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Otto Dix Sold at Auction Prices

Painter, b. 1891 - d. 1969

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  • Classical Modernism Otto Dix Hilde. 1924. Bleistift auf festem Velin. 35 x
    Sep. 13, 2026

    Classical Modernism Otto Dix Hilde. 1924. Bleistift auf festem Velin. 35 x

    Est: -

    Classical Modernism Otto Dix Hilde. 1924. Bleistift auf festem Velin. 35 x 48 cm. Signiert. - Partiell mit sehr kleinen, punktuellen Fleckchen, an der oberen linken Ecke mit kleinem Papierverlust. Insgesamt sehr gut. Annotation: Neue Sachlichkeit Otto Dix Hilde. 1924. Bleistift auf festem Velin. 35 x 48 cm. Signiert. - Partiell mit sehr kleinen, punktuellen Fleckchen, an der oberen linken Ecke mit kleinem Papierverlust. Insgesamt sehr gut. Lorenz NsK 4.3.1. - Vgl. Ausstellungskatalog Otto Dix - Zwischen den Kriegen, Haus am Waldsee, Berlin 1977. - Die vorliegende Zeichnung lässt sich in den Kontext des Neusachlichen Akts einordnen und entstand im Zusammenhang mit dem Gemälde Selbstbildnis mit Muse aus dem selben Jahr, in welchem sich Dix als distanzierter, teilnahmsloser Beobachter stilisiert, der scheinbar wahrheitsgetreu darstellt, was er sieht. Dieselbe Spannung zwischen kühler Beobachtung und körperlicher Präsenz prägt auch die vorliegende Zeichnung, der Dix eine plastische Dichte ohne jegliche Sentimentalität verleiht. Mit dem Wechsel zwischen präzisen Konturen und breitem Wischen verweist die Komposition auf Dix' lebenslange Auseinandersetzung mit dem menschlichen Körper als sozialem und sinnlichem Phänomen. New Objectivity. - Pencil on heavy-weight vellum. Signed. - Some very small, scattered spots, slight loss of paper in the top left-hand corner. Overall, in very good condition. - Lorenz NsK 4.3.1. - See the exhibition catalogue 'Otto Dix - Between the Wars', Haus am Waldsee, Berlin 1977. - This drawing can be placed within the context of the New Objectivity nude and was created in connection with the painting Self-Portrait with Muse from the same year, in which Dix styles himself as a detached, impassive observer who appears to depict what he sees truthfully. The same tension between cool observation and physical presence also characterises this drawing, to which Dix lends a sculptural density devoid of any sentimentality. Through the alternation between precise contours and broad strokes, the composition reflects Dix's lifelong engagement with the human body as a social and sensual phenomenon.

    Jeschke Jádi Auctions Berlin GmbH
  • Otto Dix: Der Krieg
    Sep. 10, 2026

    Otto Dix: Der Krieg

    Est: CHF148,750 - CHF175,000

    Otto Dix (Gera Singen am Hohentwiel) Der Krieg Berlin, Verlag Karl Nierendorf, 1924 Folge von 50 Radierungen auf Maschinenbütten, grossteils mit Wasserzeichen BSB oder auf Kupferdruckpapier, je 10 Blätter in 5 Originalleinenmappen mit Titelaufdruck, jeweils auf 1 Bogen mit Titelblatt, Impressum und Inhaltsangabe / Series of 50 etchings on machine laid paper, mostly with BSB watermark or on copperplate paper, 10 sheets each in 5 original linen portfolios with title print, each with 1 sheet containing title page, imprint and table of contents 1923-1924, erschienen 1924 Je 52x38,5 cm, Mappe; je ca. 35,5x47,5 cm, Blattgrösse / Each 52x38.5 cm, portfolio; each circa 35.5x47.5 cm, sheet size Signatur / Signature Im Impressum jeweils vom Künstler in Bleistift signiert "Dix" und mit der Nummer "52" als eines von 70 Exemplaren ausgewiesen. Die Blätter jeweils unten rechts vom Künstler in Bleistift signiert "DIX", in der Mitte mit der fortlaufenden Nummerierung in römischen Ziffern pro Mappe von I bis X, links nummeriert "52/70". Enthalten sind: Mappe 1: 1. Soldatengrab. Karsch 70 2. Verschüttete (Januar 1916, Champagne). Karsch 71 3. Gastote (August 1916, Templeux-la-Fosse). Karsch 72 4. Trichterfeld bei Dontrien, von Leuchtkugeln erhellt. Karsch 73 5. Pferdekadaver. Karsch 74 6. Verwundeter (Herbst 1916, Bapaume). Karsch 75 7. Bei Langemarck (Februar 1918). Karsch 76 8. Relaisposten (Herbstschlacht in der Champagne). Karsch 77 9. Zerfallender Kampfgraben. Karsch 78 10. Fliehender Verwundeter (Sommeschlacht 1916). Karsch 79 Mappe 2: 11. Verlassene Stellung bei Neuville. Karsch 80 12. Sturmtruppe geht unter Gas vor. Karsch 81 13. Mahlzeit in der Sappe (Lorettohöhe). Karsch 82 14. Ruhende Kompagnie. Karsch 83 15. Verlassene Stellung bei Vis-en-Artois. Karsch 84 16. Leiche im Drahtverhau (Flandern). Karsch 85 17. Leuchtkugel erhellt die Monacu-ferme. Karsch 86 18. Toter Sappenposten. Karsch 87 19. Totentanz anno 17 (Höhe Toter Mann). Karsch 88 20. Die II. Kompagnie wird heute Nacht abgelöst. Karsch 89 Mappe 3: 21. Abgekämpfte Truppe geht zurück (Sommeschlacht). Karsch 90 22. Nächtliche Begegnung mit einem Irrsinnigen. Karsch 91 23. Toter im Schlamm. Karsch 92 24. Granattrichter mit Blumen (Frühling 1916). Karsch 93 25. Die Trümmer von Langemarck. Karsch 94 26. Sterbender Soldat. Karsch 95 27. Abend in der Wijtschaete-Ebene (November 1917). Karsch 96 28. Gesehen am Steilhang von Cléry-sur-Somme. Karsch 97 29. Gefunden beim Grabendurchstich (Auberive). Karsch 98 30. Drahtverhau vor dem Kampfgraben. Karsch 99 Mappe 4: 31. Schädel. Karsch 100 32. Matrosen in Antwerpen. Karsch 101/II 33. Lens wird mit Bomben belegt. Karsch 102 34. Frontsoldat in Brüssel. Karsch 103 35. Die Irrsinnige von St. Marie-à-Py. Karsch 104/II 36. Besuch bei Madame Germaine in Méricourt. Karsch 105 37. Kantine in Haplincourt. Karsch 106 38. Zerschossene. Karsch 107 39. Durch Fliegerbomben zerstörtes Haus (Tournai). Karsch 108/II 40. Transplantation. Karsch 109/III (v. IV) Mappe 5: 41. Maschinengewehrzug geht vor (Somme, November 1916). Karsch 110 42. Toter (St. Clément). Karsch 111/IV 43. Essenholer bei Pilkem. Karsch 112 44. Überfall einer Schleichpatrouille. Karsch 113 45. Unterstand. Karsch 114 46. Die Schlafenden von Fort Vaux (Gas-Tote). Karsch 115 47. Verwundetentransport im Houthulster Wald. Karsch 116 48. Die Sappenposten haben nachts das Feuer zu unterhalten. Karsch 117/II/1 49. Appell der Zurückgekehrten. Karsch 118 50. Tote vor der Stellung bei Tahure. Karsch 119 In the imprint each signed by the artist in pencil "Dix" and numbered "52" as one of 70 copies. Each sheet lower right signed by the artist in pencil "DIX", in the centre with the consecutive numbering in Roman numerals per portfolio from I to X, left numbered "52/70". Included are: Portfolio 1: 1. Soldatengrab. Karsch 70 2. Verschüttete (January 1916, Champagne). Karsch 71 3. Gastote (August 1916, Templeux-la-Fosse). Karsch 72 4. Trichterfeld bei Dontrien, von Leuchtkugeln erhellt. Karsch 73 5. Pferdekadaver. Karsch 74 6. Verwundeter (Autumn 1916, Bapaume). Karsch 75 7. Bei Langemarck (February 1918). Karsch 76 8. Relaisposten (Autumn battle in Champagne). Karsch 77 9. Zerfallender Kampfgraben. Karsch 78 10. Fliehender Verwundeter (Battle of the Somme 1916). Karsch 79 Portfolio 2: 11. Verlassene Stellung bei Neuville. Karsch 80 12. Sturmtruppe geht unter Gas vor. Karsch 81 13. Mahlzeit in der Sappe (Lorettohöhe). Karsch 82 14. Ruhende Kompagnie. Karsch 83 15. Verlassene Stellung bei Vis-en-Artois. Karsch 84 16. Leiche im Drahtverhau (Flanders). Karsch 85 17. Leuchtkugel erhellt die Monacu-ferme. Karsch 86 18. Toter Sappenposten. Karsch 87 19. Totentanz anno 17 (Höhe Toter Mann). Karsch 88 20. Die II. Kompagnie wird heute Nacht abgelöst. Karsch 89 Portfolio 3: 21. Abgekämpfte Truppe geht zurück (Battle of the Somme). Karsch 90 22. Nächtliche Begegnung mit einem Irrsinnigen. Karsch 91 23. Toter im Schlamm. Karsch 92 24. Granattrichter mit Blumen (Spring 1916). Karsch 93 25. Die Trümmer von Langemarck. Karsch 94 26. Sterbender Soldat. Karsch 95 27. Abend in der Wijtschaete-Ebene (November 1917). Karsch 96 28. Gesehen am Steilhang von Cléry-sur-Somme. Karsch 97 29. Gefunden beim Grabendurchstich (Auberive). Karsch 98 30. Drahtverhau vor dem Kampfgraben. Karsch 99 Portfolio 4: 31. Schädel. Karsch 100 32. Matrosen in Antwerpen. Karsch 101/II 33. Lens wird mit Bomben belegt. Karsch 102 34. Frontsoldat in Brüssel. Karsch 103 35. Die Irrsinnige von St. Marie-à-Py. Karsch 104/II 36. Besuch bei Madame Germaine in Méricourt. Karsch 105 37. Kantine in Haplincourt. Karsch 106 38. Zerschossene. Karsch 107 39. Durch Fliegerbomben zerstörtes Haus (Tournai). Karsch 108/II 40. Transplantation. Karsch 109/III (v. IV) Portfolio 5: 41. Maschinengewehrzug geht vor (Somme, November 1916). Karsch 110 42. Toter (St. Clément). Karsch 111/IV 43. Essenholer bei Pilkem. Karsch 112 44. Überfall einer Schleichpatrouille. Karsch 113 45. Unterstand. Karsch 114 46. Die Schlafenden von Fort Vaux (Gas-Tote). Karsch 115 47. Verwundetentransport im Houthulster Wald. Karsch 116 48. Die Sappenposten haben nachts das Feuer zu unterhalten. Karsch 117/II/1 49. Appell der Zurückgekehrten. Karsch 118 50. Tote vor der Stellung bei Tahure. Karsch 119 Werkverzeichnis / Catalogue Raisonné Karsch 70-119 Karsch 70-119 Provenienz / Provenance Hauswedell & Nolte, Hamburg, 1986 angekauft von Galerie Kornfeld, Bern, dort 1992 angekauft von Slg. Eberhard W. Kornfeld, Bern, auf der Innenseite des Umschlags der ersten Mappe mit dem Sammlerstempel, Lugt 913b Hauswedell & Nolte, Hamburg, there acquired in 1986 by Galerie Kornfeld, Bern, there acquired in 1992 by The Eberhard W. Kornfeld Collection, Bern, with the collector's stamp on the inside cover of the first portfolio, Lugt 913b Zustand / Condition Die 5 Leinenmappen mit Gebrauchsspuren und insbesondere im Innenteil mit Stockflecken, ebenso manche Textbogen und vereinzelt Grafiken. Insgesamt jedoch in guter Druckqualität und Erhaltung The 5 linen portfolios with signs of wear and, in particular, with foxing on the inside, as well as on some text sheets and occasionally on prints. Overall, however, in good print quality and condition Erläuterungen / Comments Die Folge ist das bedeutendste Zeugnis eines deutschen Künstlers im Zusammenhang mit dem Ersten Weltkrieg. Unter Verzicht auf jegliche falsche Heroisierung werden die Gräuel und die Grausamkeiten der kriegerischen Auseinandersetzung von 1914 bis 1918 schonungslos erfasst und aufgezeichnet. Otto Dix schuf die Folge 1924 basierend auf Erinnerungen an Ereignisse, die er als Soldat von 1916 bis 1918 in der Champagne, an der Somme und in Flandern erlebt hatte. Otto Dix' Mappenwerk "Der Krieg" stiess schon zum Zeitpunkt seines Erscheinens bei deutschnationalen Kräften auf starken Widerstand. Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten wurde der Verkauf der Mappen ab Frühjahr 1933 in Deutschland verboten und noch vorhandene Bestände wurden vernichtet. Komplette Reihen in der ursprünglichen Aufmachung sind aus diesem Grund von grösster Seltenheit. Die Folge hat die gleiche Bedeutung wie Callots Serie "Les misères de la guerre", Zeugnisse aus dem Dreissigjährigen Krieg, und Goyas Bericht über die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Spanien und Frankreich in der napoleonischen Zeit in "Los desastres de la guerra". The series is the most significant testimony by a German artist in connection with the First World War. Eschewing any false heroization, the horrors and cruelties of the military conflict from 1914 to 1918 are recorded and documented without mercy. Otto Dix created the series in 1924, based on memories of events he experienced as a soldier from 1916 to 1918 in Champagne, on the Somme, and in Flanders. Otto Dix's portfolio "Der Krieg" met with strong resistance from German nationalist circles as early as the time of its publication. After the National Socialists came to power, the sale of the portfolios was banned in Germany from spring 1933 onwards, and remaining stocks were destroyed. Complete sets in the original presentation are therefore of the greatest rarity. The series is of equal importance to Callot's series "Les misères de la guerre", testimonies from the Thirty Years' War, and Goya's account of the military conflicts between Spain and France during the Napoleonic era in "Los desastres de la guerra". MWST / VAT Mehrwertsteuer auf dem Zuschlagspreis plus Aufgeld / VAT on hammer price plus buyer's premium Erwartete Ausrufzeit / Estimated Auction Time of Lot (+/- 30min) 10.09.2026; 19:15 h (MEST / CET) For further information visit our website (www.kornfeld.ch) Versandkosten / Shipping cost Schweiz / Switzerland: CHF 170.- Europa / Europe: CHF 270.- Übrige Länder / Other countries: CHF 360.-

