links gewandt an einem grün gedeckten Tisch, auf den er die linke Hand lehnt, die einen Cartello mit Inschrift hält. Auf dem Tisch liegt ein Buch und eine ihm standesgemäß zukommende Kopfbedeckung. Ein ähnliches Portrait mit gleicher Robe malte Santi di Tito ("Portrait eines Senators") und ein Portrait des Carlo Pitti (1522 - 1586, Senator ab 1575) im Philadelphia Museum of Arts, weshalb das hier angebotene Gemälde gut in das Werk von Santi di Tito einzugliedern und ihm zu geben ist. Anmerkung: Panciatichi wurde am 21. Juni in Lyon geboren und war zunächst Page am Hofe Franz I. Er studierte von 1529 bis 1531 in Padua, dann in Lyon, 1534 heiratete er Lucrezia di Gismondo Pucci und zog mit ihr nach Lyon. Zeitweise reiste und arbeitete er auch in Florenz, wohin Reisen 1539, 1547, 1549 und 1552 (aber sicherlich auch öfter) verbürgt sind. Unter seinen Kontakten waren viele Literaten. 1567 wurde er Senator und darauffolgend Kommissar von Pistoia, 1568, und Pisa, 1578. Santi di Tito lernte in Florenz und zog dann nach Rom, wo er von 1560 bis 1564 blieb, bei den Zuccari-Brüdern Taddeo (1529-1566) und Federico (1539-1609) arbeite, ein Fresko für den Palazzo Salviati, Rom, ausführte und im Vatikan zu den Fresken im Casino di Pio IV und im Belvedere, Wien, beitrug. Raffaello Borghini notierte 1584, dass in Florenz zahlreiche Portraits, auch von Malern und Bildhauern, aus der Hand von Santi di Tito vorhanden sind. Nach Baldinucci waren die Portraits von Santi di Tito auch am Ende des 17. Jahrhunderts noch sehr kostspielig aufgrund ihrer lebensnahen Darstellung. Literatur: Vgl. Giuseppe Manni, Serie de senatori fiorentini, Florenz 1722. Vgl. Carlo Falciani, Antonio Natali, Bronzino. Artist and Poet at the Court of the Medici, Florenz, 2010. Vgl. Carlo Falciani und Antonio Natali, The Cinquecento in Florence- Modern Manner and Counter-Reformation, Florenz, 2017. Vgl. Keith Christiansen, Carlo Falciani, The Medici Portraits and Politics 1512 - 1570, Ausstellungskatalog, The Metropolitan Museum of Art, 26. Juni-11. Oktober 2021, New York, 2021. (1330242) (13) Santi di Tito, 1536 Sansepolcro/ Arezzo – 1603 Florence PORTRAIT, PROBABLY OF BARTOLOMEO PANCIATICHI (1507 - 1582) Oil on panel. 110.5 x 85.5 cm. Our painting was created in 1574 when the sitter was 66 years old, as the letter in the sitter’s hand reveals. Bronzino (1503 - 1572) painted the same man about thirty years earlier and the painting is held at the Uffizi Galleries in Florence. The two faces are very similar in comparison, only the beard has changed in colour. A similar portrait with the same gown was painted by Santi di Tito (Portrait of a Senator) and a portrait of Carlo Pitti (1522 - 1586), senator from 1575 held at the Philadelphia Museum of Arts, which is why the present painting easily fits into Santi di Tito’s oeuvre and can be given to the artist.

      Hampel Fine Art Auctions
    • Circle of Santi di Tito (Sansepolcro 1536-1603 Florence) Portrait of a lady, three-quarter-length, traditionally identified as Lady Trevelyan, in a black dress holding a book
      Jul. 06, 2022

      Circle of Santi di Tito (Sansepolcro 1536-1603 Florence) Portrait of a lady, three-quarter-length, traditionally identified as Lady Trevelyan, in a black dress holding a book

      Est: £7,000 - £10,000

      Circle of Santi di Tito (Sansepolcro 1536-1603 Florence) Portrait of a lady, three-quarter-length, traditionally identified as Lady Trevelyan, in a black dress holding a book bears inscription 'Lady Trevelyan wife of/ Sir John Trevelyan/ of Nettle Combe/ and daughter of/ Sir John Halywell Knight' (on the reverse) oil on canvas 131 x 97cm (51 9/16 x 38 3/16in). For further information on this lot please visit the Bonhams website

      Bonhams
    • Santi di Tito, 1536 Sansepolcro/ Italien – 1603 Florenz, zugeschrieben
      Dec. 09, 2021

