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Antoni (1852) Gaudí (1852 - 1926)

Lot 1364: PAIR OF LARGE ART NOUVEAU FAUTEUILS "AUX DRAGONS",by A. GAUDI (Antoni Gaudí i Cornet, Reus 1852-1926 Barcelona), Barcelona circa 1919/2

Koller Auctions

September 18, 2007
Zurich, Switzerland

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Description

PAIR OF LARGE ART NOUVEAU FAUTEUILS "AUX DRAGONS",by A. GAUDI (Antoni Gaudí i Cornet, Reus 1852-1926 Barcelona), Barcelona circa 1919/20.
Walnut, finely carved with dragon, scrolls, bands and frieze, with dragon armrests. Light beige fabric covers. 52x46x43x102 cm


1 PAAR GROSSE FAUTEUILS "AUX DRAGONS", Jugendstil, von A. GAUDI (Antoni Gaudí i Cornet, Reus 1852-1926 Barcelona), Barcelona um 1919/20.
Nussbaum fein beschnitzt mit Drachen, Voluten, Mäanderband und Zierfries. Runder Sitz auf gerader Zarge mit durch Umlaufsteg verbundenen vorderen Winkel- und hinteren Säbelbeinen. Markant abgeschrägte Rückenlehne mit Drachenarmlehnen auf profilierten Säulenstützen. Hellbeiger Stoffbezug. 52x46x43x102 cm.


UNE PAIRE DE GRANDS FAUTEUILS "AUX DRAGONS"
Art Nouveau, Barcelone, vers 1919/20
GAUDI (Antoni Gaudí i Cornet, Reus 1852-1926 Barcelone)
Noyer sculpté de dragons, volutes, méandres et frises. Siège circulaire avec ceinture droite et pieds antérieurs biches, postérieurs sabres réunis par une entretoise. Dossier incliné avec accotoirs en forme de dragons ailés. Garniture de tissu beige clair.

Notes

Provenienz:

- Berner Privatsammlung.

- Auktion Galerie Koller Zürich am 17.9.1997 (Katalognr. 752).

- Schweizer Privatbesitz.



Hochbedeutendes, museales Paar von bestechender Qualität, die schier grenzenlose Imagination des berühmten Architekten und Designers offenbarend. Es ist mit dem dazupassenden Stuhl abgebildet in: F. Pinòs/F. Guirao; Gohtsland - 10 aniversari, Ausstellungskatalog, Barcelona 1988, Nr. 55.


Der Name Antoni Gaudí i Cornet steht für die wohl vielfältigste, als Gesamtkunstwerk zu verstehende Architektur der Jahrzehnte um 1900. A. Gaudí stammte aus einer Töpferfamilie und schloss 1878 das Architekturstudium in Barcelona ab. Um diese Zeit hatte er sich bereits einen bedeutenden Ruf als Mitarbeiter berühmter Baumeister geschaffen. Die für den Jugendstil charakteristische Suche nach der Verbindung von Natur, Geometrie und Form wurde von ihm "conditio sine qua non" übernommen. Einen Baum bezeichnete er als Vorbild: "Er trägt seine Äste und diese die Zweige und diese die Blätter. Und jedes einzelne Teil wächst grossartig, seit der Künstler Gott selbst in grossartiger Weise es geschaffen hat. Dieser Baum braucht keine äussere Hilfe. Alle Dinge sind in sich ausbalanciert. Alle Dinge sind im Gleichgewicht..." und endete mit der provokativen Aussage: "...dass alle Formen, die nicht der Natur entwachsen sind, hässlich sein müssen." A. Gaudís berühmteste Bauten - die Casa Vicens, der Palacio Güell, die Casa Calvet, der Park Güell, die Casa Batillò und Milà und sein unvollendetes Meisterwerk "Sagrada Familia" - sind hervorragende Beispiele dieser Maximen. Der Architekt kümmerte sich sowohl um den Entwurf, wie auch um sämtliche Details seiner Arbeiten. Das hier angebotene Paar ist in das Spätwerk A. Gaudis zu datieren, weist doch die "Strenge" der Konstruktion bereits auf die Formensprache des Art Déco hin.


Lit.: G. Steiner, Antoni Gaudí, Architektur als Ereignis, Köln 1979.

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September 2007

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Koller Auctions
September 18, 2007, 10:00 AM EST

Zurich, Switzerland