    Galerie Kornfeld Auktionen AG
  • Otto Dix: Windwolke
    Sep. 10, 2026

    Otto Dix: Windwolke

    Est: CHF6,800 - CHF8,000

    Otto Dix (Gera Singen am Hohentwiel) Windwolke Pastell auf grauem Velin / Pastel on grey wove paper Um 1912 38,2x55 cm / 38.2x55 cm Signatur / Signature Unten rechts vom Künstler in Bleistift signiert "Dix" Lower right signed by the artist in pencil "Dix" Werkverzeichnis / Catalogue Raisonné Lorenz FW 2.0.10 Lorenz FW 2.0.10 Provenienz / Provenance Galerie Klihm, München Galerie Neher, Essen Privatsammlung USA Auktion Villa Grisebach, Berlin, 30. Mai 2014, Los 572, dort erworben von Privatsammlung Schweiz Galerie Klihm, Munich Galerie Neher, Essen Private collection USA Auction Villa Grisebach, Berlin, 30 May 2014, lot 572, acquired there by Private collection Switzerland Ausstellungen / Exhibitions München 1969, Galerie Klihm, Otto Dix, Landschaften 1909-1969, Kat. Nr. 24 Munich 1969, Galerie Klihm, Otto Dix, Landschaften 1909-1969, cat. no. 24 Zustand / Condition Mit unregelmässigem oberen Blattrand With irregular upper sheet edge Erläuterungen / Comments Die "Windwolke" von 1912 ist eine frühe Pastellzeichnung von Otto Dix. Die Arbeit stammt aus seiner Studienzeit und zeigt seinen frühen expressionistischen Stil sowie seine intensiven Naturbeobachtungen vor dem Ersten Weltkrieg. Wir danken Rainer Pfefferkorn, Otto Dix Stiftung, für die Angaben zu diesem Werk. The "Windwolke" from 1912 is an early pastel drawing by Otto Dix. The work dates from his student years and shows his early Expressionist style as well as his intense observations of nature before the First World War. We thank Rainer Pfefferkorn, Otto Dix Foundation, for the information on this work. Erwartete Ausrufzeit / Estimated Auction Time of Lot (+/- 30min) 10.09.2026; 10:15 h (MEST / CET) For further information visit our website (www.kornfeld.ch) Versandkosten / Shipping cost Schweiz / Switzerland: CHF 150.- Europa / Europe: CHF 250.- Übrige Länder / Other countries: CHF 320.-

    Galerie Kornfeld Auktionen AG
  • Otto Dix
    Sep. 04, 2026

    Otto Dix

    Est: €8,000 - €16,000

    (1891 Untermhaus/Gera - 1969 Singen) "Hofkirche in Dresden". Originaltitel Farblithographie/Van Gelder Zonen-Bütten, 1955. Sign. u. undeutl. dat. (19)55(?), bez. Probedruck. Abzug außerhalb der Auflage von 50 nummerierten Exemplaren. Gedruckt von Roland Ehrhardt, Dresden. Wvz. Karsch 212. Verso Etikett der "Galerie und Verlag Ulric Grossmann (/), Galerie Bad Schinznach , CH-5116 Schinznach Bad". Das Blatt zeigt einen Blick vom Nordaufgang der Brühlschen Terrasse mit der Tageszeitenfigur "Morgen" von Johannes Schilling (aufgestellt 1871) auf die barocke Katholische Hofkirche und den Theaterplatz mit der 1871-1878 im Stil der Neurenaissance erbauten Semperoper, die 1945 stark zerstört wurde. Als belebendes Element hat Dix eine Straßenbahn und einige Passanten eingefügt. In stark expressionistischer Weise hat Dix die reale räumliche Situation und die Perspektive in der Fläche verschwimmen lassen. Es spiegelt zugleich seine tief empfundene Verbundenheit mit Dresden wider, wo er bereits 1910-1922 (mit Kriegunterbrechung) studierte und 1927-1933 eine Professur an der Kunstakademie innnehatte. Nach 1945 kehrte Dix regelmäßig zu Arbeitsaufenthalten nach Dresden zurück, wo er erneut ein Atelier an der Akademie und in Roland Ehrhardt (1924 -1999) seit 1948/49 den Meisterdrucker für seine Lithographien fand. Zu den Blatträndern ger. stockfleckig. Darstellung ca. 48 cm x 64,5 cm. Rahmen. Der Galerist Ulric Grossmann vermittelte in 1970/1980er-Jahren mehrere bekannte Dix-Werke und stellte 1979 auch Kleinplastiken des jüngsten Sohnes Jan Dix in Bad Schinznach aus. Ein Vergleichs-Exemplar befindet sich u.a. in den Kunstsammlungen Chemnitz - Museum Gunzenhauser (Inv-Nr. GUN-G-0158). Provenienz: Galerie Ulric Grossmann, Bad Schinznach/Schweiz; Schweizer Privatsammlung. Lithograph in colours on laid paper, 1955. Hand-signed and indistictly dated in pencil, inscribed "Probedruck". Trial aside from the numbered edition of 50. Label of the Galerie Ulric Grossmann, Bad Schinznach, Switzerland. Minor foxing to the margins.

    Kunstauktionshaus Schloss Ahlden
  • Otto Dix
    Sep. 04, 2026

    Otto Dix

    Est: €3,900 - €7,800

    (1891 Untermhaus/Gera - 1969 Singen) "Pilze". Originaltitel Farblithographie/Papier, 1960. Sign. u. dat. (19)60, nummeriert 11/60. Gedruckt von Roland Ehrhardt, Dresden. Wvz. Karsch 232 II. Verso auf der Rücken-Abdeckung eigenhändige Widmung von Martha Dix (Ehefrau des Künstlers, 1895 - 1985) an den bekannten Schweizer Galeristen Ulric Grossmann: "Mit meinen besten Wünschen zur Hochzeit von Lydwina und Ulric Grossmann herzlichst Ihre Martha Dix"; Etikett der "Galerie und Verlag Ulric Grossmann (/), Galerie Bad Schinznach, CH-5116 Schinznach Bad". Darstellung 42 cm x 68 cm. Rahmen. Der Galerist Ulric Grossmann vermittelte in 1970/1980er-Jahren mehrere bekannte Werke von Otto Dix und stellte 1979 auch Kleinplastiken des jüngsten Sohnes Jan Dix in Bad Schinznach aus. Ein Vergleichs-Exemplar befindet sich u.a. in den Kunstsammlungen Chemnitz - Museum Gunzenhauser (Inv-Nr. GUN-D-0038). Provenienz: Aus dem Nachlass des Künstlers; Martha Dix; Galerie Ulric Grossmann, Bad Schinznach/Schweiz; Schweizer Privatsammlung. Lithograph in colours on paper, 1960. Hand-signed in pencil, dated and numbered 11/60. On the reverse a dedication by the artist's widow Martha Dix (1895 - 1985) to the well-known Swiss gallery owner Ulric Grossmann.

    Kunstauktionshaus Schloss Ahlden
  • Otto Dix
    Sep. 04, 2026

    Otto Dix

    Est: €6,500 - €13,000

    (1891 Untermhaus/Gera - 1969 Singen) "Der Fischer und das Kind". Originaltitel Farblithographie/Van Gelder Zonen-Bütten, 1961. Sign. u. dat. (19)61, nummeriert 34/60 sowie betitelt "Der Fischer & das Kind". Gedruckt von Roland Ehrhardt, Dresden. Wvz. Karsch 274 III. Verso Etikett der "Galerie und Verlag Ulric Grossmann (/), Galerie Bad Schinznach , CH-5116 Schinznach Bad". Äußerlich und innerlich befreit von der NS-Diktatur, fand Dix in seinem Spätwerk nach 1945, erfüllt von großer Schaffensenergie zu einer neuen Expressivität zurück, die sich außer in christlichen Themen in oft froh gestimmten Motiven (insbesondere Kindern) und leuchtendem Kolorit ausdrückte, wobei der furios schroffe Duktus an den Stil seiner Anfangsjahre anschließt. Regelmäßig reiste Dix zu Arbeitsaufenthalten nach Dresden. Dort hatte er ein Atelier an der Akademie und fand in Roland Ehrhardt (1924-1999) seinen Meisterdrucker. Für Dix druckte dieser 1949-1969 mehr als 200 Lithographien und Dix bezeichnete ihn in einer Widmung auf einem Andruck als den besten Drucker Deutschlands. Darstellung ca. 60,5 cm x 47,5 cm. Rahmen (Glas besch.). Der Galerist Ulric Grossmann vermittelte in 1970/1980er Jahren mehrere bekannte Dix-Werke und stellte 1979 auch Kleinplastiken des jüngsten Sohnes Jan Dix in Bad Schinznach aus. Ein Vergleichs-Exemplar befindet sich u.a. in den Kunstsammlungen Chemnitz - Museum Gunzenhauser (Inv-Nr. GUN-G-0096). Provenienz: Galerie Ulric Grossmann, Bad Schinznach/Schweiz; Schweizer Privatsammlung. Lithograph in colours on laid paper, 1961. Hand-signed in pencil, dated, numbered 34/60 and titled. Label of the Galerie Ulric Grossmann, Bad Schinznach, Switzerland.