      Santi di Tito, 1536 Sansepolcro/ Italien – 1603 Florenz, zugeschrieben

      Est: €5,000 - €8,000

      PORTRAIT EINES VORNEHMEN MANNES Öl auf Holz. Parkettiert. 77,5 x 58,5 cm. In Prunkrahmen. Vor hellbraunem Hintergrund das Brustbildnis eines florentinischen Senators nach links. Er trägt einen vorne offenen und mit roten Samtstreifen verzierten Überrock, an den Oberarmen geschlitzt, sowie um den Hals einen weißen Spitzenkragen. In seiner linken Hand, deren Zeigefinger einen wertvollen Ring trägt, hält er ein Paar Handschuhe. Er hat eine Halbglatze, einen grauen Vollbart, leicht gerötete Wangen und mit seinen strahlenden leuchtenden Augen blickt er dem Betrachter entgegen. Malerei mit ausdrucksstarkem Gesicht mit starken Hell-Dunkel-Details, in der typischen Manier des bekannten Künstlers. Rest., Retuschen. Santi di Tito war einer der bedeutensten florentinischen Maler der Gegenreformation. Berühmt von ihm sind das Portrait von Maria de Medici in der Galleria Palatina in Florenz, das Portrait einer Dame in der Kress Foundation und das Portrait eines Mannes im Museo Civico in Montepulciano, die er mit höchster Qualität und psychologischer Raffinesse anfertigte.  Anmerkung: Das Gemälde lässt sich gut mit dem Portrait des Senators Carlo Pitti vergleichen, das der Künstler 1586 malte, mit fast identischer Kleidung und Haltung, das sich im Philadelphia Museum of Art befindet. (1290483) (2) (18)

      Hampel Fine Art Auctions
    • Santi di Tito (1536 Sansepolcro-1603 Firenze), Ritratto di nobildonna
      Oct. 20, 2021

      Santi di Tito (1536 Sansepolcro-1603 Firenze), Ritratto di nobildonna

      Est: €30,000 - €40,000

      in cornice in legno intagliato, olio su tela, W. 90 - H. 130 cm, Prof. Sandro Bellesi, Prima dell'intervento di restauro che ha portato alla foderatura dell'opera, al retro del dipinto, come testimonia la scheda redatta dal Prof. Sandro Bellesi, era presente un'iscrizione che riportava il nome del pittore Santi di Tito e la data "1591"., "(...) Seppur il nome di Santi di Tito si leghi essenzialmente alla realizzazione di immagini sacre, il catalogo di questi raccoglie anche un numero abbastanza rilevante di ritratti, ovvero pregevoli effigi di personaggi appartenenti al patriziato toscano. , (...) Interessante acquisizione al catalogo ritrattistico di santi di Tito, l'opera, finora inedita, mostra come altre effigi muliebri realizzate dallo stesso una cultura artistica ricca di raffinato eclettismo nella quale convivono, armoniosamente, affinità con il linguaggio fiorentino di pittori di ascendenza bronziniana come Alessandro Allori e richiami al mondo romano di fine Cinquecento. (...)"

      Cambi Casa d'Aste
    • SANTI DI TITO (SANSEPOLCRO 1536-1602 FLORENCE) Portrait of a young boy, hal
      Jul. 09, 2021

      SANTI DI TITO (SANSEPOLCRO 1536-1602 FLORENCE) Portrait of a young boy, hal

      Est: £10,000 - £15,000

      SANTI DI TITO (SANSEPOLCRO 1536-1602 FLORENCE) Portrait of a young boy, half-length, in a ruff 'à la confusion' - a fragment oil on panel 18 5/8 x 14 ½ in. (47.3 x 36.8 cm.)

      Christie's
    • Santi di Tito, 1536 Sansepolcro/ Arezzo - 1603 Florenz
      Mar. 25, 2021

