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Heinz Zander Sold at Auction Prices

Painter, Illustrator

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  • Heinz Zander, Mappenwerk "Schöne Überfahrt"
    Aug. 29, 2026

    Heinz Zander, Mappenwerk "Schöne Überfahrt"

    Est: -

    Heinz Zander, Mappenwerk "Schöne Überfahrt" Mappe mit sieben Radierungen von Heinz Zander und einem Begleitheft zu "Die Toteninsel" von Arnold Böcklin, herausgegeben vom Museum der Bildenden Künste in Leipzig im Jahr 1987 in einer Auflage von 60 Exemplaren, jede Graphik in Blei signiert, Einleitungsblatt mit Inhaltsverzeichnis eingelegt in schwarzer Leinenflügelmappe mit Titelschild "Heinz Zander/Schöne Überfahrt/sieben Radierungen vor Böcklins Toteninsel", Graphiken sehr gut erhalten, rückseitig Sammlungsstempel, Mappe mit geringen Gebrauchsspuren, Plattenmaße 18,5 x 23,5 cm, Blattmaße ca. 39 x 53,5 cm. Künstlerinfo: dt. Schriftsteller, Maler, Zeichner, Graphiker, Illustrator und Schriftsteller (1939 Wolfen bis 2024 Leipzig), studierte 1959–64 an der Hochschule für Graphik und Buchkunst (HGB) Leipzig bei Bernhard Heisig, anschließend freischaffend in Leipzig, 1967–70 Meisterschüler bei Fritz Cremer an der Akademie der Künste Berlin, 1968 prägende Reise in die Sowjetunion, ab 1970 freischaffend in Leipzig, in den 1980er Jahren auch als Schriftsteller tätig, Vertreter der „Leipziger Schule“, Quelle: Wikipedia. Heinz Zander, portfolio "Schöne Überfahrt" Portfolio containing seven etchings by Heinz Zander and an accompanying booklet on Arnold Böcklin’s “Die Toteninsel”, published by the Museum of Fine Arts in Leipzig in 1987 in an edition of 60 copies, each print signed in lead, introductory sheet with table of contents inserted into a black linen folder with a title label reading “Heinz Zander/Schöne Überfahrt/seven etchings based on Böcklin’s The Isle of the Dead”, Prints in very good condition, collection stamp on the reverse; portfolio shows minor signs of wear; plate dimensions 18.5 x 23.5 cm; sheet dimensions approx. 39 x 53.5 cm. Artist information: German writer, painter, draughtsman, printmaker, illustrator and writer (1939, Wolfen – 2024, Leipzig); studied from 1959 to 1964 at the Academy of Graphic Arts and Book Design (HGB) in Leipzig under Bernhard Heisig, subsequently working as a freelance artist in Leipzig, 1967–70: master student under Fritz Cremer at the Berlin Academy of Arts, 1968: formative trip to the Soviet Union; from 1970 onwards, worked as a freelancer in Leipzig; also active as a writer in the 1980s; representative of the ‘Leipzig School’; source: Wikipedia.

    Auktionshaus Mehlis GmbH
  • ZANDER, Heinz (1939 - 2024 Leipzig). 3 Blätter.
    Jun. 20, 2026

    ZANDER, Heinz (1939 - 2024 Leipzig). 3 Blätter.

    Est: -

    ZANDER, Heinz (1939 - 2024 Leipzig) 3 Blätter Radierung und Lithografie. Maximal 50 x 29 cm. Wohl Originalradierung aus dem Buch "Zwei Märchen: Der Schuhu und die fliegende Prinzessin / Magister Knauerhase" von Peter Hacks mit Illustrationen von Zander. Bleistiftsignatur und im Druck monogrammiert, 1983. 18,5 x 8 cm. / "Helena", nummeriertes Blatt 79/150, Bleistiftsignatur und in der Platte monogrammiert, 1988, 24 x 15,5 cm. / Unsignierte Lithografie, Akt mit Flügeln. Blatt 50 x 29 cm . Aufrufzeit 20. | Juni 2026 | voraussichtlich 11:18 Uhr (CET) ZANDER, Heinz (1939 - 2024 Leipzig) 3 sheets Etching and lithograph. Maximum 50 x 29 cm. Probably an original etching from the book "Zwei Märchen: Der Schuhu und die fliegende Prinzessin / Magister Knauerhase" by Peter Hacks with illustrations by Zander. Pencil signature and monogrammed in the print, 1983. 18.5 x 8 cm. / "Helena", numbered sheet 79/150, pencil signature and monogrammed in the plate, 1988, 24 x 15.5 cm. / Lithograph, nude with wings, without signature. Sheet 50 x 29 cm . Aufrufzeit 20. | June 2026 | voraussichtlich 11:18 Uhr (CET) *This is an automatically generated translation from German by deepl.com and only to be seen as an aid - not a legally binding declaration of lot properties. Please note that we can only guarantee for the correctness of description and condition as provided by the German description.

    Auktionshaus Wendl
  • ZANDER, Heinz (1939 - 2024 Leipzig). 2 Blätter.
    Jun. 20, 2026

    ZANDER, Heinz (1939 - 2024 Leipzig). 2 Blätter.

    Est: -

    ZANDER, Heinz (1939 - 2024 Leipzig) 2 Blätter Rechts unten Bleistiftsignatur und in der Platte monogrammiert. 1987. Blatt 53 x 39 cm. Aus der Mappe: "Der trockene Garten der Lüste". Auflage wohl 50 Exemplare . Blätter rückseitig etwas aufgeraut, wohl Klebespuren. Aufrufzeit 20. | Juni 2026 | voraussichtlich 11:18 Uhr (CET) ZANDER, Heinz (1939 - 2024 Leipzig) 2 sheets Signed in pencil lower right and monogrammed in the plate. 1987. Sheet 53 x 39 cm. From the portfolio: "Der trockene Garten der Lüste". Edition of probably 50 copies . Leaves somewhat roughened on reverse, probably traces of glue. Call time 20 June 2026 | probably 11:18 am (CET) *This is an automatically generated translation from German by deepl.com and only to be seen as an aid - not a legally binding declaration of lot properties. Please note that we can only guarantee for the correctness of description and condition as provided by the German description.

    Auktionshaus Wendl
  • Heinz Zander "DER TROCKENE GARTEN DER LÜSTE". 1987.
    Jun. 20, 2026

    Heinz Zander "DER TROCKENE GARTEN DER LÜSTE". 1987.

    Est: €1,200 - €1,500

    Heinz Zander 1939 Wolfen – 2024 Leipzig Zehn Radierungen auf kräftigem "Hahnemühle"-Bütten sowie ein Titelblatt mit Inhaltsverzeichnis und Impressum. Alle Blätter in der Platte u.re. monogrammiert und datiert "HZ 87" sowie in Blei signiert "Zander" u.re. Im Impressum nummeriert "20/50". Sachsenplatz-Edition M 17, herausgegeben von Hans-Peter Schulz, Galerie am Sachsenplatz, Leipzig, Staatlicher Kunsthandel der DDR. Gedruckt von Ernst Lau, Buchbindung und Kassettengestaltung Lothar Säuberlich, Satz und Druck Buchdruckerei Erich Gärtner, Leipzig. In der originalen grauen Leinenkassette. Mit den Arbeiten: a) "Münchhausens ewiger Gaul". b) "Drei Engel des Fundortes". c) "Das Fräulein vom Goldenen Zeitalter." d) "St. Sebastian, einer der numidischen Bogenschützen und das Denkmal des allbekannten Baumes". e) "Jungfrau im Gatter – mit Wächtern". f) "Die tolle Grete im Ehrenhof". g) "Sammler seltener Formen". h) "Die milde Hüterin". i) "Ein schöner Triumph der Liebe." j) "Ein Mantel der großen Philosophen bewacht von eifersüchtigen Philosophikern". Nicht mehr im WVZ Hartleb. Zur Mappe vgl.: Heinz Zander; Hans-Peter Schulz: Heinz Zander. Malerei und Zeichnungen. Leipzig 1989, M17. c), e), f), h) abgebildet in: Heinz Zander; Gerd Lindner: Heinz Zander. Wanderungen auf vergessenen Wegen. Bad Frankenhausen 2016. S. 60–63. Heinz Zander 1939 Wolfen – 2024 Leipzig Maler, Grafiker, Illustrator, Autor und Vertreter der Leipziger Schule. 1959–64 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig bei Bernhard Heisig. Anschließend bis 1967 Meisterschülerstudium bei Fritz Cremer an der Akademie der Künste in Berlin. Freischaffend in Leipzig tätig, seit 1965 außerdem als Autor von Romanen, Erzählungen und Essays. Illustrationen entstanden u.a. zu Ludwig Bechsteins "Hexengeschichten" (1986), Bertolt Brechts "Die heilige Johanna der Schlachthöfe" (1968). In seiner Maltechnik (farbige Harz-Öl-Lasuren) bezieht sich Zander auf Alte Meister wie Hieronymus Bosch, Grünewald, Altdorfer und in seiner Formsprache auf die italienischen Manieristen (wie Pontormo und Bronzino). Altenburg, Erfurt, Leipzig und Bad Frankenhausen zeigten über fünfzig Jahre hinweg mehrere Einzelausstellungen. Please note that according to German law there is 2,0% ''droit de suite'' of the purchase price on top of the premium.

