2 etchings from Willi Geiger (German, 1878-1971) depicting matadors. From Tauromachie, 1925. Full margins. Each pencil signed lower right. Largest sheet measures 25" x 18 3/4".
Geiger (Willi) Das Gemeinsame Ziel und Anderes: Ein Zyklus Erotischer Zeichnungen...mit Einleitenden Worten aus der 'Todtenmesse' von Stan. Przybyszewski, out-of-series copy from an edition limited to 100, signed by the artist on front free endpaper, 5 plates by Geiger printed on Japon, 5 printed in red & black, all with captioned leaf with quotation, original thick textured wrappers printed in gold and fastened with cord, very slightly creased at edges, preserved in modern cloth folder and pigskin-backed pastepaper slip-case, spine titled in gilt (very slightly rubbed at edges), oblong 4to, [Munich], 1907.*** Grotesque and sexually explicit plates created in Rome in 1905.
Mathilde Ade 1877 Sárbogárd – 1953 Deutenhofen Otto Altenkirch 1875 Ziesar – 1945 Siebenlehn Karl Konrad Bauer 1868 Stuttgart – 1942 München Georg Erler 1871 Dresden – 1950 Ainring/Bad Reichenhall Willi Geiger 1878 Landshut – 1971 München Josef Goller 1868 Dachau – 1947 Obermenzing b. München Erich Gruner 1881 Leipzig – 1966 ebenda Bruno Héroux 1868 Leipzig – 1944 ebenda Ludwig von Hofmann 1861 Darmstadt – 1945 Pillnitz bei Dresden Paul Oscar Huldschinsky 1889 Berlin – 1947 Santa Monica Julius Klinger 1876 Dornbach – 1942 Maly Trostinez Alois Kolb 1875 Wien – 1942 Leipzig Fritz Lang 1877 Stuttgart – 1961 ebenda Emil Orlik 1870 Prag – 1932 Berlin Martin Erich Philipp 1887 Zwickau – 1978 Dresden Max Schwimmer 1895 Leipzig – 1960 ebenda Hugo Steiner-Prag 1880 Prag – 1945 New York Otto Ubbelohde 1867 Marburg (Lahn) – 1922 Großfelden (Marburg) Heinrich Vogeler 1872 Bremen – 1942 Karaganda/Kasachstan Otto Westphal 1878 Leipzig – 1975 Dresden Verschiedene Drucktechniken. Zum Teil im Medium signiert, monogrammiert und datiert, teilweise in Blei signiert. Teilweise verso bezeichnet. Zu einem großen Teil an den o. Blattecken auf Untersatzkarton aufgelegt. U.a. mit Arbeiten von: Mathilde Ade, Otto Altenkirch, Karl Bauer, Otto Blümel, Georg Erler, Willi Geiger, Josef Goller, Otto Greiner, Erich Gruner, Bruno Héroux, Hugo Höppener, Josef Hodek, Adolf Hofer, Ludwig von Hofmann, Paul Huldschinsky, Julius Klinger, Alois Kolb, Emil Kreidloff, Fritz Lang, Emil Orlik, Martin Erich Philipp, Otto Ruckert, Max Schwimmer, Hugo Steiner-Prag, Karl Stief, Otto Ubbelohde, Louis Uhl, Josef Váchal, Heinrich Vogeler, Otto Westphal und Peter Wolbrandt. Ludwig von Hofmann 1861 Darmstadt – 1945 Pillnitz bei Dresden Bedeutender Dresdner Maler, Grafiker u. Kunstgewerbler, der sich nach seinem Studium an der Dresdner Akademie nach München und Paris begab, wo er besonders durch das Schaffen von Puvis de Chavannes Anregungen empfing. Seit 1890 gehörte er der Künstlervereinigung "Gruppe der Elf" und später der Berliner Secession an. 1903 wurde er als Professor an die Großherzogliche Kunstschule in Weimar berufen, wo er im Umkreis von Henry van de Velde verkehrte. Zu seinen Schülern in Weimar zählten Hans Arp und Ivo Hauptmann. Mit dessen Vater Gerhart Hauptmann verband ihn eine Freundschaft. Mit van de Velde arbeitete Hofmann in mehreren Bauprojekten zusammen. 1916 wechselte Hofmann an die Kunstakademie in Dresden, wo er bis 1931 Professor für Monumentalmalerei war. In den 1920er und 1930er Jahren wurde es ruhiger um Hoffmann. 1937 wurden einige Werke in Erfurt als "Entartete Kunst" verfemt, andere wurden aber weiterhin in Deutschland ausgestellt. 1945 starb Hofmann in Pillnitz bei Dresden. Erich Gruner 1881 Leipzig – 1966 ebenda Studium an der Königlichen Akademie für graphische Künste und Buchgewerbe Leipzig, im Anschluß Stipendium in Paris, zahlreiche Reisen innerhalb Europas. Erfolgreiche Ausstellungen in bedeutenden Hauptstädten Europas. Seine Zyklen "Krieg" und "Kriegstagebuch" schildern auf eindringliche Weise die eigenen traumatischen Schreckenserlebnisse aus dem Ersten Weltkrieg. Stärkere Hinwendung zur grafischen Gestaltung. Ab Januar 1931 Leiter der neugegründeten Leipziger Kunstgewerbeschule, nach 1946 freischaffend künstlerisch tätig. Gruner schuf im Jahr 1917 das international bekannte Wahrzeichen der Leipziger Messe, das Doppel–M, und setzte sich damit sein eigenes, grafisches Denkmal. Fritz Lang 1877 Stuttgart – 1961 ebenda Ausbildung an den Akademien in Stuttgart 1894–1896 und in Karlsruhe 1896–1898. Zunächst eine Lehre bei dem Dekorationsmaler Christian Paul Kämmerer. Besuch der Kunstakademien in Stuttgart und Karlsruhe, dort Schüler des Tiermalers Viktor Weißhaupt. Im Anschluss Arbeit als selbständiger Künstler. Seine Holzschnitte zeigen einen unverwechselbaren Stil mit fernöstlichen Einflüssen. Seine Werke wurden unter anderem vom British Museum in London, dem Victoria and Albert Museum in Kensington und der Albertina in Wien angekauft. Alois Kolb 1875 Wien – 1942 Leipzig Studium an der Kunstakademie München bei K. Raupp und L. v. Löfftz. Als Radierer Autodidakt. 