      Santi di Tito, 1536 Sansepolcro/ Arezzo - 1603 Florenz

      Est: €40,000 - €60,000

      BILDNIS EINES JUNGEN HERRN MIT HALSKRAUSE Öl auf Pappelholz. 62 x 48 cm. Beigegeben eine Expertise von Prof. Carlo Falciani in Kopie. In dem hier angebotenen Werk sehen wir, sich nur wenig vom Dunkel des Hintergrunds abhebend, einen in schwarzer Gewandung mit vertikalen Streifen befindlichen jungen Mann mit flachem Mühlsteinkragen, der sich stark über die Schultern beugt. In jüngster Zeit hat sich herausgestellt, dass Santi di Tito nicht nur eine der bekanntesten Figuren der Gegenreformation in der Kunstwelt war, sondern auch einer der größten Porträtisten der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts in Florenz. Das vorliegende Bildnis referiert die Qualität seines Wirkens. Das Gesicht in nahezu porzellanartiger Feinheit, mit dezenter Andeutung einer Wangenröte, der Ausdruck höchst lebendig, bei nur leicht geöffneten Lippen. Diese Beherrschung solcher Farbnuancen lässt sich auch in der Kleidung beobachten, mit „schwarz auf Schwarz“ in der textilen Musterung. Der Blick ist nicht nach links gerichtet, wie der restliche Körper, sondern dem Betrachter entgegengerichtet. Falciani vergleicht das vorliegende Werk etwa mit dem Portrait einer Mutter mit ihrem Kind, ehemals in der Koelliker-Sammlung, oder auch mit dem Portrait der Lucrezia in der Sammlung Niccolò Gaddi, oder auch dem Portrait des Niccolo di Sinibaldo in der gleichen Sammlung. All diese Gemälde können in die 1570er-Jahre datiert werden. Diese naturalistische Darstellung, die von Agnolo di C. Allori Bronzino (1503-1572) herrührt zeigt bereits Ansätze zu einem weichen und sinnlichen Malstil, wie wir es etwa auf dem Portrait von Guido Guardi und seinen Söhnen in einer Privatsammlung sehen, mit welchem das vorliegende Gemälde besonders gut vergleichbar ist. Es ist längst gesehen worden, dass in seinen Bildnissen der Charakter der Porträtierten so treffend gezeichnet ist. Seine erste Ausbildung erhielt er bei Sebastiano da Montecarlo. Er war befreundet mit Bronzino und dem Bildhauer Baccio Bandinelli. Ab 1558 hielt er sich sechs Jahre in Rom auf, wo er zusammen mit Niccolò Gignani im Vatikan wirkte. Zurück in Florenz, arbeitete er neben Giorgio Vasari im Palazzo Vecchio. Zu seinen phantasievollsten religiösen Werken zählt wohl das Altarbild der „Vision des Heiligen Thomas von Aquin“ von 1593. Das Gemälde entstand zwischen 1564 und 1568.   Santi di Tito lernte in Florenz und zog dann nach Rom, wo er von 1560 bis 1564 blieb, bei den Zuccari-Brüdern Taddeo (1529-1566) und Federico (1539-1609) arbeite, ein Fresko für den Palazzo Salviati, Rom ausführte und im Vatikan zu den Fresken im Casino di Pio IV und im Belvedere, Wien beitrug. Raffaello Borghini notierte 1584, dass in Florenz zahlreiche Portraits, auch von Malern und Bildhauern, aus der Hand von Santi di Tito vorhanden sind. Nach Baldinucci waren die Portraits von Santi di Tito auch am Ende des 17. Jahrhunderts noch sehr kostspielig, aufgrund ihrer lebensnahen Darstellung.         Anmerkung: Die große Bedeutung des Malers ist bis heute noch lange nicht ins allgemeine Bewusstsein gelangt. Das mag auch damit zusammenhängen, dass ein Teil seines Werkes verloren gegangen ist. Die bekanntesten Bilder Santi di Titos lassen sich ebenbürtig neben die weit bekannteren Namen seiner Zeit stellen. Sie zeigen einen ebenso phantasiereichen, wie höchst begabten Maler, der zudem auch Teil des illustren Kreises der Florentiner Gesellschaft seiner Zeit war. Ein Beiname „di Tito“ bezeichnet ihn als Sohn des „Tito di Santi di Tito di Bartolomeo“. Nicht von ungefähr entstammt das weltberühmte Porträt Niccolò Machiavellis im Palazzo Vecchio, Florenz seiner Hand. Und wie dieser haben sich Personen des Hofes, aber auch bekannte Künstler, wie Piero della Francesca (um 1412-1492) von ihm porträtieren lassen. 1584 berichtet Vincenzo Borghini von einer Reihe Porträts der Medici-Familie. Auch Ruberto Pandolfini besaß in seinem von Raffael erbauten Palazzo drei Gemälde seiner Hand. (1261458) (13) Santi di Tito, 1536 Sansepolcro/ Arezzo - 1603 Florence PORTRAIT OF A YOUNG GENTLEMAN WITH RUFF COLLAR  Oil on poplar wood. 62 x 48 cm. Accompanied by a copy of an expert's report by Professor Carlo Falciani. The painting was created between 1564 and 1568.

      Hampel Fine Art Auctions
    • Santi di Tito, 1536 Sansepolcro/ Italien - 1603 Florenz, zug.
      Mar. 25, 2021

      Santi di Tito, 1536 Sansepolcro/ Italien - 1603 Florenz, zug.

      Est: €50,000 - €70,000

      PORTRAIT EINES VORNEHMEN MANNES MIT EINEM JUNGEN Öl auf Holz. 115 x 85 cm. Ungerahmt. Vor dunklem Innenraum, von dem links der hellbraune Rahmen einer Tür zu erkennen ist, das Dreiviertelbildnis eines stehenden Herren in eleganter blau-grauer Kleidung mit großem weißen Kragen und Spitze an den Ärmelenden. Seine Hände mit den langen zarten Fingern hat er behutsam auf die Schulter eines vor ihm stehenden Knaben gelegt, wohl sein Sohn. Dieser blickt, ebenfalls elegant gekleidet mit weißem Kragen, mit aufmerksamen Blick aus dem Bild heraus; auf seiner rechten Hand sitzt zudem ein flatternder kleiner Vogel. Harmonische Vater-Sohn-Darstellung mit besonderer Herausstellung der feinen Gesichter. Kleinere Retuschen. (1260114) (3) (18) Santi di Tito, 1536 Sansepolcro/ Italy - 1603 Florence, attributed PORTRAIT OF A GENTLEMAN AND A BOY Oil on panel. 115 x 85 cm. Unframed.

