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Description

GROSSE BILDPLATTE DER 'SIXTINISCHEN MADONNA' Porzellan, feine polychrome Malerei. Bildrückseite mit Pressmarke und Jahresbuchstaben F. Verso alter Aufkleber: Price Medal of the Ex­hibition London 1851 [...] Henry Bucker, Painter of China, 5 Prager­strasse. DRESDEN [...]. 48,5 x 36,5 cm. KPM, Berlin, Heinrich Bucker, 1865/1873. Heinrich (Henry) Bucker (1812 Ansbach - Dresden 1871) erhielt seine Aus­bildung zum Porzellanmaler in München. 1839 eröffnete er in Dreden eine Handlung mit Porzellanmalereien, die er vornehmlich nach Gemälden der Dresdner Gemäldegalerie bemalte. Die Vorlage zu dieser imposanten Bildplatte der 'Sixtinischen Madonna' von Raffael befindet sich heute in der Galerie 'Alte Meister' in Dresden. Das Ge­mälde gehört zu den bedeutendsten und zugleich bekanntesten Arbeiten der italienischen Renaissance, nicht zuletzt durch die am unteren Bildrand einge­fügten Engelsfiguren, die als eigenständiges Motiv der Populärkultur millio­nenfach reproduziert werden und auf Postern und Postkarten in der Werbung Vervielfältigung finden. Die 'Sixtinische Madonna' schuf Raffael in den Jah­ren 1512/1513 für den Hochaltar der Klosterkirche San Sisto in Piacenza. Das Gemälde zeigt eine Sacra Conversatione (Heilige Unterhaltung/Unter­redung). In der vertikalen Bildachse erscheint die in Rot und Blau gekleidete Muttergottes. Sie hält den Christusknaben auf ihrem rechten Arm und wird von Papst Sixtus II. und der Heiligen Barbara flankiert. Papst Sixtus II, zu dessen Füßen die Tiara steht, weist aus dem Bild hinaus. Die Muttergottes und das Christuskind blicken ernst in die Ferne und dem Betrachter entge­gen. Das Gemälde hatte seinen ursprünglichen Platz an der Rückwand des Altars und war gegenüber eines großen Kruzifixes angebracht und steht daher inhaltlich im Bezug zum Kreuzestod Christi. Die Muttergottes blickt auf den bevorstehenden Kreuzigungstod des Christusknaben, das Kind auf sein eigenes Schicksal.

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