    Kunstauktionshaus Schloss Ahlden
  • Otto Dix
    Sep. 04, 2026

    Otto Dix

    Est: €1,800 - €3,600

    (1891 Untermhaus/Gera - 1969 Singen) "Kleines Kind mit Katze. Originaltitel Lithographie/Papier, 1961. Sign. u. bez. "Probe". Probedruck außerhalb von 36 nummerierten Exemplaren. Gedruckt von Roland Ehrhardt, Dresden. Wvz. Karsch 276. Verso Etikett der "Galerie und Verlag Ulric Grossmann (/), Galerie Bad Schinznach, CH-5116 Schinznach Bad". Äußerlich und innerlich befreit fand Dix in seinem Spätwerk nach 1945, erfüllt von großer Schaffensenergie zu einer neuen Expressivität zurück, oft stellte er hierbei Kinder dar. Darstellung ca. 52,5 cm x 52,5 cm. Rahmen (ohne Glas). Der Galerist Ulric Grossmann vermittelte in 1970/1980er-Jahren mehrere bekannte Dix-Werke und stellte 1979 auch Kleinplastiken des jüngsten Sohnes Jan Dix in Bad Schinznach aus. /P/Provenienz: Galerie Ulric Grossmann, Bad Schinznach/Schweiz; Schweizer Privatsammlung. Lithograph on paper, 1961. Hand-signed in pencil and inscribed "Probe". Trial proof aside from the numbered edition of 36. Label of the Galerie Ulric Grossmann, Bad Schinznach, Switzerland.

    Kunstauktionshaus Schloss Ahlden
  • Otto Dix
    Sep. 04, 2026

    Otto Dix

    Est: €2,000 - €4,000

    (1891 Untermhaus/Gera - 1969 Singen) "Kind mit Katze". Originaltitel Lithographie/Papier, 1964. Sign. u. nummeriert 53/75. Außerdem im Stein monogr. u. dat. (19)64. Gedruckt von Roland Ehrhardt, Dresden. Wvz. Karsch 297a. Verso Etikett der "Galerie und Verlag Ulric Grossmann (/), Galerie Bad Schinznach, CH-5116 Schinznach Bad". Äußerlich und innerlich befreit, fand Dix in seinem Spätwerk nach 1945, erfüllt von großer Schaffensenergie zu einer neuen Expressivität zurück, oft stellte er hierbei Kinder dar. Darstellung ca. 40 cm x 42 cm. Rahmen (ohne Glas). Der Galerist Ulric Grossmann vermittelte in den 1970/1980er Jahren mehrere bekannte Dix-Werke und stellte 1979 auch Kleinplastiken des jüngsten Sohnes Jan Dix in Bad Schinznach aus. Das Motiv wurde später für eine Plakatauflage "Künstlerbund Baden-Württemberg" von der Galerie Maercklin verwendet. Provenienz: Galerie Ulric Grossmann, Bad Schinznach/Schweiz; Schweizer Privatsammlung. Lithograph on paper, 1964. Hand-signed in pencil and numbered 53/75. Further monogrammed and dated (19)64 on the stone. Label of the Galerie Ulric Grossmann, Bad Schinznach, Switzerland.

    Kunstauktionshaus Schloss Ahlden
  • Dix, Otto
    Jul. 15, 2026

    Dix, Otto

    Est: €1,000 - €2,000

    Dix, Otto Gera, 1891 - Singen, 1969 57 x 45 cm, R. "Mutter und Kind", 1951. Lithograph on paper. Signed and dated in pencil lower right and marked "Probedruck" lower left. Karsch, 193. Private property, Baden-Württemberg. Dix, Otto Gera, 1891 - Singen, 1969 57 x 45 cm, R. "Mutter und Kind", 1951. Farblithografie auf Papier. In Bleistift unten rechts signiert und datiert sowie unten links bezeichnet "Probedruck" und betitelt. Karsch, 193. Privatbesitz, Baden-Württemberg.

    Nagel Auction
  • Dix, Otto
    Jul. 15, 2026

    Dix, Otto

    Est: €1,800 - €2,500

    Dix, Otto Gera, 1891 - Singen, 1969 24,5 x 28,5 cm, R. "Blindes Kind in Trümmern - Neues Leben blüht aus den Ruinen", 1948. Pastel and pencil on paper. Signed and dated in pencil lower right and titled lower centre. Add.: Another pencil drawing is present on the same sheet of paper. Lorenz, SW 3. 1. 15. Galerie Valentien, Stuttgart (reverse with gallery label). Private property, Baden-Württemberg, acquired there in 1989. Private property, Rheinland-Pfalz, acquired by inheritance. Dix, Otto Gera, 1891 - Singen, 1969 24,5 x 28,5 cm, R. "Blindes Kind in Trümmern - Neues Leben blüht aus den Ruinen", 1948. Pastell und Bleistift auf Papier. In Bleistift unten rechts signiert und datiert sowie unten mittig betitelt. Dazu: Eine weitere Bleistiftzeichnung, welche sich auf demselben Papierbogen befindet. Lorenz, SW 3. 1. 15. Galerie Ambaum, Köln. Galerie Valentien, Stuttgart (rückseitig mit Galerieetikett). Privatbesitz, Baden-Württemberg, dort 1989 erworben. Privatbesitz, Rheinland-Pfalz, durch Erbschaft erhalten.

    Nagel Auction
  • Online - Modern and Contemporary Art Klassische Moderne - Expressionismus Otto
    Jul. 11, 2026

    Online - Modern and Contemporary Art Klassische Moderne - Expressionismus Otto

    Est: €500 -

    Online - Modern and Contemporary Art Klassische Moderne - Expressionismus Dix, Otto Der Kindermord zu Betlehem. 1960. Lithographie in Braunschwarz auf festem Japan. 28,7 x 22,5 cm (40,8 x 33 cm). Signiert und nummeriert. - In Rändern ganz leicht gegilbt, insgesamt sehr gut und ausgesprochen schön. Ganz ausgezeichneter, kräftiger und kreidiger Druck mit dem vollen Rand, an zwei Seiten mit dem Schöpfrand. Karsch 238. - Eines von 30 Vorzugsexemplaren. - Aus dem 33-teiligen Zyklus "Matthäus-Evangelium". - Nach dem Radierzyklus "Der Krieg" von 1924 eines der berühmten Graphikfolgen des Künstlers. - Gedruckt bei Klibor, Berlin. - Hrsg. v. Käthe Voigt Verlag, ebd. Lithograph in brown-black on strong Japan. Signed and numbered. - Hardly yellowed in margins, all in all very good and impeccably nice. Very superb, rich and chalk-like impression with margin, deckle edge on two sides.- One of 30 copies from the deluxe edition. - From the 33-parted portfolio "Matthäus-Evangelium". - Printed by Klibor, Berlin. - Publ. by Käthe Voigt, Verlag, ibid. *Dieses Los ist regelbesteuert. Auf den Zuschlagspreis fallen 24,95% Aufgeld sowie auf den Rechnungsendbetrag 7% (Bücher, Kunst) bzw. 19% Mehrwertsteuer (Manuskripte, Siebdrucke, Offsetdrucke Photographien) in der Europäischen Union an. This work is subject to the regular margin scheme. There is a 24.95% buyer's premium on the hammer price and 7% (Books and Art) or 19% VAT (Manuscripts, Screenprints, Offsetprints and Photographs) on the final invoice amount in the European Union.

    Jeschke Jádi Auctions Berlin GmbH
  • Otto Dix (1891–1969), Street Scene
    Jul. 06, 2026

    Otto Dix (1891–1969), Street Scene

    Est: $25,000 - $45,000

    Charcoal on paper Signed and dated 1932 lower right Dimensions (excluding frame): 24 × 32 cm Dimensions (including frame): 56.5 × 67.5 cm Provenance: Private Collection, Tel Aviv Notes: Accompanied by a certificate of authenticity Condition: For a detailed condition report, please email: info@hammersite.com

    Hammersite
  • Attributed to Otto Dix (1891–1969), Burden Bearer
    Jul. 06, 2026

    Attributed to Otto Dix (1891–1969), Burden Bearer

    Est: $15,000 - $25,000

    Charcoal on paper Signed on the reverse Dimensions: 18.7 × 32.1 cm Provenance: Private collection of Jean-Philippe Ghaen, France Condition: For a detailed condition report, please contact: info@hammersite.com

    Hammersite
  • Otto Dix (1891–1969), Portrait of a Cabaret Performer
    Jul. 06, 2026

    Otto Dix (1891–1969), Portrait of a Cabaret Performer

    Est: $24,000 - $32,000

    Charcoal and watercolor on paper Signed lower right Dimensions: 16 × 23.8 cm Provenance:Purchased directly from the artist in Paris Subsequently held in the collection of a gallery in Paris, pursuant to a signed transfer of ownership agreement dated May 1956 Later acquired by a private collector in Tel Aviv under a purchase agreement dated August 3, 1988 Notes: Accompanied by a certificate of authenticity Accompanied by a signed ownership transfer agreement dated May 1956 Accompanied by a purchase agreement dated August 3, 1988 Condition: For a detailed condition report, please email: info@hammersite.com

    Hammersite
  • Attributed to Otto Dix (1891–1969), Group of Figures, 1922
    Jul. 06, 2026

    Attributed to Otto Dix (1891–1969), Group of Figures, 1922

    Est: $22,000 - $24,000

    Charcoal on paper Signed and dated 1922  lower right Dimensions (including frame): 56 × 71.5 cm Dimensions (excluding frame): 23.5 × 31 cm Provenance: Private Collection, Tel Aviv Condition: For a detailed condition report, please email: info@hammersite.com

    Hammersite
  • Dix, Otto: Christus
    Jul. 04, 2026

    Dix, Otto: Christus

    Est: €1,000 - €1,500

    Otto Dix 1891 Gera - 1969 Singen Christ Color lithograph on paper; H 490 mm, W 405 mm; signed and dated lower right ''Dix 57''