      Hampel Fine Art Auctions
    • Santi di Tito, 1536 Sansepolcro/Italien - 1603 Florenz, zugeschrieben
      Dec. 03, 2020

      Santi di Tito, 1536 Sansepolcro/Italien - 1603 Florenz, zugeschrieben

      Est: €15,000 - €18,000

      PORTRAIT EINER ELEGANTEN DAME, WOHL ROSA MAURINI DI VICOPISANO (1590 - 1600) Öl auf Leinwand. Doubliert. 69 x 57 cm. In dekorativem teilvergoldeten Rahmen, teils bemalt. Halbbildnis der eleganten Dame nach links, vor dunklem Hintergrund. Die Dame in einem silbernen, an der Hüfte eng anliegenden Kleid mit zahlreicher floraler roter und goldener Stickerei, dazu ein hoher Stehkragen aus Spitze. Ihre roten Haare sind hochgesteckt und an der Haarseite trägt sie einen kleinen Blumenschmuck, während ihr Hals durch eine schmale Kette geziert wird. Sie hat ein zartes Inkarnat, eine hohe Stirn und mit ihren leuchtenden blauen Augen schaut sie direkt aus dem Bild auf den Betrachter heraus. Repräsentative Darstellung in feiner Manier. Retuschen. Anmerkung: In der angefügten Literatur wird betont, dass es neben einem größeren Gemälde der Darstellten (77 x 64 cm) Ende 16./frühes 17. Jahrhundert, auch eine kleinere Version gibt; diese könnte das hier gezeigte Gemälde sein. Typisch für das Spätwerk des Künstlers sei auch der moderate Naturalismus, besonders erkennbar an dem Glanz der Augen der Frau. Literatur: Vgl. in: Dipinti Antichi, Venticinque anni di attività, Umberto Allemandi, S.14, Santi di Tito (Attr.), Ritratto di Rosa Maiurini da Vicopisano (?), 1590-1600, inkl. Abb. (1230396) (18) Santi di Tito, 1536 Sansepolcro/ Italy – 1603 Florence, attributed PORTRAIT OF AN ELEGANT LADY, PROBABLY ROSA MAURINI DI VICOPISANO (1590 - 1600) Oil on canvas. Relined. 69 x 57 cm. In decorative parcel-gilt frame, partially painted. With retouches. Literature: Compare in: Dipinti Antichi, Venticinque anni di attività, Umberto Allemandi, p.14, Santi di Tito (Attr.), Ritratto di Rosa Maiurini da Vicopisano (?), 1590-1600, incl. Ill.

      Hampel Fine Art Auctions
    • Santi di Tito, 1536 Sansepolcro/ Italien – 1603 Florenz, zug.
      Jul. 02, 2020

      Santi di Tito, 1536 Sansepolcro/ Italien – 1603 Florenz, zug.

      Est: €18,000 - €20,000

      PORTRAIT EINER ELEGANTEN DAME, WOHL ROSA MAURINI DI VICOPISANO (1590 - 1600) Öl auf Leinwand. Doubliert. 69 x 57 cm. In dekorativem teilvergoldeten Rahmen, teils bemalt. Halbbildnis der eleganten Dame nach links, vor dunklem Hintergrund. Die Dame in einem silbernen, an der Hüfte eng anliegenden Kleid mit zahlreicher floraler roter und goldener Stickerei, dazu ein hoher Stehkragen aus Spitze. Ihre roten Haare sind hochgesteckt und an der Haarseite trägt sie einen kleinen Blumenschmuck, während ihr Hals durch eine schmale Kette geziert wird. Sie hat ein zartes Inkarnat, eine hohe Stirn und mit ihren leuchtenden blauen Augen schaut sie direkt aus dem Bild auf den Betrachter heraus. Repräsentative Darstellung in feiner Manier. Retuschen. Anmerkung: In der angefügten Literatur wird betont, dass es neben einem größeren Gemälde der Darstellten (77 x 64 cm) Ende 16./ frühes 17. Jahrhundert, auch eine kleinere Version gibt; diese könnte das hier gezeigte Gemälde sein. Typisch für das Spätwerk des Künstlers sei auch der moderate Naturalismus, besonders erkennbar an dem Glanz der Augen der Frau. Literatur: Vgl. in: Dipinti Antichi, Venticinque anni di attività, Umberto Allemandi, S.14, Santi di Tito (Attr.), Ritratto di Rosa Maiurini da Vicopisano (?), 1590-1600, inklusiv Abb. (1230396) (18) Santi di Tito, 1536 Sansepolcro/ Italy – 1603 Florence, attributed PORTRAIT OF AN ELEGANT LADY, PROBABLY ROSA MAURINI DI VICOPISANO (1590 - 1600) Oil on canvas. Relined. 69 x 57 cm. In decorative parcel-gilt frame, partially painted. With retouches. Literature: Compare in: Dipinti Antichi, Venticinque anni di attività, Umberto Allemandi, p.14, Santi di Tito (Attr.), Ritratto di Rosa Maiurini da Vicopisano (?), 1590-1600, incl. Ill.

