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Arno Rink Sold at Auction Prices

b. 1940 - d. 2017

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    • Arno Rink - Nacht der Gaukler, 1983
      Apr. 20, 2024

      Arno Rink - Nacht der Gaukler, 1983

      Est: -

      ARNO RINK (1940 Schlotheim - 2017 Leipzig) Nacht der Gaukler, 1983 Lithographie, 53,7 x 66,5 cm, rechts unten in Blei signiert und datiert (19)83, links unten betitelt und bezeichnet "Litho Sonderdruck".

      Kunstauktionshaus Leipzig
    • Arno Rink - Grafikmappe Revolutions- und Freiheitslieder, 1978-81
      Apr. 20, 2024

      Arno Rink - Grafikmappe Revolutions- und Freiheitslieder, 1978-81

      Est: -

      ARNO RINK (1940 Schlotheim - 2017 Leipzig) Grafikmappe Revolutions- und Freiheitslieder, 1978-81 10 Lithographien, je 65 x 49,5 cm (Blattgröße), Exemplar 45/50, Blätter jeweils rechts unten in Blei signiert und datiert, links unten betitelt und nummeriert. Herausgeber: Ministerium für Kultur in Zusammenarbeit mit dem Institut für Buchgestaltung der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig anlässlich des 67. Jahrestages der sozialistischen Oktoberrevolution. Originalkassette nicht vorhanden, Deckblatt mit Einriss (1cm), 1x Randbereich minimal stockfleckig. Enthalten sind: Versteinerter Reiter (zu Pablo Neruda: Großer Gesang) Grablegung (zu Ferdinand Freiligrath: Märzgefallene) Gefangener Ritter (zu Johann August Bürger: Der Bauer an seinen Durchlauchten Herrn) Spanisches Stilleben (zu Erich Arendt: Brot und Wein) Spanien (zu Rafael Alberti: Romanze von der Verteidigung Madrids) Gefallenenmauer (zu Johannes R. Becher: Die Mauer der Erschossenen) Ikarus (zu Peter Gosse: Munterung des Dädalus) Via Appia (zu Johannes R. Becher: Spartakus) Trauer (zu Johannes R. Becher: Deutschland) Reiterkampf (zu Wladimir Majakowski: Linker Marsch) Die Grafikmappe "Revolutions- und Freiheitslieder" beschäftigt sich mit Liedern und Texten aus verschiedenen Jahrhunderten, die Unterdrückung anklagen, Mut machen, sich selbst zu befreien und dazu aufrufen, solidarisch zu sein. Dabei handelt es sich um zeitlose Themen, deren Brisanz und Bedeutung in der Geschichte immer wieder neu aufflammen. Rink arbeitet nicht naturalistisch oder symbolisch-expressiv, sondern nähert sich der Thematik auf einer eindringlich distanzierten Ebene: Statt den bewegenden Pathos nachahmend zu illustrieren und dadurch in die Falle der Abgedroschenheit zu treten, fordert er die Betrachtenden dazu auf, sich eigenständig mit der Darstellung auseinanderzusetzen, eigene Gedanken und Gefühle zu entwickeln. Dies bewirkt eine persönlichere, tiefgreifendere und darin lang anhaltendere Beschäftigung mit der Musik und den Texten. Die Mappe war 2019 Teil der Ausstellung "Kriege und Krisen im 20. Jahrhundert" in der Rathaushalle in Frankfurt/Oder. Sie wurde zusammen mit grafischen Zyklen von Bernhard Heisig, Käthe Kollwitz und Dieter Tucholke sowie Skulpturen von Werner Stötzer und Rolf Biebl gezeigt.