    Schmidt Kunstauktionen Dresden OHG
  • Zander, Heinz: Kompositionsstudie
    Jun. 06, 2026

    Zander, Heinz: Kompositionsstudie

    Est: €300 - €400

    Kompositionsstudie Bleistift auf Velin. 19,8 x 25,6 cm. Unten rechts mit Bleistift signiert "Zander" sowie mit Farbangaben in der Darstellung. Phantastische Komposition mit einem hell leuchtenden Männerkörper in der bei Zander häufig auftretenden flachen Strandlandschaft. - Provenienz: Erhard Kaps, Leipzig (Geschenk des Künstlers, verso mit Sammlerstempel, Lugt 3549) Privatbesitz Leipzig - Wir bitten darum, Zustandsberichte zu den Losen zu erfragen, da der Erhaltungszustand nur in Ausnahmefällen im Katalog angegeben ist. - Please ask for condition reports for individual lots, as the condition is usually not mentioned in the catalogue.

    Bassenge Auctions
  • Zander, Heinz: Reiterin
    Jun. 06, 2026

    Zander, Heinz: Reiterin

    Est: €500 - €700

    Reiterin Bleistift auf festem gelblichen Velin. 47,8 x 35,8 cm. Unten rechts mit Bleistift signiert "Zander". Vehement bewegte Studienzeichnung, deren Unvollständigkeit zur Lebendigkeit der Szene beiträgt. Zander, früher Vertreter der Leipziger Schule, studierte ab 1959 an der dortigen Hochschule für Grafik und Buchkunst bei Bernhard Heisig und war von 1967 bis 1970 Meisterschüler bei Fritz Cremer an der Akademie der Künste Berlin (Ost). - Provenienz: Erhard Kaps, Leipzig (Geschenk des Künstlers, verso mit Sammlerstempel, Lugt 3549) Privatbesitz Leipzig - Wir bitten darum, Zustandsberichte zu den Losen zu erfragen, da der Erhaltungszustand nur in Ausnahmefällen im Katalog angegeben ist. - Please ask for condition reports for individual lots, as the condition is usually not mentioned in the catalogue.

    Bassenge Auctions
  • Zander, Heinz: Mythologische Szene
    Jun. 06, 2026

    Zander, Heinz: Mythologische Szene

    Est: €700 - €900

    Mythologische Szene Bleistift auf gelblichem Velin. 1989. 39,5 x 42 cm. Unten links mit Bleistift signiert "Zander", unten rechts datiert. Mitten im Sprung, vereint in eleganter Bewegung, hält Zander Pferd und mythologische Frauenfigur vor dem tiefen Horizont einer steinigen Küstenlandschaft fest. Fein differenzierte Schraffuren schildern treffend die Muskelpartien, schwingenden Gewänder und wehenden Haare. Möglicherweise handelt es sich bei den zarten Rötelspuren um Farbabrieb. - Provenienz: Erhard Kaps, Leipzig (Geschenk des Künstlers, verso mit Sammlerstempel, Lugt 3549) Privatbesitz Leipzig - Wir bitten darum, Zustandsberichte zu den Losen zu erfragen, da der Erhaltungszustand nur in Ausnahmefällen im Katalog angegeben ist. - Please ask for condition reports for individual lots, as the condition is usually not mentioned in the catalogue.

    Bassenge Auctions
  • Zander, Heinz: Für Piranesi
    Jun. 06, 2026

    Zander, Heinz: Für Piranesi

    Est: €600 - €800

    "Für Piranesi" Zimmermannsbleistift und Rötel auf genarbtem Bütten. 1986. 28,6 x 46 cm. Unten rechts mit Bleistift signiert "Zander" und datiert, unten links betitelt. Surrealistische Elemente treffen bei Heinz Zander, wie so häufig bei den Künstlern der Leipziger Schule, auf die Gestaltungsweise des italienischen Barocks und des Manierismus. Seine dramatisch bewegten Figuren sind hier begleitet von bröckelnden Ruinen, der komplexe allegorische oder mythologische Kontext erschließt sich nicht sogleich. Neben Jacques Callot ist vor allem Piranesi eines der großen Vorbilder des Künstlers. - Provenienz: Erhard Kaps, Leipzig (Geschenk des Künstlers, verso mit Sammlerstempel, Lugt 3549) Privatbesitz Leipzig - Wir bitten darum, Zustandsberichte zu den Losen zu erfragen, da der Erhaltungszustand nur in Ausnahmefällen im Katalog angegeben ist. - Please ask for condition reports for individual lots, as the condition is usually not mentioned in the catalogue.

    Bassenge Auctions
  • Zander, Heinz: Portrait eines jungen Mannes
    Jun. 06, 2026

    Zander, Heinz: Portrait eines jungen Mannes

    Est: €400 - €600

    Portrait eines jungen Mannes Bleistift auf gelblichem Velin. 1982. 33,5 x 27,2 cm. Unten rechts mit Bleistift signiert "Zander" und datiert. Der nach rechts gedrehte Kopf und die weit nach links blickenden Augen erzeugen in ihrer gegensätzlichen Ausrichtung einen spannungsvollen Ausdruck des sicher gestalteten und fein durchmodellierten Portraits. - Provenienz: Erhard Kaps, Leipzig (Geschenk des Künstlers, verso mit Sammlerstempel, Lugt 3549) Privatbesitz Leipzig - Wir bitten darum, Zustandsberichte zu den Losen zu erfragen, da der Erhaltungszustand nur in Ausnahmefällen im Katalog angegeben ist. - Please ask for condition reports for individual lots, as the condition is usually not mentioned in the catalogue.

    Bassenge Auctions
  • Zander, Heinz: Liegende mit schwebenden Gebeinen
    Jun. 05, 2026

    Zander, Heinz: Liegende mit schwebenden Gebeinen

    Est: €8,000 - €10,000

    Liegende mit schwebenden Gebeinen Öl auf Hartfaser. 1987. 70 x 100 cm. Unten links mit Pinsel in Schwarz monogrammiert "HZ" und datiert. Verführung und Morbides, Reiz und Bedrohung liegen hier dicht nebeneinander. Die Schönheit und die Abgründigkeit der Welt zeigt Zander mit seinem charakteristischen, altmeisterlich wirkenden Malstil. Unterschiedliche Bilderzählungen deuten sich in der Darstellung synchron an, vor allem aber scheint sich Zander auf das Motiv von Venus und Amor am Band zu beziehen. Das sinnlich durchmodellierte Gesicht und der reizvoll drapierte Körper der Frau wirken zunächst anziehend, das marmorbleich-steingraue Inkarnat erschreckt jedoch in seiner Kälte und Perfektion, während das pralle Kissen unter ihrem Oberkörper vergleichsweise lebensvoll erscheint. Erschreckend sind auch die Attribute der liegenden Schönheit: Neben der am roten Bändchen schwebenden Knochenassemblage mit angedeuteten Flügeln liegen unter ihren Beinen unbestimmbare, an die Haut eines Tieres oder einen Vogelbalg erinnernde, schlaff-gewundene Objekte. Besonders effektvoll wirkt die virtuos in detailreicher Manier umgesetzte Szenerie durch den Kontrast mit der Leere des tiefschwarzen Hintergrundes. - Provenienz: Erhard Kaps, Leipzig (Geschenk des Künstlers) Privatbesitz Leipzig - Wir bitten darum, Zustandsberichte zu den Losen zu erfragen, da der Erhaltungszustand nur in Ausnahmefällen im Katalog angegeben ist. - Please ask for condition reports for individual lots, as the condition is usually not mentioned in the catalogue.

    Bassenge Auctions
  • Heinz Zander - Schöne Überfahrt, 1987
    Apr. 18, 2026

    Heinz Zander - Schöne Überfahrt, 1987

    Est: -

    HEINZ ZANDER (1939 Wolfen - 2024 Leipzig) Schöne Überfahrt, 1987 Grafikmappe mit 7 Radierungen und Titelblatt aus 1987 in originaler Halbleinen-Flügelmappe wie folgt: Introduktion; Notturno; Scherzo I; Largo; Scherzo II; Furioso und Finale. Mappenexemplar 02/60. Je 39 x 53 cm (Blattgröße). Je rechts unten in Blei sowie in der Platte signiert und links in der Platte betitelt. Herausgeber: Museum der bildenden Künste, Leipzig.