    Peter Karbstein - Kunst und Auktionshaus
  • OTTO DIX
    Jun. 26, 2026

    OTTO DIX

    Est: CHF70,000 - CHF100,000

    OTTO DIX (Untermhaus 1891–1969 Singen) Sturm am See. 1941. Oil on panel. Dated and monogrammed lower right on the boat: 19 Dix 41. 65 × 98 cm. Provenance: Private property Switzerland, received in 1958 as a wedding gift from the parents. Exhibited: Berlin/Dresden 1957, Otto Dix. Gemälde und Graphik von 1912–1957, Deutsche Akademie der Künste Berlin, 12 April–31 May 1957/Staatliche Kunstsammlung Dresden, June–August 1957. Literature: - Fritz Löffler: Otto Dix 1891–1969, Œuvre der Gemälde, Recklinghausen 1981, no. 1941/21 (with ill.). - Heinz Lüdecke: Otto Dix, Dresden 1958, p. 12 (ill. 16). Otto Dix astonishes with the remarkable diversity of his artistic output: from early cosmic images and expressionist portraits to biting political and war metaphors, as well as landscapes and works with allegorical or Christian subject matter. At times, however, the artist was compelled to change direction due to external circumstances. With the rise to power of the National Socialists, Dix was dismissed from his post at the Dresden Academy of Fine Arts and withdrew to the Lake Constance region—initially to Schloss Randegg, and from 1936 to his house in Hemmenhofen. Inspired by the imposing landscape that presented itself there, this genre was not only politically less problematic but also easier to sell during this period. It is therefore no coincidence that Dix returned to landscape painting for the first time since before the First World War, and that it remained the dominant genre throughout the war years. Outwardly, this was a calm and particularly productive creative period, during which the present painting of 1941 was also created. At all times of day and in every season, Dix would go outdoors to make drawn studies for his works. Back at home, he developed his landscapes using the meticulous and time-consuming glazing technique, applying multiple layers of paint and finally adding the desired light effects in opaque oil paint. Financially, too, the artist had little cause for concern: he received numerous commissions, and his work met with considerable interest. Yet the Dix who had been banished from the metropolis and who remained politically engaged continued, inwardly, to respond to the events of the world beyond his idyllic surroundings at Lake Constance—something that is reflected in his works. This is also the case here: What unfolds before us is not a gentle landscape. The massive tree, the restless water, and the dark clouds are forces of nature. The wind-lashed waves, the dense clouds gathering in the sky—looming threateningly against the bright light in the background—and the low-flying swallows are harbingers of an approaching storm. The somewhat dilapidated hut at the left edge of the painting offers no shelter, and the small boat at the shore would not withstand the raging waters. Only the sturdy tree stands firm, defiantly stretching its claw-like branches toward the sky. It appears indestructible, capable of withstanding all adversity. The title "Vor dem Sturm" (before the storm) reinforces this symbolic dimension and leaves ample room for interpretation. ------------------------------------------------- OTTO DIX (Untermhaus 1891–1969 Singen) Sturm am See. 1941. Öl auf Holz. Unten rechts auf dem Boot datiert und monogrammiert: 19 Dix 41. 65 × 98 cm. Provenienz: Privatbesitz Schweiz, 1958 als Hochzeitsgeschenk von den Eltern erhalten. Ausstellung: Berlin/Dresden 1957, Otto Dix. Gemälde und Graphik von 1912–1957, Deutsche Akademie der Künste Berlin, 12.4.–31.5.1957/Staatliche Kunstsammlung Dresden, Juni–August 1957. Literatur: - Fritz Löffler: Otto Dix 1891–1969, Œuvre der Gemälde, Recklinghausen 1981, Nr. 1941/21 (mit Abb.). - Heinz Lüdecke: Otto Dix, Dresden 1958, S. 12 (Abb. 16). Otto Dix verblüfft durch die ungeheure Vielfalt in seinem künstlerischen Schaffen: von den frühen kosmischen Bildern und expressionistischen Porträts, über die bissigen Politik- und Kriegsmetaphern bis hin zu Landschaften und Werken mit allegorischen oder christlichen Bildinhalten. Manchmal wird der Künstler aber auch durch äussere Umstände zu einem Wechsel gezwungen. Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten wird Dix aus den Diensten an der Kunstakademie in Dresden entlassen und zieht sich an den Bodensee zurück, zunächst auf Schloss Randegg, ab 1936 in sein Haus in Hemmenhofen. Inspiriert von der imposanten Landschaft, die sich ihm dort präsentiert, ist das Genre der Landschaftsmalerei zugleich politisch unproblematischer und in dieser Zeit leichter verkäuflich. So ist es kein Zufall, dass sich Dix zum ersten Mal seit der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg wieder dieser Gattung zuwendet und sie während der ganzen Kriegsjahre vorherrschend bleibt. Gegen aussen hin ist es eine ruhige, besonders fruchtbare Schaffensperiode, in der auch das hier vorliegende Gemälde von 1941 entsteht. Während aller Tages- und Jahreszeiten geht Dix hinaus, um zeichnerische Aufnahmen für seine Werke zu machen. Zu Hause schafft er dann seine Landschaften mittels der sorgfältigen und zeitintensiven Lasurtechnik, wobei er mehrere Malschichten übereinander aufträgt und am Schluss in deckender Ölfarbe die gewünschten Lichteffekte aufsetzt. Auch finanziell braucht sich der Künstler keine Sorgen zu machen. Er erhält viele Aufträge und sein Werk stösst auf reges Interesse. Dass der aus der Grossstadt verbannte und politisch denkende Dix in seinem Inneren aber immer noch an den Ereignissen der Welt fernab seiner Bodensee-Idylle Anteil nimmt, spiegelt sich in seinen Werken wider. So auch hier: Es ist keine liebliche Landschaft, die sich uns präsentiert. Der gewaltige Baum, das unruhige Wasser und die dunklen Wolken sind Naturgewalten. Die vom Wind gepeitschten Wellen, die geballten Wolken am Himmel, die sich vor dem hellen Licht im Hintergrund drohend aufbauen, und die tief fliegenden Schwalben sind Vorboten des nahenden Sturmes. Die etwas heruntergekommene Hütte am linken Bildrand bietet keinen Schutz. Und das kleine Boot steht am Ufer – es würde den wilden Wogen nicht standhalten können. Nur der kräftige Baum steht unerschütterlich da und streckt seine wie Krallen scheinenden Äste dem Himmel trotzig entgegen. Es scheint, dass er unzerstörbar ist und allem Ungemach widerstehen wird. Der Titel "Vor dem Sturm" verstärkt diese symbolische Komponente und lässt viel Spielraum für Interpretationen.

    Koller Auctions
  • Dix, Otto (Gera, Singen/Hohentwiel 1891-1969)
    Jun. 25, 2026

    Dix, Otto (Gera, Singen/Hohentwiel 1891-1969)

    Est: €600 - €720

    Die Sappenposten haben nachts das Feuer zu unterhalten 1924/1961 Aquatinta-Radierung auf BFK Rives Bütten mit Trockenstempel Bodensee-Verlag Amriswil. 24,5×29 auf 36,8×52 cm. Bleistift sign., bez. Nachdruck 1961, num. 18/20. Der erste Druck entstand 1924 für das Radierwerk VI „Der Krieg“ mit insgesamt 50 Darstellungen. (61848)

    Leo Spik
  • Otto Dix, 1891-1969, Großes Selbstbildnis
    Jun. 24, 2026

    Otto Dix, 1891-1969, Großes Selbstbildnis

    Est: CHF1,500 - CHF2,000

    XXXIX/VL. Signed and dated.

    Germann Auction House Ltd
  • Otto Dix (German, 1891-1969) Syphilitiker, from Radierwerk II Etching, 1920, a richly inked impression, on thin wove paper, signed, titled, inscribed 'Ätzrad.', and numbered '1/10 I' in pencil (one of the ten numbered proofs aside from the ed...
    Jun. 23, 2026

    Otto Dix (German, 1891-1969) Syphilitiker, from Radierwerk II Etching, 1920, a richly inked impression, on thin wove paper, signed, titled, inscribed 'Ätzrad.', and numbered '1/10 I' in pencil (one of the ten numbered proofs aside from the ed...

    Est: £7,000 - £10,000

    Otto Dix (German, 1891-1969) Syphilitiker, from Radierwerk II (Karsch 15) Etching, 1920, a richly inked impression, on thin wove paper, signed, titled, inscribed 'Ätzrad.', and numbered '1/10 I' in pencil (one of the ten numbered proofs aside from the edition of 20), published by Heinar Schilling, Dresdner Verlag, Dresden, with wide margins, framed Plate 247 x 227mm (9 3/4 x 8 7/8in) Sheet 490 x 340mm (19 1/4 x 13 3/8in)

    Bonhams
  • Otto Dix
    Jun. 20, 2026

    Otto Dix

    Est: €80 - €160

    Otto Dix 1891 Untermhaus near Gera - 1969 Singen am Hohentwiel - "Veronica's Veil" - (1960) Lithograph/Paper. 8/30. 12 x 11 cm, 40.6 x 32.8 cm. Signed lower right: Dix. The sheet is loose. - Lit.: WVZ Karsch 269.

    Das Kunst- und Auktionshaus Kastern GmbH & Co KG
  • Otto Dix
    Jun. 20, 2026

    Otto Dix

    Est: €300 - €500

    Otto Dix 1891 Untermhaus near Gera - 1969 Singen am Hohentwiel - Self-portrait (to the left, with black collar) - (1968) Lithograph/paper Rives BFK. 16/50. 41 x 35 cm, 66 x 50 cm. Signed and dated lower right: Dix (19)68. The sheet is loose. Light margin. Foxed. Traces of adhesive tape on the corners on the reverse. - Lit.: Karsch 318 b

    Das Kunst- und Auktionshaus Kastern GmbH & Co KG
  • Otto Dix
    Jun. 20, 2026

    Otto Dix

    Est: €500 - €700

    Otto Dix 1891 Untermhaus near Gera - 1969 Singen am Hohentwiel - I.N.R.I. (Head of Christ from the front) - (1962) Lithograph/paper. 40.2 x 30.7 cm, 54.3 x 38.1 cm. Signed lower left: Dix. The sheet is loose. Creased. Missing part lower right. Minimally foxed. - Lit.: Karsch 289/IA.

    Das Kunst- und Auktionshaus Kastern GmbH & Co KG
  • Otto Dix "Susu (Negerkind)". 1964–1965.
    Jun. 20, 2026

    Otto Dix "Susu (Negerkind)". 1964–1965.

    Est: €1,800 - €2,200

    Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel Farblithografie auf "Van Gelder Zonen"- Bütten. U.re. in Blei signiert und datiert ''Dix 65'', u.li. nummeriert "3/60", u.Mi. betitelt. Erschienen im Selbstverlag von Otto Dix, Dresden. Variabel im Passepartout montiert. WVZ Karsch 301 III ( von III). Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel 1910–14 Besuch der Kgl. Kunstgewerbeschule in Dresden. 1914–18 Militärdienst als Kriegsfreiwilliger. 1919 Rückkehr nach Dresden und Besuch der Akademie, wo er Meisterschüler von Otto Gussmann war. Atelier am Antonplatz, Gründungsmitglied der "Dresdner Sezession Gruppe 1919". 1922 Übersiedlung nach Düsseldorf, dort Meisterschüler bei Heinrich Nauen und Wilhelm Herberholz. 1925–27 Wohnsitz in Berlin mit einem Atelier am Kurfürstendamm. 1926 Berufung an die Dresdner Kunstakademie, dort seit 1927 als Nachfolger von Oskar Kokoschka Professor für Malerei. Hauptvertreter der Malerei der "Neuen Sachlichkeit". 1933 des Amtes enthoben und als "entartet" diffamiert, seit 1934 Ausstellungsverbot, 1937/38 stehen acht seiner Hauptwerke im Zentrum der Wanderausstellung "Entartete Kunst", ca. 260 seiner Werke werden aus deutschen Museen entfernt. Seit 1933 "Innere Emigration" in Südwestdeutschland, anfangs auf Schloss Randegg im Hegau, seit 1936 in Hemmenhofen am Bodensee. 1947–66 jährliche Arbeitsaufenthalte in Dresden, wo er seine Lithografien drucken lässt. Zahlreiche Ehrungen und Preise in beiden deutschen Ländern. Dix wird zum deutsch-deutschen Künstler, der zwischen die Fronten der westlichen, abstrakten Nachkriegsmoderne und des durch die DDR propagierten sozialistischen Realismus gerät. Please note that according to German law there is 2,0% ''droit de suite'' of the purchase price on top of the premium. The item is regularly taxed. There is 7% V.A.T. upon the purchase price on top of the premium. (For buyers from outside the European union, V.A.T. does not apply.)

    Schmidt Kunstauktionen Dresden OHG
  • Otto Dix "Selbstbildnis (Danksagung zum 70. Geburtstag)". 1961/1962.
    Jun. 20, 2026

    Otto Dix "Selbstbildnis (Danksagung zum 70. Geburtstag)". 1961/1962.

    Est: €420 - €460

    Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel Lithografie auf dickem, weißen Japan. Danksagungskarte des Künstlers zum 70. Geburtstag. In Blei signiert u.re. "Dix". Gefalteter Doppelbogen mit innenseitig lithografiertem Text, dieser nochmals signiert "Otto Dix". Eines von etwa 300 Exemplaren. Gedruckt von Erker Presse St. Gallen. WVZ Karsch 288. Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel 1910–14 Besuch der Kgl. Kunstgewerbeschule in Dresden. 1914–18 Militärdienst als Kriegsfreiwilliger. 1919 Rückkehr nach Dresden und Besuch der Akademie, wo er Meisterschüler von Otto Gussmann war. Atelier am Antonplatz, Gründungsmitglied der "Dresdner Sezession Gruppe 1919". 1922 Übersiedlung nach Düsseldorf, dort Meisterschüler bei Heinrich Nauen und Wilhelm Herberholz. 1925–27 Wohnsitz in Berlin mit einem Atelier am Kurfürstendamm. 1926 Berufung an die Dresdner Kunstakademie, dort seit 1927 als Nachfolger von Oskar Kokoschka Professor für Malerei. Hauptvertreter der Malerei der "Neuen Sachlichkeit". 1933 des Amtes enthoben und als "entartet" diffamiert, seit 1934 Ausstellungsverbot, 1937/38 stehen acht seiner Hauptwerke im Zentrum der Wanderausstellung "Entartete Kunst", ca. 260 seiner Werke werden aus deutschen Museen entfernt. Seit 1933 "Innere Emigration" in Südwestdeutschland, anfangs auf Schloss Randegg im Hegau, seit 1936 in Hemmenhofen am Bodensee. 1947–66 jährliche Arbeitsaufenthalte in Dresden, wo er seine Lithografien drucken lässt. Zahlreiche Ehrungen und Preise in beiden deutschen Ländern. Dix wird zum deutsch-deutschen Künstler, der zwischen die Fronten der westlichen, abstrakten Nachkriegsmoderne und des durch die DDR propagierten sozialistischen Realismus gerät. Please note that according to German law there is 2,0% ''droit de suite'' of the purchase price on top of the premium.