      Hampel Fine Art Auctions
    • Santi Di Tito (Borgo San Sepolcro 1536 - Firenze 1603), Ritratto di gentiluomo
      Jun. 12, 2019

      Santi Di Tito (Borgo San Sepolcro 1536 - Firenze 1603), Ritratto di gentiluomo

      Est: €8,000 - €12,000

      olio su tavola, cm 52x39, in cornice in legno dorata e riccamente decorata

      Cambi Casa d'Aste
    • Santi di Tito (Firenze 1536 – 1603) [2927] - San Girolamo nello studio
      Nov. 27, 2018

      Santi di Tito (Firenze 1536 – 1603) [2927] - San Girolamo nello studio

      Est: €18,000 - €24,000

      Saint Jerome in studio oil on canvas , 43 x 33,3 cm

      Finarte Roma
    • Attribué à Santi di Tito Sansepolcro, 1536 - Florence, 1603 Portrait de Bianca Cappello, épouse de François Ier de Médicis Huile sur...
      Nov. 13, 2018

      Attribué à Santi di Tito Sansepolcro, 1536 - Florence, 1603 Portrait de Bianca Cappello, épouse de François Ier de Médicis Huile sur...

      Est: €60,000 - €80,000

      Attribué à Santi di Tito Sansepolcro, 1536 - Florence, 1603 Portrait de Bianca Cappello, épouse de François Ier de Médicis Huile sur toile (Légérement agrandie en partie supérieure, restaurations) Portrait of Bianca Cappello, oil on canvas, attr. to S. di Tito h: 153 w: 126 cm Provenance : Collection particulière du sud de la France Commentaire : L'histoire de Bianca Cappello est digne du plus merveilleux des romans. Tous les ingrédients d'un fabuleux récit se concentrent dans les aventures de sa vie : amour interdit, fuite du foyer parental, prince charmant, rivalités au sommet de l'Etat, ambition et pouvoir et enfin… mort tragique ! L'imposante princesse représentée sur notre toile ne semble pourtant pas à première vue correspondre aux canons de l'aventurière. La réalisation de notre tableau se situe entre 1578 et 1587. Seul un court récit de la vie de notre modèle permettra de comprendre une datation si précise. Née en 1548 au sein de la famille patricienne de banquiers vénitiens Cappello, Bianca s'amourache d'un jeune commis de banque et se retrouve vite à fuir la Sérénissime pour vivre le grand amour avec le " valeureux " Pietro Bonaventuri, dont le seul nom évoque déjà la naissance du mythe … Ayant trouvé refuge à Florence, le jeune couple souhaite se marier et obtenir la citoyenneté florentine. C'est sans compter sur les tourments de l'amour : le jeune prince héritier Francois de Médicis (fig.1), fils de Cosme Ier, saisi par la beauté de la jeune et blonde vénitienne qu'il aperçoit à son balcon, sent son cœur chavirer : jusqu'à son dernier souffle il en sera éternellement et passionnellement amoureux. Réprobation paternelle, enjeux dynastiques et matrimoniaux, rien n'y fait, le couple vit une idylle que seule la présence du premier amant vient gêner. Rien n'est plus facile à régler ; assassiné en pleine rue, la question du gênant commis de banque est vite soldée. Autre obstacle du côté du prince : son épouse l'archiduchesse Jeanne d'Autriche qu'il a fallu épouser en raison des impératifs dynastiques. Cette dernière meurt en 1578 après lui avoir donné plusieurs enfants (parmi lesquels Marie, qui épousera Henri IV). Quelques mois plus tard le grand-duc François Ier de Médicis épouse enfin sa maîtresse et la couronne grande-duchesse de Toscane. Le peuple de Florence est heurté dans sa fierté et subit cette nouvelle alliance comme un affront à sa dignité ; Bianca Cappello est méprisée des florentins et ne peut profiter pleinement de son amour princier qu'en dehors de la ville, principalement dans la villa de Poggio a Caiano. De Rome, le frère de François Ier, le cardinal Ferdinando, suit les affaires du Grand-duché et connait une carrière fulgurante. Il ne se doute pas qu'il devra bientôt abandonner l'Eglise pour succéder à son frère. En 1587, François Ier est pris de violentes nausées auxquelles il succombe, suivi de Bianca le lendemain. Empoisonnement, paludisme ? En 2007 des analyses furent effectuées sur le corps de François Ier et la présence d'arsenic y fut décelée. L'imagination des auteurs romantiques, d'Alexandre Dumas à Camille Bainville est ainsi honorée par la science. Qui empoisonna le grand-duc et sa maîtresse ? Ferdinand qui gouverna ensuite la Toscane avec talent est-il le commanditaire de l'assassinat de son frère ? Après 1587, plus personne ne reparla de Bianca Cappello. Cela constitue un parfait 'terminus ante quem' pour notre portrait de la même façon que la couronne posée devant la princesse et signifiant son couronnement en 1578 constitue un terminus post quem. Notre imposant tableau est digne des meilleures productions de portraits d'apparat de l'époque et se rapproche des portraits de Bianca Cappello réalisés par Scipione Pulzone. Nous y décelons néanmoins une touche plus libre et de plus riches empâtements faisant de la robe un véritable morceau de bravoure nous