    Kunstauktionshaus Leipzig
  • Heinz Zander - Der Stein des Odysseus, 1977
    Apr. 18, 2026

    Heinz Zander - Der Stein des Odysseus, 1977

    Est: -

    HEINZ ZANDER (1939 Wolfen - 2024 Leipzig) Der Stein des Odysseus, 1977 Bleistiftzeichnung auf Maschinenbütten mit Wasserzeichen. 36,5 x 44 cm. Rechts unten unterhalb der Darstellung in Blei signiert und datiert sowie links betitelt. Blatt etwas lichtrandig und wellig.

    Kunstauktionshaus Leipzig
  • Heinz Zander - Froschprinzeßchen auf dem Wäscheanger, 1973
    Apr. 18, 2026

    Heinz Zander - Froschprinzeßchen auf dem Wäscheanger, 1973

    Est: -

    HEINZ ZANDER (1939 Wolfen - 2024 Leipzig) Froschprinzeßchen auf dem Wäscheanger, 1973 Bleistiftzeichnung. 33 x 46 cm. Hinter Glas im Passepartout gerahmt. Rechts unten signiert und datiert sowie links unten betitelt.

    Kunstauktionshaus Leipzig
  • Heinz Zander - Drei Zeichnungen
    Apr. 18, 2026

    Heinz Zander - Drei Zeichnungen

    Est: -

    HEINZ ZANDER (1939 Wolfen - 2024 Leipzig) Drei Zeichnungen Kugelschreiber auf festem Papier. Je 20 x 15 cm. Jeweils signiert.

    Kunstauktionshaus Leipzig
  • Heinz Zander - Drei Federzeichnungen
    Apr. 18, 2026

    Heinz Zander - Drei Federzeichnungen

    Est: -

    HEINZ ZANDER (1939 Wolfen - 2024 Leipzig) Drei Federzeichnungen Auf festem Papier. Verschiedene Maße, min. 18 x 13 cm, max. 29 x 21 cm. Jeweils signiert.

    Kunstauktionshaus Leipzig
  • Heinz Zander - Der Schlafende in unserem seltsam stillen Park, 1973
    Apr. 18, 2026

    Heinz Zander - Der Schlafende in unserem seltsam stillen Park, 1973

    Est: -

    HEINZ ZANDER (1939 Wolfen - 2024 Leipzig) Der Schlafende in unserem seltsam stillen Park, 1973 Bleistiftzeichnung auf festem Papier. 42 x 29,8 cm. Links unten signiert, mittig betitelt und rechts unten datiert. Im oberen Bildbereich leicht fleckig.

    Kunstauktionshaus Leipzig
  • Heinz Zander - Torso, 1973
    Apr. 18, 2026

    Heinz Zander - Torso, 1973

    Est: -

    HEINZ ZANDER (1939 Wolfen - 2024 Leipzig) Torso, 1973 Kohlestift auf Papier. 59,5 x 42 cm. Hinter Glas gerahmt. Rechts unten signiert und datiert (19)73. Im Randbereich knickspurig und am rechten Rand Ausriss ca. 1,2 cm.

    Kunstauktionshaus Leipzig
  • Heinz Zander - Zum Max und Moritz Syndrom, 1985
    Apr. 18, 2026

    Heinz Zander - Zum Max und Moritz Syndrom, 1985

    Est: -

    HEINZ ZANDER (1939 Wolfen - 2024 Leipzig) Zum Max und Moritz Syndrom, 1985 Öl auf Hartfaser. 40 x 43 cm. Gerahmt. Rechts unten monogrammiert und datiert (19)85. Provenienz: Privatbesitz Sachsen In „Zum Max und Moritz Syndrom“ entfaltet Heinz Zander eine dichte Szene von irritierender Ambivalenz. Im Zentrum steht der überlebensgroß wirkende Kopf einer jungen Frau mit leuchtend rotem Haar, das sich bewegt, als stünde es unter innerer Spannung. Ihr Blick ist gesenkt, beinahe entrückt; die fein modellierten Gesichtszüge und die kühle Inkarnatbehandlung kontrastieren mit der warmen, bernsteinfarbenen Hintergrundfläche. Zu beiden Seiten erscheinen grotesk verfremdete Knabenfiguren - Anspielungen auf die Lausbuben Max und Moritz. Links ein blauhäutiger, verschmitzt lächelnder Gnom mit kleinen Flügeln und Narrenkostüm, rechts ein rötlich flammendes Gegenstück mit spitzen Zügen und dämonischem Ausdruck. Ihre übersteigerten Physiognomien, die überlangen Finger und das theatralische Gebaren verleihen der Szene eine unheimliche, fast barocke Dramatik.

    Kunstauktionshaus Leipzig
  • Heinz Zander - Gewand, 1995
    Apr. 18, 2026

    Heinz Zander - Gewand, 1995

    Est: -

    HEINZ ZANDER (1939 Wolfen - 2024 Leipzig) Gewand, 1995 Öl auf Hartfaserplatte. 79 x 58 cm. Florentiner Rahmen. Rechts unten monogrammiert und datiert (19)95. Rückseitig auf Etikett signiert, betitelt und datiert. Heinz Zander studierte von 1959 bis 1964 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Bernhard Heisig. Anschließend wirkte er freischaffend in Leipzig. Von 1967 bis 1970 war er Meisterschüler bei Fritz Cremer an der Akademie der Künste Berlin. Er verstarb 2024 im Alter von 84 Jahren in Leipzig. Zander besaß einen enormen Schaffensdrang, noch im hohen Alter, durch Krankheit und Krankenhausaufenthalte hindurch produzierte er Kunst in dem Maße, in dem seine Verfassung es ihm erlaubte. Von der Leipziger Schule geprägt, fand er sehr früh zu seinem individuellen Stil und wurde zu einem formidablen Ausnahmekünstler. Sein breites Interesse an zahlreichen künstlerischen, geschichtlichen sowie naturwissenschaftlichen Disziplinen befruchteten sein Werk, seine Phantasie so zügellos wie berauschend. Während Zanders Bilder zwar in altmeisterlichen Techniken ausgeführt sind und sich an Vorbildern des italienischen Manierismus orientieren, sind die skurrilen Darstellungen, Figuren und Farben gleichzeitig inhärent modern. Das Märchenhafte mischt sich mit dem Bedrohlichen, das Vitale mit dem Morbiden. Dem Verführerischen steht stets das Abstoßende nahe. So wird der schöne Schein von einer grausamen Wahrheit durchdrungen, die fiktiven Darstellungen gemahnt an die Abgründe der Realität. In „Gewand“ entfaltet Heinz Zander eine poetisch-überhöhte Szenerie von märchenhafter Präzision. Vor intensiv blauem Himmel begegnen sich eine junge Frau im hellblauen, weich fließenden Kleid und eine androgyne, kahlköpfige Figur auf einem Pferd. Das Pferd steht mit durchgestreckten Beinen auf felsigem Grund, während der Reiter ein leuchtend rotes Tuch hinter sich spannt - ein Motiv, das dem Bild Bewegung und dramatische Spannung verleiht. Die linke Figur, mit aufwendig frisiertem Haar scheint das rote Gewand behutsam zu berühren oder entgegenzunehmen. Zwischen beiden Gestalten entsteht ein stilles, rätselhaftes Zwiegespräch. Der Titel verweist auf das Gewand als zentrales Symbol - als Hülle, Rolle oder Verwandlungsmoment. Zanders unverkennbarer Stil verbindet altmeisterliche Feinmalerei mit surrealer Bildlogik.

    Kunstauktionshaus Leipzig
  • HEINZ ZANDER (1939–2024), TWO ET
    Apr. 17, 2026

    HEINZ ZANDER (1939–2024), TWO ET

    Est: -

    Heinz Zander (1939–2024), two etchings, “Knight, Death, and the Devil” and untitled, each signed by hand lower right, up to 25 x 21 cm, framed behind glass with a mat up to 35 x 47 cm

    Historia Auctionata
  • Zander, Heinz (1939 Wolfen - Leipzig 2024)
    Dec. 06, 2025

    Zander, Heinz (1939 Wolfen - Leipzig 2024)

    Est: €500 - €600

    "Getto I". Bleistift/Velin, li. u. mit Bleistift sign. "Zander", dat. 1964 und betitelt. Ca. 42 x 61 cm.

    Dannenberg
  • Zander, Heinz: Scherzo 13: Vom Brocken hergeflogen.
    Nov. 29, 2025

    Zander, Heinz: Scherzo 13: Vom Brocken hergeflogen.