    Schmidt Kunstauktionen Dresden OHG
  • Otto Dix "Römerin I". 1962.
    Jun. 20, 2026

    Otto Dix "Römerin I". 1962.

    Est: €300 - €320

    Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel Farblithografie. Im Stein signiert "DIX" u.re. Posthumer Druck vom 1. Stein (Zeichnungsstein) in Grüngrau. Verso mit dem Nachlass-Stempel (Inv.Nr.1877) und der Signatur der Witwe Martha Dix versehen, nummeriert "17/ 20". Im Passepartout hinter Glas gerahmt. WVZ Karsch 290. Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel 1910–14 Besuch der Kgl. Kunstgewerbeschule in Dresden. 1914–18 Militärdienst als Kriegsfreiwilliger. 1919 Rückkehr nach Dresden und Besuch der Akademie, wo er Meisterschüler von Otto Gussmann war. Atelier am Antonplatz, Gründungsmitglied der "Dresdner Sezession Gruppe 1919". 1922 Übersiedlung nach Düsseldorf, dort Meisterschüler bei Heinrich Nauen und Wilhelm Herberholz. 1925–27 Wohnsitz in Berlin mit einem Atelier am Kurfürstendamm. 1926 Berufung an die Dresdner Kunstakademie, dort seit 1927 als Nachfolger von Oskar Kokoschka Professor für Malerei. Hauptvertreter der Malerei der "Neuen Sachlichkeit". 1933 des Amtes enthoben und als "entartet" diffamiert, seit 1934 Ausstellungsverbot, 1937/38 stehen acht seiner Hauptwerke im Zentrum der Wanderausstellung "Entartete Kunst", ca. 260 seiner Werke werden aus deutschen Museen entfernt. Seit 1933 "Innere Emigration" in Südwestdeutschland, anfangs auf Schloss Randegg im Hegau, seit 1936 in Hemmenhofen am Bodensee. 1947–66 jährliche Arbeitsaufenthalte in Dresden, wo er seine Lithografien drucken lässt. Zahlreiche Ehrungen und Preise in beiden deutschen Ländern. Dix wird zum deutsch-deutschen Künstler, der zwischen die Fronten der westlichen, abstrakten Nachkriegsmoderne und des durch die DDR propagierten sozialistischen Realismus gerät. Please note that according to German law there is 2,0% ''droit de suite'' of the purchase price on top of the premium.

    Schmidt Kunstauktionen Dresden OHG
  • Otto Dix "Josef Hegenbarth II (Halbprofil)". 1961.
    Jun. 20, 2026

    Otto Dix "Josef Hegenbarth II (Halbprofil)". 1961.

    Est: €500 - €600

    Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel Fritz Löffler 1899 Dresden – 1988 ebenda Lithografie auf weißem "Van Gelder Zonen"-Bütten. Unterhalb der Darstellung re. in Blei signiert und datiert "Dix 61", u.Mi. betitelt, u.li. nummeriert "2/30". Im u. weißen Rand mit einer Widmung "Für Herr Löffler". Verso mit Annotationen in Blei von fremder Hand. WVZ Karsch 280. Provenienz: Nachlass Sammlung Dr. Fritz Löffler, Dresden. Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel 1910–14 Besuch der Kgl. Kunstgewerbeschule in Dresden. 1914–18 Militärdienst als Kriegsfreiwilliger. 1919 Rückkehr nach Dresden und Besuch der Akademie, wo er Meisterschüler von Otto Gussmann war. Atelier am Antonplatz, Gründungsmitglied der "Dresdner Sezession Gruppe 1919". 1922 Übersiedlung nach Düsseldorf, dort Meisterschüler bei Heinrich Nauen und Wilhelm Herberholz. 1925–27 Wohnsitz in Berlin mit einem Atelier am Kurfürstendamm. 1926 Berufung an die Dresdner Kunstakademie, dort seit 1927 als Nachfolger von Oskar Kokoschka Professor für Malerei. Hauptvertreter der Malerei der "Neuen Sachlichkeit". 1933 des Amtes enthoben und als "entartet" diffamiert, seit 1934 Ausstellungsverbot, 1937/38 stehen acht seiner Hauptwerke im Zentrum der Wanderausstellung "Entartete Kunst", ca. 260 seiner Werke werden aus deutschen Museen entfernt. Seit 1933 "Innere Emigration" in Südwestdeutschland, anfangs auf Schloss Randegg im Hegau, seit 1936 in Hemmenhofen am Bodensee. 1947–66 jährliche Arbeitsaufenthalte in Dresden, wo er seine Lithografien drucken lässt. Zahlreiche Ehrungen und Preise in beiden deutschen Ländern. Dix wird zum deutsch-deutschen Künstler, der zwischen die Fronten der westlichen, abstrakten Nachkriegsmoderne und des durch die DDR propagierten sozialistischen Realismus gerät. Please note that according to German law there is 2,0% ''droit de suite'' of the purchase price on top of the premium. Fritz Löffler 1899 Dresden – 1988 ebenda Kunsthistoriker und Literaturwissenschaftler, der sich besonders für die Erhaltung und Dokumentation der architektonischen Denkmäler Dresdens einsetzte. Studium der Germanistik, Kunstgeschichte und Klassischen Archäologie, anschließende Tätigkeit als Assistent am Stadtmuseum Dresden. Befreundet u.a. mit Otto Dix, Hans Theo Richter und Theodor Däubler. Ab 1951 Tätigkeit bei den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und am Landesamt für Denkmalpflege Sachsen. In dieser Zeit setzte er sich für den Erhalt und Wiederaufbau bedeutender Bauruinen ein. Nach seiner Pensionierung blieb er schriftstellerisch tätig. Er erfasste u.a. Künstlermonografien und sein wohl bedeutendstes Werk "Das alte Dresden".

    Schmidt Kunstauktionen Dresden OHG
  • Otto Dix "Pilze". 1960.
    Jun. 20, 2026

    Otto Dix "Pilze". 1960.

    Est: €3,500 - €4,000

    Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel Fritz Löffler 1899 Dresden – 1988 ebenda Farblithografie auf "Van Gelder Zonen"-Bütten. U.re. in Blei signiert und datiert "Dix 60", u.li. nummeriert "8/60". Mit einer Widmung an Dr. Fritz Löffler vom August 1960 u.Mi. Auf dem Rand u.re. von fremder Hand nummeriert. WVZ Karsch 232 I b (von III). Provenienz: Nachlass Sammlung Dr. Fritz Löffler, Dresden. Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel 1910–14 Besuch der Kgl. Kunstgewerbeschule in Dresden. 1914–18 Militärdienst als Kriegsfreiwilliger. 1919 Rückkehr nach Dresden und Besuch der Akademie, wo er Meisterschüler von Otto Gussmann war. Atelier am Antonplatz, Gründungsmitglied der "Dresdner Sezession Gruppe 1919". 1922 Übersiedlung nach Düsseldorf, dort Meisterschüler bei Heinrich Nauen und Wilhelm Herberholz. 1925–27 Wohnsitz in Berlin mit einem Atelier am Kurfürstendamm. 1926 Berufung an die Dresdner Kunstakademie, dort seit 1927 als Nachfolger von Oskar Kokoschka Professor für Malerei. Hauptvertreter der Malerei der "Neuen Sachlichkeit". 1933 des Amtes enthoben und als "entartet" diffamiert, seit 1934 Ausstellungsverbot, 1937/38 stehen acht seiner Hauptwerke im Zentrum der Wanderausstellung "Entartete Kunst", ca. 260 seiner Werke werden aus deutschen Museen entfernt. Seit 1933 "Innere Emigration" in Südwestdeutschland, anfangs auf Schloss Randegg im Hegau, seit 1936 in Hemmenhofen am Bodensee. 1947–66 jährliche Arbeitsaufenthalte in Dresden, wo er seine Lithografien drucken lässt. Zahlreiche Ehrungen und Preise in beiden deutschen Ländern. Dix wird zum deutsch-deutschen Künstler, der zwischen die Fronten der westlichen, abstrakten Nachkriegsmoderne und des durch die DDR propagierten sozialistischen Realismus gerät. Please note that according to German law there is 2,0% ''droit de suite'' of the purchase price on top of the premium. Fritz Löffler 1899 Dresden – 1988 ebenda Kunsthistoriker und Literaturwissenschaftler, der sich besonders für die Erhaltung und Dokumentation der architektonischen Denkmäler Dresdens einsetzte. Studium der Germanistik, Kunstgeschichte und Klassischen Archäologie, anschließende Tätigkeit als Assistent am Stadtmuseum Dresden. Befreundet u.a. mit Otto Dix, Hans Theo Richter und Theodor Däubler. Ab 1951 Tätigkeit bei den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und am Landesamt für Denkmalpflege Sachsen. In dieser Zeit setzte er sich für den Erhalt und Wiederaufbau bedeutender Bauruinen ein. Nach seiner Pensionierung blieb er schriftstellerisch tätig. Er erfasste u.a. Künstlermonografien und sein wohl bedeutendstes Werk "Das alte Dresden".

    Schmidt Kunstauktionen Dresden OHG
  • Otto Dix "Der Musiker Kurt Striegler". 1953.
    Jun. 20, 2026

    Otto Dix "Der Musiker Kurt Striegler". 1953.

    Est: €350 - €400

    Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel Lithografie auf Kupferdruckpapier. Im Stein signiert und datiert "5Dix3" u.re., betitelt o.re. In Blei nochmals signiert "DIX" u.re. Eines von 15 Exemplaren. Im Passepartout hinter Glas gerahmt. Auf der Rahmenrückwand in Kugelschreiber bezeichnet. WVZ Karsch 202, mit leicht abweichenden Maßen. Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel 1910–14 Besuch der Kgl. Kunstgewerbeschule in Dresden. 1914–18 Militärdienst als Kriegsfreiwilliger. 1919 Rückkehr nach Dresden und Besuch der Akademie, wo er Meisterschüler von Otto Gussmann war. Atelier am Antonplatz, Gründungsmitglied der "Dresdner Sezession Gruppe 1919". 1922 Übersiedlung nach Düsseldorf, dort Meisterschüler bei Heinrich Nauen und Wilhelm Herberholz. 1925–27 Wohnsitz in Berlin mit einem Atelier am Kurfürstendamm. 1926 Berufung an die Dresdner Kunstakademie, dort seit 1927 als Nachfolger von Oskar Kokoschka Professor für Malerei. Hauptvertreter der Malerei der "Neuen Sachlichkeit". 1933 des Amtes enthoben und als "entartet" diffamiert, seit 1934 Ausstellungsverbot, 1937/38 stehen acht seiner Hauptwerke im Zentrum der Wanderausstellung "Entartete Kunst", ca. 260 seiner Werke werden aus deutschen Museen entfernt. Seit 1933 "Innere Emigration" in Südwestdeutschland, anfangs auf Schloss Randegg im Hegau, seit 1936 in Hemmenhofen am Bodensee. 1947–66 jährliche Arbeitsaufenthalte in Dresden, wo er seine Lithografien drucken lässt. Zahlreiche Ehrungen und Preise in beiden deutschen Ländern. Dix wird zum deutsch-deutschen Künstler, der zwischen die Fronten der westlichen, abstrakten Nachkriegsmoderne und des durch die DDR propagierten sozialistischen Realismus gerät. Please note that according to German law there is 2,0% ''droit de suite'' of the purchase price on top of the premium.