1905 Berufung als Lehrer nach Magdeburg. Ab 1907 Lehrer an der Akademie für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Karl Konrad Bauer 1868 Stuttgart – 1942 München Deutscher Grafiker, Maler und Schriftsteller. Studierte ab 1888 in Stuttgart an der Kunstakademie, später setzte er sein Studium an der Akademie der Bildenden Künste in München bei W. v. Lindenschmit fort. Zahlreiche Studienreisen nach Italien und Frankreich. 1891 Bekanntschaft mit dem Lyriker Stefan George. 1893 Studienaufenthalt in Paris. 1896 Übersiedelung nach München. Bauer war vor allem als Porträtist tätig. Otto Ubbelohde 1867 Marburg (Lahn) – 1922 Großfelden (Marburg) 1884–90 Studium an der Akademie München. 1894/95 in Worpswede, seit 1897 in Großfelden ansässig. Vorwiegend als Grafiker tätig, auch als Kunstgewerbler sowie Landschafts- und Stillebenmaler. Emil Orlik 1870 Prag – 1932 Berlin Böhmischer Maler, Grafiker und Fotograf. 1889–1893 Studium an der privaten Malschule Heinrich Knirrs sowie der Akademie der Bildenden Künste in München. 1894 Rückkehr nach Prag, 1897 dort eigenes Atelier. 1900–1901 Reise nach Japan, welche entscheidenden Einfluss auf seine Kunst nahm, indem er sich von dem japanischen Farbholzschnitt inspirieren ließ. 1904 Übersiedlung nach Wien. Mitglied der Wiener Secession. 1905 Vorstandsmitglied im Deutschen Künstlerbund. Im selben Jahr Berufung als Professor an die Staatliche Lehranstalt des Berliner Kunstgewerbemuseums. Als Nachfolger von Otto Eckmann leitete er die Grafik-Klasse. Ab 1906 Mitglied der Berliner Secession. Ab 1915 Wohnung und Atelier am Berliner Tiergarten. 1912 eine weitere Asienreise nach China, Korea und Japan. Auch sammelte er fernöstliche Kunstwerke. Bruno Héroux 1868 Leipzig – 1944 ebenda Deutscher Maler, Grafiker, Schrift- und Exlibris-Künstler. Sohn eines Graveurs. Studierte 1886–92 an der Königlichen Akademie für Grafische Künste in Leipzig, mit Spezialisierung auf die Technik der Xylografie. 1900 trat er erstmals als freier Grafiker hervor und beteiligte sich 1901 an der Internationalen Kunstausstellung in Dresden. 1903 Berufung als Lehrer an die Königliche Akademie für Grafische Künste in Leipzig, dort ab 1908 Professor. Vorsitzender des Leipziger Ortsvereins der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft und Ehrenmitglied des Leipziger Künstlervereins. Vernichtung des Großteils seiner Druckplatten durch den Luftangriff auf Leipzig am 4. Dezember 1943. Mathilde Ade 1877 Sárbogárd – 1953 Deutenhofen Mathilde Ade war eine deutsch-ungarische Malerin und Zeichnerin. Nach ihrer Ausbildung an der Kunstgewerbeschule München arbeitete sie zunächst für die Meggendorfer-Blätter. In den folgenden Jahren schuf sie zahlreiche Illustrationen für Kinderbücher, darunter auch Beiträge zum Kinder-Simplicissimus, den sie mit eigenen Reimen gestaltete. Im Laufe ihrer Karriere fertigte sie mindestens 200 Exlibris an – teils als Lithografien und Radierungen, überwiegend jedoch als mechanische Reproduktionen. Willi Geiger 1878 Landshut – 1971 München Ab 1898 Besuch der Kunstgewerbeschule, der Technischen Hochschule sowie der Akademie der bildenden Künste München. Gefördert von F. v. Stuck u. F. v. Lenbach. 1907 freischaffend. Ab 1911 in Berlin ansässig, 1919 wieder in München, 1920–22 Professor an der dortigen Kunstgewerbeschule. 1928–33 Berufung an die Staatliche Akademie für Graphik und Buchkunst Leipzig. 1946–50 Leiter einer Malklasse an der Hochschule der bildenden Künste München. Josef Goller 1868 Dachau – 1947 Obermenzing b. München Nach einer Glasmalerlehre in München und dem Besuch von Abendkursen der Münchner Gewerbeschule arbeitete er vor allem im Bereich der Glasmalerei. Daneben war er auch auf dem Gebiet der Graphik tätig. Ab 1906 lehrte er an der Dresdner Kunstgewerbeschule, erhielt 1908 den Diensttitel eines Professors und war Leiter der neu gegründeten Abteilung für Glas- und Porzellanmalerei bis 1928. Max Schwimmer 1895 Leipzig – 1960 ebenda 1910–15 Ausbildung im Lehrerseminar Leipzig-Connewitz. 1916–19 Hilfslehrer und Vikar in Marienberg. 1920–23 Studium der Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Leipzig. 1924 Teilnahme an den Sommerkursen von Hans Purrmann auf Ischia. 1926 Lehrer an der Leipziger Kunstgewerbeschule. 1933 Entlassung aus dem Lehramt bei Machtantritt der Nationalsozialisten, zeitweiliges Ausstellungsverbot. 1946 Direktor der Leipziger Kunstgewerbeschule, Berufung als Professor an die Staatl. Akademie für Graphische Künste und Buchgewerbe Leipzig. 1951 an die Kunstakademie Dresden berufen (bis 1960). Mit Werken in zahlreichen nationalen und internationalen Sammlungen vertreten. Hugo Steiner-Prag 1880 Prag – 1945 New York 1901–03 Besuch der Kunstakademie München, 1905 Konvertierung vom jüdischen zum katholischen Glauben. Ab 1910 Lehrstuhl an der Staatlichen Akademie für Graphische Künste und Buchgewerbe in Leipzig, hier u.a. Erich Ohser als Schüler. Verlor im Dritten Reich seine Professur und ging zurück nach Prag, wo er mit Unterstützung der tschechischen Regierung die Officina Pragensis, eine Lehrstätte für Nachwuchstalente, ins Leben rief. Emigrierte 1939 nach Schweden und 1941 in die USA, wo er lehrte und als Illustrator tätig war. An seine Erfolge in Europa konnte er jedoch nie wieder anknüpfen. Otto Altenkirch 1875 Ziesar – 1945 Siebenlehn Ab 1889 vierjährige Lehre zum Dekorationsmaler in Berlin. Ab 1898 Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin, ab 1900 bei Eugen Bracht. Altenkirch wechselte 1902 gemeinsam mit Bracht an die Dresdner Kunstakademie, es folgten erste Ausstellungen. 