    Est: €600 - €800

    "Scherzo 13: Vom Brocken hergeflogen." Bleistift auf gelblichem Velin. 1984. 44,2 x 30,5 cm. Unten rechts mit Bleistift signiert "Zander" und datiert, unten links betitelt. Surrealistische Elemente treffen in Heinz Zanders Werk, wie häufig bei den Künstlern der Leipziger Schule, auf die Gestaltungsweise des italienischen Manierismus. Bröckelnde Ruinen und ein Totenschädel als Vanitassymbole umgeben den im Titel als Hexe gekennzeichneten Frauenakt, der alles um sich herum in wilde Bewegung zu versetzen scheint. - Provenienz: Erhard Kaps, Leipzig (Geschenk des Künstlers) Privatbesitz Leipzig - Wir bitten darum, Zustandsberichte zu den Losen zu erfragen, da der Erhaltungszustand nur in Ausnahmefällen im Katalog angegeben ist. - Please ask for condition reports for individual lots, as the condition is usually not mentioned in the catalogue.

    Bassenge Auctions
  • Zander, Heinz: Heraldische Studie I
    Nov. 29, 2025

    Zander, Heinz: Heraldische Studie I

    Est: €300 - €400

    "Heraldische Studie I" Bleistift auf rauem Velin. 1979. 23,5 x 25,5 cm. Unten rechts mit Bleistift monogrammiert "H.Z." und datiert, unten links betitelt. Die rätselhafte Figur erscheint mit ihren Fühlern insektenhaft und zeigt mit ihren brüchigen, geschwungenen Formen charakteristisch Zanders gestalterische Erfindungskraft. - Provenienz: Erhard Kaps, Leipzig (Geschenk des Künstlers, verso mit Sammlerstempel, Lugt 3549) Privatbesitz Leipzig - Wir bitten darum, Zustandsberichte zu den Losen zu erfragen, da der Erhaltungszustand nur in Ausnahmefällen im Katalog angegeben ist. - Please ask for condition reports for individual lots, as the condition is usually not mentioned in the catalogue.

    Bassenge Auctions
  • Zander, Heinz: Engel V
    Nov. 29, 2025

    Zander, Heinz: Engel V

    Est: €500 - €700

    "Engel V" Feder in Schwarz und Blau auf leicht genarbtem Velin. 1967. 42 x 29,5 cm. Unten rechts mit Feder in Schwarz signiert "Zander", datiert und betitelt. Nach seinem Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Bernhard Heisig in den Jahren 1959-64 war Zander zwischen 1967 und 1970 Meisterschüler bei Fritz Cremer an der Akademie der Künste Berlin (Ost). Zu dieser Zeit entstand unsere Zeichnung. - Provenienz: Erhard Kaps, Leipzig (Geschenk des Künstlers, verso mit Sammlerstempel, Lugt 3549) Privatbesitz Leipzig - Wir bitten darum, Zustandsberichte zu den Losen zu erfragen, da der Erhaltungszustand nur in Ausnahmefällen im Katalog angegeben ist. - Please ask for condition reports for individual lots, as the condition is usually not mentioned in the catalogue.

    Bassenge Auctions
  • Zander, Heinz: Liegende mit schwebenden Gebeinen
    Nov. 28, 2025

    Zander, Heinz: Liegende mit schwebenden Gebeinen

    Est: €10,000 - €12,000

    Liegende mit schwebenden Gebeinen Öl auf Hartfaser. 1987. 70 x 100 cm. Unten links mit Pinsel in Schwarz monogrammiert "HZ" und datiert. Verführung und Morbides, Reiz und Bedrohung liegen hier dicht nebeneinander. Die Schönheit und die Abgründigkeit der Welt zeigt Zander mit seinem charakteristischen, altmeisterlich wirkenden Malstil. Unterschiedliche Bilderzählungen deuten sich in der Darstellung synchron an, vor allem aber scheint sich Zander auf das Motiv von Venus und Amor am Band zu beziehen. Das sinnlich durchmodellierte Gesicht und der reizvoll drapierte Körper der Frau wirken zunächst anziehend, das marmorbleich-steingraue Inkarnat erschreckt jedoch in seiner Kälte und Perfektion, während das pralle Kissen unter ihrem Oberkörper vergleichsweise lebensvoll erscheint. Erschreckend sind auch die Attribute der liegenden Schönheit: Neben der am roten Bändchen schwebenden Knochenassemblage mit angedeuteten Flügeln liegen unter ihren Beinen unbestimmbare, an die Haut eines Tieres oder einen Vogelbalg erinnernde, schlaff-gewundene Objekte. Besonders effektvoll wirkt die virtuos in detailreicher Manier umgesetzte Szenerie durch den Kontrast mit der Leere des tiefschwarzen Hintergrundes. - Provenienz: Erhard Kaps, Leipzig (Geschenk des Künstlers) Privatbesitz Leipzig - Wir bitten darum, Zustandsberichte zu den Losen zu erfragen, da der Erhaltungszustand nur in Ausnahmefällen im Katalog angegeben ist. - Please ask for condition reports for individual lots, as the condition is usually not mentioned in the catalogue.

    Bassenge Auctions
  • Heinz Zander - Der böse Zwerg Sichelmichel, 1991
    Oct. 11, 2025

    Heinz Zander - Der böse Zwerg Sichelmichel, 1991

    Est: -

    HEINZ ZANDER (1939 Wolfen - 2024 Leipzig) Der böse Zwerg Sichelmichel, 1991 Bleistiftzeichnung auf festem Papier, 54 x 44 cm, rechts unten signiert und datiert, links unten betitelt.

    Kunstauktionshaus Leipzig
  • Heinz Zander - Der böse Zwerg Schlingel, 1991
    Oct. 11, 2025

    Heinz Zander - Der böse Zwerg Schlingel, 1991

    Est: -

    HEINZ ZANDER (1939 Wolfen - 2024 Leipzig) Der böse Zwerg Schlingel, 1991 Bleistiftzeichnung auf festem Papier, 54 x 44 cm, rechts unten signiert und datiert, links unten betitelt.

    Kunstauktionshaus Leipzig
  • Heinz Zander - Portrait Amahid, 1972
    Oct. 11, 2025

    Heinz Zander - Portrait Amahid, 1972

    Est: -

    HEINZ ZANDER (1939 Wolfen - 2024 Leipzig) Portrait Amahid, 1972 Bleistiftzeichnung auf dünnem Karton, 29 x 40,5 cm, auf Untersatz montiert, links unten signiert, mittig betitelt und links unten Ortsbezeichnung: Arm.(enien) und datiert.

    Kunstauktionshaus Leipzig
  • Heinz Zander - Fünf Federzeichnungen, 1968/69
    Oct. 11, 2025

    Heinz Zander - Fünf Federzeichnungen, 1968/69

    Est: -

    HEINZ ZANDER (1939 Wolfen - 2024 Leipzig) Fünf Federzeichnungen, 1968/69 Auf festem Papier, Maße von 38 x 47,5 cm bis 41 x 29 cm, je signiert, datiert und betitelt.

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  • Heinz Zander - Casanova bei Schreiben seiner Memoiren , 1991
    Oct. 11, 2025

    Heinz Zander - Casanova bei Schreiben seiner Memoiren , 1991

    Est: -

    HEINZ ZANDER (1939 Wolfen - 2024 Leipzig) Casanova bei Schreiben seiner Memoiren , 1991 Bleistiftzeichnung teilweise coloriert auf Bütten, 45 x 61 cm, hinter Glas gerahmt und im Passepartout freigestellt, rechts unten signiert und datiert, links unten betitelt.

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  • Heinz Zander - Frühe Geschichte: Nessus eilt vorüber, 1991
    Oct. 11, 2025

    Heinz Zander - Frühe Geschichte: Nessus eilt vorüber, 1991

    Est: -

    HEINZ ZANDER (1939 Wolfen - 2024 Leipzig) Frühe Geschichte: Nessus eilt vorüber, 1991 Bleistiftzeichnung teilweise coloriert auf Bütten, 41 x 60 cm, hinter Glas gerahmt und im Passepartout freigestellt, rechts unten signiert und datiert, links unten betitelt. In „Nessus eilt vorüber“ (1991) setzt Heinz Zander das mythologische Motiv des Kentauren Nessus in einer dynamischen Momentaufnahme um. Der Zentaur prescht von rechts nach links über eine karge Felslandschaft; in seinen Händen hält er den verhängnisvollen Giftmantel, den Nessus der Deïaneira überließ. Zander verdichtet damit die tragische Doppeldeutigkeit der Sage: Stärke und List, Raserei und Untergang liegen hier in einem Augenblick beieinander. Die gekonnte Bleistift-Schraffur modelliert den muskulösen Körper plastisch und erzeugt feinste Tonwerte, während sparsame Kolorierungen Akzente setzen. Der weitgehend leere Hintergrund lässt den Blick ungestört auf der Gestalt verweilen; nur ein abgestorbener Baumstamm rechts vermittelt einen Anklang an Memento-mori-Symbolik. Die lineare Strenge und die leicht überdehnten Proportionen verraten Zanders Nähe zum Manierismus, zugleich erinnern die fließenden Konturen an Kupferstiche der Renaissance. Durch die ausgeprägte Bewegungsrichtung und das flatternde Tuch entsteht ein erzählerisches Spannungsmoment: Nessus scheint im letzten flüchtigen Augenblick vor seiner tödlichen Verwundung zu sein. Zander verzichtet bewusst auf blutige Drastik; stattdessen betont er das theatrale Pathos und die Ambivalenz zwischen heroischer Geste und abgründiger Tragik. So wird das Blatt zu einer zeitlosen Reflexion über Hybris, Täuschung und die fragile Grenze zwischen Eros und Thanatos - Themen, die Zanders Gesamtwerk prägen.