      Kunstauktionshaus Leipzig
    • Arno Rink - Akt, 1980
      Apr. 20, 2024

      Arno Rink - Akt, 1980

      Est: -

      ARNO RINK (1940 Schlotheim - 2017 Leipzig) Akt, 1980 Öl auf Sperrholzplatte, 100 x 69 cm, gerahmt, rechts unten signiert und datiert (19)80. WVZ: G 80.06 Provenienz: Privatbesitz Brandenburg Rink wurde 1940 in Schlotheim (Thüringen) geboren und studierte ab 1958 drei Jahre lang an der ABF für Bildende Künste in Dresden. Nachdem er für die Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig (HGB) zunächst abgelehnt wurde, studierte er dort ab 1962 unter anderem bei Werner Tübke und Bernhard Heisig, wurde Dozent, Professor und schließlich Rektor. Er war Lehrer wichtiger zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler wie Neo Rauch, Michael Triegel, David Schnell und Tilo Baumgärtl. Nach langer Krankheit starb Arno Rink 2017 in Leipzig. Rink wird als Wegbereiter der Neuen Leipziger Schule bezeichnet und seine Malerei als sinnlich und besonders modern beschrieben. Seine Werke zeichnen sich durch einen expressiven, figurativen Stil aus. Den Kern in Arno Rinks künstlerischem Werk bildet „von Anbeginn nicht die Abstraktion, sondern die intensive Auseinandersetzung mit der Figur und den realen Dingen in der Malerei. Handwerkliche und intellektuelle Qualität prägen seine Kunst ebenso wie das unabweisbare Bedürfnis, seine Sicht des Menschen in Bilder zu bannen." (Ossowski, Christina in: Arno Rink. Frauen. Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen, Salzweg 2010). Der Akt ist bei Rink als Studienobjekt und Versuchungsthema allgegenwärtig, wobei vor allem Rückenakte Rinks Interesse weckten. „Der weibliche Akt ist für mich mehr als bloßes Grundlagenstudium oder bloßes Auffrischen von zeichnerischen Fähigkeiten. Der männliche, der weibliche Akt oder beides zusammen als Liebespaar, ist für mich ein selbstständiges Thema, an dem ich immer wieder neue Probleme entdecke, die letzten Endes in eine neue Bildidee umgesetzt werden können. Dazu kommen die natürliche Freude beim Aktmalen am Linienfluss, an der Form, an der Farbe, am Kontrast, an der Sinnlichkeit. An dem, was eben dazu gehört." (Schumann, Henry: Ateliergespräche, Leipzig 1976).

      Kunstauktionshaus Leipzig
    • Arno Rink - Via Appia, 1980
      Oct. 07, 2023

      Arno Rink - Via Appia, 1980

      Est: -

      ARNO RINK (1940 Schlotheim - 2017 Leipzig) Via Appia, 1980 Lithographie, 65,5 x 49,5 cm, hinter Glas gerahmt, rechts unten signiert und datiert (19)80, links unten betitelt und bezeichnet „Litho", mittig gewidmet „Für eine 'alte' Schlotheimerin". Leicht gebräunt.

      Kunstauktionshaus Leipzig
    • Arno Rink - Ikarus, 1978
      Oct. 07, 2023

      Arno Rink - Ikarus, 1978

      Est: -

      ARNO RINK (1940 Schlotheim - 2017 Leipzig) Ikarus, 1978 Lithographie, 50 x 64,5 cm, hinter Glas gerahmt, rechts unten in Blei signiert und datiert (19)78, links unten betitelt und bezeichnet „Litho". Leicht gebräunt.