1906 Studienabschluss mit Auszeichnung und Tätigkeit als freischaffender Künstler. Schloss sich der Künstlergruppe "Die Elbier" an und war 1910 Mitglied der Künstlervereinigung Dresden. Ab 1910 leitender Hoftheatermaler an den Königlich-Sächsischen Hoftheatern. 1917 Professorentitel. 1920 Umzug nach Siebenlehn und freischaffende Tätigkeit als Maler. Arbeiten Altenkirchs sind u.a. in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden vertreten. Martin Erich Philipp 1887 Zwickau – 1978 Dresden 1904–1913 Studium an der Kunstgewerbeschule und der Kunstakademie Dresden. Seit 1913 freischaffender Künstler, bis 1933 und nach 1945 auf vielen Ausstellungen moderner Grafik vertreten. Berühmt wurde Philipp mit Illustrationen zeitgenössischer Literatur, erotischen Bildern und seinen Farbholzschnitten im Stil des Wiener Japonismus, oft mit Vogel- oder Blumendarstellungen. Zudem schuf er eine beachtliche Zahl Exlibris. Philipp orientierte sich an Stilrichtungen, die schon am Beginn seiner Schaffenszeit aus der Mode gekommen waren, wie dem Jugendstil und dem Japonismus. Sie verband er mit Perfektion und einer heiter-gelassenen Weltsicht. Zudem gilt Philipp als Meister der Linie, mit der er seinen Körpern einen ganz eigenen, sinnlichen Ausdruck zu geben vermochte. Otto Westphal 1878 Leipzig – 1975 Dresden 1894–96 Besuch der Kunstgewerbeschule Kassel und 1896–99 der Webschule Krefeld. Ab 1899 Hinwendung zur freien Kunst, Aufenthalt in Berlin. 1900 Präsentation eines Wandteppichs auf der Pariser Weltausstellung. 1903 Reise nach Danzig. 1904–07 Studium an der Dresdner Kunstakademie bei Richard Müller und Carl Bantzer. Ab 1905 Verbindung zu verschiedenen Kunstvereinen, z.B. dem Märzbund, und rege Ausstellungstätigkeit, wohl u.a. im Kunstsalon Emil Richter und der Kunstausstellung Kühl. Mitglied der Künstlerkolonien Goppeln und Willingshausen. 1911 Heirat mit Julia Remond (ca. 1871–1925, aus Yverdon bei Genf stammend). 1914–16 Teilnahme am Ersten Weltkrieg. Studienaufenthalte u a. in Hessen, Danzig und der Schweiz. 1924 Beschäftigung mit Wandmalereien und Mosaiken in Ravenna, Italien. 1929 Wandmalereien für den Römischen Garten der Gruga in Essen. Ab 1930 in Pompeji für das archäologische Institut Rom tätig. 1931 Eheschließung mit seiner zweiten Frau Margarete. In den 1940er Jahren Assistent unter Fritz Beckert an der TH Dresden. Einzelausstellungen u. a. 1958 in der Kunstausstellung Heinrich Kühl in Dresden und 1971 im Albertinum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Anschließend eine Wanderausstellung in Ostdeutschland und anderen Ländern. Georg Erler 1871 Dresden – 1950 Ainring/Bad Reichenhall 1892–94 Studium an der Kunstgewerbeschule Dresden. 1894–98 Studium an der Dresdner Kunstakademie bei Hugo Bürkner und Gotthardt Kuehl. 1897/98 Aufenthalt in Paris, Rom und München. Ab 1902 wohnhaft in Dresden, Gründungsmitglied der Gruppe "Die Elbier". 1913–37 Professor für figürliches Zeichnen an der Kunstgewerbeakademie Dresden. Hauptsächlich als Grafiker bekannt. Heinrich Vogeler 1872 Bremen – 1942 Karaganda/Kasachstan Kunstgewerbler und Illustrator. 1890–95 Studium an der Kunstakademie Düsseldorf. 1894 Anschluss an die Künstlervereinigung Worpswede, Erwerb des "Barkenhoff". 1908 Gründung der "Worpsweder Werkstätte" für Möbelbau. 1914 Kriegsfreiwilliger. 1931 Emigration in die Sowjetunion. 1941 Deportation nach Kasachstan.
Geiger, Willi (1878-1971) Bridge of Mostar, 1925 watercolor Signed and dated lower left 17.91 x 20.87 in framed In the New Objectivity works of Willi Geiger, the earlier wild Expressionism gives way to a sober engagement with reality. In his landscape paintings of the 1920s and 1930s in particular, he develops a highly atmospheric, muted palette with a subtly mystical quality. Rather than emotional explosions of color, Geiger employs a calm, order-seeking pictorial structure to convey the melancholic atmosphere and the overwhelming force of nature over humankind. His landscapes and socially critical portraits from this period reflect the collective disillusionment following the First World War and captivate through a distinctive, magic-realist depth. standard taxation
Geiger, Willi (1878-1971). (Bullfight). Etching, 17,5x22,5 cm., signed and numb. "12/45" in pencil, signed and dated "1919" in the plate. - Some foxing, especially blank margins. AND 2 drypoints: "Ausziehende Herd" (illegibly signed in pencil) and one by Robert GENIN.
Bubb > Kuyper: Auctioneers of Books, Fine Arts & Manuscripts
WILLI GEIGER Schönbrunn bei Landshut 1878 - 1971 München Orpheus. Nackte männliche Gestalt mit Lyra. Tuschfederzeichnung über schwarzer Kreide und Bleistift 1919. Signiert und datiert. Auf chamoisfarbenem Bütten. 37,4 x 28,1 cm. Ränder leicht gebräunt und etwas unfrisch. [ms]
Geiger, Willi 1878 Schönbrunn bei Landshut - 1971 München Föhnwolken über dem Chiemsee bei Feldwies · 1937. Aquarell auf Papier · 49,5 x 67,7 cm (Sichtmaß). Unten rechts signiert, Ortsbezeichnung und datiert: Geiger, Feldwies 1937 (VI.). Rahmen mit Glas.