    Schmidt Kunstauktionen Dresden OHG
  • Otto Dix "Maler Karl Rade I". 1949.
    Jun. 20, 2026

    Otto Dix "Maler Karl Rade I". 1949.

    Est: €350 - €400

    Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel Farblithografie. Im Stein u.re. betitelt "Carl Rade" sowie signiert und datiert "4DIX9". Darunter bezeichnet "Probedruck" und nochmals signiert "Dix". Mit dem Trockenstempel der "Akademie der bildenden Künste Dresden Akademiedruck". WVZ Karsch 178. Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel 1910–14 Besuch der Kgl. Kunstgewerbeschule in Dresden. 1914–18 Militärdienst als Kriegsfreiwilliger. 1919 Rückkehr nach Dresden und Besuch der Akademie, wo er Meisterschüler von Otto Gussmann war. Atelier am Antonplatz, Gründungsmitglied der "Dresdner Sezession Gruppe 1919". 1922 Übersiedlung nach Düsseldorf, dort Meisterschüler bei Heinrich Nauen und Wilhelm Herberholz. 1925–27 Wohnsitz in Berlin mit einem Atelier am Kurfürstendamm. 1926 Berufung an die Dresdner Kunstakademie, dort seit 1927 als Nachfolger von Oskar Kokoschka Professor für Malerei. Hauptvertreter der Malerei der "Neuen Sachlichkeit". 1933 des Amtes enthoben und als "entartet" diffamiert, seit 1934 Ausstellungsverbot, 1937/38 stehen acht seiner Hauptwerke im Zentrum der Wanderausstellung "Entartete Kunst", ca. 260 seiner Werke werden aus deutschen Museen entfernt. Seit 1933 "Innere Emigration" in Südwestdeutschland, anfangs auf Schloss Randegg im Hegau, seit 1936 in Hemmenhofen am Bodensee. 1947–66 jährliche Arbeitsaufenthalte in Dresden, wo er seine Lithografien drucken lässt. Zahlreiche Ehrungen und Preise in beiden deutschen Ländern. Dix wird zum deutsch-deutschen Künstler, der zwischen die Fronten der westlichen, abstrakten Nachkriegsmoderne und des durch die DDR propagierten sozialistischen Realismus gerät. Please note that according to German law there is 2,0% ''droit de suite'' of the purchase price on top of the premium.

    Schmidt Kunstauktionen Dresden OHG
  • Otto Dix "Operation". 1943.
    Jun. 20, 2026

    Otto Dix "Operation". 1943.

    Est: €60,000 -

    Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel Prof. Dr. Rudolf Andler 1892 Ravensburg – 1944 Singen Charcoal drawing. Charcoal over pencil-drawing on yellowish drawing board, mounted on cardboard. Signed and dated "DIX 43" in pencil on the bottom right. behind museum galss with UV-protection in ebony-colored dutch farme. WVZ (catalogue raisonné) Lorenz IE 4.7.13. Board for the painting "Die Operation" ("Prof. Dr. Rudolf Andler, Singen"), 1943, mixed technique on wood, 100 x 80 cm. WVZ Löffler 1943 / 8. Compare thematically "Bildnis Prof. Dr. R. Andler, Singen" (or: "Bei einer Blinddarmoperation"), 1943, mixed technique on wood, WVZ Löffler 1943 / 7. provenance: North-German possession; South-german private collection 2008; Auction house Geble, Radolfzell, auction 53, 11/1999; Art Gallery Esslingen (Ralph D. I. Jentsch), 1976, no. 30. Exhibited: Otto Dix: Zeichnungen, Aquarelle, Grafiken, Kartons; Kunstverein in Hamburg, 30. April bis 19. Juni 1977. Otto Dix, Arbeiten auf Papier. Fischer Kunsthandel & Edition, Berlin, 03.09.-17.10.2009. Otto Dix, Arbeiten auf Papier, Galerie Haas AG, Zürich, Okt. – Nov. 2009. Sternstunden, Galerie Michael Haas, Berlin, 16.09.-15.10.2016. Depicted in: Uwe M. Schneede: Otto Dix: Zeichnungen, Aquarelle, Grafiken, Kartons; Kunstverein in Hamburg, 30. April bis 19. Juni 1977. Hamburg 1977. KatNr. 170, p. 124. Olto Dix, Arbeiten auf Papier. Ausst. Kat. Fischer Kunsthandel 8. Edition, Berlin, 2009, p. 49 mit ganzs. Farbabb. Otto Dix, Arbeiten auf Papier. Ausst. Kat. Galerei Haas AG, Zürich, 2009, p. 49. Sternstunden. Ausst. Kat. Galerie Michael Haas, Berlin, 2016, p. 25. Kohlestiftzeichnung über Bleistiftzeichnung auf gelblichem Karton, auf Pappe aufgezogen. In Blei signiert und datiert "DIX 43" u.re. Hinter Museumsglas mit UV-Schutz in einem ebonisierten niederländischen Wellenleistenrahmen gerahmt. WVZ Lorenz IE 4.7.13. Karton zu dem Gemälde "Die Operation" ("Prof. Dr. Rudolf Andler, Singen"), 1943, Mischtechnik auf Holz, 100 x 80 cm. WVZ Löffler 1943 / 8. Vgl. motivisch auch "Bildnis Prof. Dr. R. Andler, Singen" (auch: "Bei einer Blinddarmoperation"), 1943, Mischtechnik auf Holz, WVZ Löffler 1943 / 7. Provenienz: Norddeutscher Besitz; Süddeutsche Privatsammlung 2008; Auktionshaus Geble, Radolfzell, Auktion 53, 11/1999; Kunstgalerie Esslingen (Ralph D. I. Jentsch), 1976, Nr. 30. Ausgestellt in: Otto Dix: Zeichnungen, Aquarelle, Grafiken, Kartons; Kunstverein in Hamburg, 30. April bis 19. Juni 1977. Otto Dix, Arbeiten auf Papier. Fischer Kunsthandel & Edition, Berlin, 03.09.-17.10.2009. Otto Dix, Arbeiten auf Papier, Galerie Haas AG, Zürich, Okt. – Nov. 2009. Sternstunden, Galerie Michael Haas, Berlin, 16.09.-15.10.2016. Abgebildet in: Uwe M. Schneede: Otto Dix: Zeichnungen, Aquarelle, Grafiken, Kartons; Kunstverein in Hamburg, 30. April bis 19. Juni 1977. Hamburg 1977. KatNr. 170, Abb. S. 124. Olto Dix, Arbeiten auf Papier. Ausst. Kat. Fischer Kunsthandel 8. Edition, Berlin, 2009, S. 49 mit ganzs. Farbabb. Otto Dix, Arbeiten auf Papier. Ausst. Kat. Galerei Haas AG, Zürich, 2009, S. 49 mit ganzs. Farbabb. Sternstunden. Ausst. Kat. Galerie Michael Haas, Berlin, 2016, S. 25 mit ganzs. Farbabb. Otto Dix hat Kartons als maßstabsgetreue Vorarbeiten für Gemälde seit der zweiten Hälfte der 1920er Jahre wiederholt angefertigt. Wichtige Beispiele dafür sind der Karton für das "Kriegs"-Triptychon (1928–30), das "Großstadt"-Triptychon (1927/28) oder auch der Karton zu "Sieben Todsünden" (1933). Vorliegender Karton entstand im Vorfeld der Arbeiten zu dem Gemälde "Die Operation", 1943. Dix hat sich dem Motiv zunächst in zahlreiche Skizzen genähert. Das Gemälde "Die Operation" gehört zu den eindringlichsten Werken aus der Zeit der Inneren Emigration. Im selben Jahr entstand zudem das "Bildnis Prof. Dr. R. Andler, Singen" (WVZ Löffler 1943 / 7). "Operation" zeigt eine medizinische Szene von beängstigender Intensität. Drei Ärzte beugen sich über einen Patienten während eines chirurgischen Eingriffs. Die Darstellung wirkt distanziert und zugleich beklemmend. Der menschliche Körper erscheint fragmentiert und verletzlich. Dix inszeniert den Eingriff mit einem nahezu theatralischen Hell-Dunkel: grelles Licht hebt das Geschehen hervor, während der Hintergrund im Schatten verbleibt. Von den vier dargestellten Personen sind zwei namentlich bekannt: Oben rechts operiert Prof. Dr. Andler, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Chirurgie am Städtischen Krankenhaus in Singen. Sein Kopf ist über den offenen Körper gebeugt, in den Händen hält er Retraktoren. Ganz links angeschnitten ist Schwester Jucunda, eine Franziskanerin, die als Andlers Krankenschwester tätig war, zu sehen. Die Personen wirken konzentriert, beinahe mechanisch, und tragen so zu einer Atmosphäre der Distanz und Entfremdung bei. Im Vergleich zu Dix'' Arbeiten aus den 1920er Jahren zeigen sich deutliche Unterschiede. Werke wie "Kriegskrüppel" oder das "Großstadt"-Triptychon zeichnen sich durch eine schonungslose, oft groteske Überzeichnung der Realität aus. Dix stellte die gesellschaftlichen Folgen des Ersten Weltkriegs drastisch dar: verstümmelte Körper, soziale Randfiguren und moralischen Verfall. Die Linienführung ist scharf und die Figuren wirken bewusst entlarvend und karikierend. Im Gegensatz dazu wirkt "Operation" weniger provokativ, aber nicht weniger intensiv. Die Brutalität ist hier subtiler: Sie liegt nicht mehr in schockierenden Details, sondern in der Atmosphäre der Entmenschlichung und klinischer Kälte. Zwar erkennt man noch Dix'' präzisen Blick auf den menschlichen Körper und seine Verletzlichkeit als ein Echo seiner früheren Kriegsdarstellungen. Jedoch klagt die Darstellung nicht mehr offen an und erscheint formal kontrollierter, was auf die Anpassung des Künstlers an die restriktiven Bedingungen im nationalsozialistischen Deutschland hinweist. Das Werk kann als eine verdichtete Weiterentwicklung Dix'' zentraler Themen gesehen werden: Körperlichkeit, Leid und die Fragilität des Menschen. Es verbindet die schonungslose Beobachtungsgabe der 1920er Jahre, die formale Strenge und Rückbesinnung der 1930er Jahre sowie die stille, oft ambivalente Atmosphäre der Landschaftsbilder der 1940er Jahre. Dabei ist ein grundlegender Wandel in der thematischen Auffassung festzustellen: "Wo er früher lediglich die Verwundeten gezeigt hatte, zeigte er nun, wie die Verwundeten geheilt wurden. Es ist immer noch Krieg, aber in einer anderen Gestalt: Die Bilder bleiben verzerrt, Leben und Tod stehen weiterhin auf dem Spiel, der Ausgang ist wie immer ungewiss, doch die Verzweiflung und Sinnlosigkeit sind einem stillschweigenden Glauben an die Zukunft gewichen. Warum sonst würden Chirurgen operieren, Maler malen und Patienten Hilfe suchen?" (Southgate, S. 1110). Lit.: Eugen Keuerleber: Otto Dix zum 80. Geburtstag; Gemälde, Aquarelle, Gouachen, Zeichnungen und Radierfolge "Der Krieg"; 2. Oktober bis 28. November 1971. Stuttgart 1971. Uwe M. Schneede: Otto Dix: Zeichnungen, Aquarelle, Grafiken, Kartons; Kunstverein in Hamburg, 30. April bis 19. Juni 1977. Hamburg 1977. Fritz Löffler: Otto Dix.1891–1969. Oeuvre der Gemälde. Recklinghausen 1981. Otto Dix, Wulf Herzogenrath (Hrsg.), Johann-Karl Schmidt (Hrsg.) : Dix. Galerie der Stadt Stuttgart, Nationalgalerie, Staatliche Museen Preussischer Kulturbesitz Berlin. Stuttgart 1991. Therese M. Southgate: Die Operation (Prof. Dr. R. Andler, of Singen). JAMA 282, 1999. S. 1110. Ulrike Lorenz; Otto Dix Stiftung Vaduz (Hrsg.): Otto Dix, das Werkverzeichnis der Zeichnungen und Pastelle. Band IV, Innere Emigration, Teil 1. Weimar 2003. Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel 1910–14 Besuch der Kgl. Kunstgewerbeschule in Dresden. 1914–18 Militärdienst als Kriegsfreiwilliger. 1919 Rückkehr nach Dresden und Besuch der Akademie, wo er Meisterschüler von Otto Gussmann war. Atelier am Antonplatz, Gründungsmitglied der "Dresdner Sezession Gruppe 1919". 1922 Übersiedlung nach Düsseldorf, dort Meisterschüler bei Heinrich Nauen und Wilhelm Herberholz. 1925–27 Wohnsitz in Berlin mit einem Atelier am Kurfürstendamm. 1926 Berufung an die Dresdner Kunstakademie, dort seit 1927 als Nachfolger von Oskar Kokoschka Professor für Malerei. Hauptvertreter der Malerei der "Neuen Sachlichkeit". 1933 des Amtes enthoben und als "entartet" diffamiert, seit 1934 Ausstellungsverbot, 1937/38 stehen acht seiner Hauptwerke im Zentrum der Wanderausstellung "Entartete Kunst", ca. 260 seiner Werke werden aus deutschen Museen entfernt. Seit 1933 "Innere Emigration" in Südwestdeutschland, anfangs auf Schloss Randegg im Hegau, seit 1936 in Hemmenhofen am Bodensee. 1947–66 jährliche Arbeitsaufenthalte in Dresden, wo er seine Lithografien drucken lässt. Zahlreiche Ehrungen und Preise in beiden deutschen Ländern. Dix wird zum deutsch-deutschen Künstler, der zwischen die Fronten der westlichen, abstrakten Nachkriegsmoderne und des durch die DDR propagierten sozialistischen Realismus gerät. Please note that according to German law there is 2,0% ''droit de suite'' of the purchase price on top of the premium. The item is regularly taxed. There is 7% V.A.T. upon the purchase price on top of the premium. (For buyers from outside the European union, V.A.T. does not apply.) Prof. Dr. Rudolf Andler 1892 Ravensburg – 1944 Singen Deutscher Chirurg. Promotion in Tübingen, Assistenzarzt. Privatdozent für Chirurgie und Oberarzt der chirurgischen Universitätsklinik Tübingen, Professor der Chirurgie in Tübingen. Chefarzt des 1928 gegründeten Krankenhauses Singen. Andler publizierte zahlreiche Artikel zur Chirurgie und der pathologischen Anatomie.