      Artcurial
    • Santi di Tito (Sansepolcro 1536-1603 - A standing male nude
      Jul. 05, 2017

      Santi di Tito (Sansepolcro 1536-1603 - A standing male nude

      Est: £10,000 - £15,000

      Santi di Tito (Sansepolcro 1536-1603 A standing male nude red chalk, watermark two crossed arrows with a star above (cf. Briquet 6291, Rome 1591-2), the lower edge made up 14¼ x 9½ in. (36.3 x 24.1 cm.)

      Christie's
    • Attributed to Santi di Tito Borgo Sansepolcro 1536 - Florence 1603 Child's portrait
      Dec. 17, 2014

      Attributed to Santi di Tito Borgo Sansepolcro 1536 - Florence 1603 Child's portrait

      Est: €2,000 -

      Attributed to Santi di Tito Borgo Sansepolcro 1536 - Florence 1603 Child's portrait Oil on canvas Old restorations. We thank the collaboration of Cabinet Turquin, which was essential in cataloguing this work. 55,5x40,5 cm Atribuido a Santi di Tito Borgo Sansepolcro 1536 - Florencia 1603 Retrato infantil Óleo sobre lienzo Antiguas restauraciones. Agradecemos la colaboración del Cabinet Turquin, imprescindible para la catalogación de esta obra 55,5x40,5 cm

      Balclis
    • Attribué à Santi di TITO (1536 - 1602) Jeune fille à la robe rose Toile 50 x 39 cm Restaurations Dans un cadre en bois noirci à déc...
      Dec. 16, 2014

      Attribué à Santi di TITO (1536 - 1602) Jeune fille à la robe rose Toile 50 x 39 cm Restaurations Dans un cadre en bois noirci à déc...

      Est: €3,000 - €4,000

      Attribué à Santi di TITO (1536 - 1602) Jeune fille à la robe rose Toile 50 x 39 cm Restaurations Dans un cadre en bois noirci à décor d'entrelacs, travail florentin vers 1600

      Tajan
    • Santi di Tito (Borgo Sansepolcro 1536-1602 Florence)
      Dec. 03, 2014

      Santi di Tito (Borgo Sansepolcro 1536-1602 Florence)

      Est: £30,000 - £50,000

      Santi di Tito (Borgo Sansepolcro 1536-1602 Florence) The Holy Family signed and dated 'Santi di Tito 1561' (lower right) oil on panel 33¼ x 27½ in. (85.7 x 70 cm.) in a carved and gilded Florentine frame

      Christie's
    • Attribué à Santi DI TITO (Sansepolcro 1536-1602 Florence)
      Mar. 26, 2014

      Attribué à Santi DI TITO (Sansepolcro 1536-1602 Florence)

      Est: €2,000 - €3,000

      Attribué à Santi DI TITO (Sansepolcro 1536-1602 Florence) >Soldats attaquant un camp, une ville dans le lointain <br>pierre noire, plume et encre brune, lavis brun, rehauts de blanc sur papier bleu, mis au carreau à la pierre noire >226 x 314 mm. <br>

      Christie's
    • Attribué à Santi DI TITO (1536 - 1603) L'Adoration du Christ mort Cuivre 44 x 46 cm (Restaurations)
      Dec. 20, 2013

      Attribué à Santi DI TITO (1536 - 1603) L'Adoration du Christ mort Cuivre 44 x 46 cm (Restaurations)

      Est: €3,000 - €4,000

      Attribué à Santi DI TITO (1536 - 1603) L'Adoration du Christ mort Cuivre 44 x 46 cm (Restaurations)

      Europ Auction
    • Santi di Tito Borgo San Sepolcro, 1536 - Florence, 1603 Le Christ bénissant le pain Crayon noir sur papier gris
      Mar. 28, 2012

      Santi di Tito Borgo San Sepolcro, 1536 - Florence, 1603 Le Christ bénissant le pain Crayon noir sur papier gris