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  • Heinz Zander - Spiel mit Kugeln und Stäben, 1991
    Oct. 11, 2025

    Heinz Zander - Spiel mit Kugeln und Stäben, 1991

    Est: -

    HEINZ ZANDER (1939 Wolfen - 2024 Leipzig) Spiel mit Kugeln und Stäben, 1991 Bleistiftzeichnung auf Bütten, 45 x 61 cm, hinter Glas gerahmt und im Passepartout freigestellt, rechts unten signiert und datiert, links unten betitelt. Blatt oben links leicht gewellt. In der vorliegenden Arbeit führt Zander den Betrachter in ein bizarr-poetisches Szenario: Drei hochgewachsene Gestalten schreiten auf Kugeln, gestützt von schmalen Stäben. Die mittig dominierende Figur, deren kindliches Haupt mit einer opulent wallenden Gewandung kontrastiert, lenkt den Blick sofort auf die prekäre Balance zwischen Anmut und Abgründigkeit. Der feine Bleistiftstrich modelliert die Stofflichkeit der Gewänder mit altmeisterlicher Präzision, während die Proportionen ins Manieristische übersteigert sind. Diese Verfremdung erzeugt den Eindruck eines bewegten Bühnenbilds, das zwischen barocker Theatralik und surrealer Traumsequenz schwebt. Inhaltlich verdichtet Zander hier sein zentrales Thema des menschlichen „Seiltanzes“ zwischen Spiel und Ernst. Die Kugeln verweisen auf die fragile Grundlage des Daseins, die Stäbe auf den notwendigen, doch stets unsicheren Halt. Die kindlichen Köpfe lassen Unschuld anklingen, zugleich aber auch ein Moment des Unheimlichen, das an die Metamorphosen der Mythologie erinnert. Somit entfaltet die Zeichnung eine allegorische Reflexion über Lebensweg, Machtbalance und die Maskerade gesellschaftlicher Rollen - virtuos verdichtet in einem stillen, doch eindringlichen Gleichgewicht der Linien.

    Kunstauktionshaus Leipzig
  • Heinz Zander - Gebirgslandschaft, 1990
    Oct. 11, 2025

    Heinz Zander - Gebirgslandschaft, 1990

    Est: -

    HEINZ ZANDER (1939 Wolfen - 2024 Leipzig) Gebirgslandschaft, 1990 Öl auf Hartfaserplatte, 80 x 91 cm, gerahmt, rechts unten monogrammiert und datiert (19)90. Retusche im blauen Bildbereich. Zanders Landschaften gehören wie seine Fabelwesen zu einer imaginierten Welt. Die Berglandschaft, die im vorliegenden Gemälde zu sehen ist, erwächst beinahe organisch vor dem eisblauen Himmel. Die gewebeähnlichen Strukturen verwachsen sich im Gemälde zu einem Gebirge ohne jegliches Anzeichen von Leben. Ein schmaler Grat zwischen Ruhe und Einsamkeit tut sich vor den Betrachtenden auf. Weiße Flächen, die an Schnee erinnern, und der in kühlem Blauton gehaltene Himmel suggerieren Kälte, die die Landschaft nicht einladender, dafür umso unbewohnbarer erscheinen lassen. Wie bei Zanders Frauenfiguren, die immer wunderschön, dabei aber auch kühl, distanziert und abweisend dargestellt werden, entspinnt sich in dieser Gebirgslandschaft der faszinierende Gegensatz zwischen Anziehung und Abgewiesen-Werden. Zander selbst schrieb über seine Landschaftsbilder, es solle die Rede sein "von einem Sicheinlassen auf allgemeiner Ansicht nach öde Fels- oder Karstformationen, von einem Einlassen, dem die Absicht der Zeichners zugrunde liegt, nach getanem Tagwerk mit den entstandenen Blättern zufrieden zu sein. [...] Vor Landschaften, die nicht oder noch nicht mit allerlei nützlichen Gegenständen wie Straßen, Brücken, Masten möbliert wurden, mit jenen Gebrauchsgegenständen, eben, die den hinter den Bergen liegenden Siedlungen notwendig sind, wird mit das Zeichnen zu einem Erlebnis, das oft weit nachhaltiger ist, als es beim ersten, zweiten Blick auf das Sujet zu erwarten gewesen wäre. [...] Auf dem Papier breiten sich wuchernd den Felsstrukturen ähnliche Ornamente aus. Sir treten so selbstverständlich hervor, als wären sie dort schon immer verborgen gewesen, als würde ihr Wachsen und Erblühen lediglich durch die Berührung des Graphits nun sichtbar. Nichts zwingt den Zeichner, der jetzt fast nur Betrachter ist, zu sonderlichen Bemühungen. Ganz von selbst geht die Arbeit voran, diese Arbeit, die er nicht so nennen möchte. Eher möchte er von einer durch spielerisches Tu unterstützen Meditation sprechen [...]. Halb spöttisch, halb im Ernst fühlt sich der Zeichner als ein Hieronymus, natürlich nur als einer auf Zeit. Nachdem sich etliche Blätter mit den Ornamenten der Risse, Verschiebungen, Sprünge, Falten und Einbrüche bedeckt haben, mit ungestört voll erblühten Schmuckformen und auch mit solchen, deren früherer Zustand allenfalls nur noch zu rekonstruieren ist oder deren späterer Verlauf vielleicht erahnt werden kann, wird dem Zeichner bewußt, daß sich zwischen ihm und dem Felsen wie zwischen dem sattsam bekannten Maler und seinem sattsam bekannten Modell einstellt. Er tritt in einen stummen, angeregten Dialog ein." (Zander, Heinz: Vom Zeichnen vor Steinen, in: Heinz Zander. Hortus conclusus, Leipzig 1995, S. 45 f.).

    Kunstauktionshaus Leipzig
  • Heinz Zander - Klippenmusik, 1989
    Oct. 11, 2025

    Heinz Zander - Klippenmusik, 1989

    Est: -

    HEINZ ZANDER (1939 Wolfen - 2024 Leipzig) Klippenmusik, 1989 Öl auf Hartfaserplatte, 70 x 80 cm, gerahmt, links unten monogrammiert und datiert (19)89, rückseitig Etikett mit handschriftlichen Werkangaben. Provenienz: Privatbesitz Berlin In dem präsentierten Bild entfaltet sich vor einem dramatisch bewölkten Himmel eine surreale Szenerie auf zerklüftetem, kupferfarben schimmerndem Fels. Im Zentrum der Komposition ruht eine rothaarige Aktfigur bäuchlings auf dem Gestein. Ihr ruhiger Blick und die lässig aufgestützte Hand verleihen der Szenerie zugleich eine Aura von Verführung und kontemplativer Gelassenheit. Rechts verschmilzt ihr Körper - auf einer seitenroten Draperie gelagert - nahezu nahtlos mit der geologischen Struktur des unteren Bildraums. Zur linken Seite arrangiert Zander eine rätselhafte Figurengruppe: ein Seraphim - ein flammendes Engelwesen aus der christlichen Ikonografie -, ein flügelloser Putto sowie ein detailreich gemalter Truthahn, dessen Haut, Gefieder und Lichtverläufe aufwendig in feinen Lasuren ausgearbeitet sind. Ein schimmerndes, taubenblaues Ei liegt unter der Hand der Hauptfigur. Zusammen mit ihrem gewölbten Bauch verweist es auf eine bevorstehende Geburt - auf ein neues Leben, das sich leise ankündigt. Das Ei wird zum symbolhaften Objekt, das den Ursprung allen Seins in sich zu tragen scheint. Man möchte die Frauengestalt als eine Göttin der Entstehung begreifen: Inmitten karger Felsen und unter düsteren Wolken liegt sie neben ihrem Gefolge am Anfang der Welt. Noch ist nichts geformt, kein Leben regt sich - nur der Wind zieht durch die öde Landschaft und streift die Felsen, als spiele er eine Klippenmusik, rau und urzeitlich. Sie erfüllt die Stille mit einer träumerischen Melancholie und versetzt die Versammelten in einen Zustand der inneren Versenkung. Es ist, als würde in dieser Atmosphäre die Schöpfung selbst vorbereitet - langsam, bedacht, jenseits aller Eile. Das Rezept des Lebens entsteht in tiefer Meditation, in einem Schwebezustand gespannter Transzendenz.