      Kunstauktionshaus Leipzig
    • Arno Rink - Akt, 1980
      Oct. 07, 2023

      Arno Rink - Akt, 1980

      Est: -

      ARNO RINK (1940 Schlotheim - 2017 Leipzig) Akt, 1980 Öl auf Sperrholzplatte, 100 x 69 cm, gerahmt, rechts unten signiert und datiert (19)80. WVZ: G 80.06 Provenienz: Privatbesitz Brandenburg Rink wurde 1940 in Schlotheim (Thüringen) geboren und studierte ab 1958 drei Jahre lang an der ABF für Bildende Künste in Dresden. Nachdem er für die Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig (HGB) zunächst abgelehnt wurde, studierte er dort ab 1962 unter anderem bei Werner Tübke und Bernhard Heisig, wurde Dozent, Professor und schließlich Rektor. Er war Lehrer wichtiger zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler wie Neo Rauch, Michael Triegel, David Schnell und Tilo Baumgärtl. Nach langer Krankheit starb Arno Rink 2017 in Leipzig. Rink wird als Wegbereiter der Neuen Leipziger Schule bezeichnet und seine Malerei als sinnlich und besonders modern beschrieben. Seine Werke zeichnen sich durch einen expressiven, figurativen Stil aus. Den Kern in Arno Rinks künstlerischem Werk bildet „von Anbeginn nicht die Abstraktion, sondern die intensive Auseinandersetzung mit der Figur und den realen Dingen in der Malerei. Handwerkliche und intellektuelle Qualität prägen seine Kunst ebenso wie das unabweisbare Bedürfnis, seine Sicht des Menschen in Bilder zu bannen." (Ossowski, Christina in: Arno Rink. Frauen. Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen, Salzweg 2010). Der Akt ist bei Rink als Studienobjekt und Versuchungsthema allgegenwärtig, wobei vor allem Rückenakte Rinks Interesse weckten. „Der weibliche Akt ist für mich mehr als bloßes Grundlagenstudium oder bloßes Auffrischen von zeichnerischen Fähigkeiten. Der männliche, der weibliche Akt oder beides zusammen als Liebespaar, ist für mich ein selbstständiges Thema, an dem ich immer wieder neue Probleme entdecke, die letzten Endes in eine neue Bildidee umgesetzt werden können. Dazu kommen die natürliche Freude beim Aktmalen am Linienfluss, an der Form, an der Farbe, am Kontrast, an der Sinnlichkeit. An dem, was eben dazu gehört." (Schumann, Henry: Ateliergespräche, Leipzig 1976).

      Kunstauktionshaus Leipzig
    • Rink, Arno (geb. Schlotheim 1940, Grafiker),
      Jun. 01, 2023

      Rink, Arno (geb. Schlotheim 1940, Grafiker),

      Est: -

      Rink, Arno (geb. Schlotheim 1940, Grafiker), "Spanisches Stillleben", Lithografie auf Papier, signiert, bezeichnet "Spanisches Stillleben", kommentiert "Litho", nummeriert 20/25 und datiert 79, 49.7 x 60 cm

      Auktionshaus Plückbaum
    • Rink, Arno (geb. Schlotheim 1940, Grafiker),
      Jun. 01, 2023

      Rink, Arno (geb. Schlotheim 1940, Grafiker),

      Est: -

      Rink, Arno (geb. Schlotheim 1940, Grafiker), "Gefallen bei ...", Lithografie auf Papier, signiert, bezeichnet "Gefallen bei ...", "aus Lyrik", datiert 85 und nummeriert 11/15, 39.5 x 53.4 cm

      Auktionshaus Plückbaum
    • Rink, Arno (geb. Schlotheim 1940, Grafiker),
      Jun. 01, 2023

      Rink, Arno (geb. Schlotheim 1940, Grafiker),

      Est: -

      Rink, Arno (geb. Schlotheim 1940, Grafiker), "Grabtragung", Lithografie auf Papier, signiert, bezeichnet "Grabtragung", "Litho-Sonderdruck" und datiert 80, 78.2 x 52.7 cm

      Auktionshaus Plückbaum
    • Arno Rink "Indische Impressionen". 1979.
      Mar. 25, 2023

      Arno Rink "Indische Impressionen". 1979.

      Est: €1,500 - €1,800

      Arno Rink 1940 Schlotheim/Thüringen – 2017 Leipzig Federzeichnung in Tusche. U.re. in Blei signiert "Rink" und datiert sowie u.li. außerhalb der Darstellung betitelt. Im Passepartout montiert und hinter Glas in einer schwarz-goldfarbenen profilierten Leiste gerahmt. Anlässlich des 70. Geburtstages des Künstlers ausgestellt in der Kunsthalle der Sparkasse, Leipzig. Arno Rink 1940 Schlotheim/Thüringen – 2017 Leipzig Ab 1958 begann er an der Arbeiter-und-Bauern-Fakultät Dresden ein Kunststudium. Ab 1962 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Grundstudium bei W. Tübke, H. Mayer-Foreyt und H. Blume. 1967 schloss er sein Studium in der Fachklasse von B. Heisig ab und war anschließend freischaffend in Leipzig tätig. 1969 arbeitete Rink zunächst als Aspirant bei G. Eichhorn (Grafik) an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, nahm 1972 selbst die Lehrtätigkeit auf und stieg bis 1994 zum Rektor der Hochschule auf. Im Anschluss war Rink noch bis 1997 als Prorektor tätig, bevor er 2005 emeritiert wurde. Die Meisterklasse führte er noch bis 2007 weiter.

