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Stanley Francis Smitheman Sold at Auction Prices

b. 1927 - d. 2016

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    Seller

    Seller Location

    Price Range

    to
    • Smitheman, Stanley Francis
      Dec. 18, 2021

      Smitheman, Stanley Francis

      Est: €3,200 - €4,800

      (1927 Großbritannien 2016). Das bewaffnete Schiff seiner Majestät "Bounty" in der Bucht von Matavai, Tahiti, 1788/His Majesty's armed Vessel "Bounty" at Matavai Bay, Tahiti, 1788. Öl auf Leinwand. 49,5 x 75 cm. Gerahmt. Provenienz: Christie's South Kensington Maritime. Auktion vom 06.11.1997 Das bewaffnete Schiff seiner Majestät "Bounty" (Gnade, Wohltätigkeit) sollte ursprünglich die Barmherzigkeit Georg III. zum Ausdruck bringen. Eigens dafür wurde das zum Kohletransport genutzte Schiff "Bethia" (ca. 40 m, 215 Tonnen) von der Royal Navy nach damals neuesten technischen Erkenntissen am Unterrumpf mit einer Kupferummantelung gegen Korrosion und Wurmbefall ausgestattet, um Brotfruchtschösslinge von Tahiti auf die Westindischen Inseln zu bringen. Dort sollten die Brotfruchtbaumjungpflanzen kultiviert werden, um die Sklaven auf den Zuckerrohrplantagen nach den erlittenen Hungersnöten zu ernähren. Nachdem das Schiff unter dem Kommando Lieutnant William Bligths 27000 Meilen von Spitehead zurückgelegt hatte, ankerte die "HMS Bounty" am 27. Oktober 1788 in der Matavai Bucht. Der Aufenthalt sollte aufgrund der Ruhephase des Fruchtbrotbaums 6 Monate dauern. Das Bild vermittelt einen frischen Eindruck des friedlich in der Bucht liegenden Schiffs, ganz in der Nähe von Point Vénus, wo Captain Cook mit der "Endeavour" 20 Jahre zuvor den Venus-Transit beobachtet hatte. Die Crew frönte in diesen Monaten einem ausgelassenen, aber zunehmend zügelloserem Leben in diesem Südseeidyll. Kurz nachdem die "Bounty" wieder in See gestochen war, spitzte sich die Lage auf dem Schiff am 28.04.1789 zu: Die Knappheit des Proviants, die Notwendigkeit, die platzgreifenden Jungpflanzen mit kostbarem Trinkwasser zu versorgen und die ernüchternde Rückkehr zu dem nun mehr als schnöde anmutenden Matrosenalltag an Bord gipfelte in einer von Fletcher Christian angeführten Meuterei. Lieutnant Bligh wurde mit 17 Besatzungsmitgliedern in einer Barkasse mit spärlichem Proviant auf Hoher See ausgesetzt und dem Schicksal überlassen, während die Meutrer den Pazifik durchstreiften, um sich einen Zufluchtsort zu suchen. Letztlich ließen sie sich auf Pitcairn - ein fälschlicherweise nicht auf den Seekarten der Royal Navy eingezeichneter Ort - nieder. Die Bounty wurde vor Pitcairn niedergebrannt, damit sie unentdeckt blieben. Lieutnant Will Bligh und seine restliche Besatzung hatten es nach 3 Monaten geschafft, in Timur anzulanden. Sowohl die auf Tahiti verblieben Besatzungsmitglieder als auch die restlichen Meuterer wurden zur Rechenschaft gezogen. - Oil on canvas, framed. Provenance: Christie's South Kensington Maritime, auction 06.11.1997. D

      Kiefer Buch- und Kunstauktionen
    • Smitheman, Stanley Francis
      Oct. 16, 2021

      Smitheman, Stanley Francis

      Est: €4,000 - €6,000

      (1927 Großbritannien 2016). Das bewaffnete Schiff seiner Majestät "Bounty" in der Bucht von Matavai, Tahiti, 1788/His Majesty's armed Vessel "Bounty" at Matavai Bay, Tahiti, 1788. Öl auf Leinwand. 49,5 x 75 cm. Gerahmt. Provenienz: Christie's South Kensington Maritime. Auktion vom 06.11.1997 Das bewaffnete Schiff seiner Majestät "Bounty" (Gnade, Wohltätigkeit) sollte ursprünglich die Barmherzigkeit Georg III. zum Ausdruck bringen. Eigens dafür wurde das zum Kohletransport genutzte Schiff "Bethia" (ca. 40 m, 215 Tonnen) von der Royal Navy nach damals neuesten technischen Erkenntissen am Unterrumpf mit einer Kupferummantelung gegen Korrosion und Wurmbefall ausgestattet, um Brotfruchtschösslinge von Tahiti auf die Westindischen Inseln zu bringen. Dort sollten die Brotfruchtbaumjungpflanzen kultiviert werden, um die Sklaven auf den Zuckerrohrplantagen nach den erlittenen Hungersnöten zu ernähren. Nachdem das Schiff unter dem Kommando Lieutnant William Bligths 27000 Meilen von Spitehead zurückgelegt hatte, ankerte die "HMS Bounty" am 27. Oktober 1788 in der Matavai Bucht. Der Aufenthalt sollte aufgrund der Ruhephase des Fruchtbrotbaums 6 Monate dauern. Das Bild vermittelt einen frischen Eindruck des friedlich in der Bucht liegenden Schiffs, ganz in der Nähe von Point Vénus, wo Captain Cook mit der "Endeavour" 20 Jahre zuvor den Venus-Transit beobachtet hatte. Die Crew frönte in diesen Monaten einem ausgelassenen, aber zunehmend zügelloserem Leben in diesem Südseeidyll. Kurz nachdem die "Bounty" wieder in See gestochen war, spitzte sich die Lage auf dem Schiff am 28.04.1789 zu: Die Knappheit des Proviants, die Notwendigkeit, die platzgreifenden Jungpflanzen mit kostbarem Trinkwasser zu versorgen und die ernüchternde Rückkehr zu dem nun mehr als schnöde anmutenden Matrosenalltag an Bord gipfelte in einer von Fletcher Christian angeführten Meuterei. Lieutnant Bligh wurde mit 17 Besatzungsmitgliedern in einer Barkasse mit spärlichem Proviant auf Hoher See ausgesetzt und dem Schicksal überlassen, während die Meutrer den Pazifik durchstreiften, um sich einen Zufluchtsort zu suchen. Letztlich ließen sie sich auf Pitcairn - ein fälschlicherweise nicht auf den Seekarten der Royal Navy eingezeichneter Ort - nieder. Die Bounty wurde vor Pitcairn niedergebrannt, damit sie unentdeckt blieben. Lieutnant Will Bligh und seine restliche Besatzung hatten es nach 3 Monaten geschafft, in Timur anzulanden. Sowohl die auf Tahiti verblieben Besatzungsmitglieder als auch die restlichen Meuterer wurden zur Rechenschaft gezogen. - Oil on canvas, framed. Provenance: Christie's South Kensington Maritime, auction 06.11.1997. D

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