      Est: €5,000 - €7,000

      Santi di Tito Borgo San Sepolcro, 1536 - Florence, 1603 Le Christ bénissant le pain Crayon noir sur papier gris Annoté 'Santi di Tito' en bas à droite 'CHRIST BLESSING BREAD', BLACK CHALK ON GREY PAPER, INSCRIBED LOWER RIGHT, BY SANTI DI TITO h: 23,80 w: 19,10 cm Provenance : Chez Mia N. Weiner, Old Master Drawings, 2000 ; Vente anonyme ; New York, Sotheby's, 25 janvier 2002, n°99, repr. (une lettre de Miles Chappell du 20.12.2000 confirmait alors l'attribution) ; Collection particulière, Paris Commentaire : Elève de Agnolo Bronzino et de Baccio Bandinelli, il séjourne à Rome entre 1558 à 1564 où sa peinture se "maniérise". De retour à Florence, à la cour des Médicis, Santi di Tito exécute de nombreuses commandes pour des églises, aussi bien des fresques que de grandes peintures. Notre dessin, étude pour le tableau 'Le Christ avec les disciples d'Emmaüs' de Santa Croce à Florence, est un parfait exemple de cette production.

      Artcurial
    • Circle of Santi di Tito (Sansepolcro 1536-1602 Florence)
      Jan. 26, 2012

      Circle of Santi di Tito (Sansepolcro 1536-1602 Florence)

      Est: $50,000 - $80,000

      Circle of Santi di Tito (Sansepolcro 1536-1602 Florence) The Madonna and Child with the young Saint John the Baptist oil on panel 38½ x 32 3/8 in. (97.7 x 82.2 cm.)

      Christie's
    • SANTI DI TITO
      Jul. 06, 2011

      SANTI DI TITO

      Est: £150,000 - £200,000

      SANSEPOLCRO 1536 - 1602 FLORENCE PORTRAIT OF LUCREZIA, DAUGHTER OF NICOLÒ DI SINIBALDO GADDI, FULL LENGTH, STANDING IN HER GARDEN WITH A MACAW AND A JERBOA inscribed to the reverse: Claudia dei Medici/ Nata.nel. 1604 Morta. 1648/ Dipinta da Cristofano Allori oil on poplar panel 116.2 by 90.4 cm.; 45 3/4 by 35 1/2 in.

      Sotheby's
    • Santi di Tito Borgo San Sepolcro, 1536 - Florence, 1603 Le Christ bénissant le pain Crayon noir sur papier gris
      Mar. 30, 2011

      Santi di Tito Borgo San Sepolcro, 1536 - Florence, 1603 Le Christ bénissant le pain Crayon noir sur papier gris

      Est: €8,000 - €10,000

      Santi di Tito Borgo San Sepolcro, 1536 - Florence, 1603 Le Christ bénissant le pain Crayon noir sur papier gris Annoté 'Santi di Tito' en bas à droite 'CHRIST BLESSING BREAD', BLACK CHALK ON GREY PAPER, INSCRIBED LOWER RIGHT, BY SANTI DI TITO h: 23,80 w: 19,10 cm Provenance : Chez Mia N. Weiner, Old Master Drawings, 2000 ; Vente anonyme ; New York, Sotheby's, 25 janvier 2002, n°99, repr. (une lettre de Miles Chappell du 20.12.2000 confirmait alors l'attribution) Commentaire : Elève de Agnolo Bronzino et de Baccio Bandinelli, il séjourne à Rome entre 1558 à 1564 où sa peinture se "maniérise". De retour à Florence, à la cour des Médicis, Santi di Tito exécute de nombreuses commandes pour des églises, aussi bien des fresques que de grandes peintures. Notre dessin, étude pour le tableau 'Le Christ avec les disciples d'Emmaüs' de Santa Croce à Florence (Fig. 1), est un parfait exemple de cette production.

      Artcurial
    • SANTI DI TITO Italien 1536-1603, tillskriven
      Dec. 08, 2010

      SANTI DI TITO Italien 1536-1603, tillskriven

      Est: kr15,000 - kr20,000

      SANTI DI TITO Italien 1536-1603, tillskriven Flicka med diadem - fragment Olja på pannå, 21,5 x 20 cm. Attributed to. Oil on panel. PROVENIENS: Michael Seymour, Cadlington, Hants; hans arvingar, såld, Christie´s, London, 11 Juni 1887, katalognr 35 som Bronzino EXPERTIS: Cabinet Turquin, Stéphane Pinta, Paris

      Stockholms Auktionsverket
    • Attribué à Santi di Tito , Sansepolcro 1536 - 1602 Florence Tête de jeune homme de profil Sanguine et pierre noire
      Mar. 25, 2009

      Attribué à Santi di Tito , Sansepolcro 1536 - 1602 Florence Tête de jeune homme de profil Sanguine et pierre noire

      Est: €8,000 - €12,000

      Porte une ancienne attribution à la pierre noire en bas à droite: Baroccio Sanguine et pierre noire

      Sotheby's
    • u - *Santi di Tito 1536-1603
      Jan. 25, 2002

      u - *Santi di Tito 1536-1603

      Est: $10,000 - $15,000

      Pen and brown ink and wash heightened with white over black chalk, squared in red chalk for transfer, on blue paper. This lot contains 1 item(s).