      Schmidt Kunstauktionen Dresden OHG
    • Arno Rink, Acht Illustrationen zur "Japanischen Dreigroschenoper" von Takeshi Kaiko. 1967.
      Mar. 25, 2023

      Arno Rink, Acht Illustrationen zur "Japanischen Dreigroschenoper" von Takeshi Kaiko. 1967.

      Est: €500 - €600

      Arno Rink 1940 Schlotheim/Thüringen – 2017 Leipzig Federlithografien. Jeweils unterhalb der Darstellung in Blei signiert "A. Rink" und datiert. Arno Rink 1940 Schlotheim/Thüringen – 2017 Leipzig Ab 1958 begann er an der Arbeiter-und-Bauern-Fakultät Dresden ein Kunststudium. Ab 1962 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Grundstudium bei W. Tübke, H. Mayer-Foreyt und H. Blume. 1967 schloss er sein Studium in der Fachklasse von B. Heisig ab und war anschließend freischaffend in Leipzig tätig. 1969 arbeitete Rink zunächst als Aspirant bei G. Eichhorn (Grafik) an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, nahm 1972 selbst die Lehrtätigkeit auf und stieg bis 1994 zum Rektor der Hochschule auf. Im Anschluss war Rink noch bis 1997 als Prorektor tätig, bevor er 2005 emeritiert wurde. Die Meisterklasse führte er noch bis 2007 weiter.

      Schmidt Kunstauktionen Dresden OHG
    • Arno Rink - 2 Grafiken Erotik, 1967
      Mar. 18, 2023

      Arno Rink - 2 Grafiken Erotik, 1967

      Est: -

      ARNO RINK (1940 Schlotheim - 2017 Leipzig) 2 Lithographien, 37 x 31, 3 und 30 x 36, 5 cm, rechts unten in Blei signiert und datiert (19)67. Altersspuren, jeweils mehrere Knicke und Einrisse am Rand.", stets in gedeckten Farbtönen. Das hier abgebildete Werk ist in den typischen gedeckten Farben gehalten, Braun- und Grautöne heben sich gegen die hellen, trotz allem gedeckten cremeweißen Wände und den Boden ab. Die industriell wirkende Halle erzeugt eine Ambiguität von nicht eindeutig definierbarem Innen- und Außenraum."

      Kunstauktionshaus Leipzig
    • Arno Rink - 2 Grafiken Baustellenarbeiter, 1967
      Mar. 18, 2023

      Arno Rink - 2 Grafiken Baustellenarbeiter, 1967

      Est: -

      ARNO RINK (1940 Schlotheim - 2017 Leipzig) ~|2 Grafiken Baustellenarbeiter, 1967 ~|2 Lithographien, 38 x 31 und 36 x 30 cm, rechts unten in Blei signiert und datiert (19)67. Altersspuren, jeweils mehrere Knicke und Einrisse am Rand.

      Kunstauktionshaus Leipzig
    • Arno Rink - Versammlung unter der Brücke, 1970
      Mar. 18, 2023

      Arno Rink - Versammlung unter der Brücke, 1970

      Est: -

      ARNO RINK (1940 Schlotheim - 2017 Leipzig) Versammlung unter der Brücke, 1970 Radierung, 44,2 x 31,5 (67 ~x 50) cm, rechts unten signiert und datiert (19)70. Altersspuren, Knicke und Risse am Blattrand, Papier gebräunt und leicht fleckig. Beschädigungen lediglich außerhalb der Darstellung.

      Kunstauktionshaus Leipzig
    • Arno Rink - Große Versuchung II, 2005
      Mar. 18, 2023