    Kunstauktionshaus Leipzig
  • Heinz Zander - Insektengeburt, 1989
    Oct. 11, 2025

    Heinz Zander - Insektengeburt, 1989

    Est: -

    HEINZ ZANDER (1939 Wolfen - 2024 Leipzig) Insektengeburt, 1989 Öl auf Hartfaserplatte, 70 x 76 cm, gerahmt, rechts unten monogrammiert und datiert (19)89, rückseitig auf Etikett signiert, betitelt und datiert. Heinz Zander studierte von 1959 bis 1964 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Bernhard Heisig. Anschließend wirkte er freischaffend in Leipzig. Von 1967 bis 1970 war er Meisterschüler bei Fritz Cremer an der Akademie der Künste Berlin. Zander besaß einen außergewöhnlichen Schaffensdrang: Selbst im hohen Alter, trotz Krankheit und wiederholter Krankenhausaufenthalte, schuf er weiterhin Kunst - in dem Maße, wie es seine Verfassung zuließ. Von der Leipziger Schule geprägt, fand er sehr früh zu seinem individuellen Stil und wurde zu einem formidablen Ausnahmekünstler. Sein breites Wissen von und Interesse an zahlreichen künstlerischen, geschichtlichen sowie naturwissenschaftlichen Disziplinen befruchteten sein Werk, seine Phantasie so zügellos wie berauschend. Während Zanders Bilder zwar in altmeisterlichen Techniken ausgeführt sind und sich an Vorbildern des italienischen Manierismus orientieren, sind die skurrilen Darstellungen, Figuren und Farben gleichzeitig inhärent modern. Das Märchenhafte mischt sich mit dem Bedrohlichen, das Vitale mit dem Morbiden. Dem Verführerischen steht stets das Abstoßende nahe. So wird der schöne Schein von einer grausamen Wahrheit durchdrungen, die fiktive Darstellungen mahnen an die Abgründe der Realität. Das Bild "Insektengeburt" entfaltet vor einem leuchtend roten Fond ein figuratives Tableau voller Anspielungen. Im Zentrum des Bildes sitzt eine junge Frau, in einem weich fallenden,violett-grauen Kleid. Auf ihrem hochgezogenen Rocksaum ruht ein minutiös gemaltes, großformatiges Insekt mit geöffneten Flügeln. Links bringt eine barock wirkende Gestalt, deren gelb-roséfarbene Gewänder in üppigen Falten schimmern eine Schale mit Flüssigkeit heran. Dargestellt ist eine Geburtsszene. Es ist die Geburt des Künstlers selbst, der sich als kleines, kahlköpfiges Insekt mit seinem eigenen Antlitz ins Bild setzt. Es ist die beispiellose Selbstdarstellung des Künstlers und Ausdruck seiner Zurückhaltung. Hier zeigt sich kein Malerfürst in übertriebenen Posen, hier sehen wir die bescheidene, selbstironische Darstellung eines Menschen, der sein Werk und nicht seine Person in den Mittelpunkt seines Schaffens stellen möchte.

    Kunstauktionshaus Leipzig
  • Heinz Zander, 1939 Wolfen - 2024 Leipzig, # 'The najade
    Jun. 26, 2025

    Heinz Zander, 1939 Wolfen - 2024 Leipzig, # 'The najade

    Est: €5,000 - €10,000

    Heinz Zander, 1939 Wolfen - 2024 Leipzig, # 'The najade now wants to finally become nymph again #', oil/beech plate, right Monogrammed dat. 79, signed and dated on the back of the label, 75 x 41, frame 95 x 61 cm . German Description: Heinz Zander, 1939 Wolfen - 2024 Leipzig, 'Die Najade will nun endlich wieder Nymphe werden', Öl/Buchenplatte, re. u. monogrammiertdat. 79, rückseitig auf Etikett betitelt signiert und datiert, 75 x 41, Rahmen 95 x 61 cm

    Henry's Auktionshaus
  • Heinz Zander, "Frühe Geschichte:..."
    May. 24, 2025

    Heinz Zander, "Frühe Geschichte:..."

    Est: -

    Heinz Zander, "Frühe Geschichte:..." ein dem Betrachter entgegenlaufendes Mischwesen aus Mensch und Pferd mit dem Urvogel auf seinem Arm, typische großformatige und skurrile Arbeit des Leipziger Manieristen, Graphit auf Bütten, unter der Darstellung rechts signiert und datiert "Zander 1991" sowie links betitelt "Frühe Geschichte: Ausgebrochener Kentaur mit Urvogel" und Nummer "35", im Passepartout freigestellt und hinter Glas gerahmt, Blattmaße ca. 60,5 x 44,5 cm. Künstlerinfo: dt. Schriftsteller, Maler, Zeichner, Graphiker, Illustrator und Schriftsteller (1939 Wolfen bis 2024 Leipzig), studierte 1959–64 an der Hochschule für Graphik und Buchkunst (HGB) Leipzig bei Bernhard Heisig, anschließend freischaffend in Leipzig, 1967–70 Meisterschüler bei Fritz Cremer an der Akademie der Künste Berlin, ab 1970 freischaffend in Leipzig, Mitarbeit an der künstlerische Gestaltung des neu erbauten Gewandhauses in Leipzig, Vertreter der „Leipziger Schule“, Quelle: Wikipedia. Heinz Zander, "Early History:..." a hybrid creature of man and horse running towards the viewer with the primeval bird on his arm, typical large-format and whimsical work by the Leipzig Mannerist, graphite on laid paper, signed and dated "Zander 1991" below the depiction on the right and titled "Frühe Geschichte: Ausgebrochener Kentaur mit Urvogel" and numbered "35" on the left, matted and framed behind glass, sheet dimensions approx. 60.5 x 44.5 cm. Artist info: German writer, painter, draughtsman, graphic artist, illustrator and author (1939 Wolfen to 2024 Leipzig), studied 1959-64 at the Hochschule für Graphik und Buchkunst (HGB) Leipzig under Bernhard Heisig, then freelance in Leipzig, 1967-70 master student under Fritz Cremer at the Akademie der Künste Berlin, from 1970 freelance in Leipzig, collaboration on the artistic design of the newly built Gewandhaus in Leipzig, representative of the "Leipziger Schule", source: Wikipedia.

    Auktionshaus Mehlis GmbH
  • Heinz Zander - Bau der Rollbahn, 1966
    Apr. 05, 2025

    Heinz Zander - Bau der Rollbahn, 1966

    Est: €600 - €900

    HEINZ ZANDER (1939 Wolfen - 2024 Leipzig) Bau der Rollbahn, 1966 Mischtechnik (Aquarell und Feder, weiß gehöht) auf festem Papier, 37 x 53 (44,5 x 61) cm, rechts unten signiert und datiert (19)66. Einriss am unteren Rand bis zu 3 cm in die Darstellung, rückseitig mit einem Papierstreifen hinterklebt.

    Kunstauktionshaus Leipzig
  • Heinz Zander - Landschaft, 1969/72
    Apr. 05, 2025

    Heinz Zander - Landschaft, 1969/72

    Est: €1,000 - €1,500

    HEINZ ZANDER (1939 Wolfen - 2024 Leipzig) Landschaft, 1969/72 Öl auf Holz, 49,5 x 64,5 cm, links unten monogrammiert und datiert (19)69+72. Im Randbereich Farbabplatzungen.