    Schmidt Kunstauktionen Dresden OHG
  • Otto Dix "Rückenakt". 1932.
    Jun. 20, 2026

    Otto Dix "Rückenakt". 1932.

    Est: €16,000 - €18,000

    Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel Rötelzeichnung und Deckfarben auf leichtem, ockerfarben grundierten "KATASTRON"-Karton. Ligiert signiert und datiert "DIX 1932" Mi.re. Am äußersten u. Blattrand li. mit Nummerierungen in Blei von fremder Hand. Freigestellt im Passepartout montiert und hinter Museumsglas mit UV-Schutz in einem ebonisierten Wellenleistenrahmen. WVZ Lorenz NSK 12.2.18. Provenienz: Norddeutscher Besitz; Galerie Valentien, Stuttgart, 1991; Galerie Neher, Essen. 1981. Lit.: Otto Dix: Otto Dix: Maler, Zeichner, Graphiker; September – Oktober 1949. 1949. KatNr. 90 (?). Otto Dix. Lissabon, Abril – Maio 1977. KatNr. 68 mit Abb. Jens Christian Jensen (Hrsg.): Otto Dix: Zeichnungen aus dem Nachlaß 1911 – 1942; 30. März – 21. Mai 1980; Katalog der Kunsthalle zu Kiel und des Schleswig-Holsteinischen Kunstvereins. 1980. KatNr. 43 mit Abb. Felix Zdenek: Otto Dix: zum 90. Geburtstag des Künstlers; Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen, Graphiken. Essen 1981. KatNr. 32 mit Abb. Anette Michels: Autonome Zeichnungen im Werk von Otto Dix: zwei unbekannte Arbeiten im Zusammenhang einiger Portrait- und Aktstudien der frühen dreißiger Jahre. In: Studien zur Künstlerzeichnung. Klaus Schwager zum 65. Geburtstag. Stuttgart 1990, S. 300, Abb. 9. Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel 1910–14 Besuch der Kgl. Kunstgewerbeschule in Dresden. 1914–18 Militärdienst als Kriegsfreiwilliger. 1919 Rückkehr nach Dresden und Besuch der Akademie, wo er Meisterschüler von Otto Gussmann war. Atelier am Antonplatz, Gründungsmitglied der "Dresdner Sezession Gruppe 1919". 1922 Übersiedlung nach Düsseldorf, dort Meisterschüler bei Heinrich Nauen und Wilhelm Herberholz. 1925–27 Wohnsitz in Berlin mit einem Atelier am Kurfürstendamm. 1926 Berufung an die Dresdner Kunstakademie, dort seit 1927 als Nachfolger von Oskar Kokoschka Professor für Malerei. Hauptvertreter der Malerei der "Neuen Sachlichkeit". 1933 des Amtes enthoben und als "entartet" diffamiert, seit 1934 Ausstellungsverbot, 1937/38 stehen acht seiner Hauptwerke im Zentrum der Wanderausstellung "Entartete Kunst", ca. 260 seiner Werke werden aus deutschen Museen entfernt. Seit 1933 "Innere Emigration" in Südwestdeutschland, anfangs auf Schloss Randegg im Hegau, seit 1936 in Hemmenhofen am Bodensee. 1947–66 jährliche Arbeitsaufenthalte in Dresden, wo er seine Lithografien drucken lässt. Zahlreiche Ehrungen und Preise in beiden deutschen Ländern. Dix wird zum deutsch-deutschen Künstler, der zwischen die Fronten der westlichen, abstrakten Nachkriegsmoderne und des durch die DDR propagierten sozialistischen Realismus gerät. Please note that according to German law there is 2,0% ''droit de suite'' of the purchase price on top of the premium.

    Schmidt Kunstauktionen Dresden OHG
  • Otto Dix "Akt mit hochgestelltem Bein". 1926.
    Jun. 20, 2026

    Otto Dix "Akt mit hochgestelltem Bein". 1926.

    Est: €1,700 - €2,000

    Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel Bleistiftzeichnung auf Transparentpapier. Unsigniert. Verso mit der Skizze eines weiteren Aktes sowie am Rand von fremder Hand bezeichnet. Im Passepartout. WVZ Lorenz NSk 4.1.5. Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel 1910–14 Besuch der Kgl. Kunstgewerbeschule in Dresden. 1914–18 Militärdienst als Kriegsfreiwilliger. 1919 Rückkehr nach Dresden und Besuch der Akademie, wo er Meisterschüler von Otto Gussmann war. Atelier am Antonplatz, Gründungsmitglied der "Dresdner Sezession Gruppe 1919". 1922 Übersiedlung nach Düsseldorf, dort Meisterschüler bei Heinrich Nauen und Wilhelm Herberholz. 1925–27 Wohnsitz in Berlin mit einem Atelier am Kurfürstendamm. 1926 Berufung an die Dresdner Kunstakademie, dort seit 1927 als Nachfolger von Oskar Kokoschka Professor für Malerei. Hauptvertreter der Malerei der "Neuen Sachlichkeit". 1933 des Amtes enthoben und als "entartet" diffamiert, seit 1934 Ausstellungsverbot, 1937/38 stehen acht seiner Hauptwerke im Zentrum der Wanderausstellung "Entartete Kunst", ca. 260 seiner Werke werden aus deutschen Museen entfernt. Seit 1933 "Innere Emigration" in Südwestdeutschland, anfangs auf Schloss Randegg im Hegau, seit 1936 in Hemmenhofen am Bodensee. 1947–66 jährliche Arbeitsaufenthalte in Dresden, wo er seine Lithografien drucken lässt. Zahlreiche Ehrungen und Preise in beiden deutschen Ländern. Dix wird zum deutsch-deutschen Künstler, der zwischen die Fronten der westlichen, abstrakten Nachkriegsmoderne und des durch die DDR propagierten sozialistischen Realismus gerät. Please note that according to German law there is 2,0% ''droit de suite'' of the purchase price on top of the premium. The item is regularly taxed. There is 7% V.A.T. upon the purchase price on top of the premium. (For buyers from outside the European union, V.A.T. does not apply.)

    Schmidt Kunstauktionen Dresden OHG
  • Otto Dix "Dorf in Sardinien". 1924.
    Jun. 20, 2026

    Otto Dix "Dorf in Sardinien". 1924.

    Est: €2,400 - €2,800

    Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel Bleistiftzeichnung auf chamoisfarbenem "P.M. Fabriano"-Bütten. U.re. signiert "Dix". Verso eine weitere Skizze des sardinischen Dorfes sowie Annotationen in Blei von fremder Hand. Im Passepartout. WVZ Lorenz NSk 5.1.19. Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel 1910–14 Besuch der Kgl. Kunstgewerbeschule in Dresden. 1914–18 Militärdienst als Kriegsfreiwilliger. 1919 Rückkehr nach Dresden und Besuch der Akademie, wo er Meisterschüler von Otto Gussmann war. Atelier am Antonplatz, Gründungsmitglied der "Dresdner Sezession Gruppe 1919". 1922 Übersiedlung nach Düsseldorf, dort Meisterschüler bei Heinrich Nauen und Wilhelm Herberholz. 1925–27 Wohnsitz in Berlin mit einem Atelier am Kurfürstendamm. 1926 Berufung an die Dresdner Kunstakademie, dort seit 1927 als Nachfolger von Oskar Kokoschka Professor für Malerei. Hauptvertreter der Malerei der "Neuen Sachlichkeit". 1933 des Amtes enthoben und als "entartet" diffamiert, seit 1934 Ausstellungsverbot, 1937/38 stehen acht seiner Hauptwerke im Zentrum der Wanderausstellung "Entartete Kunst", ca. 260 seiner Werke werden aus deutschen Museen entfernt. Seit 1933 "Innere Emigration" in Südwestdeutschland, anfangs auf Schloss Randegg im Hegau, seit 1936 in Hemmenhofen am Bodensee. 1947–66 jährliche Arbeitsaufenthalte in Dresden, wo er seine Lithografien drucken lässt. Zahlreiche Ehrungen und Preise in beiden deutschen Ländern. Dix wird zum deutsch-deutschen Künstler, der zwischen die Fronten der westlichen, abstrakten Nachkriegsmoderne und des durch die DDR propagierten sozialistischen Realismus gerät. Please note that according to German law there is 2,0% ''droit de suite'' of the purchase price on top of the premium. The item is regularly taxed. There is 7% V.A.T. upon the purchase price on top of the premium. (For buyers from outside the European union, V.A.T. does not apply.)

    Schmidt Kunstauktionen Dresden OHG
  • Dix, Otto
    Jun. 13, 2026

    Dix, Otto

    Est: €3,000 - €5,000

    Dix, Otto 1891 Untermhaus - 1969 Singen am Hohentwiel. "Bewaffneter". Kreide auf Bütten. Oben links signiert und datiert (19)17. Passepartoutausschnitt ca. 38,5 x 37 cm, hinter Passepartout und Glas gerahmt ca. 83 x 62 cm. Das Bild wurde zwischenzeitlich ausgerahmt. Blattgröße ca. 41 x 41,5 cm. Das Zertifikat und die Rechnung über 12.000.- DM der Kunsthandlung Wild vom April 1982 liegen in Kopie bei. WK 6.4.15. Literatur: van Lil 1996, Abb. 356. Wir danken Rainer Pfefferkorn von der Otto-Dix-Stiftung für die wissenschaftliche Beratung per Mail, 09.01.26. Dix, Otto 1891 Untermhaus - 1969 Singen am Hohentwiel. "Armed Man". Chalk on handmade paper. Signed and dated (19)17 in the top left corner. Mat board dimensions approx. 38.5 x 37 cm; framed behind mat board and glass approx. 83 x 62 cm. The picture has since been removed from its frame. Sheet size approx. 41 x 41.5 cm. Copies of the certificate and the invoice for DM 12,000 from the Wild art gallery dated April 1982 are enclosed. WK 6.4.15. Literature: van Lil 1996, fig. 356. We would like to thank Rainer Pfefferkorn of the Otto Dix Foundation for his expert advice via email, 09.01.26.