      Arno Rink - Große Versuchung II, 2005

      Est: -

      ARNO RINK (1940 Schlotheim - 2017 Leipzig) Große Versuchung II, 2005 Öl auf Leinwand, 148 x 124 cm, gerahmt, unten~ signiert und datiert (20)05. Das vorliegende Gemälde hat Rink in mehreren Variationen gemalt. Er ist über den Zeitraum mehrerer Jahrzehnte immer wieder zum gleichen Thema zurückgekehrt, das Motiv der Großen Versuchung hat somit ebenfalls eine besonders wichtige Stellung in seinem Œuvre. Eine Version von „Große Versuchung“ aus dem Jahr 1980 ist Teil der Staatlichen Kunstsammlung Dresden und befindet sich in der Galerie der Neuen Meister. Eine weitere Version von 1983 trägt den Titel „Versuchung II“ und befindet sich im Museum der bildenden Künste Leipzig. Die vorliegende Arbeit ist in hervorragendem Zustand und stammt aus Privatbesitz. Über Rinks „Große Versuchung“ von 1980, die einen Großteil ihrer Merkmale mit dem Gemälde von 2005 teilt, schreibt Michael Triegel: „Für mich geben die Bilder Arno Rinks immer wieder Anlass, über den fluiden Begriff der Zeit nachzudenken. […] Der Künstler Rink stellt sich in diesem Gemälde mit seinem Handwerkszeug dem Pinsel in den Schnittpunkt polarer Gegensätze. Zwei Zitate verweisen auf Werke anderer, wohl vorbildhafter Künstler, auf das Gemälde „Heiliger Hieronymus“ von Georges de La Tour und die Fotografie eines weiblichen Aktes von Helmut Newton: Der vergeistigte greise Kirchenlehrer in seiner eremitenhaften Einsamkeit des Malers des 17. Jahrhunderts kontrastiert mit der prallen Sinnlichkeit und Kraft der sich ausstellenden und darbietenden Frau des großen Fotografen des 20. Jahrhunderts, deren Schönheit im Jetzt wiederum durch die Totenfigur hinter ihr in Frage gestellt und der Vergänglichkeit überantwortet wird, in der Malerei aber Anspruch auf Dauer erheben kann. Sollte es der Anspruch der Malerei sein, den Augenblick verweilen zu lassen, dem Vergänglichen eine sich immer erneuernde Auferstehung zu sichern, spricht nicht die dem Selbstporträt Arno Rinks benachbarte Figur eines stürzenden Gekreuzigten eine andere Sprache? Ikonographisch wäre sie zuerst als Petrus zu lesen, der wohl in Nachfolge, allerdings nicht in Imitatio Christi gekreuzigt wird - kopfüber. Ist es aber bei Rink nicht Christus selbst, der als schon grau verwesender Körper in den Tod stürzt und nicht am aufgerichteten Kreuz über ihm triumphiert? Findet in der Auferstehung, an die der dargestellte Hieronymus glaubt, gar nicht statt? Ist damit die Hoffnung genommen oder besteht sie im Erleben des - auch erotischen - Moments? Die Stärke in der Kunst Arno Rinks […] scheint mir darin zu bestehen, dass sie keine Antworten aus der Höhe auktorialer Allwissenheit anbietet, sondern Fragen stellt. Es sind Fragen, Zweifel und Ängste des Künstlers, die auch die des Betrachters sind und die das Werk in der Zeit und für die Menschen Wirkung zeigen lassen. Die Zerrissenheit des Divergierenden wird in der „Großen Versuchung“ simultan dargestellt, die Gegensätze werden jedoch nicht durch Ausgleich nivelliert, sondern als Einheit aufgefasst, als eine Concordia discors, wie in den klassischen Tragödien, die lehren, dass menschliche Größe nicht allein in der Zerschlagung der Antagonismen bestehen muss, sondern in deren Ertragen liegen kann. ‚Und man ist dazu da, daß man’s ertrag. Und in dem 'Wie' da liegt der ganze Unterschied - ‘, so seufzt Hofmannsthals Feldmarschallin.“ (Triegel, Michael, in: Schwind, Karl (Hrsg.): Arno Rink. Malerei und Zeichnung, München 2015) Provenienz: Privatbesitz Nordrhein-Westfalen.