Geiger, Willi 1878 Schönbrunn bei Landshut - 1971 München Regenbogen über der Chiemsee-Moos bei Feldwies · 1942. Aquarell auf Papier · 48,5 x 67,5 cm (Sichtmaß). Unten links signiert und datiert: Geiger 1942. Min. fleckig. Rahmen mit Glas.
GEIGER, WILLI (1878-1971) “Bullfight” 1912 Etching, plate signed and dated, HxW: 20.4/22.4 cm. Foxing. SHIPPING TO THE USA MUST BE ARRANGED BY THE BUYER.
Willi Geiger* (Schönbrunn bei Landshut 1878 - 1971 Munich) Bundle of 4 etchings 1| Exile etching/paper 15,7 x 12,3 cm 2| Landscape etching/paper 12,6 x 15 cm 3| Flowers, 1965 etching/paper 43,6 x 31,2 cm signed Geiger, dated 65 4| Nude, 1965 etching/paper 35,5 27,7 cm signed Geiger, dated 65 SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 100 - 200 STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 100 German painter, graphic artist and bookplate artist of the Expressionist movement. Born on 27 August 1878 in Schönbrunn near Landshut, the son of a teacher, he studied painting under Franz von Stuck and etching under Peter Halm at the Munich Academy of Fine Arts from 1901 to 1905. Master student, Villa Romana Prize in 1910 with a stay in Florence, professorships in Munich (1920) and Leipzig (1928–1933, dismissed for his critical stance towards the regime). Geiger began with impressionist bookplates, etchings and lithographs (e.g. for Wedekind, Dehmel), turned to portrait painting (influenced by El Greco, Goya, Velázquez), and after 1933, in ‘internal exile’ at Lake Chiemsee, created watercolours, landscapes and critical drawings of the Nazi era; late works include harmonious still lifes and abstract flower paintings. Further artists and styles: Franz von Stuck, Peter Halm, Ernst Barlach, Max Klinger, Hans Purrmann, Albert Weisgerber, Rupprecht Geiger, Expressionism, bookplates, etchings, Villa Romana Prize, Munich Academy, Leipzig Academy, Chiemsee, Feldwies, internal emigration, portrait painting, still lifes PLEASE NOTE: The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked ° at the estimate), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium. This amounts to 13% for paintings, drawings, graphic works and sculptures and 20% for photographs and all other items. The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Willi Geiger* (Schönbrunn bei Landshut 1878 - 1971 Munich) Masks and flowers, 1965 7 etchings/paper 55 x 37,8 cm all the sheets signed Geiger, partially dated and numbered 65 15/XXX SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 300 - 600 STARTPREIS / STARTING PRICE € 300 German painter, graphic artist and bookplate artist of the Expressionist movement. Born on 27 August 1878 in Schönbrunn near Landshut, the son of a teacher, he studied painting under Franz von Stuck and etching under Peter Halm at the Munich Academy of Fine Arts from 1901 to 1905. Master student, Villa Romana Prize in 1910 with a stay in Florence, professorships in Munich (1920) and Leipzig (1928–1933, dismissed for his critical stance towards the regime). Geiger began with impressionist bookplates, etchings and lithographs (e.g. for Wedekind, Dehmel), turned to portrait painting (influenced by El Greco, Goya, Velázquez), and after 1933, in ‘internal exile’ at Lake Chiemsee, created watercolours, landscapes and critical drawings of the Nazi era; late works include harmonious still lifes and abstract flower paintings. Further artists and styles: Franz von Stuck, Peter Halm, Ernst Barlach, Max Klinger, Hans Purrmann, Albert Weisgerber, Rupprecht Geiger, Expressionism, bookplates, etchings, Villa Romana Prize, Munich Academy, Leipzig Academy, Chiemsee, Feldwies, internal emigration, portrait painting, still lifes PLEASE NOTE: The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked ° at the estimate), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium. This amounts to 13% for paintings, drawings, graphic works and sculptures and 20% for photographs and all other items. The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Geiger, Willi 1878 Schönbrunn bei Landshut - 1971 München Stierkampf in Sevilla, Spanien · 1907. Radierung mit Plattenton · 21,9 x 29,2 cm (Darstellungsgröße). Oben rechts in der Platte signiert und datiert: Willi Geiger Sevilla (19)07. Unten links in Bleistift Druckerangabe: Heinr. Wetteroth München. Rahmen mit Glas.
Drei Arbeiten, u.a. "Zitronenzweig in einem Krug (ca. 1910)", "Till Eulenspiegel". Radierungen (l. ALtersspuren, gebräunt), je mit Bleistift sign. Plattenrand bis 27x 23 cm, Blattmaß bis 37x 29 cm.
Cádiz, Plaza de Isabel Öl auf Leinwand. 1927. 73,5 x 110,5 cm. Unten rechts mit Pinsel in Schwarz signiert "Geiger" und datiert. Über die Plaza de Isabel in Cádiz fällt der Blick hinaus aufs offene Meer. Der sichere Duktus, die spitzwinklige Formensprache, charakteristisch für die Zwanziger Jahre, und die heiter leuchtende, helle Palette entsprechen dem Sujet vortrefflich. Seine große Begeisterung für Spanien, dessen Kultur und Naturschönheit hielt Geiger in zahlreichen Gemälden und Graphiken fest, auch noch nach seiner Rückkehr nach Deutschland 1925. 1928 wurde er an die Staatliche Akademie nach Leipzig berufen, jedoch 1933 aufgrund seiner Opposition zum Nationalsozialismus gekündigt und seine Arbeiten als "entartet" diffamiert. Willi Geiger hatte bereits nach seinen Studien in München, unter anderem bei Franz von Stuck und Peter Halm, schon früh erste Erfolge als Künstler erzielen können. Bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs lebte er in Berlin, zog euphorisch wie viele in den Krieg, wurde aber von der grausamen Realität schnell eingeholt und psychisch schwer belastet. Nach Kriegsende nahm er ab 1920 eine Professur an der Münchner Kunstgewerbeschule an. Die Malerei brachte ihm allmählich wieder Ruhe, und sein Stil wandelte sich verstärkt hin zum Expressionismus. Preise und Stipendien ermöglichten ihm längere Aufenthalte in Italien und Spanien, wohin er immer wieder zurückkehren sollte. - Provenienz: Privatbesitz Berlin - Wir bitten darum, Zustandsberichte zu den Losen zu erfragen, da der Erhaltungszustand nur in Ausnahmefällen im Katalog angegeben ist. - Please ask for condition reports for individual lots, as the condition is usually not mentioned in the catalogue.