    Kunstauktionshaus Leipzig
  • Heinz Zander - Getroffener Engel, 1987
    Apr. 05, 2025

    Heinz Zander - Getroffener Engel, 1987

    Est: €2,500 - €3,750

    HEINZ ZANDER (1939 Wolfen - 2024 Leipzig) Getroffener Engel, 1987 Öl auf Leinwand, auf Hartfaser kaschiert, 31 x 24 cm, hinter Glas gerahmt, links unten monogrammiert und datiert (19)87. Das Gemälde gehört zu den einfigurigen Miniaturen-Reihe, in denen der Künstler diverse Mischwesen, vorwiegend Engel, auf einem dunklen Hintergrund abgebildet hat. Hier wird dem Betrachter eine entflügelte Engelgestalt in einer ungewöhnlich deformierten und expressiven Darstellung präsentiert, die sowohl verstörend als auch faszinierend wirkt. Die Figur, deren Körper von einem Speer durchbohrt ist, steht in einer dramatischen Pose, die Schmerz und Erhabenheit zugleich ausdrückt. Der Engel ist seiner klassischen Symbolik beraubt und erscheint entmenschlicht, mit grotesk verzerrten Proportionen und einer fleischlichen Präsenz, die an die Vergänglichkeit und Verletzlichkeit des Körpers erinnert. Die zarte, pastellartige Farbgebung des Gewandes kontrastiert mit der düsteren, fast leeren Hintergrundfläche, wodurch die Gestalt isoliert und ihre Tragik betont wird. Die Darstellung des Engels als getroffene, leidende Kreatur lädt zu einer tiefgründigen Reflexion über spirituelle und existenzielle Themen ein, wie Schuld, Opfer und die Zerbrechlichkeit des Göttlichen. Heinz Zanders unverwechselbare Bildsprache verbindet hier mythologische und allegorische Elemente mit einer surrealistischen Ästhetik, die den Betrachter unweigerlich in ihren Bann zieht.

    Kunstauktionshaus Leipzig
  • Heinz Zander - Engel mit gekürztem Bein, 1987
    Apr. 05, 2025

    Heinz Zander - Engel mit gekürztem Bein, 1987

    Est: €2,500 - €3,750

    HEINZ ZANDER (1939 Wolfen - 2024 Leipzig) Engel mit gekürztem Bein, 1987 Öl auf Leinwand, auf Hartfaser kaschiert, 31 x 24 cm, hinter Glas gerahmt, links unten monogrammiert und datiert (19)87. Das Gemälde zeigt eine ungewöhnliche, verstörend anmutende Darstellung eines Engels, der sich durch seine deformierten und grotesken Merkmale von der klassischen Ikonografie himmlischer Wesen abhebt. Der Engel steht auf einem Bein, während das andere Bein amputiert ist und durch eine einfache, hölzerne Krücke gestützt wird. Die Haltung des Körpers ist dynamisch und balancierend, fast tänzerisch, was eine paradoxe Mischung aus Anmut und Verletzlichkeit erzeugt. Der Körper des Engels ist nackt und von einer fleischigen, fast skulpturalen Plastizität, die durch die feine Modellierung der Haut und die warmen, fleischfarbenen Töne betont wird. Die Flügel, die normalerweise ein Symbol für Leichtigkeit und Spiritualität sind, erscheinen hier in einer bizarren, zerfetzten Form, die an organische Auswüchse erinnert. Sie wirken weniger funktional, sondern vielmehr wie ein Sinnbild für Beschädigung oder Transformation. Der Hintergrund ist tiefschwarz und kontrastiert stark mit der hellen, fast leuchtenden Figur des Engels. Diese Dunkelheit verstärkt die Isolation der Figur und lenkt den Blick des Betrachters unweigerlich auf die Details des Körpers und die emotionale Ausdruckskraft der Komposition. Der Engel blickt mit leicht zurückgelegtem Kopf nach oben, der Gesichtsausdruck ist schwer zu deuten - eine Mischung aus Ekstase, Schmerz und vielleicht auch Resignation. Das Werk vereint Elemente des Grotesken und des Erhabenen und lädt zu vielfältigen Interpretationen ein. Es scheint Fragen über die Zerbrechlichkeit des Körpers, die Transformation von Idealen und die Grenzen zwischen Schönheit und Verstörung aufzuwerfen. Heinz Zander gelingt es, mit diesem Bild eine intensive emotionale und intellektuelle Wirkung zu erzielen, die den Betrachter nachhaltig beschäftigt.

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  • Heinz Zander - König und Gänsemagd, 2002
    Apr. 05, 2025

    Heinz Zander - König und Gänsemagd, 2002

    Est: €12,000 - €18,000

    HEINZ ZANDER (1939 Wolfen - 2024 Leipzig) König und Gänsemagd, 2002 Öl auf Hartfaserplatte, 80 x 60 cm, gerahmt, rechts unten monogrammiert und datiert, rückseitig signiert, betitelt und datiert. Das Gemälde „König und Gänsemagd“ zeigt Zanders charakteristische, allegorisch-surrealistische Bildsprache. Vor einem tiefschwarzen Hintergrund entfaltet sich eine dramatische Szene: Eine junge Frau mit ausdrucksstarkem Blick, gekleidet in ein detailreich gestaltetes, historisierendes Gewand, dominiert die Komposition. Ihr Haupt ziert ein auffälliger, muschelförmiger Hut, der mit floralen und organischen Elementen verziert ist. Mit einer Hand hält sie einen Stab, während die andere die grotesk verzerrte, gekrönte Gestalt eines Mannes - den König - am Kopf umfasst. Die Darstellung des Königs, mit deformierten Gesichtszügen und einer gebrochenen Krone, verstärkt die düstere, symbolgeladene Atmosphäre. Das Sujet, in dem eine junge Frau einen abgeschlagenen Kopf hält, ist in der Kunstgeschichte weit verbreitet. Sofort erinnert man sich an die Geschichte aus dem Alten Testament, in der Judith, eine junge jüdische Witwe, den assyrischen General Holofernes enthauptet und somit ihr Volk rettet. Genauso wie Judith ist auch Zanders Gänsemagd durch ihre angespannte Stirn und ihren kalten Blick als kräftige und entschlossene Figur dem Betrachter präsentiert. Sie hat sich dem mächtigen König gegenübergestellt und durch den Akt der Enthauptung ihre eigene Befreiung vollzogen. Die meisterhafte Ausführung in Öl auf Hartfaserplatte besticht durch die präzise Linienführung, die leuchtende Farbpalette und die plastische Modellierung der Figuren. Ein Werk von intensiver Ausdruckskraft und tiefgründiger Erzählung.

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  • Heinz Zander - Grete und der Gärtner, 1988
    Apr. 05, 2025