      Kunstauktionshaus Leipzig
    • Arno Rink - Italienische Begegnung II, 1997
      Mar. 18, 2023

      Arno Rink - Italienische Begegnung II, 1997

      Est: -

      ARNO RINK (1940 Schlotheim - 2017 Leipzig) Italienische Begegnung II, 1997 Öl auf Leinwand, 80 x 60 c~m, gerahmt, unten signiert und datiert (19)97. Rink wurde 1940 in Schlotheim (Thüringen) geboren und studierte ab 1958 drei Jahre lang an der ABF für Bildende Künste in Dresden. Nachdem er für die Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig zunächst abgelehnt wurde, studiert er dort ab 1962 unter anderem bei Werner Tübke und Bernhard Heisig, wurde Dozent, Professor und schließlich Rektor. Er war Lehrer wichtiger zeitgenössischer Künstler*innen wie Neo Rauch, Michael Triegel, Tilo Baumgärtl und David Schnell. Nach langer Krankheit starb Arno Rink 2017 in Leipzig. Rink wird als Wegbereiter der Neuen Leipziger Schule bezeichnet und seine Malerei als sinnlich und besonders modern beschrieben. Seine Werke zeichnen sich durch einen expressiven, figurativen Stil aus. In seiner frühen Schaffensphase war Arno Rink vom Surrealismus beeinflusst. Dessen Charakteristika erkennt man auch in seinen späteren Werken wie „Italienische Begegnung II“ noch, gleichzeitig ist es ein herausragendes Beispiel für seine unvergleichliche, geradezu revolutionär moderne Bildsprache. „Italienische Begegnung“ besitzt eine große Bedeutung in Rinks Werk und wurde in einer früheren Version bereits 1978 geschaffen. Diese befindet sich im Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien. Die hier abgebildete Arbeit besticht vor allem durch ihre Farbbrillanz und ihren außergewöhnlich guten Zustand. Rink nutzt seine eigenen Gemälde, um Motive aus Ihnen zu isolieren und neu zusammenzusetzen. So tauchen in seinem Werk „Italienische Straßenszene“ von 1983 die zwei hockenden Herren auf, während sich das Bild „Begegnung“ von 2009/2010 auf die zwei stehenden Frauenfiguren konzentriert, die im vorliegenden Gemälde und seiner Vorgängerversion am rechten Bildrand platziert sind. Im Wiederaufgreifen einer bestehenden Idee befragt Rink sich stets von neuem selbst und weist schon allein darin auf zwei der wichtigsten Wesensmerkmale der Zeit selbst hin: ihre Eigenschaft als feste Entität und gleichzeitig die ihr inhärente Wandelbarkeit. In Rinks Schaffensprozess ist damit schon angelegt, worauf viele seiner Motive ultimativ hinweisen möchten. „Die Bilder Arno Rinks scheinen mir Anker in diesem Fluss der Zeit, zuweilen Brücken, die ihn überqueren helfen, ohne fortgerissen zu werden. […] Immer wieder thematisiert Arno Rink die Zeit in seiner Kunst, ihr Rieseln in den Gesichtern seiner Porträts, im Vanitasbezug der Stillleben, die Unmöglichkeit, sie zu fassen, in seinen Sinnbildern, so im Gemälde „Italienische Begegnung“ […] - Vergangenheit im unbewegten Reiterstandbild, dessen Sockel sich auflöst, demgegenüber die Gegenwart einer Gruppe von ganz dem Augenblick lebender Menschen, Austern essend, Zeitung lesend, die Feier blühender Schönheit weiblicher Sinnlichkeit und Jugend. Ist der über allem die Arme breitende Gekreuzigte Symbol eines historischen Vergangenen oder der uns alle erwartenden Zukunft des Todes? Die Zeitebenen durchdringen sich und erscheinen simultan in der Malerei, die das Flüchtige festhält und gleichzeitig in seiner Vergänglichkeit apotropäisch bannt […].“ (Triegel, Michael, in: Schwind, Karl (Hrsg.): Arno Rink. Malerei und Zeichnung, München 2015) Provenienz: Privatbesitz Nordrhein-Westfalen.

      Kunstauktionshaus Leipzig
    • Arno Rink "Spanien". 1980.
      Sep. 17, 2022

      Arno Rink "Spanien". 1980.