      Sotheby's
    • u - *Santi di Tito 1536-1603
      Jan. 25, 2002

      u - *Santi di Tito 1536-1603

      Est: $5,000 - $7,000

      Bears old attribution: Di Santi di Tito.Black chalk. This lot contains 1 item(s).

      Sotheby's
    • *Santi di Tito 1536-1603
      Jan. 25, 2002

      *Santi di Tito 1536-1603

      Est: $10,000 - $15,000

      Bears inscription: Santo di Tito.Black chalk with traces of white chalk on gray-blue paper. The present drawing is a study for the figure of Christ in Santi di Tito's painting of The Supper at Emmaus, in Santa Croce, Florence. This panel painting was executed in 1574 and hangs in the third chapel on the left side of the basilica. It shows the conservative nature of Santi's style, his reaction against Mannerism and a return to simplicity and clarity of form.The drawing is a relatively finished study: all the elements of Christ's clothing and pose are the same as in the final work. In the painting, however, part of Christ's left arm and shoulder and part of his hat are hidden by the figure of the apostle. There are several other drawings for The Supper at Emmaus, including compositional studies in the Uffizi (inv. no.7752f), the Louvre (inv. no. 1929) and the Gabinetto Nazionale delle Stampe di Roma (inv. no. 130626 F.C.). There is also a chalk study in the Uffizi (inv. no. 7565F) of the head of a girl, who is extremely similar to the young girl holding a plate of cherries in the right foreground of the painting; in style that drawing is similarly conceived to the present one (see Simona Lecchini Giovannoni and Marco Collareta, Disegni di Santi di Tito, Gabinetto Disegni e Stampi degli Uffizi, Florence 1985, cats. 12 and 73).The present owner has a letter from Miles Chappell dated 20 December 2000, confirming the attribution of the drawing.

      Sotheby's
    • Sante Titi, called Santi di Tito (1536-1603)
      Jan. 23, 2002

      Sante Titi, called Santi di Tito (1536-1603)

      Est: $8,000 - $12,000

      Tobias and the Angel black and white chalk on blue paper 121/4 x 73/4 in. (312 x 197 mm.) EXHIBITION Brussels, Mu‚e Communal d'Ixelles, Dessins Italiens du 15Šme au 18Šme siŠcle dans les collections priv‚es et publiques de Belgique, 1993, no. 31. NOTES A study for a picture painted by Santi di Tito in 1572 for the Sacristy of San Marco in Florence. The picture was highly praised by Vincenzo Borghini in Il Riposo. It is now in the Church of Saint Eustache in Paris, probably brought there during the Revolutionary Wars. This is the only known drawing for that composition.

      Christie's
    • SANTI DI TITO (Borgo Sansepolcro 1536-1603 Florence)
      Oct. 03, 2001

      SANTI DI TITO (Borgo Sansepolcro 1536-1603 Florence)

      Est: $20,000 - $30,000

      The Deposition signed 'SANTI DI TITO TITI F' (lower right) oil on panel, unframed 693/4 x 691/4 in. (177.1 x 176 cm.) PROVENANCE Acquired by the Minneapolis Institute of Arts in 1968 through the John R. van Derlip Fund. LITERATURE E.R. Mandle, 'A Deposition of Christ by Santi di Tito', The Minneapolis Institute of Art Bulletin, LVII, 1968, pp. 48-50. European Paintings from the Minneapolis Institute of Arts, New York, 1971, pp. 412-413. J. Spalding, Santi di Tito, Ph.D. dissertation, New York and London, 1982, pp. 389-390, no. 45, fig. 72. NOTES In his dissertation ( loc. cit. ), Spalding dates the present painting to around 1588. He notes that Santi di Tito appears to have derived elements for it from preliminary drawings now in the Uffizi, Florence (U773F & U771F) that had been executed as preparatory studies for the Crucifixion of circa 1588 in Santa Croce, but which were then abandoned by the artist in relation to that composition. Like the artist's Lamentation in Pisa dated by Spalding to 1575-1585, the present painting displays the same treatment of the halo and very similar wounds to Christ's side. The nails in the foreground also appear in the Pisan Lamentation and in the paintings of the Pieta in Scrofiano and in the Accademia, Venice. The motif of the swooning Madonna may derive from Barocci's Deposition in the Cathedral, Perugia of 1567-1569 (see fig. 1). SALESROOM NOTICE Please note the present lot is to be sold framed.

      Christie's
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