    Heinz Zander - Grete und der Gärtner, 1988

    Est: €12,000 - €18,000

    HEINZ ZANDER (1939 Wolfen - 2024 Leipzig) Grete und der Gärtner, 1988 Öl auf Leinwand, 78 x 58 cm, gerahmt, links unten monogrammiert und datiert (19)88. Provenienz: Privatbesitz Sachsen Heinz Zander studierte von 1959 bis 1964 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Bernhard Heisig. Anschließend wirkte er freischaffend in Leipzig. Von 1967 bis 1970 war er Meisterschüler bei Fritz Cremer an der Akademie der Künste Berlin. Er verstarb letztes Jahr im Alter von 84 Jahren in Leipzig. Zander besaß einen enormen Schaffensdrang, noch im hohen Alter, durch Krankheit und Krankenhausaufenthalte hindurch produzierte er Kunst in dem Maße, in dem seine Verfassung es ihm erlaubte. Von der Leipziger Schule geprägt, fand er sehr früh zu seinem individuellen Stil und wurde zu einem formidablen Ausnahmekünstler. Sein breites Wissen von und Interesse an zahlreichen künstlerischen, geschichtlichen sowie naturwissenschaftlichen Disziplinen befruchteten sein Werk, seine Phantasie so zügellos wie berauschend. Während Zanders Bilder zwar in altmeisterlichen Techniken ausgeführt sind und sich an Vorbildern des italienischen Manierismus orientieren, sind die skurrilen Darstellungen, Figuren und Farben gleichzeitig inhärent modern. Das Märchenhafte mischt sich mit dem Bedrohlichen, das Vitale mit dem Morbiden. Dem Verführerischen steht stets das Abstoßende nahe. So wird der schöne Schein von einer grausamen Wahrheit durchdrungen, die fiktiven Darstellungen gemahnt an die Abgründe der Realität. In der vorliegenden Arbeit stellt Zander sein Können als Meister der Farbgestaltung und feinen Linie unter Beweis. Das Gemälde besticht durch einen neomanieristischen Stil. Die für Zander typischen Orange-Töne werden kontrastiert vom dunklen Blau des Tuchs, das der weibliche Akt in der Bildmitte umhängen hat. Auch die Fülle an malerischen Details, die für ihn so charakteristisch ist, klingt überall an. Die Dame entstammt seinem weiblichen Figurenpersonal, sie präsentiert sich so schön wie unnahbar. So häufig wie Schönheit und Erotik in Zanders Werk auftauchen, so oft werden ihnen Vergänglichkeit und Verfall entgegengestellt. „Das Anmutige und das Dämonische halten als Gegenspieler Zanders Universum in Bewegung.“ (Leps, Ingrid: Der Leipziger Künstler Heinz Zander ist ein Meister des Verwirrspiels, LVZ 30.9.2019). Bizarre Gestalten und Charaktere, groteske, fratzenhafte Kreaturen bevölkern Zanders Bilder. Seine Fülle an Imaginationskraft zeigt sich vor allem im Wesen, das sich seitlich an die Dame schmiegt. Eine ihrer Hände ruht auf diesem Fabelwesen, die andere auf der Schulter des Gärtners, dessen Waden und Füße durch Baumstümpfe und Wurzeln ersetzt sind. Fabelwesen und Gärtner sind zwar wie Beschützer dargestellt, verwandeln sich aber in Gegenwart der Dame eher in Untergebene - ein Eindruck, der einerseits durch ihre Körpergröße, andererseits durch ihre starke Präsenz evoziert wird: Sie blickt die Betrachtenden aus völlig kühlen Augen an, ihr Gesichtsausdruck intensiv, aber teilnahmslos. "Phantastische Idealbildnisse der Frau hat Zander viele geschaffen, hochvollendet, voller Grazie, Schönheit und sinnlicher Verheißung. [...] Göttinnen, so überwältigend attraktiv und verführerisch wie gelegentlich auch zwielichtig, dominant und gefährlich, dann wieder puppenhaft zwar und verletzlich, eine subtile Mischung aus femme fragile und femme fatale, die dieses Paradies besiedelt. Mit provozierendem Blick und furchtbar verheißungsvollen Körpern, nackt oder aber in alte, kostbare, von fortwährendem Gebrauch zuweilen verschlissene Gewänder gehüllt, treiben sie ungehemmt ihr dunkles Spiel. Als Nymphen, Hexen, Hetären oder Odalisken, zu denen sich neben den Göttinnen vom Olymp noch allerlei andere mysteriöse Schönheiten, Lustgesindel und Verführungskünstlerinnen fügen, sind sie die eigentlichen Protagonisten in diesem Welttheater, in dem die Helden unversehens zu Opfern werden und das 'furchtbar schöne Weib' triumphiert. Unzählig sind die Inkarnationen dieser Macht." (Lindner, Gerd (Hrsg.): Heinz Zander. Wanderungen auf vergessenen Wegen, Bad Frankenhausen 2016, S. 113). Grundsätzlich neigt Zander dazu, seine Gemälde schwer deutbar zu gestalten. Bildinhalt und -titel sind in der vorliegenden Arbeit besonders schwer interpretierbar, der Titel mag in eine Richtung weisen, ohne allerdings den Schleier des Geheimnisses zu lüften. „Zanders Bilder wollen Signale für den Betrachter sein, sie nicht primär auf ein Abgebildetes zu befragen, sondern sie als Sprache aufzufassen, sie als semiotisch organisiert zu begreifen. Wie im bildnerischen Schaffen seines Lehrer Bernhard Heisig ein Herausarbeiten aus dem Schema von Abbildung und Abgebildetem - 'imaginärer' und 'realer Ordnung' - zu erkennen ist, das einem Verständnis von Signifikation vorarbeitet, so stellen - in ganz anderer Weise - die Schrift der Bilder oder die Sprache der Zeichen bei Zander Diskontinuitätsmomente dar, in denen die Systeme der Kunst sich öffnen und in Bewegung geraten.“ (Hammer, Klaus in: Grosses Welttheater, phantastischer Orbis Pictus oder kurioses Raritätenkabinett?, in: Heinz Zander. Hortus conclusus, Leipzig 1995, S. 25). Seine detailreiche Arbeitsweise wird in „Grete und der Gärtner“ ebenso anschaulich wie sein Hang zum Skurrilen, gar Albtraumhaften. „Er setzt seine Schönheiten und Schimären in unergründlichem Miteinander dramatisch in Szene, polarisiert Leben und Verderben, Pracht und Untergang. Die Gemälde sind mit Anspielungen, Ambivalenzen, doppelbödigen Botschaften durchsetzt. Nichts ist, wie es scheint. Immer wieder rankt sich das Treiben der betörenden Grazien und koboldhaften Kreaturen um menschliche Konflikte und existenzielle Probleme. Der Tiefgang dieser Welt erschließt sich nur fragmentarisch, was dem Sehvergnügen keinen Abbruch tut.“ (LVZ 29.5.2024)

    Kunstauktionshaus Leipzig
  • Heinz ZANDER (1939-2024)
    Mar. 23, 2025

    Heinz ZANDER (1939-2024)

    Est: €400 - €600

    Heinz ZANDER (1939-2024) "über den Schnapsgenuss" (1984) Zeichnung - Graphit auf Bütten, 40 cm x 26,4 cm, rechts unten signiert, bezeichnet und datiert 1984, oben rechts und verso Spuren alter Montierung Heinz ZANDER (1939-2024) ‘about the pleasure of Schaps‘ (1984) Drawing - graphite on laid paper, 40 cm x 26.4 cm, signed, inscribed and dated 1984 lower right, upper right and verso traces of old mounting

    Auktionshaus Kloss
  • Heinz ZANDER (1939-2024)
    Mar. 23, 2025

    Heinz ZANDER (1939-2024)

    Est: €120 - €180

    Heinz ZANDER (1939-2024) "die Seeräuber" (1969) Zeichnung - Tusche auf leichtem Karton, 42 cm x 29,7 cm, rechts unten signiert und datiert 1969, links unten bezeichnet, verso Reste alter Montierung Heinz ZANDER (1939-2024) ‘the pirates‘ (1969) Drawing - India ink on light cardboard, 42 cm x 29.7 cm, signed and dated 1969 (lower right), inscribed (lower left), remains of old mounting on verso

    Auktionshaus Kloss
  • Zander, Heinz (1939 Wolfen - Leipzig 2024)
    Mar. 22, 2025

    Zander, Heinz (1939 Wolfen - Leipzig 2024)

    Est: €100 - €120

    Darstellung mit Jäger und listigem Fuchs. Deckfarben/festem Papier (Rand mit Flecken und verschiedenen Vermerken von fremder Hand), li. u. monog. Ca. 28x 21 cm, breitrandig.

    Dannenberg
  • Heinz Zander, 45 Illustrationen zu Juri Tynjanow "Sekondeleutnant Saber. Die Wachsperson. Der Minderjährige W. Historische Novellen". 1968.
    Mar. 08, 2025

    Heinz Zander, 45 Illustrationen zu Juri Tynjanow "Sekondeleutnant Saber. Die Wachsperson. Der Minderjährige W. Historische Novellen". 1968.

    Est: €2,200 - €2,500

    Heinz Zander 1939 Wolfen – 2024 Leipzig 45 Federzeichnungen in Tusche, überwiegend auf leichtem Karton, eine Zeichnung koloriert, und Probedrucke auf dünnem, bräunlichen Werkdruckpapier. Unsigniert, eine Arbeit u.re. datiert "25.4.1968". Jeweils in Blei bezeichnet und nummeriert, mit Maßen und mit Nummernstempel versehen. Mit den Arbeiten: Zwei Typen-Entwürfe für den Einband mit Maßen und Schriftsatz, drei Schlussvignetten in Tusche, 30 Federzeichnungen in Tusche, ein in Deckfarben koloriertes Blatt für den Einband sowie zehn Blätter mit Probedrucken für den Verlag. Nicht im WVZ Hartleb. Dazu die gleichnamige Publikation, Verlag Kultur und Fortschritt, Berlin 1970. Heinz Zander 1939 Wolfen – 2024 Leipzig Maler, Grafiker, Illustrator, Autor und Vertreter der Leipziger Schule. 1959–64 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig bei Bernhard Heisig. Anschließend bis 1967 Meisterschülerstudium bei Fritz Cremer an der Akademie der Künste in Berlin. Freischaffend in Leipzig tätig, seit 1965 außerdem als Autor von Romanen, Erzählungen und Essays. Illustrationen entstanden u.a. zu Ludwig Bechsteins "Hexengeschichten" (1986), Bertolt Brechts "Die heilige Johanna der Schlachthöfe" (1968). In seiner Maltechnik (farbige Harz-Öl-Lasuren) bezieht sich Zander auf Alte Meister wie Hieronymus Bosch, Grünewald, Altdorfer und in seiner Formsprache auf die italienischen Manieristen (wie Pontormo und Bronzino). Altenburg, Erfurt, Leipzig und Bad Frankenhausen zeigten über fünfzig Jahre hinweg mehrere Einzelausstellungen.

    Schmidt Kunstauktionen Dresden OHG
  • Zander, Heinz
    Nov. 29, 2024

    Zander, Heinz

    Est: €160 - €250

    (geboren 1939 in Wolfen), Des Türmers triumphaler Morgen - Melancholie für Gartenarchitekten - Zecks heroische Jugend. 3 Radierungen. Jeweils sign., 1 Bl. nummeriert, jeweils dat. 1978 und 1980. Plattenmaße: 12 x 10,2 bis 18,6 x 15 cm. - Mit minimalen Verschmutzungen im breiten Rand, 1 Bl. mit leichten Knitterspuren.

    Zisska & Lacher
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