Cartella originale di cm 36x28,5 con titolo e nome dell'artista impressi in oro al piatto anteriore. 4 pagine di frontespizio e indice e 30 tavole collotipiche. Prima edizione di 200 esemplari dedicata al suo professore dell'Accademia, Franz Von Stuck. Editore: Monaco di Baviera, F. Bruckmann, 1903.
Geiger, Willi (1878-1971). (Bullfight). Etching, 17,5x22,5 cm., signed and numb. "12/45" in pencil, signed and dated "1919" in the plate. - Some foxing, especially blank margins. AND a drypoint "Ausziehende Herd" (illegibly signed in pencil).
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Willi Geiger - Fjodor M. Dostojewski. Das junge Weib. Eine Novelle. Mit Radierungen von Willi Geiger. Leipzig, E. A. Seemann [1922]. Mit zwölf signierten Radierungen. Pappband mit Deckelschild. Unnummeriertes Exemplar, wie die 200 Vorzugsexemplare mit signierten Radierungen, darunter auch das Titelblatt mit großer Vignette und radiertem Text nach Geigers Handschrift. - Auf Velin. 36,0 : 27,5 cm. 89, [5] Seiten, 12 Radierungen. - Ränder berieben, Deckel und Rücken mit Gebrauchsspuren. - Vorsätze erneuert. Vortitelblatt mit handschriftlichem Besitzvermerk. Schnitt und die Seitenränder durchgehend mit einigen kleinen Stockflecken. Katalog Lindenau-Museum 791-802 [Keywords: Books of the 20 Century ]
WILLI GEIGER Schönbrunn bei Landshut 1878 - 1971 München Orpheus. Nackte männliche Gestalt mit Lyra. Tuschfederzeichnung über schwarzer Kreide und Bleistift 1919. Signiert und datiert. Auf chamoisfarbenem Bütten. 37,4 x 28,1 cm. Ränder leicht gebräunt und etwas unfrisch. [ms]
Geiger, Willi (1878 Schönbrunn near Landshut - 1971 Munich) "Portrait von Heinrich Mann" (1921), etching, numbered "75/100" lower left, signed lower right in the plate and by hand, plate size approx. 20.5x14.5cm, sheet size approx. 32,5x25cm, sheet browned *This object is subject to a resale rights. **Heinrich Mann (1871 Lübeck - 1950 Santa Monica, California), was a well-known German writer and the brother of Thomas Mann. Geiger, Willi (1878 Schönbrunn bei Landshut - 1971 München) "Portrait von Heinrich Mann" (1921), Radierung, unten links nummeriert "75/100", unten rechts in der Platte, sowie händisch signiert, Plattengröße ca. 20,5x14,5cm, Blattgröße ca. 32,5x25cm, Blatt gebräunt *Dieses Objekt ist folgerechtspflichtig. **Heinrich Mann (1871 Lübeck - 1950 Santa Monica, Kalifornien), war ein bekannter deutscher Schriftsteller und der Bruder von Thomas Mann.
Geiger, Willi 1878 Schönbrunn bei Landshut - 1971 München Eigenhändiger Brief mit farbiger Zeichnung vom 14.2.1968 · 20,9 x 21,5 cm (Blattgröße). Papier gefaltet. Rahmen mit Glas.
Geiger, Willi 1878 Schönbrunn bei Landshut - 1971 München Konvolut von zwei Radierungen: 1) "Johannisnacht", 14,1 x 12,5 cm (Darstellungsgröße). Unten rechts handsigniert und datiert: Willi Geiger 1903. Unten links am Papierrand betitelt: Johannisnacht. 2) "Die Wüste", 19,8 x 12,7 cm (Darstellungsgröße). Unten rechts in der Platte gewidmet und datiert: An Lulu. VI. (19)03. Unten rechts handsigniert und datiert: Willi Geiger 1903. Unten links am Papierrand betitelt: Die Wüste. Gebräunt. Papierknicke. Jeweils ohne Rahmen.
Geiger, Willi 1878 Schönbrunn bei Landshut - 1971 München Konvolut von drei Radierungen: 1) "Zigeuner", 1919, 34,5 x 28 cm (Plattengröße). Unten rechts handsigniert: Geiger. Unten links nummeriert: 46/75. 2a) "Stierkampf", 28 x 24 cm (Plattengröße). Oben links in der Platte signiert und datiert: Willi Geiger (19)07. Unten rechts handsigniert und datiert: W. Geiger 1907. 2b) Torero, 6 x 6 cm (Plattengröße). Unten rechts monogrammiert: G. Fleckig. 3) Flamenco-Tänzer, 34,3 x 38,8 cm (Plattengröße). Unten rechts handsigniert: Geiger. Jeweils gebräunt und stockfleckig. Papiereinrisse. Jeweils ohne Rahmen.