    Auktionshaus Sieglin GmbH
  • OTTO DIX – 'ZWEI KINDER' (1952)
    Jun. 12, 2026

    OTTO DIX – 'ZWEI KINDER' (1952)

    Est: €900 - €1,800

    OTTO DIX 1891 Gera - 1969 Singen 'TWO CHILDREN' (1952) Lithograph on copperplate paper. F 101,5 x 75,5 cm. Visible size 78,5 x 53,5 cm. Signed and dated lower left in pencil and insc. 'Probedruck'. Min. browned, with slight sun edge. Mounted and framed behind glass (unframed). Literature: Karsch 198 a. Provenance: Private collection Baden-Württemberg. OTTO DIX 1891 Gera - 1969 Singen 'ZWEI KINDER' (1952) Lithografie auf Kupferdruckpapier. R 101,5 x 75,5 cm. SM 78,5 x 53,5 cm. Unten rechts mit Bleistift Handsigniert und datiert sowie bez. 'Probedruck'. Min. gebräunt, mit leichtem Lichtrand. Im Passepartout und hinter Glas gerahmt (ungeöffnet). Literatur: Karsch 198 a. Provenienz: Privatsammlung Baden-Württemberg. Please note that this lot has a flat-rated charge of 2% of the hammer price which will be payable to satisfy the provisions of the statutory resale right pursuant to art. 26 of the German Copyright Act (Urhebergesetz, UrhG). Bitte beachten Sie, dass bei diesem Objekt wegen der Abgeltung des gesetzlichen Folgerechts § 26 UrhG eine pauschale Umlage von 2% auf den Zuschlagpreis zu entrichten ist.

    Hargesheimer Kunstauktionen Düsseldorf
  • Otto Dix (Gera 1891 - Singen 1969) Study for "Old Sitting" 1930
    Jun. 09, 2026

    Otto Dix (Gera 1891 - Singen 1969) Study for "Old Sitting" 1930

    Est: €20,000 - €40,000

    Tempera, pencil, and charcoal on paper, 80x60 cm - framed, 96x76 cm. This is the preparatory drawing for Sitzende Alte (Old Woman Seated), created by Otto Dix in 1930, a direct testimony to the artist's creative process at a crucial stage in his career. Sitzende Alte (Old Woman Seated) was included in the major retrospective dedicated to the artist at the Tate Gallery in 1992, where critics highlighted the artist's original approach to the female figure, no longer with the provocative and crude tones of the previous period, but with a more analytical and introspective gaze. The preparatory drawing presented here in the catalog documents this transition particularly clearly: the figure, captured in a suspended dimension free of idealization, becomes the object of a more detached, almost meditative investigation, in which Dix abandons the most aggressive satire to engage with a more complex and layered representation of the human condition. The work is signed "Dix" at the top right. Otto Dix, Das Werkverzeichnis der Zeichnungen und Pastelle, Band III, 2003. Edited by Ulrike Lorenz, page 1433 number Nsk 12.1.8 O. Conzelmann, 1968, illustrated at n.79 O. Conzelmann, 1976, illustrated no. 113 F. Löffler, 1981 Galerie Nierendorf, Berlin, 1966 Hauswedell & Nolte auction, Hamburg 1973 Coll. Private, Rome

    Casa d'aste ARCADIA
  • Otto Dix (1891-1969), Expressive Portrait
    Jun. 08, 2026

    Otto Dix (1891-1969), Expressive Portrait

    Est: $35,000 - $55,000

    Gouache on cardboard. Signed lower right. Dimensions: 24 x 34.5 cm Provenance: Purchased directly from the artist by Mr. Henri Dauberville, his father, owner of the Bernheim Gallery. There is an agreement in May 1956 between Mr. Henri and Mr. Elliott Baruch, owner of a gallery in Paris, pursuant to a signed transfer of ownership agreement. Subsequently purchased by a private collector in Tel Aviv under an agreement dated August 3, 1988. Notes: Accompanied by a certificate of authenticity from an art historian Condition: For a detailed condition report, please email: info@hammersite.com

    Hammersite
  • Otto Dix, Bildnis des Porzellanrestaurators Richard Seyffarth, 1954
    Jun. 06, 2026

    Otto Dix, Bildnis des Porzellanrestaurators Richard Seyffarth, 1954

    Est: €12,000 - €14,000

    Artist's signum and dated '27. V. 54' in blue chalk upper left. We would like to thank the Otto Dix Foundation for kind and confirmatory information. The work will be included in the catalog raisonné of drawings and pastels under the number “Lorenz 5.1.41”. The portrait depicts the porcelain restorer Richard Seyffarth (1906-1985), who - born in Worms - came to Dresden in 1920 to begin an apprenticeship with the renowned porcelain painter Richard Klemm. After completing his apprenticeship, Seyffarth set up his own restoration studio on Pirnaischer Platz and carried out work for Dresden Castle and the porcelains of the State Art Collections. On 13th February 1945, he lost his studio in the bombing raids on Dresden. After the end of the war, however, Seyffarth was able to help rebuild the porcelain collection in the Zwinger and continue his work. He had been acquainted with Otto Dix since the 1920s, with whom he had an increasingly close friendship characterised by a lively correspondence. In preparation for the pastel, Dix produced a charcoal drawing (not with Lorenz) in 1952, which was also signed. Richard Seyffarth is also the author of the book 'Johann Gregorius Höroldt. Vom Porzellanmaler zum 1. Arkanisten der Königlichen Porzellan-Manufaktur Meissen', Dresden 1981.

    Lempertz
  • Otto Dix, Katze im Mohnfeld, 1968
    Jun. 06, 2026

    Otto Dix, Katze im Mohnfeld, 1968

    Est: €10,000 - €12,000

    Signed, dated, titled and inscribed 'Probedruck'. Trial proof in aside from the edition of 90 proofs. This proof print was a personal gift from Otto Dix to Käte König (1901–1981) in Dresden, as evidenced by the accompanying postal tube. The artist had been in a long-term relationship with the Dresden model since 1927, which resulted in their daughter Katharina. He maintained a lively correspondence with this second family and visited them regularly from his home in Hemmenhofen.

    Lempertz
  • Dix, Otto: Gefunden beim Grabendurchstich (Auberive)
    Jun. 05, 2026

    Dix, Otto: Gefunden beim Grabendurchstich (Auberive)

    Est: €2,000 - €2,500

    Gefunden beim Grabendurchstich (Auberive) Radierung mit Aquatinta auf Bütten. 1924. 19,5 x 29 cm (32 x 36,8 cm). Signiert "Dix" und bezeichnet "IX". Auflage 70 num. Ex. Karsch 98 a (von b). Dix, der selber als Artillerieschütze in den Gräben an der Somme und an der Ostfront gelegen hatte, konzentriert sich auf die Folgen der Schlacht: tote, sterbende und verwundete Soldaten, ausgebombte Landschaften und Gräber. Die Radierungen "breiten wie in 50 Momentaufnahmen die ganze Hölle des Ersten Weltkrieges aus, weniger die Kämpfe sondern mehr das Elend der Soldaten, (...) das hinter der Maske jener Dynamik liegende wahre Gesicht: die Folgen für die Menschen, das Verrecken, den Tod, das Verfaulen, die Gerippe." (Dietrich Schubert, Otto Dix, Die Radierungen 'Der Krieg' von 1924, in: Kunsthistorische Arbeitsblätter 2002, Heft 9, S. 40). Blatt 9 aus der Mappe III "Der Krieg", erschienen bei Karl Nierendorf, Berlin 1924, gedruckt bei Otto Felsing. Die Sammlung bestand aus 50 Graphiken, verteilt auf fünf Mappen mit je zehn Blättern. Prachtvoller, differenzierter Druck mit breitem Rand. - Wir bitten darum, Zustandsberichte zu den Losen zu erfragen, da der Erhaltungszustand nur in Ausnahmefällen im Katalog angegeben ist. - Please ask for condition reports for individual lots, as the condition is usually not mentioned in the catalogue.

    Bassenge Auctions
  • Dix, Otto: Die Irrsinnige von St. Marie-à-Py
    Jun. 05, 2026

    Dix, Otto: Die Irrsinnige von St. Marie-à-Py

    Est: €1,500 - €2,000

    Die Irrsinnige von St. Marie-à-Py Radierung und Kaltnadel auf BSB-Bütten. 1924. 28,9 x 19,7 cm (48 x 35,8 cm). Signiert "DIX" und bezeichnet "IV 5". Karsch 104/II a (von b). Blatt 9 aus der Mappe IV „Der Krieg“, in einer Gesamtauflage von 70 Exemplaren erschienen bei Karl Nierendorf, Berlin 1924, erschienen und gedruckt bei Otto Felsing. Unser Blatt außerhalb der Auflage ohne die Numerierung unten mittig und links. Das 50 Blätter umfassende letzte Radierwerk von Otto Dix ist unzweifelhaft der graphische Höhepunkt im vielfältigen Œuvre des Künstlers und entstand erst mit zeitlichem Abstand von sechs Jahren zum Kriegsgeschehen im Ersten Weltkrieg. In der hier vorliegenden Darstellung rückt weniger die unmittelbare Kriegshandlung in den Fokus, als vielmehr eine der vielen Folgen des Krieges, die Dix schonungslos wiedergibt. Kräftiger Druck mit dem vollen Rand, als Einzelblatt selten vorkommend. - Wir bitten darum, Zustandsberichte zu den Losen zu erfragen, da der Erhaltungszustand nur in Ausnahmefällen im Katalog angegeben ist. - Please ask for condition reports for individual lots, as the condition is usually not mentioned in the catalogue.

    Bassenge Auctions
  • Otto Dix ”Frauenporträt”
    Jun. 05, 2026

    Otto Dix ”Frauenporträt”

    Est: €20,000 - €25,000

    Lower right with the Dix-monogram and dated: 1932. Titled on the reverse: Frauenporträt

    Grisebach
  • Otto Dix ”Dame mit Hund”
    Jun. 05, 2026

    Otto Dix ”Dame mit Hund”

    Est: €15,000 - €20,000

    Titled lower left: Dame mit Hund. Signed and dated lower right: DIX 20

    Grisebach
  • Otto Dix ”Altes Weib”
    Jun. 05, 2026

    Otto Dix ”Altes Weib”

    Est: €12,000 - €15,000

    In the centre on the right with the Dix-monogram and dated: 1933. Titled on the reverse: Altes Weib

    Grisebach
  • Otto Dix ”Weiblicher Halbakt” (Modell Elli)
    Jun. 05, 2026

    Otto Dix ”Weiblicher Halbakt” (Modell Elli)

    Est: €20,000 - €30,000

    In the lower centre dedicated: Für Herrn Siegfried. Signed and dated lower right: DIX 21

    Grisebach
  • Otto Dix ”Mühle am Souchez-Bach”
    Jun. 05, 2026

    Otto Dix ”Mühle am Souchez-Bach”

    Est: €8,000 - €12,000

    Signed upper left: DIX. Titled lower right: Mühle am Souchez-Bach

    Grisebach
  • Otto Dix ”Straße der Bordelle”
    Jun. 04, 2026

    Otto Dix ”Straße der Bordelle”

    Est: €80,000 - €120,000

    Lower right later signed and dated: Dix 1914. On the reverse, later in pencil signed and titled by another hand: Dix Straße der Bordelle

    Grisebach
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