      Est: €300 - €320

      Arno Rink 1940 Schlotheim/Thüringen – 2017 Leipzig Lithografie. Unter der Darstellung re. in Blei signiert "Rink" sowie datiert, u.li. bezeichnet "e.a." und betitelt. Hinter Glas in schwarz-goldfarbener profilierter Leiste gerahmt. Arno Rink 1940 Schlotheim/Thüringen – 2017 Leipzig Ab 1958 begann er an der Arbeiter-und-Bauern-Fakultät Dresden ein Kunststudium. Ab 1962 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Grundstudium bei W. Tübke, H. Mayer-Foreyt und H. Blume. 1967 schloss er sein Studium in der Fachklasse von B. Heisig ab und war anschließend freischaffend in Leipzig tätig. 1969 arbeitete Rink zunächst als Aspirant bei G. Eichhorn (Grafik) an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, nahm 1972 selbst die Lehrtätigkeit auf und stieg bis 1994 zum Rektor der Hochschule auf. Im Anschluss war Rink noch bis 1997 als Prorektor tätig, bevor er 2005 emeritiert wurde. Die Meisterklasse führte er noch bis 2007 weiter.

      Schmidt Kunstauktionen Dresden OHG
    • Arno Rink (Schlotheim 1940 - 2017 Leipzig) - Skizze zu "Spanien 1938".
      Apr. 30, 2022

      Arno Rink (Schlotheim 1940 - 2017 Leipzig) - Skizze zu "Spanien 1938".

      Est: -

      Arno Rink (Schlotheim 1940 - 2017 Leipzig) Skizze zu "Spanien 1938". Aquarell u. Bleistift auf Karton. 1974. 35,4 x 41,6 cm, unter Passepartout. Unter Glas gerahmt. Signiert, datiert, betitelt u. mit Widmung versehen. Skizze zu dem Gemälde "Spanien 1938" von 1974, das rasch als Leihgabe des Kulturministeriums in die Berliner Nationalgalerie kam, die es 1984 erwarb, und besonders oft in der DDR und auch in der Bundesrepublik ausgestellt wurde. Die Jahreszahl 1938 im Bildtitel dürfte auf den Abzug der Interbrigaden verweisen, die damals den Kampf verloren gaben und Spanien verließen. Rinks schreiendes Pferd ist ein stark abgewandeltes Zitat aus Picassos "Guernica". - Minimal stockfleckig. Unter dem Passepartout leicht gebräunt. Schaetzpreis €1000

      Dr. Irene Lehr Kunstauktionen GmbH
    • Rink, Arno (1940 Schlotheim - Leipzig 2017)
      Dec. 11, 2021

      Rink, Arno (1940 Schlotheim - Leipzig 2017)

      Est: €100 - €120

      "3 Köpfe zu Bulgakow Meister und Margarita", so li. u. mit Bleistift betitelt, re. u. sign. und dat. (19)71. Farbradierung (gebräunt, fleckig, Knicke). 36x 49 cm.

      Dannenberg
    • Arno Rink "Eos". 1988.
      Jun. 19, 2021

      Arno Rink "Eos". 1988.

      Est: €240 - €280

      Arno Rink 1940 Schlotheim/Thüringen – 2017 Leipzig Lithografie. In Blei außerhalb der Darstellung u.re. signiert "Rink" und datiert sowie li. betitelt und bezeichnet "e.a.". Im Passepartout hinter UV-Glas in einem Wechselrahmen gerahmt.

      Schmidt Kunstauktionen Dresden OHG
    • ARNO RINK (1940 SCHLOTHEIM - 2017 LEIPZIG)
      May. 02, 2021

      ARNO RINK (1940 SCHLOTHEIM - 2017 LEIPZIG)

      Est: -

      Mappenwerk ¨Der Geliebte der Morgenröte¨ (1988/89) mit 5 von ehemals 6 Lithografien (¨Judith¨, ¨Dornenkrönung¨, ¨Eos¨, ¨Aeneas¨ und ¨Marsyas¨) zu dem Text von FRANZ FÜHMANN, jeweils handsigniert und datiert, Ex. 99/105, Büchergilde Gutenberg (Frankfurt am Main), in braunem Pappschuber (55,5x41cm), Schuber mit Wasserflecken

      Auktionshaus Rotherbaum OHG
    • Rink, Arno (1940 Schlotheim - Leipzig 2017)
      Mar. 27, 2021

      Rink, Arno (1940 Schlotheim - Leipzig 2017)

      Est: €120 - €140

      "Judith I", so li. u. handschriftlich betitelt. Lithographie (l. gebräunt), re. u. mit Bleistift sign. und dat. (19)89 sowie li. u. Ex. 18/50. Sichtmaß ca. 49,5x 38 cm. PP., R., 70,5x 55,5 cm.