Willi Geiger, 1878 Landshut-1971 Munich, view of a village in a hilly landscape, signed at the bottom right and dated 1921, approx. 32x48cm, pp, etc., frame approx. 44x58cm . German Description: Willi Geiger, 1878 Landshut-1971 München, Blick auf eine Ortschaft in hügeliger Landschaft, rechts unten signiert und dat. 1921, ca. 32x48cm, PP, u.Gl., R. ca. 44x58cm
"Die Kreatur", "Der Generalstab", "Sie starben in Polen", "Luftschutzkeller", "Wann kommt die Reihe an mich?", "Verschüttet", "Allein", "Bombenfallen", "Dolorosa", "Golgatha", "Das Bett des Kindes", "Mors certa sed hora incerta", "Todesmarsch", "Die weiße Fahne", "Und wieder zog ein Sommer ins Land", "Brennende Heimat", "Geburt des Mars", Querformate, jeweils im Passepartoutrahmen mit den Maßen 30 cm x 40 cm / "Die Kreatur", "Der Generalstab", "Sie starb in Polen", "Luftschutzkeller", "Wann kommt die Reihe an mich?", "Verschüttet", "Allein", "Bombenfallen", "Dolorosa", "Golgatha", "Das Bett des Kindes", "Mors certa sed hora incerta", "Todesmarsch", "Die weiße Fahne", "Und wieder zog ein Sommer ins Land", "Brennende Heimat", "Geburt des Mars", landscape formats, each in a passe-partout frame measuring 30 cm x 40 cm
Geiger, Willi (1878-1974), Maler. 7 eigenhändige Postkarten an Hubert Rank (1925-2000), dabei 4 Karten aus Spanien, datiert 1923 bis 1970, auch mit Beischriften von Ehefrau Clara Geiger. Enthält zahlreiche Informationen zu seinem mehrjährigen Aufenthalt in Spanien, auch im Haus des Empfängers. – Beiliegend: Willi Geiger, Brief an Hubert Rank, 25. Nov. 1961. »Nach 56 jahrelangem Zusammensein ist es unendlich schwer sich mit einem neuen Lebensrhythmus zurecht zu finden; es kann nur die Arbeit Hilfe bringen.« Zu beziehen auf den Tod von Clara Geiger. – Weiter beiliegend: Postkarte von Rupprecht Geiger und Monika an Hubert Rank, 1972.
Kampfszene. Öl auf Leinwand, doubliert. Sign. und dat. 1940. 160 x 230 cm. (80) - Wie das folgende Los, stammt auch dieses sehr großformatige Gemälde aus der Zeit, die Geiger zurückgezogen auf einem alten Bauernhof in Feldwies am Chiemsee verbrachte, um seine Malkunst zu vervollkommnen und sicher auch, um der Verfolgung durch die Nationalsozialisten zu entgehen, die seine Kunst als entartet eingestuft hatten. - Nackte Männer in wildem Kampf nehmen die gesamte Bildhöhe ein. Der Betrachter ist dicht an sie gerückt und wird so Teil der Schlacht. Im Zentrum steht ein junger Mann, den Körper gedreht, um zu einem Schlag mit seinem langen Messer auszuholen. Der Angriff gilt dem Rückenakt am linken Bildrand, der wie ein Echo die Bewegung aus anderer Perspektive aufnimmt. Im Hintergrund weitere Kämpfer, während im Vorder- und Mittelgrund Leichen liegen oder schon weggetragen werden. Der stark verdunkelte Himmel unterstützt den düsteren Eindruck. Der Zweite Weltkrieg war in vollem Gange, als Geiger dieses Bild schuf. Doch es bezieht keine Stellung. Wer ist wer? Wer ist Feind, wer gehört zum eigenen Lager? Es stehen sich nackte Männer gegenüber, ohne erkennbare Zugehörigkeit. Dies führt die Sinnlosigkeit der gewaltsamen Konfrontation deutlich vor Augen. Es geht um das nackte Überleben, im wahrsten Sinne des Wortes. Der Betrachter wird in die Konfrontation hineingezogen. Allein das große Bildformat macht eine Distanzierung fast unmöglich. Und mit der Nähe erlebt er auch alle Emotionen der Protagonisten, von Wut, Angst, Hass, Verzweiflung und bis zur vollkommenen Gleichgültigkeit und letztendlich Auflösung der kriegerischen Situation durch den Tod.
Arkadischer Akt am Wasser. Öl auf Leinwand, doubliert. Sign. und dat. 1942. 90 x 110,5 cm. (80) - Geiger studierte an der Kunstgewerbeschule und anschließend an der Technischen Hochschule in München, sowie ab 1903 unter Franz von Stuck und Peter Halm an der Münchner Akademie. Nach einem längeren Aufenthalt in Berlin, kehrte er nach München zurück und erhielt an der Kunstgewerbeschule eine Professur. In der Zeit des Nationalsozialismus verlor er 1933 seinen Posten und wurde zu den "entarteten Künstlern" gezählt. Zahlreiche seiner Werke wurden beschlagnahmt und zerstört. Geiger zog sich an den Chiemsee zurück und malte hier weiter. Aus dieser Zeit der Isolation stammt dieses Gemälde sowie das vorherige Los 3320. Zu sehen ist hier ein üppiger weiblicher Akt in einer Landschaft mit Gewässer rechts. Die Frau nimmt den gesamten Bildraum ein, scheint in ihn hineinbeschrieben, ohne hineingezwängt zu wirken. Die runden, weichen und vollen Formen, ihr ruhiger, sanfter Gesichtsausdruck und die friedliche Landschaft stehen in Kontrast zur entbehrungsreichen Realität des Krieges, die allgegenwärtig war. So kann das Bild als Erinnerung an bessere Zeiten oder als hoffnungsvoller Ausblick auf friedvollere Zeiten gesehen werden.
Willi Geiger. Tauromachie. 31 Radierungen. Leipzig, E. A. Seemann [um 1925]. Mit 31 signierten Radierungen, davon eine als Titel. Originalhalbpergamentband mit illustriertem Vorderdeckel. Exemplar 18/100. - Mit einem einleitenden Text von August L. Mayer. - 1926 erschien in der Reihe »Malerbücher« der Band »Spanien«, 1931 eine weitere Stierkampf-Folge des Künstlers. 25,8 : 32,0 cm. [16] Seiten, 31 Radierungen. - Vorderdeckel mit drei oberflächlichen Fehlstellen im Bezugspapier. - Vorderes Vorsatzblatt mit Eckeinriss. Einige Seiten mit schwachen Stockflecken. Kat. Lindenau Museum 735-765 [Keywords: Modern Art ] Achtung! Lose 1-281 werden am Samstag ab 14 Uhr aufgerufen, Lots 301-653 bereits ab 10 Uhr Please note! Lots 1-281 start at 2 p.m., Lots 301-653 already start 10 a.m.
(1878 Landshut - München 1971). 5 Bl. mit Stierkampfszenen. Kaltnadelradierungen, wohl 1.H. 20. Jh. Alle sign., tls. dat., tls. num., tls. mit dem Titel i.d. Platte. 4 Bl. unter Passep. mont. Matador mit Degen u. Tuch. Plgr. 26,5 20,3, Blgr. 37,3 x 29 cm. - "entrando a matar", auf Japan, 1922. 20 x 25,5, Blgr. 24 x 37 cm. - "banderillas". Plgr. 21 x26,7, Blgr. 27 x 37,5 cm. - Ein Matador u. 4 Banderilleros stehen einem Stier gegenüber. 24,7 x 39, Blgr. 38 x 51 cm. Mit dem Monogr. i.d. Platte. - Bandilleros u. Stier in der Arena. Plgr. 35,3 x 40,7, Blgr. 38,3 x 50,2 cm. - Ex. 37/75 cm.
(1878 Landshut - München 1971). 3 Kaltnadelradierungen mit Stierkampfszenen, ca. 1922. Je ca. 10,5 x 14,5, Blgr. 25,5 x 30 cm. Sign. u. num. In Fotoecken unter Passep. mont. Aus der Folge von 31 Radierungen "Tauromachie". - Jwls. Ex. 39/100. - Ein Matador im Begriffe, den Stier im Sitzen zu töten, Übergeben der Banderillos, Ovation. - Äußere Ränder schmal lichtrandig.
Geiger, Willi (1878-1971). 2 lith. Blätter, jeweils mit Bleistift signiert, ein Blatt datiert 1969 und numeriert als einer von 30 Drucken: Am 12. Juni 1966 / »Ayyyyy«. Illustration mit faksimilierter Handschrift des Künstlers. 51:69,7 und 54,5:38,5 cm.
Artist(s): Willi Geiger (Austrian, 1878-1971) Medium: Etching. Signature(s): Pencil signed, numbered (19/50), and "Heinrich Mann" is inscibed in ink, below. Paperwork: N/A Damage: Mat burn and gilt loss to the frame. Measurement(s): 8" x 6" (impression), 17" x 14" (frame) In-house shipping is available. Please see our website regarding our in-house shipping procedures.
Geiger, Willi (1878-1971). 2 lith. Blätter, jeweils mit Bleistift signiert, ein Blatt datiert 1969 und numeriert als einer von 30 Drucken: Am 12. Juni 1966 / »Ayyyyy«. Illustration mit faksimilierter Handschrift des Künstlers. 51:69,7 und 54,5:38,5 cm.
(Schönbrunn bei Landshut 1878-1971 München), Arkadischer Akt am Wasser. Öl auf Leinwand, doubliert. Sign. und dat. 1942. 90 x 110,5 cm. (135) Geiger studierte an der Kunstgewerbeschule und anschließend an der Technischen Hochschule in München, sowie ab 1903 unter Franz von Stuck und Peter Halm an der Münchner Akademie. Nach einem längeren Aufenthalt in Berlin, kehrte er nach München zurück und erhielt an der Kunstgewerbeschule eine Professur. In der Zeit des Nationalsozialismus verlor er 1933 seinen Posten und wurde zu den "entarteten Künstlern" gezählt. Zahlreiche seiner Werke wurden beschlagnahmt und zerstört. Geiger zog sich an den Chiemsee zurück und malte hier weiter. Aus dieser Zeit der Isolation stammt dieses Gemälde sowie das vorherige Los 3320. Zu sehen ist hier ein üppiger weiblicher Akt in einer Landschaft mit Gewässer rechts. Die Frau nimmt den gesamten Bildraum ein, scheint in ihn hineinbeschrieben, ohne hineingezwängt zu wirken. Die runden, weichen und vollen Formen, ihr ruhiger, sanfter Gesichtsausdruck und die friedliche Landschaft stehen in Kontrast zur entbehrungsreichen Realität des Krieges, die allgegenwärtig war. So kann das Bild als Erinnerung an bessere Zeiten oder als hoffnungsvoller Ausblick auf friedvollere Zeiten gesehen werden.
(Schönbrunn bei Landshut 1878-1971 München), Kampfszene. Öl auf Leinwand, doubliert. Sign. und dat. 1940. 160 x 230 cm. (135) Wie das folgende Los, stammt auch dieses sehr großformatige Gemälde aus der Zeit, die Geiger zurückgezogen auf einem alten Bauernhof in Feldwies am Chiemsee verbrachte, um seine Malkunst zu vervollkommnen und sicher auch, um der Verfolgung durch die Nationalsozialisten zu entgehen, die seine Kunst als entartet eingestuft hatten. - Wild sich im Kampf gegenüberstehende nackte Männer nehmen die gesamte Bildhöhe ein. Der Betrachter ist dicht an sie gerückt und wird so Teil der Schlacht. Im Zentrum steht ein junger Mann, den Körper gedreht, um zu einem Schlag mit seinem langen Messer auszuholen. Der Angriff gilt dem Rückenakt am linken Bildrand, der wie ein Echo die Bewegung aus anderer Perspektive aufnimmt. Im Hintergrund weitere Kämpfer, während im Vorder- und Mittelgrund Leichen liegen oder schon weggetragen werden. Der stark verdunkelte Himmel unterstützt den düsteren Eindruck. Der Zweite Weltkrieg war in vollem Gange, als Geiger dieses Bild schuf. Doch es bezieht keine Stellung. Wer ist wer? Wer ist Feind, wer gehört zum eigenen Lager? Es stehen sich nackte Männer gegenüber, ohne erkennbare Zugehörigkeit. Dies führt die Sinnlosigkeit der gewaltsamen Konfrontation deutlich vor Augen. Es geht um das nackte Überleben, im wahrsten Sinne des Wortes. Der Betrachter wird in die Konfrontation hineingezogen. Allein das große Bildformat macht eine Distanzierung fast unmöglich. Und mit der Nähe erlebt er auch alle Emotionen der Protagonisten, von Wut, Angst, Hass, Verzweiflung und bis zur vollkommenen Gleichgültigkeit und letztendlich Auflösung der kriegerischen Position durch den Tod.