      Dannenberg
    • Arno Rink | Ohne Titel
      Jun. 17, 2020

      Arno Rink | Ohne Titel

      Est: €6,000 - €8,000

      RINK, ARNO 1940 Schlotheim - 2017 Leipzig Title: Ohne Titel. Date: 2001. Technique: Mischtechnik auf Karton. Measurement: 70 x 100cm. Notation: Signiert und datiert unten rechts: Rink 2001. Bezeichnet unten links: (77) 10. Signiert unten Mitte: Arno Rink. Hier zudem Widmung. Frame/Pedestal: Rahmen.

      Van Ham Kunstauktionen
    • Rink, Arno (1940 Schlotheim - Leipzig 2017)
      Mar. 21, 2020

      Rink, Arno (1940 Schlotheim - Leipzig 2017)

      Est: €240 - €280

      "Reiter", nach Neruda "Der große Gesang", so li. u. betitelt. Lithographie/Papier (Altersspuren), re. u. mit Bleistift sign. und dat. (19)78 sowie li. u. Ex. Zustandsdruck. Bildmaß ca. 36x 48 cm. R., 45,5x 56 cm.

      Dannenberg
    • RINK, Arno, ''Verspottung'', Original-Lithografie, 47 x 34,5, bez., handsigniert und datiert '89, R.
      Mar. 21, 2015

      RINK, Arno, ''Verspottung'', Original-Lithografie, 47 x 34,5, bez., handsigniert und datiert '89, R.

      Est: - €150

      RINK, Arno, ''Verspottung'', Original-Lithografie, 47 x 34,5, bez., handsigniert und datiert '89, R.

      Auktionshaus von Zengen
    • RINK, Arno, ''Eos'', Original-Lithografie, 44 x 34, bez., handsigniert und datiert '89, R.
      Mar. 21, 2015

      RINK, Arno, ''Eos'', Original-Lithografie, 44 x 34, bez., handsigniert und datiert '89, R.

      Est: - €180

      RINK, Arno, ''Eos'', Original-Lithografie, 44 x 34, bez., handsigniert und datiert '89, R.

      Auktionshaus von Zengen
    • Rink, Arno, geb. 1940, Studium an der Hochschule
      Mar. 31, 2012

      Rink, Arno, geb. 1940, Studium an der Hochschule

      Est: -

      Rink, Arno, geb. 1940, Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig bei B. Heisig, später dort Prof. und Rektor, hier: Spanien, Lithographie, handsign., betitelt und num. 22/50, ca. 39x49cm

      Henry's Auktionshaus
    • Arno Rink (1940), Maler u. Grafiker der Leipziger
      Feb. 25, 2011

      Arno Rink (1940), Maler u. Grafiker der Leipziger

      Est: -

      Arno Rink (1940), Maler u. Grafiker der Leipziger Schule, Farbradierung, u. li. bez. 'Fieber' zu Bulgakow 'Die Weiße Garde', Farbrad., u. re. handsign. u dat. '71', Blatt mit vollem Rand hinter Glas ger., am Rand fleckig, Plattenmaße 31,58 x 48,5 cm

      Historia Auctionata
    • Arno Rink (1940), Maler u. Grafiker der Leipziger
      Feb. 25, 2011

      Arno Rink (1940), Maler u. Grafiker der Leipziger

      Est: -

      Arno Rink (1940), Maler u. Grafiker der Leipziger Schule, Farbradierung, u. li. bez. 'Die Schönsten Augen' nach P. Eluard, Farbrad, für Gisela, u. re. handsign. u dat. '73', Blatt mit vollem Rand hinter Glas ger., min. fleckig, ...

      Historia Auctionata
    • Arno Rink (1940), Maler u. Grafiker der Leipziger
      Feb. 25, 2011

      Arno Rink (1940), Maler u. Grafiker der Leipziger

      Est: -

      Arno Rink (1940), Maler u. Grafiker der Leipziger Schule, Farbradierung, u. li. bez. 'Reiter' zu Bulgakow 'Die Weiße Garde', 'Farbrad.', u. re. handsign. u dat. '71', Blatt mit vollem Rand hinter Glas ger., min. fleckig, Plattenmaße 42 x 57,5 cm

      Historia Auctionata
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