(1878 Landshut - München 1971). 5 Bl. mit Stierkampfszenen. Kaltnadelradierungen, wohl 1.H. 20. Jh. Alle sign., tls. dat., tls. num., tls. mit dem Titel i.d. Platte. 4 Bl. unter Passep. mont. Matador mit Degen u. Tuch. Plgr. 26,5 20,3, Blgr. 37,3 x 29 cm. - "entrando a matar", auf Japan, 1922. 20 x 25,5, Blgr. 24 x 37 cm. - "banderillas". Plgr. 21 x26,7, Blgr. 27 x 37,5 cm. - Ein Matador u. 4 Banderilleros stehen einem Stier gegenüber. 24,7 x 39, Blgr. 38 x 51 cm. Mit dem Monogr. i.d. Platte. - Bandilleros u. Stier in der Arena. Plgr. 35,3 x 40,7, Blgr. 38,3 x 50,2 cm. - Ex. 37/75 cm. D
(1878 Landshut - München 1971). 3 Kaltnadelradierungen mit Stierkampfszenen, ca. 1922. Je ca. 10,5 x 14,5, Blgr. 25,5 x 30 cm. Sign. u. num. In Fotoecken unter Passep. mont. Aus der Folge von 31 Radierungen "Tauromachie". - Jwls. Ex. 39/100. - Ein Matador im Begriffe, den Stier im Sitzen zu töten, Übergeben der Banderillos, Ovation. - Äußere Ränder schmal lichtrandig.
(1878 Schönbrunn bei Landshut - 1971 München) Der Läufer In der diagonalen Komposition, welche die Dynamik des Läufers zum Ausdruck bringt, verbindet Geiger Stilelemente des Expressionismus und der Neuen Sachlichkeit mit Einflüssen El Grecos, wie es für sein Oeuvre charakteristisch ist. Geiger studierte ab 1903 bei Franz von Stuck und Peter Halm an der Münchner Akademie, u. a. zusammen mit Hans Purrmann und Albert Weisgerber. 1909/10 erhielt er auf Vorschlag Max Klingers den Villa-Romana-Preis. Bis 1914 lebte Geiger in Berlin und stellte bei den Galerien von Cassirer und Gurlitt aus. Wie für viele andere Maler wurde auch für Geiger der I. Weltkrieg zur Zäsur - menschlich und künstlerisch, er bewirkte seine Zuwendung zum Expressionismus. 1918-1923 wirkte er als Professor an der Münchener Kunstgewerbeschule, danach lebte er längere Zeit in Spanien, bis er 1928 an die Staatl. Akademie nach Leipzig berufen wurde. Nach der sog. "Machtergreifung" wurde Geiger aufgrund seiner Opposition zum Nationalsozialismus entlassen, viele Arbeiten als "entartet" verfemt. Werke Geigers befinden sich u. a. im Museum of Modern Art in New York, in der Albertina in Wien, im Museum der bildenden Künste in Leipzig und in der Städt. Galerie im Lenbachhaus in München. Öl/Lwd., doubl.; R. u. sign. u. dat. (19)26. 60 cm x 80 cm. Rahmen. Oil on canvas, relined. Signed and dated (19)26.
(Schönbrunn bei Landshut 1878-1971 München), Arkadischer Akt am Wasser. Öl auf Leinwand, doubliert. Sign. und dat. 1942. 90 x 110,5 cm. (135) Geiger studierte an der Kunstgewerbeschule und anschließend an der Technischen Hochschule in München, sowie ab 1903 unter Franz von Stuck und Peter Halm an der Münchner Akademie. Nach einem längeren Aufenthalt in Berlin, kehrte er nach München zurück und erhielt an der Kunstgewerbeschule eine Professur. In der Zeit des Nationalsozialismus verlor er 1933 seinen Posten und wurde zu den "entarteten Künstlern" gezählt. Zahlreiche seiner Werke wurden beschlagnahmt und zerstört. Geiger zog sich an den Chiemsee zurück und malte hier weiter. Aus dieser Zeit der Isolation stammt dieses Gemälde sowie das vorherige Los 3320. Zu sehen ist hier ein üppiger weiblicher Akt in einer Landschaft mit Gewässer rechts. Die Frau nimmt den gesamten Bildraum ein, scheint in ihn hineinbeschrieben, ohne hineingezwängt zu wirken. Die runden, weichen und vollen Formen, ihr ruhiger, sanfter Gesichtsausdruck und die friedliche Landschaft stehen in Kontrast zur entbehrungsreichen Realität des Krieges, die allgegenwärtig war. So kann das Bild als Erinnerung an bessere Zeiten oder als hoffnungsvoller Ausblick auf friedvollere Zeiten gesehen werden.
(Schönbrunn bei Landshut 1878-1971 München), Kampfszene. Öl auf Leinwand, doubliert. Sign. und dat. 1940. 160 x 230 cm. (135) Wie das folgende Los, stammt auch dieses sehr großformatige Gemälde aus der Zeit, die Geiger zurückgezogen auf einem alten Bauernhof in Feldwies am Chiemsee verbrachte, um seine Malkunst zu vervollkommnen und sicher auch, um der Verfolgung durch die Nationalsozialisten zu entgehen, die seine Kunst als entartet eingestuft hatten. - Wild sich im Kampf gegenüberstehende nackte Männer nehmen die gesamte Bildhöhe ein. Der Betrachter ist dicht an sie gerückt und wird so Teil der Schlacht. Im Zentrum steht ein junger Mann, den Körper gedreht, um zu einem Schlag mit seinem langen Messer auszuholen. Der Angriff gilt dem Rückenakt am linken Bildrand, der wie ein Echo die Bewegung aus anderer Perspektive aufnimmt. Im Hintergrund weitere Kämpfer, während im Vorder- und Mittelgrund Leichen liegen oder schon weggetragen werden. Der stark verdunkelte Himmel unterstützt den düsteren Eindruck. Der Zweite Weltkrieg war in vollem Gange, als Geiger dieses Bild schuf. Doch es bezieht keine Stellung. Wer ist wer? Wer ist Feind, wer gehört zum eigenen Lager? Es stehen sich nackte Männer gegenüber, ohne erkennbare Zugehörigkeit. Dies führt die Sinnlosigkeit der gewaltsamen Konfrontation deutlich vor Augen. Es geht um das nackte Überleben, im wahrsten Sinne des Wortes. Der Betrachter wird in die Konfrontation hineingezogen. Allein das große Bildformat macht eine Distanzierung fast unmöglich. Und mit der Nähe erlebt er auch alle Emotionen der Protagonisten, von Wut, Angst, Hass, Verzweiflung und bis zur vollkommenen Gleichgültigkeit und letztendlich Auflösung der kriegerischen Position durch den Tod.